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Kartoffelbetonmischa

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    Nach den Artikelinfos nicht, sondern es gibt fuer 3,40 ein Stueck "nicht kleiner als 50*50 cm"
     
    OT: Weil die Holland-Grenze zu ist ? sorry, der musste einfach sein
     
    Noeh nicht ganz, ich habe schon sehr viel ueber mehrere Jahrzente duenne EV30 bzw EV50 Matten benutzt.
    Sehr haltbar sind beide Sorten, wobei die EV30 deutlich schneller angeschranzt aussehen, durch stramm angezogene Packgurte Druckstellen bekommen usw
    Aber bitte das ein bisschen relativieren, ich bin im Jahresschnitt ca 100 Tage draussen, da kommt bei mir pro Jahrzent das zusammen, was bei Vielen fuer ein Leben reicht

    EV30 hat in der Praxis auch nicht, bei gleichem Gewicht, in den Koerpergegenden, wo es drauf ankommt, bessere Isolationswerte, da sie zwar logischerweise erstmal dicker ist, aber durch das weichere Material da mehr zusammengepresst wird, wodurch die Isolation sinkt, das muss man natuerlich auch immer in Relation zum eigenen Koerpergewicht sehen.

    EV30 liegt klar beim Komfort vorne (bei gleichem Gewicht dickere, weichere Matte), dafuer liegt EV50 insofern bei der Haltbarkeit vorne, so dass ich es in Beratungen so halte, wenn jemand die Matte rel wenig ueber´s Jahr einsetzt, EV30, wenn jemand aber z.B. auf ne Weitwanderung von ein paar Monaten geht, EV50, das bezieht sich jetzt auf die duennen Matten.

    Ich benutze seit etlichen Jahren dieselben EV50 4mm Matten in meinem Setting (in Kombination mit dem GG Sleeping Pad) und da ist noch kein Ende absehbar...wobei man aber immer mal ein Auge auf die Dicke haben sollte s.u.

    btw ist es so, je dicker die Matten werden, umso weniger schnell wird EV30 angeschranzt, also ab den 9 mm Matten bleiben auch die EV30 laenger in einem guten Zustand
     
    Noe sind nach wie vor dieselbe gute Qualitaet, zumindest alles, was ich von Extex, S&P,  Trangoworld, GG in den Fingern hatte
     

    Hmm die umgelabelte Noname ist ja eh EV50 und die FJ finde ich ganz schoen teuer, wenn man dickere EV30 Matten will, ist der Tip, nach einem Laden zu suchen, wo es die Trangoworld gibt z.B. bei sackundpack.de 190*49*0,9 cm 23 €, 190*49*1,4 cm 29 €, 190*60*1,4 cm 39,95 €.
     
    Evtl doch, mess mal die Dicke, Laenge, Breite, ich habe habe auch noch so Alte, damals gab es die auch noch farbig, die wurden natuerlich auch ohne Ende gequaelt, ich hatte ja deutlich vor, waehrend und nach dem Studium bis heute mir immer die Zeit genommen , OT: (alles eine Frage der Prioritaeten) aber nach so 20 Jahren bzw 2k Uebernachtungen nimmt dann doch die Hoehe ein bisschen ab und dafuer gehen sie wie ein Kuchenteig in Laenge / Breite und werden (noch) haerter, da durften sie dann nur noch als Kniematten im Canadier oder als Schraubermatten beim Enduroschrauben ran, da machen sie sich aber die letzten 20 Jahre gut
  2. Witzig!
    Kartoffelbetonmischa reagierte auf lampenschirm in Angst alleine zu campen   
    OT: zählt das als worn weight? das ruiniert mir sonst alles (inkl. Vorgarten)
  3. Witzig!
    Kartoffelbetonmischa reagierte auf schrenz in UL Weisheiten   
    Mist, dann hab ich mir mit meinem 10kg Foxterrier eine klare Fehlplanung geleistet. 
  4. Gefällt mir!
    Kartoffelbetonmischa reagierte auf icefreak in Leicht und günstig   
    Budget: eben so minimal wie es nur irgend geht. Denk mal an einen Bezieher von Grundsicherung nach SGB II oder so. Deshalb auch die Vorlaufzeit über den Winter. Die Investitionen können (und müssen) zum Teil sehr gestreckt werden, bis dahin verleihe ich den Rest. Wobei Zielperson 1 etwas sturer ist und zeitnah zum Saisonbeginn (Hauptsaison) autark sein will (zumindest in Bezug auf die Big Three/Four). 
    Eigenarbeit: haha, bleibt an mir hängen. Weder Nähma noch Skills vorhanden.
    Zu mir kommen immer die Härtefälle 
  5. Gefällt mir!
    Kartoffelbetonmischa reagierte auf icefreak in Leicht und günstig   
    Die großen Drei (oder Vier?) mit kleinstem Budget
    Rucksack Schlafsystem (Schlafdecke / Isomatte) Behausung 1. und 2. sind unverzichtbar, 3. kann im konkreten Fall durch Schutzhütten oder Boofe ersetzt werden.  D. h. die Low-Budget-Tour findet dann gezielt zu einer vorhandenen Behausung statt. 
    1. Rucksack
     @hmpf hat es schon gesagt: in einem Fall ist so ein 25 l Daypack (LIDL, 15€) vorhanden. Das ist dann auch gleich so richtig UL  allzuviel und schwer passt da gar nicht rein. Müssen wir aber noch final testen.
    In anderen Fall war ich der Sponsor von einem eigentlich verschlissenen Prototypen, den ich aus billigstem Material (alte Regenjacken, große Einkaufstüte, ...) nochmal ertüchtigt habe:

    Gewicht deutlich unter 500g. - Experten erkenne auch gleich den IKEA-Schirm, den es IMHO nicht mehr gibt.
    Der Rucksack aus dem Foto des Eingangspost ist ein Simond Tourenrucksack Sprint 33 von Decathlon (ca. 500g), der eigentlich für den finalen hochalpinen Gipfelsturm gedacht ist und entsprechend minimalistisch daherkommt. Da hat das Budget sogar für ganz ordentliche Materialien gelangt. Die 33l sind wie immer optimistisch bei Kaufrucksäcken (nutze für UL sonst nur selbst genähte), und meinen wohl mit voller Ausdehnung des Rollverschlusses. Hat eigentlich gut funktioniert, genervt hat mich das völlig fehlende Schweißmanagement am Rücken und wenigstens eine kleine Netzaußentaschen hätte es auch noch sein können. Die Trinkblasenschlaufe unter einer innenliegenden RV-Tasche ist praktisch sinnfrei und die Schlauchdurchleitung etwas ideenlos angeordnet (könnte reinregnen).
    Aber: man kann damit losmarschieren. Nicht ganz so extrem low-budget, wenn auch im Angebot derzeit für 40€.

     
    2. Schlafsystem
    2.1 Schlafdecke
    Ja, auch hier ist es der Discounter-Sommerschlafsack für 15€ geworden. Aber da geht noch was, also die Nähma angeworfen. Original 666g mit Hülle, waren nach der Umarbeitung zur Schlafdecke  noch 427g übrig (inkl. getunter Hülle). Probeschlafen zu Hause ergab gefühlt eine für die angestrebte Jahreszeit ausreichende Wärmedämmung (Nachts min. 15° sollten es schon sein. Wurde an Zielperson 1 weitergereicht.
    Das Material war gar nicht mal so schlecht, ich habe noch einige Nähte verstärkt und das sollte für viele Nächte erstmal gehen. Nur winddicht ist das Außenmaterial überhaupt nicht.

    (weitere Umnähfotos gerne auf Anfrage)
    Mein Schlafdeckenfundus steht zum Ausleihen nach wie vor zur Verfügung (außer mein Winterschlafsack ), aber hier will sich Zielperson 1 definitiv eigenständig ausrüsten und deshalb das "Rohmaterial" vom Discounter.
    Hinweis: am Wochenende hatte ich eine wärmere Schlafdecke, da hatte mein Forschungsdrang dann doch Grenzen 
    2.1 Isomatte
    Ganz klar gewinnt hier die Schaummatte Trekking M100 grau (5,99€) von Decathlon: 7mm dick, auf 130x49 cm gecuttet, sagenhafte 143g.
    Gehört auch zu meinem Repertoire der Isomatten, wenn es richtig leicht werden soll. Isoliert ganz ordentlich, durch die Alubeschichtung einigermaßen durabel.
    Etwas komfortabler, aber auch gleich mal fast 500g: DeePlee Luftmatratze. Hatte ich voriges Wochenende unterm Hintern, Wärmedämmung spricht ganz klar für den sommerlichen Einsatz, aber dank des Kissenteils für mich Seitenschläfer sehr komfortabel. In Jeff's Gemischtwarenladen ca. 26€.

     
    Fazit: die Schaummatte isoliert besser und schont das Budget, die Luftmatraze ist ungleich komfortabler (war schon eine Woche beim Camping mit Töchterchen von Zielperson 2).
    3. Behausung
    Nach einiger Recherche ist es ein 2x3m Tarp (MHF Mehrzweckplane Tarp, Operation Camo, derzeit 18,46€, amazon) geworden, welches ich zum erstem Mal am Wochenenden benutzt habe. Es fühlt sich sehr plasteartig an, die windigen Bedingungen auf dem Hügel waren für das dünne Material grenzwertig. 
    Komplett mit Firstleine und Heringssortiment 568g, solo ca. 371g (aber schon mit Paracord an den Ecken). 
     

    Gemischtes Fazit: mechanische Belastbarkeit fraglich, Plain Tarp ist auch nicht jedermanns Sache (Sicht,-, Regenschutz). Für den Notfall sicher okay, wenn die geplante Boofe oder Schutzhütte besetzt (oder zerstört) ist.
    Bei unserer Low-Budget-Tour plane ich mit vorhandender Unterkunft, da ich hier noch nicht die geniale (sichere) ) Idee habe. 
    Taugliche Billig-Heringe? Da habe ich noch nicht recherchiert. 
    Soviel zur Basisausrüstung, die restlichen Sachen gibt's andermal 
  6. Gefällt mir!
    Hi,
    konnte der @Trekkerling Deine Fragen ausreichend beantworten?
    Nun, aufgrund folgender Punkte hat sich das Gewicht des Phoenix Lite erhöht:
    Die Neukonstruktion der Schultergurte mit den zusätzlichen Schultergurttaschen, dem stufenlos verstellbaren Brustgurt und dem veränderten Schichtaufbau. Stabileres DCF am Boden und Rücken. Extra Strap am Deckel. Lastkontrollriemen Zum Teil andere Elastikeinfassbänder Und Einfassbänder im Inneren des Packs (Dies ist bei uns intern stets ein Politikum. Konstruktiv sind sie eigentlich nicht nötig. Aber nicht eingefasste Nähte sehen so unsauber und unfertig aus, dass der Ästhet in mir immer rebelliert und wir dann doch die Extrakosten, das Extragewicht und den Extraaufwand in Kauf nehmen.)
  7. Gefällt mir!
    Kartoffelbetonmischa reagierte auf German Tourist in Sentiero Italia   
    Nachdem ich mich hier im Frühjahr nach Zustand des Sentiero Italia erkundigt habe, bin ich den Weg mittlerweile fast komplett durch Italien gewandert - und habe dabei einen der spannendsten Fernwanderwege Europas entdeckt. Und das will ich euch nicht vorenthalten!
    Der SI zieht sich auf 7.000 km und verschiedenen Varianten durch das ganze Land - von den Alpen bis Sizilien und Sardinien. Dabei verläuft er oft auch parallel oder gar gleich mit dem E1 oder anderen bestehenden Fernwanderwegen wie dem Ligurischen Höhenweg oder der GEA. Während der E1 eher ein ziemlich totes Projekt zu sein scheint, kaum markiert ist und die Wege an vielen Stellen nur auf der Webseite des E1 existieren, war der SI erstaunlicherweise fast durchgängig markiert - aber nicht immer durchgängig passierbar ….
    Verläuft er identisch mit dem Ligurischen Höhenweg oder der GEA, ist die Markierung hervorragend und der Weg gut in Schuss. Weiter im Süden ist er zwar immer noch fast durchgängig markiert, aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Wegewart der Letzte war, der hier mal vor ein paar Jahren durchgegangen ist. Ich stand einige Male vor komplett wegerodierten Wegen oder völlig überwucherten Pfaden. Und wenn die Route mal auf Verbindungsstrecken über Straßen und durch Orte führte, fehlten die rot-weißen Markierungen ebenfalls.
    Zu meiner großen Freude konnte ichaber  feststellen, dass der CAI den Weg aktiv pflegt und weiterentwickelt! Einige Tracks, die ich mir noch vor meinem Aufbruch im Mai heruntergeladen hatte, waren im Oktober schon nicht mehr aktuell und auf der CAI-Webseite mit der neuen Wegführung ersetzt worden. Unattraktive Passagen werden so sukzessive verbessert.
    Die Route führt über den Alpenkamm über den gesamten Apennin bis nach Sizilien und verläuft daher größtenteils auf über 1000 Metern Höhe mit einem ständigen Auf und Ab einschließlich der entsprechenden Höhenmeter. Die Strecke durch die Alpen habe ich persönlich mir erspart und habe über den E1 durch die Poebene „abgekürzt“ - keine so gute Idee, hier mitten im Hochsommer durchzulaufen, aber als Thruhiker ist man halt nicht immer zur passenden Jahreszeit am richtigen Ort. Doch kaum hatte ich auf dem Ligurischen Höhenweg den SI erreicht, wurde es fast durchgängig richtig spektakulär, denn die Route bleibt immer oben auf dem Gebirgskamm. Ich persönlich kenne keinen anderen europäischen Fernwanderweg, der über eine so lange Strecke durchgängig so spektakulär und gleichzeitig einsam verläuft. Mir war auch nicht klar, wie viele grandiose Nationalparks und Naturreservate es in Italien gibt, durch die der SI immer wieder führt.
    Ich habe auf 2.400 km Italien keinen einzigen anderen Fernwanderer getroffen, wenngleich in den populären Nationalparks natürlich in der Hochsaison manchmal Heerscharen von Tagestouristen unterwegs waren. Von diesen Hotspots mal abgesehen war ich allerdings fast immer alleine. Das machte auch das Wildzelten extrem einfach! Aufgrund der Landflucht ist die Gegend entlang des SI kaum mehr besiedelt, doch die schon lange nicht mehr genutzten Steinmauer-Terrassen oder Köhlerplätze sorgten für easy wild camping, herrenlose Feigenbäume und verwilderte Weinstöcke für ein leckeres Zubrot am Wegesrand.
    Ich stieß auf erstaunlich viel freilaufendes Vieh: Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen, die allerdings oft von den Maremmano-Hütehunden begleitet werden - und mit denen ist nicht zu spaßen. Glücklicherweise sind diese Herdenschutzhunde gut erzogen und nicht aggressiv, sondern verteidigen nur ihre Herde. Auch von den Hofhunden wurde ich nur angebellt, aber nicht gebissen. Die Hunde sind auch notwendig, denn im Apennin gibt es jede Menge Wölfe und teilweise sogar Bären.
    Die meisten natürlichen Quellen sind gefasst, aber leider nicht vollständig in den OSM-Karten eingetragen. Das machte die Wasserversorgung schwierig und nicht planbar, obwohl es eigentlich genug Quellen gibt - nur weiß man halt im Voraus nicht genau, wo. Dasselbe gilt für die Proviantversorgung. Der Weg führt immer wieder durch kleine Dörfer, wo es noch kleine Läden oder eine Bar gibt - aber leider ist das nicht immer vorher genau zu recherchieren. Dennoch habe ich in der Regel immer nur Proviant für ein paar Tage tragen müssen.
    Die Route verläuft erstaunlich zivilisationsfern, führt aber an Unmengen von Wegkreuzen, Kapellen, Einsiedeleien und Heiligtümern aller Art vorbei. Mit viel Mühe könnte man den Weg auch ohne Zelt gehen und in Rifugios oder Dörfern übernachten. Je weiter man in den Süden kommt, desto billiger werden die Übernachtungsmöglichkeiten. Für ein Einzelzimmer habe ich in der Regel zwischen 30 und 40 Euro bezahlt und dafür wahre Paläste bekommen.
    Kurzum: Wer eine spektakuläre, zivilisationsferne und unentdeckte Route fernab der populären Destinationen sucht, ist hier genau richtig. Ein echter Geheimtipp! Für Anfänger ist der SI allerdings nicht geeignet. Es braucht schon etwas Pioniergeist, ein GPS-Gerät einschließlich Navigationserfahrung und teilweise eine Machete …
    Wer jetzt neugierig geworden ist: auf meiner FB-Seite (siehe Signatur) habe ich von unterwegs jeden Tag gepostet. Und natürlich beantworte ich hier auch gerne Fragen.
  8. Gefällt mir!
    Für alle Planungsnerds (die des Englischen mächtig sind) hat "GearSkeptic" eine sehr spannende Betrachtung der Ernährungsthematik im UL Bereich basierend u.a. aber nicht ausschließlich auf Kcal/Gewicht auf Youtube gestellt:
     
    In der Beschreibung findet sich auch die Auswertungsliste, die extrem viele Lebensmittel enthält und nach Gewicht & Kalorien aufschlüsselt.
     
    PS: Auch die restlichen Videos auf dem Kanal haben es m.M.n. in sich. Seien es Themen zur Pasteurisierung von Wasser statt Abkochens oder auch funktioneller Lebensmittel-Aspekte.

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