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Suelztaler

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  1. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von Jonathan erhalten in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Da ich auf meine Radtouren den Tag nicht ohne einen guten Kaffee beginnen möchte und Instantkaffee für mich nicht in Frage kommt, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, unterwegs "eine" Tasse ordentlichen Kaffee zu kochen.
    Es gibt viele Möglichkeiten und Lösungen zu kaufen, aber alle haben ihre Nachteile.
    Sie wiegen zu viel, sind zu sperrig, zu unpraktisch , zu groß dimensioniert , oder verursachen zu viel Müll.

    Daher habe ich mir vor drei Jahren das erste mal die Filtertüten mit Haltestab von Coghlans gekauft und bin auch heute noch davon überzeugt.
    Diese Filtertüten sind die leichteste und kleinste Möglichkeit auf eine Tour an eine Tasse ordentlichen Kaffee zu kommen.

    Leider ist die Positionierung des Filters mit Hilfe des beiliegenden Stabes in der Tasse nicht optimal gelöst.
    Immer wieder fiel mir der Filter in die Tasse oder der Filter riss beim entnehmen.
    Er ist zu schwer, da er noch komplett mit Flüssigkeit gefüllt ist. Wenn man ihn langsam entnimmt, kann die Flüssigkeit ablaufen und er reist nicht. Ist aber lästig und klappt nicht immer.

    Nach Entnahme des Filters verbleibt aber je nach Tassengröße etwas wenig Kaffee in der Tasse.

    Besserung konnte ich erzielen, wenn ich den Stab mit Filter über die Tasse gehalten habe.
    Die Flüssigkeit konnte direkt ablaufen und die Tasse je nach Bedarf gefüllt werden. Das war auf die Dauer aber lästig.
    Der nächste Lösungsversuch mit zwei kleinen Astgabeln, die neben der Tasse in den Boden gesteckt wurden und den Haltestab mit Filter hielten, war schon deutlich praktischer.

    Das hat mit letztendlich dazu bewogen einen Halter zu konstruieren, der wenig wiegt und möglichst unkompliziert zu handhaben ist.
    Ich habe mit aus Dokumentenklammern einen Filterhalter konstruiert, der den Filter fast vollständig über der Tasse hält.
    Ein Bügel wird aus den Klammern entfernt, dann wird aus Federdraht ein entsprechend größere Bügel gebogen und wieder eingesetzt
    Die Klammern werden auf den Tassenrand geklemmt und der Filter auf einem entsprechend gebogenen Filterhalter (an den Enden mit einer Öse versehener Federdraht) eingehangen.
    Jetzt funktioniert echt super.

    Gewicht ca. 7 g, und ist so klein, dass es zerlegt in die Tasse passt, ohne groß Volumen einzunehmen.

     
  2. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von kImperator erhalten in Vorstellungsthread   
    Hallo zusammen,
     
    unhöflicherweise habe ich zuerst einen Bertrag in der Rubrik MYOG eingestellt ohne mich vorzustellen.  Das möcht ich hiermit nachholen.
     
    Ich heiße Christian und bin "schon" 52 Jahre jung aus dem Raum Köln.
    Ich komme eigendlich nicht aus dem Trekkinglager obwohl ich auch gerne Wandern gehe (aber nur Tagestouren) .
    Meine Leidenschaft ist die Radreise. Da ich in ferner Zukunft auch einmal  eine mehrwöchige Tour unternehmen möchte, trainiere und optimiere ich zuzeit auf einwöchigen Radtouren in Deutschland, mich und meine Ausrüstung.
    Auf einem Fahrrad neigt man schnell dazu etwas mehr mitzunehmen, aber auch mit dem Fahrrad rächt sich dass dann irgendwann.
    Am Berg bekommt das Wort Hangabtriebskraft dann ein ganz eigene Bedeutung .
    Am Anfang war ich zwar auch  mit kompletter Marschausrüstung (Zelt Kochset usw.) unterwegs, habe mich aber überwiegend bei den örtlichen Gastronomen versorgt (Spart das Gewicht für die Nahrungsmittel)
    Da ich mittlerweile auch als Sebstverpfleger unterwegs bin (mancher fragt mich warum ich das in Deutschland mache, es gibt doch genug Möglichkeiten sich vor Ort zu versorgen [AW: Muss man nicht kann man aber ]), muss ich natürlich irgendwo Gewicht einsparen, damit ich die benötigten Nahrungsmitel mitnehmen kann.
    Als ich angefangen habe, hatte ich ca. 35 kg Gepäck am Fahrrad. Einen Großteil habe ich garnicht benötigt. Also wurd immer weiter abgspeckt.
    Mittlerweile bin ich auf 24,5 kg runter. Aber das ist immer noch recht heftig. Mit 3, 5 kg ist meine Küchenausstattung recht üppig.
    Daher bin ich auf der Suche nach leichtren Alternativen auf diese Forum gestoßen. Es gefällt mir, dass hier Leute unterwegs sind, die sich Gedanken machen, wie man sich etwas Gehirnschmalz und Geschick, eine gut Ausrüstung (auch ohne große Geldausgaben) zusammenstellt.
    Ich gehöre eher zu den Abguckern (Lesen und nachbauen), als zu den Beitragsschreibern, aber wenn ich mal wieder eine "leiche Idee" habe und diese sich als praxistauglich erweist, werde ich sie natürlich in einem Beitrag zur Verfügung stellen.
    Ich bin ein Freund des Open Source Gedanken.
    Wissen ist Macht, aber Wissen teilen ist machtvoller.
     
    Viele Grüße
    Christian
     
  3. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von Miss X erhalten in Vorstellungsthread   
    Hallo zusammen,
     
    unhöflicherweise habe ich zuerst einen Bertrag in der Rubrik MYOG eingestellt ohne mich vorzustellen.  Das möcht ich hiermit nachholen.
     
    Ich heiße Christian und bin "schon" 52 Jahre jung aus dem Raum Köln.
    Ich komme eigendlich nicht aus dem Trekkinglager obwohl ich auch gerne Wandern gehe (aber nur Tagestouren) .
    Meine Leidenschaft ist die Radreise. Da ich in ferner Zukunft auch einmal  eine mehrwöchige Tour unternehmen möchte, trainiere und optimiere ich zuzeit auf einwöchigen Radtouren in Deutschland, mich und meine Ausrüstung.
    Auf einem Fahrrad neigt man schnell dazu etwas mehr mitzunehmen, aber auch mit dem Fahrrad rächt sich dass dann irgendwann.
    Am Berg bekommt das Wort Hangabtriebskraft dann ein ganz eigene Bedeutung .
    Am Anfang war ich zwar auch  mit kompletter Marschausrüstung (Zelt Kochset usw.) unterwegs, habe mich aber überwiegend bei den örtlichen Gastronomen versorgt (Spart das Gewicht für die Nahrungsmittel)
    Da ich mittlerweile auch als Sebstverpfleger unterwegs bin (mancher fragt mich warum ich das in Deutschland mache, es gibt doch genug Möglichkeiten sich vor Ort zu versorgen [AW: Muss man nicht kann man aber ]), muss ich natürlich irgendwo Gewicht einsparen, damit ich die benötigten Nahrungsmitel mitnehmen kann.
    Als ich angefangen habe, hatte ich ca. 35 kg Gepäck am Fahrrad. Einen Großteil habe ich garnicht benötigt. Also wurd immer weiter abgspeckt.
    Mittlerweile bin ich auf 24,5 kg runter. Aber das ist immer noch recht heftig. Mit 3, 5 kg ist meine Küchenausstattung recht üppig.
    Daher bin ich auf der Suche nach leichtren Alternativen auf diese Forum gestoßen. Es gefällt mir, dass hier Leute unterwegs sind, die sich Gedanken machen, wie man sich etwas Gehirnschmalz und Geschick, eine gut Ausrüstung (auch ohne große Geldausgaben) zusammenstellt.
    Ich gehöre eher zu den Abguckern (Lesen und nachbauen), als zu den Beitragsschreibern, aber wenn ich mal wieder eine "leiche Idee" habe und diese sich als praxistauglich erweist, werde ich sie natürlich in einem Beitrag zur Verfügung stellen.
    Ich bin ein Freund des Open Source Gedanken.
    Wissen ist Macht, aber Wissen teilen ist machtvoller.
     
    Viele Grüße
    Christian
     
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    Suelztaler reagierte auf FarmerBoy in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Das mit dem "morgentlichen Ritual" kenn ich selbst nur zu gut, wie sicher Viele andere auch. Will es Dir auch nicht madig machen - es lediglich in Frage stellen, eben weil ich es von mir selbst gut kannte. Es sind auch nicht nur die Gramm Mehrgewicht, sondern das extra nur für Kaffeekochen benutzte Zubehör. Simplify Your hike!
     
    Den Kakao nehme ich nicht nur als Getränk, er liefert Kalorien und bietet geschmackliche Abwechslung u.a. auch im Müsli usw. Kräutertee trinke ich primär nur bei kühler/kalter Witterung, sonst wirklich nur Wasser.
     
    Aber bitte: Nicht als Dogma oder "reine Lehre" o.ä. ansehen...wollte Dich nur zum Überdenken von eingefahrenen Verhaltensmustern anregen.
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    Suelztaler reagierte auf schwyzi in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    "Aber die Tasse Kaffee an Morgen gehört bei mir schon seit ewigen Zeiten zum morgendlichen Ritual."
     
    Also, obwohl ich  - unterwegs - Schnellkaffeetrinker bin, empfinde ich das nicht als Luxus; so, wie du's vorrechnest, sind 81 g er-tragbar!!
    Eventuell werd ich mir gleich - wie Tappsi Törtel in einem anderen Thread - anhören müssen:" Was willst du dann hier im UL-Forum?" - könnte sein...
    Ich denke aber, bei aller Grammfuchserei, die ich wahrlich gern betreibe, dass eine Tour auch ein Genuss sein soll - keine asketische, zu erledigende Aufgabe und keine sportliche Höchstleistung, die ohne Doping (Koffein) vollbracht werden muss.
    Das geht mir doch zu sehr in Richtung "reine Lehre".
    Just my 2 cents.
    LG schwyzi
  6. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Danke für die Alternativvorschläge, werden wahrscheinlich alle zu einem trinkbaren Ergenbis führen .
    Fast alle Vorschläge (bis auf den Damenstrumpffüßling) habe ich mir angeschaut und abgewogen ob diese Lösung für mich passt. Aber alle fielen bei mir unter die Rubrik: "Hat einen Nachteil" (muss man auwaschen/tocknen, zu groß o. sperrig ,müssen umständlich zurecht gebastelt werden, verursachen mehr Müll als notwendig, kann ich nicht an meine Trinkgewohnheiten anpassen,oder gehen in den Packtaschen verloren) Außerdem habe ich noch etliche von diesen Filtern, die wegzuschmeißen und was neues kaufen kam nicht in Frage.
     
    Wie Ihr seht, hat mir das Thema Kaffe so einiges Kopfzerbrechen bereitet,bevor hich zu dieser Lösung gekommen bin
    Hier noch ein Bild, auf dem der verpackte Halter zu sehen ist. .
     
     
     
  7. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Hallo Freierfall,
     
    das sind keine normalen Filterbeutel aus dem Supermarkt, die sind für die Nutzung in einem geschlossenem Filterträger ausgelegt (hab ich auch probiert = sind auch ständigg irgendwo gerissen)
    Diese Papierfilter sind oben mit zwei Löchern versehen durch die der Stab (Halter) gesteckt wird.
    Sie sind mir seit dem nie wieder gerissen.
     
    Cowboycoffee ist nicht mein Ding, probiert und für nicht gut befunden
     
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    Suelztaler hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Da ich auf meine Radtouren den Tag nicht ohne einen guten Kaffee beginnen möchte und Instantkaffee für mich nicht in Frage kommt, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, unterwegs "eine" Tasse ordentlichen Kaffee zu kochen.
    Es gibt viele Möglichkeiten und Lösungen zu kaufen, aber alle haben ihre Nachteile.
    Sie wiegen zu viel, sind zu sperrig, zu unpraktisch , zu groß dimensioniert , oder verursachen zu viel Müll.

    Daher habe ich mir vor drei Jahren das erste mal die Filtertüten mit Haltestab von Coghlans gekauft und bin auch heute noch davon überzeugt.
    Diese Filtertüten sind die leichteste und kleinste Möglichkeit auf eine Tour an eine Tasse ordentlichen Kaffee zu kommen.

    Leider ist die Positionierung des Filters mit Hilfe des beiliegenden Stabes in der Tasse nicht optimal gelöst.
    Immer wieder fiel mir der Filter in die Tasse oder der Filter riss beim entnehmen.
    Er ist zu schwer, da er noch komplett mit Flüssigkeit gefüllt ist. Wenn man ihn langsam entnimmt, kann die Flüssigkeit ablaufen und er reist nicht. Ist aber lästig und klappt nicht immer.

    Nach Entnahme des Filters verbleibt aber je nach Tassengröße etwas wenig Kaffee in der Tasse.

    Besserung konnte ich erzielen, wenn ich den Stab mit Filter über die Tasse gehalten habe.
    Die Flüssigkeit konnte direkt ablaufen und die Tasse je nach Bedarf gefüllt werden. Das war auf die Dauer aber lästig.
    Der nächste Lösungsversuch mit zwei kleinen Astgabeln, die neben der Tasse in den Boden gesteckt wurden und den Haltestab mit Filter hielten, war schon deutlich praktischer.

    Das hat mit letztendlich dazu bewogen einen Halter zu konstruieren, der wenig wiegt und möglichst unkompliziert zu handhaben ist.
    Ich habe mit aus Dokumentenklammern einen Filterhalter konstruiert, der den Filter fast vollständig über der Tasse hält.
    Ein Bügel wird aus den Klammern entfernt, dann wird aus Federdraht ein entsprechend größere Bügel gebogen und wieder eingesetzt
    Die Klammern werden auf den Tassenrand geklemmt und der Filter auf einem entsprechend gebogenen Filterhalter (an den Enden mit einer Öse versehener Federdraht) eingehangen.
    Jetzt funktioniert echt super.

    Gewicht ca. 7 g, und ist so klein, dass es zerlegt in die Tasse passt, ohne groß Volumen einzunehmen.

     
  9. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von Freierfall erhalten in Vorstellungsthread   
    Hallo zusammen,
     
    unhöflicherweise habe ich zuerst einen Bertrag in der Rubrik MYOG eingestellt ohne mich vorzustellen.  Das möcht ich hiermit nachholen.
     
    Ich heiße Christian und bin "schon" 52 Jahre jung aus dem Raum Köln.
    Ich komme eigendlich nicht aus dem Trekkinglager obwohl ich auch gerne Wandern gehe (aber nur Tagestouren) .
    Meine Leidenschaft ist die Radreise. Da ich in ferner Zukunft auch einmal  eine mehrwöchige Tour unternehmen möchte, trainiere und optimiere ich zuzeit auf einwöchigen Radtouren in Deutschland, mich und meine Ausrüstung.
    Auf einem Fahrrad neigt man schnell dazu etwas mehr mitzunehmen, aber auch mit dem Fahrrad rächt sich dass dann irgendwann.
    Am Berg bekommt das Wort Hangabtriebskraft dann ein ganz eigene Bedeutung .
    Am Anfang war ich zwar auch  mit kompletter Marschausrüstung (Zelt Kochset usw.) unterwegs, habe mich aber überwiegend bei den örtlichen Gastronomen versorgt (Spart das Gewicht für die Nahrungsmittel)
    Da ich mittlerweile auch als Sebstverpfleger unterwegs bin (mancher fragt mich warum ich das in Deutschland mache, es gibt doch genug Möglichkeiten sich vor Ort zu versorgen [AW: Muss man nicht kann man aber ]), muss ich natürlich irgendwo Gewicht einsparen, damit ich die benötigten Nahrungsmitel mitnehmen kann.
    Als ich angefangen habe, hatte ich ca. 35 kg Gepäck am Fahrrad. Einen Großteil habe ich garnicht benötigt. Also wurd immer weiter abgspeckt.
    Mittlerweile bin ich auf 24,5 kg runter. Aber das ist immer noch recht heftig. Mit 3, 5 kg ist meine Küchenausstattung recht üppig.
    Daher bin ich auf der Suche nach leichtren Alternativen auf diese Forum gestoßen. Es gefällt mir, dass hier Leute unterwegs sind, die sich Gedanken machen, wie man sich etwas Gehirnschmalz und Geschick, eine gut Ausrüstung (auch ohne große Geldausgaben) zusammenstellt.
    Ich gehöre eher zu den Abguckern (Lesen und nachbauen), als zu den Beitragsschreibern, aber wenn ich mal wieder eine "leiche Idee" habe und diese sich als praxistauglich erweist, werde ich sie natürlich in einem Beitrag zur Verfügung stellen.
    Ich bin ein Freund des Open Source Gedanken.
    Wissen ist Macht, aber Wissen teilen ist machtvoller.
     
    Viele Grüße
    Christian
     
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    Liebe Gemeinde,
    schon seit einiger Zeit stört mich der sich hier etablierende Umgangston miteinander.
    Die leider immer öfter stattfindenden Anfeindungen und Privatfehden, sowie verächtliche, lächerlich machende Kommentare sind mehr als unschön.

    Besonders die selbsternannten, allwissenden Outdoor-Profis, die „Alles“ schon einmal erlebt haben, die alles kennen und können, fallen mir hier unangenehm auf.

    Ich kann z.B. nicht nachvollziehen, warum persönliche Einschätzung nicht mehr zugelassen sein sollen ohne eine Rechtfertigung, woher die Qualifikation für diese Meinung überhaupt stammt ?
    Wer ist hier der Richter darüber, ob (m)eine „Langzeiterfahrung“ als solche durchgeht  oder nicht ?
    Darf ich hier nicht mehr meine eigenen (bescheidenen) Erfahrungen kund tun, ohne lächerlich gemacht zu werden ?
    Gilt meine Meinung nur etwas, wenn auch ich unsupportete, winterliche Offway-Touren in Skandinavien erlebt habe, mich regelmäßig in hochalpine, expeditionsartige Kletterabenteuer stürze oder mich Monate lang in der unbesiedelten, nebeligen ostsibirischen Tundra herumtreibe … ?

    OK, es gibt sie anscheinend diese „tollen Hechte“, die das machen - und ich muss zugeben: ich bewundere deren Abenteuer - aber kann, und vor allem will ich sowas auch machen ? - nö, danke !
    Und und möchte ich nur deren Meinung hören ? ebenso: nö, danke !!!
    Ich schätze mich selbst ein als "ganz normalen“ Outdoorer - von diesen Profis wahrscheinlich als Wochenend-Sommerwanderer und Warmduscher belächelt. Ich bin einer, der einfach nur gerne draussen ist, der gerne leicht unterwegs ist, der sogar einen ganz normalen Job hat und Familie und noch andere Hobbys, der an Wochenenden trotzdem gerne mal draußen übernachtet, das in heimischen oder gemäßigten Gefilden, gerne auch mal ein oder zwei Wochen ohne Survival und Extremsituation unterwegs ist und genau so und auf diese Art und Weise seinen Spaß hat.

    Ich vermute der deutlich überwiegende Anteil der Forumsnutzer wird sich ebenso zu dieser Gruppe der „Normalos“ zählen - und genau für die ist das Forum da, als eine Plattform von Amateuren für Amateure.
    Die „Macher“ des Forums - früher Stefan, jetzt Dennis sowie alle unsere Moderatoren - sind keine „Profi-Ultraleicht-Trekker“ sondern ganz normale Menschen mit einem gemeinsamen Hobby, die sich auf Augenhöhe austauschen wollen - so zumindest habe ich die meisten von ihnen persönlich kennen gelernt.

    Ist es nur mein Eindruck, dass sich einige Teilnehmer, die sich früher gerne und für alle gewinnbringend eingebracht haben, zurück gezogen haben ? Und neue Teilnehmer scheinen heute eher wieder zu verschwinden oder gar nicht erst richtig anzukommen ?
    Ich würde mich freuen, wenn wir wieder mehr zu den alten, respektvollen Umgangsformen zurückfinden könnten - profitieren würden wir davon alle !

    Daher mein Appell:
    - an die „ganz tollen Hechte“, die Profi-Outdoorer, oder wie auch immer ihr euch versteht:
    Nicht alle sind so wie ihr - nicht alle wollen so sein wie ihr. Lasst die anderen auch mal zu Wort kommen und habt Respekt vor jedem und vor jeder subjektiven Meinung !
    -und  an die „Normalos“:
    lasst euch nicht einschüchtern - traut euch was zu sagen und zu fragen - tragt so was für die Allgemeinheit bei und profitiert selbst davon - die Profis haben früher auch in die Windeln gemacht …

    Bitte keine Kommentare zu den vermeintlich falsch benutzten/geschriebenen (Teil-)Anglizismen - die, die verstehen wollen, tun es …
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    Suelztaler hat eine Reaktion von iggyriggy erhalten in Vorstellungsthread   
    Hallo zusammen,
     
    unhöflicherweise habe ich zuerst einen Bertrag in der Rubrik MYOG eingestellt ohne mich vorzustellen.  Das möcht ich hiermit nachholen.
     
    Ich heiße Christian und bin "schon" 52 Jahre jung aus dem Raum Köln.
    Ich komme eigendlich nicht aus dem Trekkinglager obwohl ich auch gerne Wandern gehe (aber nur Tagestouren) .
    Meine Leidenschaft ist die Radreise. Da ich in ferner Zukunft auch einmal  eine mehrwöchige Tour unternehmen möchte, trainiere und optimiere ich zuzeit auf einwöchigen Radtouren in Deutschland, mich und meine Ausrüstung.
    Auf einem Fahrrad neigt man schnell dazu etwas mehr mitzunehmen, aber auch mit dem Fahrrad rächt sich dass dann irgendwann.
    Am Berg bekommt das Wort Hangabtriebskraft dann ein ganz eigene Bedeutung .
    Am Anfang war ich zwar auch  mit kompletter Marschausrüstung (Zelt Kochset usw.) unterwegs, habe mich aber überwiegend bei den örtlichen Gastronomen versorgt (Spart das Gewicht für die Nahrungsmittel)
    Da ich mittlerweile auch als Sebstverpfleger unterwegs bin (mancher fragt mich warum ich das in Deutschland mache, es gibt doch genug Möglichkeiten sich vor Ort zu versorgen [AW: Muss man nicht kann man aber ]), muss ich natürlich irgendwo Gewicht einsparen, damit ich die benötigten Nahrungsmitel mitnehmen kann.
    Als ich angefangen habe, hatte ich ca. 35 kg Gepäck am Fahrrad. Einen Großteil habe ich garnicht benötigt. Also wurd immer weiter abgspeckt.
    Mittlerweile bin ich auf 24,5 kg runter. Aber das ist immer noch recht heftig. Mit 3, 5 kg ist meine Küchenausstattung recht üppig.
    Daher bin ich auf der Suche nach leichtren Alternativen auf diese Forum gestoßen. Es gefällt mir, dass hier Leute unterwegs sind, die sich Gedanken machen, wie man sich etwas Gehirnschmalz und Geschick, eine gut Ausrüstung (auch ohne große Geldausgaben) zusammenstellt.
    Ich gehöre eher zu den Abguckern (Lesen und nachbauen), als zu den Beitragsschreibern, aber wenn ich mal wieder eine "leiche Idee" habe und diese sich als praxistauglich erweist, werde ich sie natürlich in einem Beitrag zur Verfügung stellen.
    Ich bin ein Freund des Open Source Gedanken.
    Wissen ist Macht, aber Wissen teilen ist machtvoller.
     
    Viele Grüße
    Christian
     
  12. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Danke für die Alternativvorschläge, werden wahrscheinlich alle zu einem trinkbaren Ergenbis führen .
    Fast alle Vorschläge (bis auf den Damenstrumpffüßling) habe ich mir angeschaut und abgewogen ob diese Lösung für mich passt. Aber alle fielen bei mir unter die Rubrik: "Hat einen Nachteil" (muss man auwaschen/tocknen, zu groß o. sperrig ,müssen umständlich zurecht gebastelt werden, verursachen mehr Müll als notwendig, kann ich nicht an meine Trinkgewohnheiten anpassen,oder gehen in den Packtaschen verloren) Außerdem habe ich noch etliche von diesen Filtern, die wegzuschmeißen und was neues kaufen kam nicht in Frage.
     
    Wie Ihr seht, hat mir das Thema Kaffe so einiges Kopfzerbrechen bereitet,bevor hich zu dieser Lösung gekommen bin
    Hier noch ein Bild, auf dem der verpackte Halter zu sehen ist. .
     
     
     
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    Suelztaler hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Vorstellungsthread   
    Hallo zusammen,
     
    unhöflicherweise habe ich zuerst einen Bertrag in der Rubrik MYOG eingestellt ohne mich vorzustellen.  Das möcht ich hiermit nachholen.
     
    Ich heiße Christian und bin "schon" 52 Jahre jung aus dem Raum Köln.
    Ich komme eigendlich nicht aus dem Trekkinglager obwohl ich auch gerne Wandern gehe (aber nur Tagestouren) .
    Meine Leidenschaft ist die Radreise. Da ich in ferner Zukunft auch einmal  eine mehrwöchige Tour unternehmen möchte, trainiere und optimiere ich zuzeit auf einwöchigen Radtouren in Deutschland, mich und meine Ausrüstung.
    Auf einem Fahrrad neigt man schnell dazu etwas mehr mitzunehmen, aber auch mit dem Fahrrad rächt sich dass dann irgendwann.
    Am Berg bekommt das Wort Hangabtriebskraft dann ein ganz eigene Bedeutung .
    Am Anfang war ich zwar auch  mit kompletter Marschausrüstung (Zelt Kochset usw.) unterwegs, habe mich aber überwiegend bei den örtlichen Gastronomen versorgt (Spart das Gewicht für die Nahrungsmittel)
    Da ich mittlerweile auch als Sebstverpfleger unterwegs bin (mancher fragt mich warum ich das in Deutschland mache, es gibt doch genug Möglichkeiten sich vor Ort zu versorgen [AW: Muss man nicht kann man aber ]), muss ich natürlich irgendwo Gewicht einsparen, damit ich die benötigten Nahrungsmitel mitnehmen kann.
    Als ich angefangen habe, hatte ich ca. 35 kg Gepäck am Fahrrad. Einen Großteil habe ich garnicht benötigt. Also wurd immer weiter abgspeckt.
    Mittlerweile bin ich auf 24,5 kg runter. Aber das ist immer noch recht heftig. Mit 3, 5 kg ist meine Küchenausstattung recht üppig.
    Daher bin ich auf der Suche nach leichtren Alternativen auf diese Forum gestoßen. Es gefällt mir, dass hier Leute unterwegs sind, die sich Gedanken machen, wie man sich etwas Gehirnschmalz und Geschick, eine gut Ausrüstung (auch ohne große Geldausgaben) zusammenstellt.
    Ich gehöre eher zu den Abguckern (Lesen und nachbauen), als zu den Beitragsschreibern, aber wenn ich mal wieder eine "leiche Idee" habe und diese sich als praxistauglich erweist, werde ich sie natürlich in einem Beitrag zur Verfügung stellen.
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    Viele Grüße
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  14. Gefällt mir!
    Suelztaler reagierte auf Norweger in Esbit Küche   
    In den vergangenen Tagen habe ich mir mal Gedanken über das Thema "Solid-Fuel", oder auch Esbit-Kocher, Gedanken gemacht. Gründe dafür waren u.a., dass ich auf einem der letzten Treffen einen Esbit-Titan-Kocher bekommen habe, und ich nach einer Alternative zu Spiritus suchte.

    Eine Alternative zu Spiritus?! Wieso das denn?
    Ich will versuchen es zu erklären: Wenn ich "richtig kochen" will nehme ich einen Trangia, trotz des Gewichts - ich mag ihn irgendwie und komme super damit klar. Will ich hingegen nur Wasser erhitzen, ist mir der alte Schwede zu schwer. Dann kommen Systeme wie z.B. der SuperCat-Stove oder das Caldera-Cone Keg-F-System in Betracht. Ich habe durchaus ein paar Küchen in unterschiedlichen Ausprägungen hier herumliegen, aber keine ist perfekt. Der Hauptvorteil für mich ist beim Trangia, dass ich ihn löschen und anschl. mit dem verbliebenen Spiritus darin verschließen kann. Gleichzeitig ist dieser Vorteil ursächlich für seinen Hauptnachteil - das Gewicht. Alle anderen Spirituslösungen die ich besitze haben eine genau umgekehrte Charakteristik: Sie sind leicht, man kann sie aber nicht vernünftig löschen. Ergo muss die Spiritusmenge möglichst genau abgeschätzt und abgemessen werden. Natürlich geht es hier nur um wenige Gramm, aber mich stört es eben. Weiterhin finde ich die Handhabung von Spiritus nicht immer ideal. Soweit zur Vorgeschichte.

    Wie gesagt liegt hier seit ein paar Monaten ein Esbit-Titankocher rum. Irgendwie finde ich den witzig. Auch ein paar Reste Titanfolie hatte ich noch, ebenso etwas Silikon-Backpapier. Mir spukt schon seit längerem das LiteTrail Titanium Solid Fuel Cook System im Kopf herum. Allerdings sehe ich nicht ein das komplette Set neu zu kaufen, wenn ich alle wesentlichen Teile schon einzeln hier herumliegen habe. Im Wesentlichen fehlte ja nur der Topf. Vor kurzem fand ich bei McTrek eine Markill(?)-Edelstahl(!)-Tasse mit rund 500mm Inhalt. Vom Durchmesser her sollte sie perfekt auf den Esbit-Kocher passen. Bei einem Preis von 3,90€ konnte ich nicht nein sagen. Zu Hause habe ich die einzelnen Komponenten mal auf die Waage gestellt:


    Edelstahl Tasse: 91g


    Esbit-Kocher: 16g (im Mini ZipLock und mit ca. 1/3 Esbit-Würfel Rest darauf)


    Titan Windschutz: 2g


    Silikon-Topfdeckel: 10g (Boah ist der schwer!)


    In Summe also 119g.

    Nicht schlecht wie ich finde. Zugegeben, ein Keg-F in Minimalausstattung und ohne Caddy wiegt unter Hundert Gramm, aber:

    Das Keg-F-System hat keinen Griff. Ich kenne viele Möglichkeiten ohne Griff auszukommen, angefangen mit den Silikonbändern bis hin zu Socken, Buff oder irgendwelchen Drahtbügeln. All das hat mich nicht überzeugt. Die Edelstahltasse hat einen festen Griff der noch nicht einmal weggeklappt werden kann - das ist echt praktisch und klappert nicht. Der Silikon-Topfdeckel wird auch als Topflappen verwendet, damit verbrennt man sich nicht direkt die Finger am Griff.

    Es hat mich überrascht, wie leicht die Edelstahl-Tasse ist. Schließlich ist Edelstahl hier im Forum quasi „unbekannt“ weil zu schwer. Sicher, die Tasse wäre in einer Titanversion etwas leichter, dafür aber ca. 10x so teuer. In Alu wäre sie vielleicht auch leichter, dafür aber tendenziell weniger robust, mit einer HA-Beschichtung versehen, oder (ganz schlimm) aus blankem Alu. Edelstahl braucht keine Beschichtung, kostet wenig, wiegt nicht viel mehr und steht nicht im Verdacht Krankheiten auszulösen.
    (Appropos Krankheiten: Ich weiß das Esbit-Dämpfe auch kein laues Lüftchen sind, und ich mich mit meiner Lebensweise weitaus größeren Gesundheitsrisiken aussetze, dennoch wollte ich auf die immer wieder angeführten Nachteile von unbeschichtetem Alu hinweisen. Bitte keine OT-Diskussion zu diesem Thema.)

    Wie sieht es mit der Leistung aus? Mit einem 14g Esbit-Würfel kochen 500ml Wasser nach etwa 9 Minuten. Dabei werden etwa 2/3 des Würfels verbraucht. Den Rest des Würfels kann ich ausblasen. Mit dem verbliebenen Drittel erhitze ich anschl. eine Tasse Tee oder Kaffee soweit, dass man durchaus von einem „Heißgetränk“ sprechen kann. Vorteilhaft hierbei ist, dass ich nicht warten muss, bis das Getränk wieder auf Trinktemperatur abgekühlt ist.
    14g Brennstoff reichen also für eine warme FBC-Mahlzeit und ein Heißgetränk. Das finde ich ideal. Die Topfgröße reicht auch aus um z.B. ein asiatisches Nudelgericht darin zuzubereiten.

    „Esbit stinkt aber und hinterlässt eine klebrige Schicht auf dem Topfboden!“
    Stimmt, aber nach meiner Erfahrung hält sich die Geruchsbelästigung in Grenzen. Den Rauch eines Holzkochers empfinde ich persönlich als weitaus störender. Was den Belag am Topfboden angeht, so lässt sich dieser, dank des robusten Edelstahls, problemlos entfernen: Einfach die leere Tasse mit einer Drehbewegung auf Sand oder Erde reinigen, kleinere Reste auf Gras. Die daraus resultierenden Kratzer am Boden stören nicht und schränken die Funktion in keinster Weise ein.

    Zu den weit verbreiteten Spiritusküchen kann Esbit eine Alternative sein. Man kann Esbit-Reste ausblasen und beim nächsten Mal weiter verwenden, eine ähnliche Funktionalität wie beim Trangia also. Nachteilig finde ich im Vergleich zu Spiritus nur den Preis der Esbitwürfel und die schlechtere Verfügbarkeit unterwegs.


    Die Vorteile nochmal kurz zusammengefasst:
    Das Set ist
    Kompakt Günstig Robust Leicht Einfach in der Anwendung Ideal für FBC
    Warum schreibe ich das hier alles?
    In der jüngeren Vergangenheit sind hier im Forum immer wieder Ein-/Umsteiger aufgetaucht, die ein Thema mit dem Invest in Komplettsets wie z.B. von Litetrail oder Traildesigns haben. Eine (S)UL-Küche muss nicht immer nur aus teurem Titan bestehen. Windschutz und Deckel können günstig aus etwas Alufolie hergestellt werden. Mit dem hier beschrieben Set möchte ich eine preisgünstige Alternative aufzeigen.
    Auch für die Fraktion der Jakobspilger kann das Set interessant sein um sich unterwegs mal eine Kleinigkeit (z.B. Fertigsüppchen o.ä.) zu kochen. Für Pilger lohnt eine große Kochausstattung oft nicht, da längs des Weges günstig gegessen werden kann.
    Wanderungen auf sog. Premium-Wegen in Deutschland führen i.d.R. auch an Infrastruktur vorbei, weswegen die Küche oft nur den Kaffee am Morgen oder kleine Mahlzeiten erwärmen muss. Auch auf solchen Touren erscheint das Setup ideal.

    Leichte Kochsetups müssen nicht teuer sein. Ein Blick über den Topf-/ Teller- oder Tassenrand kann interessante Möglichkeiten eröffnen.
  15. Gefällt mir!
    Suelztaler hat eine Reaktion von DerBlinde erhalten in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Da ich auf meine Radtouren den Tag nicht ohne einen guten Kaffee beginnen möchte und Instantkaffee für mich nicht in Frage kommt, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, unterwegs "eine" Tasse ordentlichen Kaffee zu kochen.
    Es gibt viele Möglichkeiten und Lösungen zu kaufen, aber alle haben ihre Nachteile.
    Sie wiegen zu viel, sind zu sperrig, zu unpraktisch , zu groß dimensioniert , oder verursachen zu viel Müll.

    Daher habe ich mir vor drei Jahren das erste mal die Filtertüten mit Haltestab von Coghlans gekauft und bin auch heute noch davon überzeugt.
    Diese Filtertüten sind die leichteste und kleinste Möglichkeit auf eine Tour an eine Tasse ordentlichen Kaffee zu kommen.

    Leider ist die Positionierung des Filters mit Hilfe des beiliegenden Stabes in der Tasse nicht optimal gelöst.
    Immer wieder fiel mir der Filter in die Tasse oder der Filter riss beim entnehmen.
    Er ist zu schwer, da er noch komplett mit Flüssigkeit gefüllt ist. Wenn man ihn langsam entnimmt, kann die Flüssigkeit ablaufen und er reist nicht. Ist aber lästig und klappt nicht immer.

    Nach Entnahme des Filters verbleibt aber je nach Tassengröße etwas wenig Kaffee in der Tasse.

    Besserung konnte ich erzielen, wenn ich den Stab mit Filter über die Tasse gehalten habe.
    Die Flüssigkeit konnte direkt ablaufen und die Tasse je nach Bedarf gefüllt werden. Das war auf die Dauer aber lästig.
    Der nächste Lösungsversuch mit zwei kleinen Astgabeln, die neben der Tasse in den Boden gesteckt wurden und den Haltestab mit Filter hielten, war schon deutlich praktischer.

    Das hat mit letztendlich dazu bewogen einen Halter zu konstruieren, der wenig wiegt und möglichst unkompliziert zu handhaben ist.
    Ich habe mit aus Dokumentenklammern einen Filterhalter konstruiert, der den Filter fast vollständig über der Tasse hält.
    Ein Bügel wird aus den Klammern entfernt, dann wird aus Federdraht ein entsprechend größere Bügel gebogen und wieder eingesetzt
    Die Klammern werden auf den Tassenrand geklemmt und der Filter auf einem entsprechend gebogenen Filterhalter (an den Enden mit einer Öse versehener Federdraht) eingehangen.
    Jetzt funktioniert echt super.

    Gewicht ca. 7 g, und ist so klein, dass es zerlegt in die Tasse passt, ohne groß Volumen einzunehmen.

     

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