Hallo! Ich stehe regelmässig vor dem problem dass meine Reisebegleiter den UL gedanken nicht richtig verstehen. Ich selbst bin mehr ein "so leicht wie möglich wanderer", ohne MYOG und extreme. Wenn ich meit meiner Frau wandere haben wir ein system das für uns beide funktioniert. Komfort, Einfachheit und Gewicht sind wichtig. Desshalb haben wir einen MSR Reactor 1 l und essen Freezerbag essen. und schlafne in einem Wikiup3. Wenn ich aber mit anderen wandere, dann hab ich kein Einmannzelt (besitze noch keines) und versuche so viel wie möglich zu teilen. Was aber bei meiner letzten Tour eigeltlich nur das Zelt (WickiUp3) war. Wir waren drei kollegen und jeder hatte seinen persönlichen Kram dabei, konfliktfreies wandern garantiert. Wie lösst man das Dilemma wie man die Verpflegung organisiert? muss man wohl vorher festlegen, sonst klappts nicht. Warmes oder kaltes Frühstück? Trailmix oder Freezerbag lunch? Essen kochen oder aufwärmen am abend? Wie wichtig ist es der Gruppe gemeinsam und vor allem das gleiche zu essen? Als ich mit drei freunden und meiner Frau im Sarek war haben wir alla an unterschiedlichen tagen gekocht und uns vorher geeinigt dass es nur Freezerbag essen gibt. Hat gut geklappt und wir brauchten nur zwei Kocher. Leichter wäre es gewesen wenn jeder sein eigenes menü geplant hätte, aber kein so schönes gruppenerlebnis. Meine Lösung: Leute die offen für UL sind und/oder mit wenig Erklärung den Sinn verstehen, da teile ich Ausrüstung, alle anderen sind auf sich allein gestellt, dann versorge ich (inkl Frau) mich selbst. Aber deshalb müssen wir nicht schneller laufen als die anderen, wir sind nur nicht so müde abends und machen noch den extra Gipfel.