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Ultraleicht Trekking

spic

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  1. Cool! Drei Tage zeigen doch schon, dass es funktioniert! Und Spass scheint ihr auch gehabt zu haben. Und das Bild vom Grat sieht inspirierend aus. Das Tragen von Tragetuch + Rucksack haben wir für weitere Strecken auch verworfen, da unangenehm. So trägt eben seither eine(r) das Kind und eine(r) das Gepäck. Meine Frau darf i.d.R. aussuchen :). Den Regenschutz betreffend gehen wir aber genauso vor wie ihr. Unter unseren (etwas weiter geschnittenen) Regenjacken ist genug Platz, um ein Kind relativ regendicht zu verpacken. Wird ja zum Glück dann auch bald mit dem Umstieg auf eine Kraxe einfacher, mit dem Regenschutz (und dem Tragekomfort!). Mit Luftmatratzen-Isomatten hatten wir leider ähnlich problematische Erfahrungen mit unseren Kindern (ungefähr Mitte des Berichts) gemacht. Ist ja klar, dass diese Modelle ohne Kinder am besten sind, Gewicht und Effekt betreffend. Aber seit wir Kinder haben, schwören wir trotzdem auf die selbstaufblasenden und die klassischen Isomatten - sind einfach total leise im Vergleich, wenn die kleinen Leute drauf rumturnen! Bin gespannt, wie es für euch weitergeht, zu dritt da draußen! Grüße Tobias
  2. spic

    Kinder tragen

    Also, dass die Kinder die Kraxe lieben, das haben wir auch erlebt. Das kleine Häuschen scheint eine enorme Geborgenheit zu bieten. Das Gewicht betreffend kann man bei den Kraxen schon einiges machen. Muss man mal ein bisschen vergleichen - so ganz grob habe ich hier mal ein paar Vor- und Nachteile der einen oder anderen Kraxe festgehalten. Ultraleicht wird es natürlich nicht. Aber etwa 2 kg Gewicht der Kraxe und dabei ein vernünftiges Tragegestell, das bekommt man schon hin. Die Länge und Höhenmeter der Touren betreffend kann ich nur Mut machen. Wir haben ohne Komplikationen schon so manche lange Wanderung mit Kleinkindern und Kraxe absolviert, was jedes Mal schön war für die ganze Familie. Einfach ausprobieren!
  3. Schön! Ich glaube auch (entgegen mancher Philosophie), das es hauptsächlich wichtig ist, dass man wirklich losgeht. Nicht, mit welcher Ausrüstung genau. Das findet sich mit der Zeit. Den Schneeanzug betreffend: falls er nicht gefällt, den gibt's auch von Jako-o (hier), und die kleinste Größe gibt es sogar gerade noch. Ist mir zwar etwas peinlich, hier etwas von einer Baby- und Spielzeug-Firma zwischen all den Outdoor-Dingen zu empfehlen, aber tatsächlich taugt das Teil genauso gut wie das andere (aber doppelt so teuer im Moment). Zur Motivation, was man mit der Zeit alles cooles mit seinen kleinen Kindern machen kann, habe ich hier noch einen Bericht über eine Trekkingtour mit Zelt und Kind und eine vom Hüttenwandern mit zwei kleinen Kindern in Norwegen, was wir jeweils die letzten Jahre so unternommen haben :-). Vielleicht hat ja wer Spaß am Lesen und fühlt sich ermutigt, auch solche lustigen Dinge mit Kindern zu versuchen! Aber jetzt viel Spaß erstmal, bei Eurer ersten Kinder-Tour!
  4. Probiert doch einfach mal aus, das rundum verschlossene Tarptent! Wir hatten da auch schon öfter mal drüber gegrübelt. und uns dann doch jeweils wieder für die "Burg", will meinen ein richtiges Zelt, entschieden. Wenn das andere sich bewährt mit Kindern... also mehr als ein oder zwei Nächte überdauert, dann bin ich also auch sehr neugierig. Schließlich ist man als Familie doch auch immer auf der Jagd nach der Chance auf die Einsparung von noch ein bisschen Gewicht. Bleibt die Frage nach der Wärme, beim Zelten im Norden.. für euch nicht so relevant.
  5. Noch eine Meinung zum Tarp-Tent: nur gut für unaufgeregtes Unterwegssein mit Kindern > 6 Monate, wenn es sich rundherum verschließen lässt. Einerseits drohen die Kleinen sonst, überall hin zu krabbeln, wenn sie wach werden (und das sollte ja nicht unbedingt in den Bach neben dem Zelt sein ;), andererseits ist so ein von der anstrengenden Outdoor-Natur abgeschlossener Schutzraum auch für kleine Naturentdecker nach einem Tag draußen zum "runterkommen" offenbar sehr wohltuend. Und das bietet ein "richtiges" Zelt eben am besten (wir waren vorher auch mit Tarp unterwegs, vor den Kindern). Und eine Meinung zu Mesh-Innenzelten: meines Erachtens ist das genau das Zeug, das die Kinder als erstes kaputtbekommen. Zumindest die unseren. Und, wenn es doch mal kalt wird in der Nacht, dann reduziert das auch deutlich die Wärmereserven bei den Kindern (aber ihr wollt ja eher in warme Gegenden? Ist mehr relevant für uns in Skandinavien). Nachdem ich durch diese Diskussion über die Kinder-Zelt-Frage so intensiv nachgedacht hatte, habe ich unsere Erfahrungen der letzten fünf Jahre bezüglich Zelt auch mal aufgeschrieben. Ist wie gesagt etwas auf die kühleren Gegenden gemünzt. Und, wir kommen in der Regel inklusive eines Trage-Kindes insgesamt auf nicht mehr ganz ultralight-taugliche 22 kg und 15 kg Gewicht für die beiden Rucksäcke (mit Zelt etc., Kind, Windeln, Essen für drei Tage und all das). Aber schön, dass es geht!
  6. Ersteres. Rest per PM geklärt
  7. Meines Erachtens sind Isomatten aus Kunststoff sehr wohl zu verantworten. Was wir für die Klein-Wanderer als Isomatte nehmen ist die Z-Lite, bzw. Teile davon - lässt sich gut und einfach in Teile entsprechend der aktuellen Kinderlänge zerschneiden und ist billig genug, dass es auch nicht schade darum ist. Und, wie schon angemerkt wurde, zum Wickeln, herumrutschen etc. geeigneter als die aufblasbaren Varianten (von denen unsere Kinder meist sehr schnell herunterrutschen). Und sehr schwer ist so ein Stücken Z-Lite auch nicht. Aber, da es so eine schöne Glaubensfrage ist: ich schaffe leider nicht zu vermeiden, auch noch was zum Thema "plötzlicher Kindstod" (um es mal beim Namen zu nennen) zu schreiben. [Editiert und um Fakten angereichert, beim zweiten Durchlesen sehe ich deutlich, dass da zu viel sinnloser Text stand] Gute Zusammenfassung der Risiken nach aktuellem Stand der Dinge (da streiten sich natürlich gelegentlich die Statistiker und Kliniker) https://www.aafp.org/afp/2015/0601/hi-res/afp20150601p778-t1.gif (Adams, M., Am Fam Physician. 2015 Jun 1;91(11):778-783.) Risiko insgesamt für das Syndrom liegt bei unter 1 Promille. -> Das Bett zu teilen erhöht das Risiko möglicherweise von 1 Tausenstel auf 3 Tausenstel. -> weiche Unterlagen verfünffachen das Risiko, ein gutes Argument für leichte Isomatten, würde ich sagen (allerdings gegen Schlafsäcke, jenseits derer, die man anziehen kann). und, nebenher: Schlafen auf dem Bauch stört gemäß dieser Zahlen nur ziemlich wenig. Also, die kleine Z-Lite Isomatte für das Kind neben der Mama (wenn gestillt wird), dazu den Daunenanzug, sollte wohl alles optimal sein (aber auch ein normaler Schlafsack macht vergleichsweise kein Riesen-Risiko, wenn der Rest in Ordnung ist)! Und: wichtiger als sich zu viele Sorgen zu machen ist, finde ich, das Leben schön zu gestalten. Und wenn dazu das Draußenleben gehört, dann ist das auch sehr richtig so . Und ist toll bezüglich Zuwendung und Aufmerksamkeit und gemeinsamem Erleben der Familie. Und nochmal: es ist super, Trekking mit Kindern zu entdecken - nicht ganz so schnell und nicht ganz so leicht wie vorher, aber man entdeckt die Welt so immer wieder neu. Und hat super-schöne Familien-Zeit (ok, Höhen und Tiefen, wie immer, aber die Höhen sind super!).
  8. Das mit dem Daunenoverall war für uns tatsächlich der Durchbruch bei dem Thema: all die Gefahren (seien sie nun real oder eingebildet) eliminiert, leicht, warm. Nur ein bisschen irritierend, dass es sie nicht von den großen teuren tollen Outdoormarken gibt sondern mehr vom Baby-Discounter (Jako-o hat auch welche). Aber es gibt wohl keinen lohnenden Baby-Outdoor-Markt ;). Und so ist zwar meist schlechte Daune drin - ist aber immer noch besser als das meiste andere, haben wir festgestellt. Ansonsten waren wir ursprünglich keine Ultralight-Freund - aber beim Rucksackwandern mit mehreren Kindern wird man ja automatisch dazu gezwungen, möchte man keinen 40 kg Rucksack tragen. Beim Zelt setzen wir trotzdem weiterhin auf eine leichte Überdimensionierung bezüglich Robustheit - die Kinder lieben es einfach zu sehr und behandeln es entsprechend "knuffig". Zur Illustration noch ein paar Bilder (als Links, um dies Forum nicht mit meinen persönlichen Erinnerungen "vollzumüllen) Zelt-Testerin 1 Zelt-Tester 2 (da sieht man auch gleich, was wir zum Thema Isomatte so für uns als praktisch empfinden) Wie stabil sind denn diese Stangen? Wie das mit drei Kindern geht? Na, ehrlich gesagt können wir uns auch immer nur ein Trage-Kind leisten, die anderen beiden müssen nun selbst laufen, somit sind die Strecken jeweils an die Läufer-Klientel angepasst (mit 2,5 Jahren vielleicht 6 km am Tag bei uns, mit 4 Jahren dann so 15, natürlich je nach Laune, weiter sind wir noch nicht :). Mir scheint, wenn man Lust hat auf Wandern etc., dann geht das auch immer irgendwie mit Familie. Man verändert sich eben in den Details ... (und sollte nicht zuu viele Dinge einpacken - aber das kennt man ja, in der UL-Welt :) Grüße Tobias
  9. Hallo! Ich freue mich immer, wenn frisch gebackene Familien das Rausgehen mit Kindern einfach ausprobieren! Und wenn es dann auch noch allen Spaß macht, ist die Perspektive doch super! Wir haben mittlerweile unser drittes Baby und sind von Anfang an auch zu Fuß und per Zelt raus gegangen, wandern. Die Schlafsack-Frage hat sich uns dabei auch intensiv gestellt - über unsere Lösungideen habe ich gerade einen kleinen Artikel geschrieben: Kleinkind-Schlafsack (und es gibt insgesamt nur eine Handvoll Artikel auf meiner Seite, also schon ein Thema, das uns viel beschäftigt hat :). Beim Zelt sind wir auf günstig und "mittel-ultralight" (also für echte Ultralight-wanderer: mega-schwer!) umgestiegen, was in unserem Fall mit 2,7 kg von Vaude das Taurus 3P war - hat uns mehrere tolle Norwegen-Rucksack-Wandertouren über begleitet und ist vor allem auch noch stabil genug für Krabbelkind-Randalierer :-). Und unglaublich günstig im Vergleich! Erst jetzt mit 3 Kindern haben wir uns gerade etwas vergrößert - auf ein 3,5 kg schweres 4-Personen Zelt. soo viel Platz brauchen ja die kleinen Leute nicht! Viel Spaß da draußen, euch und uns und allen anderen Wanderern :-) Tobias P.S.: auf dem Foto die "Luxus-Variante": +400 Gramm Tarp!
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