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Ultraleicht Trekking

auryn

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Alle erstellten Inhalte von auryn

  1. Doch, ich. Im Ernst: Seit den drei Jahren, die ich mit Schirm unterwegs bin (oder genauer: 8 Wochen Lappland im Sommer, 2 Wochen im Herbst, 10 Wochen Alpensommer, 1 Woche im Frühling, 1 Woche Pyrenäen im April, 2 Wochen Finnland im Frühjahr, 2 Wochen Kaukasus im Herbst) habe ich nicht ein einziges Mal die Regenjacke benutzt, die ich bis vor nem halben Jahr "zur Sicherheit" "für starken Wind" "vielleicht muss ich klettern" immer dabei hatte. Ich kenne Regen von unten. Werden halt die Beine nass, was mich nicht stört, es geht sich langsamer, und man sieht nicht mehr viel bis gar nix mit dem Schirm vorm Gesicht. Hat einen gewissen Nervigkeitsfaktor, und dabei ne Daunenisojacke außen anhaben ist jedenfalls auch ne ganz schlechte Idee. Weil man tatsächlich ganz manchmal beide Hände braucht. Wenn man nicht gerade permanent im 2ten oder drüberliegendem Grad klettert aber in 95-100% der Zeit nicht. Ansonsten lege ich mich normalerweise möglichst hin bei so nem Wetter, Laufen ist dann sowieso wenig unterhaltsam. Mir kommts so vor, dass ich früher ohne Schirm nach ein paar Stunden Regenpeitsche trotz Regenjacke trotzdem durchnässt war. Das ist auch meine Beobachtung bei Leuten die ich unterwegs getroffen habe. Mit Schirm bin ich definitiv trockener. Und ich hab ihn eh dabei für's Biwak. Und es ist leichter. Ich kann verstehen, wenn manchem das zu nervig ist, ich wundere mich trotzdem immer, dass Schirme sowenig verbreitet sind. Für mich laufen Regenklamotten unter Don't pack your fears.
  2. Ich war in den letzten beiden Sommer jeweils gut drei Wochen in den Alpen auf Tour, hauptsächlich im Oberwallis. Davon zwei Nächte in Hütten geschlafen (einmal wegen pausenlosem Gewitter von mittags bis abends, einmal weil ich nicht mehr rechtzeitig aus dem Tal gekommen bin und keinen guten Schlafplatz gefunden hab). Beim ersten Mal mit Daunenschlafsack (WM, ca 400g Daune), Leichtbivy (Terra Nova Moonlite) und Tyvektarp (MYOG, simples kleines Rechteck, für nen Zehner im Forum gekauft). Selbst mit diesem ziemlich dampfdurchlässigen Bivy hab ich ohne Tarp bei ungünstigen Kondensationsbedingungen einen durchweichten Schlafsack gehabt, das war schon kalt manchmal. Es war zwar nie problematisch den wieder trocken zu kriegen (hab nie Dauerregen erlebt), trotzdem verbraucht das Trocknen Zeit, mal abgesehen vom psychologischen Stress (es schläft sich schlechter wenn man dauernd die Feuchtigkeit kontrolliert). Mit Tarp ist das Problem erledigt, allerdings setzt das voraus, dass man's auch aufstellen kann, was manchmal schwierig ist. Ich würde daher für Biwak grundsätzlich eher zu Kufa greifen. Das Tyvektarp wäre mir mittlerweile zu klein, der Wind kann doch heftig sein da oben. Einen großen Vorteil hat es aber: Man kann es super tagsüber als Sonnensegel für ein Schläfchen nutzen! Das geht mW nur mit Tyvek. Klar kann man auch nur nachts schlafen, ich finde aber die Zeit abends und morgens einfach am schönsten zum wandern und kraxeln, d.h. ich bin immer im Dunkeln/Dämmerung aufgestanden und hab mich im Dunkeln wieder hingelegt. Das hält man ohne Mittagsschlaf nicht lange durch. Mit Silpolytarp im folgenden Jahr hat das nicht funktioniert. Ich würde daher das Tyvektarp das nächste Mal wieder einpacken. Beim zweiten Mal mit Kufaquilt (As Tucas Apex 200), gleichem Bivy, und größerem Silpolytarp (MYOG übers Forum gekauft, quasi ein Mid). Den Quilt finde ich definitiv besser zum biwakieren, Feuchtigkeit schadet nicht, wenn man ihn nicht trocken kriegt ist auch nicht schlimm. Auch das Tarp hat sich sehr bewährt, hat ziemlich ekliges Wetter gut mitgemacht. Biwaksack ist trotzdem auch damit nicht verkehrt, wenn man keine Bodenwanne hat und bei Starkregen das Wasser unter einen durchfliesst. Zur Sicherheit ohne Tarp sowieso. Bei Biwak mit Regen benutze ich einen Regenschirm für den Kopf. Ich würde beim nächsten mal also Quilt, Bivy und beide Tarps mitnehmen (oder mir ein Hexamidtarp aus Tyvek basteln, wenn ich das denn könnte). Klingt nach viel, Gewicht für meinen gesamten Schlafkram (+Xtherm small, Stück Faltmatte, Daunenkissen, Unterlagenfolie, Heringe, Regenschirm, Inlet) liegt damit bei immerhin ca 2,5 kg. Sicherlich geht das leichter, so bin ich aber maximal flexibel, kann jederzeit bei jedem Wetter quasi überall bequem schlafen. Und ich mags nicht meinen Schlaf am Equipment ausrichten zu müssen. Ansonsten brauchst du nicht wirklich so viele Oberteile. Regenklamotten würde ich keine mehr mitnehmen, Schirm reicht, selbst bei garstigstem Wind und Regen. Sonnenbrille würde ich mitnehmen, falls du mal länger auf Schnee/Gletscher unterwegs sein willst. Helm für Klettersteig. Du wirst kaum länger als fünf Tage nicht an ner Hütte vorbeikommen, da kannst du dir ein paar Blatt Klopapier mitnehmen. Ich würde ja immer richtige Bergtreter mitnehmen, gehe aber auch oft weglos und brauche steile Schutthaufen zu meinem Glück. Wenn das bei dir nicht so ist, spricht nichts gegen Trailrunner.
  3. Ich find's immer wieder erstaunlich wie weit die Darstellungen auseinandergehen. Was ist denn davon zu halten: https://www.sackundpack.de/article_info.php?articles_id=41 Gänse im Freigelände, die 3 -4 Jahre alt werden, Daunen werden von den Nestern abgesammelt... reine Phantasie?
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