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Ultraleicht Trekking

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Wanheda

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf Bewegende_Natur in Vorstellungsthread   
    Hallo in die Runde,
    mein Name ist Sandra, ich bin 37 Jahre alt und komme aus der Gegend rund um Kassel/Göttingen. 
    Ich wandere schon länger, meist nur Tagestouren. Angefangen hat alles mit meiner Lauftrainerin, die vorgeschlagen hat bei einer Wanderveranstaltung einen Marathon zu wandern. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen alleine oder mit meinem Partner zu wandern, weil ich die Ruhe im Wald genieße und mich dort sehr verbunden mit der Welt fühle. 
    Die letzte Zeit kam dann die Idee von Mehrtagestouren dazu. Zwei haben wir absolviert im Bereich Schweden und dort der Höga Küste, sowie in Deutschland. Mein Traum ist es, irgendwann einmal vom Süden Schwedens bis nach Haparanda zu gehen. Weiterhin möchte ich gern den Nord/Süd Trail hier in Deutschland erwandern. 
    Die erste Mehrtagestour war katastrophal, da viel zu viel Gepäck und unnötiger Kram. So kam das Thema Ultraleicht auf, mit dem ich mich nun beschäftige.
    Hier angemeldet habe ich mich, um zum einen von anderen, erfahrenen Menschen zu lernen, mein eigenes Wissen vl irgendwann einmal weiterzugeben und um gleichzeitig Kontakte zu knüpfen. Denn ich kenne niemanden, der ähnlich unterwegs ist wie ich. Vor allem würde ich mich über weiblichen Kontakt freuen, vielleicht Mal eine gemeinsame Tour und einen Erfahrungsaustausch. 
    Und tatsächlich habe ich auch mit Angst zu kämpfen, an der ich aktiv arbeite: Nachts im Wald bei Dunkelheit habe ich große Angst alleine. Kognitiv weiß ich, dass sie unangebracht ist, aber wie das mit Angst so ist, ist sie nicht rational. Auch hier würde ich mich über einen Austausch mit Menschen freuen, die vl ähnliche Themen hatten und einen guten Umgang damit gefunden haben.
    Ganz viele Grüße aus Kassel und ich freue mich sehr hier zu sein.
    Viele Grüße,
    Sandra
  2. Gefällt mir!
    Wanheda hat eine Reaktion von khyal erhalten in Vorstellungsthread   
    Hallo Sandra! Du wirkst zwar deutlich fitter als ich und ich würde mich auch noch als Neuling zählen, aber dafür bringe ich Ruhe in der Dunkelheit mit. Bis nach Kassel muss ich nicht mal mit dem Zug umsteigen, vielleicht bietet sich das ja mal für eine Tour an! :-)
  3. Gefällt mir!
    Ich habe meine Meinung ja schon in 
    klargemacht.
    In der Schweiz ist für mich Wildcampen im Mittelland ein No-Go .... .  Zu anderen Ländern will ich kein Urteil abgeben. Es gibt aber genügend Länder die ähnlich dicht besiedelt sind. Möglicherweise empfindet dort die lokale Bevölkerung ähnlich.
    Jetzt soll mir bitte niemand den Leitfaden des SAC zitieren. Dort kann man sich fürs Hochgebirge weit oberhalb der Baumgrenze orientieren. Es gibt zwar für die meissten Bergtouren SAC-Hütten als Ausgangspunkte, aber nicht für alle. Hochgebirge ist ein anderes Thema und sei hier mal ausgenommen.
    Im besiedelten Gebiet ist draussen Übernachten absolut nicht angebracht. Es gibt genügend Campingplätze, BnB, etc. .  Auch wenn man vermeintlich weit von der nächsten Siedlung weg ist. Oft sind diese Orte schon genügend anders genutzt. Sei dies durch Spaziergänger, Hundebesitzer, Jogger, MTB, ... .  Ja, ich ärgere mich genügend oft über rücksichtsloses Verhalten in Naherholungsgebieten. Lokale und regionale Verbote treffen vorrangig nicht den Touristen, sondern die lokale Bevölkerung. Das ist meiner Meinung nach unfair. Durch sog. "freies Übernachten" provoziert man Verbote. 
    "Overtourism" wäre ein weiteres passendes Stichwort. Als Gast / Tourist soll man einen Mehrwert für die lokale Bevölkerung bieten. Das heisst Nahrungsmittel lokal kaufen, angebotene (kostenpflichtige) Übernachtungsmöglichkeiten nutzen, respektvoll agieren. Nur so kann man die Gastfreundschaft erhalten. 
    Wie ich möchte, dass sich die Touristen in meiner Heimat verhalten, so will ich mich auch im Ausland als Tourist verhalten. Ja, manchmal muss ich mich in meinen Ferien wirklich über meinesgleichen ärgern.
    Dies ist alles nur meine eigene Meinung. Jeder kann seine eigene Meinung haben und soll sich bitte jetzt nicht angegriffen fühlen.
  4. Witzig!
    Wanheda hat eine Reaktion von khyal erhalten in LighterPack 2.0? Ich hab da mal was gebaut und freue mich über euer Feedback!   
    Eine wirklich schöne Idee, wird direkt getestet. 
    Die Übertragung aus Lighterpack hat bei mir allerdings nicht so gut geklappt. Es wurden nur 30 der 72 Gegenstände generell übertragen und mein Rucksack wiegt plötzlich nur noch 2 Gramm. 

    (Ich weiß ja, dass ich mir einen leichteren Rucksack zulegen möchte, aber das ist dann vielleicht doch etwas wenig stabil )
  5. Gefällt mir!
    Wanheda hat eine Reaktion von icefreak erhalten in Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?   
    Bei mir ist direkt das erste Suchmaschinenangebot für das Lightload Towel von SackundPack für den besagten Preis
  6. Gefällt mir!
    Wanheda hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in 3 Tage Habichtswaldsteig   
    Vielen Dank fürs Ausgraben! Der Trail sieht toll aus und kommt direkt auf meine Liste.

    Und vielen Dank an @RaulDuke für den Bericht!
  7. Danke!
    Wanheda reagierte auf khyal in Tipps zum Pyramidenzelt   
    Früher vor langer Zeit haben sich Tarp-Kombis im Vergleich zu Zelten gewichtsmäßig richtig gelohnt, da war ich auch damit unterwegs.
    Bei den heutigen UL-Zelten sieht das imho anders aus und viele Zelten sind schneller aufzubauen, bieten geschütztrren Raum gerade bei Wind / Regen, auf Campings usw mehr "Intimssphäre" & "Klauschutz" usw

    Aber kann verstehen, daß mancher bei moderaten Witterungsverhältnissen den "Rundumblick" klasse findet, das ist dann schon klasse.

    Mids / Lavvus haben halt eine sehr große Stellfläche, im Verhältnis zur Stellfläche  wenig nutzbaren Raum, sehr wenig Headroom und sind sehr auf festen Heringsgrund angewiesen. Häufig sind sie bei unebenen Boden auch etwas problematischer im Aufbau als First oder Kuppelzelte.

    Vorteil ist daß es einige recht preiswerte Zelte gibnt, die sich auch von der Qualität her bewährt haben, wie z.B. das Lunar Solo, das hatten schon Viele hier inkl mir.

    Ich bevorzuge aufgrund der Raumnutzung / mehr Headroom inzwischen für den Wander / Paddeleinsatz Firstzelte / Kuppeln, aber für den Campeinsatz usw nutze ich immer noch gerne größere Mids / Lavvus wie die Bergans Teile (bis 5,5 m Durchmesser im Winter auch mal Holzofen) und wenn unterwegs mehr Raum nötig ist den Slingfin Cinder Dome, bei dem sie sich echt viele Features überlegt haben, die man prima auch myogmäßig "kopieren" kann .

     
  8. Danke!
    Wanheda reagierte auf Thorsten81 in Tipps zum Pyramidenzelt   
    Hallo,
    ich muss mich auch Mal kurz zu diesem Thema äußern. Ich selbst habe auch ein Lanshan 1 als Pro Variante. Ich bin 1,86m und bin kein „Leichtgewicht“. Ich nutze eine Nemo Tensor all-Season in 196x64cm und komme bestens klar mit dem Zelt, wobei man zugeben muss das man vermutlich im Pro etwas mehr Platz hat, da es kein Innenzelt hat.
    Ich hatte mir damals auf YouTube ein paar Videos angeguckt was man so verbessern könnte. Ich habe mir „Gummi schnüre“ an die Ecken der Bodenwanne gemacht, damit diese immer schön gespannt sind. Was auch super funktioniert ist eine Schnur die man durch die mittige Schlaufe der linken Seite bis über die Spitze spannt von dort durch die mittige rechte Schlaufe bis zum Boden. Auf diese Art und Weise braucht man nichtmal mehr einen Stab oder Trekkingstock zum Anheben der Seiten, nur zwei Heringe und eine lange dünne Schnur. Für meinen Daunenquilt hab ich mir ein „Verhüterli“ für die Fußbox besorgt, da ich teilweise doch mal dort an die Zeltwand kam. Zusätzlich hab ich mir eine eigene Zeltstange gebaut, da sie leichter und kleiner als ein Trekkingstock ist (hatte ich hier im Beitrag gezeigt)
     
    Das „ Verhüterli“ sieht so aus:

    Ich hab leider keine wirklich guten Bilder die die „lange Schnur“ zeigen die komplett von links nach rechts geht. Ich hoffe du verstehst was ich meine.
    Generell bietet dieses Zelt nicht viel Platz, aber definitiv ausreichend Platz genug. Es ist ein super Einsteigerzelt für den günstigen UL-Bereich, sehr klein kompakt, relativ leicht und günstig.
    Ich selber nutze es auch immer wieder mal. Ich persönlich bin z.b. kein Tarp-Nutzer, ich bevorzuge definitiv ein Zelt.
    Aber um auf deine eigentlich Frage einzugehen, man muss sich halt wirklich Zentral hinsetzen, anders geht es nicht. Beim Zusammenräumen im Zelt sind meine Beine im Vorzelt, so das mein Kopf quasi genau in der Mitte ist, dann komm ich auch nirgends ran. Ich knie dabei auf einer kleinen Sitzmatte und gucke Richtung Zeltrückwand. Klappt für mich ganz gut.
    ich hoffe das hilft dir evtl. Irgendwie weiter
     
     
  9. Danke!
    Wanheda reagierte auf RaulDuke in Tipps zum Pyramidenzelt   
    https://www.instagram.com/reel/DMXhbU6iP8b/?igsh=MTl3cHZjZW1ncjVhYg==
    https://www.instagram.com/reel/DMcIShrCuom/?igsh=a3k0eW5vZWljcmp2
    Guckst hier, da stelle ich Tarp und Meshshelter vor, bei Instagram.
  10. Danke!
    Wanheda reagierte auf RaulDuke in Tipps zum Pyramidenzelt   
    Ich habe dieses Tarp gerade wegen der knapp über 3 Meter Länge gewählt.
    Damit man bei Nieselregen, aus der „richtigen“ Richtung, auch vor dem Meshtent sitzen kann, ohne nass zu werden.
    Es gibt von Liteway günstige und hervorragende Tarps, sogar in Schwarz, aber alle nur 270cm lang. Das scheidet für mich aus.
    Ansonsten ist es ja selten, das schlechtes Wetter ist und dann ist es auch richtig gemütlich unterm Tarp.
    Das letzte Foto ist übrigens aufgenommen worden, während es regnete. 
    Ich liege noch unterm Quilt und koche gerade Wasser mit dem X-Boil, für den Frühstückskaffee.
    P.S. Ich habe 140cm Treckingstöcke dabei, das ist absolut lang genug! Man will ja keine Stehhöhe unterm Tarp haben.
    Auf den Fotos sind vorne, glaube ich, so 110cm ausgefahren.
  11. Danke!
    Wanheda reagierte auf RaulDuke in Tipps zum Pyramidenzelt   
    @Wanheda
    Das ist typisch, für die Art von Zelt!
    Hatte ich mal und habe es sehr schnell wieder verkauft.
    Ich weiß ja nicht, in welchen Jahreszeiten du so unterwegs bist. Denn wenn du nur im Frühjahr, Sommer und Herbst (3 Jahreszeiten) wandern gehst, kann ich dir, wenn du viel Platz haben möchtest, eine Kombi aus Tarp und Messhelter empfehlen.
    Ich nutze als Shelter die winzig kleine Hundehütte, das Simplex 1 Personen Meshtent von Liteway.
    Man muss schon hinein kriechen, aber es ist auch nur zum Schlafen da. Pluspunkt sind für mich die hochgezogenen Seitenwände, ist es absolut Windstill im Shelter. 
    Wenn man sich umziehen will, oder im Sitzen kochen möchte, hängt man das Ding einfach aus, am vorderen Ende und bums, haste eine absolut geräumige Unterkunft.
    Ich würde dir ein Tarp empfehlen, mit mindestens 3x2 Metern. Ich nutze ein Yama Mountain Gear Tarp, das hat mehrere eingenähte Schlaufen, um den „Schlafsarg“ in verschiedenen Positionen einhängen zu können.
    Tarp wiegt 405g und das Shelter 310g. 
    Es geht natürlich um einiges leichter, wenn du ein DCF Tarp benutzt, aber das kostet halt.
    Ich habe beides beim Kleinanzeiger gebraucht gekauft und habe zusammen weniger als 200€ bezahlt.
    Bin komplett begeistert davon.



    Ich habe keine anderen Fotos auf die Schnelle gefunden, aber im ersten Bild habe ich das Shelter noch ganz vorne eingehakt. Mitlerweile hake ich es ganz hinten ein, das Shelter ist ja vorne und hinten geschlossen, so das ich vor dem Shelter, aber unter dem Tarp, fast einen ganzen Meter Platz habe. Außerdem sei noch festgehalten, das es an den Tagen, als die Fotos entstanden, Regnen sollte. Deshalb habe ich es relativ tief abgespannt. Bei gutem Wetter kann man es natürlich noch wesentlich höher aufstellen, dann haste Platz wie in einem Palast.
    Bin kein Freund von Seitliche Ein- und Ausstiegen, da außer beim Rainbow, immer die Problematik besteht, das man überm Kopf- und Fußende die schräg anfallenden Wände hat. 
    Ich bin eher für A-Frame Zelte zu begeistern.
    Allerdings ist mein am häufigsten benutztes Zelt, das Tarptent Protrail. Das ist sicherlich nix für dich, weil man dort aus anderen Gründen kaum Platz hat.
    P.S. Das Shelter ist übrigens 210cm lang, wenn mich nicht alles täuscht. Ich bekomme meinen gesamten Quatsch am Fußende untergestellt und lasse nur die Sachen, die nachts oder am Morgen brauche, vorne. Kocher, Kaffee, Lampe, etc…
  12. Gefällt mir!
    Wanheda hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Tipps zum Pyramidenzelt   
    Vielen Dank für die Rückmeldung und das Lob zum Aufbau, zu Beginn bin ich noch verzweifelt.

    Mit dem Zelt werde ich wohl noch ein bisschen unterwegs sein und muss dann eventuell einsehen, dass es vielleicht einfach nichts für mich ist. Das Tarptent Rainbow finde ich interessant und in das Durston X-Dome habe ich mit auf den Fernwandertagen vom Sehen her verguckt, aber auch die Zelte sind natürlich schon arg unterschiedlich zueinander. Ich bin gespannt, wo die Reise noch hin geht.
  13. Danke!
    Wanheda reagierte auf Blickpunkt in Tipps zum Pyramidenzelt   
    Hi @Wanheda Ich kann mich @Gibbon nur anschließen. Viel besser als auf den Fotos zu sehen, kann man ein Pyramidenzelt nicht aufbauen. Zusätzlich hast du ja sogar deinen zweiten Trekkingstock zur Erweiterung des Kopfbereichs oder alternativ Fussbereichs genutzt. Mehr geht bei so einem Zelt dann bauartbedingt einfach nicht.
    Zu deiner Unsicherheit, wie man sich in so einem kleinen Zelt bewegt: So wenig, wie möglich :-). Ich selbst kann mich z.B. nicht gerade aus dem Liegen aufrichten, ohne mit dem Kopf an die Zeltwand zu stoßen. Das ist dann immer so eine „lange einstudierte“ Seitwärts-Aufwärts-Bewegung, um in die Senkrechte zu kommen und es klappt auch nicht immer. Wirklich aufrecht sitzen ohne Zeltberührung kann ich nur exakt in der Mitte. Man muss sich einfach bewusst sein, dass es sich um eine Schlafunterkunft handelt, mehr nicht.
    Allerdings gibt es solche und solche Pyramidenzelte. Da lohnt es sich, mit dem Tool zu spielen, was @Gibbon erwähnt hat. Und evtl. kommen ja auch andere Zelttypen mehr in Frage für dich (freistehend z.B.)? Ein persönlich spannendes Design, wo du beide Trekkingstöcke integrieren kannst und wo die Grundfläche immer noch vergleichsweise klein ist, wäre eine Neuvorstellung von Tarptent. Das kommt zwar erst demnächst raus aber anschauen kann man das ja mal.
    https://www.tarptent.com/product/protrek/#tab-id-2
  14. Danke!
    Wanheda reagierte auf Gibbon in Tipps zum Pyramidenzelt   
    Hi,
    das Lanshan 1 ist einfach kein so großes Zelt. Ich hab das mal kurz gehabt, jedoch mit über 1,90m war mir das Zelt definitiv zu klein, selbst ohne Innenzelt. Es gibt einen umfangreichen Faden zum Lanshan 1, in diesem Beitrag dort wurde das Raumgefühl ganz treffend beschrieben: 
    Und du hast das Zelt auf den Bildern schon vorbildlich aufgebaut!
    Wenn ich deine Daten bei https://fitmytent.com/ eingebe, also 172 + 10cm Matte, dann ist das nicht so geräumig. In der Tiefe ist da einfach kein Spielraum, in der Breite kannst du deinen Kopf vielleicht einen halben Meter bewegen?
    Gerade wenn man vom 2-Personen-Kuppelzelt kommt (so wie ich am Beginn meiner UL-Karriere), ist der Platz im Lanshan 1 einfach viel weniger. Wenn ich mit Bivy und China-Tarp unterwegs bin, dann passiert fast alles außer schlafen außerhalb meiner Behausung, inklusive Kleidungswechsel, Kochen oder das Vorbereiten der Schlafmatte. Wenn ich mit meinem größeren, jedoch schwereren, Tarptent Rainbow unterwegs bin, dann kann ich einiges an Aktivitäten ins Zelt verlagern, ohne immer direkt anzustoßen (obwohl das immer noch kein Vergleich zu den Camping-Luxus-Zelten von früher ist).
    Lange Rede, kurzer Sinn: Du machst nichts falsch, Pyramiden-Zelte bieten halt nicht soviel Kopffreiheit. D.h. wenn dir das Lanshan 1 zu eng/klein ist, dann ist dein Empfinden da völlig gerechtfertigt und nachvollziehbar.
    Muss halt jeder das Zelt finden, dass für einen am besten funktioniert. Inzwischen nehme ich bei schlechtem wetter lieber das schwerere Rainbow mit, um mehr Platz im Innenraum zu haben.  Andere geben sich bei schlechtem Wetter mit weniger Platz zufrieden und sparen sich dadurch mehrere Hundert Gramm Zeltgewicht.
  15. Gefällt mir!
    Spannend, als ziemliche Anfängerin im Rucksackwandern sind meine ersten Gedanken zu den beiden Produkten recht genau andersherum.
    Der Deckel würde mich wenig interessieren, für die paar Gramm mehr nehme ich meinen Originaldeckel mit (oder lasse ihn daheim) und müsste nicht direkt zusätzlich Geld ausgeben. 
    Bin jedoch noch ziemlich vorsichtig, ein Angsthase, wie man es nennen will, was den Umgang mit Feuer anbelangt, und brauche noch mehr Übung, um sicher einschätzen zu können, ob meine Kartuschen-Kocher-Topf-Konstruktion so stehen bleibt oder nicht. Und wenn ich mich dann mal an einem langen Tag körperlich etwas übernommen habe, würde ich es begrüßen, für 4 Gramm weniger Zeit mit dem Suchen einer wirklich flachen Stelle zu verbringen. 😅
  16. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf Linnaeus in Gaskartuschen umfüllen - Sammlung Sicherheitshinweise   
    Vielen Dank für die Diskussion, besonders sowohl @seimen als auch @schwyzi. 
    OT: "diskutieren" bedeutet ja sowas sie "zerdeppern" - da kann schon mal was zu Bruch gehen  
    Sachbezogene Diskussionen drohen zu entgleiten, wenn sachfremde Aspekte reinkommen, aber das ist kaum zu vermeiden: Solche Zuzsätze sind wie die Würze in der Suppe und für den einen oder anderen ist die Suppe dann halt versalzen. 
    Außerdem sind wir (vermutlich ) alle noch echte Personen, die dann mitunter auch durch "Würze" getroffen werden bzw. sich getroffen fühlen. 
    Alles "normal", jedenfalls zu erwarten und nicht ungewöhlich. 
    Zur Sache: Und: Ich bin zwar "groß" (@schwyzi) und "sollte eigentlich in der Lage sein das Risiko einzuschätzen" (@Wander Schaf) , aber tatsächlich trifft nur das erste zu und es versetzt mich nicht in die Lage zum zweiten. (Klar, kann jetzt jeder argumentieren: "Du solltest ...", aber wenn wirklich alles so wäre, wie es sein sollte, müsste man sich auch über das, was sein sollte, keine Gedanken mehr machen.) 
    Als Gaskartuschen-Dummie muss ich erst mal auch das Gefahrenpotential drastisch vor AUgen geführt bekommen. 
    Nochmal vielen, vielen Dank allen für die Suppe! Würzen kann ich auch selber  
     
  17. Danke!
    Wanheda hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Cnoc Thru Bottle   
    Wenn dich solche Flaschen interessieren, kannst du dir auch noch die Mazama M!GO anschauen. Ich habe mit beiden Flaschen keine Erfahrung, sehe nur bei der M!GO erst mal noch den Vorteil, dass sie auch eine große Öffnung hat, um sie gescheit sauber zu machen.
  18. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf HEB in Quilt oder breiter Schlafsack?   
    neben Quilts gibt es noch  den "Sierra Designs Cloud", quasi als hybrid zwischen Schlafsack und Quilt. Mit dem bin ich bisher ganz zufrieden. Ich habe vorher auch Schlafsäcke genutzt, aber da drin ist man immer gefangen, kann sich nicht drehen, rutscht über die Matte...
     
    Den Cloud nutze ich bei kälteren Temperaturen. Für den Sommer habe ich mir nun auch einen Quilt gekauft und bisher sehr zufrieden. (Thermarest Vesper)
    Das Zenbivy kann ich zwar nicht aus erster Hand empfehlen, aber mein Kumpel ist damit sehr zufrieden. 
     
     
     
  19. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf Gibbon in Quilt oder breiter Schlafsack?   
    Das liegt nicht am Packen, Daune lässt sich leichter komprimieren. Der Cumulus 450 Daunen Quilt hat laut Hersteller ca. 5L Packmaß, ein 200er Apex Quilt in ähnlicher Größe so um die 9 bis 11 Liter. Das Packmaß bei Apex kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
     
    Alternativ gäbe es noch die Möglichkeit, du besorgst dir bei draussenerleben (falls die noch einen haben) einen Bergstop Microstretch Liner und kombinierst den mit deinem alten Quilt. Laut Netz-Berichten bringt der nochmal um die 5 Grad Wärmeplus (siehe auch Berichte hier im Forum). Dann musst du keine Kaufentscheidung auf die schnelle für eine neue Schlaftüte treffen. 
  20. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf RaulDuke in Quilt oder breiter Schlafsack?   
    Ich hatte mal den GramXpert 233er Apex Quilt.
    Bequem, hat mich bei um die 0 Grad warm gehalten, bekleidet nur mit langer U-Hose, Schlafsocken und einem Icebreaker Shirt und top verarbeitet!
    Aaaber ich brauchte dafür einen größeren Rucksack!
    Habe beides nach zweimaligem Benutzen, wieder verkauft!
    Der Gewichtsunterschied zum leichteren Daunenquilt und dem leichteren Rucksack, waren zusammen über 500g. Das war mir zu viel!
  21. Gefällt mir!
    Wanheda hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Quilt oder breiter Schlafsack?   
    Vielen Dank für eure Tipps!
    Mittlerweile schaue ich mir noch den Rockfront 400 an, da mir dort gefällt, dass die Befestigungsschnallen nicht ganz außen am Stoff sind. Leider ist die Daune nicht zertifiziert. Und der Hyberg 450 scheint erst mal raus zu sein, in meiner Größe ist er derzeit nicht lieferbar (hätte ich auch vorher feststellen können). Apex-Quilts finde ich theoretisch ne wirklich tolle Sache, ich fürchte nur leider, dass ich den in meinem Rucksack derzeit nicht unterbekomme. Ob das noch am schlechten Packen liegt, wer weiß, ich übe ja noch. 
    Mit einem R-Wert von 4,1 hat die Isomatte das ganz gut mitgemacht und von unten kam die Kälte auch gefühlt nicht, eher vom weggestreckten Hintern und an den Stellen, wo kurz Luft unter den Quilt ziehen konnte. Mit dem Stirnband-reicht-nicht-Tipp hast du natürlich recht; über dem Stirnband hatte ich die Kapuze der Isolationsjacke, damit war es am Kopf schön kuschelig.
     
    Bin sonst mit einem Zelt unterwegs, mit dem Lanshan 1. Mein Schlaf ist eigentlich recht tief, wenn ich mal dazu komme. Die Nächte hatte ich pausenlos das Gefühl, nach jeder Bewegung den Quilt zurechtzupfen zu müssen, das wäre dann hoffentlich durch die Befestigung an der Matte eher hinfällig.
    Bis morgen früh sollte ich mich wohl entscheiden, sonst ist die Wahrscheinlichkeit zu hoch, dass er nicht mehr rechtzeitig ankommt. Vielleicht muss ich eine mögliche Fehlentscheidung dann auch einfach als "Anfängerfehler" abhaken. 
  22. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf fettewalze in Quilt oder breiter Schlafsack?   
    Ich bin seit Jahren mit verschiedenen Quilts (ohne Befestigung an der Matte [r-Wert von 3.8]!) in den Bergen unterwegs. Als Kaltschläfer hat sich bei mir eine Daunenfüllung mit 500g (800cuin+) bis knapp unter 0°C bewährt.
    Obwohl ich meinen Schlafsack mit Kapuze, Wärmekragen und zwei verschiedenen Kordeln am Kopf- und Halsbereich liebe, siegt doch immer der Gewichtsvorteil. Die Schlafsackkapuze ist völlig überbewertet und wird problemlos durch eine Fleecemütze ersetzt bzw. komplett weggelassen.
    Wie bist Du sonst unterwegs? Zelt/Tarptent oder Tarp evtl. mit Bivy?
    Wie leicht ist Dein Schlaf?
    Die einzigen Gründe einen Schlafsack zu wählen, sind Temperaturen deutlich unter 0°C und leichter Schlaf, der durch Draft/Windzug beim Drehen im Quilt etc gestört wird.
  23. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf Gibbon in Quilt oder breiter Schlafsack?   
    Hi, zum Thema Schlafsack oder Quilt, würde ich zum Quilt tendieren. Mit Quilt bin ich als Seitenschläfer auf Tour unterwegs. Wann immer ich nochmal mit Schlafsack irgendwo penne (meist Übernachtungen bei Freunden oder im Auto), ärgere ich mich über die unpraktische Form und die Kapuze. Viele Quilts, auch die von dir genannten von Cumulus und Hyberg, lassen sich an der Isomatte befestigen. D.h. die kann man für niedrige Temperaturen so geschlossen halten und sich trotzdem dabei unter dem Quilt drehen. Von daher würde ich an deiner Stelle beim Quilt bleiben.
    Zum Cumulus 450 + Hyberg 450 gibt es hier einen Faden.
    Zur Temperatur und zum Wärmeempfinden: Macht denn deine Isomatte niedrigere Temperaturen mit? Wirst du wahrscheinlich gemerkt haben, ob die Kälte von unten kam oder nicht. Zu Daune kann ich leider nix sagen, da ich Apex Quilts verwende. Mit 200er Apex wäre der LONER APEX IV Synthetic Quilt eine Alternative in dem Temperaturbereich. Kostet weniger und ist Nässe-unempfindlicher, dafür ist das Packmaß bedeutend schlechter.
    Alternative zum 450er wäre natürlich eine dünnere Variante, die du dann mit Liner oder ähnlichem aufbesserst, mehr Infos zum dem Thema hier.
     
    Hier noch schnell die allgemeinen Tipps für wenn es kalt wird (unter 6 Grad):
    - Mütze oder Buff geschlossen auf, über den Kopf geht viel Wärme verloren. Ein Stirnband schützt nur die Ohren und lässt viel Fläche am Kopf frei. Manche haben für diesen Zweck extra ein Balaclava, gibt es auch aus Apex.
    - Am besten vorm Schlafen gehen Abends warm essen. 
    - Kocher +  Nalgene Flasche + Socke, Buff oder Handschuh ergibt eine prima provisorische Wärmflasche. Nalgene weil andere Flaschen theoretisch kaputt gehen können oder durch das heiße Wasser Chemikalien aus dem Kunststoff gelöst werden. Das Wasser aus der Nalgene kann man dagegen wieder trinken. Diese provisorische Wärmflasche bringt ein paar Grad, vor allem zum Quilt warm bekommen ist es ganz angenehm.
    - Zur Not Rettungsdecke (ca. 60g) oder Notfall-Bivy (z.B. Mountain Equipment Ultralite Bivi mit 108g,  DAV super light I mit 115g oder Ortovox  Bivy Ultralight 150g) aus ähnlichem Material einpacken. Geht zwar relativ schnell kaputt (zumindest die Rettungsdecke aus dem Verbandskasten, mit den Bivys habe ich keine Erfahrung), bringt jedoch nochmal ein paar Grad. 
  24. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf Schlaumeier in Durston XDome2 Review   
    Meine Freundin und ich hatten für dieses Jahr den südlichen Teil des Cape Wrath Trails in Schottland geplant. Für den gesamten hatten wir leider nicht genügend Zeit. Bisher war mein Zweipersonenzelt ein Taptent Double Rainbow, aber so richtig zufrieden war ich damit nie, vor allem wegen der Kondensation und auch weil ich gerne mehr Platz gehabt hätte. AAber aufgrund des feuchten Klimas Schottlands war jetzt vor allem der erste Punkt ausschlaggebend. Glücklicherweise hat mich meine Freundin dann auf das XDome2 aufmerksam gemacht, dass obendrein auch noch rechtzeitig aus Kanada eintraf, um es dreimal zu testen - einmal auf einer Wochenendtour im Odenwald, auf ner dreitägigen Kajaktour auf der fränkischen Saale und dann noch ne knappe Woche im Pfälzer Wald und den Vogesen. 

    Ich vergleiche jetzt mal einige Eckdaten mit dem Double Rainbow, weil ich das gefühlt der Goldstandart ist:

    Gewicht: XDome2: 1250 g          Double Rainbow: 886 g (wobei meine alte Sil Nylon Variant noch schwerer ist, glaube ich)
    Aufbau:  XDome2: Ganz so intuitiv wie vom Hersteller beschrieben fand ich den Aufbau nicht, aber beim dritten Mal hatte ich den Dreh raus. Es gibt verschiedene Aufbauvarianten. Bei Trockenheit hat man die Möglichkeit, nur das Innenzelt aufzubauen und durchs Insektennetz in den Sternenhimmel zu schauen.
    Double Rainbow: Aufbau etwas schneller und simpler. Dafür hat bei mir immer irgendwas durchgehangen (lag aber evtl. daran, dass ich irgendwelche Kniffe nicht beachtet habe?). Die Varianten, bei der man die Trekkingstöcke an den Enden einspannt war auch nie so richtig sauber. Keine Ahnung, ob sich das beim neueren Modell geändert hat. 
    Zeltnägel / Heringe: XDome: Mitgeliefert werden acht Aluheringe, im Profil V-förmig. Im Vergleich zu den Tube Pegs des Double Rainbow machen sie einen deutlich stabileren Eindruck. Von den Tube Pegs sind mir schon zwei abgebrochen. Allerdings lassen sie sich aufgrund der Form nicht so angenehm per Hand in den Boden drücken. Mit Handschuhen ging es, bei weichem Boden geht es eh, ansonsten muss man sich mit einem Stein als Hammer behelfen. Und es besteht natürlich immernoch die Option, sich einfach die Heringe / Zeltnägel zuzulegen, die einem persönlich zusagen. 
     
    Innenraum: XDome: Eine Halle - nach oben deutlich mehr Platz, als das Double Rainbow. Breite ist mit 130cm auch nicht schlecht. Die innere Länge ist laut Hersteller 224 cm, wie das Double Rainbow. Komisch, hier kam es mir kürzer vor. Vielleicht sollte ich mal nachmessen. Große Netztaschen an beiden Enden. Kleine Netztaschen rechts und links an den Seiten. Haben wir nutzen können, nicht zu viel, nicht zu wenig. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, im XDome auch mal einen Regentag einfach auszusitzen. 
    Feuchtigkeit: Jetzt sollte man ja meinen, nach einem Schottlandurlaub könnte ich mich wirklich fundiert über die Performance des Zeltes unter nassen Bedingungen auslassen. Kann ich aber nicht - es hat dieses Mal praktisch nicht geregnet. Allerdings hatte ich das Zelt auf der Kajaktour an der Fränkischen Saale einmal notgedrugen direkt am Fluss aufgestellt und war beeindruckt davon, wie wenig Kondenswasser sich auf der Innenseite des Zelts niederschlug, trotz der Nähe zum Wasser. 
     
    Ich bin mit dem Xdome soweit sehr zufrieden. Lediglich der dünne Boden macht mir etwas Sorgen. Zweimal hatten wir in Schottland deshalb ein Groundsheet benutzt. Evtl. werde ich mir für Solotouren noch das Xdome1 zulegen. 

  25. Gefällt mir!
    Wanheda reagierte auf Sever in Fernwander-Tage - 1.September-Wochenende um 6.9.25   
    Aufgepasst! Hier gibt es den ersten Ausblick auf den Lageplan und ganz aktuelle Bilder vom Gelände. Alle selbst aufgenommen


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