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Ultraleicht Trekking

UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)


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Um mal viele Dinge die in anderen Threads besprochen werden, aber da eigentlich OT sind (generell eine Krankheit in unserem Forum...), hier jetzt der Thread zu euren Bikepacking-Gearlists und den Unterschieden, die diese zu den Wander-Gearlists aufweisen (falls man denn beides macht)

Ich persönlich war bisher nur zu Fuß unterwegs, habe aber Lust aufs Bikepacking. Das Fahrrad ist fast da, die Taschen zwar ein "spannendes Problem" aber ein gut lösbares, bleibt aber "der ganze Rest".

Zum einen: Volumen? Zu Fuß komme ich mit 30l bei 3-Jahreszeiten hin, solange Wasser gut erreichbar bleibt. Aufm Radl kommt das Wasser sowieso nicht in die Taschen, dafür muss aber ggf. einiges an Zeugs mehr mit. (Pumpe, Werkzeug (Multitool + Reifenheber), Ersatzschlauch (bei längeren Touren 2?), ggf. Ersatzschuhe (falls man mit Fahrradschuhen fährt)) - vergesse ich was? OT: Vorausgesetzt das sind jetzt Zivilisationsnahe Touren, sonst müsste man vermutlich noch ein bisschen Ersatzteile (Schrauben, Ventile, Reifen, Speichen etc.?) mitnehmen)

Zur Zeit fahre ich immer in Turnschuhen o.ä. Rad, möchte mir aber ggf. Fahrradschuhe mit Steifer sohle kaufen. Oder gibts gute Trailrunner o.ä. mit denen man auch gut Radfahren kann? Vllt. welche ausm Bergsport, die mit extra Steifer Sohle beworben werden (Scrapa Mojito oder so?) - und als Ersatz- und Campschuhe sowas wie Huaraches?

Bei der Kleidung muss ich sowieso mal Schauen, gerade was die Windjacken etc. angeht ist auf einem RR aufgrund der anderen Körperhaltung vllt. auch eine andere Jacke angebracht, so mit langem Rücken +Ärmeln. Empfehlungen für eine leichte, bezahlbare Windjacke dafür?

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vor 4 Minuten schrieb Freierfall:

... da eigentlich OT (generell eine Krankheit in unserem Forum...), 

OT: OT find ich ganz im gegenteil ganz "gesund", umherschweifen ist ja auch ne gute, offene, ausgeglichene und neugierige geisteshaltung. :-)

nb: "bikepacking" ... was issn eigentlich "bikepacking"? muss man dafür das bike packen? is bikepacking nur mit full suspension oder darfs auch nen stahlrahmen undoder ne crossgeometrie sein? oder is bikepacking nur offroad auf wanderwegen undoder trails unterwegs sein? wenn ich mir angucke, womit man so anfang der 80er unterwegs war, dann war schon das (ausgebaute renn-)rad um ein ganzes wanderbaseweight leichter als die bikes, mit denen jetzt so rumgefahren wird. statt trailprofil haste halt mäntel mit stahldrähten genommen, wenn du nich die ganze zeit auf strasse unterwegs sein wolltest. und weil son zelt schon trocken an die fünf kilo wog, haste das eh zuhause gelassen, man kommt ja mitm rad weiter (und hat auch keine "anreise", fängt zuhause an) und findet schon was, wo man sich drunter legen kann oder geht innen hostel. einizger notwendiger luxus war ne lenkertasche und ne radhose. die idee, "bergpässe" zu fahren, meinte pass-strassen, glocknerstrasse und so, jedenfalls keine bergpässe. das war völligstes

OT.

da wär man nich im traum drauf gekommen. 

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Volumen finde ich super-schwer, aber weil 99% meiner Radtouren für Magazine sind kommt bei mir immer noch einiges an Technik dazu (Sony RX100 IV + Ersatzakkus + Velbon V-Pod, manchmal auch ne GoPro). Wenn Du zufrieden mit der Smartphone Kamera bist kannst Du das alles daheim lassen (oder kommst evtl. nur mit der Kamera aus, ohne das ganze zusätzliche Zeug). Daher habe ich zwei kleine Porcelain Rocket Mini Panniers (Scott macht gerade die Webseite neu, daher ist da nicht viel zu sehen). Da bekomme ich zwischen 30 zu 35l an Ausrüstung unter, was genug ist für 3 Tage essen, trockene Kleidung und Campingausrüstung. 

Fahrradsachen (Pumpe, Multitool + Reifenheber, Ersatzschlauch, Flickzeug) kommen in einen Oveja Negra 1/2 Pack (da kommt auch das Kamerazeugs rein), und in dem Top Tube bag kommen Snacks - ne Menge Schokolade + Nüsse. Wasser in eins bis zwei Flaschen im Rahmen. 

Fahrradschuhe mit Clips habe ich mir letzten Winter auch endlich mal zugelegt, ist doch sehr angenehm zu fahren. Ich habe die Giro Rumble (Affiliate Link!) da Sie eine gute Vibram Sohle haben, de auch zum wandern taugt. Wenn ich extra Camp Schuhe mitnehme (kommt vor) dann sind das immer meine Luna Sandals. Ich bin aber auch sehr lange mit den adidas terrex Solo Approach Schuhen gefahren, zB in Portugal letztes Jahr von Lissabon nach Porto. Die sind Flach und haben eine Stealth Sohle die sehr guten Grip aufm Pedal haben, und für mich Steif genug. 

Windjacke, da habe ich seit zwei Jahren eine Norrøna fjørå dri1 Jacke + Hose, die sind super. Es ist ja doch immer sehr windig aufm Rad, und selbst bei warmen Wetter habe ich die Sachen oft an. 

Generell benutzte ich fast das gleiche wie beim wandern, versuche aber oft mit den kompaktesten Sachen auszukommen (Tarp statt Pyramide oder nur Bivy + leichtester Schlafsack) weil ich absolut keinen Rucksack beim Radeln mag (ich schwitze einfach zu viel und finde es bei der Radelposition schnell unkomfortabel). Wenn Du schon sehr kompakte Ausrüstung hast solltest Du die ohne Probleme beim bikepacking verwenden können, ohne große Taschen =) 

 

Camp 1Turku Castle

Ah ja, das ist für Touren auf halbwegs befestigten Wegen - auf Singletrails packe ich alles in Framebags und lass die Panniers daheim.

 

Bearbeitet von skullmonkey
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Für Reifenpannen nehme ich einen Schlauch und ein Flickset mit. So kann man den Schlauch tauschen und zügig weiter fahren. Abends kann man den kaputten Schlauch in Ruhe flicken. Daher reicht ein Ersatzschlauch.

In Rennradschuhen mit sehr harter -/Carbonsohle läuft es sich sehr schlecht. Besser gehts mit Klickpedalschuhen für MTBs, allerdings ist der Metallcleat je nach Terrain nicht ungefährlich. Auf Steinen rutscht man damit sehr schnell weg. Auf extra Schuhe verzichte ich dennoch, habe allerdings bei einer zweistündigen Burgbesichtigung mal ziemlich zu kämpfen gehabt.

Eine Jacke ohne verlängertes Rückenteil wäre für mich auf dem Rad ein No-Go. Offensichtlich sind viele Radjacken unter den Armen und am Rücken auch etwas luftiger, da man nunmal mehr schwitzt. Eine Bib mit Polster ist ebenfalls ein äußerst nützliches Kleidungsstück.

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OT: @wanderrentner Neue Begriffe setzen sich dann durch, wenn sie einfach & griffig etwas beschreiben, was vorher nur umständlicher möglich war. So isses auch bei "bikepacking". Natürlich gibts & gabs schon vorher Radtouren mit Gepäck. Wenn man jedoch Heutzutage "tourenrad" und fahren mit Gepäck anspricht, denken 99% der Leute an Gepäckträger & Lowrider mit Ortlieb-Style Fahrradtaschen. Das was die leute im "Rad-forum" so fahren. Man kann jetzt natürlich jedes Mal schreiben "teilweise Off-Road Radtouren mit Minimalgepäck in Sattel-, Rahmen-, und Lenkertaschen", oder eben den neuen, griffigeren Begriff des "Bikepacking" aufgreifen. Ich halte Begriffe, bei denen sich ein bestimmtes Mentales Bild einstellt für Sinnvoll. Bspbilder Bikepacking vs Bicycle Touring, jeweils von der 1. Seite der Google Bildersuche

Bearbeitet von Freierfall
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Hallo

....ich hab auch schon meine erste "Bikepackingtour" hinter mir....

Die Ausrüstung ist fast identisch mit meiner Wanderausrüstung. Dass was zusätzlich mitgekommen ist, war Pumpe etwas Werkzeug um an meiner "Sitzposition" herumzuschrauben und ein Ersatzschlauch, Pumpe und Reifenheber hätte gereicht.

Meine Windjacken kommen eh' vom Radsport (wegen dem langen Rücken) nur ein Radshirt anstatt meines Wandershirts.

Und auf die gepolsterte Radhose habe ich auch verzichtet...

Meine Wanderausrüstung passt in die von mir benutzten Bikepackingtaschen von Alpkid (2x 13 Liter)

umpacken01.jpg

Links der Packsack mit meiner "Standardausrüstung" für 3 Tage.....rechts die noch leeren Bikepackingtaschen....

 

umpacken02.jpg

 

Und hier der ganze Spaß umgepackt am Rad.....

 

Wobei ich mein 1. Tour mit weniger Gepäck gefahren bin......

 

..also bei mir sind die Unterschiede nur in der Radkleidung zu sehen die ich auf dem Rad benutze, Als Regenschutz hatte ich die DriDuks Jacke und Hose mit

 

Wallfahrer

 

Bearbeitet von Wallfahrer
Rechtschreibung, Zusatz
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Was ich auch gerade überlege: mein neues Radl hat keinen Dynamo. Jetzt gibts mehrere Möglichkeiten, wie ich für Licht sorgen kann.

Die Überlegungen dabei: Es sollte den Straßenverkehr abdecken (wenn man Abends von 'ner Tour Heimfährt), man muss unterwegs was sehen wenn Dunkelheit einbricht (im Sommer während Touren weniger ein Problem, da mache ich dann in der Regel schluss und habe hoffendlich schon einen Schlafplatz) und es braucht etwas Licht nachts beim Lager und um was in den Taschen zu finden etc.

Also sehe ich da 3 Möglichkeiten:

  1. Rad mit Dynamo neu einspeichen + kleine Kopflampe. Nachteil: Extrem teuer (Dynamo, Adapter für die Steckachse, Kabel, Licht), Vorteil: Man kann es nicht vergessen, hat immer Saft (auch für USB Geräte u.U), Sorglos-Lösung
  2. Helle, starke Akkuleuchten am Rad, mit denen man auch Gefahrlos auf schlechten Straßen fahren kann. u.U. kann man die auch als "Taschenlampe" im Camp etc. benutzen. Nachteil: Akkuproblematik, unbequemer als Kopflampe im Camp. Evt. Redundanz durch zusätzliche Stirnlampe
  3. Minimalvariante der Fahrradlampe (eher um gesehen zu werden) + helle Stirn/Helmlampe (damit kann man dann auch Fahren offRoad etc.) - im Prinzip das Gegenteil von (2). Wäre gefährlich im (manchmal unvermeidbaren) Straßenverkehr, hätte aber den Vorteil einer hellen Lampe im Camp usw.
  • Immer mit der Option, dass ich im Sommer beim Wandern ja auch mit einer "Funzel" auskomme, bräuchte also uU nicht viel mehr Licht am Rad. Um, wenn der Zeitplan mal nicht aufgeht und man bei Einbruch der Dunkelheit noch etwas fahren will, es sicher tun zu können, braucht es aber dennoch mehr.
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Hallo

...ich benutze derzeit eine Akkuvariante die auch "Straßenzulassung" hat.......

Die Dynamovariante ist allerdings auch attraktiv da man seine Elektronik währen der fahrt laden kann......

Wenn ich ein Dynamo einsetze werde ich wohl kein Nabendynamo nutzen, sondern ein Leichtlaufdynamo welches ich bei Bedarf mechanisch kopple. Das Nabendynamo nimmt im Leerlauf fast so viel Leistung auf wie im Betriebszustand...

Im einfachsten fall mit Stirnlampe und Batterierücklicht...

Wallfahrer

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Wieso extrem teuer...? EIn Shimano-Dynamo kostet um 40 €? Einspeichen = 10 € + paar neue Speichen...  Ich habe für mein Trekkingrad direkt einen Satz Räder bei Rose einspeichen lassen mit etwas breiteren Felgen für glaube gerade mal 200 oder 250 € inkl. Shimano XT Naben (vorne mit Dynamo).  Umwandler inkl. USB Ausgang gibts ab 15 oder 20 €.

Dynamo ist auf Radtouren ein muss - vor allem, wenn man natürlich neben Licht noch Handy, Kamera usw. laden möchte.

Bearbeitet von AlphaRay
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Beim Bikepacking mit dem MTB habe ich nur superleichtes Notlicht. Im Gelände brauchst du bei Dunkelheit entweder richtig große Kaliber  - oder fährst halt nur bei Tageslicht. Aber bei Straßenpassagen können die Minileuchten ein bisschen Sicherheit bieten.

Am Reiserad für die Straße: Shutter Precision Nabendynamo und Cycle2Go V2 USB-Charger... lädt alle Geräte über Pufferakku oder direkt, darunter auch die leichte aber legale Beleuchtung: https://www.globetrotter.de/shop/litecco-highlux-30-facil-set-237383/

Heller und recht preiswert, wenn man nur manchmal auch im dunklen Gelände fahren will: https://www.znex.de/de/om3/?currency=EUR Der verwendete Pufferakku muss dafür aber einen entsprechend leistungsfähigen Ausgang haben.

 

@Freierfall Zum Rucksackvolumen musst du dir erstmal darüber im Klaren sein, welcher Gepäckanteil da überhaupt 'rein soll. Viele Bikepacker nehmen überhaupt keinen Rucksack und schnallen alles per Spezialtaschen ans Rad. Ich persönlich bevorzuge ca. 50% des Gewichts im Rucksack, weil es auf technischen Trails einfach mehr Spaß macht, wenn man beweglich ausbalancieren kann. Bei mir reichen also ein paar kleinere 08/15-Täschchen am Rad, plus Improvisationen, plus 25l-Rucksack. Mein Rat: Kauf dir erstmal irgendeine preiswerte und alltägliche Deuter-Tasche für Rahmen oder Sattel, in die sämtliches Werkzeug und alle Ersatzteile passen. Tu alles andere in einen vorhandenen Rucksack und probier diese Konfiguration einfach mal aus. Entscheide dann nach und nach, wo das Gewicht hin soll... und kauf' dir ganz zuletzt evtl. einen kleineren und noch leichteren Rucksack.

Schnapp dir im Verlauf deiner Experimente ein paar Packgurte und Drybags und schnalle damit prototypisch deinen Kram an den Lenker und die Sattelstange... ist nicht ideal, doch merkst du dabei, was dir gefallen könnte. Die teuren Bikepacking-Taschen kaufst du dann ggf., wenn du dir deiner Wünsche sicher bist. Ich selber betreibe das Bikepacking seit über acht Jahren und habe z.B. keine riesige Seatbag, weil mir die Variostütze wichtiger ist. Ich habe auch keine große Rahmentasche (wohl aber kleinere), weil ich Wasserflaschen im Rahmendreieck gut finde. Schließlich habe ich auch keine Spezialtasche für den Lenker, weil ich vor Jahren eine leichtere, billigere und bombenfeste Möglichkeit gefunden habe, mein Zelt dort anzubringen (eine einfache Tasche von Meru, die als Rucksackerweiterung verkauft wurde und nicht mehr hergestellt wird).

Ersatzteile und Werkzeug:
Bremsbeläge, Schlauch, Flickset, ein paar Kettenglieder, Kabelbinder, u.U. sogar Cleats, Kettenöl und Gabeldeo (abgefüllt), Pumpe, Schaltauge, Bike-Multitool mit Reifenheber/Kettentool/Speichenschlüssel (passend!), leichte Minizange. Das wäre so das Minimum für eine Tour in etwas weiterer Ferne zum Heimatort. Wenn du wie ich mit möglichst niedrigem Druck fährst - also die Grenzen richtig ausreizt - lohnt sich vielleicht auch ein kleiner Manometer (von Schwalbe).

Und dann noch: anfällige und u.U. schwer zu erstehende Spezialteile, die deinem Rad eigen sind - z.B. ein paar Systemspeichen (weshalb du sie besser gar nicht erst benötigst, weil du stinknormale hast). Bei mir hält sich dieser Posten stark in Grenzen: 0g.

Wichtig: Nimm das Minimum an Werkzeug und Teilen auch dann mit, wenn du damit noch nicht umgehen kannst. Erstens musst du es lernen und zweitens könntest du ja Glück haben und unterwegs auf jemanden treffen, der dir im Bedarfsfall helfen kann... und dafür nur dein Werkzeug braucht.

Bearbeitet von martinfarrent
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Ich wollte vorzugsweise gar keinen Rucksack nutzen. Taschenhersteller gibts genug, da schaue ich mir mal an was es so gibt. Finde z.B, die Sattel- und Lenkertaschen von bikepack.pl gut und sehr preiswert. GGf. noch ergänzt um eine Rahmentasche, vllt die von alpkit. Ist also nicht das problem.

 

Zitat

Wieso extrem teuer...? 

Weil mein erwähltes Fahrrad MTB Steckachsen hat, auf die die normalen Dynamos nicht passen mWn - welches funktioniert, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber wiederholt gelesen dass es nur mit spezialadaptern möglich und auch nur mit speziellen Dynamos geht. Spontan beim googlen findet sich bsp. ein Son für >200€...

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@Freierfall Die SON bzw. eine Shutter Precision könnten sich lohnen. Du musst gerade auf dem MTB gucken, dass du schon bei sehr geringer Geschwindigkeit anfängst, Strom in deinen Pufferakku zu pumpen. Die beteiligten Komponenten sind: Dynamo, USB-Ladegerät und Pufferakku. Bei allen gibt es große Unterschiede, was das niedrigste zu verkraftende Tempo betrifft.

(Dynamo habe ich trotzdem nur auf dem Reiserad - beim Bikepacking nur eine größere Powerbank.)

Bearbeitet von martinfarrent
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vor 5 Minuten schrieb Freierfall:

Weil mein erwähltes Fahrrad MTB Steckachsen hat, auf die die normalen Dynamos nicht passen mWn - welches funktioniert, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber wiederholt gelesen dass es nur mit spezialadaptern möglich und auch nur mit speziellen Dynamos geht. Spontan beim googlen findet sich bsp. ein Son für >200€...

Steckachse? Was fährst du denn?  Mein Fully hat ne 160er Gabel - aber da brauche ich keine Steckachse. Die machen ja erst bei Downhill Sinn.  Die Kompletträder habe ich für mein Trekkingbike geholt. Beim MTB würde ich nur Solar+Pufferakku mitnehmen.

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vor 16 Minuten schrieb Freierfall:

Ich wollte vorzugsweise gar keinen Rucksack nutzen. Taschenhersteller gibts genug...

Kauf dir trotzdem noch keine Bikepacking-Taschen. Wie ich oben schon riet, solltest du erstmal ein paar Drybags und Riemen nehmen und meinetwegen möglichst viel ans Rad schnallen - den Rest in einen Tagesrucksack. Das probierst du einmal aus, und dann probierst du das Gegenmodell (fast alles in einen Rucksack). Mach dir erst einmal ein Bild und entdecke die eigenen Vorlieben, bevor du investierst.

Bearbeitet von martinfarrent
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vor 6 Minuten schrieb AlphaRay:

Steckachse? Was fährst du denn?  Mein Fully hat ne 160er Gabel - aber da brauche ich keine Steckachse. Die machen ja erst bei Downhill Sinn.  Die Kompletträder habe ich für mein Trekkingbike geholt. Beim MTB würde ich nur Solar+Pufferakku mitnehmen.

Ich finde ja beinahe, dass du recht hast... aber eine Gabel ohne Steckachse wird zunehmend zur Rarität auf dem Neumarkt.

Bearbeitet von martinfarrent
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Steckachse? Was fährst du denn?  Mein Fully hat ne 160er Gabel - aber da brauche ich keine Steckachse. Die machen ja erst bei Downhill Sinn.  Die Kompletträder habe ich für mein Trekkingbike geholt. Beim MTB würde ich nur Solar+Pufferakku mitnehmen.

Ab nächster Woche ein Specialized Sequoia. Also ein... Tourenrennrad mit 42mm Reifen und hydraulischen Scheibenbremsen. Und bei SB wurde ich in der Theorie von steckachsen überzeugt. Abgesehen davon gabs eh kaum ein rad das zur Auswahl stand, und normale schnellspanner hatte

Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk

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Specialized sagt mir was..sonst habe ich nichts mit Fertigrädern zu tun. Meine drei sind alle aus Einzelteilen zusammen gebaut :) CCler wird geopfert um das Trekkingbike zu Ende zu bauen. Für den mussten 28" Räder, weshalb ich Shimano XT Naben inkl. Dynamo drauf machen ließ.
Das mit Steckachsen ist mir bei Einzelteilen nicht wirklich aufgefallen, also dass es von denen mehr gibt bzw diese überwiegen. Kann man halt wählen, muss man aber nicht.

 

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vor 34 Minuten schrieb Freierfall:

Ab nächster Woche ein Specialized Sequoia. Also ein... Tourenrennrad mit 42mm Reifen und hydraulischen Scheibenbremsen.

Wenn's um die Straße geht, bieten klassische Gepäckträger (vorne und hinten) mit tiefer hängenden Panniers viel Stablilität, weit mehr als Bikepacking-Taschen  - und das ist auf der Straße wünschenswert. Im Gelände geht es mit Agilität hingegen praktisch um das Gegenteil.

Diese Panniers http://www.arkel-od.com/en/dry-lites.html kosten dich 1080g (für vier Stück). Dazu kommt das Gewicht der Gepäckträger selbst - mit gut einem Kilo für vorne und hinten zusammen kommst du aber bei vorhandener UL-Ausrüstung hin. Macht ca. 2 kg. - und das ist nicht so viel mehr als das Gewicht eines vollen Satzes Bikepacking-Taschen.

Wenn ich meine MTB-Bikepacking-Ausrüstung (UL) in die Panniers meines ziemlich leichten Reiserades für die Straße verfrachte, habe ich noch massig Platz. Eine Abendgarderobe für die Oper würde noch reinpassen! Dazu noch ein Monopoly-Spiel, falls die Oper langweilig ist (Fidelio)... dies nur als Anregung.

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Eine 160er gabel ohne steckachse muss man erstmal finden. Was für eine hast du denn? Der Unterschied in der Steifigkeit im Vergleich zur 9mm Schnellspannachse ist für mich spürbar und gibt auf dem Trail mehr Sicherheit. Meiner Meinung nach ist bikepacking auch nur im Gelände sinnvoll ansonsten ist man wirklich mit einem klassischen reiserad mit Gepäckträger besser bedient. Die Frontroller kann man sich eh sparen, so viel Zeug haben wir hier ja eh nicht dabei :)

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vor 2 Minuten schrieb blind:

Meiner Meinung nach ist bikepacking auch nur im Gelände sinnvoll ansonsten ist man wirklich mit einem klassischen reiserad mit Gepäckträger besser bedient. Die Frontroller kann man sich eh sparen, so viel Zeug haben wir hier ja eh nicht dabei :)

Genau!

Und zwar in einigermaßen schwerem Gelände. Gravel gehört m.E. nicht wirklich dazu, und die für Gravel gemachten Bikes haben ihre Grenzen, natürlich aber auch ihre eigenen Vorteile (flitzen auch auf der Straße recht flott). Auf 42mm-Reifen werden die meisten Leute Wurzelteppiche usw. lieber meiden. Kies- und nur mäßig ruppigere Wege lassen sich aber auch gut mit Panniers fahren.

Bei den Frontrollern bin ich nicht ganz deiner Meinung - und teile das Gepäck auf dem Reiserad wegen der besseren Stabilität lieber unter vier Panniers auf.

Aber Bikepacking auf dem MTB ist mir eindeutig die liebere Variante. Klar gibt es Leute, die Singletrails sogar mit waschechten Rennradreifen fahren. Es müssen aber ziemlich hartgesottene Gurus sein,

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vor 57 Minuten schrieb blind:

Eine 160er gabel ohne steckachse muss man erstmal finden. Was für eine hast du denn? Der Unterschied in der Steifigkeit im Vergleich zur 9mm Schnellspannachse ist für mich spürbar und gibt auf dem Trail mehr Sicherheit. Meiner Meinung nach ist bikepacking auch nur im Gelände sinnvoll ansonsten ist man wirklich mit einem klassischen reiserad mit Gepäckträger besser bedient. Die Frontroller kann man sich eh sparen, so viel Zeug haben wir hier ja eh nicht dabei :)

Das müsste die Marzocchi Bomber 55 TST2 Air sein...hatte mir mit der einen Freerider vor acht Jahren aufgebaut. Mein absolutes Lieblingsbike  :)   Jumps mit 1-1,5 meter schon sehr oft auch mit hoher Geschwindigkeit Problemlos mitgemacht. Sonst natürlich möglichst grobes Gelände mit vielen Wurzeln und Steinen ;)

Wenn ich das Trekkinbike fertig habe, wird noch ein Taschenset für den Fully angegangen, falls ich mal nur 1-2 Tage iwo unterwegs sein sollte. Größter Vorteil ist halt, dass ich hier keine Strassen  brauche...Singletrail + mitten durch den Wald macht am meisten Spass und ist problemlos möglich. Das Bike wiegt allerdings 16,5 kg. Ist nur mit FR/DH Teilen aufgebaut.

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    • Von doman
      Da ich seit kurzem mein Set an Bikepackingtaschen um eine A-Rakete erweitert habe (Vorstellung kommt noch), war genügend Packtaschenvolumen vorhanden, um eine Tour mit Zelt und Zeltofen anzugehen. Passend dazu hat sich das Wetter hier am letzten Wochenende weiter abgekühlt, sodass eine abendliche Wärmequelle wünschenswert schien.

      Das ist das Rad mit voller Montour. Hinten drin stecken Merinosachen für die Nacht (bei den Temperaturen noch überflüssig), das Tarp, Handschuhe (nicht gebraucht) und der Schlafsack. Im Rahmen befinden sich der Ofen, 1,5 Liter Wasser, Elektronik- und Hygienekleinteile, Werkzeug, Pumpe und paar Lebensmittel. Am Oberrohr Snacks, die Powerbank, Kabel, ein Schloss und die Gopro. Und vorn stecken in einer Röhre das Zelt und der Kocher nebst 750 ml-Tasse und in der anderen Isomatte und Hängematte.

      Der Freund, mit dem ich unterwegs war, fuhr ein Rose-Backroad aus Carbon, das gefühlt noch mal deutlich leichter war als mein Titan-Drahtesel.

      Er hatte allerdings noch einen Rucksack auf dem Rücken, auf den ich gerne verzichtet habe, obwohl nur damit der abendliche Biertransport zu bewältigen war.

      Die Strecke haben wir uns mit der Voreinstellung "Gravel" von Komoot erstellen lassen - mit manuellen Nachjustierungen.

      Herausgekommen ist ein extrem naturnaher Trail, bei dem man sich so manches Mal fragte, ob es wohl in hundert Metern noch ein Spur von Weg zu erkennen geben wird.

      Aber wir sind mit nur sehr gelegentlichen Schiebeeinlagen gut durchgekommen.

      Beim letzten Zivilisationsstopp haben wir uns noch jeder ein Menü einpacken lassen, das mit den Straps der Satteltaschen gut zu fixieren war und später mit den Reifenhebern gut geschmeckt hat - denn für Löffel war kein Platz mehr.

      Am Abend haben wir einen Traumspot auf einer Hügelkuppe gefunden und uns mit den Hängematten und dem Ofenzelt wohnlich eingerichtet.

      Nur bei der Bierflasche hätte ich mir gewünscht, dass sie so groß gewesen wäre, wie sie die Kerze hier aufs Zelt projiziert.

      Das Zelt hat uns einen mollig warmen Abend beschert. - Der Feuerstrahl des Schornsteins war übrigens so gerichtet, dass er dem Baum keinen Schaden zugefügt hat (auch wenn das hier vielleicht so aussieht).

      So sah das Zelt von innen aus.

      Und so stellte sich die Szenerie am nächsten Morgen dar. Bevor irgendein Spaziergänger vorbeigekommen war, hatten wir alles wieder weggepackt.

      Und alles passte tatsächlich ohne quetschen zu müssen wieder in die Packtaschen rein.

      Hier habe ich heute Morgen noch ein Bad genommen, dann ging's wieder zurück.
      SCHÖN WAR'S!
    • Von doman
      Nach siebenmonatiger Wartezeit ist vor ein paar Tagen mein neues Gavelbike eingetroffen - mit Titanrahmen und 11-Gang-GRX-Guppe ohne Umwerfer. Ich bin schwer beeindruckt, obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, ob dieser neue Fahrrad-Trend tatsächlich hält, was er verspricht. Das Rad ist spritzig wie ein Rennrad und 'bombproof' wie ein Mountainbike. Außerdem bietet es mit seinen 40-mm-Reifen mehr Komfort als die fehlende Federung vermuten lässt.

      Das Rad ist mit knapp unter 10 kg ziemlich leicht - findet jedenfalls meine Tochter im Vergleich zu ihrem Kinderfahrrad.

      Um richtige Touren machen zu können, fehlen mir allerdings noch die Taschen für das Rad. Eine Ortlieb Lenkertasche mit dem neuen QR-System habe ich zwar, aber auch die werde ich wohl noch ummodeln, weil der Halter eigentlich das einzige ist, was mir daran wirklich gefällt. 
      Ausrüstung mit Bikepackingtaschen
      Die Taschen, mit denen ich das Rad ausstatten möchte, werde ich alle selbst herstellen und nach und nach hier vorstellen. Fertig ist bereits die Rahmentasche, die ich noch nie an einem Rad hatte und mir schon lange gewünscht habe.

      Zunächst habe ich aus Karton eine Schablone abgenommen.

      Dann wurden die benötigten Teile ausgeschnitten. Verarbeitet habe ich das schwerste mit Nylonstoff verstärkte DCF-Material (das aber mit 170 g/m2 immer noch recht leicht ist). Die einzige genähte Applikation ist der Reißverschluss, alle andere Verbindungen wurden mit Transferklebeband geklebt - genauso wie ich das bereits mit meinem Zelt erprobt habe.

      Das ist die Tasche von innen.

      Uns so sieht sie fertig von außen aus.

      Einzelne Stellen habe ich noch mit der Nähmaschine nachgenäht, damit beispielsweise die Klettverschlüsse nicht abreißen.

      Das Gewicht finde ich sehr ansprechend - die vom Volumen her deutlich kleinere Rahmentasche von Apidura wiegt das dreifache.

      Was mir besonders wichtig ist: auch die Paddelblätter meines Packraft-Paddels passen in den Rahmen ...

      ... und am Ende auch in die Taschen hinein. Was ich genau damit anstellen werde, könnt ihr (hoffentlich) bald hier nachlesen... 
    • Von Aurea
      Grüß euch miteinander! 
      Ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen mobilen Behausung  und sehe langsam den Wald vor lauter Zelten nicht mehr 
       
      Gesucht wird ein 1-Frau-Zelt (oder supertolles Tarp?) für drei Jahreszeiten mit genug Platz um den Rucksack noch drinnen verstauen zu können. 
      Packmaß und Gewicht natürlich so gering wie nur irgendmöglich. 
      Und es muss unbedingt auch simpel aufzustellen sein. Mit 78 Schnüren, 438 Stangen und irgendwelchen exotischen aufhängvorrichtungen für die ich erst einen Baum fällen oder einen Regentanz aufführen muss werde ich absolut nicht warm 
      Außerdem kommen für mich nur Shops infrage bei denen ich klassisch per Überweisung zahlen kann. Ich möchte mir weder Paypal noch ne Kreditkarte anschaffen müssen, nur um ein Zelt irgendwo am anderen Ende der Welt bestellen zu können. 
      So und als wäre das alles noch nicht genug, hat das Frauenzimmer auch noch den tick ihre gesamte Ausrüstung in Blau/Grau/Schwarz zu halten. Allenfalls mit Weiß könnte ich mich noch anfreunden. 
       
      Ich würde mich riesig freuen wenn irgendwem ein Modell, eine Marke oder ein Tipp in den Sinn kommen würde - Viele Grüße 
       
    • Von skullmonkey
      Patagonia hat gestern eine Reihe von kurzen Videos zur Reparatur von Ausrüstung online gestellt. Die Videos sind Lustig und gut gemacht, wer also keine Ahnung hat wie er eine Schnalle oder seine Daunenjacke reparieren soll: 
       
       
       
       
       
       
       
      Wer ähnlich Reparatur Videos kennt, darf Sie gerne hier mit rein posten!
    • Von dasbleibtzuhause
      Man stolpert bei Recherchen in der Richtung z.B. über den Petzl Sirocco oder den Gurt Sitta des selben Herstellers. Auch Seile gibt es in leichteren Ausführungen.

      Meine Frage: Hat jemand Erfahrungen mit solch leichter Ausrüstung gemacht? Wie haltbar ist diese?
       
      Da ja die gleichen Standards gelten sind diese Produkte bestimmt ebenso sicher wie die schwereren (jedoch oft teurer..).  Das ist jetzt zwar nicht 100%ig relevant für reines Trekking, aber manche Leute, gerade in den Alpen, verbinden beide Tätigkeiten miteinander (oder haben es zumindest in naher Zukunft mal vor).

      Problematisch (und daher relevant) ist das ganze ja auch, dass durch die schwerere Ausrüstung für alpines Gelände UL Rucksäcke oft an deren Komfortgrenze geraten. Das erfordert dann wiederum einen schwereren Rucksack usw. 
       
      Danke!
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