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Ultraleicht Trekking

skullmonkey

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Alle erstellten Inhalte von skullmonkey

  1. Du kannst hier auch eine Suche einstellen, @Carsten K. - und solltest Du einen bestellen und am Ende nicht wollen, kannst Du den sicher bei uns auch wieder Zeitnah veräussern.
  2. In der Taz war gestern ein guter Artikel zu dem Thema: https://taz.de/Oekologischer-Fussabdruck-und-Klimakrise/!5892875/
  3. OT: Reicht meines Wissens nicht. Ich würde das Bild entfernen bzw durch einen Link ersetzen. Das stimmt, was @Trekkerling schreibt. Verwendet nur Fotos an denen Ihr die Bildrechte habt, ausser Sie sind Creative Commons freigegeben. Was das Trail Designs Foto nicht ist, @Trinolho, deshalb habe ich es entfernt Am Besten machst Du selbst ein Foto von Deinem Cone und stellst es rein.
  4. Hier mal etwas Motivation selber etwas zu machen, sowie sich auch auf einer größeren Ebene für positive Veränderung einzusetzen: https://www.theguardian.com/environment/2022/oct/27/world-close-to-irreversible-climate-breakdown-warn-major-studies Und auf Twitter inspirierende Videos von Scientist Rebellion:
  5. Das ist mir sehr bewusst - sowohl mein eigenes Glück das ich mein Leben so organisieren kann, wie auch die Tatsache dass das nicht für jeden möglich ist. Ich bin ja auch froh das der Müll (alle sechs Wochen ) abgeholt wird, der Verkäufer im Supermarkt meine Fragen beantwortet, die Bäckerin leckere Kanelipullat backt und die Krankenschwester meine Blutwerte misst, sowie die vielen anderen Berufe bei denen es nicht möglich ist. Aber selbst in Multinationalen Firmen mit 150.000 Mitarbeitern und mehr ist es heutzutage kein Problem mehr, 95% der Zeit von daheim aus zu arbeiten - wie ich bei meiner Frau beobachten kann. Und was das zwischen-menschliche angeht, ich bin sehr froh jeden Tag ein Video Meeting mit meinen Kolleginnen zu haben! Was die Autos angeht, es gab schon in den 60er und 70er Autos die wenig verbraucht haben - das fanden aber BP, Shell & Co. eher suboptimal. Zusammen mit der Autoindustrie wurden so die Autos größer und größer und verbrauchen mehr und mehr, was beiden Sparten unermesslich viel Geld eingebracht hat. Was dezentrale, lokal produzierte Energie angeht - auch hier gibt es seit bestimmt 20 Jahren oder mehr sehr gute Lösungen. Ich hatte im Studium als 2. Fach Umweltwissenschaften, wir haben da über verschiedene Local Power Plant Systeme gelernt - alles einfache, gute Technologien, die man schon vor 20 Jahren hätte einsetzen können. https://www.desertec.org wurde ja auch schon erwähnt, meiner Meinung nach ein sehr guter Ansatz - und hätte Europa vor 20 Jahren in Desertec investiert statt in NordStream I und II... Aber auf diese Sachen habe ich keinen, oder nur einen sehr geringen, Einfluss, und so radel ich jeden morgen, heute zum Beispiel im Nieselregen, mit meiner Tochter zur Schule. Zum Glück sind es nur 1,5 km Im Studium hatte ich ein Paper gelesen, das war schon älter (90er iirc), aber darin wurde vorgeschlagen das sämtliche Umweltkosten internalisiert werden und die Kosten von den Firmen und Endverbrauchern getragen werden. Im Moment zahlen wir ja nicht für die Umweltzerstörung des Kohleabbaues, das herstellen und errichten von Windkrafträdern, oder halt auch der Viehzucht und dem herstellen von Cubenzelten. Wenn Du nach "internalize environmental costs" + "externalities" suchst bekommst Du da einige Ideen, hier einige Papers via Google Scholar: https://scholar.google.fi/scholar?q=internalize+environmental+externalities&hl=en&as_sdt=0&as_vis=1&oi=scholart Ich glaube wir als Käufer können da schon was bewirken - indem wir zum Beispiel Firmen unterstützen, die solche Faktoren mit einbeziehen, auch wenn bei denen der Fokus oft drauf ausgerichtet ist nachhaltige/ recyclebare Produkte zu produzieren. In der Outdoor Niche gibt es da zum Glück schon einige, die so was machen (externe Kosten internalisieren). OT: Noch eine positive Anekdote: Im August 2018 hatte ich über das Plastik von Kleidung geschrieben, dabei kam eine Firma nicht gut weg. Als ich die befreundete Marketing Managerin und Ihren Chef dieser Firma auf der nächsten Messe traf, hatten Sie mir mitgeteilt das mein Artikel bei Ihnen in der Firma Wellen geschlagen hat und das Sie nun daran arbeiten, dieses Problem zu beheben. Ich denke in 2020 waren Sie dann soweit, das Sie das Problem sehr viel minimieren konnten! Also entgegen meiner Meinung das man als normale Person nichts erreichen kann, vielleicht doch ein gutes Zeichen dass man etwas erreichen kann
  6. tl;dr: Eigenverantwortlich handeln bringt meiner Meinung nach nichts, wir brauchen systematischen Wandel aus der Wirtschaft und Politik damit wir die Klimakrise bremsen können. Es ist nun Mal einfacher sich auf ein Thema das einfach & verständlicher ist zu konzentrieren als auf fünf verschiedene. Das Thema Klimakrise ist so komplex, wenn Du beim Otto-Normal Bürger mit der Flora & Fauna im Amazonas ankommst und wie das Steak, das er sich da gerade auf seinen Grill schmeisst, an deren Vernichtung beteiligt ist, wird er lachen und den Grill an machen. Ausserdem werden von den führenden Köpfen und Organisationen immer auch verständliche Lösungen und Ideen kommuniziert. Wahrscheinlich werden die aber lieber ignoriert & übersehen von den Medien, weil eine Headline á la "Klimaaktivisten schütten Tomatensuppe über Van Gogh Gemälde" mehr Klicks & Werbeeinnahmen bringt als ein Artikel über Innenstädte die für den Verkehr gesperrt werden, weil dies das Klima und die Lebensqualität in der Stadt verbessert. Es gibt hier doch einige die zeigen wie Sie Eigenverantwortlich mit dem Thema umgehen. Zudem steht auf Seite eins auch ein sehr guter Beitrag von @Harakiri: Klar können und sollten wir alle trotzdem Eigenverantwortlich handeln. Bei mir wäre das, top-of-my-head: - Seit 25 Jahren Vegetarier, seit 4 Jahren Vegan - Wir kochen mit lokalen und saisonalen Produkten - Kein Führerschein, ich mache alles mit dem Rad und den Öffentlichen - Wir leben als 4-Köpfige Familie auf 80 m2 im eigenen Haus - Wir heizen mit Fernwärme, Strom war & ist immer 100% zertifizierter Ökostrom - Ich arbeite seit 12 Jahren Selbstständig von daheim Aber es ändert nichts am Problem dass das ein Tropfen auf den heissen Planten sind, den auch nachdem ich mich seid 33 Jahren mit dem Thema beschäftige und Eigenverantwortlich handele geht es der Welt nicht besser - weil es halt Firmen wie Shell, BMW & Co. gibt, die Profit-getrieben weiter nach Öl bohren und Autos bauen die nicht für den kurz-strecken Verkehr in der Stadt gemacht sind. Von den Nachbarn, die drei Autos, einen Jetski, ein Schneemobil, ein Motorboot und ein Quad im Hof stehen haben, ganz abgesehen - da denke ich manchmal schon das während wir hier alles tun damit unsere Kinder ein noch halbwegs normales Klima in 30 Jahren haben die das alles mit Ihrem Fuhrpark wieder zunichte machen. Mir geht es dabei absolut nicht um als "guter Mensch" dazustehen, weshalb ich solche Aufzählungen ^^ nicht mag - das hat so was von "Ich bin besser als Ihr" und erstens sehe ich das nicht so und zweitens hilft es ja gar nichts, den die Reaktion beim gegenüber ist in der Regel einfach nur ein defensives Verhalten. Das bringt ja nix. Wer Eigenverantwortlich handeln möchte: Schaut doch auf dem nächsten Weg in die Uni/ Büro/ Stadt/ Supermarkt mal wieviele Leute ALLEINE im Auto sitzen, und dann schätzt mal wieviele Kilometer die gefahren sind. Wenn ich irgendwo hin radel sind es 95% der Leute die alleine im Auto sitzen, meist für eine Strecke kürzer als 5 km. Das sind Umwelt-technisch riesige Sünder (Alleine im Auto + Kurzstrecke = Das Schlimmste was man machen kann). Vielleicht bringt das den einen oder die andere zum Umdenken, doch lieber das Auto stehen zu lassen wenn man für unter 5 km unterwegs sein muss. Generell sehe ich es aber schon so, das unsere ganze Eigenverantwortlichkeit nichts bringt, den wenn RWE entscheidet Lützerath doch dem Erdboden gleich zu machen oder hier in Finnland das letzte bißchen Urwald abgeholzt wird weil daraus so schöne Möbel werden, was bringt meine Eigenverantwortlichkeit dann? @Gibbon bringt es da ganz schön auf den Punkt, wahrscheinlich hoffen wir (unsere Familie) mit unserem Lebensstil zu inspirieren und zu zeigen das es auch anders geht - und ich denke ein ganz kleines bißchen, dass das der Fall ist, den ich sehe jetzt bei uns in der Nachbarschaft mehr Familien die mit dem Cargobike oder dem Radanhänger die Kinder in den Kindergarten und die Schule bringen Es ist nicht viel, aber immerhin ein Anfang - man muss Optimistin bleiben, bei dem Thema!
  7. Quelle: https://xkcd.com/386/ Nee, so fühle ich mich nicht, aber einige andere wohl schon Ich denke mein Standpunkt hier ist klar: Jeder sollte etwas tun um die Klimakrise zu bremsen. Aufforstung hilft CO2 aus der Atmosphäre aufzunehmen und zu binden. Noch besser ist es bestehende Urwälder und Sümpfe vor der Abholzung/ trockenlegen zu schützen, zum Beispiel durch Patenschaften (in Finnland zB hier: https://luonnonperintosaatio.fi/en/). Wer eine Flugreise macht sollte diese durch Carbon Offsetting Projekte oder ähnlich "Entschädigen". Hört auf Fleisch zu essen und fahrt mit dem Rad. Leider nicht. Ich habe meine Notizen von dieser Reise in 2019 nicht gefunden; meine Daten waren aus einem Research Paper das sich den Fährverkehr in der Ostsee angesehen hat. Wenn ich mich recht erinnere war es so das eine Personenfähre wie die Finnlines, die auch Güter transportiert, 340 kg CO2 für eine Person ausstößt, also 2,72 t für uns vier hin-und zurück. Dazu dann noch die Bahnverbindungen in Finnland + Deutschland. Je nach CO2 Rechner wäre der HKI - FRA Flug zwischen 1,92 t und 2,3 t CO2 für vier Personen, hin-und zurück. Es gibt mittlerweile einige Fähren die manchmal Umweltfreundlicher fahren - zum Beispiel die Wasalines hier in Vaasa, die aber wegen dem Ukraine Krieg im Moment mit Diesel fährt da das LNG zu teuer wurde. Nach Schweden, und von dort nach Norwegen und Finnland, kommst Du mit dem Bus und Bahn auch ohne Fähre. Die Anreise sollte fast so kurz sein wie mit der Fähre, aber bei der Anreisezeit sind eins, zwei Stunden sicher noch zusätzlich zu verkraften! Kannst Du auf jedem Apple Gerät, und wahrscheinlich auch Android Gerät, ganz einfach als Standard einstellen. Kannst ja mal auf Ecosia die Anleitung dazu suchen Zu dem Thema gab es gestern einen Artikel in der taz: https://taz.de/Umweltschaeden-im-Krieg-in-der-Ukraine/!5885819/ „Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.“ - Bertolt Brecht
  8. Echt jetzt? Wenn Du 40 bis 70 Jahre alt bist dann ja, dann kann es Dir egal sein was für die nachfolgende Generationen für ein Klima herrscht und ob es noch Gletscher, Urwälder oder hey, ein ganz akzeptables Klima in der Stadt hat - so am liebsten unter 35°C. Für alle die nicht soviel Zeit haben, jung (geblieben) sind und/ oder sich mehr Gedanken machen ist es offensichtlich das wir keine Zeit zu verlieren haben um alles mögliche zu tun um die Erwärmung über 1,5° - 2°C zu stoppen, damit es noch halbwegs erträglich bleibt für zukünftige Generationen. Und Aufforstung ist da ein kleiner Schritt, etwas in diese Richtung zu tun. Unser Lebensstil, und da gehört für manche halt eine Flugreise um 3 Monate wandern zu gehen dazu, hat zu dieser Klimakrise geführt. Lese mal die zwei Artikel durch die ich vorhin gepostet habe, zum Thema Aufforstung. Die sind anderer Meinung - wie auch 99,9% aller Wissenschaftler. Wenn Du halt dem 0,01% vertraust, be my Guest.
  9. Blödsinn. Klar, es ist besser jede Baum zu erhalten statt einen neuen zu Pflanzen, aber Bäume nehmen nun mal sehr viel mehr CO2 auf wie eine Fläche, der Zeit gegeben wird so dass daraus ein neuer Wald entsteht. Den Zeit ist ja genau das, was wir nicht haben. Ein Verzicht auf Rindfleisch, Soja und Palmöl ist zum Beispiel etwas das jeder daheim im Alltag machen kann um die Rodung des Amazonas nicht zu unterstützen. Und da die Futtermittel, die auf den gerodeten Flächen für zwei bis fünf Jahre angebaut werden auch Europäischen Schweinen und Rindern vorgesetzt wird, am Besten auch auf das Schnitzel verzichten Daher: Die Unterstützung von Aufforstungsprojekten macht Sinn, auch wenn ein angepflanzter Wald keinen (Ur-) Wald ersetzen kann. Zum weiterlesen: https://www.sdw-rems-murr.de/waldpolitik/aufforstung/ und https://thegenerationforest.com/magazin/10-aspekte-fuer-die-wahl-von-aufforstungsprojekten/
  10. Thema Klima-Bilanz, Fliegen vs. mit dem Boot anreisen: Ich habe in 2019 für unsere Familie ausgerechnet das es damals CO2-technisch besser, finanziell günstiger und erheblich schneller wäre mit dem Flugzeug nach Frankfurt zu fliegen statt mit der Fähre nach Travemünde zu reisen und dann mit der Bahn weiter nach Ffm. Das hat uns dann doch sehr überrascht, denn wenn man den Medien allgemein folgt wird die Fähre doch häufig als Alternative angepriesen. Dem ist halt doch nicht so (wir waren schon auf der Fähre nach D als ich dazu kam dies nachzurechnen ). Ob man nun fliegt, mit der Fähre, dem Zug oder der Bahn verreist muss jeder für sich selbst entscheiden. Sich Gedanken über die Auswirkungen des gewünschten Fortbewegungsmittels zu machen gehört dann auch dazu. Egal welche Entscheidung fällt, es ist immer Sinnvoll entstanden Emissionen zu Entschädigen, zum Beispiel durch Aufforstungsprojekte. Das wir als Wanderer, Kletterer und Skifahrer schon heute zum Beispiel in den Alpen den Rückgang der Gletscher und dem zusammenbrechen von Bergen observieren ist ja klar. Aber wir brauchen ja nicht mal in die Alpen fahren um zu sehen zu was der rücksichtslose Umgang mit der Natur, Tieren und Ressourcen führt, ein Besuch in der Eifel und dem Ahrtal sollte nach den Sturzfluten dort in 2021 die Augen öffnen. Wer sich als Individuum für eine bessere Zukunft einsetzen will kann zum Beispiel am Freitag mit Fridays for Future protestieren gehen - wir verdanken Greta das heutzutage mehr über die Klimakrise gesprochen / berichtet wird! - und mit Ende Gelände & Co. gegen die Abholzung von Wäldern und Dörfern einsetzen. Davon hat dann auch die Natur, in der wir wandern wollen, was. Wer dazu noch anfängt sich vegan zu ernähren und das Auto stehen lässt macht schon mehr wie der Otto-Normal-Bürger, der sich lieber noch so ein billiges Schnitzel auf den Grill wirft, das er vorher mit dem Auto im Discounter gekauft hat. Und da Ihr gerade online seid, könnt Ihr anfangen https://www.ecosia.org als Suchmaschine zu nutzen, den die Pflanzen Bäume wenn Ihr was sucht!
  11. Das sind die Luna Sandals OSO mit den Optional Tech Straps. Ich benutze die aber heutzutage nur ohne die Straps, und habe auch nach 4 Jahren mit der OSO auf die OSO Flaco gewechselt. So zwischen April und September sind das mehr oder weniger die einzigen Schuhe die ich benutze, bin ein großer Fan
  12. So ist es. Wir als Normalbürgerinnen haben einen minimalsten Einfluss auf die Klimakrise und können wenig tun, den das Problem kann nur politisch & wirtschaftlich gelöst werden, und zwar durch sofortige, extreme Änderungen der Gesellschaft. Das will aber kein Politiker der an der Macht ist, weil er/ sie dann höchstwahrscheinlich nicht wieder gewählt werden würde und es immer Leute geben wird, die mit dem Status Quo weitermachen wollen, der nicht Schmerzhaft ist. Ich verstehe es das @Rahelonia nicht mit dem Flugzeug unterwegs sein möchte, finde aber auch @mochilero's Sichtweise verständlich und würde Rahel, wenn Sie es irgendwie mit sich selbst vereinbaren kann, auch jetzt zu der Reise nach NZ raten. Man kann ja danach immer noch den Ansatz nehmen "Ich fliege nicht mehr/ sehr wenig". Ein sehr empfehlenswerter Artikel zu dem Thema im Guardian: https://www.theguardian.com/environment/2022/oct/08/greta-thunberg-climate-delusion-greenwashed-out-of-our-senses
  13. skullmonkey hat diesen Beitrag moderiert: Ich habe die sehr interessante Diskussion zur Klimakrise, fliegen, Fussabdruck, etc. hierhin verschoben:
  14. Warum nimmst Du dann nicht Deine UL Wanderausrüstung dafür? Wäre doch viel logischer das auch in Israel zu nutzen ?! Und auch wenn Du in Hostels/ Kabuz schläfst, sollte das Tarp/ Zelt ja nicht so viel mehr Platz/ Gewicht einnehmen. Habe ich jedenfalls schon häufiger so gemacht, die Wanderausrüstung auf der Reise davor mitgenommen und dann je nach reise deponiert/ mitgetragen.
  15. Ich nehme an Du meinst hier das "Hostel backpacking"? Auch wenn Du in Israel in verschiedenen Unterkünften schläfst sollte es ohne Probleme möglich sein in zB Tel Aviv in Deiner ersten Unterkunft die Ausrüstung zu hinterlassen. Wenn Du dann mit dem backpacking in Israel fertig bist kannst Du mit allem nach Budapest fliegen, dort das "backpacking Gepäck" hinterlassen und wandern gehen. Auf dem Rückweg nach Deutschland dann alles einsammeln und nach Hause reisen. Umwelt-technisch ist das für mich ein No-Go. Wenn es mit dem mitnehmen und deponieren nicht klappt, schicke es via UPS/ Fedex oder ähnlich.
  16. Ich finde es so, wie es ist, in Ordnung. Also alles selbst einstellen, nichts automatisch.
  17. Falsch, dessen die 16:43 Uhr anzeigt Nen festen Händedruck
  18. Auf vielfachen Wunsch einiger weniger: Ein Suchbild Finde den einen Wanderer mit nem orangenen Helm.
  19. @moyashi Ich mach mal hier weiter mit der Kamera Es gibt ein Video dazu => Und dann zu den Fragen von @dermuthige: Wie sieht eure Foto-Ausrüstung aus? Hier könnte so ein tolles Top-Down Foto sein, wo man das alles sieht Ist es aber nicht, daher: Sony A7 III ist meine Hauptkamera im Moment. Die A7R IV ^^ war nur geliehen. Ich weiss nicht ob ich mir das Nachfolgemodell meiner Kamera oder die nächste A7R kaufen würde, oder die A7S... Das 24-70 mm f/2.8 GMaster Objektiv und das 12-24 mm f/2.8 GMaster Objektiv sind die zwei Objektive die ich am meisten dabei habe. Ich würde gerne was längeres dabei haben, aber es wird dann schnell sehr teuer und auch schwerer. Tele ist für einige Sachen toll, aber die 70 mm sind in der Regel genug für mich. Ich verpacke alles in den zwei HMG Camera Pods, habe fünf extra Batterien dabei, ein Carbon Stativ, einige Filter, ein Rode Mikrofon für Audio, und Sachen um die Linsen sauber zu bekommen. Dazu kommt die DJI Drone, für Video + Foto. Ist für was ich mache doch sehr wichtig, und mit der Air 2S habe ich da auch ein sehr kompaktes Setup gefunden. Je Nach Tour habe ich dann auch noch eine GoPro HERO dabei, inkl. extra Batterien und etwas Zubehör. Wie löst ihr das Batterieproblem? Viele mitnehmen, und/oder Powerbank? Ladet ihr Batterien mit der Powerbank direkt in der Kamera oder übers Ladegerät? Ich habe in total 6 Batterien für die Kamera dabei, das langt bei mir bis zu 10 Tage draussen ohne aufladen. Ne Powerbank habe ich auch mit, die benutze ich aber fürs Telefon + Uhr, könnte aber auch die Kamera wieder etwas aufladen. Ich nehme oft ein Ladekabel mit wenn ich weiss das ich in der Zivilisation an einer Steckdose vorbeikomme. Wie transportiert ihr eure Kamera? Wie greift ihr unterwegs darauf zu? Peak Design Capture Clip V3! Ich habe auch beide HMG Camera Pods, die sind Wasserfest und idR sind in einer die Linse drin, in der anderen alles an Zubehör (falls dies nicht in einem Goruck Täschen sind). Was tut ihr bei Regen? Einfach keine “moody” Bilder? Ist die Kamera wetterfest? Habt ihr eine Regenhülle oder einen Schirm dabei? Kamera ist wasserfest und bleibt bei leichtem Regen auch draussen am Capture Clip. Moody Bilder mache ich schon, entweder mit der richtigen Kamera oder der GoPro. Schirm habe ich keinen dabei. Gewichts-technisch könnte man wahrscheinlich vieles von dem auch heutzutage mit dem iPhone oder ähnlich machen, ausser halt solche Sachen: Das muss dann jeder selbst wissen, ich trage das Gewicht jedenfalls gerne
  20. Braucht es die aber, oder reicht Logik und Verstand? Bei den Zweiflern wohl eher nicht?! Anyway: Ich habe beim DAV, der UK Mountain Rescue und dem ÖAV nachgefragt und warte auf Antworten. Beim SAS gibt es eine detaillierte Unfallstatistik, ohne Farb-Angaben: https://www.sac-cas.ch/de/ausbildung-und-sicherheit/sicher-unterwegs/bergnotfallstatistik/ Die meisten ausländischen Verunglückten in der Schweiz sind übrigens Deutsche. Mir scheint es aber auch Sinnfrei hier weiter zu diskutieren. Entweder man sieht die Logik hinter bunter Kleidung im Falle eines gesucht-werdens ein, oder nicht. Es gab hier einige Bilder die zeigen wie schwer es ist jemanden, auch in bunter Kleidung bei Sonnenschein aus 150 m Entfernung zu sehen, und wie fast unmöglich es wird wenn Dunkelheit, Nebel oder Wolken hinzukommen. Wenn jemand das Risiko eines gesucht-werdens-aber-nicht-gefunden-werdens-dank-dunkler-kleidung in Kauf nehmen möchte, be my Guest. Ich selbst trage weiterhin bunte Kleidung
  21. Und damit sind wir bei 90% der Bevölkerung. Wer beobachtet Dich den in den Ostalpen? Der BND, CIA, FBI ? Oder willst Du das der Adler, den Du beobachten willst, Dich nicht sieht?! Da Erwarte ich das Gegenteil zu hören, bin also gespannt was man Dir erzählen wird. Solltest nicht jetzt nach Finnland kommen. Es ist erschreckend wieviele Idioten ohne Lichter/ Reflektoren am Rad in schwarzer Kleidung morgens und Abends unterwegs sind. Die schauen mich auch immer wild an, weil ich schon bei der Dämmerung die Lupine am Rad anmache um ja alle diese .... zu sehen. Es ist einfach unverantwortlich und völlig unverständlich. btw, die verschiedenen Abteilungen der Bergrettung in UK haben oft Incident Reports online, zB hier: https://www.wmrt.org.uk/incidents/ Ist interessant das zu lesen und die Fotos zu sehen. Steht leider nichts zu den Farben dabei.
  22. Hatte mal ein Video^^ dazu gemacht, und auch einen älteren Artikel, vom Baselayer bis zur Äusseren Schicht + Extra Isolation. Ist eher für "richtigen" Winter mit -15°C und mehr, aber es ist flexibel genug um es auch für wärmeres Wetter zu adaptieren. Im Gegensatz zum Video würde ich beim Winter-Wandern meine alte, dickere Houdini Motion Softshell Hose anziehen statt der Bib im Video, oder eine Arc'teryx Softshell Hose. Wahrscheinlich auch eine andere Shell, wenn ich zu Fuss statt auf ski unterwegs bin. Ich denke da ist viel Marketing bla mit dabei Leggings werden ja im Moment immer populärer fürs wandern in der warmen Jahreszeit, aber ich würde nicht auf die Idee kommen über meine lange Unterhose noch ne Leggings anzuziehen - stelle mir das auch schwierig vor, die sind ja recht eng Bei icebreaker findest Du die langen Unterhosen zum Beispiel in den Baselayers. Ich mag die Baselayer von Ortovox, es gibt aber viele gute Marken in dem Segment. Am wichtigsten beim zwiebeln im Winter ist selbst ausprobieren, was für einen funktioniert muss nicht für eine andere genau so gut funktionieren. Daher am Besten selbst ausprobieren was für Dich taugt, und am Besten in einer sicheren Umgebung.
  23. Quelle: https://www.bergrettung-vorarlberg.at/teaser-menue/tipps/notrufzeichen Dazu einige Videos zu dem Thema: Chaos am Berg? Unerfahrene belasten Bergwacht: Wenn Wanderer und Touristen sich selbst am Berg überschätzen: Übern Königsjodler zum Matrashaus: Auf Youtube gibt es noch einige mehr solcher Videos. In meinen Unterhaltungen mit Leuten von der Bergrettung in Südtirol, Österreich (Vorarlberg), Schweden und Norwegen ist das Thema "bunte Kleidung" immer wieder als Empfehlung aufgetaucht, in einschlägigen Medien wird dies auch immer wieder empfohlen. Am Ende kann es jeder so machen wie er/ sie mag, es ist niemand gezwungen in ner roten Jacke wandern zu gehen
  24. Sehr guter Punkt! Da fällt mir auch spontan ein Beispiel ein: Stian hier arbeitet etliche Monate im Jahr, im Winter, auf Spitzbergen. Da gibt es eine nicht geringe Anzahl von Eisbären, die sich von Ihrer Umgebung nur durch Ihre schwarze Nase abheben. Er hat dort gelernt Bewegungen in der Umgebung sehr gut zu erkennen. Als wir hier klettern waren hat Stian auf dem Hügel am linken Rand des Fotos einen Elch gesehen - geschätzt 1,5 km Luftlinie entfernt, im Gestrüpp. Elche sind Braun und riesig, aber erst nachdem er uns gesagt hat wohin wir schauen müssen haben wir den Elch gesehen. Was ich damit sagen will, ich kann mir vorstellen das Rettungscrews in Helis und zu Fuss auch Wanderer in gedeckten Farben, sofern sich diese noch bewegen, evtl. dank Ihres Trainings auch entdecken können. Wahrscheinlich nicht ganz so einfach wie einen Wanderer mit ner roten Jacke, und man muss in Bewegung sein, aber immerhin (Mir fällt auf das Stian selbst auch eher in gedeckten Farben unterwegs ist ).
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