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Ultraleicht Trekking
Freierfall

UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)

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Um mal viele Dinge die in anderen Threads besprochen werden, aber da eigentlich OT sind (generell eine Krankheit in unserem Forum...), hier jetzt der Thread zu euren Bikepacking-Gearlists und den Unterschieden, die diese zu den Wander-Gearlists aufweisen (falls man denn beides macht)

Ich persönlich war bisher nur zu Fuß unterwegs, habe aber Lust aufs Bikepacking. Das Fahrrad ist fast da, die Taschen zwar ein "spannendes Problem" aber ein gut lösbares, bleibt aber "der ganze Rest".

Zum einen: Volumen? Zu Fuß komme ich mit 30l bei 3-Jahreszeiten hin, solange Wasser gut erreichbar bleibt. Aufm Radl kommt das Wasser sowieso nicht in die Taschen, dafür muss aber ggf. einiges an Zeugs mehr mit. (Pumpe, Werkzeug (Multitool + Reifenheber), Ersatzschlauch (bei längeren Touren 2?), ggf. Ersatzschuhe (falls man mit Fahrradschuhen fährt)) - vergesse ich was? OT: Vorausgesetzt das sind jetzt Zivilisationsnahe Touren, sonst müsste man vermutlich noch ein bisschen Ersatzteile (Schrauben, Ventile, Reifen, Speichen etc.?) mitnehmen)

Zur Zeit fahre ich immer in Turnschuhen o.ä. Rad, möchte mir aber ggf. Fahrradschuhe mit Steifer sohle kaufen. Oder gibts gute Trailrunner o.ä. mit denen man auch gut Radfahren kann? Vllt. welche ausm Bergsport, die mit extra Steifer Sohle beworben werden (Scrapa Mojito oder so?) - und als Ersatz- und Campschuhe sowas wie Huaraches?

Bei der Kleidung muss ich sowieso mal Schauen, gerade was die Windjacken etc. angeht ist auf einem RR aufgrund der anderen Körperhaltung vllt. auch eine andere Jacke angebracht, so mit langem Rücken +Ärmeln. Empfehlungen für eine leichte, bezahlbare Windjacke dafür?

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Gast
vor 4 Minuten schrieb Freierfall:

... da eigentlich OT (generell eine Krankheit in unserem Forum...), 

OT: OT find ich ganz im gegenteil ganz "gesund", umherschweifen ist ja auch ne gute, offene, ausgeglichene und neugierige geisteshaltung. :-)

nb: "bikepacking" ... was issn eigentlich "bikepacking"? muss man dafür das bike packen? is bikepacking nur mit full suspension oder darfs auch nen stahlrahmen undoder ne crossgeometrie sein? oder is bikepacking nur offroad auf wanderwegen undoder trails unterwegs sein? wenn ich mir angucke, womit man so anfang der 80er unterwegs war, dann war schon das (ausgebaute renn-)rad um ein ganzes wanderbaseweight leichter als die bikes, mit denen jetzt so rumgefahren wird. statt trailprofil haste halt mäntel mit stahldrähten genommen, wenn du nich die ganze zeit auf strasse unterwegs sein wolltest. und weil son zelt schon trocken an die fünf kilo wog, haste das eh zuhause gelassen, man kommt ja mitm rad weiter (und hat auch keine "anreise", fängt zuhause an) und findet schon was, wo man sich drunter legen kann oder geht innen hostel. einizger notwendiger luxus war ne lenkertasche und ne radhose. die idee, "bergpässe" zu fahren, meinte pass-strassen, glocknerstrasse und so, jedenfalls keine bergpässe. das war völligstes

OT.

da wär man nich im traum drauf gekommen. 

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Volumen finde ich super-schwer, aber weil 99% meiner Radtouren für Magazine sind kommt bei mir immer noch einiges an Technik dazu (Sony RX100 IV + Ersatzakkus + Velbon V-Pod, manchmal auch ne GoPro). Wenn Du zufrieden mit der Smartphone Kamera bist kannst Du das alles daheim lassen (oder kommst evtl. nur mit der Kamera aus, ohne das ganze zusätzliche Zeug). Daher habe ich zwei kleine Porcelain Rocket Mini Panniers (Scott macht gerade die Webseite neu, daher ist da nicht viel zu sehen). Da bekomme ich zwischen 30 zu 35l an Ausrüstung unter, was genug ist für 3 Tage essen, trockene Kleidung und Campingausrüstung. 

Fahrradsachen (Pumpe, Multitool + Reifenheber, Ersatzschlauch, Flickzeug) kommen in einen Oveja Negra 1/2 Pack (da kommt auch das Kamerazeugs rein), und in dem Top Tube bag kommen Snacks - ne Menge Schokolade + Nüsse. Wasser in eins bis zwei Flaschen im Rahmen. 

Fahrradschuhe mit Clips habe ich mir letzten Winter auch endlich mal zugelegt, ist doch sehr angenehm zu fahren. Ich habe die Giro Rumble (Affiliate Link!) da Sie eine gute Vibram Sohle haben, de auch zum wandern taugt. Wenn ich extra Camp Schuhe mitnehme (kommt vor) dann sind das immer meine Luna Sandals. Ich bin aber auch sehr lange mit den adidas terrex Solo Approach Schuhen gefahren, zB in Portugal letztes Jahr von Lissabon nach Porto. Die sind Flach und haben eine Stealth Sohle die sehr guten Grip aufm Pedal haben, und für mich Steif genug. 

Windjacke, da habe ich seit zwei Jahren eine Norrøna fjørå dri1 Jacke + Hose, die sind super. Es ist ja doch immer sehr windig aufm Rad, und selbst bei warmen Wetter habe ich die Sachen oft an. 

Generell benutzte ich fast das gleiche wie beim wandern, versuche aber oft mit den kompaktesten Sachen auszukommen (Tarp statt Pyramide oder nur Bivy + leichtester Schlafsack) weil ich absolut keinen Rucksack beim Radeln mag (ich schwitze einfach zu viel und finde es bei der Radelposition schnell unkomfortabel). Wenn Du schon sehr kompakte Ausrüstung hast solltest Du die ohne Probleme beim bikepacking verwenden können, ohne große Taschen =) 

 

Camp 1Turku Castle

Ah ja, das ist für Touren auf halbwegs befestigten Wegen - auf Singletrails packe ich alles in Framebags und lass die Panniers daheim.

 

bearbeitet von skullmonkey

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Für Reifenpannen nehme ich einen Schlauch und ein Flickset mit. So kann man den Schlauch tauschen und zügig weiter fahren. Abends kann man den kaputten Schlauch in Ruhe flicken. Daher reicht ein Ersatzschlauch.

In Rennradschuhen mit sehr harter -/Carbonsohle läuft es sich sehr schlecht. Besser gehts mit Klickpedalschuhen für MTBs, allerdings ist der Metallcleat je nach Terrain nicht ungefährlich. Auf Steinen rutscht man damit sehr schnell weg. Auf extra Schuhe verzichte ich dennoch, habe allerdings bei einer zweistündigen Burgbesichtigung mal ziemlich zu kämpfen gehabt.

Eine Jacke ohne verlängertes Rückenteil wäre für mich auf dem Rad ein No-Go. Offensichtlich sind viele Radjacken unter den Armen und am Rücken auch etwas luftiger, da man nunmal mehr schwitzt. Eine Bib mit Polster ist ebenfalls ein äußerst nützliches Kleidungsstück.

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OT: @wanderrentner Neue Begriffe setzen sich dann durch, wenn sie einfach & griffig etwas beschreiben, was vorher nur umständlicher möglich war. So isses auch bei "bikepacking". Natürlich gibts & gabs schon vorher Radtouren mit Gepäck. Wenn man jedoch Heutzutage "tourenrad" und fahren mit Gepäck anspricht, denken 99% der Leute an Gepäckträger & Lowrider mit Ortlieb-Style Fahrradtaschen. Das was die leute im "Rad-forum" so fahren. Man kann jetzt natürlich jedes Mal schreiben "teilweise Off-Road Radtouren mit Minimalgepäck in Sattel-, Rahmen-, und Lenkertaschen", oder eben den neuen, griffigeren Begriff des "Bikepacking" aufgreifen. Ich halte Begriffe, bei denen sich ein bestimmtes Mentales Bild einstellt für Sinnvoll. Bspbilder Bikepacking vs Bicycle Touring, jeweils von der 1. Seite der Google Bildersuche

bearbeitet von Freierfall

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Hallo

....ich hab auch schon meine erste "Bikepackingtour" hinter mir....

Die Ausrüstung ist fast identisch mit meiner Wanderausrüstung. Dass was zusätzlich mitgekommen ist, war Pumpe etwas Werkzeug um an meiner "Sitzposition" herumzuschrauben und ein Ersatzschlauch, Pumpe und Reifenheber hätte gereicht.

Meine Windjacken kommen eh' vom Radsport (wegen dem langen Rücken) nur ein Radshirt anstatt meines Wandershirts.

Und auf die gepolsterte Radhose habe ich auch verzichtet...

Meine Wanderausrüstung passt in die von mir benutzten Bikepackingtaschen von Alpkid (2x 13 Liter)

umpacken01.jpg

Links der Packsack mit meiner "Standardausrüstung" für 3 Tage.....rechts die noch leeren Bikepackingtaschen....

 

umpacken02.jpg

 

Und hier der ganze Spaß umgepackt am Rad.....

 

Wobei ich mein 1. Tour mit weniger Gepäck gefahren bin......

 

..also bei mir sind die Unterschiede nur in der Radkleidung zu sehen die ich auf dem Rad benutze, Als Regenschutz hatte ich die DriDuks Jacke und Hose mit

 

Wallfahrer

 

bearbeitet von Wallfahrer
Rechtschreibung, Zusatz

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Was ich auch gerade überlege: mein neues Radl hat keinen Dynamo. Jetzt gibts mehrere Möglichkeiten, wie ich für Licht sorgen kann.

Die Überlegungen dabei: Es sollte den Straßenverkehr abdecken (wenn man Abends von 'ner Tour Heimfährt), man muss unterwegs was sehen wenn Dunkelheit einbricht (im Sommer während Touren weniger ein Problem, da mache ich dann in der Regel schluss und habe hoffendlich schon einen Schlafplatz) und es braucht etwas Licht nachts beim Lager und um was in den Taschen zu finden etc.

Also sehe ich da 3 Möglichkeiten:

  1. Rad mit Dynamo neu einspeichen + kleine Kopflampe. Nachteil: Extrem teuer (Dynamo, Adapter für die Steckachse, Kabel, Licht), Vorteil: Man kann es nicht vergessen, hat immer Saft (auch für USB Geräte u.U), Sorglos-Lösung
  2. Helle, starke Akkuleuchten am Rad, mit denen man auch Gefahrlos auf schlechten Straßen fahren kann. u.U. kann man die auch als "Taschenlampe" im Camp etc. benutzen. Nachteil: Akkuproblematik, unbequemer als Kopflampe im Camp. Evt. Redundanz durch zusätzliche Stirnlampe
  3. Minimalvariante der Fahrradlampe (eher um gesehen zu werden) + helle Stirn/Helmlampe (damit kann man dann auch Fahren offRoad etc.) - im Prinzip das Gegenteil von (2). Wäre gefährlich im (manchmal unvermeidbaren) Straßenverkehr, hätte aber den Vorteil einer hellen Lampe im Camp usw.
  • Immer mit der Option, dass ich im Sommer beim Wandern ja auch mit einer "Funzel" auskomme, bräuchte also uU nicht viel mehr Licht am Rad. Um, wenn der Zeitplan mal nicht aufgeht und man bei Einbruch der Dunkelheit noch etwas fahren will, es sicher tun zu können, braucht es aber dennoch mehr.

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Hallo

...ich benutze derzeit eine Akkuvariante die auch "Straßenzulassung" hat.......

Die Dynamovariante ist allerdings auch attraktiv da man seine Elektronik währen der fahrt laden kann......

Wenn ich ein Dynamo einsetze werde ich wohl kein Nabendynamo nutzen, sondern ein Leichtlaufdynamo welches ich bei Bedarf mechanisch kopple. Das Nabendynamo nimmt im Leerlauf fast so viel Leistung auf wie im Betriebszustand...

Im einfachsten fall mit Stirnlampe und Batterierücklicht...

Wallfahrer

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Wieso extrem teuer...? EIn Shimano-Dynamo kostet um 40 €? Einspeichen = 10 € + paar neue Speichen...  Ich habe für mein Trekkingrad direkt einen Satz Räder bei Rose einspeichen lassen mit etwas breiteren Felgen für glaube gerade mal 200 oder 250 € inkl. Shimano XT Naben (vorne mit Dynamo).  Umwandler inkl. USB Ausgang gibts ab 15 oder 20 €.

Dynamo ist auf Radtouren ein muss - vor allem, wenn man natürlich neben Licht noch Handy, Kamera usw. laden möchte.

bearbeitet von AlphaRay

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Beim Bikepacking mit dem MTB habe ich nur superleichtes Notlicht. Im Gelände brauchst du bei Dunkelheit entweder richtig große Kaliber  - oder fährst halt nur bei Tageslicht. Aber bei Straßenpassagen können die Minileuchten ein bisschen Sicherheit bieten.

Am Reiserad für die Straße: Shutter Precision Nabendynamo und Cycle2Go V2 USB-Charger... lädt alle Geräte über Pufferakku oder direkt, darunter auch die leichte aber legale Beleuchtung: https://www.globetrotter.de/shop/litecco-highlux-30-facil-set-237383/

Heller und recht preiswert, wenn man nur manchmal auch im dunklen Gelände fahren will: https://www.znex.de/de/om3/?currency=EUR Der verwendete Pufferakku muss dafür aber einen entsprechend leistungsfähigen Ausgang haben.

 

@Freierfall Zum Rucksackvolumen musst du dir erstmal darüber im Klaren sein, welcher Gepäckanteil da überhaupt 'rein soll. Viele Bikepacker nehmen überhaupt keinen Rucksack und schnallen alles per Spezialtaschen ans Rad. Ich persönlich bevorzuge ca. 50% des Gewichts im Rucksack, weil es auf technischen Trails einfach mehr Spaß macht, wenn man beweglich ausbalancieren kann. Bei mir reichen also ein paar kleinere 08/15-Täschchen am Rad, plus Improvisationen, plus 25l-Rucksack. Mein Rat: Kauf dir erstmal irgendeine preiswerte und alltägliche Deuter-Tasche für Rahmen oder Sattel, in die sämtliches Werkzeug und alle Ersatzteile passen. Tu alles andere in einen vorhandenen Rucksack und probier diese Konfiguration einfach mal aus. Entscheide dann nach und nach, wo das Gewicht hin soll... und kauf' dir ganz zuletzt evtl. einen kleineren und noch leichteren Rucksack.

Schnapp dir im Verlauf deiner Experimente ein paar Packgurte und Drybags und schnalle damit prototypisch deinen Kram an den Lenker und die Sattelstange... ist nicht ideal, doch merkst du dabei, was dir gefallen könnte. Die teuren Bikepacking-Taschen kaufst du dann ggf., wenn du dir deiner Wünsche sicher bist. Ich selber betreibe das Bikepacking seit über acht Jahren und habe z.B. keine riesige Seatbag, weil mir die Variostütze wichtiger ist. Ich habe auch keine große Rahmentasche (wohl aber kleinere), weil ich Wasserflaschen im Rahmendreieck gut finde. Schließlich habe ich auch keine Spezialtasche für den Lenker, weil ich vor Jahren eine leichtere, billigere und bombenfeste Möglichkeit gefunden habe, mein Zelt dort anzubringen (eine einfache Tasche von Meru, die als Rucksackerweiterung verkauft wurde und nicht mehr hergestellt wird).

Ersatzteile und Werkzeug:
Bremsbeläge, Schlauch, Flickset, ein paar Kettenglieder, Kabelbinder, u.U. sogar Cleats, Kettenöl und Gabeldeo (abgefüllt), Pumpe, Schaltauge, Bike-Multitool mit Reifenheber/Kettentool/Speichenschlüssel (passend!), leichte Minizange. Das wäre so das Minimum für eine Tour in etwas weiterer Ferne zum Heimatort. Wenn du wie ich mit möglichst niedrigem Druck fährst - also die Grenzen richtig ausreizt - lohnt sich vielleicht auch ein kleiner Manometer (von Schwalbe).

Und dann noch: anfällige und u.U. schwer zu erstehende Spezialteile, die deinem Rad eigen sind - z.B. ein paar Systemspeichen (weshalb du sie besser gar nicht erst benötigst, weil du stinknormale hast). Bei mir hält sich dieser Posten stark in Grenzen: 0g.

Wichtig: Nimm das Minimum an Werkzeug und Teilen auch dann mit, wenn du damit noch nicht umgehen kannst. Erstens musst du es lernen und zweitens könntest du ja Glück haben und unterwegs auf jemanden treffen, der dir im Bedarfsfall helfen kann... und dafür nur dein Werkzeug braucht.

bearbeitet von martinfarrent

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Ich wollte vorzugsweise gar keinen Rucksack nutzen. Taschenhersteller gibts genug, da schaue ich mir mal an was es so gibt. Finde z.B, die Sattel- und Lenkertaschen von bikepack.pl gut und sehr preiswert. GGf. noch ergänzt um eine Rahmentasche, vllt die von alpkit. Ist also nicht das problem.

 

Zitat

Wieso extrem teuer...? 

Weil mein erwähltes Fahrrad MTB Steckachsen hat, auf die die normalen Dynamos nicht passen mWn - welches funktioniert, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber wiederholt gelesen dass es nur mit spezialadaptern möglich und auch nur mit speziellen Dynamos geht. Spontan beim googlen findet sich bsp. ein Son für >200€...

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@Freierfall Die SON bzw. eine Shutter Precision könnten sich lohnen. Du musst gerade auf dem MTB gucken, dass du schon bei sehr geringer Geschwindigkeit anfängst, Strom in deinen Pufferakku zu pumpen. Die beteiligten Komponenten sind: Dynamo, USB-Ladegerät und Pufferakku. Bei allen gibt es große Unterschiede, was das niedrigste zu verkraftende Tempo betrifft.

(Dynamo habe ich trotzdem nur auf dem Reiserad - beim Bikepacking nur eine größere Powerbank.)

bearbeitet von martinfarrent

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vor 5 Minuten schrieb Freierfall:

Weil mein erwähltes Fahrrad MTB Steckachsen hat, auf die die normalen Dynamos nicht passen mWn - welches funktioniert, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber wiederholt gelesen dass es nur mit spezialadaptern möglich und auch nur mit speziellen Dynamos geht. Spontan beim googlen findet sich bsp. ein Son für >200€...

Steckachse? Was fährst du denn?  Mein Fully hat ne 160er Gabel - aber da brauche ich keine Steckachse. Die machen ja erst bei Downhill Sinn.  Die Kompletträder habe ich für mein Trekkingbike geholt. Beim MTB würde ich nur Solar+Pufferakku mitnehmen.

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vor 16 Minuten schrieb Freierfall:

Ich wollte vorzugsweise gar keinen Rucksack nutzen. Taschenhersteller gibts genug...

Kauf dir trotzdem noch keine Bikepacking-Taschen. Wie ich oben schon riet, solltest du erstmal ein paar Drybags und Riemen nehmen und meinetwegen möglichst viel ans Rad schnallen - den Rest in einen Tagesrucksack. Das probierst du einmal aus, und dann probierst du das Gegenmodell (fast alles in einen Rucksack). Mach dir erst einmal ein Bild und entdecke die eigenen Vorlieben, bevor du investierst.

bearbeitet von martinfarrent

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vor 6 Minuten schrieb AlphaRay:

Steckachse? Was fährst du denn?  Mein Fully hat ne 160er Gabel - aber da brauche ich keine Steckachse. Die machen ja erst bei Downhill Sinn.  Die Kompletträder habe ich für mein Trekkingbike geholt. Beim MTB würde ich nur Solar+Pufferakku mitnehmen.

Ich finde ja beinahe, dass du recht hast... aber eine Gabel ohne Steckachse wird zunehmend zur Rarität auf dem Neumarkt.

bearbeitet von martinfarrent

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Steckachse? Was fährst du denn?  Mein Fully hat ne 160er Gabel - aber da brauche ich keine Steckachse. Die machen ja erst bei Downhill Sinn.  Die Kompletträder habe ich für mein Trekkingbike geholt. Beim MTB würde ich nur Solar+Pufferakku mitnehmen.

Ab nächster Woche ein Specialized Sequoia. Also ein... Tourenrennrad mit 42mm Reifen und hydraulischen Scheibenbremsen. Und bei SB wurde ich in der Theorie von steckachsen überzeugt. Abgesehen davon gabs eh kaum ein rad das zur Auswahl stand, und normale schnellspanner hatte

Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk

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Specialized sagt mir was..sonst habe ich nichts mit Fertigrädern zu tun. Meine drei sind alle aus Einzelteilen zusammen gebaut :) CCler wird geopfert um das Trekkingbike zu Ende zu bauen. Für den mussten 28" Räder, weshalb ich Shimano XT Naben inkl. Dynamo drauf machen ließ.
Das mit Steckachsen ist mir bei Einzelteilen nicht wirklich aufgefallen, also dass es von denen mehr gibt bzw diese überwiegen. Kann man halt wählen, muss man aber nicht.

 

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vor 34 Minuten schrieb Freierfall:

Ab nächster Woche ein Specialized Sequoia. Also ein... Tourenrennrad mit 42mm Reifen und hydraulischen Scheibenbremsen.

Wenn's um die Straße geht, bieten klassische Gepäckträger (vorne und hinten) mit tiefer hängenden Panniers viel Stablilität, weit mehr als Bikepacking-Taschen  - und das ist auf der Straße wünschenswert. Im Gelände geht es mit Agilität hingegen praktisch um das Gegenteil.

Diese Panniers http://www.arkel-od.com/en/dry-lites.html kosten dich 1080g (für vier Stück). Dazu kommt das Gewicht der Gepäckträger selbst - mit gut einem Kilo für vorne und hinten zusammen kommst du aber bei vorhandener UL-Ausrüstung hin. Macht ca. 2 kg. - und das ist nicht so viel mehr als das Gewicht eines vollen Satzes Bikepacking-Taschen.

Wenn ich meine MTB-Bikepacking-Ausrüstung (UL) in die Panniers meines ziemlich leichten Reiserades für die Straße verfrachte, habe ich noch massig Platz. Eine Abendgarderobe für die Oper würde noch reinpassen! Dazu noch ein Monopoly-Spiel, falls die Oper langweilig ist (Fidelio)... dies nur als Anregung.

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Eine 160er gabel ohne steckachse muss man erstmal finden. Was für eine hast du denn? Der Unterschied in der Steifigkeit im Vergleich zur 9mm Schnellspannachse ist für mich spürbar und gibt auf dem Trail mehr Sicherheit. Meiner Meinung nach ist bikepacking auch nur im Gelände sinnvoll ansonsten ist man wirklich mit einem klassischen reiserad mit Gepäckträger besser bedient. Die Frontroller kann man sich eh sparen, so viel Zeug haben wir hier ja eh nicht dabei :)

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vor 2 Minuten schrieb blind:

Meiner Meinung nach ist bikepacking auch nur im Gelände sinnvoll ansonsten ist man wirklich mit einem klassischen reiserad mit Gepäckträger besser bedient. Die Frontroller kann man sich eh sparen, so viel Zeug haben wir hier ja eh nicht dabei :)

Genau!

Und zwar in einigermaßen schwerem Gelände. Gravel gehört m.E. nicht wirklich dazu, und die für Gravel gemachten Bikes haben ihre Grenzen, natürlich aber auch ihre eigenen Vorteile (flitzen auch auf der Straße recht flott). Auf 42mm-Reifen werden die meisten Leute Wurzelteppiche usw. lieber meiden. Kies- und nur mäßig ruppigere Wege lassen sich aber auch gut mit Panniers fahren.

Bei den Frontrollern bin ich nicht ganz deiner Meinung - und teile das Gepäck auf dem Reiserad wegen der besseren Stabilität lieber unter vier Panniers auf.

Aber Bikepacking auf dem MTB ist mir eindeutig die liebere Variante. Klar gibt es Leute, die Singletrails sogar mit waschechten Rennradreifen fahren. Es müssen aber ziemlich hartgesottene Gurus sein,

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vor 57 Minuten schrieb blind:

Eine 160er gabel ohne steckachse muss man erstmal finden. Was für eine hast du denn? Der Unterschied in der Steifigkeit im Vergleich zur 9mm Schnellspannachse ist für mich spürbar und gibt auf dem Trail mehr Sicherheit. Meiner Meinung nach ist bikepacking auch nur im Gelände sinnvoll ansonsten ist man wirklich mit einem klassischen reiserad mit Gepäckträger besser bedient. Die Frontroller kann man sich eh sparen, so viel Zeug haben wir hier ja eh nicht dabei :)

Das müsste die Marzocchi Bomber 55 TST2 Air sein...hatte mir mit der einen Freerider vor acht Jahren aufgebaut. Mein absolutes Lieblingsbike  :)   Jumps mit 1-1,5 meter schon sehr oft auch mit hoher Geschwindigkeit Problemlos mitgemacht. Sonst natürlich möglichst grobes Gelände mit vielen Wurzeln und Steinen ;)

Wenn ich das Trekkinbike fertig habe, wird noch ein Taschenset für den Fully angegangen, falls ich mal nur 1-2 Tage iwo unterwegs sein sollte. Größter Vorteil ist halt, dass ich hier keine Strassen  brauche...Singletrail + mitten durch den Wald macht am meisten Spass und ist problemlos möglich. Das Bike wiegt allerdings 16,5 kg. Ist nur mit FR/DH Teilen aufgebaut.

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Am 30. Oktober 2016 at 16:43 schrieb Wallfahrer:

Als Regenschutz hatte ich die DriDuks Jacke und Hose mit

Das hab ich einmal probiert. Jacke ging gut. Aber Hose geht überhaupt nicht, finde ich - zum Radfahren viel zu weit und flatterig.

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      https://www.komoot.de/tour/46619585?ref=wtd
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      Feldwege sind nicht gleich Feldwege, zumindest in Deutschland nicht. Die Größe der Steine, die den Belag darstellen, nehmen in südlicher Richtung stetig zu. Die tiefen sandigen Wege in Berlin und Brandenburg weichen allmählich den Geröllstraßen Sachsen-Anhalts und werden in Thüringen zu Mondoberflächen ähnlichen Passagen. Erleichterung bringen dann die in Bayern und Baden-Württemberg vorwiegenden fest komprimierten Schotterpisten, über die sich es so herrlich rasen lässt.
       
       

       
       
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      Ein leichtes Hallo alle zusammen!
      Seit einiger Zeit bin ich wieder im nasskalten Deutschland gelandet und habe mich schon halbwegs wieder akklimatisiert. Da das beim letzten Mal den Eindruck machte, dass es doch recht viele von euch interessiert, kommt hiermit wieder ein kleiner Überblick darüber, was ich so dabei hatte, was sich bewährt hat und was nicht.
      Die Rahmenbedingungen: Der CDT verläuft durch verschiedene Klimazonen, von nasskalt bis heiß und trocken, von etwa 1200m bis 4300mNN. Ich hatte kein Thermometer dabei, kann also keine akkuraten Angaben über Temperaturen machen, nur schätzen. Ich startete am 21.06.16 an der kanadischen Grenze (Chief Mtn. Trailhead) und kam nach etwa 4500km/ 2800mi am 19.10.16 an der mexikanischen Grenze am Crazy Cook Monument an.

       
      Shelter:
      Tarp: Da ich vor meiner Abfahrt aus Deutschland sehr viel Stress hatte, kam ich leider nicht mehr dazu an irgendwelchen Prototypen zu feilen oder gar ein komplettes Shelter zu nähen, weshalb ich kurzer Hand einfach mit meinem sub100 Tarp losgezogen bin. Genauer genommen dem Nachfolger des vorgestellten Tarps, mit identischen Abmaßen, aber leider ein paar Gramm mehr (Materialschwankungen..  ). Das Tarp ist nicht gerade riesig und man muss doch aufpassen wo und wie man es aufstellt, aber ansonsten war es eine gute Wahl! Ein zusätzlicher Beak wäre schön gewesen, aber so ist das eben. Ich hatte einige Nächte mit ziemlich ungemütlichem Wetter, aber nur zwei in denen ich mir ein etwas geschlosseneres Tarp gewünscht hätte. Bei miesem Wetter kam der Schirm vor die offene Seite um das gröbste abzublocken.
      Das beste an dem Tarp, abgesehen vom winzigen Packmaß und angenehmen Gewicht, war, dass man es in etwa 30-60 Sekunden aufbauen kann. Es benötigt eigentich nur 5 Heringe um stehen zu können, 8Stk wenn es straff sein soll. Ganz anders als auf dem PCT schlief ich die Mehrzahl der Nächte unter meinem Shelter, da es nachts gerne mal kurz nieselte, trotz klarem Himmel am Abend plötzlich zuzog und schüttete und das Wetter schlicht nicht so berechenbar war.
      Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)!
      Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern)
      Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug.
      Würde ich genau so wieder nehmen.
      Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte...
      Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)
      Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

      links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz
      Schlafen:
      Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.
      Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
      Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..
      Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
      Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

      Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.
      Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool
      Küche:
      Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
      Würde ich definitiv wieder so machen!
      Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.
      Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..)
      Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit.
      Am Körper getragenes:
      Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.
      Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
      Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.
      Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
      Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!
      Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)
      Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.
      45Meilen/  72km für einen Milchshake
      Zusätzliche Bekleidung:
      Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
      Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
      Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)
      Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?
      Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!
      Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.
      Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.
      Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
       
      Verschiedenes:
      Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).
      Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.
      Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.
      Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)
       
      Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.
      Schöne Grüße
      Micha

      Gearliste CDT 16.pdf
    • Von QuasiNitro
      Tach auch,

      da hier auch Bikepacker unterwegs sind - biete also eine Specialized Burra Burra Drypack 23L Lenkertasche / Rolle fürs Bikepacking an. Den Burra Burra Drypack habe ich ich im Dezember 2017 bei BIKE24 (de) für 44,90€ gekauft (Rechnungen ist vorhanden). Der Drypack kam aber erstmals dieses Jahr und auch nur für 10 Tage zum Einsatz. Der Zustand ist entsprechend gut ohne irgend welche Beschädigungen dergleichen (siehe Fotos) und absolut dicht bei voller Funktion! Auf der Frontseite ist ein praktischer Zipper angebracht und über die durch den doppelten Boden vorhandene Extratasche läßt sich einiges an Kleinkram oder größere und flache Sachen, wie zum Beispiel eine zusammen gefaltete Zeltunterlage verstauen. Über die Druckknöpfe an den Rollverschlüßen kann man den Drybag mal schnell verschließen, wenn man ihn später wieder befüllen und per Rollverschluß richtig zu rollen möchte. Sehr durchdacht und gut in der Handhabung! Mir ist er allerdings etwas zu groß, weswegen ich ihn hier anbiete.

      Preis: 28€ incl. kostenlosem Versand in D per DHL Großbrief. Den Preis halte ich für absolut fair - bitte keine Verhandlungsangebote!

    • Von Gump
      Wie schon im Vorstellungsthread geschildert, möchte ich mich in Zukunft an Fastpacking probieren.
      Innerhalb der letzten Wochen habe ich mir einiges an Reviews und Tutorials zum Thema UL angeschaut. Auf Basis dieser Nachforschung ist folgende Packliste entstanden: Liste.
      Die Packliste soll für folgende Umstände dienen:
      Gebiet: deutsche Mittelgebirge, konkret HW1 Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer, Frühherbst Essen: Nicht zu viel mitnehmen; öfters einkehren; öfters einkaufen Die Wegstrecke wird größtenteils / nach Kräften gelaufen (i.e., running), bergauf wird gewandert bei zu schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt Auf meiner TODO-Liste (d.h. noch nicht auf der Packliste) stehen noch folgende Dinge:
      Wanderkarte aufblasbares Kissen (optional) Stuffsacks für Essen & Kleidung Trailschuhe (getragen) Sport-Sonnenbrille (optional) Abgespeckter Geldbeutel (ca. 15-20 g) Kontaktlinsen + Kontaktlinsenlösung, eventuell Brille Essen Wasser - zw. 0.5l & 1.5l ? Mit diesen letzten Dingen schätze ich das BW auf ca. 3.7 kg.
      Doch bevor es zu sehr ins Detail geht, würde ich mich über Feedback zu Schlafsystem, Bekleidung und Rucksack freuen. Anbei einige Fragen bzw. Gedankengänge. Oberste Maxim ist, das Packgewicht und Packvolumen zu minimieren, um den Bounce des Packs zu reduzieren. Nur so werde ich die Strecke joggend zurücklegen können.
      Rucksack: Essentiell fürs Fastpacking soll ja der Rucksack sein. Der UD Fastpack 15 ist sehr klein mit seinen 21l Fassungsvermögen und soll sich gut dafür eignen. Den Rucksack habe ich schon. Mit nur 1-2 Tagen Essensproviant passt mir Glück alles rein - falls zu klein, muss der 25er her.
       
      Schlafsystem: SMD Gatewood Cape, S2S Bugnet, Neoair xlite small & Cumulus Quilt 150.
      Ich besitze noch keine dieser Gegenstände, bin also bei Einwänden noch komplett flexibel - obwohl ich mich etwas in das Gatewood Cape verliebt habe  
      Ist der Quilt warm genug? Zur Not will ich nachts alle Kleidungsstücke tragen, die ich dabei habe (bin schlank). Ich bin nicht verfroren, schwitze nachts auch des Öfteren. Ganz generell verstehe ich die Ratings auf Schlafsäcken nicht; wie sind die ausgelegt? Auf Nackt-Schlafen, oder mit Baselayer, oder..? Geht es irgendwie noch leichter, ohne auf Insektenschutz und ein Dach über dem Kopf zu verzichten? Man bedenke den Mutli-use des Capes als Regenjacke. Ursprünglich wollte ich das SMD Serenity Nettent als Innenzelt nehmen, aber das schlägt mit stolzen 300g zu Buche... Zeltstange wird eventuell noch durch Trekking Stöcke ersetzt  
      Kleidung:
      Ich will natürlich unnötige Kleidungsstücke vermeiden, aber auch nicht frieren müssen. Ein Longsleeve shirt spare ich mir, dafür kommen Armlinge mit. Leider finde ich das Fleece und den Windstopper recht schwer. Allerdings habe ich die Jacken bereits. Der Buff und Polar Buff sollen mir nachts als Mütze und Schal dienen.
      Ist das Layering vernünftig? Habe ich zuviel oder zuwenig dabei? Beim Joggen wird mir sicherlich nicht kalt, aber vllt danach, verschwitzt bei Wind und Regen?  
      Viel Spaß beim Zerpflücken und danke schonmal fürs Feedback 
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