Seh ich anders, früher, als die Zelte noch deutlich schwerer waren bzw als es keine Leichteren gab, "mußte" der Zeltboden auch den mechanischen Verschleiß "übernehmen" und wenn die dann viel benutzt waren, hattest Du häufiger über die Jahre undichte Zeltböden, kurzfristig für einen vorübergehenden Zeitraum konnte man dann mit Tentsure usw evtl den Boden nachbeschichten, wenn das Zelt generell schon ziemlich fertig war (da das Nachbeschichten halt nur vorübergehend für eine begrenzte Zeit geholfen hat) oder eben einen neuen Zeltboden einnähen, was, wenn man es sauber gemacht hat, imho ziemlich zeitaufwenig / frickelig war und für diie, die es haben machen lassen, entsprechend teuer war. Was dazu geführt hat, daß dann auch u.U. Zelte früher entsorgt wurden.
Dann kamen leichtere Zelte mit dünneren Böden, bei denen sozusagen der Verschleiß in den Footprint verlegt wurde, was es zusammengerechnet nicht wesentlich schwerer gemacht hat, ein vernünftiger Footprint (nicht so etwas dafür Supoptimales wie DCF) hält bei mir locker 1-2 Jahre Dauernutzung aus, bevor ich ihn Tauschen muss, abhängig davon wieviel ich auf zeltbodenstressenden Untergrund wie Fels gezeltet habe, ich habe nicht die zeitaufwendige Frickelei mit neuen Boden einnähen und die, die es nicht selber machen (können) wird ews deutlich preiswerter bzw sie nutzen evtl die Zelte länger.
Finde ich ne gute Weiterentwicklung.