Waldfrau
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Bitte nicht. Beitragen kann ich nichts, lernen und lesen möchte ich trotzdem weiter.
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Danke, ich hatte schon einige Treads gelesen, den hatte ich noch nicht gesehen.
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Geht erst 168 Tage vorher, aber danke für den Hinweis.
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Dankeschön, ich weiß. Ich habe die wasserdichte und etwas schwerere.
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Guten Morgen, ich fasse mal meine Antwort zusammen, ohne zu zitieren. Isomatte: Mal eine Frage, ich wunder mich etwas über die Hinweise, dass die Neoair so empfindlich ist. Ich habe meine seit 2011 und habe sie durchaus schon etwas gefordert, sie hat mir nie was übel genommen. Im Wald auf einem Stück Tyvek, ging gut. In einer geschotterten Schutzhütte auf dem Rothaarsteig: kein Problem. Von daher dachte ich bisher, etwas aufpassen und es passt. Sollte ich tatsächlich ein Loch reinbekommen gibt es genug Wasser um es am nächsten Tag zu finden und zu flicken. Leichter? ich habe meine an meinem Mann abgetreten und habe nun die x-lite. 350g finde ich eigentlich o.k. Was ich aber von mir weiß, gestückelte Unterlagen nehme ich im Schlaf auseinander. Außerdem habe ich die Matte. Naja und vielleicht an dieser Stelle wenige Bereitschaft mich von dem was ich kenne zu verabschieden zumindest im Moment. Tarp: da ich gerne oben ohne schlafe: große Bereitschaft zu lernen und zu verändern. Da ich regelmäßig das jahr über bei Touren und Weiterbildungen draußen schlafe, habe ich viel Zeit zu üben und zu lernen. Mein Gedanke hier ist, was in Deutschland im November klappt, müsste in der Sierra im August auch funktionieren. Quilt: wollte ich am Anfang nicht ran, die Vorteile überwiegen aber so stark, dass ich mich da durchbeisen will, sollte ich am Anfang Mühe haben. Probieren und testen vor der Tour ist m.E. von der ganzen Ausrüstung ein muss, deshalb ist auch ein Einkauf in den Staaten keine echte Option. Bivi/ Bugnetz: ich kenne mich ganz gut. Ich habe gerne Luft um mich rum, ich vermute stark, dass ich mich mit Netz wohler fühlen werde. Von daher ist erdstmal der Plan damit klar zu kommen. Ich liebäugel ein bisschen mit dem Treffen am Edersee, ich muss nur oft am Wochenende arbeiten. Wenn es passt würde ich da gerne zum Abgucken vorbei kommen. Kleidung: Im Moment denke ich an ein dünnes Shirt, Patagonia Downshirt (230g) und als Wind/Regenjacke den Alpine Hoodini (165g). Am den Beinen eine Shorts und eine lange Unterhose. ggf. wenn es windig/nass wird noch eine montane featherlite Pants. Plus Schlafklamotten, sollte ich in etwa damit hinkommen. Die Windhose und die beiden Jacken besitze ich bereits, ich bin ganz froh schon bevor ich mir über UL Gedanken gemacht habe, aufs Gewicht geachtet zu haben. Über die Kilometer am Tag mache ich mir dann Gedanken, wenn ich da bin. Im Mittelgebirge fühle ich mich mit 30 km am Tag wohl, in der Sierra? Ich nehme mir die 21 Tage Zeit, bin ich schneller (was ich vermute), habe ich noch Zeit für ne andere schöne Tour. Das im Moment größte Problem ist nur, wie ich die Zeit bis dahin überstehe, es juckt verdammt in den Füßen und Beinen. Habt vielen Dank! Sonja
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Ich schließe mich Micha an, auch wenn ich Tarpunerfahren bin, schlafe ich gerne ohne irgendwas und hatte noch nie Probleme mit Ameisen. Ist eher eine Frage der Platzwahl und der Aufbewahrung der Lebensmittel. @ Bohnenbub, du hast es ja schon geschrieben, Großkatzen sind auf dem JMT nicht so das Thema. Wenn ich es richtig verstanden habe, reagieren Katzen bei der Jagd auf Bewegung, von daher könnte ich mir vorstellen, dass da ein Zelt etwas sicherer ist. Sollte ich mal im echten Großkatzenrevier unterwegs sein... Danke für den Link, da ist viel brauchbare Information bei um mir weiter eigene Gedanken zu machen. Habt alle vielen Dank, ich lerne grade eine Menge. Sowohl hier im Tread, als auch im Forum überhaupt.
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Was meinst du denn jetzt mit Krabbelzeug? Unangenehmes wie Spinnen, Nacktschnecken und Käfer, potentliell gefährliches wie Zecken, oder akut gefährliches wie Spinnen und Schlangen in entsprechenden Ländern? Ich persönlich schicke jede Spinne aus meinem Schlafsack wieder raus und suche mich regelmäßig nach Zecken ab, beim Schlafen (außer in einer Laubhütte) ist mir noch nie ne Zecke unter die Decke gekrochen. Sind giftige Spinnen, Schlangen und Skorpione unterwegs müsste ich nochmal überlegen, aber die Storys vom JMT handeln von anderen Tieren. Was Bären und ggf. auch Pumas (da glaube ich aber nicht wirklich an ein Treffen) angeht finde ich die von Micha erwähnte Fluchoption bedenkenswert. Wenn ich auch nicht fliehen würde (hoffe ich zumindest, weil das gefährlich werden könnte), ist doch groß machen sinnvoll. Da mich noch aus Zelt oder Bivi turnen zu müssen scheint mir eine bessere Option. Vermutlich ist es aber neben allen logischen Argumenten pro/cotra Bivi Geschmackssache.
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Ach so. Dann hilft es bestimmt auch gegen Waldbrand: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
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Mir nicht. Verätst du es mir?
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Die Puma Zelt Story kenne ich aus erster Hand und ich glaube nicht, dass ein Zelt mich vor Bären und Pumas schützt. Vom Kopf her fühle ich mich draußen sowohl vor Tieren als auch vor Menschen sicherer, wenn ich sofort sehe was los ist. Hier im Wald schlafe ich wie ein Baby wenn ich nur so draußen liege. Im Zelt beunruhigen mich Geräusche mehr. Nur vor dem Wetter habe ich mit Tarp mehrAngst, das sollte aber im Laufe eines Jahres über die Erweiterung meiner Stille zu lösen sein. Am Schlaf Setup kann ich ja noch feilen, im Moment denke ich aber mit der Neoair die leicht und vorhanden ist gut leben zu können. Der Maripossa ist ein super Rucksack er ist schlicht eine Nummer zu groß. Und selbst so mag ich ihn schon lieber als den Deuter, mein Rücken ist beim Laufen soviel beweglicher. Ich möchte keinen normalen Rucksack mehr haben.
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Wow, danke jetzt bin ich schon eine Ecke weiter. Ob ich genug nähen kann für ein brauchbares Tarp werde ich rausfinden, die Bestellung ist raus. Danke für den Bivilink, ich habe wenig Lust auf Tarp, Bivi und Mückenetz, dann mache ich das Tarp groß genug und bei wirklich schlimmen Regen könnte ich ja immer noch den Müllsackliner über die Füße stülpen. Mit dem Blancho bin ich überzeugt, dann bleibt der hier- danke fürs hartnäckig ausreden. Zum schlafen: ich laufe eigentlich immer bis zur Dämmerung und egal wieviele Kilometer brauche ich einen Moment um runterzukommen. Ich bin dann von den Eindrücken überdreht, auch wenn der Körper platt ist. War früher nicht so, kommt wohl mit den Jahren. Auch wenn ich mir jetzt wie eine Oma vorkomme, hat sich auch meine Fähigkeit hart zu schlafen verschlechtert, zumal ich Seitenschläferin bin und einen leichten Hüftschaden habe. Wenn ich es vor der Tour nicht schaffe gut auf einer z-lite zu schlafen, bleibe ich wohl bei der Neoair- Schlaf ist heilig Noch eine letzte Frage: was sind Loadlifters, ich kann es mir grob zusammen reimen, aber eben nur grob. Habt vielen Dank, ihr helft mir grade über einige Ecken hinweg, an denen ich beim rumdenken hängen bleibe. Sonja
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Schottland im September mit der Freundin + Packliste
Waldfrau antwortete auf Freierfall's Thema in Tourvorbereitung
Hallo, da kann ich was zu betragen, ich habe sehr lange Haare, mittlerweile bis zum Hintern. Im Alltag würde ich mich auch weigern nur einen Kamm zu haben, auf Tour geht das ohne Probleme. Ich habe mir einen ziemlich guten und somit auch teuren Kamm (ca. 9 Euro) mit groben Zinken gekauft. Offene Haare sind auf Tour eh nervig ohne Ende, also flechte ich sie. Bevor ich losgehe haue ich nochmal ne Kur oder sowas rein, das hilft schonmal eine gute Weile. Ich mache alle 1-2 Tage den Zopf auf, kämme mir die Haare und flechte sie neu. Funktioniert ohne Probleme, ein Killer ist nur das Schlafen mit Mütze, da ist es wichtig abends sehr fest zu flechen. Im Sommer wenn es sehr warm ist mache ich auch gerne zwei Zöpfe, da bleibt der Nacken kühler. Euch eine schöne Tour, Sonja -
Danke, schön, dass du mir beim Tarp gut zuredest, im meinem Kopf schwirren da komische Gedanken rum, dass ich dann mit zu wenig Schutz blöd auf nem Berg sitze und mein selbstgenähtes Tarp den Geist aufgibt. Aber ich habe ja noch ein Jahr Zeit zu lernen, sowohl den Tarpaufbau, als auch dem ganzen zu vertrauen- wohl eine Kopfsache. Du hattest irgendwo gepostet, welches Bugnet du für den PCT hattest- ich finde es nicht mehr. Vielleicht kannst du es nochmal erwähnen? Brauche ich mit Daunenquilt und Tarp ein Bivi, oder geht es ohne? Hm, über die z-Lite habe ich schon nachgedacht, ich bin aber eine schlechte Schläferin, vieleicht versuche ich mich noch dran zu gewöhnen. Auf der Neoair schlafe ich super, aber ein Versuch ist es vielleicht wert. Zum Rucksack: in meiner Vorstellung sind die Bärentonnen groß und brauchen einen großen Rucksack. Wenn ich den Maripossa nicht passend umgeändert bekomme, welchen würdest du empfehlen? Vom Lesen finde ich den G4 eigentlich am schönsten, weil am schlichtesten. An den Blancho dachte ich vor allem als Ersatz für eine lange Hose, wenn ich nur Shorts und eine lange Unterbux habe. Ich habe nach einem Tag laufen Mühe mich sofort abzulegen nd bin meist noch etwas umtriebig. Auf jedenfall ein dickes Dankeschön, Sonja
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Da habe ich ja außer ein paar Gramm wenig gewonnen. Ich habe zwar vor mir noch was zu basteln, damit ich ohne Footprint das Außenzelt nutzen kann, aber für den Trail macht das keinen Sinn. Ich schleppe dann für ein bisschen Regenschutz viel Gewicht, habe aber null Schutz vor Mücken. Brauch ich vielleicht auch nicht, vielleicht aber auch doch. Dann würde ich eher ein Tarp nehmen. Ich glaube am liebten wäre mir, ihr würdet mir gut zureden, mich ans Tarp ranzuwagen.
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Hallo,ich trau mich mal mit meinen Ausrüstungsfragen schon jetzt um die Ecke zu kommen: Nächstes Jahr werde ich im August den JMT laufen. Bevor ich von UL Trekking gehört habe, habe ich schon auf relativ leichte Sachen geachtet und habe von daher z.B. schon lange eine Neoair. Meine erste Tour war nicht genau gewogen mit ca. 12 kg, incl. Wasser und Essen für drei Tage (das Essen nicht das Wasser). Nun bin ich dabei, mir Stück für Stück eine leichtere Ausrüstung zusammen zu stellen. Ich bitte darum, mir an passender Stelle den Kopf zu waschen, oder aber ich bin gedanklich auf dem richtigen Weg. Gut, also die großen drei: Zelt, zur Zeit noch ein Hubba Hubba nx, ich schwanke zwischen mitnehmen (ich habe es nunmal und wenn der Rest stimmt....), einem Tarptent und mir in dem Jahr skills drauschaffen und mit Tarp schlafen. Eigentlich fühle ich mich am wohlsten, wenn nur eine Unterlage reicht. Von daher habe ich mit dem freieren Tarpgefühl wohl weniger Mühe. Was mir fehlt sind die Fähigkeiten ein Tarp (welches???) wetterfest aufzubauen. Ist im Moment aber noch nicht Thema Nr. 1. Schlafen: Ich habe eine Neoair und plane ein Cumulus Quilt 350 zu besorgen. Ich friere recht schnell, möchte aber mich trotzdem weiter weiter wagen und lernen mit weniger auszukommen. Rücksack: Ich hatte einen Deuter 40+ 10, nicht ganz so schwer, aber zu schwer. Ich habe hier im Forum einen Gosammer Maripossa erworben. Er ist leider wohl etwas zu groß, aber um den Umgang mit einem UL Rucksack zu üben erstmal o.k. Ob ich noch was abändern kann, oder es ein neuer wird- mal sehen. Doch noch eine Frage dazu: ist es machbar, wenn die Träger weil der Rucksack für größere Rücken gedacht ist an der Polterung zu schnippeln, damit sie weniger an den Schultern schubbern? Kleidung: Ich habe einen Patagonia Alpine Hoodini und eine leichte Danenjacke. Als Hose wollte ich eine Shorts und eine lange Unterhose mitnehmen. Außerdem habe ich eine Featherlite Hose. Vor kurzen gab es bei MC Trekk einen Daunenblancho. Das gute Teil ist 160g schwer, lässt sich als Poncho nutzen, als kleine Decke und als Rock. Wäre eine Ergänzung zur Daunenjacke für wirklich kalte Nächte und würde abends die lange Hose ersetzen. Gute Idee oder Denkfehler? Vielen Dank an alle die sich immer wieder die Mühe machen Anfängerfragen zu beantworten.
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Nachtrag, das sollte ein Zitat von Tapsi Törtel sein, habe da wohl zuviel gelöscht. Aber ganz egal was ich mache oder auch nicht ... ich kann in diesem Leben, wie es heute "normal" ist niemals mit positiver Ökobilanz leben, ich lebe IMMER zerstörerisch !
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Wow, danke für die rege Diskussion. Ich denke, dass wenn man nicht immer noch ein neues Teil kauft, nur weil es etwas leichter ist sich UL keinesfalls schlechter in der Bilanz niederschlägt als der übliche Outdoorkram. Naja die Schuhsohlen sind wohl schneller durch. Hier wäre aber für mich die Leichtigkeit durchaus der höhere Wert. LNT setze ich mal vorraus, meine Gedanken gehen in die gleiche Richtung nur, dass ich für mich die Begriff Spuren weiter fasse. Aber ganz egal was ich mache oder auch nicht ... ich kann in diesem Leben, wie es heute "normal" ist niemals mit positiver Ökobilanz leben, ich lebe IMMER zerstörerisch ! Das ist klar, ich kann nicht vermeiden, dass mein dasein sich auf meine Umwelt auswirkt. Dennoch mache ich mir Gedanken in welcher Form und wieviel. Ich schlafe ja auch draußen, aber nicht an besonders sensibelen Stellen. Ich glaube grundsätzlich nicht an einfache Formeln. ich glaube aber an das Handeln nach besten Wissen und Gewissen. Ich will den UL Gedanken überhaupt nicht in Frage stellen. Wie schon von einigen geschrieben, passt er sehr gut zur Nachhaltigkeit. An den Stellen an denen es (bei mir) hängt gehe ich erstmal davon aus, dass mir Wissen fehlt, oder ich zu kurz denke. Kleines peinliches Beispiel: ich habe in der Diskussion zu den amerikanischen Müllsäcken die Frage gelesen, warum nicht die eh schon im haushalt vorhandenen Tüten verwendet werden. Warum auch immer, auf die Idee bin ich nicht gekommen. Ich hing bei Rucksackhülle ersetzt "man" mit einem Müllsack. Genau solche Sachen hatte ich mir erhofft. Daher vielen dank für die rege Diskussion und die neuen Denkanstöße.
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OT: Als ich noch in der Nähe von Marburg lebte, hätte ich geschrieben Mittelhessen, nun 15 km südlich von Kassel ist es definitiv Nordhessen, die Grenze ist wohl wieder schwierig
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Puh, erstmal danke, dass ihr mir meine Sorge genommen habt den Kopfsprung ins Fettnäpfchen geschafft zu haben. @ Trekkerling: eine Frage, was ist ein Compactor Bag? Ein fester Müllsack? so reime ich mir das gegooglte zusammen, right? @Nature base: danke für den Link, Daunen ein besonders schwieriges Thema. ich habe mir vor einem Jahr einen gebrauchten Schlafsack gekauft und werde ihn wohl weiter nutzen auch wenn es leichtere gibt. @ mrhardstone: da hast du definitiv recht, es geht auch mir um das ganze Paket. ich versuche Flugreisen zu meiden, wenn möglich den Zug zu nehmen und dennoch werde ich nächstes Jahr in den Flieger steigen um den JMT laufen zu können. Auf die Kurz oder Langlebigkeit habe ich Einfluss, ich glaube auch nicht daran, dass schwere Sachen länger halten. Sind sie scheinbar stabiler gehen viele damit auch weniger sanft um= genauso schnell oder langsam kaputt. harald Welzer wurde vom Liebsten grade mit " oh der ist doch Gott komentiert", danke für den Link. Und zum Rucksackliner, genau solche Gedankenanstöße hatte ich mir erhofft. ich denke ganz gerne selber und ich mag dafür Ideen und Impuse von außen. Am Ende laufe ich dann meine Tour, mit meinem Gepäck und meiner Ökobilanz. Also nochmal Danke und habt es alle gut und leicht.
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Ein vorsichtiges Hallo, im Gedanken und zunehmend auch in der Praxis beschäftige ich mich schon eine Weile mit dem Ultraleichtansatz. Ich habe lange drüber nachgedacht, ob ich meine Fragen und Gedanken posten soll- mir ist klar, dass sie zumal von einer euch unbekannten Person als Provokation vorkommen können. So meine ich es definitiv nicht- ich komme nur alleine in meinem Kopf nicht weiter und habe auch in der Suche noch nichts passendes gefunden. Grundsätzlich denke ich, dass bei Entscheidungen immer eine Rolle spielt, welcher Wert höher angesetzt wird. Ultraleicht ist hier logischerweise ein hoher Wert, für alles was passieren könnte gerüstet zu sein, ein niedriger. Soweit so gut- da komme ich locker mit. Nicht auf jeden Zug der Outdoorindustrie springen, Sachen selber machen usw. passt gut zu meinen persönlichen Werten wie ich mit Ressourcen ungehen möchte. Da kann ich gut für mich entscheiden, ein Teil zu nutzen weil ich es habe- selbst wenn es auch noch leichtere Sachen gibt. Im Moment hänge ich z.B. am Rucksackliner. Klar, leicht ist ein Müllsack. Ökologischer wäre aber wohl ein Teil, dass ich öfters verwenden kann. Das gleiche Problem habe ich mit den vielen Zipp-lock Beuteln. Die kann ich zwar mehrmals nehmen, aber wenige Packsäcke wären vermutlich sparsamer aber schwerer. Dankbar bin ich für die Idee, des Blasters- der passt mir gut ins Konzept, weil beide Werte abgedeckt sind. Nun zu meiner Frage, wie macht ihr das? Gibt es Ideen und Möglichkeiten, an die ich noch nicht denke? Oder ist für euch immer das Gewicht der höchste Wert? Wie gesagt, ich will definitiv nicht provozieren. Ich suche nach einem Weg in dem ich beide Werte vereinbaren kann. LG Waldfrau
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Ich habe eine leere Nasensprayflasche dabei. In die habe ich Speikflüssigdeo gefüllt. Ist je nach Füllstand zw. 30 und 40g schwer. Ich suche noch nach einem passenden Platikunterteil, noch ist es Glas. Durch den Verteiler, der eigentlich für Nasenspray ist, wird es sehr fein gesprüht und ist sehr ergiebig.
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Hallo, nachdem ich mich für einen Rucksack aus dem Bietebereich und dem AZ Blaster angemeldet habe nun auch eine kurze Vorstellung von mir. Ich bin 42 und habe erst letzes Jahr angefangen Mehrtagestouren zu machen. Dieses Jahr die erste längere mit Waldübernachtungen und bin in 6 Tagen den Rothaarsteig gelaufen. Da gehöre ich wohl zu den wenigen glücklichen, die die Wisente geshen haben- zumindest die freien. Je weniger zwischen mir und dem draußen ist, desto glücklicher bin ich- am liebsten schlafe ich unter freiem Himmel. Ich bastel im Moment an meiner Ausrüstung, mit nicht wirklich UL Sachen komme ich ca. auf 7 kg Basisgewicht. Am schwierigsten finde ich im Moment den inneren Konsumclown zu zügeln und mit dem was ich habe meine Erfahrungen zu machen und Stück für Stück ggf. neue Sachen zu kaufen. Naja, nachdem ich den halben Steig in Crogs gelaufen bin, bin ich von der Meindlkrankheit genesen und freue mich auf die nächste Tagestour in Trailrunnern. Ich sehe mich als Lernende, heute mache ich Sachen, die hätte ich vor einiger Zeit noch nicht gemacht und vermutlich wird einiges was heute muss, morgen undenkbar sein. Angefixt wie ich bin ist der Plan nächstes Jahr den JMT zu laufen, beim PCT wäre das Gesicht von meinem Mann wenn ich verkünde ich geh dann mal wohl doch nicht auszuhalten. Der mag leider nur Touren so um die 12 km- da fange ich an Spaß zu bekommen. Anyway vielen Dank für die vielen guten Gedanken, die ich hier schon gefunden habe. Auf eine leichte Zeit draußen, Sonja