Susa
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Susa reagierte auf khyal in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Eigentlich wollte ich mich aus diesem fuer diesen Thread "Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus" OT-Thema raushalten, aber jetzt muss ich doch mal etwas Zusaetzliches OT dazu schreiben...
Ich verstehen den Standpunkt nicht "unter 50jährige sollten sich nicht so viel Sorgen machen" wieso, weil mir meine aelteren Mitmenschen egal sind ?
Es geht doch momentan darum, durch umsichtiges Handeln von allen, die Infektionsraten niedrig zu halten, ich halte mich auch fuer recht fit und mache mir meine Hauptsorge, sollte ich mich mal anstecken, nicht darueber, ob ich da schwere Folgen habe, sondern dass es dann ja gut sein koennte, dass ich Weitere anstecke, die dann vielleicht in einer deutlich schlechteren Verfassung sind.
Dazu kommt, dass nun fuer die schwer daran Erkrankten die Kapazitaeten in den Krankenhaeusern geschaffen werden muessen, sowohl raeumlich als auch personalmaessig, deswegen werden nun, nach dem was ich mitbekommen habe, viele Operationen usw bei Menschen, die nicht in lebensbedrohlichem Zustand sind, abgesagt, erstmal auf unbekannte Zeit verschoben.
Was das fuer diese Menschen heisst, was das fuer negative gesundheitliche Folgen evtl auch einen deutlich frueheren Tod, kann man sich ja ausrechnen.
Was in den ueberlasteten Krankenhaeusern passiert, was Unfallopfer betrifft, auch da ist Jedes eins zu viel, was, auch wenn nur "mittel" verletzt ist, evtl sozusagen jemand anders, der es heftiger getroffen hat, das Krankenhaus-Bett wegnimmt.
Ich fahr auf jeden Fall momentan, wenn ich (noch) jobmaessig mit dem Motorrad unterwegs bin, so vorsichtig, wie noch nie, wir haben div Baumpflege-Arbeiten verschoben, auch wenn ich mich imho gut sichere, ein Restrisiko bleibt bei den Sachen und das Letzte, was momentan die Krankenhaeuser brauchen koennen, ist eine zusaetzliche "unnoetige" Belastung.
Ich will gar nicht von den wirtschaftlichen Folgen anfangen, die ja ganz schoen viele (inkl mir) momentan heftig erwischen.
Mal hart gesagt, jeder, egal welchen Alters, der sich ansteckt, traegt letztendlich zur Verbreitung bei und ist mitverantwortlich fuer die weitere Ausbreitung des Virus und damit auch fuer die Gesamtfolgen, was Todesopfer usw und die wirtschaftlichen Folgen betrifft.
Ich finde deswegen jegliche Diskussion darueber, dass bei bestimmten Altersgruppen es ja nicht so schlimm sei o.A. echt daneben...
Wenn wir alle gut vorsichtig und achtsam sind, koennen wir alle dazu beitragen, dass es uns alle als Gemeinschaft nicht so heftig erwischt.
So und jetzt wieder ON-topic...
Die momentane Zeit und die aeusseren Umstaende breingen uns doch eigentlich Outdoor / UL-maessig "back to the roots", statt mit irgendeiner aufwendigen Logistik, Flugbuchungen, ohne Ende Info-Beschaffung ueber den Trail oder Fluss, wo man in fremden Terrain was bekommt usw usw beschaeftigt zu sein....
...koennen wir uns nun wieder mit dem Wesentlichen in dem Bereich beschaeftigen, mit prima Ausruestung "draussen" unterwegs zu sein, relaxed auf Touren zu sehen, was noch nicht perfekt ist, das zu perfektionieren (ich kenne keinen Outdoor-Online-Shop der momentan "dicht" gemacht haette, mit internationalen Sendungen wird es natuerlich momentan schwieriger...), das Unwesentliche faellt weg, man packt fuer 3 Tage alles ein, ist voellig autark unterwegs, kommt mal wieder runter, muss keine km fressen, irgendein Ziel erreichen, man hat ja alles bei, was man braucht.
Auch wenn ich mich echt drauf gefreut hatte, neue Abenteuer auf unbekannten Fluessen im Gebirge in Suedspanien zu erleben, eine Tour durch den heimischen Wald ein paar Tage, auf das naechste Fluesschen, evtl im Mix, wozu gibt es schliesslich Packrafting-Boote ist auch geil, sich eher leisten zu koennen, sich zusaetzlich eine Haengematte mitzunehmen oder z.B. endlich mal die beiden Kocher unterwegs in der Praxis gegeneinander antreten zu lassen, statt abends platt nach zuviel km oder Hm ins Zelt zu fallen, einfach mal ne std oder 2 frueher Schluss zu machen, den Voegel zuzuhoeren, wenn es nicht gerade im Wald ist, mal wieder sich die Zeit zu nehmen, mit dem Hobokocher zu kochen, zu schauen, ob man es noch hinbekommt, ihn mit dem Feuerstahl zu entzuenden...
Also ich sehe da ueberhaupt keinen Grund, deswegen Frust zu schieben, oder rumzujammern, nur weil ich jetzt (hoffentlich nur fuer ein paar Monate) heimische Gefilde vorziehen muss und wenn ich an das oben Geschriebene denke, ist das eh sowas von nebensaechlich...also happy trails im heimischen Wald...
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Susa reagierte auf skullmonkey in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Als Nerd verbringe ich grad viel Zeit mit dem bemalen von Miniaturen (sehr entspannend, kann ich empfehlen - da vergisst man alles um einen herum).
Zudem schreibe ich auf dem Blog (zum Beispiel übers Reisen in Zeiten von COVID-19) und ansonsten spiele ich mit den Kindern und gehe mit Ihnen spazieren. Da ich eh immer daheim arbeite ändert sich nicht viel für mich logistisch, allerdings sind bei mir sämtliche Projekte eingebrochen .
Was das Reisen angeht, da wir auch kein Auto besitzen und immer mit dem Rad oder zu Fuss unterwegs sind, ich denke ich werde evtl. ein paar Overnighter machen - Social Distancing in Finnland ist relativ einfach, und eigentlich was alle Finnen 24/7 machen. Auch wandern ist noch kein Problem, im Wald gestern mit den Kindern haben wir aus der Distanz genau eine Mama mit Ihren 2 Kindern gesehen.
Im Moment ist alles also relativ wie immer, nur das die Kinder den ganzen Tag daheim sind =)
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Susa reagierte auf rentoo in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Für Juni habe ich den Pfälzerwaldpfad geplant und für August den Kammweg (vom Jeschken zum Rosenberg) mit Erweiterung entweder über den Forststeig oder Teile des Malerweges. Ich denke der Pfälzerwaldpfad ist kein Problem. Wie es mit dem Kammweg aussieht, bleibt noch offen, doch hoffe ich, dass man bis dahin wieder nach Tschechien darf. Ansonsten mache ich's wie so oft, ich nehme meinen Rucksack und wandere in der Region. Wald und Wege gibt es überall. Ich liebe die Flexibilität unseres Hobbies
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Susa reagierte auf truxx in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Überhaupt nicht. Bei näherer Betrachtung haben meine Frau und ich festgestellt, dass wir schon seit Jahren in einer Art Ausgangssperre leben . Wir gehen selten ins Theater/Kino, noch seltener feiern und im Urlaub waren wir zuletzt 2004. Fliegen mögen wir beide nicht und aufgrund unserer Katzen finden außer Tagesausflügen oder eben kürzeren Wandertrips auch sonst keine größeren Aktivitäten in unserem Leben statt. Wir lieben unseren Sport, den Aufenthalt in der freien Natur und ganz besonders unser Zuhause. Im Moment merken wir ehrlich gesagt Null Unterschied zu unserem ganz normalen Leben.
Das wird sich mit einer Ausgangssperre - sofern diese kommt - natürlich ändern. Aber auch dann nicht wirklich viel. Ich gehe zur Arbeit, wir müssen einkaufen und das war es. Sooo schlimm ist das nicht. Und man darf ja nicht vergessen, dass es sich hier um ein paar Monate handelt/handeln wird. Das sollte wirklich locker auszuhalten sein.
Der Rest ist schlichtweg Angst, weil es eine unbekannte SItuation ist, für die unser Hirn keine Referenzen hat, mit denen es vergleichen könnte. Was glaubst Du, wie sich die vom Wirtschaftswunder verwöhnten Menschen der Siebziger gefühlt haben, als man während der Ölkrise plötzlich auf der Autobahn spazieren gehen konnte.
Oder noch extremer: weil mein Vater früh verstorben war und meine Mutter arbeiten musste, bin ich im Prinzip bei meinen Großeltern nebenan aufgewachsen. Er Baujahr 1908 und sie 1920. Ich bin mit Kriegs- und Nachkriegsgeschichten aufgewachsen, denen ich staunend zugehört habe, die aber für meine Großeltern für eine lange Zeit Normalität waren. Besonders für meinen Großvater, denn der hat beide Weltkriege miterlebt. Nur so viel: Im Vergleich dazu wäre die jetzige Situation für die damalige Generation wie Ferien.
Lass Dich nicht verrückt machen. Es ist komisch, ja. Und wahrscheinlich wird es auch zu Engpässen kommen aber die Gemeinschaft produziert so viel, dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Es muss halt erst alles organisiert werden. Auch hier spielt wieder eine Rolle, dass es sich um eine so noch nie dagewesene Situation handelt, für die erst mal praktikable Abläufe geschaffen werden müssen. Denk mal an die Zeit der Wiedervereinigung. Da waren von heute auf Morgen für 16 Millionen "Neubürger" alle(!) Konsumgüter vorhanden. Jeder konnte Möbel, Autos, Stereoanlagen, Nahrung und den ganzen Mist kaufen ohne Engpässe. Einzig die Gebrauchtwagenpreise waren eine Frechheit, was mich damals schmerzlich getroffen hat, weil ich da mein erstes Auto gekauft habe .
Also keine Sorge, es wird alles gut. Anders, aber gut .
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Susa reagierte auf Trekkerling in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Ein guter Faden, übrigens. Es ist sehr interessant, hier zu lesen, wie andere damit umgehen.
Ich selbst wollte eigentlich im Juni für eine Woche nach Süd-Schweden, auf den Skaneleden SL1. Zug und Fähre ist schon gebucht, Zug mit Sparpreis und kostenpflichtiger Stornierung möglich, also im Notfall kein Totalausfall. Stena hat auch schon eine Mail geschrieben, dass das Fähr-Ticket kostenfrei umbuchbar ist. Aber hat das ganze Paket Zug+Fähre ja eh nur ca. 190 Euro gekostet. Insgesamt also jetzt finanziell nicht so das Riesen-Problem. Aber ein komisches Gefühl ist das schon. Alternative Routen in Deutschland überlege ich gerade.
Der Oster-Trip nach Meran mit der Familie ist natürlich erstmal gecancelt, aber erst letzte Woche. Das war sehr seltsam. Am Samstag vor einer Woche haben wir noch überlegt, ob wir überreagieren, als wir uns nach Alternativen umgeschaut haben, und kaum eine Woche später kann man sich kaum noch vorstellen, dass wir so einen Trip überhaupt mal geplant haben.
Im Sommer der Familien Urlaub (Norditalien, Slowenien, Kroatien) war zum Glück als Camping-Trip geplant und somit ist Nichts fix gebucht. Da bleiben wir jetzt flexibel und spontan. Zuhause in München kann man es zur Not ja auch aushalten, das relativ neue SUP will ja auch mal auf diversen Seen getestet werden.
Auch von mir ein festes Daumen-Drücken für diejenigen, die dieses Jahr was Großes vorhatten. Aber natürlich überhaupt an alle, dass wir die Situation gut bewältigen und relativ gesund bleiben.
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Susa reagierte auf dennisdraussen in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Ich habe immernoch Hoffnung das die Mehrheit der Bevölkerung brav der Wissenschaft glaubt und den Empfehlungen folgt. Für alle die mit viel Text oder der Youtubeuniversität und den alternativen Fakten nicht alleine klarkommen habe ich mir einen Standardsatz gebastelt: „Es geht darum die Infektionskurve soweit abzuflachen das die Ärzte nicht, wie aktuell in Italien, entscheiden müssen wer von den 25 Patienten an eins der drei Beatmungsgeräte darf und wer stirbt.
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Susa reagierte auf Mattes in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Ich habe ein doppeltes Problem, ich arbeite ständig mit bis zu 30 bis 40 Personen zusammen. Beim Wandern bin ich wahrscheinlich in geringerer Gefahr und damit auch meine Mitmenschen. Es ist halt alles irgendwie scheiße. Ich denke nur an die Pct Hiker, Soulboy und all die anderen, die sich auf was großartig gefreut haben. Jetzt sind ihre Pläne hin... Klar in aller erste Linie natürlich an die direkt betroffenen. Aber das ist hier nicht Thema.
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Susa reagierte auf Dingo in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...Für all die PCT & Co Reisenden aus Europa ist das heftig. Mal eben 4-7 Monate zu verschieben wird mit Ausbildung/Beruf/Familie schwer werden.