Jaques
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Jaques reagierte auf zeank in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungJa, weil alles andere in ganz Kalifornien ohne wenn und aber verboten.
Es gibt Leute, die nutzen Esbit. Glatteis.
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Jaques hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungHi Micha,
Ich antworte hier das erste Mal und hatte gar nicht mit so vielen so schnellen Antworten gerechnet! Und jetzt hab ich glaub ich auch allen durcheinander geantwortet.
Dann einmal @alle: sorry, beim nächsten Thema hab ich's raus
aber jetzt zu Dir denn auch Du hast ja eine Antwort verdient.
weiter unten (oder oben) hab ich's ja schon einmal geschrieben, dass kochen einfach eine so besondere Bedeutung für mich hat, dass sich die Frage mit oder ohne Kocher nie stellen würde. Ich wollte nur klären was für einen Kocher am besten.
ich kann deiner Logik folgen und vielleicht muss ich nach drei Wochen erstmalig meine bisherige Vorgehensweise über den Haufen werfen. Dann werde ich noch Mal was dazu schreiben, ich versprechs
bis dahin probier ich es aus.
besten Dank und viele Grüße Sebastian
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Jaques hat eine Reaktion von Sever erhalten in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungHi Sever, Danke für Deine aufmunternden Worte. Scheinst ja bisher der einzige hier zu sein der bekennender Kocher-Mitträger ist kochen ist egal wann, ob nach einem langen Arbeitstag oder dem Klettern oder auch nach dem Wandern für mich eine Art der Entspannung, vielleicht eine Art Meditation. Sowas wie wenn andere Yoga machen. Sicher- mir ist schon klar, dass man auf dem PCT anders unterwegs ist, ein paar Dokus hab ich jetzt auch gelesen und gesehen, aber ich glaube fest daran, dass mir ein selbst angebratener Knoblauch mit einem bisschen eigener Gewürzmischung sehr gut tun wird das hört sich jetzt wahrscheinlich für viele hier schräg an und kommt beim Leichtwandern natürlich total an Grenzen, das ist mir auch klar, aber ein wenig persönlichen Komfort hat ja wahrscheinlich jeder von uns das ist halt meiner...
Beste Grüße Sebastian
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Jaques reagierte auf Mooritz in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungUnd darüber hinaus braucht man in Kalifornien noch ein Fire Permit
https://www.pcta.org/discover-the-trail/permits/california-fire-permit/
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Jaques reagierte auf micha90 in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungGanz klares Nein.
Es gibt keine Regel die einen dazu zwingt einen Kocher zu nutzen. Besonders in Kalifornien ist es tendenziell heiß (Wüste und so), so dass ich den Kocher einfach zu Hause lassen würde. Wenn du zu spät in den Norden kommst besorg dir unterwegs einen bzw bastel dir was aus einer Coladose
Kocher sind auf einen Thruhike in der Form nicht notwendig. Allein die Spritbeschaffung nervt mehr, als der Kocher nutzen bringt.
Liebe Grüße
Micha
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Jaques reagierte auf Mars in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungIch denke, er will ohnehin kochen.
Hoffentlich bist Du grundsätzlich flink genug, so dass Du im Herbst die verbummelte Zeit nicht bereust.
Natürlich hat Kochen einen grossen sozialen und psychologischen Einfluss, jedoch ist es zwecks Kalorienschaufeln leider ziemlich nutzlos, es sei denn Du bist Schweizer, nimmst sowas mit und hast deine Raclette-Logistik im Griff. Tatsächlich ernährt sich ein älterer Herr, der nun 50k Meilen erwandert hat, vor allem von Käse. (Ausrüstungs- Ernährungstips grundsätzlich ohne Gewähr).
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Jaques reagierte auf Sever in PCT 2021 - Ausrüstungsoptimierung@Jaques also ich bin den PCT mit Gaskocher gelaufen und habe ihn auch fleißig zweimal am Tag benutzt. Stehe halt auf warme Küche. Spiritus Kocher sind, wie oben steht, ja eh in Kalifornien tabu. Mir dauert es außerdem immer zu lange damit was zu kochen. Nach nem langen Tag auf dem Trail will ich in 5 min mein Essen fertig haben und nicht ewig warten. Ist natürlich Einstellungsfrage. Gas gibt es mittlerweile überall dort leichter zu kaufen als Spiritus oder HEET(Frostschutzmittel das brennt glaub ich).
Viel Erfolg auf dem Trail
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Jaques reagierte auf cafeconleche in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungDisclaimer:
Ich hatte einen Kocher, aber mir fehlt noch ganz Washington, dafür war ich gut 5 Monate mit Genuss auf dem Trail unterwegs.
Die Frage ist nicht ganz eindeutig: Geht es dir um die Frage, ob überhaupt Kocher, oder um Gas versus Sprit?
Sprit fällt aus, sobald die ersten fire restrictions kommen, also ist Sprit eigentlich keine Option mehr.
Also Kocher: ja/nein: Es gilt natürlich, dass Kochen Zeit kostet. Wenn du dich sehr schnellen, nicht kochenden Leuten anschließt, kann es sein, dass du das Tempo deiner trail family nicht oder nur schwer halten kannst, wenn du kochst. Andererseits kann etwas Warmes, der Kaffee und etwas mehr Abwechslung beim Essen die Moral / die Laune heben. Es gibt Leute mit und ohne Kocher, die den Thruhike geschafft haben, und Leute mit und ohne Kocher, die ihn nicht geschafft haben.
Hike your own hike. Es gibt dabei kein absolutes Richtig oder Falsch.
Das oben angesprochene California Fire Permit ist einfach zu bekommen; man muss es dann in Papierform mit sich tragen (Rückseite vom Permit).
Im Sommer 22 möchte ich den Rest von Timberline Lodge bis Kanada noch zuendelaufen. Mit Genuss und hoffentlich den ersten Huckleberries. Und danach noch mehr...
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Jaques reagierte auf micha90 in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungOT:
Falls das hier zu viel wird, gerne auslagern..
Der "Zeitverlust" ist eigentlich nur ein kleiner Teil, den ich so auch nie wahrgenommen hatte und es mich aus dieser Perspektive auch nie gestört hat. Meistens Habe ich einfach Wasser aufgesetzt, alles andere vorbereitet und bis ich fertig war, war auch das Wasser heiß.
Für mich waren zwei andere Faktoren massiv viel wichtiger:
Weniger Kram bedeutet auch weniger worum man sich kümmern muss. Im Ziploc "kochen" produziert viel Müll, im Topf kochen heißt entweder mehr Wasser zu brauchen (oft Mangelware) oder unterwegs nichts darin transportieren zu können (den Kocher in die Nudelsapsche zu legen ist eher nicht so geil), was mehr wertvolles Rucksackvolumen verschlingt, zudem muss der Topf größer sein, wenn man darin kochen möchte. Dazu die ewige Jagd nach Brennstoff (egal in welcher Form, bei Kartuschen noch das Problem: riskieren unterwegs nichts zu bekommen oder 2 Kanister tragen).
Der andere, für mich größere Faktor war einfach die Variation des Essens. Auf einem Thruhike ist "richtig kochen" mMn unrealistisch - zumindest wenn man nicht im Oktober noch durch den Schnee in Washington stapfen möchte. Das ist tatsächlich extrem zeitaufwändig und die zu kochenden Lebensmittel eher semigut haltbar und es erfordert elaboriertere Kochuntensilien als Topf, Kocher & Löffel.
Somit machen die meisten Leute nur Fertigessen, das irgendwie rehydriert wird, evtl noch kurz aufgekocht (Ramen, Kartoffelbrei vs Knorr/ Spaghetteria Zeug). Die Auswahl solcher Speisen ist aber eher begrenzt, der Nährstoffgehalt ebenfalls.
Nach meinem ersten Thruhike (noch mit Kocher und absoluter Sch***diät) hatte ich mich mal ohne rausgetraut und schnell festgestellt, dass man einen deutlich breiteren Speiseplan ohne kochen hinbekommt, verglichen mit den schnell zubereitbaren Dingen. Natürlich ist das auch kombinierbar, aber wenn ich anfange nur noch jeden zweiten oder dritten Tag den Kocher zu nutzen um mehr Abwechslung zu haben, kann ich ihn auch gänzlich weglassen und nach 3 oder 4 Tagen einfach in der nächsten Ortschaft was heißes haben (so denn mir danach gelüstet).
Wie gesagt, für den Norden kann es ganz nett sein sich morgens einen heißen Kakao zu machen, aber dafür die ersten 3000km nen Kocher zu tragen finde ich nicht so sinnvoll.
Liebe Grüße
Micha
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Jaques hat eine Reaktion von Mooritz erhalten in PCT 2021 - AusrüstungsoptimierungHi Mooritz, danke Dir!
Gruß Sebastian