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MiniMuli

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Alle erstellten Inhalte von MiniMuli

  1. mir würde schon ein Hybrid ausreichen, oben Kopfkissen und unten noch ein Kleidungsstück für die Schulterlücke. Also angenehmer, weicher "Oberstoff", Luftkissen, "Tasche für Kleidungsstück", nicht raschelnder "Unterstoff"
  2. Toller Hinweis, Danke! Ich werde mich mal schlau machen. Einen kleinen Luxus werde ich mir eventuell gönnen. Es ist einfach unangenehm morgens mit steifen Nacken und Kopfschmerzen aufzuwachen. By the way, ab wie viel Gramm fängt bei dir der Luxus an?
  3. Hallo zusammen, ich suche ein Kopfkissen und komme mit den üblichen aufblasbaren nicht recht klar. Die Suche hab ich bemüht, aber zu meiner Kombi nichts richtig Passendes gefunden. Ich bin Seitenschläfer und schiebe im Schlaf meist die Arme mit unters Kissen (medizinisch vermutlich Unsinn, aber gewachsen ist gewachsen). Was ich brauche: -> die richtige Höhe, damit die Schulter-Lücke "gefüllt" wird, -> genug Nachgiebigkeit, dass die Arme bequem drunter passen, daran scheitern die aufblasbaren bei mir: zu prall, dann liegen die Arme wie auf einem Ball; lasse ich Luft raus, stimmt die Höhe nicht mehr, -> und leise. Ich hab eine Exped Ultra, die raschelt eh schon genug; ein knisterndes Kissen direkt am Ohr macht's nicht besser. Mir schwebt etwas Weiches vor, ein bisschen Memory Foam oder eine Schaum-Auflage. Ich weiß, dass sich Schaum und kleines Packmaß beißen (die gefütterten Kissen, die ich kenne, sind mir schlicht zu klobig und schwer). Gibt es einen Mittelweg? Ein Hybrid (Schaum oben, Luft unten) oder etwas ganz anderes, das für Seitenschläfer taugt und dabei nicht raschelt? Gewicht ist mir wichtig, aber guter Schlaf noch mehr, ein paar Gramm mehr für eine Nacht ohne eingeschlafene Arme nehme ich gern in Kauf. Wie löst ihr das? Viele Grüße Jörg
  4. Servus Northbound, zur Temperatur hat wilbo eigentlich schon alles gesagt — leicht unter Null ist für den Zeitraum die richtige Ansage, knapper würde ich auch nicht planen. Einen Punkt würde ich beim Wechsel von Kunstfaser auf Daune aber mitdenken, den die Datenblätter verschweigen: Deine alte Kunstfaser hatte einen stillen Vorteil, den du gerade aufgibst — sie wärmt auch noch halbwegs, wenn sie klamm ist. Daune verzeiht das nicht. Und Lappland Anfang September kann dir gut eine nasse Woche hinstellen. Ich hab das 2012 in Schottland gelernt: 14 Tage Dauerregen, der Zeltplatz irgendwann ein Schwamm, und dann bleibt auch im Zelt nichts mehr richtig trocken. Wir sind am Ende ins Pub und haben Sachen am Ofen getrocknet, nur um ein paar Stunden was Trockenes am Körper zu haben. Der Loft vom Schlafsack war da ehrlich gesagt mein kleinstes Problem. :-D Heißt nicht „bleib bei Kunstfaser" — fürs Gewicht ist die Daune schon richtig. Aber ich würde von Anfang an fürs Trockenhalten planen: ordentlicher Drybag, den Sack tagsüber lüften/trocknen sobald die Sonne kommt, und den Komfortwert im Zweifel nicht auf Kante. Ein leicht klammer Daunensack ist am Ende der Grund, warum man friert — nicht die -3 auf dem Etikett. Viel Erfolg auf dem Kungsleden, schöne Strecke. Viele Grüße Jörg
  5. MiniMuli antwortete auf Beitrag im Thema in Einsteiger
    Hallo zusammen, ich lese hier schon eine Weile mit und habe mich in den letzten Tagen in ein paar Threads eingeklinkt — Zeit, mich richtig vorzustellen. Ich bin Jörg, aus Dresden, und unterwegs bin ich, seit ich meine Frau kenne: zu Fuß, mit dem Packraft, dem Rad, seit ein paar Jahren auch mit dem Camper. Zum leichten Gepäck kam ich über den harten Weg — 18 kg im Sarek waren mit Mitte fünfzig einfach zu viel. Mit der 60 vor Augen wird aus „geht schon" ein „muss leichter". Nächstes Ziel ist der Cape Wrath Trail. Angefangen zu optimieren habe ich beim Essen: Ich dörre seit einer USA-Reise (los ging's mit Beef Jerky), und das Trockengewicht ist ja der blinde Fleck der meisten Packlisten. Weil ich keine Lust auf Excel hatte und mir bei LighterPack ein paar Dinge fehlten, habe ich mir irgendwann selbst ein kleines Tool gebaut MYOG, nur eben Software. Zwei Sachen waren mir wichtig, die ich sonst nicht fand: meine komplette Ausrüstung einmal pflegen und für jede Tour daraus schöpfen, statt jede Liste neu anzufangen und eine Tour gemeinsam planen können, „du das Zelt, ich Kocher und Töpfe". Die Dörr-Rezepte mit Trockengewicht fließen direkt in die Packliste. Kostenlos, offline, ohne Tracking; gebaut für mich, inzwischen offen für alle. Ich freue mich auf den Austausch. Und wenn jemand mal draufschaut (link gibt es gerne via Nachricht) und sagt, was fehlt oder Unsinn ist, dafür bin ich dankbar, genau deshalb bin ich hier. Viele Grüße Jörg
  6. Ich bin auch der Locus User, allerdings der Bezahlversion. Genial finde ich die vectorbasierten Offline Karten. Wenn man sie auf dem Smarphone hat, dann braucht man nie wieder den OnlineZugang. Planung über die Locus WebApp funktioniert auch ziemlich gut.
  7. Die fenix sagt dir, wenn du abbiegen musst und bringt dich auch auf den weg zurück. Das alles macht aber nur Sinn, wenn du die Route erstellt hast. Das mache ich am Handy mit der Locus App, aktiviere Locus auf dem Handy und dann braucht es nichts mehr. Die KArte ist ja auch auf der Uhr. Auf der Uhr ist es eine Notlösung, da mir der Bildschirm zu klein ist. Auch finde ich es gut, dass man auf der Uhr einen Kompass hat, so kann man das Wandern mit Karte und Kompass immer wieder üben. Hat dann auch etwas von "Abenteuer" :-)
  8. Ich nutze die Garmin Fenix zusammen mit Locus (Navigation) und Windy (Wetter). Die Kombi funktioniert für mich ganz gut: Fenix am Handgelenk für den schnellen Blick auf Richtung/Höhenmeter, Locus auf dem Handy für die eigentliche Kartenarbeit (Offline-Karten, Track laden/anpassen), Windy für die Wetter-/Windprognose vor und während der Tour. Die Uhr allein würde mir für echte Navigation zu wenig Kartendetail bieten, aber als Ergänzung zum Handy ist sie super — vor allem wenn der Akku vom Handy schonen soll und man nur kurz gegenchecken will, ob man noch auf Kurs ist.
  9. Gerade beim Essen kannst du einiges einsparen. Das Schlagwort ist Dörren.
  10. Hallo Sebastian, schöne erste Tour hast du dir ausgesucht — Rondane Ende August mit Pausentag ist vernünftig geplant, und dass du Karte/Kompass bewusst üben willst, statt dich ans Handy zu hängen, finde ich stark. Zu deinen Fragen: 1. Was kann zuhause bleiben: Du hast zwei Liner drin („Rucksack Liner Innen" 66 g + „Packliner" 100 g) plus drei 25L-Mülltüten in Utility — ein Liner plus eine Reserve reicht völlig. Beim Oberteil bist du dreifach unterwegs (getragen, Wechsel, Schlaf): Das Schlafshirt ist deine Reserve, das Wechselshirt (149 g) kann raus. Und wenn Hütten wirklich nur Notfall sind, gibt es unterwegs keine Steckdose — dann bleibt auch das Ladegerät (67 g) zuhause; mit Flugmodus reicht die 10K locker für 8 Tage, laden kannst du auf dem Campingplatz in Otta und im Zug. Kindle und Kopfkissen würde ich dagegen nicht streichen: Erste Solotour, ein Pausentag, mögliches Abwettern — ein Buch ist da mehr wert als 150 gesparte Gramm. Am Pausentag passiert bei mir übrigens mehr als man denkt: waschen, ausbessern, viel Tee kochen, eine kleine Runde ohne Gepäck — und nach vier Tagen draußen ist Stille erstaunlich gut auszuhalten. 2. Alpinlite vs. Flex 30: Bei 3–7 °C mit Ausreißern nach unten, als Bauch-/Seitenschläfer und auf der ersten Tour: Alpinlite. Ein Quilt zieht beim Drehen, und die Marge nach unten kauft dir Schlafqualität. Deine Einschätzung stimmt. 3. Kleidung: Denk in Situationen statt in Teilen: Gehen = Merino + Windjacke, Pause = Puffy drüber, Regen = Hardshell. In dem System ist weder Thermoshirt noch Fleece nötig — höchstens ein dünnes Fleece fürs Gehen bei nasskaltem Dauerregen (die Puffy gehört da nicht an den Körper). Die Windjacke würde ich als Letztes streichen: Sie ist deine meistgetragene Jacke und schont die Hardshell. Streich lieber das Wechselshirt (siehe 1.). 4. Leere Kartusche: Wieder mit runter nach Otta — leer wiegt sie ~130 g weniger als voll. Ganz leerbrennen, dann ist sie Metallschrott; Sportgeschäfte und Campingplätze nehmen sie oft, sonst Recycling. Bitte nicht an der Hütte „vergessen". 5. Lemmingjahre: Das ist kein NP-spezifisches Thema, sondern ganz Fennoskandien — die Zyklen laufen grob alle 3–5 Jahre. Praktische Folge in einem Peak-Jahr: tote Nager auch in Gewässernähe, dann Wasser aus schnell fließenden Bächen nehmen oder abkochen (einen Filter hast du ja nicht dabei). Einen offiziellen „Lemming-Index" gibt es meines Wissens nicht — aktuelle Tourberichte lesen oder schlicht bei Rondvassbu anrufen, die wissen es. 6. Vergessen: Auf der Liste sehe ich keine Stirnlampe — Ende August hat Norwegen wieder richtige Nächte, und wenn der Storronden-Tag länger wird, willst du nicht im Dunkeln absteigen. 30 g reichen. Außerdem: Leukotape/Blasenpflaster und ein Ibu zusätzlich zur ASS-Dose, und Flickzeug für die Tensor — ein Loch in der Matte ist bei den Bodentemperaturen der Ausfall, den du nicht improvisieren kannst. Sonnencreme und DEET stehen mit 0 g drin; real sind das zusammen gut 100 g, fürs ehrliche Baseweight eintragen. Zum Essen (mein Steckenpferd): ~690 g/Tag ist ordentlich kalkuliert und dein Menü ist stimmig. Zwei Gedanken: Rote Linsen brauchen im 750er-Topf echte Köchelzeit, und das frisst Gas — mit einer einzigen Kartusche für 16+ Kochvorgänge wird das knapp. Nimm in Otta die 230er-Größe. Oder, falls du einen Dörrautomaten hast: Linsen (oder gleich eine komplette Bolognese) zuhause fertig kochen und dörren — auf Tour nur noch heißes Wasser drauf, 15 Minuten ziehen lassen, fertig. Spart Gas, Gewicht und Abwasch. Und statt Pemmikan-Suche in Otta: Brunost und Knekkebrød gibt's in jedem norwegischen Laden, kaloriendicht und landestypisch. God tur!

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