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Ultraleicht Trekking

mtb_squirrel

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  1. Das hatte @Patirou doch schon weiter oben geschrieben: Schlimmstenfalls 15 g, oder verstehe ich es falsch?
  2. @kra Danke für deinen Beitrag! Das ist ein gutes Beispiel wie man unter der Berücksichtigung der eigenen Parameter zu einer fundierten Einschätzung kommt, finde ich. Und @Patirou: Ich streiche das „Trotzdem“ aus meinem Satz weiter oben, übrig bleibt also nur meine Dankbarkeit, ohne Einschränkung! So verstehe ich es jetzt: Ich hatte mir die Sache zu einfach gemacht: Die mit Benzin betriebenen Öfen produzieren _im Normalfall_ (d.h. bei ausreichender Sauerstoffzufuhr!) kein CO. Noch mache ich mir für _mein_, eher zu gut als zu schlecht belüftetes, Zelt und _meine_ Art der Atmung (Mund und Nase liegen offen, Atmung also aus dem Schlafsack raus), _meinen_ luftdurchlässigen Schlafsack und _meine_ Kombination aus Wetter und Isolation (kein Schnee, kein erfrieren sondern nur unangenehme Kälte soll vermieden werden) keine Sorgen. Ich werde mich aber zu CO-Vergiftung einlesen.
  3. Alles gut 😀 Verglichen mit anderen Foren finde ich die Diskussion hier erfreulich sachlich und höflich. Das verstehe ich. So lange man es schafft, das als irrational zu erkennen ist imho alles gut. Problematisch, im Sinne von „alternative Fakten“ wird es, wieder imho, erst falls nicht. Beispiel: Ich persönlich habe immer noch manchmal Angst, wenn ich alleine draussen übernachte (wenn auch _viel_ weniger als beim ersten Mal). Zum einen mache ich es aber trotzdem, zum anderen würde ich niemandem erzählen, dass es unsicher ist. OT: Weiteres Beispiel: Im Laufe der Geschichte hat der Begriff „Fegefeuer“ auch für reichlich Assoziationen gesorgt und lange nachgewirkt.
  4. Den Wikipedia-Eintrag zu Taschenöfen, in dem bei den mit Benzin betriebenen steht, dass sie eben _kein_ Kohlenmonoxid (CO) produzieren. Ich hatte es einmal gepostet und @dermuthige hatte mich zitiert und sogar auch noch mal die Wikipedia verlinkt. Trotzdem vielen Dank für deine Rechnung, die Korrektur des Begriffs und die WHO-Angabe, genau so was würde ich gerne häufiger sehen! OT: Ich bin immer erschrocken, wie sehr Leute sich für (oder gegen) etwas begeistern können _ohne_ selbst einfachste Mathematik wie den Dreisatz o.ä. zu bemühen. Beispiel Rürup-Rente: Durchgerechnet kam ich mal auf eine garantierte Auszahlung in Höhe der Summe Einzahlungen, also mit 0 % Rendite so „gut“ wie ein Sparstrumpf …
  5. Zur Gefahr des erstickens kann ich _für mich_ sagen: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wieviel Sauerstoff zur Katalyse von 10 ml Benzin benötigt wird. Mein Schlafsack ist aber ziemlich luftdurchlässig. Das merke ich jedes Mal wenn ich ihn komprimiere. Gibt es Schlafsäcke bei denen das anders ist? Ja, solche mit wasserdichter Hülle (Beispiel: Quantum Pro, eine Option bei Cumulus. Meiner hat das nur an Kopf- und Fuß-Ende). Am Ende dieses Spektrums steht dann ein komplett luftdichtes Emergency-Bivy aus Folie. Das soll man ja schon so nicht komplett zuziehen soweit ich weiss. Wer das experimentell für sich erschliessen will kann sich ja mal den eigenen Schlafsack vor den Mund halten und versuchen, dadurch zu atmen (für meinen Schlafsack habe ich das gerade mal gemacht: Kopf- und Fuß-Ende: Keine Chance, Rest: Geht). Ich will, oder muss, hier niemanden überzeugen. Ich habe mich für etwas abseits der ausgetretenen Pfade interessiert, es recherchiert, es ausprobiert und es als tauglich befunden. Die eigene Einschätzung nimmt euch niemand ab oder weg! Ich würde mich aber freuen, falls wir hier (im Forum, nicht nur im Thread 😉) wissenschaftlich im Sinne der Aufklärung diskutierten. Also weniger Meinung, mehr Formeln und Experimente.
  6. Zwischendurch das Zelt zu trocknen lohnt sich: Aus aktuellem Anlass habe ich das nasse Zelt gestern mal nach dem abbauen und heute trocken gewogen: ~1100 vs 742 g! (Silpoly, jeweils im mitgelieferten Beutel und mit meinem MYOG Gear Loft, es stand vorher ne Stunde in der Herbstsonne und ich habs natürlich ordentlich ausgeschüttelt) Da hätte mich der Unterschied zum Modell wo auch Dach/Wände aus Silnylon sind interessiert. Ich würde da ob des hydrophilen Stoffs noch mehr Gewicht durch Wasser erwarten. Nachmessen kann ich es aber selbst nicht mehr, meins ist verkauft. Auch den Vergleich mit dem Rainbow LI aus DCF fände ich interessant.
  7. 92,5 cm, aufgeteilt in 2x 36,6 cm, 1x 15,3 cm, 2x 2cm Gestängespitze und 1cm Fuß. So wiegt eine Stange dann 70 g. Die 93 g sind zusammen mit dem zusätzlichen ungekürzten (also 40,6 cm) Stück.
  8. Nein. Lies mal weiter oben im Thread.
  9. Noch mehr zu den Porch-Mode- bzw Freestanding-Stangen: Auf Holzplattformen oder weichen Untergründen stehen sie besser wenn man einen Fuss baut. Ich habe eine Plastikkappe und etwas dünne Gummiplatte aus meinem Bastel-Fundus mit schwarzem Panzertape befestigt und bin sehr zufrieden. Im Freestanding-Modus lässt sich Staub und Dreck relativ leicht aus dem Zelt schütteln. Die Stangen haben sogar noch einen dritten Nutzen: Sie lassen sich auch prima mit den Ösen für Trekkingstöcke an den Seiten für die Stabilisierung bei starkem Wind benutzen. Die Länge der Stangen passt und die Gestängespitzen passen auch genau zu den Ösen. Das Gewicht der Stangen ist so wie ich sie gebaut habe mit 93 g / Stück recht hoch, zumal ja noch 2 Heringe und Abspannleinen dazukommen. Man sollte sich also recht sicher sein, dass man sie braucht. Das ist für mich der Fall bei längeren Trips mit unbekanntem Wetter und/oder Übernachtungsorten oder wenn viel Regen und/oder Wind angesagt ist.
  10. Wenn das Zelt nass ist und man nur kurz rein oder raus möchte kann man statt die Tür aufzurollen und mit dem Magneten zu fixieren sie auch einfach aufs Dach legen. Durchs Wasser und den Schnitt des Zelts haftet der Stoff gut aneinander.
  11. Mindestens die 3 Grad der Differenz zwischen dem Zeitpunkt wo ich mich hingelegt hatte und dem wo mir merklich kalt war. Ansonsten hat sich ja in der Zeit nichts verändert: Bewegt hatte ich mich vorher nicht großartig und die Verdauung kann auch nicht besonders aktiv gewesen sein. Ich werde den Ofen bis auf weiteres so einstufen wie meine Isojacke, bei der ich mit etwa 5 Grad Bonus rechne. Damit sollte ich auf der sicheren Seite sein weil die ~16 Watt Heizleistung deutlich mehr sind als der durchschnittliche Unterschied bei der produzierten Wärme im Ruhezustand zwischen Männern und Frauen. Aber noch mal zur Sicherheit wiederholt: Ich propagiere hier keine Experimente mit bewusst zu kalt gewähltem Schlaf-Setup! Es war für mich halt so, dass ich auf einer 2-wöchigen Tour im englischen Spätsommer meine Daunenjacke als Sicherheit dabei hatte aber nie gebraucht habe. Für sowas wäre mir der kleine Taschenofen mit insgesamt ~100 g und einem Bruchteil des Volumens halt lieber.
  12. So, letzte Nacht war es endlich kalt genug: Der Versuchsaufbau: Tarptent Rainbow (2024, nicht bekannt als das wärmste Zelt) Neoair Xlite (2021) Deuter Exosphere 0 (5 Grad Komforttemperatur) Als Handicap weil ich aus dem warmen Haus ins Zelt gegangen bin habe ich nach 14 Uhr nichts mehr gegessen. Mit meiner üblichen Schlafkleidung bei Kälte aus Kunstfaser-Sneakersocken, Merino-Unterhose, Kunstfaser-Kurzarmshirt und Merino-Rollkragenpullover habe ich erwartet, irgendwann zu frieren. Man könnte sagen: Das war der Plan 😉 Um 23 Uhr, also bei angesagten 6 und im Zelt gemessenen 7 Grad ging ich schlafen. Anfangs war es noch recht angenehm. Um 3 Uhr, bei 4 Grad im Zelt war es dann aber merklich kalt. Zunächst habe ich mich auf den Rücken gedreht und es war direkt merklich wärmer. Das konnte ich mir erst nicht erklären, aber im Nachhinein macht es Sinn: Die Isomatte isoliert in meinem Fall besser als der Schlafsack. Wenn also mehr vom Körper davon geschützt wird ist es wärmer. Schon mal interessant! Ich schlafe aber lieber auf der Seite und wollte ja den Taschenofen testen. Den hatte ich vorher mit ~10 ml Benzin befüllt und mir, aus Sachen die ich auf Tour auch immer dabei habe, einen Gürtel dafür gebaut. Den Gürtel habe ich gar nicht gebraucht: Der Taschenofen hat durch seine flache Form und die Fleece-Hülle super im Bund der Unterhose gehalten. Zwischen Haut und Ofen waren also die Hülle und das dünne KF-Shirt. Erst hatte ich den Ofen vorne am Bauch, weil ich dachte das wäre angenehmer wenn ich mich drehe. Schnell habe ich ihn aber an den Rücken gesteckt wo ich Kälte am schnellsten und unangehmsten wahrnehme. Da war er genau richtig. Mehrfach dachte ich, er wäre ausgegangen aber beim nachfühlen war er immer noch an. Und mir war nicht kalt im Schlafsack. Es ist also eine subtile Wärme, keinesfalls unangenehm, auch wenn der Ofen ohne Hülle kaum anzufassen ist. Gebrannt hat der Ofen mehr als 8 Stunden ohne nachzulassen. Die 10 ml würden also wie geplant auch für die ganze Nacht reichen. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und werde in Zukunft als Sicherheits-Reserve für einzelne kalte Nächte den Taschenofen mitnehmen.
  13. So, ich hoffe, ihr seid entweder satt oder in der Nähe von was zu essen 😉:
  14. Da kommen wir zu den viel beschworenen, aber vermutlich zu selten thematisierten oder gar erklärten, „Skills“ 😉 Ja, stimmt alles was du sagst. Trotzdem mache ich auf meinem ~60 g Teller aus Titan + 14 g Griff gerne Rührei mit Speck, gebratenen Lachs oder das fantastische Bananen-Omelette von @Michas Pfadfinderei. Wie das geht? Entweder (wo erlaubt!) ein Feuer machen, warten bis es etwas runtergebrannt ist und die Glut nutzen (direkt drauf oder zwei Holzstücke seitlich und dann da drauf). Wenn du den ganzen Boden erhitzt ist die schlechte Verteilung egal. Oder, und das klappt auch mit dem Gaskocher, die „Pfanne“ konstant bewegen. Mir helfen da die Radhandschuhe, die gleichzeitig auch meine Arbeitshandschuhe sind, ansonsten würde es wohl zu heiß. Zur eigentlichen Frage des Threads: Ja, du kannst auch einfach den Koch-Kram jeweils 2x mitnehmen. Ob das Gewicht und Volumen es wert sind musst du entscheiden. Ich würde aber zunächst versuchen, umzudenken. Beispiel: Meine „Pfanne“ ist viel zu klein, um 100 g Speck und 3 Eier gleichzeitig anzubraten. Deswegen brate ich erst den Speck an, lege ihn dann kurz auf seiner Packung beiseite, brate dann die Eier und zum Schluss kommt der Speck zum erwärmen wieder dazu. Dann kann ich alles zusammen essen.
  15. Ich mag Sachen die genau machen, was ich brauche. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. In diesem Fall: Tiefste Temperatur der letzten 24 h anzeigen, klein, leicht, einfach an etwas anderem zu befestigen, wasserfest nach IP67. Da ich am liebsten 3 Stück hätte (aussen, im Zelt, im Schlafsack) wären das aber 60$ (inklusive Versand, plus Zoll). Du hast das von Oria bzw ein baugleiches, nehme ich an? Falls nicht würde ich mich über einen Link oder eindeutigen Namen freuen. Unabhängig davon: Hast du es schon mal auf Tour mitgenommen? Ist es dabei auch mal nass geworden und hat das überstanden?
  16. mtb_squirrel

    1NITETENT

    Direkt nachdem ich in 2021 meinen ersten Overnighter auf einem wunderschönen 1nitetent-Platz bei sehr netten Leuten verbringen durfte habe ich unseren Garten auch angemeldet. Es waren schon öfter Gäste da und bisher ausnahmslos angenehm. Für mich war es, neben der Überzeugung etwas gutes zu tun, auch immer eine Bereicherung, in meinem Alltag etwas am Outdoor-Leben anderer teilzuhaben. In diesem Sinne: Falls ihr einen Garten habt: Einfach mitmachen, ist cool. Und falls eure Touren euch mal durch Gummersbach führen seid ihr herzlich willkommen 😀
  17. Darüber würde ich an anderer Stelle vermutlich genauso intensiv diskutieren. Mit ersterem habe ich einiges an Erfahrung, zu letzterem zumindest eine, hoffentlich fundierte, starke Meinung. Auf eure Lohnverhandlungen und den Bundeshaushalt habe ich hier aber denkbar wenig Einfluss, auf die Haltung gegenüber einer potentiellen neuen Nutzergruppe im Forum hingegen schon.
  18. Wahlweise als Denkanstoß oder einfach zum Spaß noch was allgemeineres zur Erleichterung von muskelgetriebener Bewegung durch Technik und Meinungen dazu: Die Tages-Marschleistung von römischen Legionären übertraf trotz archaischer Ultraheavy-Ausrüstung wahrscheinlich die des durchschnittlichen Foren-Mitglieds. Was die Legionäre wohl zu sub-5 kg Baseweight und Dyneema-Zelten sagen würden? Bei der Einführung der Gangschaltung am Fahrrad war die Expertenmeinung, dass das nur was für Invalide und Frauen sei. Noch heute gibt es Leute, die die schwierigsten Strecken ohne Gangschaltung bewältigen, gerade erst zB das Arizona Trail Race. Letztere halten oft eine aktuelle 12-Gang-Schaltung auch eher für Cheating. Hier im Thread wurde ja iirc schon erwähnt, dass Bikepacking als mögliches Sub-Forum durchaus kontrovers diskutiert wurde. Völlig klar: Mit einem Fahrrad ist man, bei gleichem Einsatz, mehrfach so schnell wie zu Fuß! Ich bleibe dabei: Wo Muskeln bei der Bewegung eine wesentliche Rolle spielen lohnt es sich, über Ausrüstungsgewicht zu diskutieren und es ist hier alleine deshalb imho schon gut aufgehoben. Über Ausrüstungs-Volumen und Outdoor-Fähigkeiten könnte man sich nebenbei auch mit Motorrad-Reisenden sinnvoll austauschen, aber das sprengt hier im Thread den Rahmen. Ich bin jedenfalls dankbar, dass Bikepacking hier aufgenommen wurde. Ich denke nämlich, dass es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen Trekking und Bikepacking gibt. Ähnlich denke ich auch über das Thread-Thema und würde mich freuen, hier im Forum in Zukunft auch mit Ebikern über Ausrüstung, Fähigkeiten und Routen zu diskutieren.
  19. Pro Fahrt hast du natürlich Recht. Pro Jahr aber nicht zwangsläufig: Ich hatte mir ~2010 ein recht gutes MTB gekauft und bin es in 10 Jahren in Summe und großzügig aufgerundet vielleicht 1000 km gefahren. Alleine mit meinem ersten EMTB bin ich in 3,5 Jahren 5000 km gefahren. Weil es in der Zeit immer mal wieder länger kaputt war hatte ich mir Anfang der Corona-Zeit noch ein zweites gekauft, die Gesamt-Fahrleistung wird also nochmal deutlich höher liegen. Zur Frage, warum wir hier überhaupt (mit dir) diskutieren: Für mich kann ich sagen, dass ich das Thema zwar für hoffentlich die nächsten 25 Jahre abgehakt habe bis mein Alter mich wieder in die Richtung bringt. Für andere würde ich mir aber wünschen, dass sie ähnliche Erfahrungen machen können wie ich. Dazu trägt manchmal auch die Haltung Dritter wesentlich bei. Auch wenn Du selbst dich vermutlich nie auf ein Ebike setzen wirst, magst du anderen zu- bzw abraten. Also hoffe ich, auch dich überzeugen zu können, dass Ebikes nicht vom Teufel kommen 😉
  20. Ich nehme an, dass diese gesellschaftliche Minderheit hier im Forum eine Mehrheit darstellt. Insofern finde ich das genau richtig.
  21. Mir reicht das ja schon, um es unterm Strich positiv zu finden. Ich freue mich für und über jeden Einzelnen, der draussen unterwegs ist. Letztlich auch fürs Gesundheitssystem. Wäre es noch besser, die Leute würden sich noch mehr & öfter anstrengen? Klar. Braucht man ein Ebike um Rad zu fahren? Auf keinen Fall. Kaufen Leute lauter Sachen, die sie eigentlich nicht brauchen. Na klar. Hilft ihnen das manchmal trotzdem? Ich denke schon. Für mich war & für meinen Nachbarn ist es so. Da bin ich absolut deiner Meinung. Bei Ebikes ist es mir ehrlich gesagt bis heute nicht aufgefallen, bei anderen Produkten und Politik aber schon.
  22. Dem liesse sich leicht abhelfen: Wohnst du nicht auch irgendwo um Köln herum? Ich habe dieses Jahr schon 2x mein „normales“ EMTB länger an Bekannte verliehen und biete dir das hiermit auch an 😀 Oder wir fahren mal meine Hausrunde in Gummersbach zusammen.
  23. Ich fahre so gut wie kein Ebike mehr (siehe auch weiter oben im Thread). Deswegen verkaufe ich mein teureres gerade, das zweite behalte ich für Touren mit der Familie (Kindersitz und/oder Kinderanhänger). Warum brauche ich kein Ebike mehr? Weil ich mittlerweile wieder fit genug bin. Wie bin ich so fit geworden? Durch viel Ebike-fahren 😀 Während der Ebike-Zeit habe ich mich oft komplett verausgabt. Diese Möglichkeit nimmt einem der Motor nicht, je nach Einstellung (Motor und persönlich) animiert er sogar dazu. Wenn ich Leuten meine Ebikes zum fahren gebe versuche ich immer, auch ein bisschen dieser Einstellung zu vermitteln: Es ist ein Fahrrad mit Hilfsmotor, kein Motorrad mit Pedalen. Der liebste Modus bei meinem normalen EMTB (150 mm Fully mit 27.5+ Bereifung) war mir immer „Tour“ (ohne „+“, Bosch). Der unterstützt linear mit 140% der Eigenleistung, man bekommt also sehr lange proportional das, was man reinsteckt. Auf dem Display lässt sich die aktuelle Eigenleistung darstellen. Damit macht bergauf fahren richtig Spaß. Durch die große Reichweite habe ich da eigentlich nie die Unterstützungsstufe gewechselt, auch nicht in der Ebene. Mein Fatbike bin ich hingegen 50 % komplett ohne Unterstützung und 50 % mit „Eco“ (auch Bosch) gefahren. Da stand Geschwindigkeit nicht im Vordergrund, das Rad ist eh schon langsam. Für mich war ein riesiger Pluspunkt am Ebike immer, dass ich eine vermeintlich schlechte Tagesform kompensieren konnte. Wenn ich dann erst mal draussen war habe ich das meistens gar nicht gebraucht, aber als Hilfe um überhaupt das Haus zu verlassen, gerade wenn das Wetter mies ist, war es Gold wert. Desweiteren kann man die gleiche Runde halt in kürzerer Zeit schaffen, also genau wie @martinfarrent vermutet. Durch die Familie bedingt habe ich im Alltag meistens nur Slots von 1-2 Stunden. Heute schaffe ich meine, mit der Zeit immer länger gewordene, Hausrunde auch ohne Motor in der Zeit. Früher aber halt nicht annähernd. Da widerspreche ich anhand meiner Geschichte enthusiastisch. Alles was eigene Anstrengung beinhaltet _kann_ man auch als Sport betreiben. Und falls man das tut wird man mit der Zeit fitter werden. Ich mache mir allerdings keine Illusionen, mit so einer Einstellung repräsentativ für Ebike-Fahrer zu sein. Noch ein anderer Datenpunkt dazu: Einer meiner Nachbarn ist ähnlich alt wie ich (irgendwas zwischen 40 und 50) und fährt EMTB. Bei einer gemeinsamen Tour hat er mal erzählt, wie ihn seine Verwandten deswegen immer aufziehen. Sein Kommentar: „Besser als auf dem Sofa sitzen und fernsehen oder mit der Playstation spielen, oder?“.
  24. Vielleicht ist meine Hose etwas für dich. Sie hat 2 RV-Taschen. In einer davon habe ich bei meiner zweiwöchigen England-Tour dieses Jahr dauerhaft den Reisepass, alle sonstigen Dokumente (zusammen mit dem Pass in 2 verschachtelten Ziploc-Beuteln) sowie mein Portemonnaie und zeitweilig noch mein Garmin-Navi transportiert. In der anderen war mein Smartphone in recht großer Outdoor-Hülle (dafür gibt es noch eine stretchige Tasche in der Tasche), ein kleiner Schlüsselbund und es wäre noch reichlich Platz gewesen. Ich finde das geräumig. Auch sonst mag ich die Hose: Stretchiges aber trotzdem robustes Gewebe das schnell trocknet. Reichlich Lüftungslöcher im Schritt für ein angenehmes Klima selbst wenn es sehr heiss ist. Und sie kostet nur 40 €! Falls das interessant klingt such mal bei Decathlon nach „Rockrider MTB Shorts All Mountain Enduro„
  25. Ja, das kann hinkommen, halt je nach den o.g. Parametern. Hier gibt es eine informative Übersicht, was verschiedene EMTB so an hm schaffen. Dabei wird zwecks Vergleichbarkeit immer die höchste Unterstützungsstufe gefahren. Die Tabelle lässt sich nach hm / kwh sortieren, listet aber leider nicht das Fahrergewicht mit auf. Hier fällt dann auf, dass vermeintlich die Räder mit den schwächsten Motoren die beste Effizienz bieten. Das liegt daran, dass die Geschwindigkeit ebenfalls nicht gelistet wird (beides ist aber meistens in den verlinkten Testberichten zu finden). 2000 hm kann man mit einem durchschnittlich starken EMTB (Bosch, Shimano, Brose) statt an einem Tag in 3-4 Stunden schaffen. Da wird dann schnell auch wieder die Begrenzung durch die Akku-Kapazität deutlich: Fährst du den ganzen Tag ist es kein Problem, 2 oder mehr Akkus pro Tag leer zu fahren (und entsprechend mehr hm zu machen). Deswegen haben meine EMTB Zusatzhalterungen für 1-2 weitere Akkus. Und sogar Räder mit eher weniger trainierten Fahrern als Zielgruppe haben teilweise 2 große Akkus (Beispiel: Riese & Müller Superdelite).
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