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Ultraleicht Trekking

FreyjaFree

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Alle erstellten Inhalte von FreyjaFree

  1. Als ich letztes Jahr zum ersten und zweiten Mal längere Strecken gewandert bin (je so ca. 350 km) hat sich für mich relativ schnell rausgestellt, dass meine Schuhwahl ziemlich schlecht war und ich bin dann den Großteil der Zeit barfuß gelaufen. (Ich laufe im Sommer viel barfuß, daher hatte ich keine Bedenken) Die Barfußschuhe von Merrell, die ich als Backup mitgenommen hab, wurden mir schnell zu klein (die eine Nummer größer waren beim anprobieren sehr unangenehm, weil sie an der falschen Stelle abknickten) und das Fußgefühl fand ich in dem Plastikding relativ schrecklich. Also ohne Sohle barfuß über geschotterte Waldwege. Geht, aber dann bekommt man nur noch relativ wenig von der (anderen) Natur mit. Aber meine Füße haben einfach nicht mehr weh getan und ich konnte weitere Strecken laufen. Meine Schlussfolgerung war also: am besten Sandalen. Gut und schön, da werde ich schon ne passende finden, nun aber meine Frage: Ich hätte gerne einen Backup-Schuh, denn nach langen Strecken merke ich dann schon, dass der Fuß diese Belastung nicht wirklich gewöhnt ist und sich gerne etwas ausruhen möchte. (Ich aber noch weiter gehen möchte.) Also an die Barfußgänger und Sandalenliebhaber: Wie macht ihr das und könnt ihr was empfehlen?
  2. Wirklich so viel? Dann müsste der Innenschlafsack ja 30 cm kürzer sein als der äußere. Das sieht auf den Fotos gar nicht so aus. Ansonsten Glückwunsch zu diesem tollen Erstlingswerk! Der Oberstoff wird dann an der Seite etwas gerafft (in meinem Fall gefaltet), damit die Seiten von ober und Unterstoff wieder gleich lang werden. Dadurch entstehen nach oben Beulen im Querschnitt. Also die Kammer ist oben und unten immer gleich breit, nur nach oben gewölbt. Versteht man das? Und vielen Dank!
  3. Noch vergessen: Der Oberstoff ist pro Kammer ca. 2 cm länger um so eine Art Differenzialschnitt zu imitieren. Hab ich von diesen Jungs hier: Ob das nun wirklich was bringt, weiß ich nicht, hat das nähen auf jeden Fall in eine neue Kategorie der Herausforderung gehoben. PS: Ich hoffe das ist Ok, dass ich mich hier so einfach drangehängt habe. Dein Projekt ist einfach so ähnlich und hat mich motiviert!
  4. Hallo, und vielen Dank für dieses tolle Forum und die tolle Inspiration die man hier findet. Ich dachte son Schlafsack ist n super MYOG-Einsteigerprojekt und hab mich hier an deinem orientiert. Hat super gelklappt! Vielen Dank! (auch an @Puffin für die tolle Berechnungstabelle) Ich habe mich für einen langen zweiwege Reisverschluss entschieden (für mich ein absolutes Muss als Fußrausstrecker), mit der Möglichkeit ihn als Quilt zu verwenden (muss ich erstmal ausprobieren, ich bin tendenziell eher ne Frostbeule) und ohne Kapuze und Wärmekragen (er ist lang genug um ihn über den Kopf zu ziehen, den Balaclava kann man ja nachrüsten wenn nötig) Temperatur sollte so ca 0 Grad Komfort werden. Beim Schnelltest im Garten wars grad kuschlig warm. (Loft ca. 14 cm) Da ich die Gänsedaune reused habe (aus einer bei Ebay Kleinanzeigen erstandenen Decke mit 95/5 osteuropäischer Gänsedaune) war ich mir nicht so sicher wieviel cuin die nun hat und wieviel Daune da nun rein muss. Ich habe mich auf 750 cuin geeinigt und zur Sicherheit 25% Überfüllung gerechnet. Insgesamt also ca. 550gr Daune. Das sieht nun eigentlich ganz gut aus. Wiegt ohne Packsack 775 gr. (Das geht bestimmt auch noch leichter, wenn man die Passform noch etwas körpernäher macht und tollere Daune nimmt, aber ich finde Ihn seeeeehr bequem und neue Daune, die dann auch noch pc ist, ist ja auch ganz schön teuer. Für die UL-Qualifikation wurden die Zipper abgesägt (5gr. gespart) ) Passt gerade so in den Packsack von meinem Yeti-Tension Mummy 300 Schlafsack (der einfach nicht warm genug ist!!!) ca. 22x 37 cm Material: 0.66 oz MEMBRANE 10 taffeta nylon (orange) https://ripstopbytheroll.com/products/0-66-oz-membrane-10-taffeta-nylon-1?variant=11056212673 0.75 oz MEMBRANE 10 Ripstop Nylon (schwarz) https://ripstopbytheroll.com/collections/membrane/products/0-75-oz-membrane-10-ripstop-nylon?variant=32425344565296 0.5 oz NS50 Noseeum mesh https://ripstopbytheroll.com/collections/noseeum-mesh-fabric/products/0-5-oz-ns50-noseeum-mesh?variant=1183193317 Ich nenne ihn Tacco!
  5. Ich hab die Haglöff L.I.M. Comp. Leider war ich mit ihr bisher nur in Brandenburg wandern und kann zur absoluten Regentauglichkeit noch wenig sagen. Das bisschen Regen was es gab, hat sie gut abgehalten. Als Windschutz fand ich sie bisher gut und vorallem nicht schwitzig auch nach längerer Zeit nicht. Die Belüftung durch die Fronttaschen ist bei Starkregen vielleicht nicht ideal, mit Rucksack auf hatte ich auch nicht das Gefühl, dass die Luft von vorn gut zirkulieren kann, aber wie gesagt, ich hab nicht geschwitzt. Das Tragegefühl fand ich auch im T-Shirt gut, aber da ist bestimmt jeder anders empfindlich. Sie fällt sehr klein aus. Ich hab sie in XL. (Eigentlich nur wegen den breiten Hüften bestellt.) L war deutlich zu klein (auch an den Schultern) Sonst trage ich M. Ich hoffe sie wird mich auch in Zukunft bei mehr Regen nicht im Stich lassen. (Ich finde im Regen wandern eigentlich ganz schön, solange man nicht friert.) Sonst würde ich als nächstes eher zu einer billigeren Alternative greifen. Dann muss man auch nicht so Angst vor Dornengestrüpp haben.
  6. Ich bin letztes Jahr von Zuhause bis nach Wismar an die Ostsee gelaufen. Zuhause ist in meinem Fall Brodowin in der Schorfheide Chorin. Das war sehr interessant! Den Weg hab ich zwar vorher geplant, aber dann doch immer wieder ein bisschen angepasst. Ich habe dabei auch den Märkischen Landweg dabei gehabt, bin kreuz und quer durch den Müritzer Nationalpark gelaufen und dann noch n bisschen Freestyle bis eben an die Ostsee. Da ich nicht wild campen wollte (Die Besiedlung ist doch ganz schön dicht/und andere Gründe) musste ich mich sehr an den eher spärlich bemessenen Campingplätzen orientieren. Hat auch gut geklappt bis auf die erst Nacht. Da hab ich mein Zelt irgendwo bei Ringenwalde am Waldrand aufgestellt. Alles in allem waren es so 340 km. Und auch sehr schön. (Wobei die Schorfheide einfach nicht zu toppen ist.) Die meiste Strecke ging durch Naturparks, Nationalparks und andere Schutzgebiete. Monokultur gibt es natürlich auch. Fichten und Kiefernwald überwiegt. Mein persönliches Highlight war, dass ich am Ende echt am Meer angekommen bin. Zu Fuß von Zuhause. Ich hab quasi jede Nacht am See gecampt und bin zu 90 Prozent im Wald gelaufen, es wäre also auch durchaus was für die Sommermonate. Am Interessantesten war für mich als Wessi, der im Osten lebt zu sehen wie der Unterschied hier tatsächlich noch alltäglich ist. Brodowin ist da einfach kein gutes Beispiel. Berge wirst du vergeblich suchen. Zur Verlängerung könnte man sicher noch den ersten Teil des Märkischen Landwegs dranhängen, dann hat man auch n bisschen Oderbruch, der ist auch sehr schön und nicht so waldig. Versorgungstechnisch war es etwas schwieriger und im letzten Drittel habe ich mich nur noch von Mamorkuchen aus der Tüte und der klassischen "Brötchenbestellung" vom Campingplatz ernährt. Was anderes als den Kiosk vom Campingplatz hab ich einfach nicht mehr gefunden. Und auch Wasser war erstaunlich schwierig. (So von wegen Friedhof und Sportplatz... da muss man schon schauen ob man jemanden im Vorgarten anhauen kann.) Ob ich jetzt was verpasst habe weiß ich nicht, bzw. bestimmt. Man kann da bestimmt noch n paar Schlenker einbauen wenn man flexibler ist. Viel Spaß auf jeden Fall. Ich bin in jedem Fall schlauer geworden
  7. Dilling: Meine Trekking-Gaderobe besteht praktisch zu 90% aus den Merino-Produkten. (zumindest die ersten 2 Layer) Super, weil auch Museling-frei. Die "exklusiv" Produkte sind ein bisschen glatter und wirken nicht so "strickig" wie die anderen, sind im direktvergleich auch leichter und nicht so kratzig. Die T-Shirts für meinen Geschmack n bisschen komisch geschnitten (soll wohl ne angenehmere Nahtführung sein, sieht aber sehr funktionell aus und ich finde sie n bisschen unbequemer.) Die Unterhosen sind am Saum zu den Beinen leider etwas eng. Hat bei mir gleich zum Nahtriss geführt. Sonst aber sehr angenehm zu tragen und die Midi-Slip-Version mit 30 Gramm anscheinend gar nich so schwer.
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