nahundfern
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nahundfern reagierte auf AlphaRay in Schlafsack rutscht von Isomatte runter - wie vermeiden?Was bei deiner Zeichnung 2 nicht richtig ist: Würdest du mit dem engen Schlauch von der Matratze fallen, dann kippt diese - hat ja gegenüber dich ja null Masse. Und da der Schlauch nich taus Gummi ist, folgt die Matte der größeren Masse...
D.h. siehst dann aus wie Zeichnung 1 aber um mind.90° gedreht
In etwa so:
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nahundfern reagierte auf Onlyselter in UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)Dann möchte auch ich mal mein Setup vorstellen, welches ich Ende April/Anfang Mai in Schottland benutzt habe.
Ich muss dazu sagen ich bin noch blutiger Anfänger, was die UL Geschichte angeht, aber in den Bergen des Cairngorm Nationalparks wurde das Konzept oft sehr, sehr einleuchtend !
Und ja ich weiß, was sollen die Badelatschen da an der Satteltasche...? Hatte ich für die trockenen Füße bei den gefühlt 1000 und einer Flußquerungen gedacht, war aber zu umständlich und ich bin einmal mit Schuhen und danach nur noch Barfuß. Geht auch gut. Ich trage Platformschuhe (5Tens) mit denen man auch gut Wandern kann, auch wenn die Knöchel in Geröllfeldern wenig geschützt sind.
Das Seatpack von Ortlieb hat sich bewährt, da auch ein der Wenigen mit nur einem Gurt und so kann man die Absenkung der Sattelstütze zumindest teilweise noch nutzen (6 cm). Das hat sehr geholfen.
Da ich gut 7 Tage unterwegs war, hatte ich einiges an Proviant mit (Framebag). Die Reifen sind Tubeless (27.5, 3.0) gibt es zwei Ersatzschläuche + Werkzeug in der blauen Tasche (unter der Rahmentasche). Die Sigg Flasche habe ich am Ende nur noch am Abend gefüllt, da Wasser in der Gegend definitiv kein Problem ist.
Die "Feedbags" habe ich in Anlehnung an diese Anleitung selbst genäht. 2. Objektiv in einem, Diverses in der anderen. Die Frontrolle besteht aus einer MYOG Halterung in Verbindung mit einem 12l Ortlieb Packsack. Ich habe noch keine Erfahrungen mit Tarps/Bivys und habe daher mein 2 Kg 3 P Zelt "mitgeschleppt". Ich wollte mir nicht extra für die Tour ein 1 P Zelt kaufen, aber hier ist noch ordentlich Potential nach unten. Auf dem Packsack vorne hatte ich noch das Ortlieb Accessory Pack in welcher ich hauptsächlich die Kamera und den Ultrapod (Stativ) transportiert habe. Das ist eine tolle Tasche, werde mir noch einen Kameraeinsatz basteln...
Einen Rucksack mit Wasserblase hatte ich auch dabei und ich muss sagen ich komme damit recht gut klar, da ich einige Sachen (Daunenjacke) immer schnell im Zugriff hatte.
Wie gesagt ich bin noch am Anfang und es gibt einiges zu optimieren, rückblickend war ich aber schon recht zufrieden.
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nahundfern hat eine Reaktion von LAUFBURSCHE erhalten in Rucksack-Verlosung für den LaBuAuch von mir: super Sache!
6 Lose, PM ist unterwegs.
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nahundfern hat eine Reaktion von die zwiebel erhalten in Rucksack-Verlosung für den LaBuAuch von mir: super Sache!
6 Lose, PM ist unterwegs.
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nahundfern reagierte auf Cephalotus in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-LösungDie Sistec 5V 5W Module hatte ich mir vor einigen Jahren gekauft. Die a-Si/Ge Zellen sind tatsächlich flexibel nutzbar und als 3s2p angeordnet.
Die Nennspannung liegt bei 3 x 1.7V = 5.1V, der Nennstrom entgegen der Angaben eher bei 0.5A also bei 1A.
Beim ersten Modul waren drei Zellen inaktiv (Reklamation etwas mühsam), das zweite kam mit ner Delle, aber in der Hinsicht sind die zum Glück robust. Die Sunpowerzellen würden in solchen flexiblen Modulen irgendwann den Geist aufgeben.
Nachteil ist dass die Dünnschichtzellen schnell degradieren. Anfangs sind sie deutlich besser, aber nach ein paar Monaten eben beim wahren Wert.
Meine alte Sistec Powerbank hat einen großen Vorteil: Sie kommt auch mit kleinen Lasten wie 1mA super zurecht und schaltet nicht ab. Das nutze ich z.B zuhause für mobile Messsysteme.
Wäre toll wenn einer eine leichte moderne Powerbank mit 18650er Zellen kennt, die ebenfalls mit kleinen Lasten klar kommt. Perfekt wäre wenn sie auch einen Quick Charge Ausgang hätte, ich könnte nämlich für mein Funkgerät 9-12V brauchen.
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Ergänzen möchte ich noch IR Aufnahmen von einem neuen Lixada 5V "10W" (real 5W) Modul
Man sieht vor allem die Zellbrüche links unten dort wo rückseitig der USB Anschluss sitzt, aber auch an den Modulrändern
Außerdem noch eine kleine Auswahl andere Module mit zerschnittenen Sunpower Zellen Made in China.
Man muss bedenken, dass auch wenn das alles teils furchtbar aussieht, die Module im MPP alle noch eine gute Leistung erbringen. 5% weniger "in der Sonne" kann man als Laie so gut wie nicht erkennen.
Aber in bestimmten Fälle erzeugen größere Module Hotspots die bis über 100°C heiß werden und es ist nur eine Frage der Zeit bis es zu signifikantem Ausfall ganzer Zellen, Zellverbinder und schlussendlich auch des Moduls kommt.
Zuletzt noch zwei Dünnschichtmodule, ein 12V 4,5W Modul mit CIGS Zellen von Ascent Solar und das oben genannte 5V "pseudo 5W" aSi/Ge Modul, das Sistec vertrieben hat. Gerade bei letzterem funktioniert das IR Verfahren fast garnicht. Das liegt daran, dass auch dabei der Zellwirkungsgrad eine entscheidende Rolle spielt und gealtertes aSi/Ge ist im Wirkunsggrad so furchtbar schlecht, dass dabei trotz hoher Ströme kaum IR Licht emittiert wird.
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nahundfern reagierte auf Maarten in PCT SOBO 2018 - Meine Erfahrungen/TippsKurz zur Vorstellung: Ich bin 2018 den PCT SOBO gewandert und bin am 7.Juli gestartet und habe meine Wanderung am 18ten November am südlichen Terminus des PCT beendet. Ich hatte keine Wandererfahrung und habe den Trail direkt nach meinem Abitur im Alter von 19 Jahren gestartet. Vorab: Ich schreibe hier über meine Erfahrungen. Das heißt nicht, dass sie für euch gleich sein werden. Jede Wanderung ist unterschiedlich.
SOBO Vor-/Nachteile
Die Vorteile eines SOBO Hikes im Gegensatz eines NOBO Hikes liegen für mich nun klar auf der Hand. Vor meiner Wanderung habe ich stark an meinem SOBO attempt gezweifelt, da NOBO einfach um einiges populärer ist. Diesen Punkt kann ich jetzt absolut nicht mehr verstehen.
Vorteile
Das Wetter. Ich habe 2 Tage wirklichen Regen gehabt und der Rest lässt sich auf 10 Minuten Nieselregen oder extreme Luftfeuchtigkeit begrenzen, die ab und zu sogar wilkommenen waren. Während man als NOBO Hiker Washington so gegen Ende August/September antrifft, wandert man Washington als SOBO im Juli/Anfang August. Daraus folgt, dass die Chancen auf gutes Wetter um einiges höher sind und man die Aussichten vollends genießen kann aufgrund des klaren Himmels. Dagegen stehen für NOBOs jeden 2ten Tag Regen, bewölkter Himmel und falls man wirklich Pech hat, Schnee an der Tagesordnung. Desweiteren ist Südkalifornien bereits ein wenig abgekühlt, wenn ihr es im Oktober/November durchquert. Das Permit. Ein SOBO-Permit für den PCT ist einfach um einiges einfacher zu bekommen als ein NOBO permit. Ich habe mein Permit gegen Ende des Januars beantragt und hatte freie Wahl an welchem Tag ich starten möchte. Weniger Menschen. Ich habe dieses Jahr wohl ein hoch-frequentiertes SOBO Jahr erwischt und ich war volkommen zufrieden. Man traf eine angenehme Zahl von Menschen in Trailtowns, die nicht volkommen überlaufen waren. Man hatte die Möglichkeit alleine zu wandern, aber es war auch durchaus möglich in einer Gruppe zu wandern, wie ich es auf der 2ten hälfte des Trails getan habe. Außerdem kommt es mir so vor als wären die Bindungen zu den Trail Bekanntschaften enger, da es eben nicht so viele Wanderer gibt und man sich besser kennen lernt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich so gut wie immer seine Camping Plätze aussuchen kann, außer wenn man die NOBO Bubble in Oregon passiert. Mücken. In Washington kann man als SOBO schon ganz schöne Probleme bekommen, aber meiner Meinung nach kann man das einfach nicht damit vergleichen, was NOBOs durchmachen müssen. Oregon kann zur Qual werden und vorallendingen in den Sierras scheint es wohl eine Menge Mücken gegeben zu haben. Ich war allerdings auch etwas spät dran als SOBO und könnte somit immer genau nach der Mücken-Saison besagte Gebiete durchquert haben. The Sierras. Die Sierras scheinen um einiges entspannter zu sein als SOBO. Ich hatte eine "Flussdurchquerung" (Das Wasser reichte mir bis zu den Fußknöcheln....), während NOBOs sich in acht nehmen müssen, da manche Überquerungen nicht ohne gewesen zu scheinen. Desweiteren hatte ich absolut keinen Schnee in den Sierras. Einzig und allein auf Glen Pass hatte ich etwas Eis. Das könnte aber auch wieder an meinem späten Timing liegen. Nachteile
Einen engeren Zeitplan. Als NOBO sollte man seine Wanderung spätestens gegen Anfang Oktober beenden, allerdings fängt ein NOBO im Optimalfall auch bereits im April seine Wanderung an. Ein SOBO hingegen kann erst in der Cascade Range Washingtons beginnen sobald der Schnee geschmolzen ist, was in der Regel anfang Juli der Fall ist. Gleichzeitig sollte man Forester Pass (Der höchste Punkt des PCTs) vor dem 1.Oktober passieren. Das erfordert, dass man von Anfang an fit ist. Man hat weniger Zeit die Meilen progessiv aufzubauen wie es ein NOBO tuen kann. Ohne Zeroes müsstet ihr mit dem Startdatum des ersten Juli ungefähr 21 Meilen pro Tag laufen, was nicht zu unterschätzen ist. Weniger Trail Magic. Für mich persönlich war das kein Problem, aber man erfährt aufgrund der geringeren Popularität einer SOBO Wanderung weniger Trail Magic. Ich habe aber in Trailtowns soviel Hilfe bekommen und es scheint mir auch so als ob man mehr mit Locals in Kontakt kommt, da anstelle von 40 NOBOs nur 5 SOBOs in der Stadt sind. Conclusio: Die Vorteile wiegen meiner Meinung nach deutlich schwerer als die Nachteile. Letztenendes habe ich Forester Pass erst am 18.Oktober passiert und habe es trotzdem geschafft. Da war allerdings eine Menge Portion Glück bei und das heißt nicht, dass es bei euch funktioniert. Es war schon ziemlich kalt und ich habe einen Sturm miterlebt.
Zum nördlichen Terminus gelangen
Es ist als SOBO um einiges schwerer zum Startpunkt des Trails zu gelangen, als es das als NOBO ist. Ihr werdet am Harts pass starten müssen und von dort aus 30 Meilen Richtung Norden laufen um an den nördlichen Terminus zu gelangen. Dann fangt ihr eure SOBO Wanderung sozusagen "richtig" an. Ich würde es jederzeit wieder zu machen und empfehle nicht diese Meilen zu skippen. Einerseits machen 30 Meilen bei 2650 Meilen auch nicht mehr viel aus, andererseits bestärkt man dadurch das Gefühl, dass man tatsächlich den ganzen Trail gewandert ist und nichts geskippt hat. Es gestaltet sich schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Harts Pass zu kommen, aber ich habe Leute getroffen, die es gemacht haben. Das funktioniert allerdings nicht ohne Trampen. Ich bin der PCT SOBO 2018 Facebook Gruppe beigetreten und hatte mir extra dafür einen Facebook Account erstellt. Ich habe Ausschau nach Fahrten zu Harts Pass gehalten und habe dann auch Trail Angel gefunden, die mich zum Harts Pass mit anderen gebracht haben. Achja, warum könnt ihr nicht einfach an der amerikanisch/kanadischen Grenze starten? Es ist illegal die Grenze auf diesem Wege zu passieren.
Resupply
Auch der Resupply gestaltet sich anfänglich etwas schwieriger im Gegensatz zu einer NOBO Wanderung. Washington ist nicht stark besiedelt und sehr entlegen. Ich habe von Seattle aus Boxen nach Stehekin, Skykomisch, Snoqualmie Pass, White Pass Kracker Barrel und Trout Lake gesendet. Das ist am Anfang erstmal ein ganz schöner Aufwand, aber ich würde immer noch sagen, dass es für diese Trail towns leider nötig war. Die Preise waren entweder exorbitant hoch oder die Auswahl ließ zu wünschen übrig oder beides. Die Einkaufsläden ähnelten Tankstellen, die aber durchaus auf Wanderer eingestellt waren. Meiner Meinung nach kauft man sich vorallendingen in Washington durch die Boxen erstmal Zeit. Es wäre vielleicht möglich ohne die Boxen, aber ihr müsstet zu einer weiter entfernten Stadt hitchen usw...
Als ich dann die Washinton/Oregon Grenze erreicht habe, habe ich aus Cascade Locks Boxen nach Oregon gesendet. Alternativ könntet ihr aus Portland Boxen senden, was aber weiter weg liegt als Cascade Locks. Ich habe Boxen zu Big Lake Youth Camp, Shelter Cove und Crater Lake National Park gesendet und würde es wieder so machen. Nach Oregon habe ich Boxen zu Nordkalifornien versandt. Das würde ich auf keinen Fall wieder tuen. Meiner Meinung nach kommt ihr in Kalifornien komplett ohne Boxen aus.
Seid euch im klaren was ihr gerne esst, sodass ihr euch auf euer Paket freuty, bringt Abwechslung rein und weniger ist mehr...
Ich belasse es einfach mal hierbei, damit das ganze nicht zu lang wird. Bei Fragen einfach nachfragen.
Meine Gear Liste
Für Fotos einfach mal auf meinem Instagram-Account vorbeischauen, ihr dürftet auch keinen Account brauchen.
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nahundfern reagierte auf SouthWest in [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018In Torre de'Passeri habe ich übrigens in der einzigen Unterkunft geschlafen die es dort zu geben scheint.
Mit 178 m liegt der Ort recht niedrig und die relative Hitze am Nachmittag war deshalb gestern schon fast zu viel für mich. Obwohl Temperaturen um 20 Grad ja eigentlich perfekt sind. Aber in der prallen Sonne auf schattenlosen Wegen zu wandern macht mir mehr Spass bei kühleren Temperaturen. Deshalb stehe ich früh auf um kurz nach Beginn der Morgendämmerung schon unterwegs sein zu können. Ein Frühstück gab es hier nicht, was gut ist, denn sonst wäre ich erst später losgekommen.
Wein wächst hier (insbesondere Montepulciano d'Abruzzo)
Der kleine Ort Bolognano ist interessant für Kenner der modernen Kunst. Joseph Beuys hat hier viel Zeit verbracht und verschiedene skurrile Kunstgegenstände und Museen im Örtchen erinnern daran.
Bolognano
Die Wanderung geht weiter durch schönes Kulturland.
Man taucht auch öfter mal in den Wald ein und kommt in eine Landschaft wo die kleinen Flüsse Orta und Orfento relative tiefe Canyons gegraben haben. Hier ist es etwas schattiger. Kurz vor dem Tagesziel Caramanico Terme kann man zum Fluss hinabsteigen und dort sehr schön in Canyon wandern. Dort habe ich viel Zeit mit Fotografieren verbracht.
Schöner Pfad in der Orfento Schlucht
Zu mittag bin ich dann im Ort Caramarico Terme. Es ist eine Art Kurort mit Termalquellen. Im April hat das alles aber noch zu, es ist schön ruhig, sogar am heutigen Sonntag. Ich esse lange und lecker in einem Restaurant zu mittag (fast der einzige Gast) und gehe dann in mein Hotelzimmer. Ich bin der einzige Gast im Hotel. Hier werde ich 2 Nächte schlafen.
Im Ort gibt es eine Bar in der sehr gutes Craft Bier ausgeschenkt wird. Da kann man schon ein paar Stunden zubringen Normalerweise ist Bier in Italien entweder eher langweilig oder schlecht. Das hier ist eine grosse Ausnahme. Und sowas hätte ich hier am A#$%h der Welt auch nie erwartet.
Hier noch ein bisschen Abendstimmung im Ort:
Caramarico Terme
Caramarico Terme
Statistik:
7 Stunden Gehzeit inklusive Pausen
+935m, -479m
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nahundfern reagierte auf SouthWest in [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018In diesem Faden möchte ich von meiner diesjährigen Tour in Mittelitalien berichten.
Italien ist ja für Trekkingfreunde eher ein schwieriges Land. Die Markierungen sind vielfach unzureichend, die Karten oft ungenau, die Wege häufig anspruchsvoll. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse der dortigen Ureinwohner, die Hitze im Sommer, schlechte Infrastruktur, der Mangel an Informationen, und die Entfernung von Deutschland machen es nicht leichter. Vom Aostatal und den Dolomiten jetzt vielleicht mal abgesehen wird man selten jemanden finden der in Italien wandern geht. Auch die Italiener tun das kaum. Die fahren ja alle ans Meer.
Dies hat aber auch alles ungemeine Vorteile: Wenn man sich auf das Abenteuer einlässt, dann wird man dort fast alleine unterwegs sein.
Das tolle an Italien sind auch die überall sichtbare uralte Kulturlandschaft und das fantastische Essen.
Diese Vorteile habe ich in den letzten Jahren für mich entdecken können. Zunächst habe ich in mehreren Jahren alle Abschnitte der fantastischen GTA kennengelernt. Obwohl diese nun immer beliebter wird (was auch gut ist) kann man dort noch fast alleine durch grandiose Berglandschaft wandern und die geschichtlichen und kulinarischen Highlights geniessen.
Die Abruzzen wiederum waren mir bis vor kurzem auch fremd. Kaum ein ausländischer Tourist wagt sich dort hin, obwohl es dort eine grandiose Hochgebirgslandschaft zu sehen gibt. Schroffe Felswände, bewirtschaftete Hochflächen, kahle Bergkuppen, tief eingeschnittene Täler, enge Canyons, Wasserfälle und kleine Seen. Relativ selten findet sich die unangenehme Seite der Zivilisation: Appartements, Hotels und Skilifte, die in den Alpen so viel Unheil angerichtet haben. Fast das gesamte Gebirge steht unter strengem Naturschutz. Das ist in der Landschaft auf angenehme Weise spürbar.
Ich bin auf der Suche nach einem Ziel für den Frühling auf die Abruzzen aufmerksam geworden. Im April musste ich zwar einen Bogen um die Gipfel machen, die noch mit Schnee bedeckt sind, jedoch konnte ich sehr schön in mittleren Höhenlagen (<1500 m) um die Gipfel herumwandern.
Um auch etwas von der Gastfreundschaft und von den kulinarischen Highlights mitzubekommen (und vielleicht auch um etwas Geld vor Ort zu lassen) hatte ich mich wie auf den letzten GTA Abschnitten dazu entschlossen, die Hälfte der Nächte in Hotels und die andere Hälfte im Tarp zu verbringen. Das hat auch super funktioniert.
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nahundfern reagierte auf Erbswurst in Neue Ultraleicht-AusrüstungJa, Arpenaz 40 Rucksack habe ich weder in Köln noch Avignon gesehen, wo ich leider vergessen habe zu fragen ...
Ich habe meinen Solognac Jagdrucksack X-Access 50 Liter eben völlig überladen mit rum geschleppt.
Zelt, Tarp, Hängematte, 2xKlamotten, Latschen, Küche usw. Volle Campingplatz Ausrüstung. In Avignon noch Schuhe gekauft, das Ding ging nicht mehr richtig zu. 2Liter Wasser in den Seiten, Fahrtenmesser, usw volle Winterausrüstung plus völligen Unsinn. Ich habe den so voll gehauen, wie ich zum Wandern niemals einen Rucksack packen würde, selbst im Winter nicht, und hab den auf ner Eisenbahnreise , ner klassischen Packpacking Tour mit geschleppt, zum Testen eben.
Ich konnte den trotz allem noch gut tragen! Sah keinerlei Notwendigkeit, den zB am Bahnhof ab zu setzen. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass man nicht größer als 185cm sein darf, wenn man den voll beladen tragen will. Ich vermute der ist für 175cm bis 185 Körpergröße gedacht. Also der olivgrüne Rucksack für den Mann. Wie bekannt wiegt ser 960g leer. Ich vermute, der hat dem Arpenaz 40 den Gnadenstoß gegeben. Den sieht man in Frankreich jetzt recht oft, und der ist ja komprimierbar.
Der in Schwarz und weiblich eleganten Modefarben erhältliche Arpenaz 30 scheint eher für die Dame von Welt gedacht zu sein.
Man müsste mal Probe packen, vielleicht passt jetzt, wenn man intelligent für den Sommer packt, mit dem neuen Treck 900 Zeug eben alles in der Arpenaz 30 Liter??? Der heißt jetzt übrigens auch NH 100 , 30Liter, 510g, 15€. Packmaß: 56x26x26 cm.
Der Solognac X-Access 50er und der X-Access 30er Jagd und der 30er Arpenaz sind sich technisch sehr ähnlich. Das unterschiedliche Aussehen trügt! Das ist ein und die selbe Produktfamilie.
Die haben geschnallt, dass die meisten Kerle ihr Trekking Zeug in der Jagdabteilung kaufen, zumindest die Klamotten. Das ist quasi die Herrenabteilung. Das Material ist da oft robuster, aber durchaus nicht immer. Auch da gibt es UL Zeug. (Und beim Trekking Zeug teils auch Naturtöne, das ergänzt sich also.)
Packmaß des neuen 1 Personen Zeltes Treck 900 ist 40x12x12cm, es passt also in den Arpenaz 30 Liter Rucksack! 1,3 bis 1,6 kg, 120€
Das 2kg ohne Häringe wiegende grüne Zelt Arpenaz 2 (20€!!!) passt in den 50 Liter Jagdrucksack. Ich habe es ausprobiert. Es passt hochkant genau rein, aber auch hochkant außen links oder rechts genau dran. Also unter Deckel, durch die Kompressionsriemen, in die Flaschentasche. Dann eben 2Liter Plastikpulle auf die andere Seite als Gegengewicht. Zelt Quickhiker UL 2, 150€ passt da natürlich auch rein.
Luftmatratze Trek 700, 510g, 180cm lang, keine Isolation, empfohlen ab 20*C, Strohgelb.
"Isomatte" - in Wirklichkeit auch nur Luftmatratze Treck 700 kurz, grau, 120cm lang, 350g, 1,2 Liter Packvolumen. Hier in einer 450 ml Tasse.
Daunenschlafsäcke 800 Cuin "Treck 900"
10*C, 690g, 100€, 5Liter Volumen
0*C, 985g, 150€, 8Liter Volumen
Gewichte gelten für Size L, es gibt anscheinend auch M und XL.
Das neue Tarp Trek 900, das ich meinte, habt ihr ja schon gefunden.
Die Neuen Klamotten unter dem Namen "Forclaz Trek ..." Machen übrigens auch einen sehr guten Eindruck. Leicht mit Stretch Einsätzen, das gab es von Decathlon so bisher auch nicht.
Die "Trek 900" Lederstiefel sind richtige klassische "leichte" Bergstiefel , die "Trek 500" sind Leder-Wanderschuhe für Mittelgebirge, die für 100€ meiner Meinung nach hoch interessant für das Winterhalbjahr sind.
Alles in allem haben die da also gerade richtig los gelegt. Bin gespannt, wann Titanpötte und dergleichen Zeug, das jetzt noch fehlt, im Programm erscheinen.
Neben Simond (alpin), Solognac (Jagd, Bushcraft, Wildbeobachtung) und Quechua /Arpenaz (Camping und Tageswanderungen) gibt es jetzt Forclaz als eigenständige Trekking-Marke im Konzern, mit eigener Entwicklungsabteilung. Quechua macht also nicht mehr lange die Grätsche, sondern das trennt sich. Wüstenausrüstung und Qick Hicking (Laufen, nicht gehen) gibt es auch plötzlich.
Das scheint auch jetzt noch weiter zu gehen. Ich habe eben im Online Shop einen Löffel entdeckt, den es vor knapp einer Woche in Avignon noch nicht im Laden gab. Mal sehen, was es demnächst sonst noch alles für nen Appel und nen Ei für uns gibt!
800 Cuin Schlafsack für 100 €?
-- Da müssen sich die von der Konkurrenz aber warm anziehen!
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nahundfern reagierte auf Erbswurst in GR9/Frankreich - Weitwandern für EinsteigerSo, also OK. Dann eben ein etwas anderer Material Vorschlag!
Ich würde an Deiner Stelle folgendes machen:
Du notierst Dir auf Papier alle Städte, in denen es auf Deiner Route Decathlonfilialen gibt, und Filialen der anderen genannten Sport und Trekking Ausstatter, und Du verinnerlichst, dass es Klamotten und 600 g Kufa Schlafsäcke (oder wenigstens ähnliche Decken in Stepp oder Fleece) für einen Appel und nen Ei in fast jedem großen Supermarkt am dritten Kreisverkehr vor jeder französischen Kleinstadt gibt.
Du startest mit wenig Ausrüstung in Nizza, mit Zelt, Luftmatratze, aufblasbarem Kopfkissen, Zipp Off Hose in 35%Poly 65% Cotton, mitteldickem Baumwoll T-Shirt als Wärmelage und aufknöpfbarem, rückenbelüftetem dünnem Langarm Hemd aus Baumwolle oder ebenfalls 35%Poly65%Cotton, (alles In graubeige empfehle ich dringend) Waschzeug (ohne Handtuch)Ersatzsocken wie die an der Frau ganz dünne Baumwolle, Klopapier, 750 ml Titan Pott , UL Titankocher und 100g Gaskartusche, Instant Kaffee in Plastikflasche, Klopapier und Victorinox Compact, Bikini als "Wechselgarnitur", dazu noch ne Badeshorts in graubeige, Micropour Forte, Petzl e-lite, 1xReservebatterien dafür genügt, Eagle Creek Kopflampen Diffusorbeutel als Waschzeugbeutel, eckige französische Supermarkt Wasser Plastikflaschen von 6 Litern Kapazität, und ggf jetzt vergessenem Kleinkram, wenn Du magst und Kälte- bzw Zugluft empfindlich bist ein Seideninlett, ich würde bei Kälte einfach in den Klamotten schlafen und die vorm Frühstück waschen, in die Sonne hängen und dann nach dem Frühstück feucht anziehen, was angenehm kühlt. Und so ausgerüstet läufst Du nach Grenoble, wo Du nicht vergisst, Dir das Fort anzuschauen und das Gallo Romanische Museum.
Dort kaufst Du Dir, nachdem Du die aktuelle Wettervorhersage zur Kenntnis genommen hast, bei Decathlon das Microfaser Handtuch S , ne neue 100 g Kartusche, ne ganz dünne Fleece oder Steppjacke, die voll auf mach bar sein muss, also keinen Pullover, und nen 600 g Kufa Schlafsack oder bei Au Vieux Campeur was besseres in Daune mit Komforttemperatur 10*C, falls Du sowas eh mal anschaffen wolltest. Wenn es mal kälter wird, ziehst Du die nun ja reichhaltigen Klamotten alle über einander an und steigst auch so in den Schlafsack. Das wird aber sehr sehr selten nötig werden.
Das langärmelige Hemd muss als Windstopper über der Fleecejacke getragen werden können. Du nimmst es also ne Nummer größer, als sonst!
Dann stopfst Du ggf das T-Shirt in die Hose, Fleece Jacke über der Hose, und Tropenhemd als leichte Jacke darüber.
Wenn Du das Zeug bei Decathlon in Deutschland kaufst, prüfst Du, ob das passt, kaufst ggf auch die Fleece Jacke hier und trägst das mal zur Probe hier, lässt dann aber die Fleece Jacke in Deutschland und holst sie Dir halt nochmal in Grenoble. Auf diese Weise schließt Du Probleme aus.
Die Fleecejacke kostet ja bei Decathlon fast nix. Ich würde die braune aus der Jagdabteilung nehmen. In bunt gibt's das aber auch in der Trekking Abteilung.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Decathlonfiliale in Grenoble eine Jagdabteilung hat. Die haben sicherlich einen Telefon Anschluss und erteilen gern Auskunft.
Regenbekleidung brauchst Du noch, Du willst ja Zelt statt Ponchotarp mit nehmen. Rain Cut Zipp Jacke von Beginn an, die Rain Cut halte ich dort zum Wandern für ungeeignet, ab Grenoble zusätzlich Regenhose Rain Cut.
Alles über einander gezogen bist Du dann in Bewegung bis 0*C gerüstet, was Du aber wohl kaum erleben wirst.
(Wenn ich die Regenjacke dauerhaft an habe, ziehe ich das Hemd zwischen T-Shirt und Fleece Jacke an, und stecke es natürlich in die Hose.)
Komm nicht auf die Idee, das Bikinihöschen durch die Badeshorts ersetzen zu wollen! In diesem Aufzug lässt Dich kein Franzose in seinen Pool!
Das signalisiert ein großes Schild am Pool Eingang, da ist ja ein Zaun drum, und wer sich nicht dran hält, hat dann wieder das Risiko angeschnauzt zu werden, vom Campingplatz zu fliegen oder eine geknallt zu kriegen. Nur die Sache mit dem Knast droht dann vermutlich nicht. ;0)
Die Badeshorts ist zusammen mit dem T-Shirt ne angemessene Bekleidung in der Jugendherberge und auf dem Campingplatz, wenn die Klamotten trocknen. Im Bikini rennt man nicht über den Campingplatz. Das ist Badekleidung. Und das wird eben getrennt in Frankreich.
(Außerhalb des Zaunes um den Pool wäre der Bikini allein äußerst unzüchtig! Das ist nicht die nacktbadende DDR, sondern ein streng katholisches Land, in dem fast alle Atheisten sind.)
Aber auf gar keinen Fall Badeshorts im Pool! Da versteht man keinen Spaß. Das ist vermutlich ein Gesetz, erlassen von Bonaparte oder Charles de Gaulle, wenn nicht bereits vom ollen Cäsar. ;0)
Der Bikini reicht aber ansonsten als Wechselunterwäsche (sieht ja keiner, wird auch nicht kontrolliert, sondern vorausgesetzt, dass das anständige Leute nicht machen).
Ne dünne, dort zu empfehlende Baumwoll Unterhose trocknet dort nach Handwäsche und leichtem Auswringen in der Sonne binnen 5 bis 10 Minuten. Ersatz mit zu nehmen wäre also völlig unsinnig. Auf nem Campingplatz wäscht man die schnell wenn man duscht, und lässt sie wie das andere Zeug während des Frühstücks trocknen.
Es empfiehlt sich übrigens, sich erst zu duschen, dann mit dem Hemd ab zu trocknen und es dann am Waschtrog zu waschen und leicht aus zu wringen und dann während des Frühstücks auf der mit zu führenden ungekürzten orangen Decathlon 2 mm Simond Reepschnur in der prallen Morgensonne zu trocknen, wobei die Schnur erst an einem Baum fest gemacht wird, dann durch die vom Schneider gelassenen verschiedenen Löcher der Kleidung durch gefädelt und dann am anderen Baum befestigt wird, vermittels eines auf slip gesetzten Palsteks, womit keine Unterhose gemeint ist, sondern ein Quick Release Knoten! Macht man es anders rum, so ist das physikalisch eher schwieriger durchführbar.
Darum ist die Ultra schnell trocknende ultraleichte Badeshorts da die Zweithose der Wahl.
Ein extra Schlaf T-Shirt ist nicht notwendig. Denn das T-Shirt wirst Du am Tage weder unter dem Hemd noch solo tragen.
Ohne Ventilation durch die Knopfleiste des meist über der Hose hängenden Hemdes ist es einem Germanen da unten einfach zu warm. Das Hemd sollte daher auch kein langrückiger Skandinavier sein, sondern ein kurzes französisches ganz dünnes Tropenhemd, wie es sie bei Decathlon in der Jagdabteilung gibt.
Wer nicht befolgt, dass auf französischen Campingplätzen getrennte Becken für Fisch und Krustentiere, Geschirr, Körper und Bekleidungs Wäsche vorhanden sind, muss wie immer mit dem Schlimmsten rechnen! Auch da versteht man überhaupt keinen Spaß!
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nahundfern reagierte auf German Tourist in Christine Thürmers neues Buch und VortragIch bin nun schon ziemlich am Ende meiner Vortragsreihe und gehe ab Anfang Mai wieder selbst auf Wanderschaft Richtung Nordkap. Ich habe mich aber riesig gefreut, einige von euch bei meinen Terminen auch mal persönlich kennenzulernen Vielen Dank!
Die nächste Woche habe ich aber noch eine Veranstaltung, die für Ul-er interessant sein dürfte: Am 21.4. halte ich bei Buchhandlung Schropp in Berlin einen Workshop zum Thema "UL-Ausrüstung und Outdoor". Dabei bringe ich meine komplette Ausrüstung zum Anschauen mit und gebe Tipps und Anregungen dazu. Das ganze ist kein einseitiger Vortrag, sondern ein Workshop, bei dem ich Fragen der Teilnehmer beantworte. Wer Lust hat, zu kommen, sollte sich rechtzeitig anmelden:
https://www.landkartenschropp.de/Seminar-Outdoor-und-Fernwandern-21-April-2018-1800-Uhr
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nahundfern reagierte auf kra in 80km Gewaltmarsch mit unerfahrenen SchülernDas ist imho ein wichtiger Punkt - was haben wir denn als Info Anderes als das aus dem Spiegel?
Wenn's nicht reißerisch ist ist es uninteressant und wenn man jemanden vorführen kann wird das gerne gemacht... :-(, von daher sehr viel Vorsicht bei so einem Artikel.
Zum Anderen, bei meinem Sohn wurde auch so eine Wanderung (in 24h von der Ostalb nach Stuttgart) angeboten, ebenfalls freiwillig. Das lief durchaus anspruchsvoll aber immer verantwortungsvoll ab. Sie haben damals das Ziel nicht erreicht, eben wg. Blutblasen usw. Wenn man die Kinder direkt danach gefragt hätte wären auch Begriffe wie Horror usw. gefallen, heute nicht mehr... ;-).
Fazit für mich, da war ein cleverer aber verantwortungsarmer Redakteur am Werke, der halt eine Story wollte. Die wirklichen Details würde ich gerne direkt von den Betroffenen hören, nicht gefiltert über jemanden, der Interesse an einer "gewissen Färbung" des Themas hat.
Justmy2ct.