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Ultraleicht Trekking

Jonathan

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  1. Das klingt tatsächlich sehr spannend! Meiner Meinung nach genau das, was man sich für Rucksäcke immer gewünscht hat wo hast du es gekauft?
  2. Danke für diese Erfahrung. Das hätte ich zumindest bei Wind tatsächlich nicht erwartet, macht mir aber Hoffnung
  3. Hallo, nein, das habe ich schon berücksichtigt und den Schnitt sogar nur mit einer Stocklänge von 108cm konstruiert. Und nein, die Verbindungen von den Abspannpunkten in den Ecken zur Spitze verlaufen nicht diagonal zur Webrichtung (der Ripstopfäden) sondern genau parallel zur Hälfte der Ripstopfäden und senkrecht zur anderen Hälfte. Da die Richtung der Fäden nicht mit der Bahn der Stoffbahn übereinstimmt, wird der Stoff vermutlich auch als "Diamond" Ripstop bezeichnet. Das seltsame ist hingegen, dass die Richtungen der Stoffbahn dennoch die Dehnungsärmsten sind. Ich kann vollkommen verstehen, dass das zu Unverständnis. Zur Klärung die folgenden Fotos. Das hier ist eine der beiden hinteren Ecken. Wie man sieht führt die eine Ripstop Richtung quasi diagonal Richtung Spitze: In diese Richtung lässt sich der Stoff seltsamerweise extrem dehnen: In die diagonale Richtung hingegen ist er extrem Steif. In diesem Bild ziehe ich noch stärker als in dem vorangegangenen, aber es dehnt sich quasi gar nicht... Vermutlich wird es darauf hinauslaufen. Mich wundert dennoch, warum es bei @micha90's Rechtecktarp und Torwald und Co so gut funktioniert. Letztendlich ist meine Version ja nicht so anders, außer das vorne noch Türen angesetzt wurden und der Rest Trapezförmig statt Rechteckig ist...
  4. Die Spitze ist tatsächlich nicht auf der Naht sondern weiter innen auf der Stoffbahn. Dazu wurde jedoch die Stoffbahn bis zur Spitze eingeschnitten und zu einer Spitze vernäht, damit sich die Türen oben überlappen und keinen Regen hineinlassen. Man kann diese Stelle auf dem letzten Bild in der 3D Ansicht an der Spitze sehen. Die zweite Tür ist symmetrisch dazu genauso überstehend. Daher sollte dort nichts gewölbt werden, sondern genau so funktionieren, wie in der 3D Ansicht. (Wenn alles perfekt und nicht dehnbar wäre...)
  5. Ja, das kommt schon hin. Durch die geringe Dehnung am Saum kann ich das Tarp kaum noch stärker abspannen. Eventuell hilft es tatsächlich wenn der Stab noch etwas länger wäre, aber der Stoff dehnt sich in den gelben Diagonalen total extrem und wird dort nicht straff. Das hätte ich allerdings bis zu meinen Dehnversuchen nicht erwartet, da das Ripstopmuster im 45° Winkel zur Stoffbahn angeordnet ist und ich daher in die Richtung die höchste Steifigkeit erwartet hätte. Wie mehrfach erwähnt, ist es jedoch genau umgekehrt...
  6. Genau das wundert mich auch sehr. Ich habe noch etwas übrig. Wer einen Sea-To-Summit Ultra-Sil Drysack hat, kann sich jedoch ebenfalls davon überzeugen. Aufgrund des exakt gleichen Ripstop Musters und dem Cordura Logo, habe ich die Vermutung, dass es sich um exakt das von mir verwendete Material handelt 50g/m^2 Cordura 6.6 Silnylon. Tatsächlich dehnt es sich auch genauso... Ich habe gerade extra noch einmal ein anderes Nylonstoffstück zur Hand genommen und tatsächlich ist die Dehnrichtung vom Cordura genau entgegengesetzt...
  7. Vielen Dank für das mehrfach geäußerte Interesse am Schnitt. Ich habe das Tarp mit dem CAD Programm Siemens NX konstruiert. Für dessen Lizenz bin ich leider auf eine VPN Verbindung zur Uni angewiesen, die aufgrund eines Hackerangriffs aktuell nicht zu funktionieren scheint. Da ich die Skizzen leider nicht als PDF exportiert habe, kann ich aktuell nur sehr rudimentäre Skizzen aus einem anderen CAD Viewer zeigen. Hier ist meine erste Version, die nicht umgesetzt wurde. Dabei war das Ziel, die ganze Stoffbahn auszunutzen, was tatsächlich zu 100% funktioniert hat. Dafür wären jedoch 6 Nähte nötig gewesen, sodass ich die Version wieder verworfen habe. Links sieht man den Schnitt der Stoffbahn (das überstehende Dreieck wurde nur für Hilfslinien benutzt, damit am Ende alles geometrisch exakt zusammenpasst), rechts wie die Teile zum Tarp zusammengefügt werden. Hier nun der Schnitt, der umgesetzt wurde: (bitte entschuldigt die schlechten und hässlichen Bemaßungen, die an dem oben erwähnten Problem liegen...). Die dünne dunkelblaue Linie zeigt die Stoffbahn und Schnitte. Die hellblaue Fläche, den Schnitt des Tarps. Dieser wird einfach direkt aus der Stoffbahn ausgeschnitten und anschleißend die daneben sichtbaren Dreiecke angesetzt. So sieht das Tarp theoretisch in 3D aus (zwei Teile der Fläche ausgeblendet):
  8. Ich bin überzeugt, dass das besser wäre. Durch das Torwald (mit Tor) wurde ich jedoch zu einem ähnlich einfachen Schnitt inspiriert. Dort scheint er ja auch zu funktionieren, weshalb mir immer noch nicht ganz klar ist, warum eine ähnliche Konstruktion hier nicht funktioniert. Eventuell liegt es wirklich nur an dem seltsamen Dehnungsverhalten des Stoffes...
  9. Der Stock hat die fixe Länge von 120cm. Das sollte aber nicht das Problem sein, da die Säume im Test schon extrem gespannt waren und sich, wie du richtig vermutest, nicht weiter dehnen ließen. Das mit den nachträglichen CatCuts habe ich auch überlegt. Danke für den Tipp mit den Papier-Clips!
  10. Nach vier Rucksäcken und einem Quilt durfte natürlich auch das MYOG Tarp nicht fehlen. Ziel war es, ein Ein-Personen Tarp zu nähen, das möglichst leicht und gleichzeitig zuverlässig und windstabil ist. Um die Fertigung zu vereinfachen, habe ich lange an einem Schnitt gearbeitet, der nur 2 Nähte erfordert und die Stoffbahn möglichst optimal ausnutzt. Bei Interesse kann ich diesen gern auch noch vorstellen. Durch die wenigen Nähte war es möglich, diese als saubere Doppelkapnaht auszuführen, ohne ewig zu brauchen. Auch bei den Abspannpunkten aus schwarzem Dyneema Gridstop habe ich mir sehr viel Mühe gegeben. Umso ärgerlicher ist leider das Resultat... Obwohl ich, wie ich denke, relativ genau gearbeitet habe, lässt sich das Tarp nicht sauber abspannen. Ich befürchte, dass dies an dem verwendeten Cordura 6.6 Nylon liegt, dass ich bei Extremtextil gekauft habe. Dieses zieht ein extrem seltsames Dehnungsverhalten, dass ich mir bisher nicht erklären kann: in beide Richtungen der Ripstopfäden dehnt es sich sehr stark, während es sich im 45° Winkel zu den Ripstopfäden fast gar nicht dehnen lässt. Ich kann mir dieses Verhalten nicht erklären, vermute aber, dass es zu dem leicht asymmetrischen und schlechten Abspannverhalten führt. Hat irgendjemand von den Tarpexperten eine Idee, wie es noch zu retten wäre? Im aktuellen Zustand verkleinert sich der Innenraum leider recht stark durch die Falten und ich habe die Befürchtung, dass es bei Wind noch schlimmer und stark flattern wird... Hier nur die Bilder des Problemtarps: Von vorne sieht es noch ganz okay aus: Von hinten offenbart es jedoch große Falten in den Diagonalen: Der zusätzliche Abspannpunkt verschiebt die Falten nur an eine andere Stelle und verkleinert den Innenraum deutlich: Von der Seite sieht man, dass der Innenraum am Fuß/Kopfende durch den mittelhohen Abspannpunkt stark eingeschränkt wird: Zum Schluss noch ein Bild von innen, auch wenn nicht viel zu erkennen ist: Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann
  11. @ULgeher hat es imho sehr gut erläutert, mit einer kleinen Abweichung: Die auf der Powerbank aufgedruckte Kapazität in Ah bezieht sich normalerweise auf die nominelle Akkuspannung des eingebauten Akkus (meistens der gewichtete Durchschnitt während einer Entladung; irgendwas zwischen 3,6V und 3,85V). Das USB Messgerät misst hingegen die Kapazität auf USB Spannungsniveau von meistens etwa 5,0V. Daher ergäbe sich auch bei 100%iger Efiizienz ein Kapazitätswert, der nur etwa 74% (3,7/5=0,74) der Nennkapazität der Powerbank entspricht. Dies entspricht ziemlich exakt dem von @ChristianS festgestellten Unterschied zwischen gemessenen Wh und Ah (Siehe Beispiel 1: 76% * 0,74 = 56,24 %). Bei der Beurteilung der Effizienz darf daher nur die gemessene Kapazität in Wh betrachtet werden. (Es sei denn man berechnet die unterschiedlichen Spannungsniveaus mit ein, aber genau das macht ja die Kapazität in Wh)
  12. Oder umgekehrt: Abends nach Sonnenuntergang bei 10°C aufgepumpt und morgens während man noch mit dem warmen Körper liegt, die Luft abgelassen . Dazu kommt, dass die meisten Leute eher noch wach sind, wenn die Sonne untergegangen ist, aber noch nicht aufstehen wenn sie wieder aufgeht. Von daher freue ich mich, dass die Physik auf meiner Seite ist
  13. Sehr interessant, dankeschön! Die Seite kannte ich, aber diesen Stoff hatte ich nicht auf dem Schirm. Leider gibt es keine Reißfestigkeits- und Wassersäule Angaben oder habe ich die am Handy nur übersehen? Aufgrund der Wildcampingprobleme im Alpenraum wird es bei mir erst mal doch eine Hüttentour. Aber ich bin trotzdem weiterhin sehr am Trailstar interessiert. Auch wenn ich es schade finde, dass es nach allem was ich hier gelesen habe noch nicht erfolgreich für 3 Personen eingesetzt wurde und scheinbar auch nicht sehr geeignet dafür ist
  14. Mein Gedankengang war, dass der 6. Hering vom Eingang relativ frei platziert werden kann, wenn man dort eine lange Leine wählt. Dann bleiben noch 5 Heringe, die sehr fest in einem jeweils relativ kleinen Bereich sitzen müssen. Das ist nur einer mehr als bei einem Mid, sodass ich dort nicht den großen Unterschied sehe. Das Trailstar hat zwar einen größeren Footprint, aber dafür sollte es sich auch einfacher über Hindernisse, wie Felsen oder Ähnliches spannen lassen oder sehe ich das falsch? Ein Mid für 3 Personen ist ja auch nicht sooo klein (bzw. kenne ich nur welche für 4 Personen, die auch relativ hoch sind)... Das Kniegerutsche stört uns hoffentlich nicht zu sehr, da wir alle unter 25 und noch gelenkig sind Lange Rede kurzer Sinn: ich sehe nicht wirklich den Unterschied in der Platzwahl außer, dass ich einen Hering mehr präzise im Boden verankern müsste. Klingt das logisch oder eher nach Schönreden für die Trailstarkenner unter euch? (bedenkt bei Mid Vergleichen, dass es um 3 Personen geht)
  15. Danke für die Erfahrung. Dann werde ich vielleicht doch mal bei Extex nachfragen, wann es das wieder gibt!
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