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altewu

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    altewu hat eine Reaktion von khyal erhalten in Tarptent Stratospire LI - Reparatur Stangenaufnahmen   
    Daten zum Zelt: Stratopire Li, gekauft 2020, ca. 50 Nächte genutzt (35 schwedisch Lappland, 15 Eifel + Pfälzer Wald), außer den zu erwartenden (Regen, Wind 3 - 5 bft, in Böen mehr) keine besonderen Belastungen, 3 Flicken auf Schwachstellen/Löchern des DCF-Außenzeltes.
    Problem: Bei meiner Wanderung auf dem Padjelantaleden im Juli stellt ich fest, dass sich die Verklebung (!) der Stangenaufnahmen an beiden Endes des Firsts gelöst hatte, also die gesamte schwarze Verstärkung einschließlich der Metallöse war mehr oder weniger weit nach innen verschoben. Nicht durch plötzliche äußere Einwirkung, z.B. Stolpern über die Spannleine, sondern allmählich, wie der eingelagerte Schmutz an den Klebestellen zeigt. Die hohen Temperaturen von > 25 ° C und 18 Stunden Sonne haben dies vielleicht begünstigt. Nach provisorischen Rettungsmaßnahmen auf Tour (Annähen und Zugentlastung) habe ich das Zelt wie folgt repariert:
    Kleben: Nach Auskunft des Herstellers ist der zu verwendende Klebstoff Polyurethan, Henry Shires empfahl "SeamGrip +WP Dichtung und Klebstoff" von GearAid und hat die Kosten (11,95 € für 28 g) erstattet.
    Nähen: Damit die Verstärkungskappe sich nicht vollends selbstständig macht, hatte ich sie auf Tour provisorisch an der Corduraverstärkung der Belüftungsöffnung angenäht. Das scheint mir auch dauerhaft eine sinnvolle zusätzliche Absicherung, deswegen wurden die konischen Kappen an beiden Seiten mit Zahnseide fixiert.
    Entlasten: Um trotz der labilen Situation Spannung auf den First zu bekommen und größeren Schaden zu vermeiden, hatte ich von der seitlichen Spannschnur eine zusätzliches Leinenstück durch die Belüftungsöffnung direkt zur Spitze des Trekkingstockes geführt. Diese einfache Maßnahme werde ich wohl auch zukünftig bei starkem Wind einsetzten um die Konstruktion zu entlasten.
    Es bleibt abzuwarten, was meine Reparatur taugt und ob nicht der Zerfall des Außenzeltmaterials die Nutzung des Zeltes früher beendet, als ich hoffe. Auf 100 Nächte wollte ich kommen, aber einem Wanderfreund hat es diesen Sommer sein ein Jahr jüngeres SS Li so geschrottet, dass es einen gruselt.





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    altewu hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Tarptent Stratospire LI - Reparatur Stangenaufnahmen   
    Daten zum Zelt: Stratopire Li, gekauft 2020, ca. 50 Nächte genutzt (35 schwedisch Lappland, 15 Eifel + Pfälzer Wald), außer den zu erwartenden (Regen, Wind 3 - 5 bft, in Böen mehr) keine besonderen Belastungen, 3 Flicken auf Schwachstellen/Löchern des DCF-Außenzeltes.
    Problem: Bei meiner Wanderung auf dem Padjelantaleden im Juli stellt ich fest, dass sich die Verklebung (!) der Stangenaufnahmen an beiden Endes des Firsts gelöst hatte, also die gesamte schwarze Verstärkung einschließlich der Metallöse war mehr oder weniger weit nach innen verschoben. Nicht durch plötzliche äußere Einwirkung, z.B. Stolpern über die Spannleine, sondern allmählich, wie der eingelagerte Schmutz an den Klebestellen zeigt. Die hohen Temperaturen von > 25 ° C und 18 Stunden Sonne haben dies vielleicht begünstigt. Nach provisorischen Rettungsmaßnahmen auf Tour (Annähen und Zugentlastung) habe ich das Zelt wie folgt repariert:
    Kleben: Nach Auskunft des Herstellers ist der zu verwendende Klebstoff Polyurethan, Henry Shires empfahl "SeamGrip +WP Dichtung und Klebstoff" von GearAid und hat die Kosten (11,95 € für 28 g) erstattet.
    Nähen: Damit die Verstärkungskappe sich nicht vollends selbstständig macht, hatte ich sie auf Tour provisorisch an der Corduraverstärkung der Belüftungsöffnung angenäht. Das scheint mir auch dauerhaft eine sinnvolle zusätzliche Absicherung, deswegen wurden die konischen Kappen an beiden Seiten mit Zahnseide fixiert.
    Entlasten: Um trotz der labilen Situation Spannung auf den First zu bekommen und größeren Schaden zu vermeiden, hatte ich von der seitlichen Spannschnur eine zusätzliches Leinenstück durch die Belüftungsöffnung direkt zur Spitze des Trekkingstockes geführt. Diese einfache Maßnahme werde ich wohl auch zukünftig bei starkem Wind einsetzten um die Konstruktion zu entlasten.
    Es bleibt abzuwarten, was meine Reparatur taugt und ob nicht der Zerfall des Außenzeltmaterials die Nutzung des Zeltes früher beendet, als ich hoffe. Auf 100 Nächte wollte ich kommen, aber einem Wanderfreund hat es diesen Sommer sein ein Jahr jüngeres SS Li so geschrottet, dass es einen gruselt.





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    altewu hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Tarptent Stratospire LI - Reparatur Stangenaufnahmen   
    Daten zum Zelt: Stratopire Li, gekauft 2020, ca. 50 Nächte genutzt (35 schwedisch Lappland, 15 Eifel + Pfälzer Wald), außer den zu erwartenden (Regen, Wind 3 - 5 bft, in Böen mehr) keine besonderen Belastungen, 3 Flicken auf Schwachstellen/Löchern des DCF-Außenzeltes.
    Problem: Bei meiner Wanderung auf dem Padjelantaleden im Juli stellt ich fest, dass sich die Verklebung (!) der Stangenaufnahmen an beiden Endes des Firsts gelöst hatte, also die gesamte schwarze Verstärkung einschließlich der Metallöse war mehr oder weniger weit nach innen verschoben. Nicht durch plötzliche äußere Einwirkung, z.B. Stolpern über die Spannleine, sondern allmählich, wie der eingelagerte Schmutz an den Klebestellen zeigt. Die hohen Temperaturen von > 25 ° C und 18 Stunden Sonne haben dies vielleicht begünstigt. Nach provisorischen Rettungsmaßnahmen auf Tour (Annähen und Zugentlastung) habe ich das Zelt wie folgt repariert:
    Kleben: Nach Auskunft des Herstellers ist der zu verwendende Klebstoff Polyurethan, Henry Shires empfahl "SeamGrip +WP Dichtung und Klebstoff" von GearAid und hat die Kosten (11,95 € für 28 g) erstattet.
    Nähen: Damit die Verstärkungskappe sich nicht vollends selbstständig macht, hatte ich sie auf Tour provisorisch an der Corduraverstärkung der Belüftungsöffnung angenäht. Das scheint mir auch dauerhaft eine sinnvolle zusätzliche Absicherung, deswegen wurden die konischen Kappen an beiden Seiten mit Zahnseide fixiert.
    Entlasten: Um trotz der labilen Situation Spannung auf den First zu bekommen und größeren Schaden zu vermeiden, hatte ich von der seitlichen Spannschnur eine zusätzliches Leinenstück durch die Belüftungsöffnung direkt zur Spitze des Trekkingstockes geführt. Diese einfache Maßnahme werde ich wohl auch zukünftig bei starkem Wind einsetzten um die Konstruktion zu entlasten.
    Es bleibt abzuwarten, was meine Reparatur taugt und ob nicht der Zerfall des Außenzeltmaterials die Nutzung des Zeltes früher beendet, als ich hoffe. Auf 100 Nächte wollte ich kommen, aber einem Wanderfreund hat es diesen Sommer sein ein Jahr jüngeres SS Li so geschrottet, dass es einen gruselt.





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    altewu hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Tarptent Stratospire LI - Reparatur Stangenaufnahmen   
    Daten zum Zelt: Stratopire Li, gekauft 2020, ca. 50 Nächte genutzt (35 schwedisch Lappland, 15 Eifel + Pfälzer Wald), außer den zu erwartenden (Regen, Wind 3 - 5 bft, in Böen mehr) keine besonderen Belastungen, 3 Flicken auf Schwachstellen/Löchern des DCF-Außenzeltes.
    Problem: Bei meiner Wanderung auf dem Padjelantaleden im Juli stellt ich fest, dass sich die Verklebung (!) der Stangenaufnahmen an beiden Endes des Firsts gelöst hatte, also die gesamte schwarze Verstärkung einschließlich der Metallöse war mehr oder weniger weit nach innen verschoben. Nicht durch plötzliche äußere Einwirkung, z.B. Stolpern über die Spannleine, sondern allmählich, wie der eingelagerte Schmutz an den Klebestellen zeigt. Die hohen Temperaturen von > 25 ° C und 18 Stunden Sonne haben dies vielleicht begünstigt. Nach provisorischen Rettungsmaßnahmen auf Tour (Annähen und Zugentlastung) habe ich das Zelt wie folgt repariert:
    Kleben: Nach Auskunft des Herstellers ist der zu verwendende Klebstoff Polyurethan, Henry Shires empfahl "SeamGrip +WP Dichtung und Klebstoff" von GearAid und hat die Kosten (11,95 € für 28 g) erstattet.
    Nähen: Damit die Verstärkungskappe sich nicht vollends selbstständig macht, hatte ich sie auf Tour provisorisch an der Corduraverstärkung der Belüftungsöffnung angenäht. Das scheint mir auch dauerhaft eine sinnvolle zusätzliche Absicherung, deswegen wurden die konischen Kappen an beiden Seiten mit Zahnseide fixiert.
    Entlasten: Um trotz der labilen Situation Spannung auf den First zu bekommen und größeren Schaden zu vermeiden, hatte ich von der seitlichen Spannschnur eine zusätzliches Leinenstück durch die Belüftungsöffnung direkt zur Spitze des Trekkingstockes geführt. Diese einfache Maßnahme werde ich wohl auch zukünftig bei starkem Wind einsetzten um die Konstruktion zu entlasten.
    Es bleibt abzuwarten, was meine Reparatur taugt und ob nicht der Zerfall des Außenzeltmaterials die Nutzung des Zeltes früher beendet, als ich hoffe. Auf 100 Nächte wollte ich kommen, aber einem Wanderfreund hat es diesen Sommer sein ein Jahr jüngeres SS Li so geschrottet, dass es einen gruselt.





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    altewu hat eine Reaktion von Mooritz erhalten in Stratospire Li   
    Von Haus aus ist beim SS Li nur ein Teil der Apside mit mit einer Abspannung versehen. Da an der anderen Seite des RV (der eigentlichen "Tür") aber ein Stück Gurtband ab Werk angenäht ist  - so zumindest bei meinem 2020er Modell - ist es sehr leicht, eine Klemmschnalle o.ä. anzubringen und so für eine Zugentlastung des RV unter Winddruck zu sorgen. 
    Das erste Foto zeigt eine provisorische Lösung mit einer angeknoteten exped-Schnalle (hatte ich hier im Thread bereits gepostet), das zweite mit dem genähten "LineLoc" von TT.  Ist dann auch optisch nicht vom Original zu unterscheiden.


  6. Danke!
    altewu hat eine Reaktion von andreköln erhalten in Stratospire Li   
    Hallo Fabsen,
    ich habe die gleiche Körpergröße und hatte die gleichen Bedenken ggü den schrägen Kopf- und Fußseiten. Nach 20 Jahren mit diversen Zelten, deren Wände durch (mehrere) gebogene Stangen nahezu senkrecht stehen, war es für mich eine echte Überwindung, mich auf ein (weiterentwickeltes) Firstzelt einzulassen.
    Die reine Rechnerei (183 cm Körpergröße bei 218 cm IZ-Länge) hilft nur begrenzt weiter, wie du richtig anmerkst. Ausprobieren mit Unterlage, Schlafsack (!) und irgendwas unterm Kopf ist eigentlich unausweichlich.
    Mein Fazit nach drei Einsätzen bei gemäßigten Bedinungen als Solo-Luxus-Behausung in Eifel und Pfälzer Wald (mit 7 cm dicker Luftmatratze, Dreijahreszeiten-SS und dickem "Kopfkissen") lautet: Passt schon. Wesentlicher Grund ist, dass durch den PitchLoc auf der einen und den versetzten First auf der anderen Seite die neuralgischen Wände dann doch relativ steil nach oben laufen. Und 120 cm Firsthöhe ist für ein Leichtgewichtszelt schon eine echte Hausnummer. Ich hatte z.B. keinerlei Materialkontakt mit dem Kopf beim Hinlegen/Aufsetzen. Bei Waschküchenwetter im Herbst (= maximal feuchtes IZ) habe ich den Pumpsack über das Fußende des SS gezogen (siehe Foto) - war aber eher übertriebene Vorsicht.
    Das könnte anders aussehen, wenn man das Zelt bei Schlechtwetter (primär starkem Wind) mit reduzierter Höhe aufbaut und der Wind dann vielleicht noch das Kopfende eindrückt. Aber dazu habe ich keine Erfahrungswerte.
    Insgesamt waren die Vorzüge des Stratospire Li für mich so überzeugend, dass ich letztes Jahr direkt bei Tarptent geordert habe. Nach ein bisschen Feintunig halte ich das Zelt für das beste, was ich je im Einsatz hatte.

  7. Gefällt mir!
    altewu hat eine Reaktion von agricolina erhalten in Stratospire Li   
    @agricolina,
    ich tue mich schwer, "feucht" präzise zu definieren. Vielleicht hilft Folgendes: Nach längerem Regen hing die ganze Nacht dicker Nebel in der Luft, im Licht der Stirnlampe ein dichtes glitzerndes Gewaber, das man meint mit den Händen greifen zu können, dazu kein Wind. Am Morgen war alles tropfnass, draußen sowieso, das IZ von Kondens so feucht, dass man die Spuren der Finger erkennt, wenn man drüber streicht. Ähnlich wie bei einem Zeltplatz in einer Flussniederung. Mehr Luftfeuchtigkeit kann ich mir nicht vorstellen, deshalb geschrieben "maximal feucht". Das sind Bedingungen, wo jedes Zelt an seine Grenzen kommt, was das "Feuchtigkeitsmanagement" angeht, denke ich.
    Der Dyneema-Boden (wie auch das AZ) waren bisher absolut dicht ggü Regen und Bodenfeuchtigkeit. Ich rede ausschließlich über Kondensfeuchtigkeit aus der Luft, die einem z.B. am Fußende des Schlafsacks Ärger machen könnte.
     
  8. Gefällt mir!
    altewu hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Stratospire Li   
    Hallo Fabsen,
    ich habe die gleiche Körpergröße und hatte die gleichen Bedenken ggü den schrägen Kopf- und Fußseiten. Nach 20 Jahren mit diversen Zelten, deren Wände durch (mehrere) gebogene Stangen nahezu senkrecht stehen, war es für mich eine echte Überwindung, mich auf ein (weiterentwickeltes) Firstzelt einzulassen.
    Die reine Rechnerei (183 cm Körpergröße bei 218 cm IZ-Länge) hilft nur begrenzt weiter, wie du richtig anmerkst. Ausprobieren mit Unterlage, Schlafsack (!) und irgendwas unterm Kopf ist eigentlich unausweichlich.
    Mein Fazit nach drei Einsätzen bei gemäßigten Bedinungen als Solo-Luxus-Behausung in Eifel und Pfälzer Wald (mit 7 cm dicker Luftmatratze, Dreijahreszeiten-SS und dickem "Kopfkissen") lautet: Passt schon. Wesentlicher Grund ist, dass durch den PitchLoc auf der einen und den versetzten First auf der anderen Seite die neuralgischen Wände dann doch relativ steil nach oben laufen. Und 120 cm Firsthöhe ist für ein Leichtgewichtszelt schon eine echte Hausnummer. Ich hatte z.B. keinerlei Materialkontakt mit dem Kopf beim Hinlegen/Aufsetzen. Bei Waschküchenwetter im Herbst (= maximal feuchtes IZ) habe ich den Pumpsack über das Fußende des SS gezogen (siehe Foto) - war aber eher übertriebene Vorsicht.
    Das könnte anders aussehen, wenn man das Zelt bei Schlechtwetter (primär starkem Wind) mit reduzierter Höhe aufbaut und der Wind dann vielleicht noch das Kopfende eindrückt. Aber dazu habe ich keine Erfahrungswerte.
    Insgesamt waren die Vorzüge des Stratospire Li für mich so überzeugend, dass ich letztes Jahr direkt bei Tarptent geordert habe. Nach ein bisschen Feintunig halte ich das Zelt für das beste, was ich je im Einsatz hatte.

  9. Gefällt mir!
    altewu hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in statt Topfwärmer?   
    Danke für eure Rückmeldungen. 
    So ganz ohne Veränderungen meiner Ausrüstung oder etwas mehr Gewicht scheint es mit dem Topfwärmer oder dessen Ersatz schwierig zu werden. 
    @KonradskyDie Temperatur des Topfes muss am Boden offenbar höher gewesen sein (wohl durch die Temperatur der Spiritusflamme) als ich geschätzt habe. Ich hatte mich am Inhalt (= Reis + Kochwasser) orientiert.
    Ein Handtuch, geschweige denn aus Baumwolle, habe ich noch nie dabei gehabt, zum Abtrocknen musste immer irgendein KuFa-Kleidungstück herhalten. Was in unserer Küche an BW-Tüchern rumliegt, wiegt so um die 100 gr, das ist mir zu schwer. Aber die Grundidee, etwas Temperatur Unempfindliches (z.B. Taschentuch + Wollsocken) als erste Lage dazwischen zu packen, scheint mir die effektivste Lösung zu sein. Vielleicht fällt mir ja noch etwas anderes in die Finger. (Tüte eines Fertiggerichtes z.B.)
    Danke für den Hinweis.
  10. Gefällt mir!
    altewu reagierte auf andreköln in Stratospire Li   
    Das Solid Inner sorgt dafür, dass es nicht quer durchs Zelt zieht,- und das sehr effektiv.
    Der Gewichtsunterschied zum Mesh ist minimal und das Solid Inner ist in der oberen Hälfte der Seitenwände ohnehin aus Mesh, was zum Lüften völlig ausreicht (s. Foto).
    Im Thread hatte ich bereits ausführlich die Vorteile des SSli im Vergleich zum ZPacks Duplex erläutert.

  11. Gefällt mir!
    altewu reagierte auf andreköln in Stratospire Li   
    Werte Gemeinde,
    aus dem Sarek zurück, hier meine Bewertung der Performance des TP-StratoSpire li mit solid Inner:
    Wir haben das Teil auf unserer eben beendeten 12 tägigen Sarektour verwendet und das Fazit fällt durchweg sehr positiv aus.
    Aufbau:
    Ein Klacks. Das Teil steht in spätestens 3 Minuten. Auch in stürmischen Wetterbedingungen. Ich finde den Aufbau logisch und simpel. Die Stellfläche für das Zelt wirkt auf mich zudem nicht so groß, dass man sich Sorgen um geeignete Stellplätze machen müsste.
    Verarbeitung:
    Sehr gut. Optisch gibt es keine krummen, oder ausgefransten Nähte. Auch ist keinerlei Stiching am DCF Material erkennbar.
    So gut wie kein Kondens in luftigen Stellplätzen, das Material nimmt zudem ja auch kein Wasser auf. Wenn es mal nass wird, trocknet es sehr schnell wieder.
    Funktionalität:
    Sehr gut und auf hohem Niveau. Alle Leinen, Schnallen und Abspannpunkte sind gut platziert und sinnvoll zu bedienen. Ich habe  die Original Alu-Zeltnägel gegen stabilere Groundhogs ausgetauscht. Besonders gefallen mir die elastischen und dennoch regulierbaren Aufhänger des Inners. Da reisst bei unsachgemässer Belastung nichts aus. 
    Die Pitchlocs finde ich genial. Egal, wie der Zeltuntergrund aussieht, man hat immer genügend Kopffreiheit im Innenzelt. Die Ösen für deren Abspannung sind vom Durchmesser nur für die mitgelieferten Zeltnägel passend. Für meine Groundhogs habe ich dort zusätzlich noch kurze Schlaufen befestigt.
    Verhältnis Grösse/Gewicht:
    Ausgezeichnet. 950 Gramm für ein vollwertiges, doppelwandiges 2Personen-Zelt mit zwei wirklich großen Apsiden sind eine klare Ansage.
    Die Innenzeltbreite klingt mit 114 cm Breite erst einmal recht sportlich. Es passen jedoch problemlos zwei TAR neo XLite Matten nebeneinander. Die Innenzelthöhe ist wirklich erstaunlich gut und es kam nie zu einem klaustrophobisch anmutenden Gefühl.
    Die Apsiden sind eine ganze Nummer größer als etwa beim Duplex. Sehr viel Platz für Rucksack, zum Kochen und regennasses Geraffel zum Trocknen.
    Sturmfestigkeit:
    Ausgezeichnet. Wir hatten im Snavavagge auf dem Pass hinter der Ladebakkte nachts einen echt üblen Sturm, der mir zunächst eine schlaflose Nacht bereitete, da ich mangels Erfahrungswerten schon in Sorge war, ob das Zelt das aushält.
    Fazit: Natürlich ist es drinnen laut und das Material wird von den Sturmböen ordentlich durchgeschüttelt. Aber das wars dann auch schon. Das Teil stand wie eine Eins da, nichts ist beschädigt oder gerissen. Die geniale Hexagonform des Zeltes bewirkt, dass der Sturm nur kleinteilige, dreieckig geformte Angriffsflächen hat. Und man muss sich, - ganz im Gegenteil zu Tunnelzelten,- wirklich keine Gedanken um sich (gerne nachts) drehende Windrichtungen zu machen.
    Erstaunlicherweise haben sich die Schieber der Aussenzeltzipper in der Sturmnacht keinen Millimeter bewegt. Die gesamte Zugbelastung liegt hier ja nur auf einer Seite. Es gibt aber auch eine Schlaufe auf der anderen Seite zum nachbessern.
    Die nächste Sturmnacht werde ich jedenfalls wieder sorgenfrei schlafen ....
    Selbst ergänzt habe ich das Zelt mit:
    Dyneema Schnur für die Zipper und als Wäscheleine Innenzelt. Verlängerungsschnur für die O-Ringe Pitchlocks. Mein Fazit:
    Ich war im Vorfeld schon etwas skeptisch, ob das SSLi den Anforderungen einer 12tägigen Sarektour gewachsen ist. Diese Skepsis ist inzwischen zur Erkenntnis geworden, dass dies wirklich das beste Zelt ist, was ich jemals verwendet habe.

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