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Fünf Tage auf dem GR221 (Mallorca) im April 2026
Wayne Schlegel und ein anderer reagierte auf Lolaine für Thema
Hallo zusammen, ich bin den Weg letzte Woche klassisch NoBo gelaufen und kann somit aktuelles berichten. Dabei hatte ich perfektes Wetter und somit immer glasklare Sicht - das machte den Weg für mich zu eines der besten Kurzausflüge der letzten Jahre - auch, weil ich ziemlich wenig erwartet hatte. Übernachtung: Um mal mit einem Mythos aufzuräumen: Der Weg ist Wildcampers Paradise. Ich kann mich nicht erinnern, auf einer Insel jemals so viele Camp-Möglichkeiten pro km entdeckt zu haben. Das kommt nicht zuletzt auch dadurch zustande, dass es viele historische Kohlemeiler-Plätze gibt, die in den (ehemaligen) Wäldern topfeben angelegt wurden. Somit trampelt man auch nichts kaputt, wenn man sein Zelt dort platziert. Man sieht auch morgens einige Zelter, die direkt am Wegesrand aufgebaut haben. Anscheinend juckt es dort keinen trotz allgemeinem Verbot, anders kann ich mir das nicht erklären. Ich selbst habe sieben Nächte im Zelt verbracht und das war auch am An-und Abreisetag kein Problem. Einen Hinweis möchte ich hierzu geben: Der Abschnitt Sant Elm bis zur Vogelwarte/Mühle hoch würde ich wegen der Verbotsschilder und dem angeblich unangenehmen Besitzer der Warte nicht als Zeltrevier einplanen. Verpflegung: Hier war ich das erste Mal ohne Kocher unterwegs. Grund dafür ist, dass es so wenige natürliche Quellen gibt. Um nicht literweise Wasser mitzuschleppen, habe ich jedes Dorf angesteuert, um welches zu kaufen. Somit kann man auch gleich für den Tag einkaufen gehen bzw. ein Resto besuchen. Preise in kleinen Läden höher, sonst ca. 1/1 wie in D. Da die Läden auch Sonntags geöffnet sind, war das logistisch kein Problem. Wegführung: Der GR ist weitestgehend gut ausgeschildert, man muss sehr wenig aufs Navi schauen. Bei ein paar Bergpassagen war es dennoch hilfreich. Ein paar Berge habe ich am Wegesrand mitgenommen. Man muss sich nicht stur an den Weg klammern. Mein Weg ging strenggenommen von Peguera bis kurz vor Pollenca mit einem Abstecher zum Deia Strand. Warum man den Abschnitt Pollenca zum Meer laufen will, erschließt sich mir nicht. Würde ich nicht machen. Der berüchtigte Abstieg vor Lluc war für mich machbar, obwohl ich ein ziemlicher Angsthase bin. Von der Zeit her hätte auch die Route über den Puig Tomir gepasst, aber für mich mit meiner Höhenangst nicht machbar, bin wieder abgestiegen. Einsam ist man nicht auf den Wegen, aber überlaufen ist er ebenfalls nicht. Anfangs habe ich sechs Tage angepeilt, aber es ging sehr gut in fünf Tagen in jeweis ca 27km-Abschnitten. Ausrüstung: Mir hat mein 35L Atom locker gereicht. War mit einem Schlafsack bis -2 Grad unterwegs, den es niemals gebraucht hat. Kocher blieb zuhause und den habe ich nicht vermisst. Da ich keinen Wind hatte, konnte ich mein Trekker-Zelt auch exponiert aufbauen. Öffis: Sehr gutes Bussystem auf der Insel. Man zahlt einfachsterweise mit Karte vorn am Busfahrer und beim aussteigen hält man die Karte wieder an einen Leser. Somit wird die Strecke automatisch ermittelt. Die Verbindungen sind hier einsehbar, aber die Zeiten stimmen nicht. Lokal an der Haltestelle sind die Zeiten dann korrekt ausgezeichnet. Man braucht kein Taxi vom Flughafen in die Stadt, es geht alles mit dem Bus. Selbst bei Abbruch entlang des Weges ist die Chance hoch, dass es eine Busverbindung vom nächsten Kaff nach Palma gibt. Andere Berichte von mir gibt es hier: Korsika La Gomera Norwegen2 Punkte -
Hi, ich möchte nach Pfingsten den Hexensteig gehen. Jetzt mache ich mir über die Übernachtungen Gedanken. ich weiß dass es dort (und generell)verboten ist wild zu zelten und suche nach Möglichkeiten. ich vermute dass auch die Schutzhütten keine legale Option darstellen, aber frage mich ob ich es riskiere. Wanderfreund App zeigt ja die Schutzhütten auf dem Weg an. ich habe versucht mich zu informieren. Hat jemand schon Erfahrungen mit den Schutzhütten ? Suchfunktion habe ich genutzt, ich hoffe ich war nicht zu blöd. Happy Trails1 Punkt
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Hans-Jürgen reagierte auf viellieberwandern für Thema
Hallo liebe Forums-Mitglieder Ich (w, 30) habe wie viele hier schon länger mitgelesen und so viel hilfreiche Inspiration bekommen. Vielen Dank dafür! Seit ich denken kann fahre ich gerne Fahrrad und seit ein paar Jaren auch gerne mehrere Tage mit Zelt. Inzwischen gehe ich auch gerne Wandern und war auf dem Kungsleden und dem Soonwaldsteig unterwegs. Aktuell plane ich meine erste richtig lange Radreise um die Ostsee. Dafür suche ich noch die ein oder andere Ausrüstung oder sonstige Tipps. Ich freue mich auf den Austausch.1 Punkt -
Hallo F70k1, ich bin den Steig im März 2024 in vier Etappen in Ost-West-Richtung mit Zelt gelaufen. Meinen ersten Anlauf im Oktober 2017 musste ich aufgrund von Sturmtief Xavier abbrechen, ich war vermutlich einer der letzten, der die Steile Wand bei Torfhaus am Morgen des 06.10. über einen halben Kilometer umgefallene Fichten hinter sich gebracht hat, das war anders wild und ein Stück weit lebensmüde... Der Weg ist ja seit kurzer Zeit endlich wieder frei. Aufgrund meines dem Ortsnamen alle Ehre machenden Allgemeinzustandes und der ganzen gefällten und im Weg rumliegenden Botanik habe ich damals allerdings in Elend abbrechen müssen... Wenn das klimabedingte Waldsterben neben den neuen Sichtachsen etwas Gutes hat, dann den Umstand, dass sich die kahlen Waldflächen durch Pionierbewuchs in jedem Frühjahr immer besser erholen, das klappt besonders im Harz erstaunlich gut. Es gibt auf dem ganzen Weg mittlerweile wieder viele Flächen, die durch kleine Tannen, Buchen oder Birken gut abgeschirmt werden und damit hervorragenden Sichtschutz für Zelte bilden. Die erste Nacht habe ich in so einer Fläche zwischen dem Stemberghaus und Hasselfelde verbracht, die zweite dann zwischen Schierke und dem Brocken nahe den Schlungsklippen im Fichtenbestand. Die dritte Nacht lag ich wieder in einer neu bewachsenen Fläche nordwestlich des Sperberhaier Damms. Ich habe ein unscheinbares Zelt und lebe einen minimalinvasiven Wanderethos, damit hatte ich hier absolut keine Probleme. Auch als ich um kurz vor 7 der erste Tageswanderer auf dem Brocken mit schwerem Rucksack war, hat das die erste dort rumfahrende Rangerpatrouille nicht interessiert. Wenn man lieber nicht im Zelt schlafen möchte: Bei meinem ersten Versuch habe ich im Hotel "Zum Forsthaus" in Altenau und danach in der Jugendherberge in Schierke übernachtet. Und mit Sicherheit findet sich auch noch irgendwas Passendes nahe Hasselfelde... Gutes Gelingen!1 Punkt
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Schlafsetup für unter 10°C für verfrorene Wanderin
Gibbon reagierte auf Silberdistel für Thema
Ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Etherlight XT. Ich fand sie zwar unheimlich bequem, aber unter 10 Grad hatte ich den Eindruck, dass es mir von unten kalt wird, auch wenn der R-Wert das hergeben sollte. Bin auch verfroren. Aber ein kritischer Blick auf die Matte ist m.E. schon gerechtfertigt.1 Punkt -
Bin auch von Meindl-Stiefeln umgestiegen auf: Altra Experience Wild. Ein Traum. Nie wieder zurück zu Lederstiefeln! Die haben auch noch eine normale Sprengung, so dass der Umstieg leichter fällt. Einziger Nachteil: Sie quietschen bei mir in der Kontaktfläche Schuh/Einlegesohle, wenn gewisse Feuchtigkeit im Schuh herrscht.1 Punkt
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Hallo erstmal! Ich hatte mir den Trail auch mal rausgesucht, um bei gutem Wetter und ein paar Tagen frei den Trail mit Zelt zu marschieren. Falls du diese Seiten noch nicht kennst, lasse ich dir sie mal hier: Bushcraft | Outdoor auf dem Hexenstieg | Open Camping Map Erstere Seite ist ein schön geschriebener Block zu fast allem, was man sich am Hexenstieg fragen kann. Die Seite, die ich dir verlinkt habe zeigt auch alle Schutzhütten mit Kilometer Stempel an und gibt eine kleine Einschätzung zu genau deinem Thema. Letztere ist eine praktische Karte mit allen Campingplätzen, falls du Zelten willst und das legal1 Punkt
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Hans-Jürgen reagierte auf F70k1 für Thema
Hi, dann Stelle ich mich mal vor. Ich bin aus dem Teutoburger Wald und bin in der Natur schon immer unterwegs. Hauptsächlich aber als Wasserwanderer mit dem Kajak. Jetzt hat mich das Wandern aber gepackt und ich will endlich starten (bin ja auch schon fast 50). Bisher war ich meist auf Tagestouren unterwegs und habe erst kleine Mehrtageswanderungen wie den Runenweg erlebt . Freue mich auf Austausch Lieben Gruß1 Punkt -
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Hans-Jürgen reagierte auf Mac für Thema
Hallo liebes Forum 😀 habe mich nun gerade registriert und möchte mich eben auch kurz vorstellen: ich heiße Marc, 46 Jahre jung, und bin begeistert vom "Draußen-Sein", und zwar in allen möglichen Bereichen und bei allen Wettern. D.h. es kann sein das ich aus dem Fenster schaue, es regnet , ich mir entsprechend Regensachen anziehe und eine Regenwanderung mache, die Luft ist dann immer so besonders und die Natur hat eine ganz andere Sache, einen ganz anderen Reiz.... Also ihr seht schon, ich wandere gerne. Bisher allerdings nur Tagestouren. Die allerdings gerne auch mal 30-45 km. Jetzt soll es aber weiter werden, d. H. mit Übernachten in Zelt und Schlafsack. Ausrüstung ist zum Teil vorhanden, das meiste muss noch angeschafft werden. D.h. bisher (im UL-Bereich) ist nur ein Rucksack vorhanden. 55l-700g-35€ von Amazon D.h. Schlafsystem und Zelt muss angeschafft werden und Ernährung ist auch so ein Thema. Und hier kommt euer Wissen und eure Erfahrung ins Spiel 🙃 Die erste Mehrtägige Wanderung soll Mitte bis Ende August stattfinden, und zwar Robert Klinks Schleswig Holstein Steig, 300 km in 8 Etappen. Und hier kommt euer Wissen und eure Erfahrung ins Spiel 🙃 Genaueres dann in dem entsprechenden Threads. Vielen Dank vorab 😁 LG Marc1 Punkt