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  1. Moin, ich bin schon seit 2-3 Jahren hier fleißig am still mitlesen aber nachdem ich auf meiner letzten tour so oft drauf angesprochen wurde wollte ich meine kleine "Kreation" mal teilen vorweg gesagt es ist nicht so richtig UL aber auch nach viel suche im netz und einigen Gesprächen mit anderen gear-nerds auf meinen Wanderungen habe ich nach wie vor keinen besseren Kompromiss zwischen Gewicht und leistung gefunden... Eckdaten: 480g, Big Blue 28W (Leistung laut Hersteller) und ein gut funktionierender Laderegler, Arbeitsaufwand 2-3std also worum geht es: ich beschäftige mich seit 2018 mit der frage welches Solarpanel für meine touren perfekt ist und nach einigem probieren verschiedener Hersteller und Modelle bin ich zum Big Blue 28W gekommen! mit knapp unter 700g ist es alles andere als leicht aber ich wollte unbedingt Energie unabhängig sein und das Big Blue war das einzige panel was in meinem Wanderalltag selbst an bewölkten tagen mein handy füllen konnte! selbiges panel hat bis 2022 tapfer gehalten und viele viele touren mitgemacht bis es von einem Hund zerkaut wurde... da ich 2022 sowieso mein gesamtes Setup "überarbeitet" habe (im Endeffekt hab ich am ende alles bis auf den topf ausgetauscht https://lighterpack.com/r/ouh2lx ) und das Gewicht mehr im Fokus stand als früher hab ich mir ein "frisches" Big Blue 28W panel besorgt und mit einer Rasierklinge einfach mal abgespeckt was es so abzuspecken gab ich hab leider nur wenige Bilder gemacht aber die wenigen hänge ich an und zeitnah starte ich Version 2.0 welche ich deutlich besser dokumentieren werde. die Panels vom stoff zu befreien ging relativ einfach: zuerst alle nähte mit der Rasierklinge trennen und dann an einer der langen Seiten vorsichtig den aufgeklebten stoff vom panel lösen, ab und an ist es hilfreich mit der Rasierklinge etwas nachzuhelfen wenn der Kleber sich nicht lösen will! vor allem in den ecken ist etwas vorsicht geboten das sich das panel nicht zu sehr biegt beim versuch den stoff abzuziehen... sobald das erste panel befreit ist hat man eigentlich den dreh raus und muss nur noch drauf achten die "Kabel" Verbindungen und Lötpunkte nicht zu belasten! danach die Panels sauber machen wobei sich eventuell empfiehlt die dünne Schaumstoff Schicht die von hinten auf die Panels geklebt ist dran zu lassen (ich hab sie so gut es ging entfernt und mich später geärgert weil ich nichts vergleichbar leichtes da hatte und es fetzen weise wieder drauf kleben musste...) bei bedarf kann man von den aussenkanten der Panels noch etwas wegschneiden um noch mehr Gewicht einzusparen! (ich hab nur an den ecken ein paar mm weggenommen) und dann wieder einpacken... ich hatte noch PU ripstop Nylon (Zeltboden) reste rumliegen (wenn mich nicht alles täuscht 70g/qm) das zeug ließ sich hervorragend mitm Lötkolben schneiden also fix die panel-maße draufgekritzelt und 4 schöne Fenster "ausgelötet" dann mit doppelseitigem Klebeband (mit Papierträger, 6mm x 50m von extex) schon mal passend auf die Panels geklebt das beim nähen nix verrutscht (ich liebe das zeug! wiegt fast nix und erleichtert einem ungeübten näher wie mir die Arbeit sehr) bis dahin lief alles schön sauber und nach plan und dann legte ich das Projekt für ein paar Wochen beiseite weil ich mir noch nicht sicher war wie ich den Kabel Ausgang lösen sollte und mich auf andere dinge konzentrieren musste... 3 tage vor Abflug musste es dann auf einmal alles schnell gehen und das sieht man aber naja also kurzerhand von hinten nen bisschen Gurtband zwischen den einzelnen Panels platziert aus sorge der Stoff alleine könnte sich dehnen und so die Kabelverbindungen belasten, etwas von dem Schaumstoff resten die ich anfangs noch so selbstbewusst von den Panels gerissen hattee wieder aufgeklebt damit im gefalteten zustand die Lötpunkte nicht in das jeweils nächste panel drücken, nen alten Tamiya Modellbau Stecker den ich noch rumfliegen hatte mit Lötverbindern angebracht dann einmal fix rund um die Panels genäht, anschließend mehr schlecht als recht die ganze Nummer "zugeklappt" und zugenäht... mein Vater würde sagen "nicht schön aber selten" aber egal funktionieren tut es und es hat ohne sonderliche Fürsorge 9 Monate in/an meinem Rucksack überlebt! zur ausbeute: -perfekte Bedingungen: bis zu 3,7 ampere -ab und an kleine wolken aber schöner Sommertag:3+ ampere -leicht bewölkt: 1,5-2,5 ampere -Bewölkt (keine schwarzen Gewitterwolken aber eindeutig vollständig bedeckt) 0,6-1,3 ampere meine Verbraucher waren folgende: -iPhone 12 mini/ noblex 40€ smartphone (mein iPhone erlitt in den ersten 2 Monaten einen Wasserschaden) -anker powercore 10.000pd -AirPods Pro -Garmin instinct solar -Garmin inreach 2 -Lupine Penta die energie ausbeute ist an sonnigen tagen extrem gut/zu viel... an guten tagen (blauer Himmel/wenig wolken) hat es mir gereicht bei jedem stopp das panel gut ausgerichtet aufzustellen (ich halte ja doch ab und an zum essen oder starte mal nach Sonnenaufgang beziehungsweise errichte das camp vorm Sonnenuntergang) oder wenn klar war das ich die sonne für längere zeit im rücken haben würde kam das panel kurzerhand an den Rucksack und ich konnte beim laufen Akkus füllen an bewölkten tagen schafft das panel solang es nicht von bäumen beschattet wird so gut wie immer 1 amp oder mehr was mein iPhone (langsam) lädt auch der lade re-start nach Beschattung funktioniert hervorragend und selbst Teilbeschattung regelt das panel/der Laderegler problemlos (ohne Ladeunterbrechung)! meine generelle Erfahrung ist das die Energie ausbeute so hoch ist das ich aufgehört habe darüber nachzudenken! ich nutze mein iPhone im Energiesparmodus und höre fast ganztägig Musik und habe Regelmässig beim kochen heruntergeladene Netflix folgen geschaut, meine Garmin Inreach 2 ist von start bis ende meines Tages im Tracking-modus (20min, genaues Tracking) die Garmin instict fällt aufgrund des kleinen Akkus eh nicht ins Gewicht und meine Powerbank hatte nur sehr selten weniger als 50% und das meistens auch nur weil ich vergessen hatte "sonne zu tanken" ich habe regelmäßig anderen Wanderern Strom abgegeben und habe sogar an meinen Town/rest days so gut wie nie meine Geräte an der Steckdose geladen (hätte ich gewollt wäre ich 9 Monate ohne Steckdose ausgekommen) auf meiner Schweden-Norwegen tour (24.08-15.09.21) hatte ich mein unmodifiziertes Big Blue dabei (gleiches panel=gleiche leistung) und trotz schlechtem oder eben herbstlichem Wetter hat mir der 10.000mah Speicher meiner powerbank ausgereicht die Schlechtwetterphasen (dauerregen) zu überbrücken und das panel lieferte an besseren tagen (trotzdem so gut wie nie wolkenfrei) genug Leistung alles wieder voll zu bekommen sodass ich 3 Wochen ohne Steckdose auskam. und dieser Komfort ist mir definitiv 480g wert! ich bin super zufrieden mit dem panel... version 2.0 kommt bald mit besserer Dokumentation! es gibt ein paar ecken die ich gerne verbessern würde und die idee ist ein oder vielleicht sogar zwei der Panels mit einer Steckverbindung und ein paar Druckknöpfen zu versehen sodass ich für alle Sonnigeren touren das unnötige Gewicht zuhause lassen kann und nicht mehr ganz so im Energie Überfluss lebe (ich bin für 2 Wochen mit einem Kanadier im Süden patagoniens gewandert und trotz wechselhaftem Wetter hat die Energie für uns zwei dauerhaft gereicht) an alle Nachbauer: es ist wichtig das ältere Modell mit 2 usb Anschlüssen und dem digitalen ampere meter zu wählen (aktuell bei Ama... für 65€ zu haben) bei der neueren Version sind die Panels anders laminiert und wiegen annähernd das doppelte... Wenn jemand fragen, ideen oder ähnliches hat sagt bescheid
  2. Hallo Leute, auf das leidige Thema „Strom auf der Tour“ - Welchen USB-Netzstecker / Reiselader / Netzteil zum laden meiner Powerbank, der Kamera und sonstigen Akkus nehme ich mit?“ - brauchte ich wohl nicht näher eingehen, das kennen die meisten von uns. Für kleinere Touren mit wenig/geringen Stromverbrauchern hat sich bei mir, das Original Netzteil von Apple (Gewicht: 28 g) bewährt, da es klein, kompakt und handlich ist. Wenn aber, wie oben beschrieben, mehrere Energieverbraucher mit auf Tour müssen oder sollten, stand ich meist vor dem Problem, dass ein USB-Anschluss nicht ausreichte und Netzstecker mit zwei oder mehreren USB-Anschlüssen schwer oder unhandlich waren. Wenn es dann auch noch International werden sollte, um auch für die nächste Tour nach England/Schottland oder gar in die USA gerüstet zu sein, wurde es noch kniffliger. So begann für mich die Suche nach dem „Heiligen Gral der Netzteile“ Nach einigen Bestellungen und Rücksendungen aus oben genannten Gründen bin ich nun über Umwege auf ein Produkt gestoßen, welches als Crowdfunding-Projekt bereits 2015 starte und ich Euch nicht vorenthalten möchte. Die Reiselader von MU Systems vereinen alle meine Vorgaben da sie leicht, handlich und vor allem perfekt durchdacht sind! Ich selbst habe mir den Mu weltweit Duo – International USB Ladegerät bei Amazon gekauft. Das Set wird mit einem Powerblock und 3 Adaptern (UK, US, EU) geliefert. Allgemeine Daten (laut Hersteller): INPUT: 100-240V- 50-60HZ 0.5A OUTPUT: 5V === 2.4 A (2x 1.2 A) Gewicht/Abmessungen (gewogen und gemessen): Powerblock 47x55x15mm (37 g) UK-Adapter 40x55x15mm (24 g) EU-Adapter 65x55x15mm (20 g) US-Adapter 40x55x15mm (21 g) Alle Adapter sind faltbar somit lassen sich auch UK und US-Adapter auf kleinen Raum verpacken, der EU-Adapter kann ebenso abgewinkelten werden. Die nächste Tour nach England oder in die USA kann kommen. Neben dem Set mit allen internationalen Netzsteckern bietet der Hersteller Mu Systems noch weitere Varianten seines Produkts an, sodass wirklich für jeden was dabei sein sollte. 1xUSB (UK, EU) 1xUSB (UK,US) 1xUSB (UK,EU,US) 1xUSB (UK) Das Gewicht und die Abmessung der jeweiligen Adapter sollten nicht von oben genannten Daten abweichen. Der Powerblock wird wohl bei der Variante mit nur einem USB-Anschluss etwas leichter sein. Fazit: Ich bin begeistert
  3. Vom Album Dennis' Stuff

    Irgendwie muss ich mich doch von Unterwegs um das Forum kümmern

    © Dennis Eipel

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