Reputationsaktivitäten
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Gämsman reagierte auf hmpf in Traue ich mich ran?!? DaypackKann mich deiner Erfahrung aber anschließen @schwyzi. Habe aus dem Material Bikepacking Taschen, die richtig leiden mussten, weil sie am Gepäckträger gescheuert haben. Der Gepäckträger zeigt aber mehr Abnutzungserscheinungen als die Taschen. Und einen Rucksack habe ich auch daraus, der wiegt 250 Gramm bei geschätzten 50 Litern und hat schon einige Touren durch. Was relativ schnell passiert ist, dass sich das Gewebe lockert und mehr Lücken zwischen den einzelnen "Fäden" sind. Aber wasserdicht ist das Material ja eh nicht von daher ist das auch nicht schlimm.
Sowas kann man nähen? Hast du davon mal ein Bild?
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Gämsman reagierte auf schwyzi in Traue ich mich ran?!? DaypackDazu mal n "Erfahrungsbericht". So kann ich das nicht stehenlassen.
Ich hab seit über drei Jahren den Hackpack in Gebrauch, er ist mein "bushcraft-Treffen," Rucksack, weil er fast 50 l Volumen hat und da ne Menge Spielzeug mit muss. Also kaputt ging bisher nur ein bisschen von den Netztaschen, da hab ich hier und da mal gestopft, ansonsten selbst bei Belastung bis 17kg für n double-overnighter ( Wasser+Spielzeug) ohne Schäden, soweit fur n Proto super.
LG schwyzi
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Gämsman hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Traue ich mich ran?!? DaypackIch habe noch nicht angefangen Meine Frau hatte die Nähmaschine unter Beschlag genommen, um Türstopper in Eulenform für Weihnachten zu nähen.
Derweil habe ich das Zelt auseinandergeschnitten. Aber so langsam wird es ernst und mir gehen die Ausreden aus.
Danke der Nachfrage!
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Gämsman reagierte auf zeank in Traue ich mich ran?!? DaypackWas mich angeht, ich hab mir erstmal eine Huckepacks gekauft *duck* und mir wieder einen Turnbeutel aus Tyvek genäht (42g). Evtl mach ich da mal ein paar mehr und verkaufe die hier. Interesse?
Ansonsten stünde noch ein Innenzelt für das Duomid an. Aber auch da weiss ich nicht, ob ich das überhaupt brauche.
Ja und wie @mawi richtig anmerkt, meine Zeit ist wohl besser in smrtrpck investiert.
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Gämsman reagierte auf schwyzi in Traue ich mich ran?!? Daypack@Gämsman
Und? Wie weit ist das Projekt gediehen?
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Gämsman reagierte auf hmpf in Traue ich mich ran?!? Daypack -
Gämsman reagierte auf die zwiebel in Traue ich mich ran?!? DaypackWas @Christian Wagner sagt! Neopren ist mM völliger Overkill (bezogen auf Kosten und Verarbeitung) aber auch das würde sicher funktionieren. Isomattenträger bin ich kein Fan von (weil mir die Verarbeitung zu aufwändig ist), funktioniert aber. Du kannst auch Moosgummi nehmen oder so...
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Gämsman reagierte auf Christian Wagner in Traue ich mich ran?!? DaypackSeit Jahr und Tag werden Rucksackschultergurte aus geschlossenzelligem Schaumstoff und einer Stoffhülle gemacht. Der Budget- MYOGler macht das mit einem Stück alter Isomatte (ggf. ein Stück Yogamatte der werten Gattin stibitzen;)) und dem Rucksackaussenmaterial. Zwecks der Bequemlichkeit kann die Innenseite aus unbeschichtetem Stoff bestehen, dann wird das Alles marginal weniger "schwitzig". Daß das 3 D Mesh untendrunter doll trocken bleibt, ist so richtig auch nur in der heilen Werbe-/ Marketingwelt der Fall.
Der SUL- MYOGler nimmt nur eine Stoffhülle mit seitlichem Schlitz und packt als Polsterung Socken oder ähnliches rein - klappt erstaunlich gut!
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Gämsman hat eine Reaktion von hmpf erhalten in Traue ich mich ran?!? DaypackHeute morgen hab ich angefangen das Zelt auseinanderzuschnippeln...
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Gämsman hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Traue ich mich ran?!? DaypackHeute morgen hab ich angefangen das Zelt auseinanderzuschnippeln...
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Gämsman reagierte auf Friedolino in Traue ich mich ran?!? Daypackich habe meinen ersten Rucksack auch aus einem alten Zelt gemacht. Da war der Zeltstoff schon recht robust und der Boden aus dem Frakta / Baumarkt-Planen Material. Aus Gewichtsgründen habe ich nur den Zeltstoff verwendet. Inzwischen würde ich den Boden vom Rucksack wohl aus dem Zeltboden-Stoff machen. Einfach weil der Rucksack öfter mal auf dem Waldboden steht.
Wenn Dein Zeltstoff sehr leicht ist, würde ich den Vorschlägen oben zustimmen, weil das die belasteten Elemente sind.
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Gämsman reagierte auf hmpf in Traue ich mich ran?!? DaypackWenn der Zeltbodenstoff robuster als der Zeltsstoff ist, würde ich diesen für das Rückenteil, Boden und Decklage der Schulterträger des Rucksacks nutzen und den Zeltstoff für den Rest.
Atmungsaktivität brauchst du beim Rucksack eigentlich nicht. Kermalin kenne ich nicht sry. Kenne nur Corespun GArn, das dichtet auch ab indem es aufquellt. Der Rucksack muss aber nicht wasserdicht sein, weil du einen wasserdichten Liner verwenden kannst.
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Gämsman reagierte auf Christian Wagner in Traue ich mich ran?!? DaypackIch würde, wenn die Jacke noch dicht ist sie weiter tragen. Sollten einige Stellen undicht sein, so kann man aus den noch dichten Stellen z. B. Regenhut oder Handschuhe machen.
Kermalin kenne ich nicht. Googeln kannste ja selber. Wichtig ist das ein Kunstfaseranteil drinnen ist. Naturfaser rottet u. U. im Lauf der Zeit weg, und ist auch sonst nicht so stabil. Dann ist deine Naht und damit deine Arbeit hinüber.
Ohne jetzt deine Stoffe konkret zu kennen würde ich mich pauschal meinem Vorredner anschließen.
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Gämsman hat eine Reaktion von hmpf erhalten in Traue ich mich ran?!? DaypackWaaaaahhhhhhh... ihr seid verrückt! Im positiven Sinne natürlich!
Herzlichen Dank!!!!!
Ich wühle mich weiter rein!
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Gämsman reagierte auf Andreas K. in Ein Rucksack mit RollverschlussTeil 2 - Bauanleitung
Einleitung
Diese Anleitung setzt grundlegende Nähkenntnisse voraus und beschreibt die wesentlichen Arbeitsschritte zur Herstellung des Rucksacks.
Basiswissen, wie z.B. die Herstellung französischer Nähte, vermitteln diverse Nähforen und -wikis im Internet.
Die gewählten Materialien sind natürlich als Vorschlag zu verstehen. Änderungen hierbei wirken sich natürlich nicht nur auf die Stoffeigenschaften, sondern auch aufs Gewicht aus.
Die Teile des Schnittmusters beinhalten, sofern nicht explizit gekennzeichnet, eine Nahtzugabe von 2 cm.
Alle im Schnittmuster angegebenen Maße sind in cm.
Materialliste:
1,3 lfm Stoff für Hauptfach, Taschen usw. (z.B. Chikara) 0,4 lfm Stoff für Rücken-/Bodenteil und Decklage an Trageriemen (z.B. Nylon Zeltbodenstoff) 0,3 lfm 3D-Netz, 3 mm, für Trageriemen 2,5 m Gurtband, 15 mm, für Trageriemen und Verschlusssystem 1,0 m Gurtband, 25 mm, für Hüftgurt 0,8 m Gummiband, 7-8 mm, starker Zug, für Taschen 0,7 m Polyesterkordel, 3 mm, für Brustgurt 0,2 m Ripsband, 12mm, für Brustgurt 1 x 12x500 mm PE-HD Streifen, für Rollverschluss 1 x Steckschließe zum beidseitigen Fädeln, für Hüftgurt 2 x Steckschließe zum einseitigen Fädeln, Rollverschluss 2 x Leiterschnalle, 15 mm, für Trageriemen 2 x D-Ring, 12 mm, für Brustgurt 2 x Handschuhhaken, für Brustgurt 1 x Tanka, 3 mm, für Brustgurt
Zuschnitt - Maße und Anordnung auf Stoffbahn
Alle Teile nach Zeichnung, inklusive aller Markierungen, auf Stoff übertragen. Anschließend Teile aus- bzw. einschneiden.
(gestrichelte Linie = Falzkante; Strichzweipunktlinie = Markierung Taschenansatz; Pfeil = Schnittmarke)
Eigentliche Herstellung - Vorbereitungen und Zusammenfügen der Teile
Trageriemen:
3D-Netz und Decklage Rechts auf Rechts aufeinander legen, fixieren und entlang dreier Kanten, unter Berücksichtigung der Nahtzugabe von 1 cm mittels eines Geradstichs miteinander verbinden. (Die obere Kante bleibt offen zum Wenden)
Anschließend die unteren Ecken beschneiden und die Trageriemen auf die rechte Seite nach außen wenden.
Nun die Trageriemen entlang der geschlossenen Seiten kantennah absteppen.
Danach einen Geradstich über die gedachte Mittellinie zwischen den zwei Außenkanten nähen.
Nun pro Trageriemen ein Gurtband, in 10 cm Länge, durch eine Leiterschnalle fädeln, dem Riemen zugewandt G-förmig falten (siehe Skizze), darauf fixieren und mit einem in Form eines Oben und Unten geschlossenen X verlaufenden Geradstich aufnähen.
Rückenteil:
Träger am unteren Teil der Rucksackhinterseite ansetzen, fixieren und mit einem Geradstich daran festnähen.
Träger inklusive Nahtzugabe nach innen umklappen und fixieren.
Am Oberteil des Rückens Nahtzugabe in Richtung außen umklappen und fixieren.
Oberteil der Rucksackhinterseite auf das Unterteil auflegen und fixieren. Die umgeschlagene Kante des Oberteils muss hierbei mit der Markierungslinie am Unterteil abschließen.
Nun die zwei Teile mittels Geradstichs miteinander verbinden.
Die Nähte befinden sich kantennah am unteren Abschluss des Oberteils und kantennah am oberen Abschluss des Unterteils und zusätzlich 5 mm parallel davon versetzt.
Verbindungsstücke Gurtbänder:
Schnittteile entlang der Markierungen falten. Dabei beachten, dass die umgeklappte Nahtzugabe nach Innen zeigt.
Dann Gurtband einlegen und fixieren.
Anschließend offene Seiten, die dem Rucksack abgewandten, kantennah absteppen.
Danach Gurtband und Schnittteil entlang der Markierung, in Form eines nach oben, unten und zu den Seiten hin geschlossenen X absteppen.
Abschließend überstehenden Stoff abschneiden.
(Siehe Skizze)
Verbindungsstücke Gurtband zu Rollverschluss bzw. Trageriemen:
Verbindungsstücke zu Hüftgurt:
Taschen:
Oberen Abschluss entlang der Falzlinien umschlagen (2 x), fixieren und mit knappem Abstand der inneren Kante entlang absteppen.
Gummiband (seitlich 22 cm, vorne 28 cm lang) durch den entstanden Saum fädeln und beidseitig fixieren.
Taschen am unteren Rand entlang der Markierungen in Falten legen und fixieren. (siehe Skizze)
Nun Taschen auf den Seitenteilen bzw. dem Vorderteil positionieren und fixieren.
Hauptnäharbeiten:
Seitenteile mit Taschen und Rückenteil links auf links legen und fixieren (stecken oder kleben).
Riemen für Rollverschluss und Schultergurte an den Markierungen auf Seitenteilen positionieren und fixieren.
Hüftgurt an den Markierungen des Rückenteils positionieren und fixieren.
Anschließend Teile mit französischer Naht zusammenfügen.
Stoffüberstand zum Rückenteil hin umklappen und kantennah darauf feststeppen.
Seitenteile mit Taschen und Vorderteil links auf links legen, abstecken und mittels französischer Nähte miteinander verbinden.
Vorderteil mit Tasche und Bodenteil an langer Seite fixieren und mit französischer Naht verbinden.
Nun auch die Teile entlang der breiten Seite am Boden abstecken und mit französischen Nähten verbinden.
Saum der Rucksacköffnung entlang der Falzmarkierungen nach innen umschlagen (2 x).
Dann den Saum an der inneren Kante kantennah feststeppen.
Nun den Saum auf der Rückseite mittig von Kante zu Naht aufschlitzen (Nur eine Stofflage!), dann PE HD Streifen einschieben und hinten mittig positionieren.
Weibliche Teile der zwei kleinen Steckschließen auf Gurtband (ca. 60 cm) fädeln und die Gurtbandenden auf einer Länge von ca. 3 cm ein Mal falten. Die Steckschließen sitzen an den Faltkanten.
Gurtband mittig auf Saum mit PE HD Streifen positionieren, gefaltete Gurtbandenden zeigen zum Saum hin, fixieren und dann den zwei Längsseiten entlang festnähen. Dann noch über die Gurtbandenden in Form eines oben und unten geschlossenen X nähen.
Abschließende Arbeiten:
Alle losen Gurtbänder auf Steckschließen fädeln, ggf. kürzen, dann die Enden zwei Mal einschlagen und darüber nähen.
Zum Schluss den Rucksack probepacken und im getragen Zustand die Position des Brustgurtes auf Schulterträgern markieren.
Nun D-Ringe auf Ripsbänder (ca. 6 cm lang) fädeln, Bänder G-förmig falten (s.o.) und mit Zick-zack-Stich auf Schulterträger nähen.
Jetzt muss nur noch ein Tanka auf die Polyesterkordel gefädelt und die Handschuhhaken angeknotet werden, dann kann der Brustgurt einseitig eingehängt und das lose Ende durch denselben Ring gefädelt werden, dann ist der Rucksack fertig.
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Gämsman reagierte auf H4nnes in Traue ich mich ran?!? DaypackHmm also ohne selbst viel Ahnung vom Nähen zu haben...
Meine Freundin (kann nähen), hat mir geraten erstmal Müll/Reste zum üben zu nehmen. Einfach um zu testen wie sich so eine Maschine verhält etc. Das wird zumindest mein Schritt NULL diesen Winter. Sollte bei euch ja aber schon bekannt sein.
Warum versucht ihr als Prototyp nicht den bekannten Hackpack aus den IKEA Taschen abzuwandeln. Hat man im Zweifelsfall rumliegen, ist billig und sehr stabil. D.h. damit könnte man auch Tests machen, wie sich der Rucksack/Schultergurte verhalten, wenn Gewicht im Rucksack ist (was wir ja eigentlich alle so gering halten wollen wie möglich :-D).
Ansonsten sahen die Anleitungen vom Plünnenkreuzer für die Schultergurte etc. eigentlich sehr vielversprechend aus...
Ich hoffe das war jetzt nicht zu trivial, was ich dazu zu sagen hatte...
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Gämsman reagierte auf die zwiebel in Traue ich mich ran?!? DaypackJa, hab mit zwei blutigen Anfängern in einem 3-tägigen Nähworkshop je einen Rucksack genäht. Das geht schon ;-) Allerdings war ich ja auch bei jedem Schritt dabei und hab ihnen auf die Finger geschaut...Aber wenn du dich an die Vorgaben von Andreas hältst kommst du sicher durch. Haben ja auch schon andere vor dir geschafft.
Stoffe für Prototypen:
Habt ihr ein altes Zelt rumliegen? Oder Gardinen, Gartenmöbel-/Motorradabdeckungen oder einen Deckenbezug?
Falls nicht und ihr euch eh an Andreas Vorlage haltet: machts gleich mit gutem Stoff - das teuerste am Projekt ist eure Zeit. Und nimm bitte nicht das 36er SilNylon nur weils das leichteste Material ist. Die Verarbeitung ist frustrierend. Nimm ein dickeres und robusteres Stöffchen (zB. das 210den PU Nylon, ein Zeltbodenstoff oder gleich das Gridstop von Dyneema).
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Gämsman reagierte auf hmpf in Traue ich mich ran?!? DaypackDu hast ja von Bergreif schon die Vorlage für den Hüttenschlafsack. Da gibt es auch eine Anleitung zu einem IKEA FRAKTA Rucksack , ähnlich dem von @H4nnes verlinkten. Das finde ich schon machbar für einen Anfänger. Bei Rucksäcken finde ich es immer schwierig, französische Nähte oder Kappnähte anzufertigen. Das fällt bei dem FRAKTA Rucksack aber weg, von daher geht das. Außerdem wird auch genau beschrieben, wie die Rückenlänge angepasst werden muss. Ich würde allerdings die Innentasche weglassen und durch ein paar Kordelaufnahmen ersetzen, da ich als Rückenpolster immer eine Matte von außen dranspanne. Und den Hüftgurt würde ich auch gegen 25mm Gurtband ersetzen, das spart auch nochmal ein bisschen Arbeit.
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Gämsman reagierte auf Christian Wagner in Traue ich mich ran?!? DaypackEin Rucksack ist nicht sooo schwierig. Etwas Näherfahrung hast du ja, ansonsten empfehle ich z. B. Packsäcke um sich mit der Materie vertraut zu machen.
Ich würde als Material für einen ersten Rucki günstiges, nicht zu leichtes PU- beschichtetes Nylon oder Polyester empfehlen. Man braucht nicht die Welt und so reichen oft Stoffreste. Auch alte Zelte oder Planen können brauchbares liefern, sollten aber nicht zuuuu verschlissen sein. Wichtig ist Abriebfestigkeit.
Dyneemagewebe ist sehr teuer, funktional marginal besser als normales Kunstfasergewebe, marketingtechnisch megagehyped und wahrscheinlich für das erste Nähprojekt zu schade.
Von Ikeataschenmaterial rate ich ab wegen der fehlenden Abriebfestigkeit. Da wäre mir meine Zeit zu kostbar.
Französische Nähte müssen nicht sein, wichtig ist eine großzügige Nahtzugabe.
LG, Christian
Ach ja, willkommen im Forum.
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Gämsman reagierte auf hmpf in Traue ich mich ran?!? DaypackNaja, es ist eh die Frage wie lange ein Prototyp genutzt wird. Meistens hat man dann ja Blut geleckt und will irgendwas verbessern :D. Für diese Zeit hält das Material auf jeden Fall. Wenn außerdem noch später ein Modell aus X-Pac genäht werden soll, ist es auch super, da es ähnlich steif ist. Ah und beim Rollverschluss muss oben keine extra Versteifung eingebaut werden. Zweimal umschlagen reicht. Und noch ein Punkt für Ikea: oft finden sich solche Taschen im Müll vor Pfandautomaten oder im Bekanntenkreis hat jemand welche über.
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Gämsman reagierte auf Christian Wagner in Traue ich mich ran?!? DaypackHm, das mit dem verbessern stimmt natürlich. Die erste Version bleibt fast nie alleine.
Allerdings ist das mit den Prototypen immer so ne Sache. Ich habe so einige provisorisch vor Jahren zusammengekloppte Ausrüstungsgegenstände die sich seitdem immer wieder in meinen Rucksack verirren. So ist es z. B. seit Jahren überhaupt nicht notwendig Plastikdraht zum offen halten von Zeltlüftern zu installieren. Ein Rucksackdeckelfach wird seit Jahren mit einem superschmalen- äh will sagen superleichten - Kleidchenreissverschluß verschlossen (was anderes war nicht da). Ein kleines Kuppelzelt aus Spinnakernylon mit acrylbeschichtetem Billigboden ist immer noch dicht, und das in einem Tag improvisierte Innenzelt vom Tunnelquerlieger hat immer noch keinen Nachfolger in "schön", aber dafür schon dutzende von Übernachtungen hinter sich.
Sollte man das Ikeataschenmaterial natürlich vor der Müllverbrennung retten, so gibt es den extra Umwelt- Nachhaltigkeitpreis von mir, das Material selber ist allerdings nicht nachhaltig, sprich langlebig. Vielleicht findet sich ja doch noch irgendwo auf dem Dachboden ein knapper Meter fester Stoff der etwas mehr aushält...
LG, Christian
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Gämsman reagierte auf zeank in Traue ich mich ran?!? DaypackÌch schließ mich hier mal an. Verfolge ganz ähnliche Pläne. Mit dem GG Kumo war ich unzufrieden, aber so in der Art Kumo/Murmur soll es werden. Möglichst leicht, aber passen muss er halt in erster Linie. Erfahrung hab ich auch sehr wenig.
Meine erste Frage wäre: Was für ein Material würdet ihr denn zum Üben empfehlen? Bzw für Prototypen. Als Material würde ich für das endgültige Model (ich weiss, es wird nicht bei dem einen bleiben, schon klar) ein X-Pac haben wollen, denke ich. LS07? X21 RC? VX07?
Am meisten stressen mich gedanklich die Schultergurte... ich hab ja keinen, der mir wirklich gut passt als Vorbild.
Dann habe ich eine echt super billige Singer (die von LIDL). Soll ich es damit lieber erst gar nicht probieren und schauen, dass ich was besseres finde? Wo? Welche?
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Gämsman hat eine Reaktion von zeank erhalten in Traue ich mich ran?!? DaypackHallo Ihr Lieben!
Ja, ich bin neu hier und zum Glück über das Forum gestolpert. Hier habe ich die letzten Tage viel gewühlt und bin hocherfreut. Nicht nur wegen der vielen interessanten Themen, sondern auch über den wirklich netten, freundlichen Umgangston, der hier herrscht. Yipie!
Nun zu mir: Bezüglich MYOG bin ich nicht wirklich erfahren, aber wenn ich meine mal was zu brauchen habe ich es auch irgendwie hingebastelt. Angefangen hat es vor Jahren, als wir in den Winterurlaub gefahren sind. Das war das Jahr, wo es auch schon mal -25° hatte. Mein Sohnemann wurde noch in der Kraxe getragen und ich hatte Sorge, daß er an den Händen und Füßen friert. Kurzerhand habe ich mir bei Extremtextil ein recht dickes Softshellmaterial und Fleece gekauft, Gummizug und Tankaverschluss. Daraus habe ich Überzieher für die Hände und Füße gebaut. Alles ohne Vorlage, einfach drauflos und es hat sogar geklappt. Die sahen zwar nicht ganz symmetrisch aus und einen Schönheitspreis hätte ich auch nicht gewonnen, aber was solls?!? Eine Hose für den Zwerg folgte einige Jahre später, wobei ich mir Hilfe beim Bund geholt habe. Letztes Jahr folgte dann ein Hüttenschlafi, den ich auf unter 100g bringen konnte. Die Vorlage hatte ich von Bergreif.
Mit meinem Kumpel habe ich auch "einfach so" angefangen ein Zelt zu bauen. Ziel war, es ohne Naht fertigzustellen. Aber irgendwie liegt das Projekt seit Längerem auf Halde.
Soviel zur Vorgeschichte. Ich nähe und bastele also wirklich selten, aber dann macht es mir durchaus Spaß.
Tatsächlich naht der Winter und ich hätte Lust und Zeit mir einen Tagesrucki zu nähen. Davor habe ich aber großen Respekt. Sowas hier in die Richtung fänd ich tofte (sieht übrigens echt fein aus!). Oder als Kaufvariante in diese Richtung. Letztlich also irgendwas zwischen 25-30l. Die Vorlagen von Andreas habe ich auch schon gefunden. DANKE!
Meine ersten Fragen lauten nun:
-Traut ihr das Nähen eines Rucksacks einem Anfänger zu? (natürlich erwarte ich nicht so glorreiche Ergebnisse wie in den von mir geposteten Links!)
-Gibt es hier oder in den Weiten des Internets gute Anfängerbereiche? YouTube?
Herzlichen Dank für jedwede tatkräftige Unterstützung! Aber auch, wenn Du meinst, daß ich eher mit dem Häkeln von Topflappen anfangen sollte.