Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)


Empfohlene Beiträge

Rucksack ist ja auch nicht gleich Rucksack.

Ich fahre ein Hardtail und Touren mit leichten Trails, max S2.
Das habe ich für mich so gelöst, dass ich je nach Tour die Trinkblase in der Rahmentasche habe (zivilisationsnah, d.h. weniger Essen in der Rahmentasche) oder eben in einem leichten Rucksack (falls Rahmentasche für mehr Essen oder mehr Wasser).

Als Rucksack habe ich einen älteren Vaude 8L und neuerdings auch einen Vaude Uphill 12L. Letzterer bietet noch ein wenig Platz für Regenjacke usw.
Aufgrund des niedrigen Gewichts und der halbwegs ordentlichen Belüftung sind diese Rucksäcke nicht sonderlich hinderlich. Einzig das Wasser der Trinkblase wird im Sommer gut warm. Einen größeren Rucksack würde ich auf längeren Touren aber nicht fahren wollen. 
Ich sehe den Vorteil der kleinen Rucksäcke darin, dass wenn man traillastiger unterwegs ist, das Gewicht insbesondere am Lenker etwas geringer halten zu können. Der zusätzliche Stauraum hilft einfach ungemein.

Am Sattel fahre ich übrigens eine Ortlieb Seat Pack M. Ich war doch überrascht, dass man diese richtig festgezurrt quasi nicht spürt. Kein Hin-und-Her-Gewackel, selbst auf leichten Trails,

Bearbeitet von hims
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 2 Wochen später...

Ich habe mir vor ein paar Wochen mal ein Taschensetup von Aliexpress zusammengestellt und wollte meine ersten Eindrücke mal kurz schildern. Bisher war ich ca. 200 km mit dem Setup unterwegs. 

Ziel war es genug Volumen zusammen zu bekommen, um ohne Rucksack unterwegs zu sein, und nicht noch irgendwelche Flaschenhalter (z.B. an der Gabel) installieren zu müssen. Ich habe also eine Satteltasche von Rockbros und eine Rahmentasche bestellt. Beide sind übrigens auch Über Amazon verfügbar. Entweder sie kommen direkt aus China und haben die gleiche Lieferzeit wie bei Ali, oder sie sind via Prime verfügbar, ca, 5 Euro teurer und haben Lieferzeiten >1 Woche. 

Ich habe die Rahmentasche für 24,99€ bekommen, und die Satteltasche für 44,99€. Ich führe das hier auf, weil z.B. die Rahmentasche bei Amazon stand heute 36€ kostet. 

Als Frontbag nutze ich aktuell einen alten Ortlieb 8 Liter Packsack, der mit 2 Straps festgemacht wird. 

Das Volumen von 28 Litern ergibt sich also aus 

  • 8 Liter in der Rahmentasche
  • 8 Liter im Frontbag 
  • ca. 12 Liter in der Satteltasche

Die Taschen sind sehr Robust verarbeitet. Mit dem Material kann man einiges durchmachen, UL ist daran dann nur der Inhalt. Davon abgesehen fühlen sie sich sehr wertig an. 

Das Fahrrad hat auch schon Nächte vor dem Tarp, im Regen, verbracht. Hierbei ist nie ein Tropfen durch den Stoff oder den Wasserdichten Zipper gekommen. Die Gewichte reiche ich bei Bedarf gern noch nach. 

Die Satteltasche ist mit 12-14 Litern Volumen angegeben. Die 14 sind aber unrealistisch, da man, wenn man die Tasche komplett voll macht, die Schnellverschlüsse nicht mehr zu bekommt. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema sind. Die Montage am Rad ist ja sehr einfach. Mit dem Klettverschluss an die Sattelstütze ran, und 2 mal am Sattel festgeklipst. Bei meinem Setup mit der Isomatte hinten drauf (Ja ich weis, die ist noch ungekürzt) wird der Hebel und die Angriffsfläche für seitlichen Wind recht groß. Durch das minimale hin und her schwenken am Heck geht über den Tag bestimmt auch genug Energie verloren. 

Die Handyhalterung ist übrigens auch von Ali und macht mich sehr glücklich. kein zusätzliches Gebammel am Lenker, und ein arretierbarer, fester Sitz. Geht einhändig Ab und auch wieder dran. 

So sieht das ganze dan On-Tour aus: 

IMG_2356.thumb.jpg.f9270b0f674236becae7018029ad15f1.jpgIMG_2357.thumb.jpg.796644037d4fa8e5de1a689b3320d929.jpg

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb Zippi:

Die Satteltasche ist mit 12-14 Litern Volumen angegeben. Die 14 sind aber unrealistisch, da man, wenn man die Tasche komplett voll macht, die Schnellverschlüsse nicht mehr zu bekommt. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema sind. Die Montage am Rad ist ja sehr einfach. Mit dem Klettverschluss an die Sattelstütze ran, und 2 mal am Sattel festgeklipst. Bei meinem Setup mit der Isomatte hinten drauf (Ja ich weis, die ist noch ungekürzt) wird der Hebel und die Angriffsfläche für seitlichen Wind recht groß. Durch das minimale hin und her schwenken am Heck geht über den Tag bestimmt auch genug Energie verloren. 

Zudem werden anhand deines Bildes ja die Agilitätsgrenzen einer solchen Konfiguration klar. Die Beweglichkeit über und hinter dem Sattel ist sehr eingeschränkt, so dass technische Abfahrten schwierig werden könnten.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

So, dann geb ich hier auch mal meinen Senf dazu:

Seit Januar hab ich endlich n schickes Rad, mit dem ich mich auch traue (mit dem Hollandrad eher nicht) mal Bikepacking zu betreiben. Die dritte Tour hab ich letztes Wochenende hinter mich gebracht und ich bin mit dem Setup ziemlich zufrieden:

  • Lenkerrolle: Handlebar Pack M von Ortlieb—der einzige voll wasserfeste Sack am Rad, hier kommen Quilt, Isomatte, Klamotten und Elektrokram, der nicht nass werden darf rein
  • Rahmentasche: Alpkit Possum Large (VX21)—mittlerweile gibts die Taschen auch mit leichterem Material, aber beim Bikepacking finde ich das nicht ganz so tragisch. In die Rahmentasche kommt alles an Luftpumpe, Werkzeug, Flickset, Schlauch, Heringe, Löffel, Wasserfilter, Brennspiritus und sonstiger Kleinkram
  • Oberrohrtasche: Alpkit Fuel Pod Large—das Ding ist wirklich large, genug Platz für n Akkupack mit rausgeführtem Kabel zum Handy als Navigation und ne Handvoll Riegel und Snacks
  • Satteltasche: Alpkit Big Papa—hier kommt hauptsächlich Futter rein, Regenklamotten, sowie Tarp, Topf+Kocher, Bivi, Arschmatte etc.

Für Overnighter hab ich zuviel Stauraum (oder halt Platz für reichlich Bier und/oder Angelequipment), für 3-4 Tage komm ich komplett autark mit dem Gesamtvolumen hin. Dazu am Rad 3 Flaschenhalter, Handyhalterung, Licht + Klingel.

Zusätzliches Gewicht/Gegenstände im Vergleich zum Wandern:

  • Schwerere Wasserflaschen am Rad
  • Schwerere Beleuchtung (aber auch am Rad)
  • Packtaschen (insgesamt ~450g schwerer als der Rucksack)
  • Fahrradspezifisches Reparaturset + Luftpumpe etc.
  • Helm
  • Bike-Jersey anstatt Wanderhemd
  • bei längeren Touren: gepolsterte Unterhose

Weniger dabei:

  • Kein Rucksack
  • Keine Wanderstöcke
  • Keine Stirnlampe
  • Im Normalfall: weniger Essen, da Resupply viel einfacher ist, da man schneller mal ins nächste Dorf radeln kann.

Einen grossen Unterschied zum Wandern was das Equipment angeht ist bis auf die Packtaschen/Wasserbehälter eigentlich nicht festzustellen. Klar, ein Bike-Jersey anstatt Wanderhemd, zusätzlicher Helm und keine Stirnlampe, da ich ja eh abnehmbares Licht am Rad habe (auch Rotlicht ;)). Das Tarp wird zwischen Bäumen oder zur Not auf einer Seite mit dem Fahrrad aufgespannt (Fahrrad hinstellen, leicht schräg, Tarp-Ridgeline ums Oberrohr oder Sattelstütze wickeln, Schwerkraft macht den Rest).

Bisher bin ich zufrieden mit dem Setup :) Vollgepackt sieht das dann ungefähr so aus:

IMG_6598.jpg

IMG_6759.jpg

IMG_6603.jpg

Bearbeitet von waldgefrickel
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Interessantes Setup!

Jetzt einfach mal von Gabel/Reifen her geschlossen, nehme ich nicht an, dass du auf Trails unterwegs bist?

Mir wäre das nämlich zu viel „verschenkter“ Stauraum im Rahmen und zuviel am Sattel. Ich packe möglichst viel schweres in meine Rahmentasche, um den Schwerpunkt tief zu halten. Die Wasserflaschen könntest du auch woanders unterbekommen (Feedbag oder Gabel, oder wie ich in einem Klein–Rucksack).

Wie sieht dein Schlaf–Setup genau aus?

Ich habe das Lanshan 1 (1 Mann–Zelt) und Wanderstock faltbar am Oberrohr.

Zelt etwas klein. Daher überlege ich aktuell Richtung Tarp & Biwaksack, will aber Packmaß & Mückenschutz optimieren

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Trails im Sinne von 'könnte man nicht zu zweit nebeneinander wandern' sind es meist eher selten. Ich würde die Touren die ich bisher gemacht habe grob in 60% Asphalt/Schotter, 30% Wald/Landwirtschaftswege und 10% Trail kategorisieren. So grobsteinige wurzelige Trails machen tierisch Spass, sind aber auf Dauer mit dem Reifenprofil/Starrgabel schon anstrengender und langsamer als mit nem ordentlichen Hardtail (was ich vorher hatte, wurde geklaut...).

Ich hab mich exakt wegen Deiner Argumentation aber für die Flaschen im Rahmen entschieden, da das ja das schwerste ist (packmaßtechnisch) was ich mit habe: Wasser. Und die Bohrungen waren halt schon im Rahmen :) Und einen Rucksack (nichtmal in klein) will ich ganz bewusst beim Radfahren nicht dabei haben.

Schlafsetup ist eigentlich fast immer: Daunen-Quilt + 2.60x3.00m Tarp (richtig viel Platz!) und dann meist Thermarest Xlite + Bodenplane drunter. Wenn Viecher/Wetter doof sind dann meist anstatt Bodenplane Biwaksack oder manchmal (wenns a weng Luxus sein darf) auch die Hängematte, denn Wald ist mit dem Rad immer irgendwo in der "Nähe"...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@waldgefrickel schönes Rad!

Mich würde nur die fette Rolle am Lenker nerven, du kannst den Untergriff so doch gar nicht nutzen ...

Da würde ich mir nochmal was anderes überlegen oder einen anderen Lenker montieren ... Ich bin vor kurzem (bei meinem Freizeitrad) von Rennlenker auf einen einfachen, sehr schmalen und geraden umgestiegen, weil ich den Untergriff quasi nie benutzt habe ... IMG_20180302_152732-750x1000.thumb.jpg.8ecf1484b8a31a72302bdd6f45c62ffb.jpg

Ich finde auch dass es noch schöner aussieht 

Bearbeitet von basti78
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@basti78 Den Untergriff kann ich auch mit der dicken Rolle nutzen, das sieht enger aus als es dann am Ende zwischen Fingern und dem Packsack tatsächlich ist :) Ich mag den Untergriff (und generell diese Art Lenker) gerade für längere Touren ganz gern, da man mehr Möglichkeiten zum Greifen hat, und damit auch Schulterschmerz ein wenig entgegenwirken kann. Immer mal Position wechseln tut dem Rücken gut!

Aber ja, wahrscheinlich hätte es auch der Packsack in Größe S getan...

Selber schickes Rad! ;)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@waldgefrickel gefällt mir das Setup. nicht nur, weil meins fast genauso aussieht. Du nutzt echt die Flasche unten am Unterrohr? selbst bei Flaschen mit komplettem "Verschluss" ist mir die hinterher zu dreckig. Hab da zwar auch Bohrungen am Rahmen, aber noch keine sinvolle verwendung für die gefunden. Wasser aus o.g. Grund nicht, und alles andere ist zu essentiell und soll nicht verloren gehen... 

Was ist das für ein Rahmen? Steht gar nix drauf?^^ 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

@Freierfall Jau, die untere Flasche ist nach 3,4 Sekunden aufm Rad dreckig wie Sau, ich machs meistens so, dass ich, wenn ich eine der beiden oberen Flasch leergetrunken habe, dann einfach den Deckel tausche und die volle Flasche mit dann sauberem Deckel wieder in eine der Halterung oben packe. Äh... war das verständlich? Und bei der nächsten Trinkwasserquelle werden die Deckel einfach wieder gesäubert, dass es nicht ganz so muchtig wird.

Das Rad ist ein Kona Rove ST: http://konaworld.com/rove_st.cfm — bis auf Sattel + Sattelstütze auch noch alles original. 56er Stahlrahmen.

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

[mention=2677]waldgefrickel[/mention] schönes Rad! Mich würde nur die fette Rolle am Lenker nerven, du kannst den Untergriff so doch gar nicht nutzen ...

Da würde ich mir nochmal was anderes überlegen oder einen anderen Lenker montieren ... Ich bin vor kurzem (bei meinem Freizeitrad) von Rennlenker auf einen einfachen, sehr schmalen und geraden umgestiegen, weil ich den Untergriff quasi nie benutzt habe ... IMG_20180302_152732-750x1000.thumb.jpg.8ecf1484b8a31a72302bdd6f45c62ffb.jpg

Ich finde auch dass es noch schöner aussieht 

 

Das ist sicherlich Geschmacksache.Für mich gehören an einen gemufften Rahmen (ob SSP oder nicht) ein Rennlenker mit Rennrad-Bremsgriffen und kein zu kurz geratener Besenstiel. Das sieht doch nicht aus. Und gerade bei Reiserädern geht doch nix über einen Rennlenker.

 

so z.B.

aHR0cHM6Ly9mb3Rvcy5yZW5ucmFkLW5ld3MuZGUvZjMvNC80MTAvNDEwNzQ3LXltdHI3dnlidmJyby1sZXRhdXJlYXVpdGFsY29yc2UtbGFyZ2UuanBn.jpeg.02fc13cef765834d272b6528fdadd350.jpeg

 

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Dann möchte auch ich mal mein Setup vorstellen, welches ich Ende April/Anfang Mai in Schottland benutzt habe.

Ich muss dazu sagen ich bin noch blutiger Anfänger, was die UL Geschichte angeht, aber in den Bergen des Cairngorm Nationalparks wurde das Konzept oft sehr, sehr einleuchtend ;-)

Und ja ich weiß, was sollen die Badelatschen da an der Satteltasche...? Hatte ich für die trockenen Füße bei den gefühlt 1000 und einer Flußquerungen gedacht, war aber zu umständlich und ich bin einmal mit Schuhen und danach nur noch Barfuß. Geht auch gut. Ich trage Platformschuhe (5Tens) mit denen man auch gut Wandern kann, auch wenn die Knöchel in Geröllfeldern wenig geschützt sind. 

Das Seatpack von Ortlieb hat sich bewährt, da auch ein der Wenigen mit nur einem Gurt und so kann man die Absenkung der Sattelstütze zumindest teilweise noch nutzen (6 cm). Das hat sehr geholfen.

Da ich gut 7 Tage unterwegs war, hatte ich einiges an Proviant mit (Framebag). Die Reifen sind Tubeless (27.5, 3.0) gibt es zwei Ersatzschläuche + Werkzeug in der blauen Tasche (unter der Rahmentasche). Die Sigg Flasche habe ich am Ende nur noch am Abend gefüllt, da Wasser in der Gegend definitiv kein Problem ist.

Die "Feedbags" habe ich in Anlehnung an diese Anleitung selbst genäht. 2. Objektiv in einem, Diverses in der anderen. Die Frontrolle besteht aus einer MYOG Halterung in Verbindung mit einem 12l Ortlieb Packsack. Ich habe noch keine Erfahrungen mit Tarps/Bivys und habe daher mein 2 Kg 3 P Zelt "mitgeschleppt". Ich wollte mir nicht extra für die Tour ein 1 P Zelt kaufen, aber hier ist noch ordentlich Potential nach unten. Auf dem Packsack vorne hatte ich noch das Ortlieb Accessory Pack in welcher ich hauptsächlich die Kamera und den Ultrapod (Stativ) transportiert habe. Das ist eine tolle Tasche, werde mir noch einen Kameraeinsatz basteln...

Einen Rucksack mit Wasserblase hatte ich auch dabei und ich muss sagen ich komme damit recht gut klar, da ich einige Sachen (Daunenjacke) immer schnell im Zugriff hatte.

Wie gesagt ich bin noch am Anfang und es gibt einiges zu optimieren, rückblickend war ich aber schon recht zufrieden.

LRG_DSC05385.thumb.JPG.d13aed7159c06bcd3e5e634cd534592c.JPG

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 4 Wochen später...

Mein Bikepackingrad:

20171031_120309.thumb.jpg.51f83368d19505a36e26eca64bcc99e9.jpg

 

Taschen:

Vorne ist ein Alpkit Kanga Harness dran: https://www.alpkit.com/products/kanga

Die Rakete hinten ist ein Blackburn Outpost Seat Pack http://www.blackburndesign.com/en_eu/bags/seat-bags/outpost-seat-pack-dry-bag.html

Auf dem Obererohr hockt eine 0815 Handy Tasche mit Stauraum für Krimskrams wie Geld, Schlüssel, Snacks und Powerbank

Werkzeug, Flickzeug so wie Ersatzschlauch Befinden sich in der Vaude Oberrohrtasche im Rahmendreieck, dafür wird aber gerade ein größerer Ersatz gesucht, so ganz ohne Rucksack schaffe ich es leider noch nicht unterwegs zu sein, das ist mein Ziel, das ich ohne Rucksack auf Reise gehen kann.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 4 Monate später...

Ich war in Sardinien für 11 Tage per Bike unterwegs. Volle Ausstattung um einige Tage auch autark unterwegs sein zu können. Zweimann Zelt TT Stratospire vorne unter der Ortlieb Rolle. Oberrohrtasche von Alpkit, Rahmentasche und Satteltasche und Feedbag von Revelate. An der Gabel Kocher auf der einen Seite und Filter plus Keinzeugs an der anderen.

Trotz Taschen fuhr sich das Salsa sehr angenehm und es hat sehr viel Spaß gemacht :-)!

1758915638_IMG_20181012_0737162.thumb.jpg.47cf39f5b55ada41060d5eb9886ccb6a.jpg

623519714_IMG_20181005_1623272.thumb.jpg.1f5c737f1d18d77e5006d21d955dc076.jpg

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb Jan:

Trotz Taschen fuhr sich das Salsa sehr angenehm und es hat sehr viel Spaß gemacht :-)!

Bei einer ungefederten Gabel und deinem Lenker würde ich es ähnlich sehen. Geht's ein bisschen ruppiger ab, wird die Variostütze für mich wichtig - und die Sattelstangentasche daher problematisch.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 24.10.2018 um 10:32 schrieb Jan:

Ich war in Sardinien für 11 Tage per Bike unterwegs. Volle Ausstattung um einige Tage auch autark unterwegs sein zu können. Zweimann Zelt TT Stratospire vorne unter der Ortlieb Rolle. Oberrohrtasche von Alpkit, Rahmentasche und Satteltasche und Feedbag von Revelate. An der Gabel Kocher auf der einen Seite und Filter plus Keinzeugs an der anderen.

Trotz Taschen fuhr sich das Salsa sehr angenehm und es hat sehr viel Spaß gemacht :-)!

1758915638_IMG_20181012_0737162.thumb.jpg.47cf39f5b55ada41060d5eb9886ccb6a.jpg

623519714_IMG_20181005_1623272.thumb.jpg.1f5c737f1d18d77e5006d21d955dc076.jpg

Hallo Jan, tolle Bilder und cooles Setup. Interessant finde ich Deine Reifenwahl am HR. Bist Du mit dem G-One zufrieden? Habe gehört die Pannensicherheit/Haltbarkeit lässt zu wünschen übrig...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

vor 13 Stunden schrieb Onlyselter:

Hallo Jan, tolle Bilder und cooles Setup. Interessant finde ich Deine Reifenwahl am HR. Bist Du mit dem G-One zufrieden? Habe gehört die Pannensicherheit/Haltbarkeit lässt zu wünschen übrig...

Den G-One habe ich extra für diese Tour montiert und bin ziemlich zufrieden damit gewesen. Super schnell, sehr leicht und trotzdem schön breit um mit der Dämpfung zu spielen. Pannensicherheit war gut. Einmal hatte ich wegen fiesen Dornen einen doppelten Durchstich, aber genau das selbe am Vorderrad... Ansonsten top für trockenen Strecken! Haltbarkeit ist bis jetzt sehr gut. Nach 600km ist das Profil noch "griffig" und kaum abgefahren! Ich warte nun auf den 29x2,60er o.ä. In 27,5 gibt es den allround in 2,80, ich fuhr den speed in 29x2,35.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 5 Monate später...

Mein Setup für 70 Tage Neuseeland (mit einer Freundin). Ein Mix aus klassischen Panniers und Bikepacking-Taschen. Ziel war die größtmögliche Flexibilität. Genug Platz und Nahrung für die Langstrecke zwischen den Trails und bei Bedarf wenn es grober wird mit Faltrucksack auf dem Rücken und / oder noch Aufbewahrung von Gepäck am Campingplatz oder Bikeshop, um die richtig schwierigen Sachen zu Fahren, wie den Old Ghost Road - NZ längster Singletrack mit 85km :)

Zelt wurden mit 2 Straps (2€) am Lenker befestigt. Die Lenkertasche mit 4L ist wasserdicht und kommt von Rockbros (20€). Ortlieb Rahmentasche hat perfekt gepasst. Und die 2 Decathlon Fahrradtaschen mit 600g auf 20L sind auch relativ leicht für je 25€. Oberrohrtasche ist auch von Rockbros (12€). Unterrohr hat eine Blackburn Outpost Flaschenhalterung mit Werkzeug im Drybag. Gabel ist mit SKS Anywhere Adaptern und Schlauchschellen befestigt worden mit je 1,4 Liter Edehlstahlflaschen von Esbit. Und am Lenker sind noch eine wasserdichte Tasche von Alpkit (für die Systemkamera), sowie eine Flaschentasche von Wohoo befestigt.

 

p1080191oqkqp.jpg

p108019324kr2.jpg

p20711114sjw1.jpg

p2081169wzj0l.jpg

p2181300bxjtl.jpg

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 17.12.2016 um 16:35 schrieb Freierfall:

Zum Thema Taschen:

Ich habe mir jetzt von bikepacking.pl die Repack X (346g) https://bikepack.pl/pl/podsiodlowe/8-repack-x.html sowie den DT Evo Harness (271g) und die DT Evo Fronttasche (166g) gegönnt. [...]

Bist du soweit immer noch zufrieden mit den Taschen von Bikepack? 

Ich tendiere am Lenker zur gleichen Lösung wie du und deren Satteltaschen sind ja auch recht günstig.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ja, ich würde mir nur jetzt für d3n packsack in dem. harness was mit Öffnung oben und unten holen (will ich auch noch, komme nur nicht dazu), in meiner normalen ortlieb kriegt man die Luft kaum raus bzw wenn alles drin ist herrscht Unterdruck und man bekommts nicht raus :x

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Am 18.5.2018 um 20:42 schrieb Onlyselter:

Das Seatpack von Ortlieb hat sich bewährt, da auch ein der Wenigen mit nur einem Gurt und so kann man die Absenkung der Sattelstütze zumindest teilweise noch nutzen (6 cm). Das hat sehr geholfen.

Über dieses Thema (Seatpack) denke ich immer wieder nach.

Nachteile (aus meiner Sicht): Einschränkung der Funktionalität der Variostütze. Aber auch: viel zu starre Gewichtsverteilung im richtigen Trail (da müsste sich das Packgewicht eigentlich mit dem Körper über dem Sattel bewegen). 

Viel wäre mit einem richtig großen Seatpack gewonnen, das man in schwererem Gelände als Rucksack tragen könnte. 'Richtig groß' sage ich deshalb, damit man im Ernstfall nicht bereits einen kleinen Rucksack trägt (um fehlende Kapazität der übrigen Taschen zu kompensieren).

Einschränkend eingeräumt: Eine solche Lösung wäre für die Alpen oder Pyrenäen vielleicht ideal - lange Aufstiege und lange Abfahrten. Auf dem Rheinsteig mit seinen wesentlich kürzeren Trailpassagen triebe sie mich zum Wahnsinn.

Anmerkung: Grundsätzlich sind das Bikepacking mit dem richtigen MTB und mit dem Gravel-Bike zwei ziemlich verschiedene Metiers. Derzeit neigen die Hersteller m.E. dazu, von starren Bikes und leichterem Gelände auszugehen. Dabei kam die Idee ja ursprünglich aus dem MTB-Bereich.

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von doman
      Da ich seit kurzem mein Set an Bikepackingtaschen um eine A-Rakete erweitert habe (Vorstellung kommt noch), war genügend Packtaschenvolumen vorhanden, um eine Tour mit Zelt und Zeltofen anzugehen. Passend dazu hat sich das Wetter hier am letzten Wochenende weiter abgekühlt, sodass eine abendliche Wärmequelle wünschenswert schien.

      Das ist das Rad mit voller Montour. Hinten drin stecken Merinosachen für die Nacht (bei den Temperaturen noch überflüssig), das Tarp, Handschuhe (nicht gebraucht) und der Schlafsack. Im Rahmen befinden sich der Ofen, 1,5 Liter Wasser, Elektronik- und Hygienekleinteile, Werkzeug, Pumpe und paar Lebensmittel. Am Oberrohr Snacks, die Powerbank, Kabel, ein Schloss und die Gopro. Und vorn stecken in einer Röhre das Zelt und der Kocher nebst 750 ml-Tasse und in der anderen Isomatte und Hängematte.

      Der Freund, mit dem ich unterwegs war, fuhr ein Rose-Backroad aus Carbon, das gefühlt noch mal deutlich leichter war als mein Titan-Drahtesel.

      Er hatte allerdings noch einen Rucksack auf dem Rücken, auf den ich gerne verzichtet habe, obwohl nur damit der abendliche Biertransport zu bewältigen war.

      Die Strecke haben wir uns mit der Voreinstellung "Gravel" von Komoot erstellen lassen - mit manuellen Nachjustierungen.

      Herausgekommen ist ein extrem naturnaher Trail, bei dem man sich so manches Mal fragte, ob es wohl in hundert Metern noch ein Spur von Weg zu erkennen geben wird.

      Aber wir sind mit nur sehr gelegentlichen Schiebeeinlagen gut durchgekommen.

      Beim letzten Zivilisationsstopp haben wir uns noch jeder ein Menü einpacken lassen, das mit den Straps der Satteltaschen gut zu fixieren war und später mit den Reifenhebern gut geschmeckt hat - denn für Löffel war kein Platz mehr.

      Am Abend haben wir einen Traumspot auf einer Hügelkuppe gefunden und uns mit den Hängematten und dem Ofenzelt wohnlich eingerichtet.

      Nur bei der Bierflasche hätte ich mir gewünscht, dass sie so groß gewesen wäre, wie sie die Kerze hier aufs Zelt projiziert.

      Das Zelt hat uns einen mollig warmen Abend beschert. - Der Feuerstrahl des Schornsteins war übrigens so gerichtet, dass er dem Baum keinen Schaden zugefügt hat (auch wenn das hier vielleicht so aussieht).

      So sah das Zelt von innen aus.

      Und so stellte sich die Szenerie am nächsten Morgen dar. Bevor irgendein Spaziergänger vorbeigekommen war, hatten wir alles wieder weggepackt.

      Und alles passte tatsächlich ohne quetschen zu müssen wieder in die Packtaschen rein.

      Hier habe ich heute Morgen noch ein Bad genommen, dann ging's wieder zurück.
      SCHÖN WAR'S!
    • Von doman
      Nach siebenmonatiger Wartezeit ist vor ein paar Tagen mein neues Gavelbike eingetroffen - mit Titanrahmen und 11-Gang-GRX-Guppe ohne Umwerfer. Ich bin schwer beeindruckt, obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, ob dieser neue Fahrrad-Trend tatsächlich hält, was er verspricht. Das Rad ist spritzig wie ein Rennrad und 'bombproof' wie ein Mountainbike. Außerdem bietet es mit seinen 40-mm-Reifen mehr Komfort als die fehlende Federung vermuten lässt.

      Das Rad ist mit knapp unter 10 kg ziemlich leicht - findet jedenfalls meine Tochter im Vergleich zu ihrem Kinderfahrrad.

      Um richtige Touren machen zu können, fehlen mir allerdings noch die Taschen für das Rad. Eine Ortlieb Lenkertasche mit dem neuen QR-System habe ich zwar, aber auch die werde ich wohl noch ummodeln, weil der Halter eigentlich das einzige ist, was mir daran wirklich gefällt. 
      Ausrüstung mit Bikepackingtaschen
      Die Taschen, mit denen ich das Rad ausstatten möchte, werde ich alle selbst herstellen und nach und nach hier vorstellen. Fertig ist bereits die Rahmentasche, die ich noch nie an einem Rad hatte und mir schon lange gewünscht habe.

      Zunächst habe ich aus Karton eine Schablone abgenommen.

      Dann wurden die benötigten Teile ausgeschnitten. Verarbeitet habe ich das schwerste mit Nylonstoff verstärkte DCF-Material (das aber mit 170 g/m2 immer noch recht leicht ist). Die einzige genähte Applikation ist der Reißverschluss, alle andere Verbindungen wurden mit Transferklebeband geklebt - genauso wie ich das bereits mit meinem Zelt erprobt habe.

      Das ist die Tasche von innen.

      Uns so sieht sie fertig von außen aus.

      Einzelne Stellen habe ich noch mit der Nähmaschine nachgenäht, damit beispielsweise die Klettverschlüsse nicht abreißen.

      Das Gewicht finde ich sehr ansprechend - die vom Volumen her deutlich kleinere Rahmentasche von Apidura wiegt das dreifache.

      Was mir besonders wichtig ist: auch die Paddelblätter meines Packraft-Paddels passen in den Rahmen ...

      ... und am Ende auch in die Taschen hinein. Was ich genau damit anstellen werde, könnt ihr (hoffentlich) bald hier nachlesen... 
    • Von Aurea
      Grüß euch miteinander! 
      Ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen mobilen Behausung  und sehe langsam den Wald vor lauter Zelten nicht mehr 
       
      Gesucht wird ein 1-Frau-Zelt (oder supertolles Tarp?) für drei Jahreszeiten mit genug Platz um den Rucksack noch drinnen verstauen zu können. 
      Packmaß und Gewicht natürlich so gering wie nur irgendmöglich. 
      Und es muss unbedingt auch simpel aufzustellen sein. Mit 78 Schnüren, 438 Stangen und irgendwelchen exotischen aufhängvorrichtungen für die ich erst einen Baum fällen oder einen Regentanz aufführen muss werde ich absolut nicht warm 
      Außerdem kommen für mich nur Shops infrage bei denen ich klassisch per Überweisung zahlen kann. Ich möchte mir weder Paypal noch ne Kreditkarte anschaffen müssen, nur um ein Zelt irgendwo am anderen Ende der Welt bestellen zu können. 
      So und als wäre das alles noch nicht genug, hat das Frauenzimmer auch noch den tick ihre gesamte Ausrüstung in Blau/Grau/Schwarz zu halten. Allenfalls mit Weiß könnte ich mich noch anfreunden. 
       
      Ich würde mich riesig freuen wenn irgendwem ein Modell, eine Marke oder ein Tipp in den Sinn kommen würde - Viele Grüße 
       
    • Von skullmonkey
      Patagonia hat gestern eine Reihe von kurzen Videos zur Reparatur von Ausrüstung online gestellt. Die Videos sind Lustig und gut gemacht, wer also keine Ahnung hat wie er eine Schnalle oder seine Daunenjacke reparieren soll: 
       
       
       
       
       
       
       
      Wer ähnlich Reparatur Videos kennt, darf Sie gerne hier mit rein posten!
    • Von dasbleibtzuhause
      Man stolpert bei Recherchen in der Richtung z.B. über den Petzl Sirocco oder den Gurt Sitta des selben Herstellers. Auch Seile gibt es in leichteren Ausführungen.

      Meine Frage: Hat jemand Erfahrungen mit solch leichter Ausrüstung gemacht? Wie haltbar ist diese?
       
      Da ja die gleichen Standards gelten sind diese Produkte bestimmt ebenso sicher wie die schwereren (jedoch oft teurer..).  Das ist jetzt zwar nicht 100%ig relevant für reines Trekking, aber manche Leute, gerade in den Alpen, verbinden beide Tätigkeiten miteinander (oder haben es zumindest in naher Zukunft mal vor).

      Problematisch (und daher relevant) ist das ganze ja auch, dass durch die schwerere Ausrüstung für alpines Gelände UL Rucksäcke oft an deren Komfortgrenze geraten. Das erfordert dann wiederum einen schwereren Rucksack usw. 
       
      Danke!
×
×
  • Neu erstellen...