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Ultraleicht Trekking

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Boehminator

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Boehminator hat eine Reaktion von Mia im Zelt erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    In diesem Beispiel eben nicht richtig sitzend, deshalb sehr wohl richtig
    Und auch falsch sitzende Schultergurte, auf denen wenig Gewicht lastet, weil das vom Hüftgurtsystem aufgenommen wird, würden solche Probleme mit der Nackenmuskulatur vl. weniger verursachen, weil eben der Druck auf selbige gering ist.
    Was nicht heißen soll, dass es wichtig ist, dass die Schultergurte richtig sitzen müssen wie bei dir beschrieben! Das ist natürlich richtig und dann drückt auch nix auf den Muskel, ganz klar.
    Es ging mir nur darum den Punkt aus dem Praxisalltag auch mal hier anzusprechen...war jetzt nicht nur 1 Patient der mit sowas daher kam und vl. gibt es ja auch ein paar Mitleser auf die das auch genauso zutrifft
    und da Wirbelsäulen- und Nackenprobleme leider zu den Volkskrankheiten zählen und die Muskulatur ergo dort bei vielen sowieso schon verspannt/überlastet ist, reicht auch Ultralight-Gewicht, das an der falschen Stelle drückt aus um solche Beschwerden zu triggern.
  2. Gefällt mir!
    Boehminator hat eine Reaktion von Mia im Zelt erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    Jetzt aber wirklich der letzte Senf:
    Abgesehen mal von UL, sollte ein Rucksack am besten (in meinen Augen) immer gut auf der Hüfte abgestützt sein. Wie viele Pat. hatte ich schon mit Nacken- / Kopfschmerzen, bei denen dann raus kam , dass die immer beim wandern schlimm werden und dann bei Untersuchung / Vorführung des Rucksacks in der Therapie die Schultergurte auch noch richtig schön über den Trapezmuskel liefen. Das Ding, das seitlich rechts und links die (Stier-)Nackensilhouette bildet von Hals zu Schulter.
    Kein Wunder, dass man da Kopfschmerzen bekommt, wenn durch mangelnde Hüftabstützung das ganze Gewicht stundenlang den Muskel komprimiert und die Blutversorung "abklemmt"
    Nur so, falls jemand zeitweise auch darunter leidet...
    Jetzt bin ich aber ruhig.
    Gebe zurück an die Rucksack-Diskussion
  3. Gefällt mir!
    Boehminator reagierte auf Jan in Wutach- und Gauchachschlucht, Schwarzwald   
    An der Wutach findet man ständig zeichen für Biber!
    Unser Abendessen, lecker Nudeln

    Unser Schlafplatz in der Schurhammerhütte in der Schlucht:






    Ein riesiger Erdrutsch versperrt den Wanderweg und somit muß man für ca. 2km auf einen Forstweg ausweichen.

    Moosquelle, mit Feuersalamander.

     Altes verlassenes Freibad...



    Am zweiten Tag kamen wir an unserem Ziel Lenzkirch an nach ca. 32km. Dort steht das eigentliche Ziel unserer Tour, die Brauerei Rogg .
    Sehnsüchtiger Blick ins Sudhaus...

    Wohlverdiente Belohnung!

    Im Dunkeln sind wir noch bis zu einer nahegelegenen Hütte gekommen und sind am nächsten Morgen per Bus und Bahn wieder um 10 Uhr 30 in Freiburg angekommen.
    Fazit: Gerne wieder und auch gerne bei eher schlechtem Wetter. Einerseits sind dann kaum Menschen unterwegs und außerdem passt Regen zu diesem Ambiente dort. Einen schöneren Schluchtenabschnitt habe ich bis jetzt in Deutschland noch nicht gesehen.
  4. Gefällt mir!
    Boehminator reagierte auf Konradsky in Wutach- und Gauchachschlucht, Schwarzwald   
    Bin letztes Jahr von Lenzkirch über Schattenmühle bis zrur Wutachmühle gelaufen.
    Das Stück Lenzkirch Schattenmühle kann man sich m.M. sparen, aber Schattenmühle Wutachmühle ist traumhaft
    schön. An der Schattenmühle kann man schön beim der Oma..... (Namen vergessen) nach Rücksprache und 2€ im Garten direkt an der Wutach schlafen.
    Morgens kann man, wenn man will, gepflegt in der Schattenmühle frühstücken.
     
    Gruss
    Konrad
  5. Gefällt mir!
    Ich wurde per PN gefragt, wie genau ich die Position der Knopflochgummis bestimmt habe. Ich antworte hier, weil das vielleicht für andere ebenfalls interessant sein könnte.
    Vorweg: Ich bin 1,83 und habe einen L430 mit einer X-Lite Regular. Mit der hier beschriebenen Konfiguration kann ich sowohl den Kopf auf der Matte ablegen und den Comforter über den Hinterkopf ziehen als auch den Kopf vor der Matte auf ein Kissen legen und den Comforter am Hals schließen.
    Der Comforter hat am Fußende zwei Schlaufen. Eine direkt neben dem Tanka und eine weitere eine Kammer weiter oben. Letztere habe ich mit T-Stoppern ausgestattet, die ich an Knopflochgummi am Fußende einhänge.
    Hintergrund: Wenn man die Fußbox schließt, wird die unterste Kammer rund und kürzer. In warmen Nächten hat man dann viel Platz für die Füße. In kalten Nächten drücke ich zusätzlich zum T-Stopper auch den Tanka durch das zweite Loch der Fußbefestigung. Dann ist der kleine Spalt zwischen Tanka und T-Stopper geschlossen und die Fußbox dennoch schön geräumig.
    Für die Bemaßung der Gummis heißt das: Erst den Fußgummi (2 nutzbare Knopflöcher lassen!) annähen. Dann den Comforter dort mit der zweiten Schlaufe einhängen und in der Mitte der Matte (nicht am Rand) die Position (eine Matten-Mulde) der mittleren T-Stopper ermitteln. Die Kante nur gut flach gezogen auflegen, keine starke Spannung erzeugen. Wenn der Comforter später so fixiert ist, ist der seitliche Draft-Schutz sehr groß und keine hohe Spannung erforderlich. Wenn man die mittleren T-Stopper aber weiter außen fixiert, verläuft die Linie vom Fußende diagonal und ist somit länger. Also ist die Spannung der Kante dann automatisch höher. Das ist sinnvoll, weil der Draft-Schutz dann ja schmaler ausfällt.
    Die Position für den kopfseitigen Quergummi ergibt sich wieder aus dem Abstand der T-Stopper. Im Zweifel die entferntere Mattenmulde wählen. Wenn die Spannung auf den mittleren T-Stopper steigt, erhöht sich diese immer auch für den kopfseitigen T-Stopper. Hier ist also kein großer Zuschlag erforderlich.
    Ich hoffe, das war so verständlich. Für eine Zeichnung fehlen mir unterwegs leider die Werkzeuge (kein Stift im UL-Gepäck).
    Auf dem Bild aus meinem Blog-Artikel könnt ihr die von mir gewählten Positionen für den Comforter L430 an den Rippen der NeoAir X-Lite Regular abzählen. Diese Konfiguration hat sich für mich super bewährt. Das obere Band könnte man auch eine Mulde weiter nach unten setzen, wenn man den Comforter ohnehin immer breit einhängt (keine Winternutzung).
    Wenn ihr das Prinzip auf eine Kurzmatte übertragen wollt, dann würde ich die untere Hälfte der Unterlage (Rückenpolster etc.) in die Fußbox legen und daraus die Postion des Mittelgummis so ermitteln, dass der Spalt zwischen Rückenpolster und Kurzmatte minimiert wird.
  6. Gefällt mir!
    Boehminator hat eine Reaktion von eric erhalten in Quilt oder Comforter?   
    Hallo allerseits!
    Nachdem ich auf Daune umsatteln will bei einem Budget von 250€ +/- 10€, hatte ich mich erstmal wegen guter Erfahrung bei Decathlon umgeschaut, aber bis auf das Focrlaz-Modell gibt es da ja nur Daunen-Brecher oder was für wärmere Tage.
    Bei dem ganzen Studium der Möglichkeiten bin ich erst über Quilt (Anfangseinstellung: wer ist so blöde sich nen Schalfsack ohne Rückenteil zu kaufen:roll:) und dann über Comforter (Anfangseinstellung: WTF! Quilt klingt ja schon doof, was will ich denn erst damit!:roll:) gestolpert....
    Nun was soll ich sagen...zum Glück ist man ja lernfähig
    Vor allem nachdem ich diese geniale Anleitung von Stromfahrer zur Adaption des Comforter gesehen habe:
    http://www.gygago.com/index.php?id=793&lang=de
    Aber erstmal, bevor meine Modell-Frage bei Cumulus erörtert werden soll der Fragebogen:
    1. Bei welchen Temperaturen soll der Sack eingesetzt werden?
    Es sollte also schon um Null und die ersten paar Grad unter Null drin sein (u.U. auch mit Kleidung)
    2. Wie groß bist du? Gewicht ? Geschlecht ? Statur?
    1,81 (83?) ca. 88kg, männlich, kräftig/muskulös (breite Schultern, dicker Hintern :D)
    3. Wie ist dein persönliches Kälteempfinden?
    hmm schwierig, also bei einstelligen Temperaturen habe ich mit dem etwas betagteren KuFa Lestra Arctic Extreme 200 (?) in Skiunterwäsche schon etwas gefroren (unter Tarp auf TAR Prolite Plus?). Ich würde also sagen ich hab es eher gerne warm...?
    Ich werde auch erstmal aus Kostengründen die TAR Prolite Plus weiter verwenden, und in naher Zukunft auf die NeoAir Xlight aufrüsten.
    4. Hättest du gern einen breiteren Schlafsack? (Körperbau / unruhiger Schläfer / Seitenschläfer)
    Im normalen Mumienschlafsack habe ich zwar keine Platzangst aber als Seiten-/Bauchschläfer mit viel nächtlicher Bewegung sind meist gerade wegen der "plötzlichen" Bewegungseinschränkung die ersten Umstellungsnächte alles andere als erholsam.
    Und ich hasse es, dass sich das Kaputzenteil des Schlafsack mit dem Kopfkissen drin immer beim drehen mitdreht, da der Schlafsack mitdreht!
    5. Wieviel Geld willst du ausgeben?
    Budget sind so 250€, die am liebsten nicht überschritten werden sollten, bei triftigen Gründen aber +~10€ schon noch drin wären
    6. Beschreibe bitte in wenigen Sätzen den Einsatzbereich des Schlafsacks (wichtig: Jahreszeit, Witterung, Land, Einsatzdauer)
    mehr oder weniger ganzjährig, v.a. aber Winterende bis Winteranfang. Momentan bleiben mir die jeweils anfänglichen gegen Null-Temperaturen wegen mangelnder Ausrüstung verwehrt.
    Theoretisch v.a. Europa aber soll möglichst vielseitig einsetzbar sein.

    7. Wo liegen Deine Prioritäten? (Gewicht/ Preis/ Komfort/ ...)
    Budget ist ja gesetzt, deshalb ein gutes Mittelding aus Gewicht/Packmaß und Komfort. UL bin ich nicht unbedingt unterwegs aber tendiere in die Richtung.
    Es kommt also auch durchaus in Frage die dünne Kapuzendaunenjacke mit anzuziehen o.ä., daran soll es nicht scheitern, dass ich das schlichtweg ablehnen würde.

    Nun also nach ewiger Recherchearbeit und einschießen auf Cumulus meine "3" Favoriten:
    A) Cumulus Comforter:
    bei meiner Körpergröße lt. Angaben die L-Version, wobei fraglich bleibt ob Comforter L430 oder L500?
    - Die geringere Comforttemperatur des 430er ließe sich ja wahrscheinlich mit Klamotten pushen, nur die Frage ob das halt immer geht (Klamotten nass usw.).
    - evtl die 430er mit der Endurance-Membran/Stoff auf der Oberseite "veredeln", statt den 500er zu nehmen? Bringt das was oder hat die wasserdichte Oberfläche den Nachteil, dass auch von innen kein Schweiß mehr durchkommt und die Daune scheller Klamm wird?
    - reicht vl. doch die M400er Version von der Größe her, da ich ja nur knapp über der 1,80-Grenze liege? Wobei die Aussicht bei einer Breite von 1,40m bei bedarf bequem zu zweit drunter liegen zu können und somit einen Schlafsack sparen zu können bei  wärmeren Temperaturen eigentlich die kleine Variante gleich verbietet
    B) Cumulus Quilt 350 oder 450:
    - lieber den 450er als den 300er, da ich lieber ein paar Reserven habe, falls ich doch verfrorener bin als eingeschätzt
    C)Taiga 480 oder 360
    - eigentlich ein Hängematten-Quilt, aber mich haben einigen Erfahrungsberichte aufhorchen lassen, in denen es darum ging, dass die Daunen in den quer zum Körper laufenden Kammern zur Seite wegrutschen können und einen dann nachts mit einigen kalten Stellen alleine lassen, das wäre bei dem Taiga ja behoben durch Längskammern. Wird das zu warm im Sommer ist der Quilt ja oben offen und man kann "lüften"
    - der 480er hätte bereits Standardmäßig den wasserdichten Oberstoff
    - der hat auch noch sowas wie ein "Wärmekragen"
    Also alles in allem reizt mich der Comforter wegen seiner deutlich vielfältigeren Einsatzweise und ich würde ihn dann wie in der obigen Anleitung modifizieren. Aber gerade die Geschichte mit den Daunen, die zur Seite wegrutschen bringen mich zum Grübeln. Klar kann man das im Sommer oder nicht so kalten Nächten auch wieder positiv nutzen, indem man die Daunen gezielt zur Seite schüttelt um es nicht gar so heiß zu haben...das ist für mich aber nicht so richtig ein gutes Argument, denn bei dem Taiga decke ich mich oben dann halt eher auf oder strecke den Fuß aus der Fußbox raus...
    Allerdings ist bei allen die Frage, ob die jeweils wärmere Version nicht ein krasser Overkill ist, denn die meiste Zeit des Jahres liegen die Temperaturen nunmal eher über als unter dem Gefrierpunkt...
    Die "leichteren" Versionen reichen alle vom Komfortbereich ja bis kurz über 0 und lassen sich vl. mit Klamotten gut bis etwas unter 0 drücken?
    Da fehlt mir aber zu Beurteilung die Erfahrung...
    Wie auch immer ob Quilt oder Comforter die Isomattenadaption mit den T-Stoppern (die genannten Knebel sind ja nirgends auffindbar) und den Knopflochgummis werde ich wohl so oder so anwenden, denn die finde ich genial im Vergleich zu den Gummistrapsen von Cumulus.
    ...je länger ich allerdings selber darüber nachgrübel, desto mehr tendiere ich entweder zu Taiga oder Comforter.

    Wenn niemand deutliche Vorteile des "normalen" Quilt gegenüber des Taiga-Aufbaus hat, würde ich den glaub raus schmeißen...

    Der Taiga hat mehr Daunenkammern, d.h. (ausgehend davon dass die Steppung natürlich gut verarbeitet ist) die Daunen werden mehr in position gehalten. Bzw. ist das der Fußbox geschuldet, dass die Kammerzahl höher ist?! Ist die beim Taiga "Mehr" vorgeformt mit mehr Kammern?

    Ich habe nun auch ein paar mal gelesen, dass es nicht unbedingt ratsam ist auf die schwerere Kombi innen Pertex Quantum und außen Endurance zu setzen, da dann zwar Wasserdampf durch die innere aber nicht mehr durch die äußere Membran kommt und ergo in den Daunen dazwischen hängen bleibt...hat da jemand Erfahrungen?
    In dem Fall könnte man beim günstigeren Taiga 360 mit 360g Daunen gezielt ja die oberen Kammern z.B. mit 40g Daunen updaten....hier ist aber die Frage ob das bei einer Preisdifferenz von 30€ zum Taiga 480 überhaupt Sinn macht...
     
    Was meint ihr dazu? Euer fachmännischer Senf bitte
    Grüße
    Andy
  7. Gefällt mir!
    Boehminator reagierte auf mtp in Vorstellungsthread   
    Als die ersten MTBs Ende der 80er/Anfang der 90er bei uns aufkamen, mussten wir auch überall damit hin. Ein Freund hat seins einmal über einen 2000er bei uns getragen, zum Fahren gings dort ohnehin so gut wie gar nicht!
  8. Gefällt mir!
    Boehminator hat eine Reaktion von mtp erhalten in Vorstellungsthread   
    So da reihe ich mich auch mal ein:
    Draußen war ich schon von Kindesbeinen oft mit meinem Vater zum Wandern / Wildwasserkajak und am Fluß im freien oder im Zelt schlafen, auch bei den Pfadfindern mit Begeisterung , später dann bei den Fallschirmjägern (...nach einer Weile dort nur noch so richtig beim Outdoor mit Begeisterung ).
    Sonst mache ich oder habe gemacht:
    - Mountainbiking u.a. Alpenüberquerung hardcore (wegen verpasster Route Klettersteig mit dem Mountainbike auf den Rucksack geschnallt)
    - Wandern und draußen übernachten (Biwak/1Person-Zelt oder größer)
    - in Bushcraft reingeschnuppert und interessiert
    - viel und gerne draußen klettern
    Inzwischen bin ich 30, Medizinstudent und der nächste Traum ist eine kletternde, klettersteigende Alpenüberquerung Deutlschlad - Gardasee
  9. Gefällt mir!
    Boehminator hat eine Reaktion von Pong erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    Gott das ist ja ein halbes Buch geworden ....wenn man einmal drin ist
  10. Gefällt mir!
    Boehminator hat eine Reaktion von mtp erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    Ich habe mit jetzt mal einige Posts hier durchgelesen und muss sagen, dass da schon massiv gefährliches Halbwissen kursiert. Ich kann dir wirklich nur raten dir tatsächlich in deinem Umkreis PROFESSIONELLE HILFE zu holen von physiotherapeutischer Seite
    Das ist leider mehr oder weniger Quatsch. Liegen, am besten noch aufgestellte oder hochgelegte Beine sind die maximal entlastende Position der BS. Wie oben schon erwähnt wurde, sind BS Puffer in der Art von Stoßdämpfern (und natrülich "Abstandshalter") und deren Arbeitstag beginnt tatsächlich sprichwörtlich erst mit dem Aufstehen.
    Die Schmerzen rühren nicht bloß von Nervenkompressionen (nicht jeder BS-Vorfall komprimiert Nerven!) sondern auch viel von den ablaufenden Entzündungsprozessen im Gewebe, die mit Schwellung einhergehen und der entstehende Druck im Gewebe in Kombi mit den enstehenden Entzündungsstoffen reizt im Gewebe Schmerzrezeptoren.
    Eine verlezte BS läuft im Liegen auch nicht nach hinten aus oder so. Das die Schmerzen auch oder gerade im Liegen auftreten können hat mitunter andere Gründe, die den Rahmen hier massiv sprengen würden.
     
    Leider auch wieder so nicht richtig und nicht so pauschal zu sagen, denn Bandscheibenvorfall ist nicht gleich Vorfall und nicht jeder ist z.B. in Beugebelastung symptomatisch. Bei Beugung kommt aber auch meist wieder eher das Muskeldefizit zum tragen wie oben beschrieben. Und NATÜRLICH KANN AXIALE (der länge nach) Belastung der BS, z.B. durch eine Rucksack der die "Stoßdämpfer" Bandscheibe weiter komprimiert, symptomeauslösend sein!
    Wenn es angenehmer ist das Gewicht rundherum zu verteilen (habe ich das beim überfliegen richtig gelesen?) dann mag das einfach auch dem Umstand gewidmet sein, dass du damit deine "Problembereiche" weniger belastest, als wenn dir nur alles am Rücken hängt.
    Druck von hinten als Auslöser auf die WS könnte man sich entweder erklären mit erhöhter Sensibilität im Hautbereich, der dem verletzten BS-Segment zugeordnet ist oder der Tatsache, dass der Rucksack so weit oben in der WS aufliegt, dass er von hinten auf dein instabiles Segment drückt, das nach "vorne schiebt" und dieser Vorwärtsdruck die Probleme auslöst. Aber auch hier wieder ist die muskuläre Stabilität ausschlaggebend.
    Wie sollte er. Bei BS-Op's wird der Sequester (=ausgetretenes BS-Gewebe) entfernt, ergo fehlt das Gewebe jetzt und die Höhe ist NICHT DIESELBE wie vorher. Zurückstopfen geht nicht. Es gibt aber inzwischen wohl recht gute erfolge damit aus diesem ausgetretenen und entfernten Gewebe neues heranzuzüchten und wieder rezuinjezieren. Weiß nur grad nicht mehr wie das heißt.
    Man hat nach Bandscheibenvorfall / OP immer das Problem einer Höhenminderung im Segment (Knochen-BS-Knochen), weil die Bandscheibe an Material verloren hat und somit zusammensinkt (Daunenschlafsack, der Daunen und dadurch Loft verliert ) Nun sind aber alle stabilisierenden Bänder und Muskeln drumrum genau für die anfangs im gesunden bestehenden Abstände ausgelegt. Sinkt das ganze durch den Materialverlust zusammen, dann verlierst du in gewissem Maße auf jedenfall unwiederbringlich die Stabilität die dir die Wirbelsäulenbänder geboten haben (Spanngurt unter dem Ladung wegrutscht ist danach auch nicht mehr "gespannt"). Als Stellschraube bleibt dir dann nur noch die Muskulatur aufzutrainieren um wieder einen Stabilitätszuwachs zu haben! ....oder eine operative versteifung des Segmentes mit Titanklammern bzw. ein Bandscheibenimplnatat, dass den Ausgangsabstand wiederherstellt...alles nix, was man in deinem Alter macht.
    Hinzu kommt bei Op's auch noch, das teile der Rückemmuskulatur meist an ihrer Knochenbefestigung durchschnitten werden (z.b. oft Musculi mutifidii) und dann teilweise nicht refixiert werden (zu großes Gefummel). Egal ob oder ob nicht, jede Verletzung der Muskulatur stört deren Funktionalität nur NOCH WEITER und macht sie somit NOCH BEHANDLUNGSBEDÜRFTIGER!
    Nicht zu vergessen die OP-bedingten Vernarbungen, die die Fazsienbeweglichkeit einschränken, das ganze "steif" machen und dadurch natürlich Flexibilität nehmen = schwindende Kompensationsfähigkeit bei Belastung.
    Im übringen sind gerade auch bei Rückenbeschwerden fasziale Dysbalancen ("falsche Spannungsverhältnisse in dem Hüll- und Verbindungsgewebe Faszie") massiv mitbeteiligt.
    blablablablabla....
     
    Also: Ein Forum mit, entschuldigt bitte, lauter Laien was Anatomie und Pathologie angeht, ist nicht der Ort deine gesundheitlichen Probleme wahrsagerisch zu beurteilen. Sowas gehört zum Profi  und wenn du schon 2 oder 1 Vorfall oder Op (Irgendwie waren hier doch 2 mit Rückenproblemen oder...ich bin verwirrt ) hattest, dann solltest du dafür sorgen dass du der Arnold Schwarzenegger der Rumpfmuskulatur wirst (natürlich durch rückenschonendes bzw. problemadaptiertes Training!), solltest du keine Lust auf einen Nachschlag haben !
    Sein Gesundheit in die Hände von Halbwahrheiten zu legen ist mehr als bloß bedenklich.
    Und wenn du sagst du wolltest eh mal mit einem Physio sprechen schwant mir ganz böses, nämlich das du mit der Problematik NOCH NIE BEI EINEM WARST ?!?!?!
     
    Wie auch immer. Entschuldigt die mitunter vl. "harten Worte", aber mit Halbwissen ist in so einem Fall niemandem gedient. Und warum was wie bei wem Probleme macht und deshalb nur eines hilft und allgemeiner "Gold-Standard" sein sollte ist müßig und noch schlimmer, wenn man es sich ohne Fachwissen zusammen gereimt hat woran die Wirkung liegen könnte, denn es spielen so unglaublich viele Faktoren mit hinein und ich sage es nochmal, kein BS-Vorfall (auch nicht im gleichen Bereich) gleicht dem anderen. Also von "mir hat gut getan, deshalb ist es das richtige" Abstand nehmen! Danke
    Da stellen sich mir die Nackenhaare hoch "Mir hat geholfen, versuch doch mal..." kann weiter bringen, aber sonst....
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    Boehminator hat eine Reaktion von pielinen erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    Amen...Das wollte ich auch gerade schreiben
    Da hilft dir UL nix, wenn dein Rücken über viele Km mit Mehrgewicht belastet wird.
    Und als Physiotherapeut und Medizinstudent lege ich gleich nochmal nach:
    BS-Problematiken gehen in den meisten Fällen auf sukzessive Degeneration der anfags intakten BS durch Überbelastung zurück (wer hät's gedacht! ) ABER vor allem deshalb, weil die wirbelsäulensegmentstabilisierende Muskulatur (Segment ist hier Abschnitt aus Wirbelkörper-BS-Wirbelkörper) zu verkümmert ist!
    In hinsicht auf Sport und langes Laufen, wäre es generell interessant, unabhängig von der Rucksackwahl; deine "körperliche Ausstattung" kritisch zu prüfen!
    Bildlich, du kannst dir 10 Satz neue Reifen zulegen, wenn der Motor kein Öl/Kühlwasser hat, wirst du keine lange Freude am Fahren haben.
    Sind die Muskeln um die Wirbelsäule nicht in der entsprechend kräftigen/ausdauernden Verfassung, halten sie die Dauerbelastung nicht aus (typisch: mit längerer Belastung entstehen die Probleme), ermüden und das Segmentkonstrukt wird nicht mehr ausreichend stabilisiert und überlastet = Schmerz.
    Nun kann es sein, dass du zu denjenigen zählst, die sagen "ich gehe doch aber 2x die Woche ins Fitness und trotzdem"...Training ist nicht gleich richtiges Training.
    Wenn deine körperliche Problematik dich schon soweit treibt, dass der Rucksackkauf zum Spießrutenlauf wird...dann wäre mein fachlicher Rat, sich auch um das körperliche Thema zu kümmern.
    Ich weiß aus der alltäglichen Erfahrung heraus leider nur zu gut, wie oft an allen nur möglichen Stellrädern geschraubt wird, von den gedämpften Schuhen bis zur "vom-Boden-Aufhebe-Hilfsgreifzange", anstatt auch mal das WESENTLICHE in Angriff zu nehmen...Die körperliche "Ausstattung" eben
    Versteh das bitte nicht als persönlicher Angriff à la "du machst zu wenig", dafür kenne ich dich ja überhaupt nicht, aber ZUSÄTZLICH zum Rucksack, der bei deiner bestehenden Problematik aus meiner Sicht UNBEDINGT EINE ORDENTLICHE HÜFTABSTÜTZUNG HABEN MUSS (!!!!!!!!!), solltes du da auch mal checken, ob vor großen Touren mit richtigem Rucksack nicht auch das entsprechend angeleitete Training ausschlaggebend ist!
    Also eher weg vom UL-Gedanken in deinem Fall, hin zu etwas, dass auf jedenfall, ich betone es nochmal! , ein gutes Hüftgurtsystem hat. Da gibt es sicher taugliche und leichte Kompromisse!
     
    So das war mein Senf
     
    OT:
    Leider wird wirklich zu häufig, zu früh an der BS operiert (bringt halt nunmal Geld , aber nicht jeder Vorfall ist konservativ (z.B. Physiotherapie) behandelbar. Gerade auch die schwere des Vorfalls ist entscheidend wie vorgegangen wird. In der Lendenwirbelsäule kann ein massiver Prolaps (=Bandscheibenvorfall) schnell Nerven komprimieren, die Blase und Darm versorgen mit der Folge, das es einfach...läuft und nichtmehr verhalten werden kann, weil die nötigen Muskeln gelähmt sind. Da ist höchste Eisenbahn und praktisch Not-OP angesagt, denn werden die Nerven zu lange eingequetscht ist der Schaden u.U. irreversibel und du verbringst den Rest des Lebens mit Windeln!
    Lässt sich also nicht so pauschal sagen
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    Boehminator hat eine Reaktion von salpeter erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    Amen...Das wollte ich auch gerade schreiben
    Da hilft dir UL nix, wenn dein Rücken über viele Km mit Mehrgewicht belastet wird.
    Und als Physiotherapeut und Medizinstudent lege ich gleich nochmal nach:
    BS-Problematiken gehen in den meisten Fällen auf sukzessive Degeneration der anfags intakten BS durch Überbelastung zurück (wer hät's gedacht! ) ABER vor allem deshalb, weil die wirbelsäulensegmentstabilisierende Muskulatur (Segment ist hier Abschnitt aus Wirbelkörper-BS-Wirbelkörper) zu verkümmert ist!
    In hinsicht auf Sport und langes Laufen, wäre es generell interessant, unabhängig von der Rucksackwahl; deine "körperliche Ausstattung" kritisch zu prüfen!
    Bildlich, du kannst dir 10 Satz neue Reifen zulegen, wenn der Motor kein Öl/Kühlwasser hat, wirst du keine lange Freude am Fahren haben.
    Sind die Muskeln um die Wirbelsäule nicht in der entsprechend kräftigen/ausdauernden Verfassung, halten sie die Dauerbelastung nicht aus (typisch: mit längerer Belastung entstehen die Probleme), ermüden und das Segmentkonstrukt wird nicht mehr ausreichend stabilisiert und überlastet = Schmerz.
    Nun kann es sein, dass du zu denjenigen zählst, die sagen "ich gehe doch aber 2x die Woche ins Fitness und trotzdem"...Training ist nicht gleich richtiges Training.
    Wenn deine körperliche Problematik dich schon soweit treibt, dass der Rucksackkauf zum Spießrutenlauf wird...dann wäre mein fachlicher Rat, sich auch um das körperliche Thema zu kümmern.
    Ich weiß aus der alltäglichen Erfahrung heraus leider nur zu gut, wie oft an allen nur möglichen Stellrädern geschraubt wird, von den gedämpften Schuhen bis zur "vom-Boden-Aufhebe-Hilfsgreifzange", anstatt auch mal das WESENTLICHE in Angriff zu nehmen...Die körperliche "Ausstattung" eben
    Versteh das bitte nicht als persönlicher Angriff à la "du machst zu wenig", dafür kenne ich dich ja überhaupt nicht, aber ZUSÄTZLICH zum Rucksack, der bei deiner bestehenden Problematik aus meiner Sicht UNBEDINGT EINE ORDENTLICHE HÜFTABSTÜTZUNG HABEN MUSS (!!!!!!!!!), solltes du da auch mal checken, ob vor großen Touren mit richtigem Rucksack nicht auch das entsprechend angeleitete Training ausschlaggebend ist!
    Also eher weg vom UL-Gedanken in deinem Fall, hin zu etwas, dass auf jedenfall, ich betone es nochmal! , ein gutes Hüftgurtsystem hat. Da gibt es sicher taugliche und leichte Kompromisse!
     
    So das war mein Senf
     
    OT:
    Leider wird wirklich zu häufig, zu früh an der BS operiert (bringt halt nunmal Geld , aber nicht jeder Vorfall ist konservativ (z.B. Physiotherapie) behandelbar. Gerade auch die schwere des Vorfalls ist entscheidend wie vorgegangen wird. In der Lendenwirbelsäule kann ein massiver Prolaps (=Bandscheibenvorfall) schnell Nerven komprimieren, die Blase und Darm versorgen mit der Folge, das es einfach...läuft und nichtmehr verhalten werden kann, weil die nötigen Muskeln gelähmt sind. Da ist höchste Eisenbahn und praktisch Not-OP angesagt, denn werden die Nerven zu lange eingequetscht ist der Schaden u.U. irreversibel und du verbringst den Rest des Lebens mit Windeln!
    Lässt sich also nicht so pauschal sagen
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    Boehminator hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    Amen...Das wollte ich auch gerade schreiben
    Da hilft dir UL nix, wenn dein Rücken über viele Km mit Mehrgewicht belastet wird.
    Und als Physiotherapeut und Medizinstudent lege ich gleich nochmal nach:
    BS-Problematiken gehen in den meisten Fällen auf sukzessive Degeneration der anfags intakten BS durch Überbelastung zurück (wer hät's gedacht! ) ABER vor allem deshalb, weil die wirbelsäulensegmentstabilisierende Muskulatur (Segment ist hier Abschnitt aus Wirbelkörper-BS-Wirbelkörper) zu verkümmert ist!
    In hinsicht auf Sport und langes Laufen, wäre es generell interessant, unabhängig von der Rucksackwahl; deine "körperliche Ausstattung" kritisch zu prüfen!
    Bildlich, du kannst dir 10 Satz neue Reifen zulegen, wenn der Motor kein Öl/Kühlwasser hat, wirst du keine lange Freude am Fahren haben.
    Sind die Muskeln um die Wirbelsäule nicht in der entsprechend kräftigen/ausdauernden Verfassung, halten sie die Dauerbelastung nicht aus (typisch: mit längerer Belastung entstehen die Probleme), ermüden und das Segmentkonstrukt wird nicht mehr ausreichend stabilisiert und überlastet = Schmerz.
    Nun kann es sein, dass du zu denjenigen zählst, die sagen "ich gehe doch aber 2x die Woche ins Fitness und trotzdem"...Training ist nicht gleich richtiges Training.
    Wenn deine körperliche Problematik dich schon soweit treibt, dass der Rucksackkauf zum Spießrutenlauf wird...dann wäre mein fachlicher Rat, sich auch um das körperliche Thema zu kümmern.
    Ich weiß aus der alltäglichen Erfahrung heraus leider nur zu gut, wie oft an allen nur möglichen Stellrädern geschraubt wird, von den gedämpften Schuhen bis zur "vom-Boden-Aufhebe-Hilfsgreifzange", anstatt auch mal das WESENTLICHE in Angriff zu nehmen...Die körperliche "Ausstattung" eben
    Versteh das bitte nicht als persönlicher Angriff à la "du machst zu wenig", dafür kenne ich dich ja überhaupt nicht, aber ZUSÄTZLICH zum Rucksack, der bei deiner bestehenden Problematik aus meiner Sicht UNBEDINGT EINE ORDENTLICHE HÜFTABSTÜTZUNG HABEN MUSS (!!!!!!!!!), solltes du da auch mal checken, ob vor großen Touren mit richtigem Rucksack nicht auch das entsprechend angeleitete Training ausschlaggebend ist!
    Also eher weg vom UL-Gedanken in deinem Fall, hin zu etwas, dass auf jedenfall, ich betone es nochmal! , ein gutes Hüftgurtsystem hat. Da gibt es sicher taugliche und leichte Kompromisse!
     
    So das war mein Senf
     
    OT:
    Leider wird wirklich zu häufig, zu früh an der BS operiert (bringt halt nunmal Geld , aber nicht jeder Vorfall ist konservativ (z.B. Physiotherapie) behandelbar. Gerade auch die schwere des Vorfalls ist entscheidend wie vorgegangen wird. In der Lendenwirbelsäule kann ein massiver Prolaps (=Bandscheibenvorfall) schnell Nerven komprimieren, die Blase und Darm versorgen mit der Folge, das es einfach...läuft und nichtmehr verhalten werden kann, weil die nötigen Muskeln gelähmt sind. Da ist höchste Eisenbahn und praktisch Not-OP angesagt, denn werden die Nerven zu lange eingequetscht ist der Schaden u.U. irreversibel und du verbringst den Rest des Lebens mit Windeln!
    Lässt sich also nicht so pauschal sagen
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    Boehminator hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Rucksackwahl mit Rückenproblemen   
    Ich habe mit jetzt mal einige Posts hier durchgelesen und muss sagen, dass da schon massiv gefährliches Halbwissen kursiert. Ich kann dir wirklich nur raten dir tatsächlich in deinem Umkreis PROFESSIONELLE HILFE zu holen von physiotherapeutischer Seite
    Das ist leider mehr oder weniger Quatsch. Liegen, am besten noch aufgestellte oder hochgelegte Beine sind die maximal entlastende Position der BS. Wie oben schon erwähnt wurde, sind BS Puffer in der Art von Stoßdämpfern (und natrülich "Abstandshalter") und deren Arbeitstag beginnt tatsächlich sprichwörtlich erst mit dem Aufstehen.
    Die Schmerzen rühren nicht bloß von Nervenkompressionen (nicht jeder BS-Vorfall komprimiert Nerven!) sondern auch viel von den ablaufenden Entzündungsprozessen im Gewebe, die mit Schwellung einhergehen und der entstehende Druck im Gewebe in Kombi mit den enstehenden Entzündungsstoffen reizt im Gewebe Schmerzrezeptoren.
    Eine verlezte BS läuft im Liegen auch nicht nach hinten aus oder so. Das die Schmerzen auch oder gerade im Liegen auftreten können hat mitunter andere Gründe, die den Rahmen hier massiv sprengen würden.
     
    Leider auch wieder so nicht richtig und nicht so pauschal zu sagen, denn Bandscheibenvorfall ist nicht gleich Vorfall und nicht jeder ist z.B. in Beugebelastung symptomatisch. Bei Beugung kommt aber auch meist wieder eher das Muskeldefizit zum tragen wie oben beschrieben. Und NATÜRLICH KANN AXIALE (der länge nach) Belastung der BS, z.B. durch eine Rucksack der die "Stoßdämpfer" Bandscheibe weiter komprimiert, symptomeauslösend sein!
    Wenn es angenehmer ist das Gewicht rundherum zu verteilen (habe ich das beim überfliegen richtig gelesen?) dann mag das einfach auch dem Umstand gewidmet sein, dass du damit deine "Problembereiche" weniger belastest, als wenn dir nur alles am Rücken hängt.
    Druck von hinten als Auslöser auf die WS könnte man sich entweder erklären mit erhöhter Sensibilität im Hautbereich, der dem verletzten BS-Segment zugeordnet ist oder der Tatsache, dass der Rucksack so weit oben in der WS aufliegt, dass er von hinten auf dein instabiles Segment drückt, das nach "vorne schiebt" und dieser Vorwärtsdruck die Probleme auslöst. Aber auch hier wieder ist die muskuläre Stabilität ausschlaggebend.
    Wie sollte er. Bei BS-Op's wird der Sequester (=ausgetretenes BS-Gewebe) entfernt, ergo fehlt das Gewebe jetzt und die Höhe ist NICHT DIESELBE wie vorher. Zurückstopfen geht nicht. Es gibt aber inzwischen wohl recht gute erfolge damit aus diesem ausgetretenen und entfernten Gewebe neues heranzuzüchten und wieder rezuinjezieren. Weiß nur grad nicht mehr wie das heißt.
    Man hat nach Bandscheibenvorfall / OP immer das Problem einer Höhenminderung im Segment (Knochen-BS-Knochen), weil die Bandscheibe an Material verloren hat und somit zusammensinkt (Daunenschlafsack, der Daunen und dadurch Loft verliert ) Nun sind aber alle stabilisierenden Bänder und Muskeln drumrum genau für die anfangs im gesunden bestehenden Abstände ausgelegt. Sinkt das ganze durch den Materialverlust zusammen, dann verlierst du in gewissem Maße auf jedenfall unwiederbringlich die Stabilität die dir die Wirbelsäulenbänder geboten haben (Spanngurt unter dem Ladung wegrutscht ist danach auch nicht mehr "gespannt"). Als Stellschraube bleibt dir dann nur noch die Muskulatur aufzutrainieren um wieder einen Stabilitätszuwachs zu haben! ....oder eine operative versteifung des Segmentes mit Titanklammern bzw. ein Bandscheibenimplnatat, dass den Ausgangsabstand wiederherstellt...alles nix, was man in deinem Alter macht.
    Hinzu kommt bei Op's auch noch, das teile der Rückemmuskulatur meist an ihrer Knochenbefestigung durchschnitten werden (z.b. oft Musculi mutifidii) und dann teilweise nicht refixiert werden (zu großes Gefummel). Egal ob oder ob nicht, jede Verletzung der Muskulatur stört deren Funktionalität nur NOCH WEITER und macht sie somit NOCH BEHANDLUNGSBEDÜRFTIGER!
    Nicht zu vergessen die OP-bedingten Vernarbungen, die die Fazsienbeweglichkeit einschränken, das ganze "steif" machen und dadurch natürlich Flexibilität nehmen = schwindende Kompensationsfähigkeit bei Belastung.
    Im übringen sind gerade auch bei Rückenbeschwerden fasziale Dysbalancen ("falsche Spannungsverhältnisse in dem Hüll- und Verbindungsgewebe Faszie") massiv mitbeteiligt.
    blablablablabla....
     
    Also: Ein Forum mit, entschuldigt bitte, lauter Laien was Anatomie und Pathologie angeht, ist nicht der Ort deine gesundheitlichen Probleme wahrsagerisch zu beurteilen. Sowas gehört zum Profi  und wenn du schon 2 oder 1 Vorfall oder Op (Irgendwie waren hier doch 2 mit Rückenproblemen oder...ich bin verwirrt ) hattest, dann solltest du dafür sorgen dass du der Arnold Schwarzenegger der Rumpfmuskulatur wirst (natürlich durch rückenschonendes bzw. problemadaptiertes Training!), solltest du keine Lust auf einen Nachschlag haben !
    Sein Gesundheit in die Hände von Halbwahrheiten zu legen ist mehr als bloß bedenklich.
    Und wenn du sagst du wolltest eh mal mit einem Physio sprechen schwant mir ganz böses, nämlich das du mit der Problematik NOCH NIE BEI EINEM WARST ?!?!?!
     
    Wie auch immer. Entschuldigt die mitunter vl. "harten Worte", aber mit Halbwissen ist in so einem Fall niemandem gedient. Und warum was wie bei wem Probleme macht und deshalb nur eines hilft und allgemeiner "Gold-Standard" sein sollte ist müßig und noch schlimmer, wenn man es sich ohne Fachwissen zusammen gereimt hat woran die Wirkung liegen könnte, denn es spielen so unglaublich viele Faktoren mit hinein und ich sage es nochmal, kein BS-Vorfall (auch nicht im gleichen Bereich) gleicht dem anderen. Also von "mir hat gut getan, deshalb ist es das richtige" Abstand nehmen! Danke
    Da stellen sich mir die Nackenhaare hoch "Mir hat geholfen, versuch doch mal..." kann weiter bringen, aber sonst....
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    Boehminator reagierte auf Nature-Base in Kammerbefüllung mit Daune mit etwas Overfill   
    natürlich. 
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    Boehminator hat eine Reaktion von Nature-Base erhalten in Kammerbefüllung mit Daune mit etwas Overfill   
    Hallo,
    ich hab auch mal ne Frage an die Mathe-Genies zur Berechnung der Daunenfüllung je Kammer evtl. mit Overfill:
    Hier wurde, wie ich das verstanden habe, die theoretische Füllmenge pro Kammer für 750cuin-Daune errechnet, dieselbe Menge dann aber in 850 genommen PLUS noch ein paar Gramm drauf für einen mäßigen Overfill, verstehe ich das richtig?
    Die Berechnung befindet sich unter der ersten Bilderreihe, nachdem hinterlegt die Gesamtfüllmenge berechnet wurde.
     
    Ich habe vor in naher/ferner Zukunft einen eigenen Daunen-Comforter zu nähen, wenn ich noch etwas mehr Übung an der Maschine und mit den Stoffen gesammelt habe.
    Geplante Maße angelehnt an den Cumulus Comforter L500 (Ich bin ca. 1,83 groß, 88kg, breitere Schultern, und ich würde sagen "mittel kälteresistent"):
    LxBxH 225 x 140 x 6 / 7 /8cm
    Welche Kammerhöhe macht denn beim Selbermachen Sinn für ein Comforter um den Gefrierpunkt?
    6cm, 7cm oder eher 8cm?
    Ich hatte iwo mal was gelesen von 6cm für um die Null grad?
    Ich habe vor die Fläche in 15 "Querkammern" mit je 15cm Breite mit Moskitonetz zu unterteilen.
    Somit hätte jede Kammer ein Volumen von ~140 x 15 x a/b/c cm
    Bei obiger verlinkter Berechnung wird für 750cuin 2,3g Daune pro Liter errechnet.
    Also Beispielhaft für eine 6cm hohe Kammer mit 12,6l Volumen für 750cuin-Daune:
    12,6 x 2,3 = ~29g  -> +3g "Overfill-Aufschlag" sind dann in 850er Daune: 32g
    Soweit richtig?

    Durchgerechnet würden dann für die verschiedenen Kammerhöhen das herauskommen:
                                                        
    a) Für 6cm Kammerhöhe:
    - Kammervolumen: 12,6l
    - Gesamtvolumen: Kammer x 15 = 189l
    - 750er-Daunen pro Kammer: ~29g
    - 850er-Daunen pro Kammer mit bisschen Aufschlag: 32g
    - Gesamt: 480g 850er Daune  
                     
    b ) Für 7cm Kammerhöhe:
    - Kammervolumen: 14,7l
    - Gesamtvolumen: 220,5l
    - Daunen 750er pro Kammer: ~34g
    - 850er-Daunen pro Kammer mit bisschen Aufschlag: 37g
    - Gesamt: 555g 850er Daune            
    c) Für 8cm Kammerhöhe:
    - Kammervolumen: 16,8l
    - Gesamtvolumen: 252l
    - Daunen 750er pro Kammer: ~39g
    - 850er-Daunen pro Kammer mit bisschen Aufschlag: 42g
    - Gesamt: 630g 850er Daune

    Kommt das hin für leichten Overfill?

    Errechnet habe ich dann einen Temperaturbereich als Bereich zwischen den Temp.-Werten für Schlafsack (Loft:2) und ohne das ":2".
    Also:
    T Comfort= 23 - (3,5xLofthöhe:2 oder eben nicht)
    T Limit = 17,5 - (3,5xLoft: 2 oder eben nicht)
    ...irgendwo dazwischen müsste ja ein Comforter/Quilt liegen, oder?

    - für 6cm-Version: -> T-Comf: +13° bis +2,5°C             -> T-Limit: +6,8° bis -3,7°C
    - für 7cm-Version: -> T-Comf: +10,8 bis -1,5°C             -> T-Limit: +5,25° bis -7°C
    - für 8cm-Version: -> T-Comf: +9,5° bis -4,5°C              -> T-Limit: +3,3° bis -10,7°C
    Ich kann die Kammerhöhe die durch die Stege innen festgelegt/begrenzt wird schon mit dem Loft gleichsetzen, oder?
    Als Stoffe hatte ich mir als Oberstoff Pertex Quantum und entweder den auch als Innenstoff oder Taffeta, da ich von Taffeta schon ein paar mal gelesen habe er solle sich auf der Haut besser anfühlen. Ist minimal "schwerer" und kein (?) Ripstop.

    Habe ich irgendwo einen Denkfehler? Kommt das alles so in etwa hin?
    Und zu welcher Variante würdet ihr mir aus eurer Erfahrung heraus raten?
    Danke schonmal
    Grüße
    Andy
     
    P.s.: Bevor ich's vergesse, ich hab das Thema auch in anderen Foren mit etwas anderer Ausrichtung (UL) gepostet um eine Bandbreite an Meinungen zu hören....nicht das sich daran jemand stößt!
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    Boehminator reagierte auf Stromfahrer in Quilt oder Comforter?   
    Weil die hydrophobe Daune weniger Wasser aufnimmt als normale Daune. Möglicherweise ist für dich dei Endurance-Hülle die bessere Wahl, damit habe ich bei Schlafsäcken keine Erfahrungen.
    Die grundsätzliche Überlegung: Eine wasserdichte Hülle schützt gegen Feuchtigkeit von außen (Tarp-Nutzung), aber hemmt bei nicht ausreichender Temperaturdifferenz an der Hülle (Frühsommer, Sommer) auch den Dampfdurchgang von innen.
    M. W. ist das nicht notwendig. Ich halte meine Daunensachen allerdings möglichst immer sauber, lüfte sie auf Tour täglich und wasche meine Daunensachen erst, wenn der Loft erkennbar nachlässt, also alle paar Jahre mal.
    Den Taiga habe ich noch nicht in den Händen gehabt. Würde ich mir einen eigenen Quilt kaufen, dann würde ich beim Cumulus-Schnitt (geschlossene Kammerseiten) den Taiga mit Längskammern oben rum bevorzugen.
    Hinsichtlich des L-Comforters:
    Dazu hatte ich im Comforter-Thread wohl schon mal was geschrieben. Versuche mit Kind und Jugendlichem ergaben: Das ist eher ein Kuschel-Setup für Liebende. Aber ansonsten zu knapp.
    Anders wird ein Schuh draus: Als ich im Spätsommer (September) mit meiner Tochter im Sarek war, haben wir bewusst aktzeptiert, dass wir bei extremer Kälte, die einen dort schon einmal ereilen kann, unterisoliert wären. Für diesen (Not)Fall hätten wir unsere beiden Comforter übereinander fixiert und das Kuschelsetup durchgezogen. Aber als Standardschlafsetup ist ein L-Comforter für zwei Personen nichts für breite Schultern. Dafür gibt es dann das XL-Modell.
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    Boehminator reagierte auf Stromfahrer in Quilt oder Comforter?   
    Hallo @Boehminator,
    willkommen im Forum. Stell dich doch im Vorstellungsthread bitte kurz vor. Das ist eine nette Geste und hilft mitunter auch bei der Einschätzung des Gesamtbildes/Erfahrungshorizont etc.
    Danke für das Lob, freut mich, wenn es hilft.
    Ich habe nebeneinander einen Cumulus Quilt 350, Comforter M400 (also wärmer) und L430 (also größer und weniger warm) liegen und bin selbst 1,83 cm. Meine Schlafgewohnheiten ähneln deinen.
    Größe:
    Mir würde der M-Comforter reichen, sowohl in der Breite, als auch in der Länge. Aber ich ziehe mir die oberste Kammer gerne über den Nacken und Hinterkopf, und da ist der L bei meiner Körpergröße doch besser. Deine breiten Schultern sprechen eher für den L, aber im M wäre das dennoch Klagen auf hohem Niveau im Vergleich zu einem Schlafsack. Der L-Comforter passt recht gut in einen großen Bettbezug. Wenn man innen am Bettbezug an vier Punkten eine Befestigungsmöglichkeit ähnlich wie auf der Matte annäht, hat man daheim eine herrlich leichte Edel-Bettdecke und spart Aufbewahrungsplatz. Der M-Comforter ist dafür m. E. zu klein. Daunenmenge:
    Der L430 ist nicht tuffig voll. Das passt bei mir super, weil ich die Daune in kalten Nächten zur Mitte schüttele und den Comforter enger auf der Matte fixiere. Unter dem Körper braucht man keine Daune. In warmen Nächten lasse ich den ganz offen und die Daune rutscht zur Seite, so dass es nicht zu warm wird, der Comforter aber gut liegen bleibt. Mir persönlich gefällt diese Bandbreite sehr gut. Wenn du auch bei ganz offener Nutzung noch einen einheitlichen Loft willst, benötigst du einen L500 (oder M400) Bauart:
    Der Quilt 350 entspricht in Gewicht genau und Leistung fast dem M400. Aber die Nutzlänge ist im Gebrauch nicht vergleichbar. Der Quilt 350 ist mir zu kurz/straff auf der Schulter, nimm beim Quilt also auf jeden Fall eine Kammer mehr. Die Fußbox des Quilt finde ich recht schmal. Der Quilt hat seitlich geschlossene Oberkammern. Wenn du den obenrum ganz öffnest, kann die Daune nicht von/zu den Seiten verschoben werden. Flexibler bist du also im Comforter. Zusammenfassend: Ich würde dir unter deiner Auswahlliste zum Comforter L500 (oder L430) mit dem Pertex Quantum, aber hydrophobischer Daune, raten (ca. M400 ca. 260 Euro, L430 ca. 270 Euro, einfach dort anfragen).
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    Boehminator hat eine Reaktion von Stromfahrer erhalten in Quilt oder Comforter?   
    Hallo allerseits!
    Nachdem ich auf Daune umsatteln will bei einem Budget von 250€ +/- 10€, hatte ich mich erstmal wegen guter Erfahrung bei Decathlon umgeschaut, aber bis auf das Focrlaz-Modell gibt es da ja nur Daunen-Brecher oder was für wärmere Tage.
    Bei dem ganzen Studium der Möglichkeiten bin ich erst über Quilt (Anfangseinstellung: wer ist so blöde sich nen Schalfsack ohne Rückenteil zu kaufen:roll:) und dann über Comforter (Anfangseinstellung: WTF! Quilt klingt ja schon doof, was will ich denn erst damit!:roll:) gestolpert....
    Nun was soll ich sagen...zum Glück ist man ja lernfähig
    Vor allem nachdem ich diese geniale Anleitung von Stromfahrer zur Adaption des Comforter gesehen habe:
    http://www.gygago.com/index.php?id=793&lang=de
    Aber erstmal, bevor meine Modell-Frage bei Cumulus erörtert werden soll der Fragebogen:
    1. Bei welchen Temperaturen soll der Sack eingesetzt werden?
    Es sollte also schon um Null und die ersten paar Grad unter Null drin sein (u.U. auch mit Kleidung)
    2. Wie groß bist du? Gewicht ? Geschlecht ? Statur?
    1,81 (83?) ca. 88kg, männlich, kräftig/muskulös (breite Schultern, dicker Hintern :D)
    3. Wie ist dein persönliches Kälteempfinden?
    hmm schwierig, also bei einstelligen Temperaturen habe ich mit dem etwas betagteren KuFa Lestra Arctic Extreme 200 (?) in Skiunterwäsche schon etwas gefroren (unter Tarp auf TAR Prolite Plus?). Ich würde also sagen ich hab es eher gerne warm...?
    Ich werde auch erstmal aus Kostengründen die TAR Prolite Plus weiter verwenden, und in naher Zukunft auf die NeoAir Xlight aufrüsten.
    4. Hättest du gern einen breiteren Schlafsack? (Körperbau / unruhiger Schläfer / Seitenschläfer)
    Im normalen Mumienschlafsack habe ich zwar keine Platzangst aber als Seiten-/Bauchschläfer mit viel nächtlicher Bewegung sind meist gerade wegen der "plötzlichen" Bewegungseinschränkung die ersten Umstellungsnächte alles andere als erholsam.
    Und ich hasse es, dass sich das Kaputzenteil des Schlafsack mit dem Kopfkissen drin immer beim drehen mitdreht, da der Schlafsack mitdreht!
    5. Wieviel Geld willst du ausgeben?
    Budget sind so 250€, die am liebsten nicht überschritten werden sollten, bei triftigen Gründen aber +~10€ schon noch drin wären
    6. Beschreibe bitte in wenigen Sätzen den Einsatzbereich des Schlafsacks (wichtig: Jahreszeit, Witterung, Land, Einsatzdauer)
    mehr oder weniger ganzjährig, v.a. aber Winterende bis Winteranfang. Momentan bleiben mir die jeweils anfänglichen gegen Null-Temperaturen wegen mangelnder Ausrüstung verwehrt.
    Theoretisch v.a. Europa aber soll möglichst vielseitig einsetzbar sein.

    7. Wo liegen Deine Prioritäten? (Gewicht/ Preis/ Komfort/ ...)
    Budget ist ja gesetzt, deshalb ein gutes Mittelding aus Gewicht/Packmaß und Komfort. UL bin ich nicht unbedingt unterwegs aber tendiere in die Richtung.
    Es kommt also auch durchaus in Frage die dünne Kapuzendaunenjacke mit anzuziehen o.ä., daran soll es nicht scheitern, dass ich das schlichtweg ablehnen würde.

    Nun also nach ewiger Recherchearbeit und einschießen auf Cumulus meine "3" Favoriten:
    A) Cumulus Comforter:
    bei meiner Körpergröße lt. Angaben die L-Version, wobei fraglich bleibt ob Comforter L430 oder L500?
    - Die geringere Comforttemperatur des 430er ließe sich ja wahrscheinlich mit Klamotten pushen, nur die Frage ob das halt immer geht (Klamotten nass usw.).
    - evtl die 430er mit der Endurance-Membran/Stoff auf der Oberseite "veredeln", statt den 500er zu nehmen? Bringt das was oder hat die wasserdichte Oberfläche den Nachteil, dass auch von innen kein Schweiß mehr durchkommt und die Daune scheller Klamm wird?
    - reicht vl. doch die M400er Version von der Größe her, da ich ja nur knapp über der 1,80-Grenze liege? Wobei die Aussicht bei einer Breite von 1,40m bei bedarf bequem zu zweit drunter liegen zu können und somit einen Schlafsack sparen zu können bei  wärmeren Temperaturen eigentlich die kleine Variante gleich verbietet
    B) Cumulus Quilt 350 oder 450:
    - lieber den 450er als den 300er, da ich lieber ein paar Reserven habe, falls ich doch verfrorener bin als eingeschätzt
    C)Taiga 480 oder 360
    - eigentlich ein Hängematten-Quilt, aber mich haben einigen Erfahrungsberichte aufhorchen lassen, in denen es darum ging, dass die Daunen in den quer zum Körper laufenden Kammern zur Seite wegrutschen können und einen dann nachts mit einigen kalten Stellen alleine lassen, das wäre bei dem Taiga ja behoben durch Längskammern. Wird das zu warm im Sommer ist der Quilt ja oben offen und man kann "lüften"
    - der 480er hätte bereits Standardmäßig den wasserdichten Oberstoff
    - der hat auch noch sowas wie ein "Wärmekragen"
    Also alles in allem reizt mich der Comforter wegen seiner deutlich vielfältigeren Einsatzweise und ich würde ihn dann wie in der obigen Anleitung modifizieren. Aber gerade die Geschichte mit den Daunen, die zur Seite wegrutschen bringen mich zum Grübeln. Klar kann man das im Sommer oder nicht so kalten Nächten auch wieder positiv nutzen, indem man die Daunen gezielt zur Seite schüttelt um es nicht gar so heiß zu haben...das ist für mich aber nicht so richtig ein gutes Argument, denn bei dem Taiga decke ich mich oben dann halt eher auf oder strecke den Fuß aus der Fußbox raus...
    Allerdings ist bei allen die Frage, ob die jeweils wärmere Version nicht ein krasser Overkill ist, denn die meiste Zeit des Jahres liegen die Temperaturen nunmal eher über als unter dem Gefrierpunkt...
    Die "leichteren" Versionen reichen alle vom Komfortbereich ja bis kurz über 0 und lassen sich vl. mit Klamotten gut bis etwas unter 0 drücken?
    Da fehlt mir aber zu Beurteilung die Erfahrung...
    Wie auch immer ob Quilt oder Comforter die Isomattenadaption mit den T-Stoppern (die genannten Knebel sind ja nirgends auffindbar) und den Knopflochgummis werde ich wohl so oder so anwenden, denn die finde ich genial im Vergleich zu den Gummistrapsen von Cumulus.
    ...je länger ich allerdings selber darüber nachgrübel, desto mehr tendiere ich entweder zu Taiga oder Comforter.

    Wenn niemand deutliche Vorteile des "normalen" Quilt gegenüber des Taiga-Aufbaus hat, würde ich den glaub raus schmeißen...

    Der Taiga hat mehr Daunenkammern, d.h. (ausgehend davon dass die Steppung natürlich gut verarbeitet ist) die Daunen werden mehr in position gehalten. Bzw. ist das der Fußbox geschuldet, dass die Kammerzahl höher ist?! Ist die beim Taiga "Mehr" vorgeformt mit mehr Kammern?

    Ich habe nun auch ein paar mal gelesen, dass es nicht unbedingt ratsam ist auf die schwerere Kombi innen Pertex Quantum und außen Endurance zu setzen, da dann zwar Wasserdampf durch die innere aber nicht mehr durch die äußere Membran kommt und ergo in den Daunen dazwischen hängen bleibt...hat da jemand Erfahrungen?
    In dem Fall könnte man beim günstigeren Taiga 360 mit 360g Daunen gezielt ja die oberen Kammern z.B. mit 40g Daunen updaten....hier ist aber die Frage ob das bei einer Preisdifferenz von 30€ zum Taiga 480 überhaupt Sinn macht...
     
    Was meint ihr dazu? Euer fachmännischer Senf bitte
    Grüße
    Andy

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