Pitz
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Pitz reagierte auf Einzelkämpfer in Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?Servus Alpha Ray, den Unterschied Stand und Luftheizung kann man nicht in ein paar Sätzen abarbeiten.
Hier mal nen Verweis: https://tx-board.de/threads/luftheizung-und-wasserheizung-wo-liegt-der-unterschied.92737/
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Pitz hat eine Reaktion von ALF erhalten in Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?Interessant. Den hatte ich mir vor einigen Jahren auch mal angeschaut. Der hat ja einen sehr geringen Verbrauch und ist noch halbwegs bezahlbar, aber ich dachte damals eigentlich der ist zu kurz zum liegen, wie eigentlich sehr viele der etwas kleineren Kombis. Oder hast du vorne die Sitze modifiziert, damit es geht?
Hast du in deinem Focus bei umgeklapter Rückbank eine ebene Fläche?
Wenn ja, und du nicht sowieso mit Unterbau arbeiten musst, warum nutzt Du keine Euroboxen?
Vorteil: Die kommen nachts einfach unter/auf/neben das Auto, sind absolut wasserdicht mit richtigem Deckel und es lässt sich gut Ordnung halten. So plane ich es auch in meinem Dokker, ich werde versuchen mal Fotos zu finden, habe aber nur ein paar während der Bauphase gemacht.
Was mich im Twingo immer gestört hat, war die fehlende Sitzhöhe. Deswegen habe ich dann sogar beim aufstehen im Winter immer das Sonnendach aufgemacht, um mich umziehen zu können. Hätte ich die Handwerkerversion vom Dokker, hätte ich es wohl so gemacht wie der Isländische Autoverleih:
Zum Glück lebe ich ja in den Alpen. Brauch teilweise nicht mal das Auto, kann von der Wohnungstür einfach los gehen.
Mit einem kleinem Auto kannst Du mal schnell in die nächste Stadt fahren bei miesem Wetter und einen Tag in einem Cafe verbringen. Oder Schwimmbad, Bibliothek, was auch immer. Das ist wie beim Ultralight - Trekking der unglaubliche Vorteil der kleinen Camper. Du bist viel flexibler.
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Pitz reagierte auf Pfotentrail in Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?Ich hab einen T5. Seine Karriere begann als Baustellenbulli, also hat er ein paar Beulen und ist knallig orange
da er auch mit mir arbeiten fahren muss, können keine Campingmöbel drin wohnen.
Ich hab eine fest verbaute Kiste in der wahlweise Werkzeug oder Campingkram drin ist und mit Matratze oben drauf ist sie ein Bett. Fertig. Umbau dauert 10 min (putzen davor allerdings länger ^^)
mir reicht es so. Aber ich nehme zum campen auch nie nen Fernseher oder so mit und koche auch nur mit dem Gaskocher... Daher brauche ich so gut wie keinen Strom.
Für einen regenreichen Urlaub hab ich mir mal ein (Vor)Zelt gegönnt, aber in der Regel reicht mir eine Baumarktplane
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Pitz hat eine Reaktion von r.lochi erhalten in Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?Interessant. Den hatte ich mir vor einigen Jahren auch mal angeschaut. Der hat ja einen sehr geringen Verbrauch und ist noch halbwegs bezahlbar, aber ich dachte damals eigentlich der ist zu kurz zum liegen, wie eigentlich sehr viele der etwas kleineren Kombis. Oder hast du vorne die Sitze modifiziert, damit es geht?
Hast du in deinem Focus bei umgeklapter Rückbank eine ebene Fläche?
Wenn ja, und du nicht sowieso mit Unterbau arbeiten musst, warum nutzt Du keine Euroboxen?
Vorteil: Die kommen nachts einfach unter/auf/neben das Auto, sind absolut wasserdicht mit richtigem Deckel und es lässt sich gut Ordnung halten. So plane ich es auch in meinem Dokker, ich werde versuchen mal Fotos zu finden, habe aber nur ein paar während der Bauphase gemacht.
Was mich im Twingo immer gestört hat, war die fehlende Sitzhöhe. Deswegen habe ich dann sogar beim aufstehen im Winter immer das Sonnendach aufgemacht, um mich umziehen zu können. Hätte ich die Handwerkerversion vom Dokker, hätte ich es wohl so gemacht wie der Isländische Autoverleih:
Zum Glück lebe ich ja in den Alpen. Brauch teilweise nicht mal das Auto, kann von der Wohnungstür einfach los gehen.
Mit einem kleinem Auto kannst Du mal schnell in die nächste Stadt fahren bei miesem Wetter und einen Tag in einem Cafe verbringen. Oder Schwimmbad, Bibliothek, was auch immer. Das ist wie beim Ultralight - Trekking der unglaubliche Vorteil der kleinen Camper. Du bist viel flexibler.
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Pitz hat eine Reaktion von r.lochi erhalten in Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?Zu zweit ist der Dokker eigentlich zu klein. Deswegen habe ich für zwei Personen auch nur eine Not - Übernachtungsmöglichkeit eingebaut. In der Regel wird es ein Ein - Personen Camper bleiben. Bei Interesse kann ich mal Fotos machen oder suchen.
Man darf Kritik nie persönlich nehmen. Wenn jemand meine Sache (sachlich) kritisiert, habe ich sein Interesse erweckt. Man sollte es also sportlich sehen.
Ich will Standheizungen auf kleinen Fall schlecht reden oder sie als überflüssig abtun. Natürlich ist die Motorheizung keine vollwertige Alternative. Je kleiner das Fahrzeug aber ist, desto eher sollte man sich das überlegen, ob es die Standheizung braucht. Die China Heizungen sind einfach sehr billig, das verlockt wahrscheinlich viele, sie einzubauen.
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Pitz hat eine Reaktion von r.lochi erhalten in Wer von Euch hat/benutzt ein Wohnmobil/Camper/Auto zum Übernachten?Dacia Dokker
Jeder hat andere Ansprüche und Vorlieben. Es soll ja bei Kritik nie darum gehen, andere Ideen mies zu machen und nur das "seinige" für die Weisheit letzter Schluss zu halten. Aber allgemein geht man mit Kritik in dieser Szene sehr dünnhäutig um finde ich. Dabei ist das In Frage stellen ja gerade das, was einen oft weiter bringt...
Beim Thema Heizung stehe ich auf den Standpunkt, dass so ein kleiner Camper ja nur zum Übernachten ist, ab der Kategorie MB Sprinter kann man sicherlich da auch mal einen regnerischen Tag drin verbringen. Also reicht mir die bordeigene Heizung aus, auch wenn ich das beim Dokker nur mal kurz im Winter auf einem Parkplatz getestet habe ohne selber drin zu Übernachten. Die Heizung läuft dann 10 Minuten am Abend zum Schlafengehen und 20 Minuten zum Aufstehen/Ankleiden. In der Nacht muss ein warmer Schlafsack her. Der Motor meines Billig - Dokkers ist wirklich wunderbar leise, der wird von der Lüftung sofort übertönt, und außen hört man auch kaum etwas.
Ich hatte davor einen Renault Twingo. Der Luxus war eine OSB - Platte 2m x 70 cm, auf der ich geschlafen habe. Mehr hatte ich nicht. In den 20 Jahren habe ich darin bestimmt über 300 Nächte verbracht. Herrlich, vor allem das Sonnendach...
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Pitz reagierte auf Andreas K. in AusrüstungsgewichtAbweichungen von 5% nach oben oder unten sind normal. Das ist ärgerlich, wenn das Gewicht nach oben ausschlägt und erfreulich, wenn das Gewicht unter Herstellerangaben liegt.
Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass man gewisse Fertigungstoleranzen hinnehmen muss.
In erster Linie liegen Schwankungen an den Rohmaterialien. Man kann schlichtweg nicht die Materialien zu hundert Prozent gleich herstellen.
Ich glaube aber, dass viele Hersteller bei den Gewichtsangaben besch***. Von hundert Kontrollteilen geben die dann das Teil mit dem geringsten Gewicht in der Artikelbeschreibung an.
Vernünftig wäre es aber den Mittelwert aus den Kontrollteilen anzugeben. Das wäre ehrlich und die Gesichter werden dann nicht allzu lang, weil ein evtl. Mehgewicht nicht mehr so krass abweicht, wie vom leichtesten Wert.
Ich würde sogar soweit gehen den schwersten Wert anzugeben. Dadurch freuen sich sehr viele Kunden, dass das Teil sogar leichter ist als angegeben. Und solche kleinen Freuden bleiben in Erinnerung der Kunden, schaffen dadurch Vertrauen und letztendlich Markentreue
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Pitz reagierte auf dani in UL Rucksack Anschaffung - wer hat Empfehlungen?don't feed the troll!
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Pitz reagierte auf Andreas K. in UL Rucksack Anschaffung - wer hat Empfehlungen?Fast
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Pitz hat eine Reaktion von AnnK erhalten in UL Rucksack Anschaffung - wer hat Empfehlungen?Deswegen find ichs auch blöd Dir hier irgedetwas auszureden. Denn wenn Du am Ende so ca. 7 Kg in deinem Rucksack trägst ist das doch überhaupt kein Problem!
Am Ende ist das Ganze Leben doch ein Kompromiss.
Zur Haltbarkeit von UL - Material:
Das kommt einfach sehr drauf an wie Du es einsetzt. Im alpinen werden z.B. diese UL - Rucksäcke in der Regel nicht verwendet, ich kenne keinen Bergführer der so etwas hat (und ich kenne viele).
Bewährt sich einfach nicht, auch wenn jetzt natürlich gleich jemand kommt und erzählt: Hehe stimmt doch nicht, bin doch mit meinem Huckepack über die Alpen gewandert! Klar geht das, aber ist mit Kompromissen behaftet.
Ich hab Dich hier so verstanden, dass es Dir nicht um "UL" geht, sondern einfach darum dass dein Rucksack relativ schwer ist für seine Klasse und Du da etwas leichteres suchst.
Nicht mehr und nicht weniger.
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Pitz hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Tipps für eine gute KameraEine RX 100 auf Ultraleichttour mitzunehmen ist Unsinn.
Für einen Schnappschuss unterwegs reicht ein leichtes Handy, dass DU eh dabei hast.
Gibt es unterwegs Sehenswürdigkeiten zu sehen haben die eh schon millionen andere Leute millionenfach fotografiert und ins Netz gestellt, da kannst Du Dich da dann bedienen.
Daher: Kamera RX100 und UL ist eigentlich Unsinn.
Knips mit deinem Handy und gut ist.
P.S.
Versteh eh immer nicht, wieso jeder meint seine schlechten Bilder würden an der Kamera liegen.
Nein, es liegt fast immer am Fotografen!
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Pitz reagierte auf chbla in Aktuell leichtestes Shirt und Muskelshirt?Das habe ich doch umschrieben, damit meine ich Leute die, wie hier, einfach nach "dem leichtesten aktuell" suchen. Das wiederholt sich in solchen Foren immer wieder,
ob das Shirt dann aber auch fuer die Aktivitaet angemessen (und das leichteste) ist, darueber macht sich keiner Gedanken. Das habe ich kritisiert und ist meine Meinung.
Du wirst es kaum glauben, aber es gibt noch zahlreiche andere UL Foren, wenn man Google mal bedient
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Pitz reagierte auf chbla in Aktuell leichtestes Shirt und Muskelshirt?Naja, wenn es dann aber nicht schnell genug Trocknet is das vorallem in der Uebergangszeit ein Problem, zumindest fuer mich. Deshalb ist fuer mich
die Funktionalitaet auch wichtig.
Das war alles im Hinblick auf schnelles Wandern/Fastpacking (kommt bei mir wohl vom Trail running und weil ich beim Fotografieren oft viel Zeit vertroedle) - oder bei sehr heissen Temperaturen.
Wenn man natuerlich sehr gemuetlich vor sich hinspatziert, schwitzt man auch weniger.. wobei der Rueck nicht viel braucht um Nass zu werden, zumindest bei mir.
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Pitz hat eine Reaktion von AnnK erhalten in UL Rucksack Anschaffung - wer hat Empfehlungen?Deuter gibt immer seine Volumenangaben recht realistisch an, das ist bei anderen Herstellern nicht so.
Deswegen hab ich auch diesen Hype hier um den Berghaus Hyper 37 hier etwas gebremst. Der hat nämlich nie im Leben 37 Liter Volumen.
Wenn Dir Deuter gefällt und Du partout (warum auch immer) keinen Decathlon haben möchtest, kannst Dir auch mal den Deuter Pace 30 anschauen (90 Euro).
Sehr leicht gebaut (müssten ca 800 Gramm sein) und auch noch bezahlbar mit ca. 90 Euro.
Ich hab mir gestern gerade für 30 Euro den Millet Prolighter 25 bestellt. Soll laut Hersteller 870 Gramm wiegen.
Kostet normalerweise 100, war der letzte den ich bekommen habe jetzt kostet er wieder einen 100er.
Kletterrucksäcke sind eben normalerweise immer etwas schmaler geschnitten, ich mag das gerne und finde diese Rucksäcke deswegen auch besser als solche Gossamer Gear Teile, mit denen bleibe ich doch immer irgendwo hängen und dann heben sie nix aus und sind schnell hie.
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Pitz reagierte auf AnnK in UL Rucksack Anschaffung - wer hat Empfehlungen?Hallo Zusammen,
ich will mir, nachdem ich 2014 den Camino Frances mit einem normal schweren Rucksack gegangen bin, einen UL Rucksack zulegen für den Camino del Norte, den ich Ende April starte. Die Idee an Gewicht zu sparen fasziniert mich und da ich mich auch beim Packen des Inhalts sehr mäßige und auf leichte Teile zurückgreife, freue ich mich schon auf beschwingte 830 km.
Meine Frage: Ich wohne in Düsseldorf. Gern würde ich in einem Fachgeschäft verschiedene Modelle ausprobieren. Aber wo? Sack & Pack in Ddorf führt eher die Marken Deuter & Konsorten. Bei Sack und Pack in Krefeld gibt es anscheinend schon eher Rucksäcke in Richtung UL. Kennt jemand noch eine empfehlenswerte Anlaufstelle? Oder - falls ich im Internet bestelle - wozu würdet ihr mir raten? Ich bin 1.68 cm groß (klein) und zierlich. Vielleicht gibts hier Frauen, die bereits gute Erfahrungen mit einem bestimmten Modell gesammelt haben. Oder Männer, die mir einen Hersteller empfehlen können, der verschiedene UL Rucksack Größen / Längen anbietet? Am Liebsten wäre mir, wenn der Rucksack bis 200,- EUR kostet.
Freue mich über Tipps!
Danke AnnK
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Pitz hat eine Reaktion von Sakima erhalten in Impressionen von TourenSorry wenn ich das sagen muss beim Betrachten deiner Bilder, aber es ist eben so:
Bei uns daheim (Alpen) ist es eben doch am Schönsten, da gibt es nichts Vergleichbares.
Klasse Fotos!
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Pitz hat eine Reaktion von dani erhalten in Suche 20-25liter Rucksack? Aber welcher?Man muss nicht aus allem eine Wissenschaft machen.
Nimm den Decathlon Kletterrucksack für 17 Euro, was gibt es da gross zu überlegen?
Die Zeit um in "Shops" zu gehen um sich Zeug anzuschauen was die eh nicht haben und dank Handarbeit megateuer ist für ein paar Lappen Stoff, investiere die Zeit doch lieber in eine Tour...
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Pitz reagierte auf Sakima in Impressionen von TourenDanke!
@ Outdoorfetischt, es ist das HMG 8x10 Flat Tarp.
@ Wanderfalke, der Gipfel mit dem Kreuz ist das Gamsjoch am großen Ahronboden, die Verlängerung mit dem Biwak, hat keinen Namen. Der Gipfel im Hintergrund mit dem Buckel ist das Sonnjoch, auch eine schöne Tour.
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Pitz hat eine Reaktion von FrankyX erhalten in Suche 20-25liter Rucksack? Aber welcher?Man muss nicht aus allem eine Wissenschaft machen.
Nimm den Decathlon Kletterrucksack für 17 Euro, was gibt es da gross zu überlegen?
Die Zeit um in "Shops" zu gehen um sich Zeug anzuschauen was die eh nicht haben und dank Handarbeit megateuer ist für ein paar Lappen Stoff, investiere die Zeit doch lieber in eine Tour...
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Pitz reagierte auf micha90 in E5 Konstanz - BozenEin leichtes Hallo!
Am Sonntag den 5.7. ging es morgens los, mit dem Zug über Hannover, wo ich mich mit meiner aus Hamburg kommenden Schwester traf, bis in den Süden Deutschlands, wo uns beide unser Papa vom Bahnhof abholte. Im elterlichen Zuhause konnten wir uns noch einmal kurz sammeln und wurden nochmal gut gefüttert, bevor wir am Montag Morgen nach Konstanz am Bodensee gefahren wurden.
[Meine Schwester hat selbst noch keinerlei Erfahrungen in Sachen Trekking und hatte sich gänzlich auf mich verlassen, was die Ausrüstung anging. Den Rucksack hatte ich ihr vorab genäht, Quilt und Isomatte geliehen. Ein paar Klamotten und die Schuhe (Innov-8 Roclite 280) wurden dazu gekauft und das war eigentlich schon alles. Für ca 200€ (vA für Schuhe und Daunenjacke) war ihre Ausrüstung komplett. Gewogen wurde es nicht, aber ihr BW war bei ca 4kg.]
Tag 1: Konstanz - Rorschach (38km)
Den ersten Teil der Etappe läuft mein Vater mit uns meine Patentante hat sich ebenfalls angemeldet ein Bisschen Zeit mit uns verbringen zu wollen. Die Strecke verläuft am schönen Bodensee entlang und die Zeit verfliegt, da wir zu viert viel zu quatschen haben, ziemlich schnell. Gegen Nachmittag verlassen uns die beiden in Romanshorn, von wo aus sie mit dem Zug gemütlich zurückfahren können, aber natürlich nicht ohne uns vorher noch zum Mittagessen einzuladen. Wir spazieren alleine weiter am See entlang und schwitzen schon ganz schön, so dass wir die ein oder andere Badepause einlegen "müssen".
Da das eigentliche Tagesziel (Campingplatz kurz vor Arbon) mit 27km bereits am Nachmittag erreicht ist entscheiden wir uns einfach noch weiter zu laufen und mal zu sehen, ob wir irgendwo unterkommen. Gute 10km weiter sind wir beide von der Hitze ziemlich ausgelaugt und meine Schwester möchte nicht mehr all zu weit gehen, allerdings ist hier alles bebaut und kein Campingplatz in Reichweite, so dass wir beschließen kurzerhand in der Rakete auf einem Kinderspielplatz am Stadtrand zu nächtigen. Es gibt sogar saubere Sanitäranlagen direkt daneben an einem Sportplatz!
Tag 2: Rorschach - Bregenz (35km)
Nach einer halbwegs erholsamen Nacht in der Spielzeugrakete brechen wir früh auf und laufen der Hitze des zweiten Tages entgegen. Zum Frühstück gibt es erstmal nur ein paar Snacks und Riegel, denn Läden haben so früh noch keine geöffnet. Nach 2 oder 3 Stunden kommt bereits das erste Highlight der Tour, die zweite von 5 Grenzüberquerungen (die erste ist nur unspektakulär 20min nach dem Start). Kaum aus der Schweiz nach Österreich gekommen finden wir einen Supermarkt und gönnen uns zur Feier des Tages eine Runde Brunch: Leberkäswecken, Joghurt und frisches Obst, dazu noch je eine Flasche Limo. Frisch gestärkt geht es weiter auf exponierten Wegen entlang am See, der schattenspendende Swinglite Schirm ist längst mein bester Freund geworden. Mit einer längeren Badepause am Mittag ziehen wir weiter bis nach Bregenz und enden dort auf einem Campingplatz. Am Abend zieht noch ein Gewitter auf, aber das neue Tarp übersteht das Unwetter mit Bestnote! Auch meine Schwester ist begeistert und erfreut sich an der hervorragenden Ventilation
Tag 3: Bregenz - Lingenau (28km)
Morgens regnet es noch immer, so dass wir uns entschließen den Bus zu nehmen um aus der Stadt zu kommen, was sich als sehr glücklich herausstellt. Es kommt in den 5min Busfahrt noch zu einem sehr heftigen Wolkenbruch, in dem wir froh sind nicht durch die Stadt laufen zu müssen. Die "erschummelten" 2km sind uns also nicht sinnlos flöten gegangen. Kaum laufen wir weiter, geht es langsam das erste mal bergauf, der Nieselregen ist hierbei eher angenehm als störend. Gut gelaunt stapfen wir die ersten Berge hoch und erfreuen uns an den ersten Weitsichen, die man von oben hat. In den Pausen suchen wir uns offene Garagen als Unterstände und Essen in Ruhe.
Meine Schwester ist ein wenig unglücklich, dass die Socken nass sind, aber akzeptiert ihr Schicksal irgendwann. Mir ist das garnicht vorher in den Kopf gekommen, dass das ja für manche Leute noch als Problem angesehen werden kann!
Mittags trafen wir die ersten anderen Wanderer: eine Gruppe älterer Damen, die den Maximilliansweg liefen (der sich wohl Streckenweise mit dem E5 überschneidet) und ein einzelner Wanderer, der ebenfalls auf dem E5 unterwegs war, jedoch bis zum Gardasee laufen wollte und sich hierfür einen ganzen Monat Zeit genommen hatte. Nach einer Runde Bushwhacking beim Abstieg vom Brüggelekopf, wo der Weg einfach immer kleiner Wurde und schließlich im Dickicht verschwand, beendeten wir den Tag auf einem sehr netten Campingplatz bei Lingenau.
Tag 4: Lingenau - Gunzesried (30km)
Nach einer erholsam kühlen Nacht zogen wir wieder früh los. Vorbei am Leckner See ging es über die nächste Grenze: zurück nach Deutschland. Hier wartete der erste größere Anstieg von gut 600Hm aufs Staufner Haus, wo wir uns erst einmal stärken konnten um die nächsten Kilometer zu überstehen: die Nagelfluhkette. An sich ist diese wunderschön, mit grandiosen Ausblicken und eigentlich auch garnicht so lang, wären da nicht unzählige Höhenmeter zu erklimmen und wieder herunter zu klettern! Nach sieben Auf- und Abstiegen wurden wir bald müde und es wurde so langsam dunkel, so dass ein Schlafplatz hermusste. Kurzerhand fanden wir beim Abstieg ein ungenutztes "Natur- und Jagdhaus" hinter dem wir fast ungestört das Tarp aufschlagen konnten. Lediglich die Kühe sind unfassbar neugierig und beobachteten alles, was es zu sehen gab, steckten die Köpfe durch den Zaun und versuchten auch mal, ob so eine Dyneema Schnur nicht vielleicht doch ganz gut schmecken könnte.
Obwohl der Schlafplatz eigentlich schön und idyllisch war, war die Nacht eher unruhig, da Kühe offenbar nicht schlafen, oder sich zumindest die gesamte Nacht so Bewegen, dass ihre hübschen Glocken die gesamte Nacht lang bimmeln. In der Ferne ist das da schön und angenehm, 3m neben dem Schlafplatz allerdings weniger..
Blick über die Nagelfluh-Kette
Kühe kennen auch noch keine Tarps und machen große Augen
Tag 5: Gunzesried - Mädelejoch (bei der Kemptner Hütte) (ca 37km)
Ein wenig müde gönnten wir uns beim Bäcker in der nächsten Ortschaft ein leckeres Frühstück. Ganz entspannt führt die Strecke weitgehend flach bis Sonthofen, wo wir noch eine kleine Pause einlegen und Carsten Jost aufgabelten, der Arbeit und Familie liegen ließ um uns bis nach Oberstdorf zu begleiten. Mit den Worten "Hikertrash!" quer über den kleinen Platz gerufen und dem Leberkäsweck auf der Hand findet man sich schnell und die Strecke bis Oberstdorf verging (leider!) wie im Fluge! Wir quatschten die ganze Zeit und tauschten Stories über den PCT aus, lassen uns von Omis im Rollstuhl fotografieren, die unsere Glitzerschirme lustig findet und bekamen noch ein paar gute Tipps für die kommenden Etappen von Carsten. Während wir vor dem Bahnhof Oberstdorf noch was aßen, beobachteten wir wahre Ströme von Wanderern und Wandergruppen aus dem Gebäude laufen und in Richtung der Berge zogen.
Wir verabschiedeten uns von Carsten und zogen vorbei an so mancher Wandergruppe stehts aufwärts in Richtung Kemptner Hütte. Der Aufstieg war lang und heiß, da die Nachmittagsonne noch ganz schön knallte. Die Hütte selbst war rappelvoll, so dass wir uns nur was zu trinken kauften und danach einfach weiterzogen um die nächst beste Biwakstelle zu belegen. Hier trafen wir auch das erste mal Stefan und Herwig, zwei lustige Typen, die das ganze Unterfangen mit großen Rucksäcken und Bustransport meistern wollten.
Nur wenige km nach der Hütte fanden wir einen grandiosen Schlafplatz und biwakieren unter einem wunderschönen Sternenhimmel. Die Nacht wurde unter 2°C kalt, doch wir schliefen sehr gut und warm in unseren Cumulus Quilts.
Abendessen!
Blick vom Schlafplatz aus
Tag 6: Mädelejoch - Memminger Hütte (24km)
Gut erholt stiegen wir ab und haben das gesamte Tal für uns alleine. Die Sonne erleuchtete langsam die ersten Gipfel und die Luft war frisch und klar. Kurz: ein wunderschöner Morgen! Nach etwa 1,5h waren wir in der Ortschaft Holzgau, wo wir uns mal wieder beim Bäcker ein ausgelassenes Frühstück gönnten und meine Schwester ihr Handy aufladen konnte. Beim Weg aus Holzgau heraus wiurde es kurz noch einmal stressig, da der Weg offenbar an Bremsen-verseuchten Wiesen entlangführt, die uns für ein Weilchen das Leben zur Hölle machten, zumindest bis wir wieder ein paar Höhenmeter gewannen und endlich in Ruhe gelassen wurden. Der Aufstieg durch das Madautal war entspannt und sehr schön, einzige Ausnahme war es immer wieder von "Taxi Feuerstein" Autos überholt zu werden, die andere Wanderer über den E5 chauffieren. Kurz vor Ende des Tales fuhren auch Stefan und Herwig grinsend an uns vorbei! Wir ließen uns nicht ärgern und marschierten gemütlich weiter, bis wir die beiden beim Aufstieg zur Memminger Hütte einholten (obwohl wir schon etwa 15km mehr hinter uns hatten). Gegen 15 Uhr kamen wir dann auf der Hütte an und beschlossen die Nacht hier zu verbringen, da die Leute nett waren und die Hütte gemütlich war. Meine Schwester freute sich über fließend Wasser und eine warme Dusche. Um die Zeit bis zum Abend tot zu schlagen bestiegen wir noch kurzerhand den "Seekogel" der direkt neben der Hütte noch einmal 200m in die Höhe ragt. Hier trafen wir noch Chris und René, von denen letzterer gerade erst einen 100km Berg-Ultra hinter sich gebracht hatte. Die beiden waren die ersten Leute, die wir trafen, welche ebenfalls den Weg ganz laufen wollten.
Die Nacht war OK, aber durch die vielen Leute und die schlechte Luft schliefen wir nicht all zu gut.
Gipfelkreuz des Seekogel (2412m)
Tag 7: Memminger Hütte - Jerzens (33km)
Ohne uns mit dem recht teuren Hütten-Frühstück aufzuhalten zogen wir vor der großen Meute los und stiegen über die Seescharte um dort unser Frühstück selbst zu machen. Ganz allein und mit grandiosem Blick über das "Zamser Loch" (so heißt das Tal, das vor uns lag) schmeckte das Essen gleich doppelt gut. Der Abstieg nach Zams war lang, aber angenehm, kühl und mit tollem Ausblick, da wir ihn hinter uns brachten, bevor die Sonne in das Tal schien. Lediglich das letzte Stückchen des Abstiegs wurde noch einmal sehr warm, da es an der Südflanke entlang in der prallen Sonne verläuft. Später erfuhren wir, dass der Abstieg für die meisten, die nach uns kamen eine ziemliche Quälerei gewesen sein muss, da die Sonne dann bereits voll in das Tal schien und ein Backofenartiges Klima verbreitete.
Nach je einer großen Pizza im Theresienkeller in Zams fuhren wir mit der Venetbahn gut 500hm auf den Krahberg, wo die Luft auch wieder erträglich war. Der Fußweg läuft wohl auf Teerstraßen und soll wenig Freude bereiten, außerdem waren es bereits über 35°C im Schatten, so dass die für uns Entscheidung schnell klar war uns das nicht an zu tun.
Der weitere Weg war wieder sehr schön, mit tollem Panoramablick auf die Umliegenden Berge. Lediglich ein Bisschen frustrierend war es, in Wenns vor geschlossenen Supermärkten vorbei zu laufen (es war ja Sonntag) bis wir aber an einer Tankstelle je ein Eis und eine Limo kaufen konnten. Kurze Zeit Später schlugen wir unser Tarp auf einem Campingplatz in Jerzens auf - für nur 15€ incl heiße Duschen so lang und viel man wollte!
Frühstück an der Seescharte (2599m)
Tag 8: Jerzens - Braunschweiger Hütte (31km)
Gut erholt liefen wir bei leichtem Nieselregen durch das schöne Pitztal. Unterwegs plünderten wir noch eine Dorfbäckerei (1 Kuchen, 2 Brote und die letzten süßen Plunderteilchen). Der Wanderweg schlängelt sich durch niedliche, kleine Bauerndörfchen und ließ sich wunderbar laufen, man merkt kaum, dass man insgesamt etwa 800hm gewinnt. Am Ende des Tales ging es dann noch einmal 600hm hoch zu Braunschweiger Hütte, die aber dank des kühlen Wetters auch gut machbar waren. Auf der Hütte angekommen begegnen wir wieder Stefan und Herwig die wohl trotz Bustransfer nur wenige Minuten vor uns dort ankamen. Der Abend war wieder lustig, die Nacht auf der Hütte dagegen weniger. Wie üblich: schlechte Luft und viele Leute.
Nicht das klassische Allgäuer Grauvieh..
Tag 9: Braunschweiger Hütte - Timmelsjoch (27km)
Dieses eine Mal gönnten wir uns sogar Hüttenfrühstück, das garnicht mal so schlecht war, nur ziemlich überteuert (14€/Person!). Gemütlich stiegen wir alle gemeinsam nach dem Essen auf das Pitztaler Jöchl auf, wo Spontan noch Renés Geburstag gefeiert wurde, wir konnten hierzu auch noch ein Stück zerdrückten Kuchen vom Bäcker beisteuern Auf der anderen Seite des Jochs ging es auf dem Hintern herunter, das geht schneller, ist schonender für die Kniegelenke und macht außerdem saumäßig Spaß! Die geführten Wandergruppen schienen dagegen kein Verständnis dafür aufzubringen, dass man in seinem Urlaub auch Spaß haben kann und krochen lieber Zentimeter weise über den Schnee.
Beim Skigebiet des Rettenbachferners trennten sich die Wege von unseren neu gewonnen Freunden und uns, da sie die Alternative über die Martin-Busch-Hütte laufen wollten, also stapften wir wieder zu zweit weiter durch das Rettenbachtal, über hässliche Skigebiete bis ins ziemlich hübsche Timmelstal. Auf dem Timmelsjoch gönnten wir uns noch einen Radler bzw eine Apfelschorle, als noch eine Gruppe von Leuten über den Pass kam, mit glänzend polierten, knallroten Traktoren. Die anderen Leute schienen das ziemlich genial zu finden und machten Bilder von und mit den Trekkern.
Wir zogen weiter und fanden wieder einmal einen wunderschönen Schlafplatz abseits von Lärm und Stress der Straßen.
Tag 10: Timmelsjoch - Pfandler Alm (26km)
Früh Morgens brachen wir auch hier wieder auf, meine Schwester hatte leider über Nacht eine ziemlich heftige Heuschnupfenreaktion bekommen (wohl durch die Wiese auf der wir übernachtet hatten). Wie zuvor liefen wir bis zu nächsten Ortschaft, Moos, und füllten Bäuche und Rucksäcke im hiesigen Supermarkt. Die E5-Beschilderung wich hier leider kräftig von unserer Karte ab und führte zu leichter Verwirrung, die darin endete, dass wir uns blind auf die Schilder verließen und ein paar unnötige Schlenker einbauen mussten.. Da der Tag wieder sehr heiß wurde machten wir in St. Leonhard (in Passeier) eine ausgedehnte Mittagspause im Schatten bevor wir zur Pfandler Alm aufstiegen. Durch die schwüle Hitze schwitzten wir ziemlich übel beim Aufstieg und erfreuten uns umso mehr an kühlen Getränken und eine genialen Dusche dort. Da unsere Rückfahrt schon fest gebucht war, wir aber vor unserem Zeitplan lagen, beschlossen wir dort zu nächtigen um nicht noch 3 Tage in Bozen fest zu sitzen. Wir hatten einen sehr lustigen Abend mit einer Gruppe Amerikaner, die wir auch schon zuvor beim Aufstieg auf die Braunschweiger Hütte überholt hatten.
Tag 11: Pfandler Alm - Meran 2000/ Kreuzjöchl ( 18km)
Mit mehr als genügend Zeit stiegen wir von der Pfandler Alm noch die restlichen 600m zur Hirzer Hütte auf, wo wir uns erstmal einen Kaiserschmarren genehmigten. Frisch gestärkt ging es danach direkt nochmal 700m hoch zur Oberen Scharte, wo wir unsere Rucksäcke deponierten um mal eben noch den Hirzer mit weiteren knapp 100hm zu besteigen. Es war ein wenig neblig, aber die Aussicht war dennoch gut. Im darauffolgenden Tal machten wir noch eine ausgedehnte Mittagspause mit kräftigem Nickerchen und spazierten durch das Skigebiet Meran 2000. Vorbei an der Meraner Hütte (wir waren ja quasi frisch geduscht und das Geld sitzt nicht so ganz locker wie bei manch anderem) schlugen wir wenige km später unser Nachtlager auf. Als es in der ferne dunkel zu uns herüber kam und ein leises Grollen zu vernehmen war, stellte ich vorsichtshalber noch das Tarp nachträglich auf, was sich als sehr gute Idee herrausstellte.
Innerhalb kürzester Zeit schoss es Hagel und Regen vom Himmel herab, so dass das Wasser unter uns durch lief und die Hagelkörner für kräftigen Spray auf beiden Seiten sorgten, da der trockene Boden das Wasser kaum aufnahm.
Tag 12: Kreuzjöchl - Bozen (25km)
Letzten Endes schliefen wir trotz Unwetter ganz gut, mussten aber am kommenden Tag eine größere Pause zum trocknen einlegen. Das Wetter eignete sich auch hervorragend, denn es war schon wieder heiß und sonnig geworden. Entgegen unserem ursprünglichen Plan kurz vor Bozen noch eine Nacht draußen zu verbringen verwarfen wir allerdings und liefen in der Hitze durch bis in die Kesselstadt. Die Strecke war bis auf das letzte Stück sehr schön und angenehm zu laufen, nur der Abstieg von Jenesien nach Bozen zeigte sich als brutal steil, geteert und unglaublich heiß. Als wir gegen 15Uhr in Bozen ankamen nisteten wir uns ins dortige Hostel ein, und sahen uns in Ruhe die Stadt an, aßen Eis und wurden schon ein wenig traurig, dass der Trip so schnell vorbei war.
Nach einem weiteren Tag in der Stadt Bozen ging es Sonntag morgen per Zug wieder zurück nach Hause. Sonnenbrand-gebräunt, entspannter und um die eine oder andere Erfahrung reicher.
Leider kann man hier offenbar keine Bilder aus der Dropbox aus einfügen, also muss ich die Bebilderung nachreichen..
Die gesamte Bildersammlung gibt es hier zu sehen.
Edit: ein paar Bilder eingefügt..
schöne Grüße
Micha
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Pitz reagierte auf Andreas K. in Rucksack geklaut ?Doch, doch, geht durchaus. Man muss nur einige Punkte beachten:
1) Lager erst nach Einbruch der Dunkelheit aufschlagen
2) Lager frühzeitig, also am besten vor Sonnenaufgang, abbrechen
3) Keine Spuren hinterlassen
Bitte nicht falsch verstehen - Dies soll keine Aufforderung zu illegalen Handeln sein! Dies muss Jeder mit seinem Gewissen ausmachen.
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Pitz hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in Camino de NorteWarum werden eigentlich immer 3 Paar Socken mitgenommen?
Ein paar am Fuß, das andere trocknet nach dem Waschen und das dritte?
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Pitz reagierte auf micha90 in E5 mal wieder aber mit etwas anderem SchwerpunktHi Pitz,
wie Chris schon sagte, komme ich gerade vom E5 zurück. Ich bin mit meiner Schwester die Strecke von Konstanz bis Bozen komplett gelaufen, mit der einzigen Ausnahme von Zams auf den Venet mit der Seilbahn. Dass die Täler langweilig wären haben wir garnicht so empfunden, das waren teilweise die schönsten Abschnitte! Besonders das Pitztal war wirklich wunderschön zur durchlaufen.
1. Wie weit möchtest du denn laufen in den 5 Tagen? Wenn du tatsächlich bergab fliegst, ist ja die halbe Tour schon weg.. bis Meran oder Bozen sollte da kein Problem sein.
2. Ist Gleitschirm fliegen nicht auch schummeln? Wie gesagt außer den Aufstieg auf den Venet ist das alles prima machbar und nicht so schlimm wie manche es behaupten..
3. Bergab ist nunmal die Halbe Tour. Wenn du dein Rucksackgewicht noch etwas optimierst (>5kg Gesamtgewicht) und Trekkingstöcke nutzt sollten die Knie das schon mitmachen. Einige Abstiege waren aber tatsächlich recht lang, keine Frage.
4. Auf Hütten ist das Schlafen tatsächlich eher unschön, aber als Verpflegungsstationen kann man sich gut darauf verlassen. Wir sind von den Hütten einfach ein Stück weitergelaufen, bis wir aus der Sichtweite waren und haben uns auf das erst beste flache Stück Boden gelegt. Man braucht evtl schon ein geübtes Auge um nutzbare Schlafplätze zu finden, aber gerade wenn man alleine Unterwegs ist, sollte das auch kein Stress sein. Das Zelt musst du bei gutem Wetter ja nicht aufbauen.
5. Mit so einem Rucksackgewicht wirst du definitiv keinen Spaß haben! Wie Chris sagt, 4kg Essen sind absoluter Overkill, da man fast täglich in Ortschaften einkaufen kann! Versuch dein BW auf 3-4kg zu drücken und überlege dir dann, ob es sich lohnt deine Flugausrüstung mit zu schleppen. Zu Trinken reicht 1L eigentlich völlig, wenn man aufpasst auch 0,5L. Lediglich abends habe ich zusätzlich die Faltflasche mal gefüllt und ein paar Meter getragen um kochen zu können.
-Vorhandene Schutzhütten/ Heuschober waren auf den Bergen erstaunlich rar, nur aus Wenns raus war alles voller Heuschober. Auf dem Berg würde ich mich keinesfalls darauf verlassen sowas zu finden!
-Seilbahnen und Busstrecken umgeht man ganz einfach zu Fuß, indem man dem E5 folgt
-Verpflegung zu verschicken halte ich für unnötig, da man wie gesagt genügend Einkaufsmöglichkeiten hat.
-Der Mehraufwand ist nahezu Null. Klar läuft man mehr km am Tag, wird aber auch nicht so aufgehalten. Wir haben meist die selben Leute wieder auf der Nächsten Etappe getroffen wie am Vortag, obwohl die Bus fuhren und wir nicht.
Ausrüstungsliste hier posten ist sicherlich besser, als in einem gesonderten Thread.
schöne Grüße
Micha
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Pitz reagierte auf Edwin in Schaden Navigationsgeräte dem Orientierungssinn?Interessantes Thema, beschäftigt mich auch häufiger. Es mag ja in empirisch-statistischen Untersuchungen durchaus ein nachweisbarer Effekt sein, dass Navi-Nutzung das Orientierungsvermögen beeinträchtigt. Ich kann mir auf jeden Fall zwanglos negative Effekte durch reinen Anweisungskonsum vorstellen.
Selbst erlebe ich das allerdings etwas anders. Ich traue mich mit Navi viel eher, eine wenig bis nicht bekannte Gegend zu erkunden. Da füllen sich durch Betrachtung der Umgebung auch noch vorhandene weiße Flecken. Gleichzeitig sehe ich auf einer mindestens rudimentären bis detaillierten Karte (Oruxmaps, z. B.), wie die Umgebung des sichtbaren befahrenen/erwanderten Bereichs aussieht. ("Ach so, neben der Autobahn, das ist ein großer See!") Insbesondere hat sich bei mir eine bessere Vorstellung der Lage von mir eigentlich bekannten Orten zueinander eingestellt. Meine persönlichen Vorstellungen werden also vollständiger und differenzierter.
Wenn ich im jeweiligen Navigationssystem (Wandern oder Autofahren) eine Kartendarstellung sehe und sie mit der Umgebung abgleiche, dann stellt das ja auch eine kognitive Leistung dar, eine Erfahrung wird mehrfach verankert, sozusagen. Wenn ich jetzt noch an eine Wanderroute denke, die ich ja oft aktiv plane, dann sind meine Synapsen doch eher angeregt...
Noch sehe ich für mich also eher positive Effekte. Die Sorge, die ich selbst gelegentlich habe, dass ich ohne Navi hilflos wäre (der Technik ausgeliefert), relativiert sich für mich dann doch immer wieder. Auch früher hätte ich ja zur Orientierung eine Karte mit Kompass oder einen Autoatlas benötigt, was aber weit weniger komfortabel ist.
(Etwas OT: Ein weiteres Positivum bei Navis ist, dass für mich das Autofahren sicherer wird, weil ich mich auf den Verkehr oder andere Dinge konzentrieren kann und der Fahrbahnverlauf in Kurven vorhersagbar wird. Die elektronischen Hilfen können also durchaus auch andere Ressourcen freisetzen. Wenn ich dann noch Mozart höre, stelle ich den Hirnabbau auf jeden Fall für mich persönlich in Frage;-)
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Pitz reagierte auf LAUFBURSCHE in Neues vom LaufburschenDie angesprochenen Packlisten findest Du hier. Hab keine Lust sie wieder rauszusuchen und hochzuladen:
http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1654-ul-im-winter-packlistendiskussion-und-mehr/page-2
Und imho haben wir die Diskussion im April 2014 doch schon mal durchgekaut