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Ultraleicht Trekking

waldgefrickel

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  1. Hallo Martyn, hach—der GR221 steht auch schon länger auf meiner Liste. Naja, vielleicht nächsten Winter/Herbst Ein wenig Input zu Deiner Packliste, denn zum Trail kann ich leider nichts sagen (aber die Wetter-Bedingungen etc. sind mir bekannt)—wie immer gilt: nur Vorschläge. Wenn Du der Nachhaltigkeit lieber nix neues kaufen möchtest, dann finde ich das gut! Das Kochsystem ist ziemlich schwer. Wenn Ihr das zu zweit nutzt lass ich das durchgehen, aber hier kannst Du definitiv viel Gewicht sparen! (z.B. Toaks 1.3L Topp (133g) + so n Billo-25g-Gaskocher + Alufolie als Windschutz) Das Sherpa-Fleece ist auch heftig. Wenn Du wirklich ein Extra-Fleece einpacken willst (zu T-Shirt, Long-Sleeve, Daunenjacke und Regenjacke), dann findest Du vielleicht auch was leichtere (Patagonia TW, Decathlon MH100, Montane Allez Micro-Hoodie...) Klamotten-Packsack kann raus. Hast einen Packliner Nur ein paar Socken? In den Sealskinz würde ich nicht wandern wollen... Die Powerbank ist für die Kapazität bissi schwer. Da gibt es bessere was das mAh/g-Verhältnis angeht, aber da sparste höchstens 30g, wenn Du bei 5000mAh bleiben willst Das Ladegerät + Kabel ist sehr schwer, da kannste locker die Hälfte an Gewicht sparen Nagelknipser + Messer aus, kleine Schere/Mini-Victorinox rein Druckverband, Desinfektionstücher (wirklich so schwer?) und Gerinnungsmittel ist schon eher speziell. Zumindest den Druckverband könntest Du immer irgendwie improvisieren (Buff, Handtuch), ein paar kleine Alkohol-Tücher wiegen viel weniger, ansonsten einfach Dr-Bronners-Seife. Beim Bouldern hätte ich eher Bammel vor Verstauchungen anstatt Druckverbandswunden Aber eigentlich: bei erste Hilfe rede ich niemandem rein. Und wie das mit dem gefriergetrocknetem Wasser funktioniert, musste mir mal zeigen! Viel Spass!
  2. Würde ich genauso sehen. Wir haben dann ja letztendlich ne Hüttentour draus gemacht und ich hatte keinen Schlafsack dabei. Aber die Nächte in denen ich nicht abends noch entspannt draussen sitzen konnte waren sehr rar. 350er reicht, und wenn Du mal n wilden Wetterumschwung hast (wir hatten an zwei Tagen nachts -9 Grad und hüfthoch Neuschnee, sonst immer deutlich wärmer), dann kannst Du immer noch spontan auf Hütten umschwenken.
  3. Ich habe im Podcast-Schwestern-Thread zwar auch welche empfohlen, aber auf Tour höre ich eigentlich nie welche. In den öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Tour oder wieder aufm Nachhauseweg ist das aber ganz nett. Musik jedoch—vor allem wenn ich alleine unterwegs bin—vorm Schlafengehen: Sonnenuntergang und Berge gucken und n bisschen genauso zauberhaft brachial garstigen Doom-Metal dazu: ich sage nicht nein!
  4. Ich würde auch Backpacker Radio empfehlen, wenns richtig nerdig werden soll (und wenn Du dich dann in der Thru-Hiker-Community rumtreibst, aufm PCT), dann ggf. auch The Trail Show. Ansonsten: Methodisch inkorrekt (Wissenschafts/Forschungspodcast) Die ZEIT online (verschiedene Podcasts, aber keiner schlecht) Lila Podcast (weils wichtig ist) The Inquiry (englisch, von BCC: kurze Folgen zu nem aktuellen Thema + Hintergrund) Ten Percent Happier (gute Interviews mit spannenden Leuten, Meditation)
  5. "Not all of us can afford to not exploit slave labor and torture animals."—pures Gold, der Beitrag Und mein Katabatic-Quilt ist nicht zu kalt. Nie!
  6. Kommen englischsprachige Podcasts auch in Frage?
  7. Bin mittlerweile Besitzer von zwei DCF-Tarps (keines selbstgemacht): einmal 8.5x10ft Flat-Tarp und ein Custom Cat-Cut-Tarp (3m lang, vorne 2,4m breit, hinten 1,9m breit): Das Cat-Cut wird eigentlich nur als A-Frame und 'offenes A-Frame' (also eher n Lean-To) aufgebaut. Cat-Cut hier ist ziemlich gut, weil der Schnitt halt darauf optimiert ist und damit steht das Tarp immer straff. Ist mir mittlerweile auch lieber als das Flat-Tarp: baut sich schneller und einfacher auf, hat nur 8 Abspannpunkte (4 Ecken, 4 mal in der Mitte auf jeder Seite, und 1 Schlaufe in der Mitte 'an der Decke'). Das Flat-Tarp hab ich schon in allen möglichen Varianten aufgebaut, die Ridgeline bekomme ich im A-Frame nie richtig straff. Aber auch nicht so schlimm, als das ich Angst hätte, dass mir das Tarp bei der nächsten Böe davonfliegt oder schlimm im Wind flattert. Raschelt halt eh bissi, aber DCF ist jetzt eh kein leises Material... Dieses Tarp landet bestimmt hier bald in der Verkaufe-Sektion, kommt in letzter Zeit sehr selten zum Einsatz, denn wenn ich mal nicht alleine unterwegs bin, dann ist eher ein Zelt für mehr Privatssphäre dabei. Und wenn man sich mag, dann findest man auch zu zweit unter dem Cat-Cut Platz Im Zweifelsfall, bei 18g DCF, wenn Du das Material eh schon hast: machs breiter. Das Mehrgewicht ist minimal, das 'mehr Platz' dafür sehr wertvoll, vor allem wenns mal wirklich eklig wird und Du das Tarp im Sturm-Modus aufbauen willst. 3m Länge sind für mich (1,87m) auf jeden Fall genug.
  8. So, dann melde ich mich auch mal zu Wort. Ich habe momentan fürs Wandern/Bikepacking zwei Regenjacken im Einsatz (immer alle bissi beschnibbelt), beide ca. 2-3 Jahre alt, kurz nachdem diese rausgekommen sind zugeschlagen: einmal eine Arcteryx Norvan SL (Größe L, 124g) und eine Columbia Outdry Featherlight (auch L, 223g). Beide schon 3-4 mal gewaschen, nie sonst was gemacht, beide immer noch dicht. Ich hab beide Jacken gerne an, die Norvan aber viel lieber, da: leichter, gefühlt atmungsaktiver und besser geschnitten. Die Columbia nehme ich eigentlich nur noch für Touren mit, auf denen ich fest mit Scheisswetter™ (5 Grad, Dauerregen, Schneeregen um den Nullpunkt sowas halt...) rechne und mehr Platz für weitere Layer darunter brauche. Die Columbia ist absolut dicht, die Norvan suppt tatsächlich (vor allem aufm Rad bei Gegenwind) durch den Reissverschluss geringfügig rein. Aber auch nicht mehr als ich eh schon alles von innen nassschwitzen würde. Das aktuelle Modell hat einen anderen Reissverschluss, und solte das Problem beheben. Was die Haltbarkeit angeht: bisher keine Probleme. Naja, ein paar Löcher vom letzten Fahrradunfall an den Ärmeln in der Norvan, ich war ehrlichgesagt erstaunt, und hätte mehr Schaden erwartet. Falls ich mir jetzt eine Regenjacke kaufen müssen würde, dann würde es wahrscheinlich eine der beiden werden: MontBell Peak Dry Shell oder die GORE® H5—beide Shakedry, aber mit ein paar mehr Features als die Norvan. Garkeine Tasche an der Regenjacke ist irgendwie halt auch doof. Haltbarkeit ist immer so ne Sache, MontBell schreibt es bei der Peak Dry selbst ganz gut "Backpackers with heavier loads or thru-hikers that have a light pack but intend to use it every day for 6 months would be better off going with a different option."—trifft auf mich beides nicht zu. Baseweight im schlimmsten Fall um die 5kg, Triplänge höchstens mal 3 Wochen. Für mich (zugegebenermaßen: da ich grade auch halbwegs gut verdiene) wiegt das nicht-imprägnieren-weil-kein-"wetting-out" dieser Art von Membranen den Preis/die Haltbarkeit auf. (Randnotiz: Ich hab keine Erfahrung mit FroggToggs, Decathlon RainCut, o.ä., aber diverse andere eVent/Gore/bergans/OR-eigene Membranen, und die haben alle irgendwann den Geist aufgegeben, auch nach unterschiedlichen Versuchen, diese wieder zu imprägnieren)
  9. Das Original, also von Thermos: Light & Compact 0,75L. Hält ewig warm, und 'hält ewig'—hab meine bestimmt seit ~7 Jahren im Dauereinsatz (Commuting, Garten etc.). Dicht, Becher dabei. Nicht leicht—also genau den Anforderungen entsprechend
  10. Siehste, da hab ich ganz andere Erfahrungen gemacht: nach ~1 Woche Hardangervidda hab ich die Sealskinz in die Tonne geworfen. Ich fand es sehr unangenehm, wie sich die Handschuhe—auch wenn sie an sich 'dicht' waren—von aussen mit Wasser vollgesaugt haben. Nicht mehr trockenzubekommen und damit waren meine Hände immer kälter mit den Handschuhen, als ohne. Didn't work for me
  11. Da ich grade drüber gestolpert bin und mich (richtig! HA!) dran erinnern konnte, dass das hier diskutiert wurde hier auch nochmal ein Link zu aerodynamischen Unterschieden zwischen einem klassischern Pannier-Setup und Bikepacking-Setup: http://www.cyclingabout.com/speed-difference-between-panniers-bikepacking-bags-aerodynamic-testing-results/ (auf englisch). Der Artikel bestätigt obigen Videolink also: Bikepacking ist aerodynamischer. Aber natürlich—wie immer—kommt es auch auf den Einsatzzweck an
  12. Genau das. Seit ~einem Jahr hat sich da bei mir auch so ein Equilibrium eingestellt. Alles da was ich brauche, nix was unnötig ist. 3-Jahreszeiten-BW um die 3,5 Kilo, im Sommer eher so um die 2,8, im Winter auch mal 5. Rucksack packen geht fast blind. Gekauft wird nur ab und zu aus zwei Gründen: 1) kaputt/nicht mehr reparierbar oder 2) will ich halt einfach mal was neues ausprobieren (einen anderen Rucksack, ein anderes Tarp etc.). Dabei geht es mir überhaupt nicht mehr um Gewichtseinsparung, sondern eher um neue Erfahrungen und den schon öfter angesprochenen "Komfortzonentest". Das schönste an dieser ganzen UL-Reise, die ich die letzten Jahre gemacht habe, ist, dass ich jetzt nicht mehr drüber nachdenken muss. Läuft einfach. Des Setup ist gut eingespielt und so leicht, dass ich halt auch mal ne Angel oder ein Buch mitnehmen kann. Endlich Zeit das ganze Equipment und die Erfahrung auch mal einzusetzen und das Drumherum zu genießen
  13. Gerade in den Boofen in der sächsischen Schweiz gibt es eigentlich immer irgendwelche dicken Äste, die schon von "Vornutzern" da rumliegen, die man in die Felsspalten der Boofe im Überhang klemmen kann. Ich hänge da dann das komplette Futter im Packliner/Rucksack dran und hatte bisher keine Probleme. Wenn da ne Maus rankommt, dann hat sie das verdient. Auf dem Boden lagernd ist mir das auch schon passiert, dass mir eine Maus/Ratte ein ordentliches Loch in die Seitentasche geknabbert hat—obwohl sie das Beef-Jerky was ich darin vergessen habe ja auch einfach komplett von oben, ohne Lochknabberung, hätte erreichen können. Nuja. Auch in der Tierwelt wird oft unnütz gearbeitet...
  14. Als Kniegeschädigter lass Dir sagen: ob das Tarp nun aus SilPoly, SilNylon oder Cuben ist (ich geh mal von nem Standard-Tarp, und nicht sowas wie n Mid o.ä. aus): da kannst Du maximal 200g einsparen, wenn Du die Materialien vergleichst (siehe z.B. hier: https://mountainlaureldesigns.com/product/mld-grace-tarp/#tab-specs). Kurz: das Einsparpotential, wenn Du eh mit Tarp unterwegs bist, ist nur beim Shelter sehr gering. Ich würde das Geld lieber in Yogastunden, gute leichte Trekkingstöcke oder funktionierende Kniebandagen investieren. In dem Zusammenhang macht ein kompletter Rucksack-Shakedown mehr Sinn, als zu sagen: "Meine Knie tun weh, ich brauch DCF!" (aber hey, ich hab mir genau so auch ein paar eher unnötige Gear-Käufe schöngeredet )
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