Mal vorab, ich nutze deinen Beitrag @Gibbon, um nochmal ein paar Punkte zu erläutern, wie man das Zelt gut bei starkem Wind oder Sturm abspannt, will aber damit keinesfalls "sagen" daß Du das nicht gemacht hast...
Da bin ich jetzt etwas verwirrt, aber evtl nehme ich das auch zu wörtlich...hast Du zufällig was gemessen, falls ja, was war es denn "starkem Wind mit Sturmböen Stärke 4 bis 5" ist ja nicht so ganz eindeutig...
Bf 4 wäre mäßige Brise 20-28 km/h, Bf 5 frischer Wind 29-38 km/h oder "Sturmböen" was 8 Bf stürmischer Wind 62-74 km/h bzw 9 Bf Sturm 75-88 km/h wären, dazwischen liegen ja Welten
Da ist es wichtig, nach dem Pic & Beschreibung von mir, nicht nach vorne / hinten abzuspannen, da dann der Bogen seitwärts noch zuviel Spiel hat, sondern an den beiden Abspannschlaufen jeweils 2 Abspannleinen zu befestigen, die im rechten Winkel zueinander (bzw 45° zum Bogen) gut stramm & lang abgespannt werden.
Wenn die Gefahr besteht, daß der Wind vom Fußende (solche Einbogenzelte setzt man ja mit dem Fußende in den Wind) auf den Eingang dreht, sollte man sowohl die Apsidenspannschnur sehr stark durchsetzen, als auch die Gegenspannschnur auf der Rückseite, damit verhindert man schon recht gut ein Kippeln der kurzen Querstange.
Das klappt schon gut, das System benutzt Henry / TT ja seit ewigen Zeiten z.B. beim StratoSpire, wichtig ist, daß das Zelt gut stramm abgespannt ist und die Trekkingstöcke nicht zu kurz eingestellt sind, sonst kann es in Böen dazu kommen, daß eine Spitze rausrutscht.
Wobei das (Double) Rainbow auch ohne Trekkingstöcke in starkem Wind mit Böen imho stabil steht, als ich damals die beiden Zelte hatte, gab es die Ösen noch nicht.
Bei starkem Wind (oder mehr) kommt es sehr auf den richtigen Winkel des Herings an, daß er nicht rausgezogen wird und vor allem den Hering an, also kommt jetzt mal wieder meine Standard-Empfehlung Marken-Y-Heringe in Standardlänge (die auch mehr Breite als die kürzeren UL-Versionen haben.
Zpacks Sonic7", HB Y-Hering, evtl auch der MSR Groundhog, aber die beiden Anderen haben kleinere Vorteile.
Eine weitere Verbesserung kann man erzielen, wenn man längere Spannschnüre verwendet, wodurch ein flachere Zugwinkel des Herings entsteht.
Falls wer mit einem (Double) Rainbow (DW) mal bei mir in die Gegend kommt, können wir das gerne im Live-Aufbau mal durchgehen.