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Ultraleicht Trekking

mtb_squirrel

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  1. Ja, ein verdammt cooler Typ und definitiv ein Vorbild. Ich wünschte, ich könnte halb so viel unterwegs sein wie er! Auf seine Art mindestens genauso beeindruckend finde ich Heinz Stücke, von dem ich zu meiner Schande erst dieses Jahr erfahren habe. Da relativiert sich viel im Bezug auf moderne Ausrüstung wenn man sich anschaut, womit der sein Leben lang unterwegs war.
  2. Das ist genau auch mein Gedankengang 😀 Klar, Zorrocarry kenne ich. Das war eine der Inspirationen. Da das aber auf einen Rucksack angewiesen ist, der iirc leer 1,3 kg wiegt (+ Teile eines Sattelstützengepäckträgers, mit vermutlich auch noch mal mehreren Hundert Gramm) ist das alleine deswegen schon nix für mich. Meine 2 Ziele waren minimales Gewicht und minimale Zeit für den Modus-Wechsel zwischen Rad und Rücken (weniger als eine Minute). Beides habe ich erreicht: Die erste Version, die hier und gerade aktuell auch als „Reader‘s Rig“ auf Bikepacking.com zu sehen ist, wiegt, mit suboptimalem Material und umständlicher, meinen mangelnden Nähfähigkeiten geschuldeter Konstruktion, 600 g für den Rucksack + 131 g für Abstandshalter / innere Halterung + eventuell 110 g für die Innerbarends (falls man die nicht eh schon benutzt). Vom Gewicht her war das bei ähnlichem Volumen also schon in der Liga wie die Lenkertasche + Satteltasche von Ortlieb die ich vorher benutzt habe. An Version 2 arbeite ich gerade. Der Rucksack ist fertig und wiegt mit mehr Funktionalität jetzt 380 g, Abstandshalter / Halterung sollten unter 100 g landen und die Innerbarends entfallen als Anforderung. Der Moduswechsel war schon ganz am Anfang, als ich noch einen minimal modifizierten Decathlon Faltrucksack benutzt habe, deutlich unter der „magischen Minute“. In diesem Youtube-Video zeige ich den Weg vom Rücken zum Lenker und zurück. Mit Version 1 des MYOG Rucksacks hat sich da nichts getan, Version 2 sollte aber eher schneller werden weil 1 Handgriff entfällt. Ich werde es testen sobald die neue Halterung / Abstandshalter fertig ist. Die Entwicklung, inklusive lustiger Experimente mit der Kombination von Sattel- und Lenkertasche sowie Klickfix habe ich bei MTB-News zunächst im Thread „Bikepacking Hacks / Kniffe / Tricks“ und später in „KarstenCarry, minimales System für Rucksack am Rad“ dokumentiert. Zum Wintertreffen in Overath werde ich Rad & Rucksack natürlich mitbringen 😀
  3. Das ist mein Rad mit dem ich schon länger sehr glücklich bin. Das interessanteste daran ist wahrscheinlich der MYOG Lenker-Rucksack.
  4. Welchen Schlafsack hast Du denn?
  5. Meine These dazu: Einen Schlafsack kälter zu bekommen ist einfach & gewichtsneutral (zB RV auf, als Decke benutzen). Ihn wärmer zu bekommen ist hingegen schwer (im Sinne von mehr Gewicht, zB Inlet). Deswegen ist das Thema vermutlich für leichtere / kältere Schlafsäcke relevanter als für schwerere / wärmere. Subjektiv ist das auch genau meine Anforderung: Möglichst leicht & klein (Bikepacking -> mir bedeutet Volumen mindestens so viel wie Gewicht) für 3 Jahreszeiten.
  6. Ich beschäftige mich aktuell mit WM-Schlafsäcken. Die sind ja so ausgelegt, dass man die Daunen zwischen unten und oben verschieben kann ("continuous baffles"). Das klingt in der Theorie prima, könnte ich so doch einen leichten und kleinen Schlafsack (Summerlite oder gar Flylite) in einem größeren Temperaturbereich nutzen. Macht das aber irgendjemand wirklich? Ist das einfach? Wie lange dauert es? Wie viel Grad bringt es?
  7. Das ist mit 1,91 m, um 90 kg und einer Neoair Xlite Large (2021, iirc 6,4 cm hoch) sehr komfortabel. Die Variante für 2 Personen würde ich nicht wollen: Neben den 200 g Mehrgewicht wäre es vor allem das entsprechend fast 1/3 größere Packmaß (Zelt alleine, also ohne Gestänge & Heringe), welches mich abhält. Als weniger wichtige Nachteile fallen mir noch mehr Platzbedarf und längere Stöcke für den freestanding-mode ein.
  8. Ich mit 1,91 m und um 90 kg schlafe jedenfalls super drin. Im Hängemattenforum werden sie dir aber erzählen, dass das gar nicht geht, also weder von der Länge noch vom Stoff her. Und dann erst die Isomatte auf der ich drin liege, quasi physikalisch unmöglich 😉 Es scheint also Geschmackssache zu sein. Falls Du in NRW zum Wintertreffen kommst kannst Du gerne meine probeliegen. Ansonsten ist sie aber auch nicht zu teuer zum ausprobieren. Das war mein Ansatz und mir hat sie so gut gefallen, dass ich nicht weiter gesucht habe.
  9. Ich habe gerade mal alles ausgebaut und gewogen: Mit 426 g + 14 g Packsack liegt sie leider etwas über der Herstellerangabe von 395 g + 12 g.
  10. Findest du die 400 g jetzt viel oder ok? Falls letzteres: Ich bin der letzte der was gegen Dutchware hat, mein feines Tarp ist von da. Eine 400 g HM mit eingebautem Moskitonetz gibts aber auch deutlich günstiger: Meine HM von Cocoon wiegt auch so viel und gibts für unter 100 €. Da schlafe ich auch als eher großer Mensch seit 3 Jahren gerne drin. Es würde mich sehr wundern, falls Dutch da großartig was anderes baut. So dünne Stoffe sind halt eher stretchy, das muss man ausprobieren. Von der Fragestellung des Thread-Erstellers entfernen wir uns damit aber etwas, oder? Eine Idee: Ich hatte meine erste Test-Nacht um rauszufinden, ob ich überhaupt in einer HM schlafen kann in unserer Familien-HM mit Kopf-Moskitonetz gemacht. Sowas wäre doch vermutlich eher im Sinne des Threads: Leichteste HM ohne Netz 150-180 g, leichteste Aufhängung bisher 60 g, evt plus Karabiner 2x 10 g, und bei Bedarf noch ein Kopfnetz dazu. Ich habe eins von Seatosummit was wohl 23 g wiegt (bisher nicht nachgewogen) und durch seine engen Maschen auch die kleinsten Viecher fernhält. @khyal : Wie meinst Du das mit 2 mm Dyneema-Kordel doppelt? Der Belastbarkeit wegen, um es mit nem Knoten verstellen zu können oder noch anders?
  11. Für meinen Anwendungsfall tatsächlich nicht: Ich will ja nur komfortabler lesen. Als Kopfkissen zum schlafen habe ich, siehe weiter oben, schon was besseres für mich. Denkbar, aber imho nicht wirklich nötig. Gefühlt war sie ohne viel Mühe 90% voll.
  12. Dafür muss nichts modifiziert werden, zumindest nicht bei den 1l Platypus die ich habe: Die halten aufgepustet ziemlich gut die Form. Ich habs gerade direkt mal ausprobiert: Funktioniert.
  13. Das ist keine Pause, das ging im Sommer auch nicht. Zumindest nicht bis London. Flixbus hatte ich auch recherchiert. Die sind relativ günstig und ich hätte sie auch einfach gerne mal ausprobiert.
  14. Ich hatte die Fährverbindung auch in Betracht gezogen, irgendwas hatte mir aber da noch schlechter gepasst. Keine Ahnung mehr, was es war. Gerade habe ich mal nach Dover-Calais geschaut und zB bei poferries.com kannst Du als Einzelner Passagier als Fahrzeug einfach „Bicycle“ auswählen.
  15. Für das Gebiet der DB kann ich nur sehr raten, das Rad zu zerlegen und zu verpacken. Das geht auch UL und multi-use, hatten wir ja auch schon in nem anderen Thread iirc. Damit hast du nicht nur keine Kosten und kannst überall im Zug sitzen sondern vor allem bist du nicht durch das extrem kleine Kontingent an Plätzen beschränkt und stehst nicht blöd da wenn die Bahn mal wieder nicht funktioniert wie sie soll.
  16. Ich kann etwas zum Eurostar, also dem Zug der durch den Ärmelkanal-Tunnel nach GB fährt beitragen. Das habe ich dieses Jahr gemacht. Die Infoseite ist hier. Empfehlen kann ich es aber leider nicht wirklich. Es hat zwar letztlich alles geklappt, aber ich würde es nicht nochmal machen. Warum nicht? - Die nötige Vorlaufzeit war extrem lange (bei mir mehrere Wochen) - man muss das das Personen-Ticket schon kaufen bevor man erfährt, ob man an dem Termin überhaupt sein Rad mitnehmen kann - Die Karte fürs Rad war mit 45 Pfund teurer als die für mich - man muss das Rad 2 h bevor der Zug abfährt abgeben. Das hat bei mir dafür gesorgt, dass ich für die Anreise nach London 1 Tag und für die Rückreise sogar 2 Tage gebraucht habe - es müssen alle Taschen vom Rad entfernt werden. Ja, auch eine teilweise verschraubte Rahmentasche … Dazu kommen für mich noch 1 1/2 Zug-unabhängige, Brexit-bedingte Themen: - Ab nächstem Jahr braucht es irgendein Visa-artiges Dokument. Also wieder ein bisschen Kosten und Bürokratie mehr - Der eigene Mobilfunk-Tarif gilt in GB nur über eine, bisher immer verlängerte, Ausnahme-Regelung. Das wird vermutlich auch nicht ewig so bleiben Mir ist die Kombi zu doof und ich werde mich erstmal aufs EU-Gebiet beschränken. Da gibts auch noch jede Menge schöne Gegenden die ich noch nicht kenne.
  17. Vielen Dank für die Frage! Ich hätte gerne, zusätzlich zum Kopfkissen, eine Nackenrolle zwecks bequemerem lesen. Dafür werde ich jetzt, wo du mich auf die Idee gebracht hast, mal eine der drei 1l Platypus (leer!), die ich eh dabei habe probieren. 😀
  18. Meine Regenjacke lässt sich in ihrer eigenen Rückentasche verstauen. Dann hat sie genau das richtige Maß eines kleinen rechteckigen Kissens und eine angenehme Festigkeit um mir in der Kapuze des Schlafsacks als Kissen zu dienen (Rücken- & Seitenlage). Das funktioniert auch wenn sie feucht und dreckig ist. Je nachdem, wie kalt es ist kommt der Merino-Buff entweder als Bezug drüber oder ich trage ihn als Sturmhaube. So oder so ist er also zwischen Haut und Plastik.
  19. Sehe ich genauso. Im Sommer ist ein Mittagsschlaf in der HM absolut genial. Wenn man eine Hängematte dabei hat kann man sogar mal ohne Tarp überraschend drin übernachten (Schutzhütte oä). Diesen feinen Unterstand habe ich zB dieses Jahr an einem Trekkingplatz im Schwarzwald vorgefunden: (die HM ist zwar prima aber leider nicht XUL, deswegen lese ich hier interessiert weiter mit. Es waren schon coole Vorschläge dabei!)
  20. Hey, alles gut, noch brauchen wir keine Ausrufezeichen, finde ich 😀 Falls Du oder geneigte Mitleser für sich „leave no trace“ beanspruchen gibt es aber etwas zu lernen: Ja, man kann mit Hängematten Bäume beschädigen. Das ist nicht binär (Baum bleibt stehen / Baum fällt um) sondern graduell und hängt von mehreren Faktoren ab. Diese Faktoren sind: Gewicht des Schläfers, Art des Baums (und damit der Rinde), Dicke des Baums, Art der Aufhängung, Technik bei der Aufhängung. In diesem Video ist das angenehm unaufgeregt erklärt für alle die es genau wissen wollen.
  21. Genau mein Thread! Deine Aufhängung mag leicht sein, gut für den Baum ist sie aber nicht. Iirc haben manche Bäume ihre „Nährstoffleitungen“ direkt unter der Rinde und du schnürst sie damit im wahrsten Sinne des Wortes ab. Der Konsens für die Mindestbreite ist 1 inch, also 2,54 cm. Eine ultraleichte Aufhängung, die dieses Kriterium erfüllt war die von Hummingbird Hammocks mit 44 g. Warum „war“? Die Firma ist platt. Etwas ähnliches sollte sich aber problemlos finden oder bauen lassen. Ich hab bisher die leichtere Aufhängung von Cocoon. Die funktioniert einwandfrei und wiegt 72 g im Beutel.
  22. Hast du dazu nen Link? Ich würde das gerne lesen, aus beiden Gründen (Wasser anders erhitzen & Diskussionskultur).
  23. Wegen mir gerne, ja. @Patirou: Danke für die Korrektur! @Epiphanie: Das ist der Worst Case, ja. Auf Ansage. Mir persönlich würde die Aussage "Wenn Du 15 g Kohlenmonoxid aufnimmst bist Du sofort tot." schon reichen um es anderen nicht zu empfehlen. Die eigene Risiko-Abschätzung nimmt Dir aber nach wie vor niemand. Mit deiner Pointierung von Gefahren hast du natürlich auch recht. Was zB "Feuerzelte" angeht: Ich nehme an, da meinst du Jurten, Kohten etc.. Die sind nicht nur tausendfach erprobt sondern auch prinzipiell sicherer weil sich @kra oben in einem Punkt vertan hat, so weit ich weiß: CO ist nicht schwerer sondern leichter als Luft, zieht also durch den Rauchabzug ganz oben gut ab.
  24. So, wieder was gelernt: Ich habe mich gefragt, wie viel Luft wir eigentlich so brauchen. Natürlich ist sowas bekannt und es gibt einen Begriff dafür: Atemminutenvolumen Damit kann man dann den Bedarf für unsere angenommene 8 h Nacht ausrechnen: 7.800 ml / min bedeuten für 8 Stunden 7.8 l x 60 min x 8 h = 3.744 l Rechnerisch erstickt man also ohne Luftaustausch im angenommenen 3 m3 Zelt, auch ganz ohne zusätzliche Sauerstoff-Verbraucher. OT: Das ist vermutlich für den Winter mit mangelndem Luftaustausch durch Schnee in kleinen Zelten nicht ganz uninteressant. Was bedeutet das jetzt aber für den Taschenofen? Ich will hier ganz bewusst den schlimmsten Fall durchrechnen, also komplett unvollständige Verbrennung mit den dadurch produzierten 15 g CO von oben. Was passiert falls wir das komplett einatmen? Jetzt haben wir ja schon die WHO-Empfehlung gesehen, mir war aber nicht klar, was sie genau bedeutet. Was passiert, wenn sie (um wie viel) überschritten wird? Im Artikel über Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung bin ich unter „Hohe Konzentration und/oder Dauer“ fündig geworden: Da findet sich eine Tabelle, was bei wie viel CO-Anteil passiert. Um da den richtigen Eintrag zu finden habe ich jetzt die 15 g in den Anteil an der Luft umgerechnet: 3.744 l Luft * ~1,2 g = 4492,8 g 4492,8 g / 15 g = 299,52 1/299,52 = ~ 0,34 % Prima, damit kann man jetzt in der Tabelle schauen, was passiert. Dort steht: 0,32% : Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit in 5-10 Minuten. Tod innerhalb von 30 Minuten. Damit kann auch ich also nur noch von der Verwendung des Benzin-Taschenofens im Schlafsack abraten!
  25. Nein, das ist mir leider erst danach eingefallen. Nächstes Mal dann 😀
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