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Ultraleicht Trekking

Lowtec

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  1. Hallo liebes Forum, Ich hänge mich mit meinem Anliegen mal an diesen Faden an, da es glaube ich thematisch ganz gut passt. Wenn nicht, gerne verschieben. Ich suche ein neues Zelt für harsche Bedingungen mit Sturm, Regen und Temperaturen bis leicht unter Null (Island, Südamerika usw..) und würde mich freuen, wenn ihr mir vorher noch ein paar Tipps geben könnt. Da ich nur Bikepacke ist das Packmaß (fast) entscheidender als das Gewicht. Es soll auf jeden Fall auch ohne Innenzelt nutzbar sein, da das der Normalfall bei mir ist. Leichten Schneefall soll es zur Not auch aushalten.
  2. Die Nacht war ziemlich kühl gewesen und ich hatte das erste mal Kondenswasser auf dem Zelt und ich musste mir erst einmal alles anziehen, was ich dabei hatte. Es ging mit ordentlich auf und ab ins nächste Flusstal. Ees war noch recht viel Wasser im Flusslauf. Meinen Freunden war es noch zu kalt, sie warten wohl auf die Thermik. Ein paar kleine Höfe lagen am Weg, immer wenn ich an einem vorbei fuhr, dann war der aromatische Duft von brennendem Kaktusholz in der Luft. Am Vormittag erreichte ich eine kleine Ortschaft, wo ich meine Voräte auffüllen konnte, es dürfte San Javie
  3. Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Norden, Hier gab es bewässetes Farmland mit Orangenplantagen, alles schön flach, ich kam schnell vorran. Immer wieder kamen mir heute Radler entgegen, die gemeinsam in Mulege gestartet waren. Die kurzen Unterhaltungen waren eine nette Uterbrechung. Nach Ley Federal de Aguas No. 1, wo ich noch einmal nachtanken konnte ging es in einem Flusstal stetig bergauf. Es war schön einsam, aber durch den vielen Sand und die groben Kieselfelder wurde es jetzt richtig anstrengend, dazu wurde es immer heißer. In den höheren Regionen tauch
  4. Hallo J_P, Hier mal ein grober Überblick:. Ich bin mit einem Salsa Fargo unterwegs gewesen, das ist eher ein Gravelbike, mit 2,2`` Continental X-King Protektion Tubeless Reifen und Aeroaufsatz. Der Framebag und Seatbag sind von Apidura vorne am Lenker hatte ich einen 12 l Packsack. Im Framebag waren Werkzeug, Ersatzteile, Wasserfilter und Nahrung untergebracht, im Seatbag Essen, Klamotten und Kleinkram, im Packsack vorne Zelt, Schlafsack und zwei Trinkblasen (unbenutzt). Für den normalen Wasserbedarf hatte ich drei 1,5 l Aluflaschen von Decathlon (zwei an der Gabel und eine am
  5. Meine Versuche über dem Lagerfeuer mein Essen zuzubereiten scheiterten kläglich. Deshalb gab es kalten Kartoffelbrei mit Tunfisch, war eher mäßig lecker... Am nächsten Morgen war ich um vier wach – Jedlag, Ich packte meine Sachen zusammen, zum Früchstück gab es kalt angerührtes Porridge, das ging einigermaßen. Es war noch stockdunkel als ich los fuhr. Die Piste wurde immer schlechter, immer wieder mußte ich Bachläufe mit Schwemmsand überqueren. Als es dann ins ins Inland ging wurde es richtig anstrengend, teilweise ging es nur noch schiebend vorran, so steil sind die Ber
  6. Nach dem aus der Reise zum Pamirhighway im letzten Sommer nichts wurde sollte es dafür im Winter nach Mexico auf den Baja Divide Biketrail gehen. Reichlich Informationen dazu gibt es z.B. unter bajadivide.com. Der Flug nach La Paz war schnell gebucht, am 27.12 sollte es los gehen. Der Trail ist über 2700 km lang, daher war vorher schon klar, dass ich ihn nicht komplett fahren konnte, da ich nur ca. 10 Radtage zur Verfügung hatte. Ich entschied mich dazu dem Trail von La Paz aus in entgegengesetzter Richtung nach Norden zu folgen und dann ggf. den einen oder anderen Schlenker ab zu kürzen und d
  7. Juhuh, es geht in diesem Sommer wieder nach Island, diesmal im August und natürlich wieder mit dem Rad. Jetzt brüte ich grade an der groben Routenplanung, bzw. suche interressante Alternativen, das Wetter macht es ja immer etwas variabel. Das letzte mal bin ich ja die Klassiker Köjurroute und die Sprengisandur gefahren und dann auf der 208 (sehr cool) zurück zur Ringstraße. Diesmal möchte ich noch ein paar Dinge sehen, die ich beim letzten mal ausgelassen habe. Also auf jeden Fall möchte ich an den MYvatn und zur Askia und die F 910 zur Sprengisandur habe ich mir auch in den Kopf gesetzt. Jetz
  8. Hallo stoeps, auf jeden Fall machen! Ich würde aber nicht zu viel vorweg planen, sondern lieber vor Ort entscheiden, bzw. Wetter und Wind entscheiden lassen wohin es genau geht. Wenn was schief geht fahren auch immer noch Busse auf den Hauptpisten. Wenn du doch planen möchtest, dann ist diese Karte wohl am besten: https://cyclingiceland.is/
  9. Nach einer erholsamen Nacht ging es bei bestem Sonnenschein auf die Straße, nach kurzer Zeit kam der erste Ausläufer des Vatnajökul ins Blickfeld, die Luft war atemberaubend klar der Wind blies von hinten, ich kam richtig gut vorran. Es ging durch ödes Schwemmland, aber, wie gesagt, das Auge hatte am Vatnajökul mehr als genug zu sehen. (ehrlich gesagt, bei Nebel durfte es die Hölle sein). Am Skaftafell machte ich halt um mir den Wasserfall anzugucken, den ich nicht sonderlich spektakulär fand. Da das Wetter in der Region umschlagen sollte und ich sowieso nicht so Richtig einen Plan
  10. So, dann wollen wir mal versuchen den Bericht noch vor Jahresende zuende zu bringen... Nun ging es weiter auf der F 208 in Richtung Ringstraße. Nach dem ich am Tag zuvor gewarnt worden war, war ich gespannt, was mich erwarten würde. Weil ich wieder früh unterwegs war, hatte ich zunächst die Straße für mich alleine. Es ging stetig bergan, die Wolken hingen tief und das Moos euchtete wieder wunderbar. Irgendwann war ich in den Wolken verschwunden,was etwas unangenehm war, da ich keine Rückleuche mit hatte und von hinten einige Motorradfahrer angedonnert kamen. Etliche Furten waren
  11. Bevor man Landmannalaugar erreicht, ist erst noch ein Bach zu Furten, mittendrin stehend sehe ich dann auch die Fußgängerbrücke... Als ich den Campingplatz sehe bin ich entsetzt: Eine große Schotterfläche, darauf Zelte dicht an dicht, davor parkende Autos und Busse, jede Menge Menschen und Lärm. Ich krame meine Karte hervor und suche nach einer Alternative, beschließe dann aber mir das Ganze doch aus der Nähe anzugucken, schließlich sind es Fotos von hier gewesen, die mich auf Island gebracht haben. Das sieht dann auch vielversprechend aus. Als ich auf den Campingplatz
  12. Die Wüste ändert ich langsam, in der Ferne tauchen immer mal wieder Seen auf, zu dem Anthrazit schwarz der letzten beiden Tage gesellt sich etwas grau. Stellenweise liegen größere Blöcke in der Gegend, die als sogenanntes Trollbrot verwittern. Meine letzten Kekse und Nüsse habe ich zum Frühstück vernichtet, jetzt bleibt mir nur noch ein wenig Bitterschokolade als Snack für zwischendurch. Die Piste ist hier grade frisch planiert worden, was erst einmal gut anhört, jedoch bedeutet, dass der Untergrund jetzt total aufgeweicht ist. Als ich das Ende der Piste erreiche ist zunächst Verwirrung angesa
  13. Das wird es sein, eine bessere Erklährung fällt mir auch nicht ein
  14. Gegen sechs Uhr weckte mich der Hunger, zum Frühstück gab es Nudeln mit Käse und zum Nachtisch Kekse mit Erdnussbutter. Da ich Kopfschmerzen hatte nahm ich eine Schmerztablette und beschloss noch etwas zu schlafen. Als ich wieder aufwachte hatte ich immer noch Kopfschmerzen. Einen Pausentag wollte ich aber lieber nicht einlegen, weil meine Vorräte hauptsächlich aus Nudeln und Kartoffelbrei bestanden und ich mir nicht sicher war, wie lange meine Gasvorräte halten würden. Also beschloss ich mich wenigstens bis zur nächsten Hütte, die ca. 55 km entfernt lag durch zu schlagen. Nach 500 m auf der P
  15. Heute morgen waren es Heerscharen an Mücken, die mich weckten, ulkiger weise fanden sie das Zeltdach wesentlich interessanter als mich. Es klang als würde es Nieseln. Draußen schien schon die Sonne. Meine Sachen hatte ich schnell zusammengepackt und war es erst kurz nach sechs, als ich auf der Piste mein Navi einschaltete. Der Wind hatte leider um 180 Grad gedreht und kam jetzt leicht von vorne. Zunächst ging es durch blühende Lupinen, dann wurde die Landschaft immer karger. Sobald ich anhielt, kamen die Mücken, also fuhr ich stetig tretend weiter. Mit zunehmender Höhe, nahm auc
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