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Ultraleicht Trekking

Pitz

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  1. Die Handspritzen gibt es auch mit eingebautem Dauerfeuer, dann muss man nichts basteln. Nur so als Tipp, habe ich neulich sogar für 3,99 beim Woolworth gesehen. Ich selber bin gerade dabei mir meine Indoor - Waschgelegenheit zu basteln. Derzeit besteht sie aus herausklappbaren Falt - Silikonschüssel , 3 Liter PET - Flasche als Abwassertank und eine noch zu besorgende 5 Liter Gartenspritze. Habe leider da noch keine mit Fixierung gefunden, also entweder was basteln oder weitergrübeln... Ich versuche immer alles so zu bauen, dass es sich gut ins Auto einpasst, und die 5 Liter Flasche passt genau hinter zwischen Tischbein und Hechtür, so dass ich immer noch mein Mountainbike ins Fahrzeug bekomme. Viel einfacher wäre natürlich eine Aussenlösung zum Waschen wie Ihr sie habt in eurem Bus, ich möchte aber für Innenstädte eine komplette "Stealth" - Lösung haben, so dass ich alles innerhalb des Fahrzeuges veranstalten kann.
  2. wie gesagt, ich würde keinen unterbau machen, dadurch hast du im Focus keine Sitzhöhe mehr. Und Sitzhöhe ist eigentlich das wichtigste, deswegen habe ich mir auch einen Dokker gekauft und keinen Kombi. Ich lad nachher mal ein paar Bilder hoch, leider nur gemacht nach dem "Bau", aber es ist sowieso extrem spartanisch und billig geworden.
  3. je weniger drin ist, desto mehr platz hast du an Regentagen im Inneren. Gute Idee mit dem Dachfenster, ich nehme an das hast Du nachträglich eingebaut? Halte ich für sinnvoller als ein Seitenfenster, wegen des "Stealth" - Characters. Aber was ist in dem Handwagen drin auf dem letzten Foto?
  4. Interessant. Den hatte ich mir vor einigen Jahren auch mal angeschaut. Der hat ja einen sehr geringen Verbrauch und ist noch halbwegs bezahlbar, aber ich dachte damals eigentlich der ist zu kurz zum liegen, wie eigentlich sehr viele der etwas kleineren Kombis. Oder hast du vorne die Sitze modifiziert, damit es geht? Hast du in deinem Focus bei umgeklapter Rückbank eine ebene Fläche? Wenn ja, und du nicht sowieso mit Unterbau arbeiten musst, warum nutzt Du keine Euroboxen? Vorteil: Die kommen nachts einfach unter/auf/neben das Auto, sind absolut wasserdicht mit richtigem Deckel und es lässt sich gut Ordnung halten. So plane ich es auch in meinem Dokker, ich werde versuchen mal Fotos zu finden, habe aber nur ein paar während der Bauphase gemacht. Was mich im Twingo immer gestört hat, war die fehlende Sitzhöhe. Deswegen habe ich dann sogar beim aufstehen im Winter immer das Sonnendach aufgemacht, um mich umziehen zu können. Hätte ich die Handwerkerversion vom Dokker, hätte ich es wohl so gemacht wie der Isländische Autoverleih: Zum Glück lebe ich ja in den Alpen. Brauch teilweise nicht mal das Auto, kann von der Wohnungstür einfach los gehen. Mit einem kleinem Auto kannst Du mal schnell in die nächste Stadt fahren bei miesem Wetter und einen Tag in einem Cafe verbringen. Oder Schwimmbad, Bibliothek, was auch immer. Das ist wie beim Ultralight - Trekking der unglaubliche Vorteil der kleinen Camper. Du bist viel flexibler.
  5. Zu zweit ist der Dokker eigentlich zu klein. Deswegen habe ich für zwei Personen auch nur eine Not - Übernachtungsmöglichkeit eingebaut. In der Regel wird es ein Ein - Personen Camper bleiben. Bei Interesse kann ich mal Fotos machen oder suchen. Man darf Kritik nie persönlich nehmen. Wenn jemand meine Sache (sachlich) kritisiert, habe ich sein Interesse erweckt. Man sollte es also sportlich sehen. Ich will Standheizungen auf kleinen Fall schlecht reden oder sie als überflüssig abtun. Natürlich ist die Motorheizung keine vollwertige Alternative. Je kleiner das Fahrzeug aber ist, desto eher sollte man sich das überlegen, ob es die Standheizung braucht. Die China Heizungen sind einfach sehr billig, das verlockt wahrscheinlich viele, sie einzubauen.
  6. Thilo kannte ich bzw seinen Kanal. Auf mich wirkt er sympathisch. Habe ihn auch mal etwas gefragt, da kam gleich eine sehr nette Antwort. Den Golf - Ingenieur kannte ich nicht, aber auch er wirkt auf mich authentisch. Von Rene Kreher kann ich das nicht sagen. Ich habe natürlich einige seiner Videos geschaut da er ja das gleiche Auto fährt wie ich. Das kann eigentlich so nicht stimmen was er in seinen Videos erzählt, weil es keinen Sinn ergibt. Ich glaube ihm nicht, dass er Vollzeit in seinem Auto lebt, aber als ich dann ein paar harmlose Fragen stellte, wurde ich sofort geblockt. Leider ist dies ein Problem von Youtube, es geht oft nur um Clickzahlen, nicht um die Abbildung der Realität. ja, ich liebe diese Videos dieser Amis. die können sich viel mehr ausleben als wir, bei uns ist es doch schon schwierig den Vordersitz auszubauen wegen irgendwelcher Airbag - Fehlerspeicher und dem kommenden TÜV - Besuch... Problem leider: Die Videos werden meist nicht im harten Reisealltag präsentiert, sondern schön aufgeräumt und sauber. Aber die Ideen die in diesem Video umgesetzt werden sind schon nicht schlecht finde ich. Ja, genau das ist auch mein Grundanliegen. Möglichst so konstruieren, dass man überall schnell im Bett liegt um sich auszuruhen, ohne große Umbauaktionen. Dafür ist es aber bei kleinen Campern wichtig, sich u beschränken. Was bei mir unbedingt mit muss, ist das Mountainbike. Das Gute ist, dass es am Zielort einfach angeschlossen wird außerhalb des Fahrzeuges. Aber Schon wegen des Platzes für das Radl muss ich mich innen beschränken. Den Platz habe ich dann innen am Zielort. Hast Du denn dein Auto schon welches Du ausbauen willst? Bleibt es das Auto auf deinen Fotos unten? Was ist das für ein Kombi? Als Tipp empfehle ich Dir, vor dem Ausbau ausführlich im zukünftigen Wohnbereich man "probezusitzen" und soweit es geht "probezuliegen" - wenn Du es nicht eh schon gemacht hast. Auf diese Weise habe ich einige Ausbau - Ideen verworfen oder drastisch reduziert. Denn dann merkte ich: Wenn ich das jetzt so einbaue, kann ich hier meine Füsse nicht mehr voll ausstrecken, ist es mir das wert? Außerdem plane ich immer alles modular. So kann man das Auto immer an die Begebenheiten anpassen.
  7. Dacia Dokker Jeder hat andere Ansprüche und Vorlieben. Es soll ja bei Kritik nie darum gehen, andere Ideen mies zu machen und nur das "seinige" für die Weisheit letzter Schluss zu halten. Aber allgemein geht man mit Kritik in dieser Szene sehr dünnhäutig um finde ich. Dabei ist das In Frage stellen ja gerade das, was einen oft weiter bringt... Beim Thema Heizung stehe ich auf den Standpunkt, dass so ein kleiner Camper ja nur zum Übernachten ist, ab der Kategorie MB Sprinter kann man sicherlich da auch mal einen regnerischen Tag drin verbringen. Also reicht mir die bordeigene Heizung aus, auch wenn ich das beim Dokker nur mal kurz im Winter auf einem Parkplatz getestet habe ohne selber drin zu Übernachten. Die Heizung läuft dann 10 Minuten am Abend zum Schlafengehen und 20 Minuten zum Aufstehen/Ankleiden. In der Nacht muss ein warmer Schlafsack her. Der Motor meines Billig - Dokkers ist wirklich wunderbar leise, der wird von der Lüftung sofort übertönt, und außen hört man auch kaum etwas. Ich hatte davor einen Renault Twingo. Der Luxus war eine OSB - Platte 2m x 70 cm, auf der ich geschlafen habe. Mehr hatte ich nicht. In den 20 Jahren habe ich darin bestimmt über 300 Nächte verbracht. Herrlich, vor allem das Sonnendach...
  8. Hintergrund meiner Frage: Nach sehr sehr langen Jahren habe ich meinen treuen Kleinwagen abgemeldet und mir stattdessen einen neuen billigen Hochdachkombi gekauft. Natürlich auch mit dem Hintergedanken, in so einem Auto eine simple Übernachtungsmöglichkeit zu haben, mit ganz wenigen Ausbaumerkmalen. Zum Beispiel auf Anreisen zu Urlauben, aber auch mal für mehrere Tage hintereinander. In diversen Internet-Quellen zum Thema "Camper", "Vanlife", "Selbstausbau" fällt mir immer wieder auf, wie sehr Praxistauglichkeit und umgesetzte Ideen auseinander driften. Dabei haben so kleine Autos eigentlich viel mit dem "Ultralight" - Gedanken gemeinsam, auch wenn hier nicht das Gewicht entscheidend ist, sondern das Volumen, welches sehr begrenzt ist. Die meisten Leute haben aber den Ehrgeiz, unheimlich viel einzubauen, und je mehr einer hat, desto grösser der Applaus in der Szene. Und alles muss natürlich das Gewicht eines Elefanten aushalten, sonst ist es nicht solide. Dabei setzt wie beim Trekking auch hier eine Spirale ein, eine Heizung an sich nimmt nicht viel Platz ein, aber dann brauche ich auch wieder eine zweite Batterie, diese muss ich irgendwo wieder aufladen und brauche noch mehr Zusatzausstattung usw...
  9. Pitz

    Ausrüstungsgewicht

    Das glaube ich auch. Zumindest dann, wenn das Gewicht eines Produktes einen "Marktvorteil" bedeutet. Ich glaube nicht, dass wenn ich jetzt noch zwanzig Helme "Salewa Piuma Comp" irgendwo kaufen würde, dass ich da auch nur einen einzigen finden würde der 205 Gramm wiegt. Wahrscheinlich stand da im "Pflichtenheft" einen superleichten Helm aus dem Piuma zu entwickeln, der unter 200 Gramm wiegt. Hat nicht ganz funktioniert oder wäre zu teuer geworden, aber ein Gewichtsangabe von 215 Gramm wäre einfach zu weit weg gewesen von der 200 Gramm Schallmauer. Also schreibt man 205 Gramm denn diese Tahl sieht viel besser aus als 217 oder 225.
  10. Pitz

    Ausrüstungsgewicht

    Seid bitte gnädig falls dieses Thema schon mal zur Sprache kam. Neulich hab ich mal ein wenig Ausrüstung nachgewogen. Weil ich gerade beim aufräumen/umsortieren war. Meiner Waage vertrau ich, denke sie ist ziemlich genau. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie gross manchmal die Differenzen zwischen Herstellerangaben und real gewogenem Gewicht ist. Besonders ärgerlich finde ich so etwas bei Produkten, die quasi als "Referenzgerät" für leichte Ausrüstung gelten. Beispiel: Ich bin im Besitz des Kletterhelmes "Salewa Piuma Comp" Herstellerangabe (steht auch innen drin): 205 Gramm. Nachgewogen: 217 Gramm. Es gibt eigentlich an "normalen" Kletterhelmen nur noch den Black Diamond Vapor mit 199 Gramm, der leichter ist. http://www.bergfreunde.de/basislager/die-leichtgewichte-der-kletterhelme/ Deutlich leichter ist dann nur noch der "Penishelm" Petzl Siroco. Den BD Helm besitze ich nicht und kann auch nicht nachwiegen. Dafür einiges anderes von BD, ist eigentlich eine sehr gute Firma. Aber die Gewichtsangaben sind fast immer krass nach unten geschönt. Geht es Euch auch so? Oder kommt so etwas bei reinen, exotischen UL - Produkten nicht vor, da so etwas zu peinlich wäre wenn es ständig vorkommen würde? Was ist akzeptabel an Abweichung? Und was lässt sich dagegen tun? Eine Art "Pranger" im Internet, der falsche Gewichtsangaben entlarvt? Vielleicht übertreibe ich, aber mich nervt so etwas. Überraschung: Wo die Gewichtsangaben meistens sehr genau gestimmt haben ist der Billiganbieter Decathlon.
  11. Tipp von mir: Bevor Du Dich in Unkosten stürzt, sammel deine Erfahrungen. Jeder Mensch tickt anders, deswegen gibt es auch nie oder zumindest sehr selten Lösungen die für alle gelten. So wie ich es herauslese hast Du bisher wenig bis keine "Trekkingerfahrung", strebst aber auf dein grosses Ziel "PCT" hin. Ich will Dir das nicht ausreden, (wieso nicht ehrgeizige Ziele setzen?) aber sammel bis dahin Erfahrungen, sonst ist das zum Scheitern verurteilt. Und dazu brauchst Du nicht gleich das teuerste von Teuerstem (800 Euro als Anfänger absoluter Quatsch) sondern probier erstmal aus welches Konzept Dir taugt und danacht richtest Du dann deine Ausrüstung aus. Alles andere bringt nix.
  12. Klar spürst Du ein Kilo mehr. Aber was wichtig (für Dich, vergiss was andere sagen!) ist erfährst Du nur durch Praxis. Es gibt unzählige Möglichkeiten, zu viel Gewicht mitzuschleppen. Aber was ist das wichtigste auf einer Tour: Trinken, Essen, Schlafen, nicht frieren Wenn einer der drei Punkte nicht erfüllt ist, z.B. um ein Kilo Gewicht zu sparen, versaut es Dir die Tour und Du gibst vielleicht sogar auf. Nehmen wir nur mal den ersten Punkt: Wenn Du deinen Körper gut kennst, gute Informationen über Trinkwasserstellen hast, vielleicht sogar zu Tricks wie "Depots" greifen kannst, kannst Du evt. viel mehr Sparen als durch ein Tarp. Planung und Erfahrung sind eben alles.
  13. Das Karwendel liegt jetzt neuerdings in Franken?
  14. Warum sollte jemand mit Steinen werfen? Ich glaub auch nicht, dass ein UL Rucksack viel Schaden nimmt, wenn Du ihn mit Steinen bewirfst. Alleine diese deine Annahme zeigt ja schon, dass Du offenbar wenig Bescheid weisst, worunter Materialien leiden. Wenn ich einen Stein auf einen Wanderer werfe der einen Rucksack auf hat, was wird passieren? Wahrscheinlich wird der Stein einfach kurz abprallen am Rucksack und sonst passiert nichts. Wenn Du aber auf dem Weg bist und mal unterwegs an deinen Rucksackinhalt möchtest, wo stellst Du den Rucksack ab? Genau, auf einem Stein, weil das eine relativ ebene Stelle ist, es etwas erhöht ist und man sich nicht so weit bücken braucht, die Wiesen nebendran steil abfallen und der Rucksack hinunterrutschen könnte. Wenn ich jetzt aber einen Rucksack wie den "Hyper 37" dabei habe, muss ich da sehr aufpassen, denn das Material ist sehr dünn und könnte leicht vom spitzen Wettersteilkalk durchdrückt werden, vor allem wenn ich da noch im Rucksack wühle und die Bodenfläche am Fels reibt. (deswegen ist bei normalen Rucksäcken die Böden verstärkt, beim ultraleichten Hyper 37 aber nicht) Klar, kann ich verhindern, wenn ich ihn z.B. dort nicht abstelle, schränkt mich dann aber wieder ein in meiner Nutzung. Alles eine Frage was ich will...
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