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tsaufreisen

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  1. Re-suply können ja auch Gegenstände sein, die man nicht in jedem kleinen Kaff kaufen kann: Kochergas, Landkarten, etc. Gemacht habe ich das allerdings noch nie. 2015 hatte ich auf dem Zeltplatz in Shiel Bridge niemanden vom Personal angetroffen. Die warten ja nicht nur darauf, Dir Deine Pakete auszuliefern. Wähle als Ziel also lieber große Hotels aus und sieh nach, ob Du für diesen Termin was buchen kannst (damit Du weißt, daß sie geöffnet haben).
  2. Gibt es hier in den letzten 5 Jahren neue Erkenntnisse? blogspot.com und blogger.com landen beide bei blogger.com. Ich frage für einen Freund. Mit meinem eigenen Blog aus reinem HTML bin ich sehr zufrieden. Aber das kann ich einem Einsteiger nicht empfehlen. Ich suche was, das am Besten auf eigenem Webspace zu hosten ist, damit man nicht in einer Abo-Falle steckt. Jekyll bei Github zu hosten klingt auch OK. Falls nichts Neues auf der Bildfläche erschienen ist, würde ich blogger.com und jekyllrb.com testen (lassen).
  3. Die Schlußfolgerungen, die ich aus der obigen Grafik gezogen hatte, sind übrigens diese: - Reines Butan beginnt erst bei höheren Temperaturen als 0°C aus der Kartusche auszutreten (Druck > 1 bar). Einen ordentlichen Druck zum Kochen hat man erst ab etwa + 10°C. Ist es kälter, muß man die Kartusche unten, wo die Flüssigkeit ist, mit den Fingern wärmen oder eine im Schlafsack aufgewärmte Kartusche nutzen. Dabei muß man beachten, daß durch Verdampfen des Flüssiggases Wärme verbraucht wird. Gerade bei fast leeren Kartuschen ist das ein Problem, weil das bisschen Flüssigkeit keine große Wärmemenge speichern kann und schnell abkühlt. - Zum Verdampfen von 19g Flüssiggas benötigt man 7 kJ (= 1,7 kcal = 1,9 Wh = 23 W über 5 Minuten). Wärmemenge = ( Enthalpie (gasförmig) - Enthalpie (flüssig) ) * Masse - Wenn die Energie für das Verdampfen ausschließlich aus der Wärme des Flüssiggases kommt (weil man die Kartusche dummerweise mit einer Neopren-Hülle isoliert hat), kühlt sich das Flüssiggas bei einer vollen Kartusche (230g) um 13°C ab. Der 50g-Rest in einer fast leeren Kartusche kühlt sich dagegen um 60°C ab. Da verdampft dann nichts mehr. Temperaturdifferenz = Wärmemenge / (Masse * spezifische Wärmekapazität) spez. Wärmekapazität (Butan) = 2,3 - In der Praxis liefert natürlich auch der Stahl des Behälters und selbst das Neopren noch etwas Wärme, aber man erkennt, warum man mit fast leeren Kartuschen immer schlechter kochen kann. Da hilft nur, der Flüssigkeit am Kartuschenboden stetig Wärme zuzuführen. Anders als bei vielen Benzinkochern gelangt von der Flamme keine Wärme zum Brennstoff, weil die Kartusche aus Stahl und damit ein schlechter Wärmeleiter ist. Multi-Source Kocher lösen das Problem, indem sie das Flüssiggas an der Flamme entlangführen, aber die sind mir zu schwer und zu teuer. - Alle Mischungen unterscheiden sich nicht viel. Das 80% Butan / 20% Propan Gemisch ist schon lange erhältlich. Die neueren Varianten mit Isobutan oder mehr Propan eignen sich für Minusgrade noch einen Tick besser. Kochen kann man damit ab -10°C. Auf einer Stechkartusche habe ich die Angabe 8 bar als maximalen Druck gefunden. Alle Hersteller geben 50°C als obere Lagertemperatur an. Damit hält man die 8 bar fast ein. - Man kann Stechkartuschen mit Butan auch ohne Dichtplättchen zwischen 2 Geräten wechseln (zum Beispiel um eine fast leere Kartusche in einer Lampe aufzubrauchen und den Kocher mit einer neuen auszurüsten), wenn man den Kocher vorher im Gefrierfach abgekühlt hat. Natürlich muß man beim Wechseln das Loch in der Kartusche nach oben halten, damit nichts ausfließt. - Wiederauffüllen der Kartuschen aus einer Propangasflasche ist lebensgefährlich! Die 8 bar Grenzdruck werden schon bei 20 °C erreicht. Man trägt dann in warmen Gegenden eine Bombe mit sich herum.
  4. Das ist aber nicht durch den Gasdruck, sondern durch die Volumenausdehnung der Flüssigkeit passiert. So wie es bei Rotweinflaschen die Korken herausdrückt, wenn man sie bei 50°C lagert. Ich finde gerade den Volumenausdehnungskoeffizienten von Butan (flüssig) nicht, sonst könnte ich rechnen. War es eine 100g Kartusche, die Du 40g überfüllt hast? Woher kennst Du die ca. 50°C? Hast Du sie noch anfassen/festhalten können?
  5. Der originale Beitrag von khyal ist eine schöne Zusammenfassung! Zu "Wie bekommt man möglichst viel Gas aus der zu entleerenden Kartusche in die zu Füllende": Was Du beschreibst ist wahr, wenn man die beiden Kartuschen nebeneinanderstellt, verbindet und unendlich lange wartet, bis über die Diffusion in der Gasphase ein Ausgleich stattgefunden hat. Du vergißt, daß es sich um Flüssigkeiten handelt, die man einfach ausgießen kann. Wenn man also ein zentimetergroßes Loch in die Kartusche macht, kann man das Flüssiggas wie Wasser oder Alkohol umfüllen. Der von Dir beschriebene Trick mit dem Temperaturgefälle ist dazu da, damit man in der engen Verbindung die Flüssigkeit zum Fließen bekommt. Ansonsten würde das Gas der unteren Kartusche die Flüssigkeit im Kanal am Herunterfließen hindern. (In einem so engen Rohr kann das Gas nicht an der Flüssigkeit vorbeiblubbern.) Zum Thema Gasgemisch habe ich mal eine Grafik gemacht, die die Gasdruckkurven verschiedener Mischungen gegeneinanderstellt: Überfüllen von Gaskartuschen ist kein Problem für die Kartusche, denn der Druck steigt dadurch nicht. Immer daran denken: Es ist Flüssiggas! Was passieren kann ist, daß bei der ersten Entnahme dann Flüssigkeit heraussprudelt, was eine Stichflamme verursachen kann. Bei Kochern, die die Kartusche umgedreht verwenden, ist das aber der Normalfall, daß man die Flüssigkeit regelt und nicht das Gas, deshalb ist das eigentlich nicht kritisch. Ich kenne einen Fall, wo eine Kartusche bei zu hoher Temperatur gelagert wurde und dadurch geplatzt ist. Das Problem war auch hier wieder die Flüssigkeit, nicht das Gas. Durch das schnelle Verdampfen einer großen Menge Flüssigkeit ist die Umgebung der Kartusche vereist und es gab eine große Sauerei durch das später wieder getaute Wassereis (mal abgesehen vom Gestank).
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