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Ultraleicht Trekking

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kra

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    kra hat eine Reaktion von waldhummel erhalten in Ki generierte Inhalte mit welchen Ausnahmen verbieten ?   
    Generell, soweit ich es verstanden habe, leben KI-gestützte Beiträge (so würde ich es gerne bezeichnen) ja nicht nur von einer Inet-Quelle sondern aus der Zusammenfassung verschiedener Quellen, auf die die Software Zugriff hat bzw. die sie bereits "verinnerlicht" (gefressen) hat.
    Von daher ist es mehr als ne normale Google-Suche und kann durchaus ne Bereicherung sein.
    Zum Anderen - verbieten ist ein Kampf von Vor-Vorgestern. Welchen Maßstab will man da anlegen? Wieviel "Eigenleistung" der Posters soll es denn sein? Nö, da sehe ich NUR Probleme auf das Forum zukommen. Bestenfalls kann man darum bitten, das der Poster die Informationen nochmal auf Sinnhaftigkeit überprüft. Thats it!
    Zudem, wer allzu platte KI-Antworten postet macht sich damit selber angreifbar und, in Grenzen, unglaubwürdig. Derartige Handeln mendelt sich über die Zeit vermutlich aus. 
    My2ct 
  2. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von Thierex erhalten in Ki generierte Inhalte mit welchen Ausnahmen verbieten ?   
    Generell, soweit ich es verstanden habe, leben KI-gestützte Beiträge (so würde ich es gerne bezeichnen) ja nicht nur von einer Inet-Quelle sondern aus der Zusammenfassung verschiedener Quellen, auf die die Software Zugriff hat bzw. die sie bereits "verinnerlicht" (gefressen) hat.
    Von daher ist es mehr als ne normale Google-Suche und kann durchaus ne Bereicherung sein.
    Zum Anderen - verbieten ist ein Kampf von Vor-Vorgestern. Welchen Maßstab will man da anlegen? Wieviel "Eigenleistung" der Posters soll es denn sein? Nö, da sehe ich NUR Probleme auf das Forum zukommen. Bestenfalls kann man darum bitten, das der Poster die Informationen nochmal auf Sinnhaftigkeit überprüft. Thats it!
    Zudem, wer allzu platte KI-Antworten postet macht sich damit selber angreifbar und, in Grenzen, unglaubwürdig. Derartige Handeln mendelt sich über die Zeit vermutlich aus. 
    My2ct 
  3. Danke!
    kra hat eine Reaktion von tillkm erhalten in Empfehlung für Navigationsapp   
    Eben nicht Europa, in meinem Fall die Mongolei. OSM gibt dafür nicht allzuviel her während sich die Topographie selber über 50 Jahre nur marginal verändert hat. Und die alten USSR-Karten sind, speziell im damaligen Einflußbereich, schon verhältnismäßig präzise, darüber hinaus, was die "Zielländer" der USSR-Armee betrifft, ebenfalls.
    Und da ist die Kombi aus eingescannten und georeferenzierten Papierkarten mit aktuellen Höhenlinienkarten als "Unterlage" schon sehr gut. Auf 25m hin oder her oder +- 10m Höhe kommt es da nicht an, aber die Orientierung ist damit sehr gut möglich.
  4. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von khyal erhalten in Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen   
    Schmutzwasser ist (k)ein sauber definierter Begriff! Schmutzwasser kann Wasser mit aufgewirbeltem Sand, aber auch Wasser in einer Kläranlage sein. Ersteres ist MEIST unbedenklich, letzteres eher nicht.
    Bei einem Fließgewässer kommt es natürlich auch darauf an, wodurch das Wasser geflossen ist. Lag da ein verwesendes Schaf drin oder floß es an einer Kuh-Weide vorbei... kann es noch so klar sein, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist (sehr) hoch.
    Fließt es aus unbewirtschaftetem Gelände, als den Bergen kann es durchaus trüb sein, die Wahrscheinlichkeit einer Kontamination ist eher gering.
    Bei erwartbarem Wasserbedarf in landwirtschaftlich "verseuchtem" Gelände macht ein kleiner Sawyer und ne 1/2 ltr Faltflasche fürs Schmutzwasser durchaus Sinn.
    Justmy2ct
  5. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von khyal erhalten in Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)   
    Klar hab ich dann auch Redundanz, aber 
    zum Preis eines insgesamt höheren Gewichts zum Preis eines höheren Gewichts/Kapazität und Volumen/Kapazität zum Preis von (in den meisten Fällen) weniger Gesamtkapazität meist zum Preis von verringerter Verläßlichkeit der Einzelkomponenten (wenn du das Preisargument auf die Spitze treibst) Ob sich das für DICH lohnt kannst nur DU selber entscheiden.
    Ich test meine Komponenten gründlich VOR dem Einsatz  und nehme nur mit, was sich für MEINEN Einsatzfall am besten eignet. Und das sind nicht immer die Nitecore's, aber meist sind die AUCH dabei.
  6. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)   
    Klar hab ich dann auch Redundanz, aber 
    zum Preis eines insgesamt höheren Gewichts zum Preis eines höheren Gewichts/Kapazität und Volumen/Kapazität zum Preis von (in den meisten Fällen) weniger Gesamtkapazität meist zum Preis von verringerter Verläßlichkeit der Einzelkomponenten (wenn du das Preisargument auf die Spitze treibst) Ob sich das für DICH lohnt kannst nur DU selber entscheiden.
    Ich test meine Komponenten gründlich VOR dem Einsatz  und nehme nur mit, was sich für MEINEN Einsatzfall am besten eignet. Und das sind nicht immer die Nitecore's, aber meist sind die AUCH dabei.
  7. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)   
    Bei den beiden Nitecore bekommst du zum Gewichtsvorteil noch einen meist unterschätzen Vorteil: Redundanz!
    Wieder ein Fall bei dem Geiz Sicherheit fressen würde  
  8. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von khyal erhalten in Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)   
    Bei den beiden Nitecore bekommst du zum Gewichtsvorteil noch einen meist unterschätzen Vorteil: Redundanz!
    Wieder ein Fall bei dem Geiz Sicherheit fressen würde  
  9. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von traveloors erhalten in Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen   
    Na ja, da brauchst du aber schon signifikante Mengen von. 4x täglich 4 Tabletten wird angegeben, was ich für das absolute Minimum halte, ich persönlich rechne (aus meiner persönlichen Erfahrung in jungen Jahren) eher mit dem Doppelten oder mehr. Von daher habe ich sie nicht mehr im 1. Hilfe Set.
    Bei Vergiftungen sprechen wir von grob 100gr Initialdosis und weiteren 25-50 Gramm alle 2 bis 4 Stunden.
    Btw, eine Tablette sind 250 mg.
  10. Danke!
    kra hat eine Reaktion von adsf erhalten in Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen   
    Für die Luft mag das in Grenzen stimmen (vor allem bei starker UV-Strahlung), aber in Wasser und im Boden können viele Viren-Arten durchaus lange überleben und infektiös bleiben. Gerade auch Noroviren und Adenoviren, die beide bei landläufig "Brechdurchfall" genannten Krankheiten Verursacher sein können. Da werden durchaus Zeiträume von Wochen genannt. 
    Oder schau mal die Hanta-Viren, die auch im getrockneten Kot von Mäusen lange infektiös bleiben.
    Das die Gefahr zivilisationsnah deutlich höher ist stimmt natürlich, weil die Quelle der Viren sehr oft Fäkalien sind. 
  11. Danke!
    kra hat eine Reaktion von waldhummel erhalten in Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen   
    Viren sind ubiquitär.
  12. Danke!
    kra hat eine Reaktion von sbeigl erhalten in Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen   
    Für die Luft mag das in Grenzen stimmen (vor allem bei starker UV-Strahlung), aber in Wasser und im Boden können viele Viren-Arten durchaus lange überleben und infektiös bleiben. Gerade auch Noroviren und Adenoviren, die beide bei landläufig "Brechdurchfall" genannten Krankheiten Verursacher sein können. Da werden durchaus Zeiträume von Wochen genannt. 
    Oder schau mal die Hanta-Viren, die auch im getrockneten Kot von Mäusen lange infektiös bleiben.
    Das die Gefahr zivilisationsnah deutlich höher ist stimmt natürlich, weil die Quelle der Viren sehr oft Fäkalien sind. 
  13. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen   
    Schmutzwasser ist (k)ein sauber definierter Begriff! Schmutzwasser kann Wasser mit aufgewirbeltem Sand, aber auch Wasser in einer Kläranlage sein. Ersteres ist MEIST unbedenklich, letzteres eher nicht.
    Bei einem Fließgewässer kommt es natürlich auch darauf an, wodurch das Wasser geflossen ist. Lag da ein verwesendes Schaf drin oder floß es an einer Kuh-Weide vorbei... kann es noch so klar sein, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist (sehr) hoch.
    Fließt es aus unbewirtschaftetem Gelände, als den Bergen kann es durchaus trüb sein, die Wahrscheinlichkeit einer Kontamination ist eher gering.
    Bei erwartbarem Wasserbedarf in landwirtschaftlich "verseuchtem" Gelände macht ein kleiner Sawyer und ne 1/2 ltr Faltflasche fürs Schmutzwasser durchaus Sinn.
    Justmy2ct
  14. Gefällt mir!
    Ich meine, ich habe jetzt über knapp 500 km bei meiner Pyrenäendurchquerung Wasser gefiltert, und hatte nie Probleme.
    Anders sah das leider nach dem Genuss einer Käsetorte in Salardù aus... 🤮 hat mich einen Marschtag gekostet.
    Man kann natürlich auch vor allem und jedem Angst haben, aber wenn man einen ernsthaften Trek in den Pyrenäen angeht, ist es unrealistisch, kein Oberflächenwasser zu brauchen, wenn man sich nicht zu Tode schleppen will. Klar bei einer Tageswanderung sollte man eher Leitungswasser oder Wasser aus Flaschen mitnehmen.
  15. Danke!
    kra hat eine Reaktion von Barbarix erhalten in Reißverschluß-Naht der Spirale reparieren?   
    Genau so habe ich es gemacht, allerdings mit den dünnen PE-Faden. Der erste Durchgang hat gut geklappt. Es war nur die Naht der Spirale beschädigt, das Band ist noch OK. Habe es mit zwei verschieden dicken Fäden probiert (deswegen die verschiedenen Farben), 0,12mm doppelt genommen hat sehr gut funktioniert. Reißer läuft auch noch glatt über die Nahtstelle.
    Ist etwas Fummelarbeit, geht mit viel Licht aber ganz ordentlich. Ich werde jetzt über die blaue Naht noch eine 2. Naht nähen, dann sollte es gut sein.
     

  16. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von khyal erhalten in Reißverschluß-Naht der Spirale reparieren?   
    Genau so habe ich es gemacht, allerdings mit den dünnen PE-Faden. Der erste Durchgang hat gut geklappt. Es war nur die Naht der Spirale beschädigt, das Band ist noch OK. Habe es mit zwei verschieden dicken Fäden probiert (deswegen die verschiedenen Farben), 0,12mm doppelt genommen hat sehr gut funktioniert. Reißer läuft auch noch glatt über die Nahtstelle.
    Ist etwas Fummelarbeit, geht mit viel Licht aber ganz ordentlich. Ich werde jetzt über die blaue Naht noch eine 2. Naht nähen, dann sollte es gut sein.
     

  17. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von Christian Wagner erhalten in Reißverschluß-Naht der Spirale reparieren?   
    Genau so habe ich es gemacht, allerdings mit den dünnen PE-Faden. Der erste Durchgang hat gut geklappt. Es war nur die Naht der Spirale beschädigt, das Band ist noch OK. Habe es mit zwei verschieden dicken Fäden probiert (deswegen die verschiedenen Farben), 0,12mm doppelt genommen hat sehr gut funktioniert. Reißer läuft auch noch glatt über die Nahtstelle.
    Ist etwas Fummelarbeit, geht mit viel Licht aber ganz ordentlich. Ich werde jetzt über die blaue Naht noch eine 2. Naht nähen, dann sollte es gut sein.
     

  18. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von bördebube erhalten in Reißverschluß-Naht der Spirale reparieren?   
    Genau so habe ich es gemacht, allerdings mit den dünnen PE-Faden. Der erste Durchgang hat gut geklappt. Es war nur die Naht der Spirale beschädigt, das Band ist noch OK. Habe es mit zwei verschieden dicken Fäden probiert (deswegen die verschiedenen Farben), 0,12mm doppelt genommen hat sehr gut funktioniert. Reißer läuft auch noch glatt über die Nahtstelle.
    Ist etwas Fummelarbeit, geht mit viel Licht aber ganz ordentlich. Ich werde jetzt über die blaue Naht noch eine 2. Naht nähen, dann sollte es gut sein.
     

  19. Gefällt mir!
    kra reagierte auf RaulDuke in Isomatte - reparieren - Sea to Summit AMSIULR   
    @Biker2Hiker
    Erstmal danke, für deine immer wieder gern erlebte Berichtigung! Hahahahaha! Immer wieder schön!😍
    Aber, die StS, um die es hier geht, ist ja eine Luftmatratze! 
    Mit Schaum zwar, aber „selbstaufblasend“. Aufblasend. Luftmatratze!
  20. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von khyal erhalten in HRP ab ca. 20. Juli - Notfallkommunikation, Papierkarten   
    eine 2. PB löst nicht das Problem der Ladeleistung - sicher, aber zu eindimensional gedacht. Du kannst damit eine längere Schlechtwetterphase überbrücken und anschließend in einer längeren Schönwetterphase (oder Steckdose) beide PB wieder laden. Zudem hast du damit eine Redundanz für ein evtl. kritisches Element.
    Mein Mantra - sich vorher Gedanken über die benötigte Energie/Tag machen, danach das Equipment aussuchen und auch Redundanz bzw. Reserven einplanen - eigentlich ganz normale Planungsarbeit 
  21. Danke!
    kra hat eine Reaktion von dabbelju erhalten in HRP ab ca. 20. Juli - Notfallkommunikation, Papierkarten   
    eine 2. PB löst nicht das Problem der Ladeleistung - sicher, aber zu eindimensional gedacht. Du kannst damit eine längere Schlechtwetterphase überbrücken und anschließend in einer längeren Schönwetterphase (oder Steckdose) beide PB wieder laden. Zudem hast du damit eine Redundanz für ein evtl. kritisches Element.
    Mein Mantra - sich vorher Gedanken über die benötigte Energie/Tag machen, danach das Equipment aussuchen und auch Redundanz bzw. Reserven einplanen - eigentlich ganz normale Planungsarbeit 
  22. Gefällt mir!
    kra hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Welche Powerbank   
    Wofür, welche Endgeräte und welche Touren?
    Ohne Infos ist jeder Rat schlechter als stochern im Morast.
  23. Gefällt mir!
    kra reagierte auf Roland von Bremen in Welche Powerbank   
    Habe mal ein paar Nitecore Powerbanks durchgemessen. Entladen mit bunter Mischung aus Apple Watch, iPhone und iPad. Die CARBO 20 fällt mit sehr guter Effizienz auf, deswegen habe ich 2-mal gemessen.


  24. Gefällt mir!
    kra reagierte auf waldhummel in Hebridean Way Mai 2026   
    Tag 13: Do 21.05. (15km)
    Achmore – Stornoway
    Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht.



    Tag 14: Fr 22.05. (28 km)
    Stornoway  - Tolsta (Garry Beach)
    28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen.



    Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm)
    Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis 
    Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen!



    Wanderführer:
    Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag)
    The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way
    https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml
    Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können.

    Fazit, Erkenntnisse:
    Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat.
    Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt.
    Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank.
    Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“.
    Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8
    Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit.
    Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert.
    Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)!
    Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/
    In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). 
    Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.
  25. Gefällt mir!
    Nimm mal mit dem Schreiber dieses Threads im großen Forum Kontakt auf.
    In deinem Fall wirst du sicher Kompromisse eingehen müssen, von den 5 Bedingungen wirst du höchstens 3 festlegen können und mit den sich ergebenden anderen Beiden leben müssen. 

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