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Ultraleicht Trekking

Wanderfisch

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    Leichtgewicht

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    Schwarzwald

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  1. @Marky Geht mir ganz ähnlich. Mir fehlt noch der Blick für einen potentiellen Schlafplatz. Vielleicht gelingt es mir ja irgendwann, die Zeichen des Geländes richtig zu lesen. Bis dahin werde ich in der Nähe einer Schutzhütte oder auf einem offiziellen Campingplatz nächtigen. Vielleicht hat ja jemand noch Tipps, auf was man achten sollte.
  2. @snoopy_226k Ich friere relativ leicht und habe im Herbst den Nordisk Celsius +4 dabei. Mit 800g nicht so ganz UL, aber den hatte ich mir mal für das Wintercamping im Bus geholt. Für die wärmere Jahreszeit nehme ich derzeit den StS Ember I Quilt, der - wenn etwas kühler - mit einem Silk Liner und ggfs. langer Merino Unterwäsche ergänzt wird. Generell strample ich mir den Quilt aber gern mal von der Iso-Matte, so dass ich inzwischen mit einem EE Convert liebäugle. Dieser lässt sich zu Schlafsack, Quilt oder Decke umwandeln. Vielleicht wäre das was für Euch?
  3. Wanderfisch

    Eggeweg

    @Mattes Hi, das mit dem Wassermangel kann Dir gut auch in anderen Ecken passieren (so wie mir auf dem Lahnhöhenweg). Da hilft nur "Betteln" bei Eingeborenen
  4. @Kay Seinerzeit habe ich mich wie die kleine Seejungfrau gefühlt: Jeder Schritt, den sie tat, war, als trete sie auf spitze Nadeln und scharfe Messer. Ja, ich hatte halt noch im Kopf, dass es für das Wandern "richtige" Stiefel braucht. Es war eine unglückliche Kombi von zu schweren und zu engen GTX Boots und den falschen Socken. Bin inzwischen auf Darn Tough oder Smartwool und Lowa Innox für die kalte und nasse Jahreszeit umgestiegen und laufe ansonsten in Injiji und Hoka Speedgoat2 Trailrunners.
  5. Wanderfisch

    PCT 2019

    @cafeconleche meinst Du diese hier? https://sanjacjon.com/ Weiterhin viel Spaß!
  6. @J_P hatte zu Anfang des Fadens für Unbekannte Wanderwege in Deutschland den Lahnwanderweg bzw. Lahnhöhenweg erwähnt. Da habe ich doch gleich mal in meinem Tagebuch geblättert... Wir schreiben das Jahr 2018, es war Juli, und es war heiß. Meine Wanderkarriere hatte gerade erst begonnen, ein noob on the trail sozusagen. Und auf dieser ersten Solo-Tour über drei Tage (alle haben mal klein angefangen) würde ich mich einige Male fragen, warum ich mir das eigentlich geben muss… Die Wanderung begann mit dem Besuch der wunderschönen Altstadt und des Doms von Limburg. Im Gegensatz zur bischöflichen Luxusvilla gibt sich der Dom überraschend bescheiden und - eher untypisch für ein katholisches Gotteshaus - auch im Inneren schmucklos. Von da aus ging es nach Diez, am Schloss (heute JH) vorbei, durch einen Tunnel und erst einmal einen (gefühlt) steilen, langen Aufstieg hoch. Die Hitze machte mir da bereits ziemlich zu schaffen und ich war für jedes Schatten spendende Plätzchen am Wegesrand dankbar. Richtung Fachingen ging es ein Stück an der Landstraße vorbei, dann über die Höhen und endlich wieder in den Wald. Dort gab es hin und wieder schöne Ausblicke über die Lahn. Neidisch blickte ich auf das langsam vor sich hinfließende Gewässer, auf der sich einige Paddler vergnügten während ich hier oben allein vor mich hin schwitzte. Weiter ging's. Ruine Balduinstein und die Schaumburg fand ich geschlossen vor. Die Sonne brannte gnadenlos auf mich nieder, ich hatte mächtig Durst. Natürliche Wasserquellen gab es nicht (und dass man sein Wasser auf Friedhöfen zapfen konnte, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst). Aber ich hatte keine Scheu, die Anwohner um ein Refill zu bieten. So manches mal kam ich dabei neben einem netten Gespräch auch in den Genuss einer Apfelschorle oder eines Radlers. Es machte den Eindruck, als wenn die Bewohner der Höhenorte schon länger keine Wanderer mehr in dieser Gegend gesehen hätten (wer macht auch sowas bei fast 40°C im Schatten…). Endlich fand ich eine Schutzhütte, in der ich mir sofort eine längere Pause gönnte. Ein Gewitter lag in der Luft, dass aber niemals kam. Die paar Regentropfen verdunsteten, bevor sie auf dem Boden aufkamen. Meine Füße brannten und schmerzten. Ich hatte mir in meinen Haglöfs GTX Stiefeln Blasen gelaufen. Entsprechendes Pflaster gehört zu meinem Erste Hilfe Set, also draufkleben und weiter. Schließlich erreichte ich den am Wasser gelegenen Campingplatz Rupbach. Beim Check-In besorgte ich mir zwei Flaschen Radler, von denen ich eine bereits am Empfang leerte. Ich suchte mir sodann einen Platz für mein Biwak, verteilte den Inhalt meines Rucksacks und ging erst einmal duschen. Anschließend warf ich - nun frisch und erholt - meinen Gaskocher an und bereitete mir ein Fertiggericht zu, welches ich mit dem zweiten Radler hinunter spülte. Danach fiel ich in einen Koma-ähnlichen Schlaf. Am nächsten Morgen ging es ohne Frühstück direkt wieder den Hang hinauf, ich dachte, dass ich mir bestimmt etwas unterwegs “jagen” könnte. Denkste! Bei der Burgruine Lauenburg gab es nichts, und so wurde es dann nur ein Müsliriegel bei einer Tasse Tee für mich. Es war nicht einmal 9 Uhr, aber bereits wieder schwül warm. Mangels natürlicher Wasserquellen war ich weiterhin auf die freundliche Hilfe der Eingeborenen angewiesen. Mein Gepäck drückte und die wunden Stellen an meinen Füßen taten weh, aber ich wollte es ja so. Die Wegführung war eher unspektakulär und sah stellenweise so aus, als wenn hier schon seit Jahren keiner mehr durchgelaufen wäre, aber Wegmarkierungen waren vorhanden. Vom Goetheberg schweifte mein Blick über die Weinreben und ich fing an von einer großen, eiskalten Weinschorle zu fantasieren. Hier gibt es einen Klettersteig, aber da meine diesbezüglichen Erfahrungen begrenzt waren, zog ich den längeren aber weniger steilen Wirtschaftsweg vor. Schließlich wurde das einladende Örtchen Obernhof mein nächstes Etappenziel, wo ich mich nach einer langen Dusche und einem Nickerchen kulinarisch beim Italiener verwöhnen ließ. Die Nacht brachte mir kaum Erholung, da es einfach nicht abkühlen wollte. Am nächsten Morgen wollte ich in der Nähe des Flusses bleiben und folgte eine Weile dem Fahrradweg. In Bad Ems fand ich dann endlich mal einen richtigen Trinkwasserbrunnen - die Römerquelle - und nahm einen tiefen Zug, frisch aus dem Wasserhahn… bäh, war das salzig! Aber meinen Füßen tat’s gut. Die Schmerzen meiner inzwischen offenen Blasen halfen mir bei der Entscheidung, ein paar Kilometer mit der Bahn zu fahren, denn die Rupertsklamm gegen Ende der Etappe wollte ich unbedingt noch “mitnehmen”. Das hat sich gelohnt. Ich hatte Glück, denn, obwohl gut erreichbar für Tagesausflügler, war hier kaum etwas los. Zu der Zeit plätscherte zwar nur ein Rinnsal die Schlucht hinunter, aber zu anderen Jahreszeiten wäre es sicherlich nicht ganz ungefährlich auf dem Pfad. Oberhalb der Klamm gab es eine geräumige Schutzhütte mit Feuerstelle, an der ich unter anderen Umständen gern die Nacht verbracht hätte, aber die Versorgung meiner armen Füße hatte nun Vorrang. Die letzten Kilometer zur Mündung in den Rhein konnte ich tatsächlich nur noch in Flipflops bewältigen. In Lahnstein nahm ich mir ein Zimmer, duschte ausgiebig, leckte meine Wunden und begab mich sodann zum örtlichen Griechen, um meine leeren Elektrolyt- und Kohlehydrat-Speicher wieder aufzufüllen. Am nächsten Morgen ging es dann wieder nach Hause. Meine Füße haben die Haglöfs seither nie wieder betreten. Fazit: Es. War. Zu. Heiß! Und ich hatte für die drei Tage zu viel Gepäck dabei, die Wanderstiefel waren ungeeignet für die Witterung, die Liste meiner Ausrüstungs-Fails ist lang. Ich lernte dabei, das Weglassen das Wichtigste ist. Die Regenklamotten hätte ich gar nicht gebraucht, den zweiten Buff auch nicht. Ein Tarp statt Biwaksack hätte gereicht. Warum ich eine Daunenjacke und eine zweite Hose dabei hatte? Ich weiß es nicht. Jedenfalls kamen so um die 12 kg Basisgewicht für eine Dreitagestour im Sommer zusammen. Nix sagen… denkt Euch einfach Euren Teil Der Höhenweg verläuft oft über die Hochebenen, auf denen man ungeschützt (kaum Schatten, keine Hütten, nicht mal Bänke zum Ausruhen) der Sonne ausgesetzt ist. Aber seither kann mein Regenhut auch Sonnenhut. Ich erkannte erstmalig den Doppelnutzen von Ausrüstungsgegenständen. Generell fand ich dieses Teilstück gerade für Wander-Einsteiger schön (einfach). Eine entsprechende Infrastruktur entlang der Lahn ist vorhanden, allerdings sollte Tagesproviant eingepackt und für Trinkvorräte gesorgt werden. Höhepunkt ist hier definitiv die Ruppertsklamm. Da die Lahn auch ein Paradies für Wasser-Wanderer ist, gibt es immer wieder Campingplätze, an denen auch Zu-Fuß-Wanderer unterkommen können. Gerade für jemanden, der gerade erst in das Thema - autark übernachten - einsteigt, war das äußerst hilfreich. Mir hat’s jedenfalls gefallen. PS: Mein BW liegt inzwischen bei ca. 6 kg und es wird weiter an einer Reduzierung von Gegenständen und Gewicht gearbeitet. Das geballte Know-How dieses Forums ist mir eine große Hilfe dabei.
  7. @Kay Letztes Wochenende auf dem Nibelungensteig (Wind + dicke Schneeflocken ab spätnachmittags) trug ich unterm Kilt meine dünne Wanderhose und darunter die Icebreaker longjohns. Hat für mich funktioniert Kälter als -5°C war ich bisher nicht wandernd unterwegs. Dann wird die "Mülltüte" auch sehr knisterig, aber dafür der weiße Niederschlag i.d.R. trockener.
  8. Grundsätzlich finde ich an diesen - oft ja durchaus wenig schmeichelhaften - Selbstportraits gar nichts Übles, aber bei den im Artikel geschilderten Killfies muss man schon an den Darwin-Award denken. Aus irgendeinem Grunde bin ich bisher noch nicht auf die Idee gekommen, mich für ein Selfie nackig auf den Berg oder an den Rand eines Abgrundes zu stellen oder den Grizzly mit auf's Bild zu nehmen... Eins gebe ich aber zu: Damals, mit dem Beginn der digitalen Fotografie, habe ich meine ersten Ego-Shots per Selbstauslöser oder aus der Hand geschossen. Da gab es das Wort Selfie noch gar nicht. Falls die Schnappschüsse nichts wurden, konnten diese ja einfach wieder gelöscht werden und verursachten keine teuren Entwicklungskosten. Natürlich gab es dabei auch "Unfälle", aber dann eher in Form eines verunglückten Gesichtsausdruckes oder eines von Viehchern umgerannten oder vom Winde verwehten Stativs. Außer einem Objektiv ist bei mir noch nichts zu Schaden gekommen.
  9. Die vielen Touren wecken das Fernweh... Bei mir werden es dieses Jahr wohl eher section hikes statt thru hikes werden, da ich oft nur an den Wochenenden Zeit habe. Auf meiner Wunschliste stehen Saar-Hunsrück-Steig, Hochrhöner, Heidschnuckenweg und Rheinsteig. Für den Familienurlaub werden es dann eher lockere Tagestouren in den Pyrenäen.
  10. Was Erfahrung angeht, kann ich nicht so viel mitreden, bin ja selbst noch Wander- bzw. UL Azubi. Aber das mit "je älter..." kann ich bestätigen.
  11. Genau so! Das kenne ich auch. Der Pfälzer Wald hat mich echt überrascht. Ist wunderschön dort. Vielleicht berichtest Du mal vom Höhenweg, den kenne ich noch nicht.
  12. @Blitzer Das bewundere ich irgendwie. Die Vorfreude hole ich mir auch gern aus Reiseführern, Reiseberichten, Foren wie diesen, und ich schaue auch mal auf eine Karte , aber ich tue mich schwer damit, im voraus zu wissen, wo ich wann abends ankommen muss und wieviele km ich gemacht haben müsste. Ich gehe auch gern mal einen Umweg, um etwas zu besichtigen oder halte einen Klönschnack mit Eingeborenen (und nutze deren Ortskenntis). Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich nur in DE, CH und F wandernd unterwegs war.
  13. Hi Leute, ich bin eher von der Fraktion spontan und planlos - wenn es um Urlaub oder Wandern geht (also eher das Gegenteil von dem, was ich beruflich so treibe). z.B. wusste ich Anfang voriger Woche noch nicht, dass ich mal eben zwei Tage auf dem Nibelungensteig unterwegs sein würde. Das einzige, was bei mir vorbereitet ist: 1. Ein Zeitfenster für mich. Der Mann darf schon mal allein zu Hause bleiben 2. Der gepackte Rucksack - die Bug Out Variante für den Spontan-Wanderer Ok, dazu muss ich sagen, dass ich bisher auch nur recht kurze und gut beschilderte Wege wie Westweg, Lahnwanderweg, Pfälzer Waldweg und dergleichen unterwegs gewesen bin. Nicht mal Karte, Kompass oder App waren da von Nöten. Und Infrastruktur und Re-Supply Optionen waren da immer mehr als genug vorhanden. Würde mich interessieren, wie Ihr so an eine Streckenwanderung heran geht. Sollte man z.Bsp. planlos auf dem Jakobsweg unterwegs sein? Oder auf dem Rheinsteig?
  14. @einar46 Interessante Erfahrung, die Du da gemacht hast. Vielleicht wollte Dein Körper Dir einfach mal signalisieren: mach langsamer, Jung.Du bist doch nicht auf der Flucht... Möglicherweise hast Du mit der alternativen Behandlung und dem Kürzertreten auch Deine Selbstheilungskräfte aktiviert.
  15. Hurra, ich bin nicht die einzige Person mit schlabbrigen Selbstgestrickten für die Nacht (meine wiegen 60g). Sind unschlagbar in der Kälte und trocknen schnell falls mal feucht geworden. Da brauche ich keinen weiteren Liner . Um sie trocken zu halten, bin ich schon mal vorsichtshalber in eine Plastiktüte geschlüpft.
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