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Ultraleicht Trekking

Ein.Plattfüssler

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  1. Umbenennung Forststeig ? … Frühling, Saisoneröffnung für mich Rumlatscher. Fast schon traditionell mit einer mehrtägigen Tour auf dem Forststeig Elbsandsteingebirge. Liegt fast vor der Haustür… Dieses Mal Start in Bad Schandau über Kleinhennersdorfer Stein, Papststein, Gohrisch, (Quirl ausgelassen (am Biwak immerhin sechs Beine, davon zwei menschliche), Nikolsdorfer Wände, Labyrinth (bis hierhin immerhin 900 Hm, läppert sich halt zusammen), Eichberge, Lampertsstein, Spitzer Stein, Katzstein, (Rotstein ausgelassen). Am Sommerhübelweg verlies ich den Forststeig. Über die Alte Tetschener Straße ging es über den Fuchsteich und dem Oberen Hühnerbergweg zum Taubenteich. Viele Kröten dort, die tierischen. Doch keine Rumlatscher… Weiter gings auf den nun wieder Fortstseig heißenden Pfad (schon wieder massig Hm, nämlich 800)… Den Großen Zschirnstein ausgelassen... Im Bereich der Kornmärkte hieß es Drüber und Drunter den umgefallenen Bäumen. Mehrere Sprünge über den Bach inklusive. Der folgende Steilaufstieg aus dem Bachtal heraus, ist immer ganz nett. Insbesondere auf trockenem, also rutschigem Laub (nass ist’s auch rutschig) sowie auf mulchigen Boden… Noch eine (schon ältere) Warnung vor umfallenden Bäumen, weil hier keine Harvester hinkommen (man kommt auch auf dem mit Übersteigen ursprünglichem Weg durch, dafür halt gefährlicher)… Wer sagt es denn. Es gibt auch in Deutschland wilde Wildnis… Ab Schöna ging es dann auf dem Caspar-David-Friedreich-Weg (echter Pfad) zurück nach Bad Schandau… Wie toll: Streik der Busfahrer. Aber ich habe ja Beine für die letzten 20 km. Es ist ja gerade erst fünfzehn Uhr… Warum nun Umbenennung ? Insbesondere im Bereich Lampertstein bis zum Sommerhübelweg wurde die Wanderwege (Breite bisher so um die 2 Meter) innerhalb des letzten Jahres auf das Maß von Harvester-Holzertnemaschinen (Breite so um die 6 bsi 8 Meter) aufgebaggert. Etwas Grobschotter durfte auch mal sein (Spitzstein-Biwak)… Holzernte geht vor… Die Forsttraßen mehren sich auf dem Steig von Jahr zu Jahr… Ist da die Bezeichnung ‚Steig‘ wirklich noch gerechtfertigt ? Trekkingroute Forststeig ? Wie wäre es mit Trekkingroute Forstsraße... Schade… Teile der Route bleiben dennoch schön (anstrengend)... 🙂 Auf die Grate und Steine kommt sowieso keine Maschine… Zwischendrinn muß Rumlatscher halt zum Rumflieger mutieren… 😉 Noch zu Umleitungen (von Bad Schandau aus gesehen) auf meiner dreitägigen Route: Aufstieg zum Kleinhennerstdorfer Stein wird wieder mal umgeleitet (war auch letztes Jahr und öfter davor schon so); vor dem Labyrinth kleine Umleitung (Bernhardstein nicht begehbar)… Freude beim Latschen wünscht Ein.Plattfüssle
  2. ... war drauussen unterwegs. Antwort also erst jetzt. Sorry... ... unter der Thinlight liegt eine doppelte seitlich versetzte Polycryo-Folie (je ca. 2x1 m, zusammen ca. 90 g). Unter der Isomatte doppelt gelegt, seitlich unter der Isomatte beiderseitig hervorstehend (pro Seite etwa 25 cm) nur einfach. Darauf lege ich die tags getragene Kleidung (zum Auslüften) ab. So wird diese von unten her nicht feucht... Unter den Rucksack und den Verpflegungsbeutel kommt eine kleine Folie (Müllsack o.ä.), die ich zum Abdecken des Rucksacks bei Aufbau des Lagers im Regen zurecht geschnitten habe... Viel Spass im Trockenen wünscht Ein.Plattfüssler
  3. Sorry, war täglich draussen… 🙂 Also erst jetzt: Danke für deine Antwort, khyal… Noch was zu mir: Meine Beiträge im Forum basieren auf eigenen Erfahrungen oder eigenen Überlegungen (Habe vor ein paar Jahrzehnten ein Studium zum Diplomingenieur erfolgreich abgeschlossen. Hoffe, da ist noch was hängengeblieben… ). Überlegungen können auch mal von anderen angeregt sein. Quellen wie YouTube, sog. Soziale Medien, selbsternannte Experten oder Links, wo(hin) auch immer, nutze ich nicht… Manchmal die kritisch zu betrachtenden Produktbeschreibungen von Herstellern und fachlich als kompetent bekannten Verkäufern. Und natürlich das Forum hier (Danke für die vielen gehaltvollen Beiträge von dir)… Als Isomatten nutze ich keinesfalls nur selbstaufblasbare Matten, sondern auch Luftmatten und Schaumstoffmatten. Auch in Kombination. Immer entsprechend den zu erwartenden Bedingungen auf einer Tour (Trekking, Paddeln, Radfahren)... So habe ich durchaus Luftmatten mit dem Mund aufgeblasen, ohne Pumpsack. Weil der mir als UL zu schwer ist (Alternative ist bei mir ein selbstgebauter Pumpsack aus einer Gefriertüte plus ein Stück Wäschegummi). Das ist bei einem mundgerechten Ventil (wie bei TaR das Winglock, Twinlock) für mich kein Problem. Bei in die Mattenoberfläche eingelassenem Ventil (Nemo, Exped, StS, Klymit), ist das deutlich unbequemer… Blase kein Packraft auf, sondern nur Isomatten. Kann ich also nix zur Nutzung für Boote sagen... 🙂 Doch: Wenn bezüglich der in die Matte gelangenen Luftfeuchte gar kein Problem besteht, warum dann nicht allgemein ein mundgerechtes Ventil ? Wären doch so einige Gramm zu sparen… Und leise bliebe das im Walde... 🙃 Generell finde ich die Minipumpen auch sehr interessant. Bin ja immer neugierig auf Neues in der Sparte Ausrüstung… Deshalb habe ich die Flextail ja ausprobiert (auch für meine Luftmatten (TaR Uberlite und XNT, Nemo Tensor, Exped Hyperlite, Klymit Inertia xlite, StS)… Enttäuschend die Notwendigkeit eines Nachblasens per Mund bis zur vollen Härte der Matte (ein- bis zweimal Nachblasen, erwähnt Sack & Pack sogar bei seiner Produktbeschreibung der Alpenblow)... Also solange mit den Pumpen der Maximaldruck in einer Matte nicht erreichbar ist, sind diese für mich nicht ernstlich eine Alternative zum Pumpsack oder dem Aufblasen per Mund. Der Preis ist da ebenso nicht ganz unwesentlich dabei, zumindest bezüglich der Alpenblow)… 😯 Werde die Flextail sicher dennoch hin und wieder nutzen oder auch nicht. Sie ist ja nun mal da…. Vielleicht sind die Nachfolger stärker im Pusten…
  4. Hallöchen, ... schon 'ne Weile her... aber hast du deine Panele jetzt schon mal auf Funktion getestet ? Problem gelöst ? Zur Funktionsprüfung eignen sich sogenannte USB-Tester Sind nicht zu teuer, glaube so um die 15 Eus... An das Panel anschließen, das Panell in der Sonne ausrichten. Die nun auf dem USB-Tester angezeigte Spannung sollte etwas über 5 V sein... Danach Verbraucher (Powerbank, Smartphone etc.) an den USB-Tester anschließen. Jetzt sollte ein Stromfluß vom Panel zum Verbraucher angezeigt werden. Die Höhe des angezeigten Stromwertes ist von Panel zu Panel unterschiedlich, entsprechend dessen Leistung und natürlich der Sonneneinstrahlung... Wird kein Stromfluß angezeigt oder bei optimaler Sonnenenstrahlung ein sehr minimaler (vielleicht unter 100 mA), dürfte das zumindest partiell (einzelne Zellen) Panel defekt sein... Das LEAF Pro hat doch eine LED-Anzeige... Bleibt die immer bei rot (rot zeigt: 5V Spannung ist erreicht, Strom unterhalb 500 mA) ?... Auch eine Powerbank kann defekt sein. Nehme aber an, die ist sonst (Netzadper.o.a., also ohne Verwendung eines Solarmoduls) mittels 5 V ladbar... Unterwegs hilft vor allen volle Sonne. Das Laden im Schatten geht, bringt aber nur geringen Zuwachs an Strom für den Verbraucher. Am besten geht bei mir das Laden einer Powerbank ('Strom sammeln'). Durch das Solarmodul ensteht ein stark schwankender Stromfluß. Der ist für manche Verbraucher ungeeignet, manche scalten das Laden ggf. sogar ab. Und erst aus dieser Powerbank lade ich andere Verbraucher (z.B. ein Smartphone)...
  5. … na da will ich mal hoffen, das Halb-Tot-Lachen hatte bei den Beteiligten keine dauerhaften gesundheitlichen Schäden zur Folge… 🤔 Sonst: Irren ist ja menschlich… und Kleinvieh macht auch Mist… Vielleicht irre ich mich… Mist mache ich auch... 🙃 Meine Sichtweise: Unstrittig ist sicher, dass beim Befüllen von Isomatten mit Luft, egal auf welche Weise, egal bei welcher Matte, Feuchtigkeit in diese gelangt. Die ist in der Luft, in ihrer Menge auch abhängig von der Lufttemperatur, gebunden. Sinkende Temperatur führt zu einer Verminderung dieser Bindefähigkeit. Und zur Abschlagen der Feuchte als Kondenswasser z.B. an kühlen Flächen, Orten. Es könnte dort zur Bildung von Schimmel, Pilzen etc. kommen. Kommt Speichel (darin Verdauungsfermente) durch Aufblasen mittels Mund noch dazu, könnte dieser Prozeß befördert werden… Die Menge/ Masse des Kondenswasser ist vielleicht gar nicht so entscheidend für den Beginn der Ausbildung von Schimmel, Pilzen etc. Und schätzungsweise mittels (normaler) Waage kaum nachweisbar. Die Menge/ Masse liegt ggf. innerhalb des Toleranzbereiches der Waage… Ich gehen davon aus, dass sich die Luft in einer Isomatte nachts unter die Temperatur zum Zeitpunkt des Einblasens mit technischen Hilfsmitteln (Pumpsack, Pumpe) und der Temperatur der Einblasluft beim manuellen Aufblasen zumindest partiell abkühlt. Dadurch kommt es eben zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit m.M.n. mindestens partiell. Die Körperwärme des auf der Matte liegenden Nutzers wirkt dem eventuell (partiell) entgegen… Gehe ich im Tag dann mit der Isomatte bei geschlossenem Ventil und der Feuchte darinnen durch die Sonne oder generell höheren Temperaturen, könnte in der Matte ein Gewächshausklima entstehen, feucht-warm also. Das dürfte dann den Bildungsprozeß von Schimmel, Pilzen etc. starten oder beschleunigen... Sicher, alles wäre gut, würde die gesamte Luftfeuchte beim morgendlichen Ablassen der Luft wieder aus der Matte entfleuchen. Dazu müßte sie noch vollständig in der Luft gebunden sein… Ist sie das ? Was ist mit dem evtl. vorhandenen Kondensat ? Wie kommt das raus aus der Matte ? Bei der geringen Öffnung eines Ventils ? Hilft die Deflate-Funktion (nur Zero Pump) das Kondenswasser `rauszusaugen ? Sonnenbad ? Ich denke da an PET-Trinkflaschen oder Faltflaschen. Da dauert es ewig, bis die gesamte Feuchtigkeit nach vollständigem Entleeren und zusätzlich auf den Kopf stellen durch die Flaschenöffnung entwichen ist... Vielleicht alles nur meine Gehirnakrobatik… wer weiß ... Sollte ich mal eine lange genutzte Matte aufschneiden und Nachsehen ? Hab ich leider nicht. Gehen immer so schnell kaputt… 🤨 Probeweise mal die Zero Pump pumpen gelassen. Sie läuft bei einer Grip 2.5 in Regular so etwa 5 Sekunden. Kann ich mir wohl sparen. Nachblasen zur vollen Nutzungshärte ohnehin erforderlich... Eines frage ich mich da aber dennoch: Warum wurde der mit zusätzlichem Gewicht verbundene Pumpsack erfunden ? Na als Ausweich gibt’s ja wenigstens die Alpenblow (Sollte ich die ausprobieren ?). Spare ich so etwa 40 Gramm, wenn ich den Pumpsack mit 60 Gramm annehme. Bezüglich des Gewichts bleibt’s bei der Zero Pump etwa ausgeglichen, aber schwerer im Portmonaise und Wind gibt’s in beide Richtungen von In und De… Flate natürlich... Noch was für mich Selbstverständliches: Beim Aufschlagen des Lagers wird zuerst die selbstaufblasbare Isomatte entrollt, das Ventil geöffnet… Zuhause lagern Isomatten entrollt mit geöffneten Ventil ohne Druck von irgendeiner Seite... Grüße vom unwissenden, lieber sich nicht so ernst nehmenden, Anfänger namens Ein.Plattfüssler 😇
  6. ... darf noch erwähnt werden, daß die Zero Pump auch zum Aufblasen/ Befüllen von sog. selbstaufblasbaren Matten wie z.B. die Nordisk Grip geeignet ist (Adapter F1). Die Alpenblow kann das nicht. Die standardgemäß beigelegten Adapter funktionieren nur für die `großen` Ventile der Luftmatten... Durch die Nutzung einer Pumpe gelangt nicht die sicher, gegenüber der gerade beim Befüllen vorherrschenden Luftfeuchtigkeit, weitaus höhere Speichel-/ Atemfeuchtigkeit in die Matte. Feuchtigkeit soll ja zu Schimmel und entsprechenden Folgen führen... Auch nicht unerwähnt sollte bleiben, daß bei der Befüllung mittels Pumpen ein Nachblasen (ein oder zwei Atemzüge werden oft angegeben) bis zur vollen Härte der Matte erforderlich ist... Noch eine Info: Die Zero Pump hat jetzt einen Nachfolger, nämlich die Zero Pump 2. Der Maximaldruck soll bei ihr jetzt 3,5 kPa statt bisher 2,5 kPa betragen. Wird dadurch das Nachblasen bis zur vollen Härte überflüssig ? Hat jemand schon Erfahrung mit der neuen Pumpe ? Etwas leichter soll die Zero Pump 2 auch noch sein (Gehäuse jetzt aus Plastik ?)...
  7. ... Überschätzen... Keine Ahnung... Ich habe meinen Rucksack jedenfalls lieber im Trockenen... 🙃 … ich nutze das Gatewood Cape bei meinen Touren... Das Gatewood Cape ist keinesfalls r e c h t e c k i g ! Es weist nach dem Aufbau s e c h s Ecken auf. Vorn (Eingang links oder rechts wählbar) und hinten eine, an den Seiten je zwei. Schau dir den genauen Grundriss mal auf der Seite von ‚sackundpack‘ (Dort gibts das Cape auch zum Kauf) an. Oder hier im Forum das erste Foto in meinem Reisebericht ‚Mit Kamm auf dem KAMM…‘ . Dort ist mein Gatewood Cape auf Tour aufgebaut und also in voller Nutzung zu sehen… Mein Rucksack (Gossamer Gear G4-20 oder Kumo 36) steht oder liegt immer u n t e r der Plane/ dem Cape. Und zwar links oder rechts neben dem Aufstell-Trekkingstock in Richtung des Ein-/ Ausgangs, also vor der (mehr oder weniger rechteckigen) Fläche für die Isomatte. Die liegt hinter dem Treckingstock, egal ob Luftmatte (TaR x-lite, Nemo Tensor) oder selbstaufblasbare Matte (Nordisk Grip 2.5) oder reine Schaummatten (mehrere Thinlight, Kombination mehrerer verschiedener Matten). Immer unterlegt mit einer GG Thinlight 3/8 Foam Pad (Gossamer Gear). Hinter der Isomattenlängsseite zur Rückseite des Capes hin ergibt sich noch eine Ablagefläche, die allerdings recht stark abfallend in der Höhe ist. Reicht aber für Kleidung, Schuhe, allerlei Kram etc. aus. Ebenso ergeben sich Flächen im Kopf und Fußbereich... Ich drapiere meine am Tag getragene Kleidung allerdings immer rechts und links an den Längsseiten der Isomatte zwecks Auslüften. Zusätzlichen seitlichen Wärmeschutz gibts obendrauf... Mein Rucksack ist nach Aufbau des Lagers recht leer. Der Inhalt ist entweder aufgebaut oder angezogen oder ausgelagert. Letzteres vor allem der Proviantbeutel. Der liegt neben dem Rucksack auch noch unter der Plane. Dort ist der Schaden des evtl. Anknabberns durch Nagetiere etc. nicht so groß (bisher nie welche am Proviant gehabt)… 😎 Sollten blutrünstige Flugobjekte zu erwarten sein, hänge ich ein ultraleichtes Moskitonetz (GG PyramidNet ohne Boden) in den First des Gatewood Capes (Ring vorhanden). Am Boden wird mittels Schuhen und Kleidungsstücken o.ä. fixiert. Ein mm- (Titan-) Rundheringe o.ä. sind ebneso möglich. Schlaufen sind am Net vorhanden… Im Dunkeln aber schwer zu finden… 😉 Freude an deiner Wahl wünscht Ein.Plattfüssler
  8. Ergänzung: Die Solarpanele von Sunnybag verfügen über eine dreifarbige LED zur (ungefähren) Anzeige betreffs der Höhe des fließenden Stromes. Rot - 5 V Betriebsspannung erreicht; Rot - Strom unter 500 mA; Grün - Strom über 500 mA; Blau - Strom über 800 mA... immer auf 5 V bezogen... Diese LED-Anzeige stimmte bei meinen Test mit der Anzeige auf dem USB-Tester überein. Wobei die Farben etwas leicht höhere Stromwerte implizierten... na ja... Sollte die mittels USB-Tester ermittelten Werte also nicht stimmen, müßte auch die Anzeige mittels farbiger LED falsch sein... Für mich eher unwahrscheinlich... Sunnybag gibt für das LEAF mini einen (theoretischen oder ermittelten ?) Maximalwert für den Strom von 1 A an... Deshalb meine Aussage 'nicht allzuviel gemogelt' ... Für mich sind auch die mittels USB-Tester ermttelten Stromwerte ganz nett, aber für die Praxis recht irrelevant. Der Praxistest mit der Aussage 'innerhalb dreier, auch schattiger Tage ist das Aufladen zweier AA-Akkus / wiederaufladbarer Batterien möglich' das Ausschlaggebende... In der Praxis gibt es selten optimale Bedingungen wie zuhause oder in der Theorie...
  9. Also meine Stromverbraucher habe ich ja bereits alle benannt... Zur Kühlung gibts einen Keller. Als Zusatz darin eine Kühltasche auf 12 V- Basis mit elektronischer Steuerung. Kaum in Gebrauch, klappt im Sommer jedoch stets ohne Probleme. Im Winter müßte ich im Keller eher heizen... 😉 Bezüglich der Autarkie habe ich ja bereits geschrieben, daß ich im Notfall (aller paar Jahre, insbesondere bei Defekt einer der Solarbatterien und daraus bedingten Spannungsabfall ) ein Nachladen der Solarbatterien mittels 800 W - benzinbetriebenen Stromerzeuger vornehmen kann... Aber wie gesagt selten... Vor Nutzung einer Soalarinselanlage ist eine Beschränkung auf wenige, für sich essentielle Stromverbraucher, möglist ohne Nutzung eines Wechselrichters, unabdingbar... 🙃
  10. Ich versuche, immer anzugeben, wie die Werte entstehen. Also erwähne ich, daß ich mittels eines zwischengehängten USB-Testers von X-Dragon die Werte ermittle. Diese Mal wohl ergessen ? Der Tester ist kein genau kalibriertes Meßgerät. Da ich das aber bei allen meinen Tests verwende, dürfte zumindest ein Fehler zumindest immer der gleiche sein. Ja, die Spannung ist bei meines Test immer nahe 5 V (4,85...4.9 V oder auch mal 5 V), je nach Stärke der Sonneneinstrahlung... Ich war selbst über diese Stromausbeute erstaunt. Da hat der Hersteller bei seiner Angabe ja nicht allzuviel 'gemogelt'...
  11. Hallöchen allen, … danke für die vielen interessanten Beiträge… Erst mal noch genannt, was ich bisher unterschlagen / vergessen habe. Früher mußte ich öfters ‚Behördenbriefe‘ schreiben. Daher nenne ich auch einen Drucker/ Scanner/ Kopierer mein eigen. Der ließ sich für mich, nicht auf 12 V umrüsten. Beim Vorgänger ging das… Also nutze ich kurzzeitig auch einen Konverter/ Spannungswandler auf 220 V mit einer Leistung von 600 W… Als ich noch eigenes Brot gebacken (Lehmofen) habe, nutze ich den auch einmal wöchentlich für die Kornmühle zum Mahlen von ca. 2,5 kg Roggen… Sollte ich mal Lust (nur) auf eine Tasse Tee oder Kaffee haben, geht das Kochen auch mal mit dem 0,5 l Kelly-Kettle (holzbefeuert). Auch der Trangia, normalerweise genutzt für Radreisen, kommt gelegentlich zum Einsatz (Bequemlichkeit meinerseits)… Mein Leben scheint aber dennoch unbequem. Doch für Bequemlichkeit müsste ich zahlen. Und für das Zahlungsmittel arbeiten (auch unbequem und bedingende Abhängigkeit) oder Lotto spielen und gewinnen. Mache lieber aus dem, was ich hab, das mir Nützende… Über einen Windgenerator habe ich auch schon nachgedacht. Kenne auch die Selbstbauanleitungen aus diesen benannten Heftchen. Doch mein Wohnort ist zu wenig windexponiert, weil halbe Tallage. Der Hang gegenüber wäre nach meinen Beobachtungen geeignet… Auch scheinen derzeit solche Kleinstanlagen nicht käuflich zu erwerben sein... Sonst würde ich meinem Motto 'Probieren geht über Studieren' mal frönen... Habe mir aber mal einen Wassergenerator für den Bach im Tale gebastelt. Grundlage war ein Nabendynamo vom Fahrrad. Dazu Spannungswandler und Spannungsstabilisator. Sicher nur max. 0,5 A, aber Kleinvieh macht in 24 h auch Mist. Im Winter vereist das Ding dann… Stabilitätsprobleme... Hab ich aufgegeben… In der c’t war mal ein Wassergenerator vorgestellt. Aber offensichtlich nie in Serie gefertigt… Als Solarbatterien nutze ich GEL-Batterien, also wartungsfrei und auslaufsicher gekapselt. Inzwischen gibt es auch Li-Ion-Solarbatterien. Dazu müßte der Solar-Laderegler aber passend sein. Gibt es die ?... Generell gehen alle 12 V – Batterein, auch die aus dem KFZ-Bereich. Nur ist die Nutzung eine verschiedene und somit die innere Bauart. KFZ-Batterien garantieren hohe Ströme für kurze Zeit (Anlasser), Solar-Batterien gleichbleibend lange vergleichsmäßig geringe Ströme… Ja, die gesamte angegebe Kapazität auch einer Solar-GEL-Batterie ist nie voll nutzbar. Das ist auch bei Powerbanks u.ä. so… Muß man bei der Dimensionierung von Wp und Laderegler eben berücksichtigen… durch Probieren… und Erweitern der Anlage… Viel Sonne auf die Solarplatte wünscht sich Ein.Plattfüssler
  12. Guten Tag allesamt, … tzzz… da habe ich ja was angezettelt… 🙂 Auf mehrfachen Wunsch einige Erläuterungen zu meiem Leben in Einfachheit und mit weitgehender Eigenversorgung, auch beim Strom. Ausgangspunkt ist für mich unabhängig und mit dem, was ich tatsächlich brauche, zu leben… Brauchen tue ich für meinem Körper Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Das ist nicht anders als beim UL-Trekking. Dabei will ich weder von meiner eigenen Gier, als auch nicht von der Gier von anderen (wie z.B. Stromanbietern) abhängig sein… Also war der erste Schritt, alles wegzulassen, was ich nicht oder kaum brauche. Sowie zu überlegen, wie ich das Wenige mit geringstem Aufwand realisieren kann… In der Stromversorgung war und ist für das Wenige für mich eine 12V-Solaranlage. Ich begann im Jahre 1998 mit einer 50 Wp-Anlage, erweiterte bald auf 100 Wp, dann auf jetzt ca. 200 Wp. Der Strom wird in zwei 100 Wh-Solarbatterien gespeichert. Als Überbrückung der dunklen Abschnitte im Winter (etwa Mitte Dezember bis Mitte Januar, abhängig von der Anzahl der dennoch auftretenden Sonnentagen) gibt es noch eine 30 Wp-Anlage mit zwei 100 Ah-Autobatterien. Die 30 Wp ermöglichen insbesondere eine Erhaltungsladung der Autobatterien und den Betrieb eines Netbooks (wie gerade jetzt)… Als Strom-Verbraucher habe ich Akkulampen (mittels USB aufladbar), Stirnlampen, Mini-Staubsauger, Handy, Diskman, Taschenradios, MP3-Player, mobilen DVD-Player… Also keine Großverbraucher… Im Bereich des Handwerkerns gibt es bei mir Handarbeit (HANDwerk hat ja goldenen Boden, oder... 😉 ) ... Heizung mittels Holz aus dem eigenem Wald (Benzinkettensäge, Spaltung per Axt und Keil)… Trinkwasser aus einer Quelle (in Kanister tragen)… Regenwasser als Brauchwasser (im Winter auch mal aus dem Bach wegen Einfrierens der Regentonnen, Transport in 60 l-Behälter mittels Schubkarre)... Lebensmittel-Kühlung (oder auch für Powerbanks) im Keller (im Sommer max. 10 Grad)… Kochen mittels Küchenhexe (Oma’s Holzofen, mal fragen... 🙃 )… Eine 12 V- Sufflopumpe (Bootszubehör) gibt es auch (kaum im Einsatz, derzeit sowieso defekt)… Einige Powerbanks mit 10.000 mAh, 20.000 mAh, 26.400 mAh (im Sommer mittels der Solaranlage geladen) garantieren eine Winter-Reserve für Kleinverbraucher wie Handy u.a. (s.o.)… Sollte es (alle paar Jahre im Winter mal vorkommend) zu wenig Nachlade-Strom aus der Solaranlage geben, kommt ein kleines Notsromaggregat/ Stromerzeuger (800 W, benzinbetrieben) zum Nachladen der Solarbatterien (Kfz-Ladegerät 10 A) zum Einsatz… Die ätesten Solarpanele sind jetzt 27 Jahre im Einsatz, noch funktionsfähig. Im Sommer, will ich mal nachmessen, was jedes einzelne an Spannung und Strom noch so bringt… Solarbatterien halten 10 Jahre etwa, oder etwas länger, je nach Nutzung (Lade-Entladetzyklen)… Mehr fällt mir derzeit nicht ein… Zu meiner Motivation sei noch gesagt: Antrieb für mich ist SEIN… nicht nur DASEIN….... LEBEN eben... 😇 Alles nix Besonderes sagt sich Ein.Plattfüssler
  13. ... Mißverständnis ? Genau das mache ich ja. Die Powerbank wird mittels des Solarpanels geladen... Doch für die Nutzung eines GPS-Gerätes benötige ich aller drei Tage zwei voll geladene AA-Batterien, AA-Akkus oder AA-wiederaufladbare Li-Ion-Batterien. Die beiden letzteren aufladbaren AA's werden aus der Powerbank mittels eines AA-Ladegerätes, wenn sie entleert sind, wieder aufgeladen. Direktes Laden der AA's aus dem Solarpanel scheint mir auf Grund des schwankenden Stromes (ggf. bis auf Null = Unterbrechung des Ladevorgangs) nicht sinnvoll/ machbar... Ich nutze auch manchmal bei entsprechender Sonneneinstrahlung das sogenannte 'Durchladen'. D.h. gleichzeitiges Laden der Powerbank durch das Solarpanel und Laden der AA's aus der Powerbank mittels des AA-Ladegerätes... Na denn... alles geklärt, hoffe ich... 🙂
  14. Hallöchen, … es ist Winter. Bei mir eher eine Saure-Gurken-Zeit für’s Rumlatschen. 😕 So war das auch letztes Jahr… Grübeln: Ausrüstung optimal, besser zu machen, vielleicht sogar leichter ? Oder ist das nur Sucht nach erfreulichen Ereignissen ? Keine Ahnung… 🤔 Bin ich länger unterwegs, steht die Frage der unabhängigen Stromversorgung. Ich nutze da Solarpanel und Powerbank, das Sunnybag Leaf pro 7,5 W mit 10.000-er Powerbank. Das Ding ist nur mit 365 g relativ schwer, weil biegsam ausgelegt. Für meinen Haupt-Strombedarf zum Nachladen von zwei 2.500 mAh-Eneloop-Akkus aller drei Tage ggf. überdimensioniert ? Mit dem Leaf Mini 5 W ließen sich immerhin 180 g an Gewicht sparen… Da ich die Panele auch zuhause zur Stromerzeugung insbesondere im Winter nutze (Nutzung auch bei Touren mit erhöhten Strombedarf oder jahreszeitlichen oder witterungsbedingten geringerer Sonnen-/ Lichteinstrahlung), wäre die Weiternutzung des Leaf pro auf jeden Fall gesichert. Erzeuge den gesamten zuhause genutzten Strom über eine 12 V – Solaranlage mit Batteriespeicherung. Im tiefsten Winter wird’s manchmal knapp. Da nutze ich dann für kleine Stromverbraucher eben auch portable Solarpanele… Bei voelkner gab’s das kleine Sunnybag-Leaf mini 5 W… Es ist Februar. Dennoch gleich mal ausprobiert… 🙂 Für mich überraschend, erzeugt das Panel bei diesig verhangener, tief stehender Sonne mit zum Laden angeschlossenem Smartphone in der Spitze einen Strom von 700 mA. Im April waren es dann sogar 790 - 800 mA. Der Hersteller gibt einen Maximalstrom von 1 A an, Voelkner dagegen 800 mA. Mit der ermittelten Stromausbeute kann ich also zufrieden sein. Aber im Sommer erreichte das Panel sogar 900 mA. ! Alles natürlich bei halbwegs optimaler Ausrichtung zur Sonne… 😎 Blieb also noch die Probe unter Praxisbedingungen des Rumlatschens… Die Tour durch den Müritz-Nationalpark und die angrenzenden Seengebiete erschien dafür optimal. Die Wege dort führen oft durch Baumbestände, also bei wenig direkter Sonneneinstrahlung. Leider versagte auf der Tour mein AA-Ladegerät. Wohl die micro-USB-Buchse. Reparatur ohne Schaltplan kaum möglich. Kalte Lötstelle war’s nicht… Also Neubeschaffung… Kein passendes Ladegerät für AA-MiMH-Akkus gefunden (außer das doch recht sperrige 2-er von Ansmann). Daher erzwungene Umstellung auf Li-Ion. Das 2er-Ladegerät mit 17 g nur halb so schwer wie das für MiMH, die Li-Ion-wiederaufladbaren Batterien (18 g/ Stück) leichter wie MiMH-Akkus (30 g/ Stück). Gewicht gespart, juchhuuu… 🙃 Auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland dann endlich der Praxistest. Ähnliche Bedingungen mit viel Baumbestand, also viel Schatten… Ergebnis: Das Nachladen der aus der Powebank für das Laden der beiden entleerten Li-Ion- wiederaufladbaren Batterien entnommenen Strommenge ist innerhalb der drei Tage auch im überwiegend Schattenbetrieb mit dem Leaf mini und seinen (nur) 5 W möglich… Na ist doch was… oder ? Freude am Probieren wünscht Ein.Plattfüssler
  15. Guten Tag allen, … heikles Thema ? Scheint zumindest eher unbeliebt… Versuche dennoch mal meinen Senf dazu zu geben… Erfahrung meinerseits: Immer, wenn ich vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nasche, wird es glatt. Und ich falle auf die Schnauze… Warum ? Mein Quark dazu: In unserer Welt ist nur eines beständig - die beständige Veränderung. In jedem Moment… oder ? 😮 Wie könnte ich da sagen, das Eine ist gut, das Andere böse (schlecht) ? Dennoch hat mein Handeln Folgen für unsere Welt und auch für mich ganz persönlich. So habe ich mich entschlossen, meine Ausrüstung im Fachhandel zu erwerben. Dort ist meiner Erfahrung nach meist gute Qualität auch bezüglich der Haltbarkeit zu erwarten. Daher nicht unbedingt teuerer als anderswo. Für den UL-Bereich sind das vor allem ‚walkonthewildside’ und ‚sackundpack‘. Sollte es das Gewünschte dort nicht (mehr) geben, auch mal ‚outdoortrends‘ oder ‚globetrotter‘. Bei den Genannten werden Produkte westlicher Firmen angeboten. Leider nicht auszuschließen ist aber, dass diese Firmen in China produzieren (Immerhin benötigen auch chinesische Arbeiter ein Einkommen, um zu überleben...). Bei ‚sackundpack‘ ist dies angegeben… Ich kaufe nicht auf chinesischen Plattformen (Generell sind für mich ausländische Firmen wegen der Angabe perönlicher Daten, bis hin zu Kontodaten, sowieso problematisch.). Nur in Ausnahmefällen auf dem Marktplatz von ‚amazon’. Obwohl der Preis für mich eine Rolle spielen sollte. Mein Einkommen liegt weit unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Daher lasse ich eine Ausrede ‚Preis‘ nicht gelten. Wer billig kauft, kauft zweimal (oder mehrmals und öfter) – ein Sprichwort… Manchmal stimmt’s sogar... 🙁 Generell überlege ich vor dem Kauf, ob ich das Produkt WIRKLICH brauche. Ist meine Ausrüstung nicht schon vollständig ? Ich kaufe daher erst, wenn Ersatz auf Grund eines nicht reparablen Defektes nötig ist… So gehandelt, darf es auch mal etwas teuerer sein… Auch das gehört für mich zum UL-Trekking. Wenig (zu kaufen) ist mehr… 😀 Doch jeder entscheidet gemäß seiner Ansichten, Vorstellungen, Meinungen u.ä. mehr… 😎 Kein Grund für Streit also… meint Ein.Plattfüssler
  16. ... und nicht nur bei Rucksäcken mit Gestell, sofern man alle Geräuscharten einbezieht. Also auch Knarzen etc. Selbst mein G4-20 oder Kumo (beide Gossamer Gear) haben so manches Mal so einiges zu erzählen... 😉 Ich selbst habe den Lightening 60 bei einigen Touren mit mehr notwendiger Ausrüstung genutzt. Und ja, er quietschte auch mal. Habe versucht, die Stellen des Quietschens ausfindig zu machen. M.E. entseht das Quietschen durch die Reibung der Gestell-Schiene und des Rucksackstoffes miteinander. Daher hab ich an den entsprechenden Stellen des, nur aus einer Flachaluminium-Schiene bestehenden Gestells, eine extra dünne Isomatte/ Gymnastikmatte (1 mm) angebracht. Letztendlich habe ich dann die gesamte Schiene damit umwickelt und mit etwas Tape fixiert. Das Quietschen verschwand in die Weiten des Universiums... 🙃 Möglicherweise hilft auch das Umwickeln (nur) mit Tape... Generell können meiner Erfahrung nach auch Geräusche durch die Reibung von Rucksackstoff und dem Inhalt des Rucksackes entstehen (Rascheln, Knarren u.ä.). Hier hilft strammes, nach den bekannten Regeln erfolgendes Packen... Spasseshalber hier noch ein Tipp: Achte mal auf all die anderen Geräusche, die du beim Latschen so verursachst. Die Kleidung raschelt, die Stöcke klacken, die Schuhe schmatzen oder knirschen oder... Wir sind wohl ganz schöne Krawallquellen... für manch Wesen, das bessere Ohren hat, als wir... 😇 Eine quietschfreie Tour dir und uns allen wünscht Ein.Plattfüssler
  17. Guten Tag 7even, … ich bin bei der Lösung des Problems mit der Schuhgröße wie folgt vorgegangen: 1. Ermittlung der Eigenschaften meiner Füße - Ich habe Knick-, Spreiz- und Plattfüße. Sowie einen hohen Spann. Also u.a. einen breiten Vorderfuß (Entenfüße). 2. Ermittlung des Verhalten meiner Füße bei Belastung und Einflüssen des Wetter – Belastungen mit oder ohne Gepäck, steigende Temperaturen vergrößern meine Füsse in Breite und Länge. Im Laufe des Tages geschieht das ebenso. 3. Schlußfolgerungen – Ich benötige Schuhe mit einem breiten Vorderfußteil (Zehenbox). Gut wäre ein elastisches, sich dem Fuß anpassendes Fußbett. Notwendig auch genügend Raum für die Ausdehnung der Füße durch Belastung und Temperatur. 4. Merkmale der auszuwählenden Schuhe – Breite Zehenbox/ breiter Vorderfuß mit genügend ‚Luft‘ der Zehen auch nach vorn, elastisches Fußbett, gute Durchlüftung, geeignet für hohen Spann, dennoch ausreichen Schutz der Füsse. 5. Wahl der Schuhe – Gewählt habe ich weder leichte Wanderschuhe, noch Trailrunner. Ich setze auch bei Schuhen auf Haltbarkeit und angemesssenen Preis. So fiel meine Wahl auf eine Keen- Sandale: Newport H2. Diese fersenoffene Sandale (es gibt auch welche mit geschlossene Ferse) erfüllt meine Anforderungen: breit, gut durchlüftet, ausreichend Schutz, elastisches anpassendes Fußbett, relativ haltbar, guter Schutz des Fusses gegen äußereren mechanischen Belsatungen (Zehenkappe, breite feste Stoffriemen), durch stabile Gummischnurschnürung sehr gut an die Füsse anpassungsfähig, im Vergleich günstiger Preis. Ich wähle dabei eine Schuhgröße, die für die Zehen nach vorn einen Raum von etwa einer Daumenbreite (bei jedem sicher unterschiedlich) lässt… Für die letztendliche Wahl hilft m.E. nur (An-) Probieren… (Bei Keen bitte sowieso schon ohne Berücksichtigung der Zehenfreiheit eine Nummer größer wählen. Fallen klein aus. US-Größen)… Sollte es mal feucht werden (Tau, Regen etc.), helfen mir wasserdichte Socken (ohne Menbran, nur Latex- Dichtung). Oder 6...8 Liter Gefriertüten. Die sind aber nicht allzu lange haltbar. Reiben sich gern unterm Hacken durch. Aber immerhin recht einfach beschaffbar… Sicher ist das relativ geringe Profil nicht jedermanns Sache. Im Mittelgebirge bei mir aber kein Problem (Ohnehin gibt es Modelle mit mehr Höhe im Profil). Ich gehe mit diesem Schuh bei Temperaturen bis etwas unter Null Grad (für mich das Ende von UL) ohne kalte Füsse zu haben. Kaum zu glauben ? Ein bissel (mehr) Stoff am Schuh bringt bezüglich warmen Füssen scheinbar auch nicht viel... Eine erfolgreiche, weil passende Wahl wünscht Ein.Plattfüssler
  18. ... nutze, wenn es nass wird/ werden kann bei Radreisen und auch bei Tagestouren in der Umgebung per Pedes den Keen Tharghee Mid WP (ist die Stiefelform). Bin eigentlich kein Freund von Membranen. In diesem Schuh funktioniert die bisher aber. Und erspart mir für Radreisen die Überschuhe. Habe trockene Füsse... Gewicht nicht ganz ohne. In der Größe 12 beträgt das bei meinen Exemplar ca. 1435 g.
  19. So, so... sehr schön die zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten eines Schirmes. Habe auch schon überlegt, mir einen zuzulegen. Ist aber zusätzliches Gewicht. Und bringt es mir etwas ? ... Ich gehe mit dem Gatewood-Cape (GTW). Habe also einen Tag- und Nacht- Wetter-/ Regenschutz. Die Ponchofunktion funktioniert in Kombination mit Beinlingen (Chaps) gut. Bei Wind hilft Erfahrung, wie das Ding zu handhaben ist. Ein Problem gibt es nur, wenn es zum Zeitpunkt des Lageraufbaus lang anhaltend schüttet. Zum Lageraufbau muß ich das GTW (Poncho) ja ausziehen. Für diesen Fall habe ich bisher einen Einweg-Poncho dabei... Könnte ein Schirm hier besser sein ? Wer hält den dann ? Brauche ja beide Hände... Ein Schirm könnte meine Faulheit zum Überziehen des GTW (Ponchos) unterstützen. Insbesondere bei leichten und nur gelegentlichen Schauern. So bliebe das GTW für die Nacht trocken... Aber die Cabrio-Technik ist auch nicht schlecht. Dabei befestige ich das GTW (Poncho) am Tragebgriff des Rucksackes, lege ihn über denselben und streife es entsprechend der Regensituation über den Kopf nach vorn, oder nach hinten, dann wieder lagernd auf dem Rucksack... Bei Nutzung eines Schirmes ist nur eine Hand frei. Also kann ich nur mit einem Trekkingstock laufen. Zumindest bei Schirmen von Montbell. Es gibt auch Schirme, die an den Rucksackträger befestigt werden können. da wären beide Hände frei. Aber stabil scheint mir das nicht zu sein. Eine Korrektur der Schirmhaltung entsprechend der wechselnden Wind-regenrichtung scheint mir dabei schwierig... Ich selbst nutze einen zu den Montbell-Modellen in Gewicht und Durchmesser (nicht aber in der Stabilität) vergleichbaren Schirm für Tageswanderungen. Dabei werde ich an irgendwelchen Stellen der Kleidung immer (ertragbar) nass. Zusätzlich sowas wie eine Regenjacke würde dem abhelfen. Dennoch bleiben die Beine weitgehend ungeschützt. Werden also nass. Sollte mensch beachten und abwägen...
  20. ... ja die habe ich vor einigen Jahren auch entdeckt. Da war ich auf der Suche nach einer preiswerten (billigen ?) Powerbank für den Hausgebrauch. Für unterwegs setze ich grundsätzlich auf Ausrüstung von namhaften (westlichen) Herstellern... Billig war die Powerbank. Angegeben mit 10.000 mAh/ 37 Wh. Mein Test (keine Messung !) ergab allenfalls etwas mehr als die Hälfte davon. Warum ? Normalerweise kann ich mit einer 10.000 mAh Powerbank ein Paar (2 Stück) 2.500 mAh AA-Akkus (eneloop) zweimal nachladen. Danach bleibt noch genügend Kapazität, um weitere Verbraucher (Stirnlampe, Telefon etc.) nachzuladen. Bei der INUI BI-B5 konnte ich nur einmal das Paar der besagten AA-Akkus nachladen. Danach blieb kaum noch Kapazität für weiteres Laden... Schätze die Kapazität der BI-B5 auf nicht viel mehr als 5.000 bis 6.000 mAh... Unterwegs nutze ich die 10.000 mAh Powerbank von Sunnybag, weil ich die bei Reisen über drei Wochen dann auch mit einem Sunnybag Solarpanel LEAF Pro (7,5 W) bzw. LEAF Mini (5 W) komplettieren kann. Auch eine VEGER 20.000 mAh ist manchmal an Bord. Über Testergebnisse kann ich aber nichts so rechtes sagen, weil nicht genau getestet von mir. Mehr als 10.000 mAh sind aber sicher... Ansonsten: Probieren soll besser sein als Studieren 😎
  21. .... meiner Erfahrung nach, dürfte das knapp werden. Bei Temperaturen von Null Grad (meist ist es da auch noch sehr feucht und so vom Körper gefühlt kälter) und evtl. leicht darunter besagt die für mich, der R-Wert sollte bei 4,0 liegen. Bin mit Daunenquilt unterwegs. Bei der angesprochenen Temperatur sogar zusätzlich mit einer Daunendecke (als Quilt formbar). Schlafkleidung ist bei mir Merino-Langwäsche... Die Luft in sogenannten Luftmatten hat die Eigenschaft ihr Volumen bei Kälte zu verringern ! Das heißt sicher weniger Isolation (Bodenkontakt des Körpers durchaus möglich) ! Eine zusätzliche Evazote-Matte könnte den guten Schlaf sichern helfen... 😀 Ob da aber 5 mm (R-Wert etwa 0,4 bis 0,5) reichen ?
  22. ... generell: Die bewanderten Großschutzgebiete sind zu einer Zeit ausgewiesen worden, als die Infrastruktur wie Campingplätze, Badestellen, Pensionen, Wasserwander-Biwak- oder Rastplätze, Marinas etc. bereits bestanden. Sie sind in die Schutzgebiete integriert worden. Dürfen also weiterhin genutzt werden... Hier eine Auswahl von Campingplätzen im Müritz-Nationalpark: Waren (Ecktannen), Kratzeburg, Boek, Boeker Mühle, Klockow, Wesenberg (Weißer See, Kanu Mühle), Camping und Ferienpark Havelberge (Woblitzsee), Ferienpark Kleiner Labussee. Im Bereich der Rheinsberger sowie Feldberger Seen ist die Auswahl groß. Eine Aufzählung spare ich mir. Hier ist eine Wahl der Plätze entsprechend der gewählten Route sicher kein Problem... Nachfragen bei Marinas ist sicher auch kein Problem. Wasserwander-Biwakplätze dagegen sind Wasserwanderern vorbehalten. Wie der Name ja sagt... Sonst: Mal in die entsprechenden Wanderkarten schauen.... 😉
  23. ... also... es besteht bei einer Tour durch den Müritz-NP immer die Möglichkeit diesen zur Übernachtung im Zelt zu verlassen (im Land Brandenburg/ Meck-Pomm ist eine Nacht zelten für Fußgänger, Radfahrer erlaubt...es sei denn....). Da der Müritz-NP-Weg fast immer sehr nahe am Rand des Schutzgebietes verläuft, ist das Verlassen für die Nacht auch kein Problem. Es gibt auch Campingplätze. Z.B. in Waren, sowie Privat-Unterkünfte etc. Ebenso in den Seengebieten von Fürstenberg und Rheinsberg. Hier wimmelt es nur so von Campingplätzen...
  24. ... ???... er hält auf jeden Fall dicht. 😉 Ich habe mit dem Poncho keine Probleme, auch nicht bei Wind... es sei denn beim Überziehen mit falscher Methode... sollte für allein Rumlatschende klar sein: den Poncho zuerst über den abgesetzten Rucksack über dessen Rückseite ziehen, die Vorderseite des Ponchos zusammengerafft auf die Oberseite de Rucksacks legen, Rucksack aufsetzen, die zusammengeraffte Vorderseite des Ponchos über den Kopf ziehen, Arme durchstecken, Stöcke grabschen... So gibts keine Probleme... bei mir... auch nicht beim Anziehen des Ponchos ... oder beim Laufen im Regen ... 😇 Hinsichtlich Windanfälligkeit gibt es bei meinen Ponchos, ob UL, schwer oder Gatewood-Cape keine problematischen Unterschiede. Der Wind drückt den Poncho ggf. gegen den Körper oder die Ausrüstung. Hochgeweht wurde er bei mir nicht, egal wie stark der Wind war. Der schwere WÄFO-Poncho hat diesbezüglich ohnehin eine zwischen den Beinen hindurchzuführende Leine. Vorderseite und Rückseite des Ponchos können so mittels Knebelknopf verbunden werden, um ein ggf. zu befürchtendes Hochwehen zu verhindern. Beim Gatewood-Cape ist derartiges ebenso mittels vorhandenen Karabinerhaken möglich... Ansonsten ist das Tragen von Beinlingen (neu-deutsch Chaps genannt) empfehlenswert. Damit bleiben auch die Beine trocken. Meine Beinlinge sind uralt und schwer. Meines Wissens nach bietet mont-bell solche Chaps aber in UL an. Etwas schwerere sind im Handel für Anglerbedarf zu finden... Immer trocken im Draußensein wünscht Ein. Plattfüssler 😎
  25. ... welchen Kammweg meist du ? Ich bin dieses Jahr den KAMMweg Erzgebirge-Vogtland gelaufen (siehe dazu mein Reisebericht 'Mit KAMM auf Tour') und da gab es mindestens jeden 2.Tag eine Einkaufsmöglichkeit. Sofern du den (von mir so benannten) 'historischen' Kammweg meinst, der ja fast ausschließlich in Böhmen verläuft, stimmt das mit der Schwierigkeit zum Einkaufen mit meiner Erfahrung überein. Die hatte ich selbst als Reiseradler, der ja schneller mal irgendwo hindüsen kann... Der (neue) KAMMweg Erzgebirge-Vogtland' verläuft von Geising nach Blankentein (oder umgkehrt) nur auf deutschem Territorium (wegen der Förderrichtlinien) und ist eigentlich kein Kammweg... Eine kurze Strecke sind KAMMweg und VPW im Streckenverlauf identisch. So ist es möglich, den KAMMweg zu laufen, dann auf den (Rundweg !) VPW abzubiegen, die Runde zu drehen und an (fast) gleicher Stelle den KAMMweg fortzusetzen... Wird nur ein wenig länger... 🙃
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