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Ultraleicht Trekking

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  • Beiträge

    • @dermuthige ich verstehe Deine Einwände und habe auch lange überlegt, ob man das als Tipp überhaupt posten sollte. Ich mache dazu einen neuen Thread im Abschnitt "Ausrüstung" auf.
    • Spannendes Thema. Als jemand, der fast ausschließlich solo unterwegs ist und auch Zeit in buddhistischen Klöstern verbracht hat (wo man bis auf die Vormittage den restlichen Tag in Stille und allein verbringt), sehe ich das ähnlich, aber mit einer wichtigen Einschränkung. Solange man alleine draußen ist, keine Nachrichten checkt und es "nichts zu tun" gibt, fällt es leichter, eine gewisse Achtsamkeit zu entwickeln. Der Geist schweift nicht mehr so leicht in Sorgen, Trauer, Wut oder Verzweiflung ab. Alles wird leichter, der gewohnte Alltag tritt in den Hintergrund und das unmittelbare Erleben in den Vordergrund. Da beginnt genau die angesprochene "Innenkehr". Aber: Das Problem ist die Rückkehr. Sobald man wieder zu Hause ist, verfällt diese Stille extrem schnell. Die Achtsamkeit schwindet, und die gewohnten Ansichten und Gefühle kehren zurück. Am Ende bleibt oft wenig bis nichts übrig, denn die Gewohnheit ist stark (Gewohnheit = da, wo der Geist wohnt). Unser Erleben wird dadurch bestimmt, was durch die "Pforten der Wahrnehmung" (Sehen, Hören, Riechen etc.) eintritt. Wenn dort wieder der Alltag einzieht, passt sich das Erleben dementsprechend an. Meiner Erfahrung nach kann man keinen dauerhaften Gewinn aus dem Trekking ziehen, wenn man danach genauso weiterlebt wie bisher. Man muss bestimmen, was das gewohnte Erleben füttert – also die Wahrnehmung im Alltag ändern. Das heißt konkret: - Fernseher weg oder Konsum drastisch reduzieren. - Nachrichten begrenzen. - Nicht ständig auf Social Media hängen. - Nicht jedes "lustige Video", das herumgeschickt wird, ansehen und weiterleiten. - Bewusst anders auf Missachtung oder Stress reagieren. -Usw. Der einsame Trip in die Natur (oder ins Kloster) dient eigentlich nur als Referenz: Er zeigt dir, wie schön und leicht es mit weniger sein kann. Aber solange man im Alltag an den Inputs (Medien, Reize) nichts ändert, bleibt vom "Longevity"-Gefühl nichts dauerhaftes.
    • @Old School Ich kannte und kenne diesen neuen Begriff nicht mal und habe mir auch nicht die Mühe gemacht, ihn zu googeln, hahahahaha! Diese ganzen Säue, die temporär durchs Dorf getrieben werden, sind alle Quatsch! Wie du schon schreibst, lebe mit möglichst niedrigen Ansprüchen an Materiellen Dingen, wie auch an andere Menschen, lebe möglichst frei von Zwängen, jeglicher Art.  Gerade die Zwänge, egal ob selbst gemacht, oder von der Gesellschaft, Nachbarn, Freunden oder Verwandten, versauen einem das Leben. Hast du Lust irgendwas zu tun? Dann tue es jetzt, nicht in 10 Jahren. Ich bin bei Leibe kein Hippy, aber eine Maxime, die ihnen zugeschrieben wurde war: „Live here and now!“ Das mache ich schon 56 Jahre lang und habe, bis auf ein paar, im nachhinein wirklich unerfreuliche Mobbingaktionen, die zu Schulzeiten von mir ausgingen, tatsächlich nichts zu bereuen, was ich in meinem Leben getan habe.  Mag überheblich klingen, ist aber so. Ich bin mit mir komplett im Reinen! Warum? Weil ich schon als Jugendlicheer verstanden habe, das Zwänge aller Art überflüssig sind!
    • Nein, der Getränkehalter ist wie gesagt von Temu. Ich habe ihn nur etwas leichter gemacht (Teile abgeschnitten). Passt perfekt.
    • Vor der gleichen Entscheidung stand ich auch und habe mich für 200er Apex entschieden. Ich schlafe auf der gleichen Matte (XTherm NXT) und habe einen ähnlichen Einsatzzweck. Für den Winter habe ich bei Bedarf noch eine leichte Daunendecke, die ich als zusätzliche Schicht nutzen kann. Im Spätsommer auf der Hardangervidda würde ich nicht nur mit dem 200er Quilt unterwegs sein wollen. Außerdem kommt es auf dein Zelt oder Tarp an. So zumindest mein Empfinden. Hast du ein Innenzelt mit sehr viel Mesh (wie ich) und es ist windig, brauchst du mehr Isolierung als bei einem Zelt mit Solid Inner.
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