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Ultraleicht Trekking

Jonathan

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  1. Danke, Danke Dann warte ich gespannt auf eure Ergebnisse! Wenn ihr noch Fragen habt, versuche ich sie gern zu beantworten! Ansonsten steht ja alles super zusammengefasst in der Anleitung von @Southern Flyer
  2. Der ist unglücklicherweise bei einem Hubschraubereinsatz im Gebirge durch den Wind des Rotors unwiederbringlich davon geweht worden... Wer ihn findet kann ihn gerne behalten, aber über ein Foto würde ich mich freuen
  3. Danke! Wenn man mit leichten Sachen anfängt ist das mit dem Durchhaltevermögen beim lernen meines Erachtens nicht so schwer, da man schnell Erfolge erzielt! Ich habe glaube ich mit einem Inlet angefangen und dieses dann auch eine Weile verwendet. Sogar bei einem Inlet kann man denke ich oft Geld durch MYOG sparen, wenn man es jetzt nicht mit den günstigsten China Importen vergleicht. Immerhin ist das selbst gemachte Produkt ja auch Made in Germany und ohne schlechte Arbeitsbedingungen entstanden
  4. Welchen Katabatic hast Du? Dann schau ich mir das mal auf der Website im Detail an
  5. Vielen Dank Ich hatte gehofft, dass vielleicht jemand schon mal in einer ähnlichen Situation war oder allgemein Erfahrungen mit einem Wärmekragen hat. Ich kann leider nur hoffen, dass das was bringt. Zumal ich mir nicht sicher bin, ob sich das Kopfende dann noch so schön zuziehen lässt. Bezüglich der 3-Jahreszeiten: Ich bin gerne in den Bergen unterwegs und hab letztes Jahr im September in den Alpen durchaus Nächte mit 1-2 Grad Celsius erlebt. Und das war gerade mal auf 1500m Höhe... Ansonsten dachte ich mir lieber ein bisschen zu viel als zu wenig Isolation
  6. Hi Jonathan, dann kannst du dich ja bei Eigenbedarf einfach an meinen Abmessungen orientieren Mir passen die Maße sehr gut, auch wenn der Quilt vielleicht 5cm länger sein könnte. Wenn ich jedoch noch einen Wärmekragen annähe, dann erübrigen sich diese auch wieder... LG Jonathan
  7. Hallo liebe UL-Community, dank eures geballten Wissens habe ich mich nach einigen Inlets, Packsäcken und schließlich Rucksäcken an ein finanziell aufwendigeres Produkt herangetraut: einen ultraleichten 3-Jahreszeiten Daunenquilt. Die grundsätzlichen Anforderungen an den Quilt waren, meinen im leider davongeflogenen Cumulus LiteLine 400 (780 gr. 2°C bis -4°C) zu ersetzen, dabei aber leichter und ein bisschen wärmer zu sein Aufgrund der einfacheren Befüllung und der Möglichkeit, Daunen nachträglich ein wenig verschieben zu können, habe ich mich für ein Karo-Baffle-Design entschieden. Als Anleitung wurde die von @Southern Flyer aus diesem Forum (Vielen Dank dafür !!!!!), sowie Youtube Tutorials von Dubber und Joe Brewer zu Rate gezogen Um ein ungewolltes Verrutschen der Daunen zu verhindern, habe ich wie @Southern Flyer 5 x 7 Karos genäht und für den Abstand zwischen diesen im Gegensatz zu @Southern Flyer (12cm) lediglich 8cm gewählt, sodass die Daunen tatsächlich nur schwer zu verschieben sind, genau wie ich es mir gewünscht hatte. Das Befüllen wurde dadurch jedoch auch deutlich schwieriger. Es war nicht möglich, die Daunen von Hand in alle Bereich zu stopfen. Stattdessen habe ich einen großen Müllsack mit den Daunen befüllt und diesen mittels eines Föns aufgeblasen, sodass die Daunen mit dem Luftstrom über ein an dem Müllsack festgeklebtes Papprohr direkt in den Quilt geleitet wurden. Durch den Luftstrom hat sich der Quilt extrem aufgeblasen, sodass die Kammeröffnungen maximiert wurden und die Daunen nach einiger Zeit überall hingeströmt sind. Die Inspiration dafür stammt ebenfalls aus diesem Forum, leider weiß ich gerade nicht mehr von wem, danke ihm/ihr aber für diese großartige Idee! Die Maße habe ich auf meine Größe (175 cm, 65 kg) angepasst und bin bei folgendem Design gelandet Als Materialien habe ich mich für das daunendichte 27g/qm Ripstop Nylon in dunkelgraublau (außen) und schwarz (innen) von ExTex als Hülle des Quilts, sowie das 25g/qm Polyamid Moskitonetz mit 155 Maschen/qcm von Extex entschieden Da ich, wenn ich schon den MYOG Aufwand betreibe, auch das bestmögliche Ergebnis erhalten will, habe ich die 860 cuin Daune von ExTex gekauft (2 x 250gr. Packung) Als Bafflehöhe habe ich 6,5cm (Naht zu Naht) gewählt, um einen Temperatur Bereich von Komfort -1°C bis Limit -7°C anzupeilen. Inkl. Nahtzugabe schnitt ich 9cm hohe Baffles aus, da ich bei jedem Baffle alle 4 Seiten einmal umschlug und vernähte, um sicherzustellen, dass diese niemals ausfransen werden. Um den Nahtabstand von 6,5 cm perfekt einhalten zu können, bog ich mir eine Büroklammer zurecht, die ich am Nähfuß befestigen konnte und die mir so immer den perfekten Abstand anzeigte Um ca. 20% Overfill zu erhalten verwendete ich genau 400gr. Daunen (860 cuin) Als Garn habe ich den schwarzen Alterfil 100 und den blauen Gütermann Allesnähgarn Farbe 68 verwendet. Wenn ich den dunkelgraublauen und schwarzen Stoff miteinander vernäht habe, habe ich entsprechend auch den schwarzen und blauen Garn als Unter bzw. Oberfaden verwendet, sodass jede Seite des Stoffes ihre passende Garnfarbe erhalten hat. Damit das Ergebnis dabei ansehnlich wurde, musste die Fadenspannung sehr genau eingestellt werden, was aber sowieso meine Absicht war. Dazu habe ich spaßeshalber einige Teststücke mit verschiedenen Fadenspannungen unter dem Mikroskop betrachtet und konnte so genau erkennen, bei welcher Spannung sich die Verschlingung der beiden Garne am mittigsten positioniert. Dies ist aber keineswegs notwendig und führt wahrscheinich auch nur zu marginalen Verbesserungen Die Fußbox gestaltete ich mit 3 von 7 Baffles relativ lang, da mir ein möglichst gutes Wärme-Gewichtsverhältnis wichtiger als die Bewegungsfreiheit/Flesxibilität war Zur Befestigung des Quilts auf meiner TAR XLite mittels @Stromfahrers Knopflochgummi-Methode nähte ich auf jeder Seite des Rückenbereichs 3 kleine Gummibänder von ExTex mit entsprechenden T-Stoppern an. Die Enden der Bänder nähte ich dabei nicht direkt aufeinander, sondern V-förmig nebeneinander um die Zubelastung auf die doppelte Nahtlänge in dem dünnen Stoff zu verteilen Am Fußende nähte ich ein unelastisches Band als Schlaufe zum Aufhängen ein. Dies platzierte ich dort, wo die Fußbox zusammengenäht wurde, da dort 12(!) Stofflagen (4 jeweils doppelt umgeschlagene Stoffkanten) übereinander sind. Diese "Fußboxverbindungslinie" ist somit sehr stabil und überträgt die Zugkraft gleichmäßig in die restliche Hülle. Dort, wo die Fußbox endet, ist ein elastisches Dreieck (aus 50mm breitem elastischen Band von ExTex ausgeschnitten) eingenäht, um diese Stelle zu entlasten Am Kopfende nähte ich einen Kanal für eine elastische Gummischnur mit 3mm Durchmesser von ExTex ein, den ich am Ende offen lies (die Schnur wurde dort mittels Knoten gesichert), um die Schnur bei Bedarf austauschen zu können. Für die Position des Tankas berücksichtigte ich @Southern Flyers Tipp, diesen nicht mittig sondern etwa bei 1/4 der Breite anzubringen, damit er nicht im Gesicht herumhängt Für den Verschluss am Kopfende wählte ich einen Druckknopf, damit der Quilt am Verschluss überlappt und keine Lücke bleibt. Die Knopfkomponenten wurden dort eingepresst, wo der Stoff durch die Umsäumung und den Kordelkanal 8-lagig ist, um ein ausreißen zu verhindern. Aus dem selben Grund wurde der Knopf mit leichter Haftkraft (von ExTex) gewählt. Das Gesamtgewicht beträgt 606 Gramm. Dabei entfallen 206 Gramm auf die Hülle inkl. Befestigung, Gummikordel am Hals und Aufhängeband am Fußende Der Loft der 400gr. 860 cuin Daune ist wirklich beeindruckend! Auch der Aufbewahrungssack des Cumulus LiteLine 400 wird merkbar stärker ausgefüllt als durch den Cumulus, der ebenfalls 400 gr. Daune (850 cuin) hatte Genäht habe ich den Quilt mit meiner Pfaff IDT 1209 mit Obertransport, ohne den mir die Verarbeitung des dünnen Stoffes so nicht möglich gewesen wäre Ich habe bereits zwei Probenächte in dem Quilt bei einer Außentemperatur von 0 bis 2°C im Garten bei Sternenklarer Nacht ohne Shelter verbracht. In der ersten Nacht habe ich einiges an Zugluft reinbekommen, da ich die Befestigung an der Isomatte noch nicht hatte und bin deswegen vorzeitig reingegangen. In der zweiten Nacht mit Isomatten Befestigung lies es sich bis etwa 3 Uhr in Unterwäsche in einem Nylon Inlet gut schlafen. Dann bin ich jedoch aufgewacht, da alles ziemlich klatsch nass und teilweise eine Eisschicht auf dem Quilt war In dieser Nacht war mir bis zum Feststellen der Feuchtigkeit nicht kalt, jedoch fand ich, dass der Halsbereich nicht perfekt abschließt: Dort habe ich schon mal ein wenig kalte Luft gespürt und überlege deswegen, noch einen "oversized" Wärmekragen anzunähen. Geplant ist ein Schlauch von 10-12 cm Durchmesser am oberen Ende anzuähen, der mit etwa 30 bis 40 gr. von der restlichen Daune befüllt werden soll und so etwa 50 gr. mehr Gewicht bedeuten würde. Was meint ihr zu dieser Idee?
  8. Jonathan

    Vorstellungsthread

    Hi @wilbo das ist ein selbstgeschneidertes Tarp aus 55g/m ExTex Sylnilon von einem meiner UH Freunden, die mit dabei waren! Für einen UH Wanderer ist es allerdings mit 700gr. (weiß nicht mehr ob mit oder ohne Y Gestänge) ziemlich leicht, da ich ihn wohl lang genug mit UL bequatscht habe (auch wenn in seiner restlichen Ausrüstung noch nicht viel leichtes vorhanden ist, da das schwere Zeug halt schon da und noch in gutem Zustand war) LG Jonathan
  9. Jonathan

    Welche Kamera

    Ich kann die Panasonic Lumix GX80 empfehlen. Mit Objektiv vor einem Jahr für 450€ bekommen. Sollte jetzt also günstiger möglich sein. Gewicht des bodys liegt bei 430 gr. Das leichte pancake Objektiv was oft dabei ist wiegt etwa 80 gr. Lohnt sich natürlich nur, wenn man vorhat, sich noch weitere Wechselobjektive zuzulegen. Dabei ist dann meiner Meinung nach das MFT System aufgrund der großen, relativ günstigen und leichten Objektivauswahl ein guter Kompromiss aus professioneller Qualität und einem leichten, kompakten System.
  10. Jonathan

    Vorstellungsthread

    OT: Nein, leider nur die GX80, die dafür mit 430 gr. aber 228 gr. leichter als die G9 ist
  11. Jonathan

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen, wie viele hier lese ich bereits seit geraumer Zeit intensiv in diesem Forum, da ich immer wieder großartige Ideen, Reiseberichte etc. finde. Vor einigen Jahren war ich in Neuseeland zum Work&Traveln unterwegs und habe damals noch mit etwa 16kg Gepäck das mehrtägige Wandern für mich entdeckt, nachdem ich als Kind bereits dutzende Tagestouren in den Alpen mit meinen Eltern absolviert habe. Mittlerweile bin ich dank diesem Forum und Alex' Bergreif Blog bei einer alpentauglichen Packliste von etwa 5 - 6 kg inklusive Systemkamera Ausrüstung angekommen und konnte mich letztes Jahr auf einem Teil des Traumpfades München-Venedig bereits für die Vorzüge des (ultra-)leichten Wanderns begeistern (mal davon abgesehen, dass ich zeitweise Gepäck meiner UH Kumpanen schleppen "durfte" ) Ansonsten bin 22 Jahre jung, studiere in Berlin Physikalische Ingenieurwissenschaft und habe damit zusammenhängend einen besonderen Hang zu Optimierungen und Perfektionismus. Ansonsten bin ich noch Fotografie begeistert, sodass meine Systemkamera und ein bisschen zusätzliche Ausrüstung trotz des knappen extra Kilos immer mit muss. Durch mein erstes MYOG Projekt (der Dosenkocher gefunden auf Alex' Bergreif Blog) wurde ich begeisterter MYOGer und habe seitdem bereits zwei Rucksäcke, zahlreiche Kleinigkeiten und neuerdings einen Daunenquilt geschneidert, den ich demnächst vorzustellen gedenke, da er nur dank dieses Forums entstehen konnte . Als nächstes Projekt soll irgendwann ein Mid folgen und danach bin ich eventuell bereit, auch mal meine Packliste hier auseinandernehmen zu lassen Bis dahin freue ich mich auf viele weiter gute Tipps und Diskussionen und hoffe, ab und zu auch selbst etwas beitragen zu können. LG Jonathan PS - sorry, dass die Fotos so groß angezeigt werden, finde gerade nicht, wie man das ändern kann
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