Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 09.03.2026 in allen Bereichen
-
Zelt für Laugavegur/Island - Hilleberg Enan?
Silberdistel reagierte auf TheRebel für Thema
sehe das ähnlich wie @khyal und würde wenn es "nur" um die eine tour geht das enan einfach der challenge aussetzen und das risiko eingehen ein paar unruhige nächte zu haben... falls du natürlich auf nummer sicher gehen möchtest und/oder vor hast in zukunft öfters/länger touren in sehr windreichen regionen zu machen kann sich der blick richtung "sturmstabiles selbsttragendes expeditionszelt" durchaus lohnen1 Punkt -
UL-Stammtisch-Köln
Wanderlachs reagierte auf weberli für Thema
Hallo liebe Kölner UL-Wanderer, gibt es den Kölner Stammtisch noch?? Sonst könnte man ihn vielleicht wieder aufleben lassen!? Hätte Interesse:) Viele Grüße Rike 👋1 Punkt -
Ich würde auf ein sturmstabiles selbsttragendes Querlieger-Zelt mit 2 Eingängen und mehr Raum bzw Sitzhöhe setzen, damit bist Du bei sehr starken Winden aus wechselnden Richtungen oder längeren Schlechtwetterphasen deutlich besser aufgestellt, aber ich zelte auch viel bei rauhen Bedingungen und habe es dann gerne relaxed / sicher, mag sein, daß ich deswegen die "Meßlatte" recht hoch ansetze... Als Heringe halt Y-Marken-Heringe in Standardlänge (ca 18 cm) die haben deutlich breitere Flanken als die Mini/UL-Versionen, damit habe ich unter rauhen / herausfordernden Bedingungen deutlich bessere Erfahrungen, als mit allen anderen Kombis, gemacht. Ein paar Stücke Reepschnur, um evtl Felsbrocken in die Zelt-Verankerung einbeziehen zu können, schaden auch nichts. Aber wie Du ja gut am Beitrag / Erfahrungen von @TheRebel sehen kannst, unterschiedliche Leute machen unterschiedliche Erfahrungen, haben unterschiedliche Anforderungen und wo ich ihm klar zustimme, daß ein Double Poling oder verstärktes Gestänge bei dem "Flatterteil" keinen Sinn macht... Wenn ich das richtig sehe, mußt Du ja eh neben den Hütten zelten und könntest Dich notfalls, wenn es Dir dynamisch das Zelt zerlegt in Diese flüchten ? Dann ist das Risiko ja nicht so groß, als wenn Du solo irgendwo im Nirgendwo zeltest, wenn Dein Herz am Enan hängt und es Dir groß genug ist, um auch mal Schlechtwetter abzufeiern, könntest Du es ja dann auch auf der Tour da ausprobieren und kannst dann ja auch vielleicht positive Starkwind-Erfahrungen berichten (aufgrund der geringen Höhe und "angeblasenen" Flächen mit Wind aus Richtung Kopf/Fußende halte ich das Risiko mit der "Sturm-Fluchtmöglichkeit" in die Hütten für nicht zu hoch).1 Punkt
-
Hi, ich komme gerade aus Namur, Belgien zurück, Leider musste ich abbrechen, Fuß alle Bänder verletzt. Nach 800km. Ich ging ab Januar den Jakobsweg aus Hamburg, ich wohne in Jork , NDS . Von dort ist der kürzeste Weg über die Via Baltica über Bremen bis Osnabrück. Dann die Westfälischen Jakobswege bis Osnabrück. Weiter über Münster, Fortmund Bergische Land , Altenberger Dom bis Köln. Dann den Niederrheinischen Weg über Kerpen, Düren nach Aachen. Ab dort auf der Via Mosana durch Belgien Clermont, Esneux, weiter bis Namur. Und dann geht es Richtung Paris. Ab da die traditionelle Ostroute der Via Turonienses über Orleans Bordeaux bis Saint Jean Pied de Port. Und dann nur noch den Camino Frances. Ich habe die Routen und Beschreibung , sowie Unterkunftsdatei mit Verlinkungen zu den Ansprechpartnern , oder Bookin.com der jeweiligen Unterkünfte dort eingestellt und Fotos. Über Trier , oder gsr Le Puy , oder Vezley ist für uns ein Umweg, zu weit östlich. Wir sind ja schon westlich. Von -7°C bis 18°C hatte ich alles dabei. Äger mich schwarz über Verletzung. Wenn ih dann das Zwischenstück geht von Namur bis Saint jean Pied de Port würde ich gern mitkommen. Den Camino Frances gehe ich jetzt am 26.05.26 weiter bis Santiago, bis dahin sollte der Fuß wieder ausgeheilt und stark sein. Aus Hamburg ist das eine Gesamtstrecke von 2955km. Schaut euch meine Touren gerne zur Hilfestellung an. Buen Camino MEL "Hamburg - Namur, Jakobswege Deutschland und weiter. Via Baltica, Westfälische Jakobswege, Niederrheinischer Jakobsweg, Via Mosana" https://www.komoot.com/de-de/collection/4057202/-hamburg-namur-jakobswege-deutschland-und-weiter-via-baltica-westfaelische-jakobswege-niederrheinischer-jakobsweg-via-mosana1 Punkt
-
Zelt für Laugavegur/Island - Hilleberg Enan?
TheRebel reagierte auf Silberdistel für Thema
Danke @TheRebel für Deine Erfahrungen! Und den Tip zu den Heringen. Das Kondensationsthema kenne ich, konnte damit aber bis jetzt umgehen. Davon, dass ich ein Zelt trocken einpacken kann, habe ich mich schon lange verabschiedet…Das gilt übrigens auch für viel besser belüftete Modelle...1 Punkt -
mein enan musste so manch stürmische nacht mitmachen und es hat sie immer mit bravur gemeistert über das upgrade zum stärkeren gestänge hab ich damals auch nachgedacht, es dann aber aus kosten und Gewichts gründen verworfen und bezweifel das es einen so großen unterschied macht! wenn der wind so stark ist das der bogen verformt wird ist das aussenzelt sowieso schon wild am herumflattern und ich hatte nie das gefühl das ein stabileres gestänge dann den unterschied gemacht hätte... wenn der wind so stark ist bewegt sich so ein leichtes zelt halt einfach und das gute dac Gestänge macht da so einiges mitt bevor es bricht! für steinige böden empfehle ich ein paar titannägel um die vier ecken gut abspannen zu können weil man beim enan hier relativ wenig spielraum für die positionierung der heringe hat und sich ein titan nagel einfach überall reinprügeln lässt mein ideal setup war: 4x EOE Nohl TI 5x155 RP (für harte böden) 6x Easton nano peg 22,5cm 2x EOE Nohl TI 25x160 V (für kopf/fußende bei Sandigen böden) erinner mich an eine nacht in patagonien wo ich mich morgens schön verschlafen aus dem enan geschält habe und rundherum nahezu alle anderen zelte in trümmern lagen mein einziges großes problem mit dem zelt war die kondensation! es wird schnell zur tropfsteinhöhle wobei das wasser hauptsächlich im inneren des aussenzelts nach unten läuft doch wenn dann noch der wind ein bisschen schräg auftrifft klebt schnell aussenzelt an innenzelt und es wird nass im fuss/kopfbereich ausserdem muss man sich beim abbauen immer enscheiden ob man wirklich sein nahezu trockenes innenzelt zusammen mit dem völlig durchnässten aussenzelt abbauen und verpacken möchte oder ob man umständlich auf dem boden herumkriecht und das innenzelt jedes mal aus- und einbaut anbei ein kleines video von einer windigen nacht fd1249a617f84d9db88515c3cfb6af9c.MOV1 Punkt
-
Da ich krank auf dem Sofa rumliege, kann es hier nun weiter gehen. Am Morgen von Tag Sechs war die Situation folgende: Den Weg mit der nächsten offiziellen Sörmlandsleden Etappe fort zu setzen, war keine Option, da ich mich wegen des nahenden Endes der Tour nicht viel weiter vom Ausstiegsbahnhof entfernen wollte. Also beschloss ich, zurück zur Skottvångs Gruva zu laufen und dort in der Windschutzhütte, die ich am Vortag bereits inspiziert hatte, zu nächtigen, und an Tag Sieben dort einen Herumlunger-Tag ein zu legen, zumal das Wetter auch wieder regnerisch angekündigt war. Am Abend zuvor hatte ich gemerkt, dass ich gerade ein bisschen genug von dichtem Wald und schmalen Pfaden hatte und beschloss daher, zur Abwechslung mal Schotter-Waldstraße zu laufen. Was in der Regel eher nervt und langweilig ist, fand ich heute mal ganz nett. Am Wegesrand sah ich nicht nur absurd viele Fliegen- und Steinpilze, sondern auch einen offenbar dort entsorgten Haufen alter Äpfel, von denen ich mir einen schönen raussuchte und freudig verspeiste. Endlich mal wieder frisches Obst! Als ich an der angepeilten Windschutzhütte ankam, war es gerade mal später Vormittag, also beschloss ich, noch eine Schleife zum Mellan Mårviken zu laufen. Der Weg dorthin führte vorbei an einem Geflügelhof (das Geflügel war "natürlich" gut weg gesperrt und nur zu hören, aber nicht zu sehen) und ein paar wenigen Wohnhäusern auf großen Grundstücken, netten Gärten und kleinen Nebengebäuden, unter anderem auch einem Bed and Breakfast. Kurz vor dem See bewunderte ich eine kleine Herde Landschaftspflege-Rinder, die das Glück hatten, im Familienverband leben zu dürfen. Ein eher seltener Anblick. Hier ein Bild der durch die Beweidung erhaltenen Landschaft: Am See angekommen planschten Hund und ich ein wenig herum (waschen musste mal wieder sein...) und suchten uns dann ein sonniges Plätzchen mit schönem Ausblick, um einen Mittags-Snack zu verspeisen. Da ging er hin, der letzte Rest Schokolade. Auf dem Rückweg widmete ich mich der Mission Pilzfotografie. Die Pilzvielfalt gehört zu den Aspekten der Tour, die mich am meisten erfreuen. Festgehalten habe ich davon nur einen Bruchteil. Außerdem führte uns der Weg durch ein kleines Bachtal, in dem Unmengen von riesigem Schachtelhalm wachsen. Es fehlten nur noch die Dinosaurier. Stattdessen traf ich einen Trupp melancholisch flötender Dompfaffen. Gegen Abend war wieder Regen angesagt, also richtete ich mich gemütlich in der Schutzhütte ein und sammelte einen kleinen Vorrat trockenes Feuerholz. Zum Abendbrot gab es einen kleinen kulinarischen Fail: Nudeln mit Maggi-Fix für Schinken Sahne Gratin. Das Zeug hat eine komische Farbe und schmeckt künstlich nach Schinken. Den echten hatte ich leider zuhause vergessen... Dieses Experiment muss nicht unbedingt wiederholt werden.1 Punkt
-
Tag 5 begann mit einer Wetter-Überraschung: Gewitter! Erfreulicherweise nicht ganz über mir, sondern etwas entfernt, sodass ich mich nicht fürchten musste, sondern einfach wieder eingeschlafen bin. Gegen 7 Uhr morgens war das Spektakel schon wieder vorbei und die Sonne ließ den Wald grün leuchten und den Regen glitzern. Schön! Für den weiteren Verlauf des Tages und den Abend war wieder Regen angekündigt und ich war mir noch nicht ganz sicher über das endgültige Ziel der Wanderung. Also erstmal los gelaufen in Richtung Skottvångs Gruvan, ein Gruben-Freilichtmuseum, in dessen direkter Nachbarschaft sich zwei Windschutzhütten befinden sollten. Nach ca. 1,5 Stunden waren wir schon dort. Unterwegs: Beeren, Pilze, hier und da mal der Hinweis auf Überreste von alten Kohlenmeilerplätzen. Am Freilichtmuseum angekommen (und auf dem Weg dorthin) merkte man wieder, dass Wochenende war: Ich traf vereinzelt Menschen. Ich entdeckte ein Gebäude mit Vordach und Tisch, das vielleicht eine Art Imbiss war - leider geschlossen. Und während ich noch dort stand und mir eine Infotafel zum Kohlenmeiler ansah, fing es ordentlich an zu schütten. Und hörte eine Stunde lang nicht auf. Also wurde eine Mittagspause draus. Die nutzte ich, um mir einen Pudding zu machen und mal die Lage bezüglich Heimreisetickets zu prüfen. Diecwaren nämlich wegen mangelnder Entscheidungsfreude noch nicht gebucht. Die Prüfung ergab, dass ich nur noch zweieinhalb Wandertage haben würde, weil es leider zum Wochenende keinen hundekompatiblen Platz mehr im Zug gab. Zumindest nicht zu einem annehmbaren Preis. Sehr schade! Zumal das Wetter gegen Ende der Woche nochmal netter werden sollte. Aber immerhin hatte ich das Glück, jetzt gerade zufällig unter einem Dach im Trockenen zu sitzen, während es regnete. Und dann entdeckte ich auch noch funktionierende Außensteckdosen, an denen ich frech Handy und Powerbank laden konnte. Super! Nachdem der Regen sich verzogen hatte, wanderte ich zur nächsten Schutzhütte ( wieder an einem See). Dort verbrachte ich den Abend mit Feuermachen, Hörbuchhören und Lesen. Und mit Mac and Cheese von Trek and eat, was ich eindeutig nicht lecker fand - dann doch lieber das selbst gebastelte Essen. Fairerweise muss man auch sagen, dass ich deutsche wie amerikanische Käsenudeln einfach nicht gerne mag, obwohl ich immer wieder denke, dass sie doch eigentlich lecker sein müssten. In regelmäßigen Abständen vergewissere ich mich, dass das Gegenteil der Fall ist. 20250914_131626.mp41 Punkt
-
Und Zack, schon Tag vier, also Halbzeit. Eingeläutet wurde der Tag in den frühen Morgenstunden vom Gejodel eines Elchs auf der anderen Seite des Sees. Wenigstens mal einen gehört, wenn schon nicht gesehen. Für heute war eine etwas längere Strecke als am Vortag geplant. Bis zur nächsten Schutzhütte, für den Fall eines verregneten Abends. Wieder über felsige Höhen mit tollen Ausblicken auf Seen. Wetter toll, ein paar Wolken, Sonne, etwas Wind. Man merkte das Wochenende: Es waren deutlich mehr Menschen unterwegs als am Vortag. Gegen späten Vormittag machen wir Rast mit tollem Ausblick auf das Westufer des Mellan Mårviken, unser Etappenziel. Ola-Hund macht sich sofort auf dem Felsen lang und schläft, während ich meine Mittagsnüsschen verspeise und auf der gegenüberliegenden Seite des Sees und einige Meter tiefer eine Gruppe Wandernder das Gleiche tut. Es geht weiter durch Kiefernwald mit vielen Blau- und Preiselbeersträuchern. Je näher wir dem Windschutz am See kommen, desto "voller" wird es und wir begegnen einigen Tageswandernden. Auf dem See gibt es einige Menschen mit Kajak, Kanu oder SUP - auch ich hätte Lust, dort zu paddeln. Ein anderes Mal vielleicht. Am Etappenziel angekommen bin ich baff: Hier sind wirklich viele Leute unterwegs. Es führt ein Rundwanderweg an den Windschutzhütten vorbei. Eine Hütte ist schon belegt mit Gepäck, das offenbar aus einem Kanu das am Ufer liegt, stammt. Die dazu gehörigen Menschen kann ich leider nicht ausfindig machen. Irgendwie habe ich keine Lust auf Gesellschaft und mache mich in der Nähe auf die Suche nach einem Plätzchen. Versuch 1 scheitert (leider Waldameisenrevier), aber dann finde ich direkt am Weg zwar, aber wieder mit einer kleinen "Privatinsel" nebst Feuerstelle ein Plätzchen. Ich überprüfe noch einmal den Wetterbericht bezüglich Wind, denn es stehen hier viele tote Bäume (Borkenkäfer...)in der Nähe. Soll aber alles Ruhig bleiben. Ein weiteres Mal bin ich froh um den überschaubaren Platzbedarf meines Zeltchens. Lustigerweise reißt der Strom an Tageswanderern ab, sobald ich mich für meinen Schlafplatz entschieden habe und es kommen nur noch einmal meine Nachbarn, die im Windschutz residiern an mir vorbei. Offensichtlich waren sie Pilze sammeln. Es folgt das Abendprogramm: Lagerfeuerchen, Abendessen, Tee, bisschen in die Landschaft gucken, Bett. Ich freue mich, dass ich zwei Eistauchern beim erfolgreichen Jagen zusehen kann. Im See herrscht ordentliche Fischaktivität. Es wird hier und da ordentlich gehoppst und geplatscht.1 Punkt
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt