smomb
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smomb reagierte auf Ocram0815 in Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/AusrüstungRondane ist wirklich schön ich war 2024 da für eine Nord-Süd Querung von Folldal nach Otta ich hatte 6 Tage geplant und war in 5 durch wenn ich mich recht erinnere. Ich hatte an den ersten Tagen starken Wind und Regen und musste einen Tag überwettern weil ich unbedingt auf den Rondslottet wollte. Es hat sich gelohnt die Aussicht da oben ist fantastisch und war das Highlight für mich. Gibt auch noch nen paar kleinere Wasserfälle die hübsch anzusehen sind. Im Süden war zudem auf jeden Fall mehr los der weg vom nördlichen Folldal dagegen war wunderbar einsam da bin ich in den ersten 2 Tagen keinem Menschen begegnet und die grimse Brücke und die der Fallfossen sind tolle erste Eindrücke gewesen. Wasser war nie ein Problem ich war Mitte August dort und hatte keinerlei Probleme mit Mücken das mag aber auch an dem starken Wind gelegen haben.
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smomb reagierte auf Ledertramp in Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/AusrüstungMoin,
gute Wahl. Ich war schon zweimal in beiden Parks und kann die nur empfehlen. MMn schöner als Jotunheimen und Vidda. Hier also meine Meinung:
Packliste sieht an sich gut aus. Was hat der Quilt für ne Komforttemperatur? Woher hast du das Zelt? Das ist doch immer ausverkauft Bitte berichten, wie es sich geschlagen hat, da kann es ordentlich stürmen. Bisschen viele Klamotten wären das für mich, aber ich bin da auch extrem.
Zu deinen Punkten:
1. Wenn wasserdicht, dann auch hoher Schaft. Wasserdichte Trailrunner sind Unfug, das Wasser kommt dir sonst von oben rein.
2. Beim ersten Mal hatte ich durchgehend um die 20 Grad, beim zweiten Mal eher so 5...yr.no ist die zuverlässige Quelle. Aber du hast in deiner Packliste auf jeden Fall genug Zeug dabei um nicht zu frieren.
3. Ich nutze die Hütten nie. Die meisten bieten auch keinen Strom soweit ich weiß. Es gibt natürlich ein paar bemannte Hütten, die dann auch Strom bieten. Ich hab immer ein, zwei Powerbanks dabei, je nach Länge der Tour.
4. 10 Tage ist viel für Rondane. Da wirst du schon kreuz und quer gehen müssen. Außer du machst nicht viel Strecke am Tag. Rondane ist überall schön. Ich mag besonders den Weg links am Rondvatnet vorbei und sehr nice ist auch vom Doralseter-Tal aus über Digeronden, Midtronden und Hogronden zu steigen. Schön, aber auch anstrengend ist dann auch der Weg zwischen Doralseter und Grimsdalshytta. Würde ich ungern bei Regen machen.
Im Dovrefjell unbedingt die Snohetta besteigen. Mega Tour. Wenn man danach abseits der Hauptroute durch den Park streift, kann man richtig alleine sein. Habe da 2022 mal eine Woche lang keinen anderen Menschen gesehen und auch keinen Empfang gehabt. Es lohnt sich, da einfach die Seitenwege abzugehen und auch mal den ein oder anderen kleineren Berg zu besteigen. Dabei kommt man oft unverhofft an schönen kleinen Seen vorbei.
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smomb reagierte auf Roland von Bremen in Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/AusrüstungNoch einen Punkt zur Navigation mit Kompass und Karte. Rechne mit aufliegenden Wolken, schwer erkennbarem Pfad und Steinmännchen, die sich gerne auch mal verstecken. Es kann passieren, dass du blind navigieren musst. Das geht, solltest du auf der Tour aber nicht zum ersten Mal machen.
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smomb reagierte auf BohnenBub in Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung1. Trailrunner: wasserdurchlässig oder wasserdicht?
Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen, weil sie einfach nur von persönlichen Vorlieben abhängt. Generell scheint mir die Region vergleichsweise trocken zu sein. Überhitzung in GTX Tretern wirst du im August vermutlich auch eher nicht haben. Insofern: Wie du magst.
2. Temperaturen im August
Statt anekdotischer Evidenz rate ich dir die wirklich gemessenen historischen Werte bei YR.no zu checken. Da kannst du für jedes Jahr und jeden Monat Durchschnitt- wie Tiefstwerte ausspucken lassen. Ich habe in Norwegen von Sommer bis Herbst immer T-Shirt + Fleece + Regenjacke dabei. In kälteren Lagen für Pausen und Camp eine Daunenjacke.
3. Stromversorgung
Schau in punkto Hütten mal bei ut.no/kart vorbei. Dort siehst du bei allen Hütten Informationen über vorhandene Infrastruktur. Bei den bedienten Hütten kann ich mir gut vorstellen, dass es normales Stromnetz gibt. Bei den unbewirtschafteten DNT Hütten quer durch Norwegen findet man mit etwas Glück aber mittlerweile doch recht oft einen Solar betriebenen USB A Ausgang.
4. Route
Auch da ist ut.no/kart für eine erste Orientierung eine prima Anlaufstelle.
Viel Spaß!
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smomb reagierte auf Epiphanie in Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/AusrüstungIch war noch nie in Rondane - in Norwegen allerdings schon öfter
Wegen den Trailrunnern, das ist ein religiös behaftetes Thema. Du brauchst halt einen Plan, was du machst, wenn es tagelang regnet und man auch noch durch das Moor oder einen Fluss läuft. zB Gefrierbeutel. Oder Goretex Socken. In den Subtropen bist du mit "lass es trocknen" sicher besser dran. Ich habe mich für meinen nächsten Norwegentripp (Hardangervidda) für über-Knöchel-GoreTex entschieden. Ich habe kein Problem damit 3 Tage in nassen Schuhen rum zu laufen, aber irgendwann is Schluss. Wetterbericht Finse sagt best case 18°C max, worst case 7°C max.... Wie siehts in Rondane aus -> yr.no was ist denn ein "Tarp Tent Sprint"? Ich habe keinen Plan wie du 10 Tage Essen in einen 35Liter Rucksack bekommen willst Schlaftabletten? Nimm lieber 4 Ibos mit. Ich finds cool das Du Dich für Ethanol zum desinfizieren entschieden hast. Wenn alles kacke ist, kann mans immer noch in den Tee schütten 😁 Cheers! (google mal "ultralight ethanolrezepte") Dein Klamottenplan ist ----- intransparent. Was du alles auf "Worn" hast ist deutlich zu warm, selbst für Norwegen. Dann ist da recht viel auf 0g. Du vermittelst den Eindruck als willst Du Dich mit Deinem Baseweight hervortun. Ich bin voll stolz auf Dich dass Du mit 3,8kg BW los ziehen willst. Voll! Aber diese Packliste ist für Dich und nicht für mich. Wegen mir kannst Du auch mit 30kg wandern.
Ich würde mir einen Satz Ersatzunterwäsche gönnen. Besonders Socken. Ansonsten kann man das mangels Gewicht schwer kommentieren. Windhose + Shorts sind häufig leichter als Zipperhose. Du hast keine Regenhose? Das kann unter 10°C auf dauer unangenehm werden Man ist hier übereingekommen dass ein Benzinwärmer LEBENSGEFÄHRLICH in einem Zelt ist. LEBENSGEFÄHRLICH!! Aber... vielleicht ist Dein Zelt auch einfach besser belüftet 😉 Die UL Standard Lösung wären tatsächlich eher eine Wärmeflasche, Du musst halt aufpassen dass deine Trinkflasche beim auffüllen nicht wegschmilzt - der Charme daran ist dass Du Dir den Wärmer gewichtsmäßig sparst, eine Flasche hast du eh dabei Stromversorgung - mir reichen 10.000mA so 2-4 Tagen - dann versuche ich mal einen Campingplatz oder Unterkunft mit DUSCHE zu erreichen Happy Trails!
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smomb reagierte auf traveloors in Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/AusrüstungHey,
für erste Inspiration kannst du mal in den Beitrag von Sebastian schauen, der ein paar Tage nach dir in den Rondane will:
Entsprechend gleich die erste Frage: Ich sehe auf der Liste kein Insektenspray. Hast du vor keins mitzunehmen oder vergessen?
Wir waren vor ein paar Jahren im Juli da und da hatte es ordentlich Mücken. Was es auch hatte waren Altschneefelder. Vor allem wenn du oberhalb der Baumgrenze unterwegs sein willst, wäre das ein Aspekt der sich vll auf deine Schuhwahl auswirken könnte.
Ansonsten viel Spaß!
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smomb reagierte auf nivi in 2P DCF Einwandzelt (~600g) – Konzept & FragenHey! Sehr cooles Projekt und sehr beeindruckend, wie viele Gedanken du dir schon gemacht hast. Ich habe ein paar Anregungen, die hoffentlich nicht zu kritisch klingen, denn ich möchte dich auf keinen Fall entmutigen 🙂
Ich glaube nicht, dass die Carbonstäbe wirklich zur Windstabilität beitragen werden. Soweit ich weiß, werden solche Stäbe, die nicht nur "wohnraumvergrößernd" wirken sollen, schräg aufgestellt, damit sie die Kräfte auch auffangen können. Wie wäre es, wenn du den 80cm Mittelstab durch ein zweites paar Trekkingstöcke ersetzt? Das macht das Ganze stabiler und du sparst dir auch nochmal etwas Gewicht Die Flächen der Türen und der herausgezogenen Flächen an Kopf- und Fußende können so nicht auf Spannung gebracht werden. Bei dreieckigen Flächen geht das immer, bei viereckigen aber nur, wenn zwei Kanten in einer Ebene liegen. Die Abspannleinen der Trekkingstöcke und des 80cm Mittelstabs müssen relativ lang sein, damit sie einen Vorteil gegenüber der Abspannung über die Zeltfläche bringen. Dann hast du aber das Problem, dass der untere Abspannpunkt (am Saum) wenig Spannung auf die Fläche bringt. Hier würde ich vielleicht einfach zwei Heringe einplanen. Generell denke ich, dass man bei der Kontruktion (6 Carbonstäbe, 10cm Abstand vom Fly zum Boden), den Maßen (2-P Zelt) und den Materialien (0.51 DCF, 3C Reißverschluss) ein paar Abstriche bei der Stabilität machen muss. Aber ich hatte deinen Beitrag jetzt auch so gelesen, dass dir das bewusst ist 🙂
Wenn der Abspannpunkt gut gemacht ist, fliegt wahrscheinlich als erstes der Hering. Häufig sieht man aber unterdimensionierte Abspannpunkte, die dann ausreißen. 1mm Dyneema ist daher auf jeden Fall ausreichend reißfest. Bei 1mm ist wahrscheinlich eher das Problem, einen passenden Line-Loc zu finden. Alternativ könntest du es mit Knoten versuchen.
Ich hatte vor einem Jahr mal recherchiert und leider keine EU-Bezugsquelle gefunden 🙁
Ich würde für Stäbe immer eine Art Tasche nähen, damit sie nicht verrutschen können und dir an anderer Stelle durch das DCF stechen. Aus DCF habe ich das noch nicht gebaut, deswegen kann ich nicht so viel dazu sagen, ob man das auch gut kleben kann. Aber vielleicht lohnt es sicht, an dieser Stelle die Nähmaschine auszupacken.
Die Methode ist wahrscheinlich relativ einfach umzusetzen und du hast den Vorteil, dass du die Stäbe leicht herausnehmen kannst. Beim Tarptent Dipole wird, glaube ich, eine Öse im Gurtband verwendet.
Viel Erfolg bei der Umsetzung! 🙂
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smomb reagierte auf waldradler in 2P DCF Einwandzelt (~600g) – Konzept & FragenSpannendes Projekt! Und eine tolle Skizze. Womit hast Du die erstellt? Inhaltlich fallen mir nur zwei Punkte auf:
- 1mm Dyneema wird zwar nicht brechen, ist aber super dünn. Knoten kann man das kaum, bzw. unter Einsatzbedingungen dann die Knoten nur schlecht wieder aufbekommen. Das "Handling" der Leinen ist m.E. nicht ganz unwichtig, sonst ist es irgendwann stupid light. Bewährt ist z.B. Zingit mit 1,75mm und 1,7g/m.
- Die Verstärkungen an den Abspannpunkten würde ich sogar aus dem schwereren 0.7 DCF machen und auf alle Fälle doppelseitig. Mir ist in Schweden mal ein Abspannpunkt direkt an der Verstärkung gerissen, der nur mit 0.51 DCF doppelseitig verstärkt war. Das 0.51er ist für die Flächen in Ordnung, aber da wo größere Kräfte wirken, braucht man mehr Dyneema-Fäden im Gewebe.
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smomb hat eine Reaktion von scissorsmountain erhalten in 2P DCF Einwandzelt (~600g) – Konzept & FragenLiebes Forum,
ich lese hier schon eine Weile still mit und starte nun nach etlichen kleineren MYOG Projekten mein erstes Zelt MYOG-Projekt. Mein Ziel ist ein geräumiges 2-Personen-Zelt, das auch bei Wind nicht gleich kollabiert – ein Problem, das ich mit 185cm Körpergröße bei vielen "Duplex-Style"-Zelten habe, wo mir das Außenzelt auf den Kopf oder den Schlafsack gedrückt wird.
Als sportliche Herausforderung peile ich ein Gesamtgewicht von ca. 600g an.
Ich habe ein Konzept für ein einwandiges DCF-Zelt entwickelt und würde mich riesig über euer Feedback zu meinem Plan und meinen spezifischen Fragen freuen.
Das Konzept (siehe Skizzen)
Typ: Einwandiges 2P-Zelt
Fly: 0.51 DCF (im Plan hellgrün)
Boden: 0.7 DCF (Bodenwanne mit 220 cm Länge, 145 cm Breite)
Auszug aus Reddit:
RBTR hat CT1E.08/K.18 laminat im Angebot. Ich werde mal bei ExTex anfragen ob ihr 0.75 DCF diese Spezifikation hat.
Mesh: NS50 Noseeum
Struktur:
2x Trekkingstöcke (auf 125 cm) als Hauptstützen.
4x CFK-Stäbe (8x7mm) an den Ecken der Bodenwanne (je 500 mm).
2x CFK-Stäbe (8x7mm) mittig an Kopf- und Fußende (je 800 mm).
Design-Idee: Durch die vielen Stützen erhoffe ich mir relativ kurze Kanten der Zelt Paneele, die im Wind stabiler stehen, weniger "flattern" als große Flächen und auch geringer Kräfte dadurch abbekommen. Zusätzlich sollten die Stützen extrem großzügige Kopf und Fuß Freiheit erlauben.
Geplante Umsetzung & Details
Verarbeitung: Das Zelt soll komplett geklebt (nicht genäht) werden.
Klebeband: Ich tendiere zu 20mm Transferklebeband welches durch Druck aktiviert wird – 3M 9482PC (~1g/m) oder 3M 9457 (~0.5g/m) statt des schweren 9485PC(~2.6 g/m). Meine Recherche ergab, dass die Scherkräfte mindestens gleich hoch sind, nur die Schälkräfte geringer.
Cat-Cuts: Die Linien (in der Skizze rot) denke ich werde ich wohl als Catenary Cuts ausführen müssen, um alles straff zu bekommen. Ich plane ein Mockup aus Malerfolie.
Mesh-Befestigung: Das NS50-Mesh würde ich an einen schmalen Streifen 0.51 DCF nähen und diesen Streifen dann an Bodenwanne und Fly kleben.
Belüftung: Das Fly endet rundherum 10 cm über dem Boden, um Kondensation hoffentlich in Schach zu halten.
Türen/Apside: Zwei Türen mit 70 cm tiefen Apsiden, verschlossen mit je 1m YKK AQUAGUARD 3C.
Mesh-Türen: YKK 2.5C Reißverschluss.
Abspannleinen: Ich dachte an 1.5mm oder sogar 1mm Dyneema. Die 90kg Bruchlast von 1mm Leinen klingen für mich nach mehr, als die Heringe oder Abspannpunkte je halten werden.
Meine Hauptfragen & Unsicherheiten
Hier bin ich am unsichersten und hoffe auf eure Expertise:
Klebeband: Habt ihr Erfahrung mit den leichteren 3M-Tapes (9482PC / 9457)? Ist die geringere Schälkraft in der Praxis ein Problem, oder reicht die (gute) Scherkraft für die Zeltnähte aus?
Abspannleinen: Ist 1mm Dyneema ausreichend oder "spart man hier am falschen Ende"? Geht eher der Hering, die Leine oder der Abspannpunkt am Zelt kaputt?
Mesh-Bezugsquelle: Kennt jemand eine Alternative zu Ripstop By The Roll (RBTR) für NS50 Noseeum, idealerweise innerhalb der EU?
Verstärkungen (Stöcke & 80cm Stäbe): Das ist mein größtes Fragezeichen.
Die 80cm Stäbe sollen innen liegen (wie beim Zpacks Pivot Duo).
Meine Skizze zeigt, wie ich mir die Verstärkung für die Trekkingstock-Spitzen und die 80cm-Stäbe vorstelle (mit Patches auf Innen- & Außenseite). Ist das sinnvoll?
Loop-Technik: Ist es besser, einen Loop (Gurtband/DCF) außen auf den Patch aufzunähen ODER (wie bei MontMolar gesehen) einen DCF-Loop zwischen Patch und Zelt-Fly einzukleben?
Verstärkungen (Abspannpunkte):
Was ist "best practice" und am leichtesten?
Zpacks schreibt in der Artikelbeschreibung für ihre Patches: für "light duty" nur einen 7cm-Patch auf einer Seite, für "heavy duty" immer einen Patch auf beide Seiten kleben und den Loop dann durch alles (Patch-Fly-Patch) durchnähen.
Befestigung der 50cm Eck-Stäbe: Hier bin ich komplett unsicher. Ich habe beim Decathlon MT900 (Tarptent-Design) gesehen, dass die Stangen in kleine Taschen/Aufnahmen am Gurtband der Abspannung gesteckt werden. Ist das eine gute Methode? Wie würdet ihr diese Ecken konstruieren?
Ich bin für jeden Tipp, jede Warnung vor typischen Fehlern und alle "Lessons Learned" dankbar!
Vielen Dank schon mal!
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smomb hat eine Reaktion von wilbo erhalten in 2P DCF Einwandzelt (~600g) – Konzept & FragenDankeschön für den Hinweis - ich hoffe durch die Malerfolie Prototypen das Schnittmuster und Catcuts dann genau hinzubekommen.
Meine erste Gewichtsabschätzung ist hier:
Es ist kein Extra Gewicht für Taschen für die Carbonstangen enthalten. Ich hoffe sie von innen gegen das Fly drücken zu können und dies über die "Reinforcements for Hiking&CFK Poles" lösen zu können. Und am unteren Ende nur einen Abspannpunkt zu nutzen und die CFK Stäbe unten in/auf den Gurt des Abspannpunktes zu setzen - ähnlich zur Decathlon Lösung.
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smomb hat eine Reaktion von khyal erhalten in 2P DCF Einwandzelt (~600g) – Konzept & FragenLiebes Forum,
ich lese hier schon eine Weile still mit und starte nun nach etlichen kleineren MYOG Projekten mein erstes Zelt MYOG-Projekt. Mein Ziel ist ein geräumiges 2-Personen-Zelt, das auch bei Wind nicht gleich kollabiert – ein Problem, das ich mit 185cm Körpergröße bei vielen "Duplex-Style"-Zelten habe, wo mir das Außenzelt auf den Kopf oder den Schlafsack gedrückt wird.
Als sportliche Herausforderung peile ich ein Gesamtgewicht von ca. 600g an.
Ich habe ein Konzept für ein einwandiges DCF-Zelt entwickelt und würde mich riesig über euer Feedback zu meinem Plan und meinen spezifischen Fragen freuen.
Das Konzept (siehe Skizzen)
Typ: Einwandiges 2P-Zelt
Fly: 0.51 DCF (im Plan hellgrün)
Boden: 0.7 DCF (Bodenwanne mit 220 cm Länge, 145 cm Breite)
Auszug aus Reddit:
RBTR hat CT1E.08/K.18 laminat im Angebot. Ich werde mal bei ExTex anfragen ob ihr 0.75 DCF diese Spezifikation hat.
Mesh: NS50 Noseeum
Struktur:
2x Trekkingstöcke (auf 125 cm) als Hauptstützen.
4x CFK-Stäbe (8x7mm) an den Ecken der Bodenwanne (je 500 mm).
2x CFK-Stäbe (8x7mm) mittig an Kopf- und Fußende (je 800 mm).
Design-Idee: Durch die vielen Stützen erhoffe ich mir relativ kurze Kanten der Zelt Paneele, die im Wind stabiler stehen, weniger "flattern" als große Flächen und auch geringer Kräfte dadurch abbekommen. Zusätzlich sollten die Stützen extrem großzügige Kopf und Fuß Freiheit erlauben.
Geplante Umsetzung & Details
Verarbeitung: Das Zelt soll komplett geklebt (nicht genäht) werden.
Klebeband: Ich tendiere zu 20mm Transferklebeband welches durch Druck aktiviert wird – 3M 9482PC (~1g/m) oder 3M 9457 (~0.5g/m) statt des schweren 9485PC(~2.6 g/m). Meine Recherche ergab, dass die Scherkräfte mindestens gleich hoch sind, nur die Schälkräfte geringer.
Cat-Cuts: Die Linien (in der Skizze rot) denke ich werde ich wohl als Catenary Cuts ausführen müssen, um alles straff zu bekommen. Ich plane ein Mockup aus Malerfolie.
Mesh-Befestigung: Das NS50-Mesh würde ich an einen schmalen Streifen 0.51 DCF nähen und diesen Streifen dann an Bodenwanne und Fly kleben.
Belüftung: Das Fly endet rundherum 10 cm über dem Boden, um Kondensation hoffentlich in Schach zu halten.
Türen/Apside: Zwei Türen mit 70 cm tiefen Apsiden, verschlossen mit je 1m YKK AQUAGUARD 3C.
Mesh-Türen: YKK 2.5C Reißverschluss.
Abspannleinen: Ich dachte an 1.5mm oder sogar 1mm Dyneema. Die 90kg Bruchlast von 1mm Leinen klingen für mich nach mehr, als die Heringe oder Abspannpunkte je halten werden.
Meine Hauptfragen & Unsicherheiten
Hier bin ich am unsichersten und hoffe auf eure Expertise:
Klebeband: Habt ihr Erfahrung mit den leichteren 3M-Tapes (9482PC / 9457)? Ist die geringere Schälkraft in der Praxis ein Problem, oder reicht die (gute) Scherkraft für die Zeltnähte aus?
Abspannleinen: Ist 1mm Dyneema ausreichend oder "spart man hier am falschen Ende"? Geht eher der Hering, die Leine oder der Abspannpunkt am Zelt kaputt?
Mesh-Bezugsquelle: Kennt jemand eine Alternative zu Ripstop By The Roll (RBTR) für NS50 Noseeum, idealerweise innerhalb der EU?
Verstärkungen (Stöcke & 80cm Stäbe): Das ist mein größtes Fragezeichen.
Die 80cm Stäbe sollen innen liegen (wie beim Zpacks Pivot Duo).
Meine Skizze zeigt, wie ich mir die Verstärkung für die Trekkingstock-Spitzen und die 80cm-Stäbe vorstelle (mit Patches auf Innen- & Außenseite). Ist das sinnvoll?
Loop-Technik: Ist es besser, einen Loop (Gurtband/DCF) außen auf den Patch aufzunähen ODER (wie bei MontMolar gesehen) einen DCF-Loop zwischen Patch und Zelt-Fly einzukleben?
Verstärkungen (Abspannpunkte):
Was ist "best practice" und am leichtesten?
Zpacks schreibt in der Artikelbeschreibung für ihre Patches: für "light duty" nur einen 7cm-Patch auf einer Seite, für "heavy duty" immer einen Patch auf beide Seiten kleben und den Loop dann durch alles (Patch-Fly-Patch) durchnähen.
Befestigung der 50cm Eck-Stäbe: Hier bin ich komplett unsicher. Ich habe beim Decathlon MT900 (Tarptent-Design) gesehen, dass die Stangen in kleine Taschen/Aufnahmen am Gurtband der Abspannung gesteckt werden. Ist das eine gute Methode? Wie würdet ihr diese Ecken konstruieren?
Ich bin für jeden Tipp, jede Warnung vor typischen Fehlern und alle "Lessons Learned" dankbar!
Vielen Dank schon mal!