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Ultraleicht Trekking

StillerMitleser

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  1. Mein "Kochset" verdient den Namen nicht aber wir sind ja hier im XUL-Bereich: 1,5 Liter Gefrierbeutel in welchem mein Proviant drin ist. Wahlweise auch ein größerer Beutel oder zwei für geschmackliche Abwechslung, meist gefüllt mit selbstgemachtem Müsli/Porridgemischung/All-in-One Pulver (oft JimmyJoy) 1,5 Liter Gefrierbeutel zum Zubereiten und Essen, hier kommt das Zeugs rein und wird mit Wasser gemischt 1 Holzlöffel, wie er manchmal bei Eisdielen, Fast-Food-Ketten oder Fertigsalaten mit dabei ist. Gesamtgewicht ohne Inhalt schätzungsweise ~15 Gramm. Ich erspare euch die Fotos, weil das natürlich richtig traurig ist, aber es reicht mir in aller Regel für meine kleineren Trips. khyal hat diesen Beitrag moderiert: Dieser Beitrag wurde aus "X-UL Kochsets" verschoben, da es imho mehr Sinn macht, "Kocher-Kochsets" und andere "Zubereitungsmethoden" wie Cold Soaking in 2 getrennten Threads unterzubringen...
  2. Gebe ich dir vollkommen recht, gibt genug Sauereien von den großen Marken, man schaue nur auf Nestlé. Es gibt aber auch Marken, die durchaus ethisch vertretbar sind und man kann sicherlich auch nicht immer wissen, wer sich total daneben benimmt. Wenn es von TEMU und dergleichen kommt, kann man sich aber ziemlich sein, dass da nichts Gutes dahintersteckt. Ich will auch garnicht den moralischen Zeigefinger erheben, aber wahrscheinlich tut der Welt gut daran, wenn man versucht so gut wie es geht den ganz üblen Ausbeutern keinen zustäzlichen Nährboden zu geben.
  3. Interessantes Thema wie ich finde. Ich wollte als Azubi mal einen Urlaub in Nordkorea machen, um mir das Land mitsamt aller Kuriositäten mal aus der Nähe anzusehen (es war damals noch recht günstig). Die Geschichte mit Otto Warmbier und das Nachdenken darüber, was das für ein unmenschliches System ist, was ich dadurch noch unterstütze haben mich dann zum Glück davon abgehalten. Ich persönlich behaupte hier gar nicht die Goldlösung zu haben aber ich versuche mal meine Herangehensweise zu schildern. Ich verreise so gut wie nie ins Ausland, weswegen, ich da auch nicht viel mit in Berührung komme aber ich würde es vermeiden die schlimmsten Länder zu unterstützen und auch zum Eigenschutz würde ich in einige Länder nicht einreisen. Nachdem die Amerikaner so von der Rolle drehen, dass es schon Stress gibt, wenn ich das falsche Meme von irgendwelchen Holzköpfen auf dem Handy habe, hält sich meine Lust dort zu sein ohnehin in Grenzen, wenngleich ich dort gerne Familie besuchen würde. Bezüglich Ausrüstung ist es heutzutage extrem schwer etwas zu finden, was nicht Made in China ist. Ich versuche es zu vermeiden aber da muss ich sagen: Viel Glück! Grundsätzlich agiere ich da eher pragmatisch: Wenn es nicht anders geht, kommt es halt aus China, was soll ich machen? Generell ist jeder Kaufentscheidung von mir immer überlagert: Brauche ich das überhaupt? Dementsprechend kaufe ich es dann oder auch nicht. Beim Ali und TEMU bestelle ich aus Prinzip nicht und insbesondere bei TEMU und Konsorten sind die Produkte stellenweise gesundheitsgefährdend und unter Umständen aus Sklaven- oder Kinderhand. Das lässt sich bei größeren Herstellern nicht unbedingt vermeiden aber, das Risiko sowas zu unterstützen sinkt. Ich gebe nicht vor ein Heiliger zu sein, aber ich denke, indem man nicht jeden Mist kauft und auf Qualität setzt, tut man schon recht viel. Wenn ich dann noch die EU oder Länder außerhalb von China unterstütze, ist denke ich schon ein bisschen was getan.
  4. Klar, warum nicht? Wer sowas haben möchte, kann sich gerne bei mir melden. Das dauert ja nicht lange, so einen zu drucken und die Kosten für das Material bewegen sich im niedrigen Cent-Bereich. Da ist dann der Briefumschlag schon ein vielfaches teurer.
  5. Hab mal so Tentpegger (mir ist kein besserer Name eingefallen) für die MT900 Heringe vom Decathlon erstellt. Manchmal findet man auf Campingplätzen keinen guten Stein oder so und dann kann das ja ne Qual sein, die ollen Heringe in den Boden reinzubekommen (außerdem brauche ich eine Ausrede dafür, nen 3D-Drucker zu besitzen). Nimmt man in die Hand und drückt den Hering in den Boden, fertig! Gewicht: 10g. Zu finden auf Thingiverse auf: https://www.thingiverse.com/thing:7168262 Ist Public Domain License CC0, d.h. jeder kann damit alles anstellen. Sogar auf Etsy verkaufen oder so.
  6. An den AliExpress habe ich noch gar nicht gedacht, auf TEMU will ich gar nicht erst gucken. Aber die Alternative von dir ist natürlich ein gutes Stück günstiger als das Produkt von SOL. Bin eher ein durchschnittlicher Schläfer. Der 690 Gramm Decathlon Schlafsack reicht bei mir ca. bis auf 10 Grad komfortabel aus. Dabei schlafe ich normalerweise in hauchdünner Hose, Kuschelsocken und T-Shirt. Darunter wird´s dann kühl, sofern ich nur mit Tarp unterwegs bin. Für den Sommer reicht mir aber durchaus auch ein Fleece Inliner aus. Ich war mit Zelt und dem gleichen Schlafsack dieses Jahr im Hochsommer in der Kuseler Gegend campen und da war das Setup schon fast zu warm, ich war definitiv kurz vorm Schwitzen. Da war die Platzwahl aber auch richtig gut. Was ich für mich schon feststellen konnte: Mikroklima werden böse unterschätzt und Kältebrücken können die Hölle sein. Manchmal sind es die kleinen Details die über einen guten und schlechten Schlaf der Unterschied machen.
  7. Danke, werde ich machen! Der Tyvek Bivy hat allerdings keine Alu-Beschichtung, welcher die Körperwärme so stark reflektiert wie die SOL Bivys.
  8. Hat jemand mal den SOL Escape Bivy (light) ausprobiert? Ich hatte die Überlegung den mal für XUL-One-Nighter-Experimente zu nutzen, aber eben mal 80€ ausgeben just for fun ist dann doch happig. Meine Idee ist, den für im Sommer oder späten Frühling als Standalone-Lösung zu nehmen. Natürlich würde ich in Klamotten schlafen. Im Gegensatz zu den Mylar Bivys soll er ja atmungsaktiv(er) sein. Die Frage ist halt, wie anfällig ist der für Kondensation, wie gut hält er dann warm und knistert er eventuell laut? Auf Youtube habe ich schon gesehen, dass einige Wenige den als Standalone-Lösung nehmen, die scheinen aber eher hartgesotten zu sein und Steve Wallis hat so ein Teil mal im Winter benutzt, allerdings war das die 155 Gramm Variante und die ist wohl etwas eng und neigt zu Rissen. Die etwas größere Variante hat so 100 Gramm mehr. Das finde ich schon recht beeindruckend für einen "Schlafsack"-Ersatz.
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