khyal Geschrieben 27. Januar Geschrieben 27. Januar Die Beispielsrechnung für das Endsetting, was ich heute verwende, poste ich noch im anderen Thread... Hier haben wir wieder ein Beispiel dafür, daß man evtl mehrfach wechselt, wenn man rumprobiert, statt vernünftig zu rechnen Da ich häufig wochenlang zum WW-Paddeln in den Alpen, Camps, autark auf Grundstücken o.A. unterwegs bin und ich die Erfahrung gemacht habe, daß man zwar auch ohne Kühlbox auskommen kann, es aber deutlich entspannter mit ist, man anders kochen kann, mehr Lebensmittel, die lokal erzeugt werden, Einbkaufen kann und wenn ich dann für ein paar Tage auf einen Fluß gehe, ich andere Lebensmittel mitnehmen kann, da sie vorgekühlt sind und nach Rückkehr Leckeres zum Kochen in der Box habe, war für mich klar, es muß ein Setting mit Box sein. Ich kenne noch aus meiner Kindheit die Nummer mit der Absorber-Kühlbox im Auto, im Zelt dann mit Gas betrieben, macht für mich in dem Setting keinen Sinn, Hauptsache wenig Verbrauch bei 12 V und ordentliche Kühlleistung für den Sommer. Um das erstmal auszuprobieren, ob eine Kühlbox wirklich ein "Gewinn" ist, hatte ich erstmal auf eine 14 Tagestour eine Peltier-Kühlbox, die ich gelegentlich bei Jobs verwende, mitgenommen, danach waren mehrere Sachen klar, yes aus den oben beschriebenen Gründen lohnt eine Kühlbox und es muß eine Kompressor sein, um nicht den gigantiscvhen Verbrauch der Peltier zu haben, eine bessere Isolierung / mehr Kühlleistung. Recht schnell bin ich dann bei der Recherche auf die Boxen von Plugin-Festival (heute Maentum) gestossen, gute Reviews und wenn die Dinger den Verleih-Festival-Betrieb mit breitband-abgeschossenen Leuten durchhalten , müssen sie vernünftig aufgebaut sein , dazu sehr netter Kontakt mit den Inhabern, habe inzwischen seit etlichen Jahren ne 30 l, völlig zufrieden, auch nett, am Smartphone die Temp ablesen bzw verändern zu können, auch alle Bekannten, die inzwischen Eine haben, sind damit sehr zufrieden. Damit war die Box gesetzt, gegenüber dem Verbrauch der Box sind ja Ultrabook, Lampen, GPS verbrauchsmäßig sozusagen Nachkommastellen... Bei der 1. Tour hatte ich als Speicher nur eine River bei, das war mit 250 Wh deutlich zu wenig Speicher, ab der nächsten Tour dann eine River Pro bzw inzwischen River 2 Pro, die 750 Wh passen. Panel war von Anfang an ein 140 Wp Falt-Markenpannel, interessant dabei, das bei 2 völlig unterschiedlichern Marken (Ecoflow, Wattstunde) zwar die äussere Gestaltung, Aufsteller, Kabel usw sehr unterschiedlich war, aber nach Vergleichsmessungen und Optik offensichtlich dieselben Zellen verbaut waren. Wobei mir das Panel von Wattstunde, von den Aufstellern und daß ein Anderson-Stecker statt MC4 verbaut war, deutlich besser gefallen hat. Die Box ist meist an die PS angeschlossen, diese wird meist über das Panel aufgeladen, wenn ich sehr viel mit dem Auto an dem Tag fahre, statt dessen über die Lima, damit ich dann gleichzeitig Kühlbos betreiben und PS mit max laden kann, habe ich mir einen 2. Anschluß mit Buchse von der Bat ins Auto gelegt. Wenn das Panel gut zur Sonne ausgerichtet ist, sind es im Sommerhalbjahr bei strahlender Sonne > 100W, Panel steht entweder auf dem Boden oder Autodach... Da, wenn ich nicht da bin, weil ich z.B. paddeln bin, ein draussen stehendes Panel doch laut rufen würde "nimm mich mit" habe ich mir noch ein Set Saugnäpfe beschafft, wenn morgens / abends nicht genügend Wh zusammen kommen, parke ich das Auto entsprechend ausgerichtet und dann lädt das Panel mit den Saugnäpfen hinter der Frontscheibe die PS. @Old School das wäre evtl auch eine Lösung, die Du sinngmäß zuhause nutzen könntest in deinem Setting... Mit dem Setting bin ich seit Jahren eigentlich gut durchgekommen, ausser bei einem Messebesuch über mehrere Tage, bei dem ich das Auto nicht entsprechend nutzen konnte und von Morgens früh bis abends, wenn es dunkel war, nicht am Zelt war. Da habe ich dann mit entsprechendem Kabel bei den netten Leute an der Schranke gefragt "darf ich mal eben für ne std an eine Steckdose ?" die Ecopflows laden ja dann extrem schnell. Also für 30 l Kompresoor-Kühlbox, Ultrabook, Lampen usw funktioniert bei mir das Endsetting mit 750 Wh Powerstation und 140 Wp Faltpanel gut, würde aber im Winter zu eng, um komplett autark zu sein, aber dann kann man ja mal eben mit der PS zu irgendeiner Steckdose laufen und wenn es im Winter kalt ist, muß die Kühlbox ja nicht laufen... Old School reagierte darauf 1 Terranonna.de
Old School Geschrieben 28. Januar Geschrieben 28. Januar Natürlich ist die beschriebene Herangehensweise, messen wieviel Strom die verwendeten Verbraucher benötigen, daraus die benötigte Panalleistung bestimmen, für Sommer und Winter den notwendigen Speicher ableiten, Dunkelsicherheitspuffer, ... das funktioniert leider nur wenn der Platz vorhanden ist beliebig die benötigten errechneten Panals aufstellen zu können auf Terasse, Garten, Wiese, wo auch immer. Wenn dieser Platz nicht vorhanden ist, dann funzt nur der umgekehrte Weg: schauen wieviel Panelleistung kann ich max. aufstellen und daraus berechnen welche Verbraucher damit versorgbar sind. Das schränkt die Möglichkeiten dann leider ein und dann muss natürlich auch die Überlegung mit einbezogen werden warum das Ganze. Da ich ohnehin aktuell "nur" 21€ Strom monatlich zahle, ist das finanziell gesehen natürlih immer ein Minusgeschäft, die Ausgaben amortisieren sich ewig nicht. Wenn das Ziel jedoch die Unabhängigkeit von externem Strom, Netzpolitik und sonstigem politischen Gedöns ist, dann rechnet es sich natürlich trotzdem, egal wieviel Strom ich produzieren kann. In Folge muss entschieden werden, mache ich das zusätzlich zum häuslichen Stromanschluss oder schränke ich mich "einfach" so weit ein das mir persönlich dieser produzierte Strom trotzdem ausreicht ... persönliche, indivieduelle Entscheidung, zumal jeder "Einschränkung" anders definiert und wahr nimmt. vor 13 Stunden schrieb khyal: habe ich mir noch ein Set Saugnäpfe beschafft, wenn morgens / abends nicht genügend Wh zusammen kommen, parke ich das Auto entsprechend ausgerichtet und dann lädt das Panel mit den Saugnäpfen hinter der Frontscheibe die PS. Zum Test habe ich das schon mal mit nem ganz kleinen Panal zum Laden einer 10000er Powerbank gemacht. Die Temperatur des schwarzen Panals stieg auf ca. 80 Grad, verfärbte sich und das Teil war hinüber. Es war ein Sunnybag Leaf der ersten Baureihe. Hatte ansonsten hervorragend funktioniert. Da hätte ich also Angst mir ein großes Faltpanel zu ruinieren!?
Old School Geschrieben 28. Januar Geschrieben 28. Januar vor 19 Stunden schrieb khyal: funktioniert bei mir das Endsetting mit 750 Wh Powerstation und 140 Wp Faltpanel gut, würde aber im Winter zu eng, um komplett autark zu sein Ich liebäugele ein wenig mit der DJI Power 1000 V2, also mit 1024Wh, das sollte mit ohne Kühlschrank und Waschmaschine im Sommer ganz locker reichen, sogar oft zum Kochen. Da die Powerstation an anderem Ort (Auto) geladen wird als Strom entnommen wird (Wohnung), wären das optimale Setup natürlich zwei solcher PowerStations im Wechsel ... aber das wäre natürlich eine sinnlose Geldausgabe (rein finanziell rechnerisch) und zum Kochen im Winter gibts anderweitige weitere Ausgaben ... es ist in der "normalen" kleinen Singlewohnung (nicht für Boot, Tinyhouse, etc.) gegenüber den Kosten des Stromanschlusses immer eine emotionale Installation. Mein Gedanke ist "Strom verbrauchen ok, aber nur wenn ich ihn selbst produzieren kann", ein Hobby, wahrscheinlich wäre es nicht mal "umweltfreundlicher" als gekaufter Strom, denn es werden ja nun mal Akkus, Panels, Regler, etc. gebraucht deren Energie- und Umweltverbrauch erst mal wieder "eingespielt" werden muss ... und ob das in deren Lebensdauer jemals geschiet, DAS WÄRE MAL EINE BERECHNUNG WERT.
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