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Ultraleicht Trekking

ALF

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Über ALF

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    Berlin & Rhön
  1. Getränkedosen sind alle aus Aluminium. Zumindest kenne ich keine aus Eisen. Die gewellten Gemüsedosen sind (fast) alle aus Eisen. Eisendosen erkennt man auch daran, dass sie eine senkrechte Schweißnaht haben. Aludosen sind immer (außer dem Deckel) aus einem Stück.
  2. Das sieht wirklich schlimm aus! Dosen aus Eisen sind ganz schlecht. Mit Tomatenmarkdosen habe ich mal im letzten Jahrtausend experimentiert. Immerhin leichter als der Original-Trangia, bei gleicher Größe Das ging gar nicht! Aber damals gab es kein Internet! Ich würde @Erbswurst auch empfehlen, zu lesen. Es gibt genug anregungen, für Projekte aus Abfall. Brenner sollten auf jeden Fall aus Aluminium sein, Töpfe möglichst. Und es darf möglichst wenig Wärme durch Wind, Wärmeleitung oder Verdunstung verloren gehen. Nur der Brenner braucht etwas Rückkopplung. Deshalb ist ein kleiner Brenner aus Aluminium ideal.
  3. Dein Brenner ist reichlich groß. Da sollte der Abstand wohl auch etwas größer sein. Du wirst dann aber vielleicht mächtige Flammen kriegen, gerade wenn die Außentemperatur eh schon hoch ist, im französischen Pinienwald. Ein effizienter Brenner braucht zum Kochen von 500ml Wasser ca 15ml Spiritus. Das heißt, es sollte dicke reichen, wenn der Brenner ca 50ml hat, mit Reserve für längere Kochaktionen und Winter. Ich schneide mir gerne den Brenner aus einer Rasierschaum-Dose. Ne schmale Getränke-Dose (Sekt oder Energy-Drink) wäre noch leichter, aber weniger haltbar:
  4. die nutzlänge von 1p innenzelten

    Nein! Messungen sind doch objektiver als "praktische Erfahrungswerte"! Vielleicht sollte die Norm einfach zu 20er Kisten hin geändert werden?
  5. Mit größerem Tropfabstand verbrennt nach meinen Messungen mehr Spiritus pro Zeiteinheit. 2 bis 3cm sind langsamer aber etwas effizienter (= weniger Verbrauch bis zum Kochen). Ohne Tests würde ich eher 3cm nehmen.
  6. OT: Es wär doch schade, wenn das letzte was wir von Dir hören, Erbswurst, wäre, dass ein deutscher Tourist oder Kleinstunternehmer einen Großbrand ausgelöst hat. Und anschließend würden die Foren aus Mangel an Beiträgen eingehen. Bei ODS diskutieren sie schon über rückgehende Beitragszahlen, nachdem sie Dich gesperrt haben. Im Pinienhain wären ein Stein, Sand oder eine Alufolie als Unterlage sinnvoll. Der Spiritus-Brenner selber wird nicht heißer als 100°C. Gefährlich sind die Flamme oder verschütteter Spiritus, der brennt. Um Verschütten zu vermeiden, kannst Du Deinen Spiritus-Brenner mit Carbonfelt oder Glaswolle füllen. Und Zelph sichert das in seinen Brennern noch mit einem feinen Drahtgeflecht gegen rausfallen oder wegfliegen. Im Pinienhain würde ich außerdem zu einem Brenner raten, der nur oben offen ist, und zu einem wegnehmbaren Windschutz. Dann kannst Du den Brenner ganz einfach mit dem Topfboden ersticken.
  7. Dort wird es ja eher warm sein. Da würde ich auch maximal eine 100er Fleece-Jacke mit Reißverschluss nehmen und eine dünne Regenjacke möglichst mit Zwei-Wege-Reißverschluss und Unterarm-Belüfungen mit Reißverschlüssen. Ein kleiner Regenschirm könnte nützlicher sein bei Regen (optimale Belüftung) und Sonne (Sonnenschutz, Schatten) Ich würde helle Farben wählen oder ergänzen, um im Straßenverkehr besser aufzufallen.
  8. Wenn der Brenner flächig auf dem Blechboden steht, geht viel Wärme flöten. Auslaufschutz wofür? Wenn das Wasser überkocht, wäre es besser, wenn es wegläuft. Wenn Du am Windschutz wackelst, kann dadurch Spritus verschüttet werden. Wenn Du den Windschutz wegnehmen kannst, kannst Du Deinen Brenner ersticken, um den restlichen Spiritus zu sparen.
  9. Windschutz: Positiv: Der Abstand zum Topf und Höhe am Topf. Negativ: 60g Gewicht. Zusätzliches Packvolumen. Unnötiger Boden, der Wärme aus dem Brenner ableitet. Ich würde versuchen, die Windschutz-Dose durch ein Stück mehrfach gefaltete Alufolie oder durch eine U-förmig gebogene Alu-Verpackung oder durch eine Alu-Getränke-Dosen-Wand zu ersetzen, die zum Transport etwas zusammen gebogen in den Topf passt (<15g). Topf: Ich würde eine Alu-Dose suchen, aber schwer zu finden in der Größe.
  10. Wer kommt überhaupt von Heavy?

    Ja so ne Kerzenlaterne im Neoprenetui habe ich auch noch. Die sollte ich mal bei den Bushcraftern zum Verkauf anbieten
  11. Wer kommt überhaupt von Heavy?

    Ich bin ja noch im letzten Jahrtausend zu zu Radtouren, Trekking, Paddeln und Segeln gekommen und hab halt gekauft, was es damals in Kaufhäusern und bei Globetrotter gab. Vor allem beim Zelt (Kaufhaus-Zelt 3,5kg) und Kocher (Trangia-Kochset 1200g) und Rucksack (Lowe 2500g) hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass das Einsparpontential über 50% liegen sollte. Dann habe ich angefangen, bei Globetrotter die Gewichtsangaben zu studieren, die damals noch oft krass falsch waren, und leichtere Ausrüstung auszuprobieren. Das war aber ein mühsamer Prozess. Erst das Internet machte die Sache einfacher: besserer Zugriff auf Produktdaten, Produkttests und Kundenrezensionen, Kontakt zu anderen Nutzern und Herstellern. Inzwischen bin ich beim Zelt bei 800g, Kochset 120g und Rucksack 400g. Je nach Tour (z.B. beim Radfahren, Paddeln, Winter, Kurzstrecken) nehme ich manchmal auch etwas schwerere Sachen mit. Aber ich bin endlich nicht mehr "gezwungen" das ultraschwere Zeug zu schleppen.
  12. Ein Stück Carbonfelt ist leichter, isoliert den Kocher besser vom Boden, verhindert auch ein Einsinken in Schnee und kann als Topflappen oder Polster verwendet werden. Ein 10cm x 10cm Stück, sollte ca 8g wiegen. Hier ist das Stück unnötig groß und doppelt, weil ich es eigentlich für einen Hobo als Unterlage oder Windschutz mitgenommen hatte:
  13. Zum optimalen Spiritus-Brenner-Abstand gibt es seitenweise Diskussionen und Messungen. Ich verwende 2 bis 3cm Abstand und einen guten Windschutz:
  14. Nager-Alarm! -- Wie verwahrt Ihr Proviant?

    Ich vermeide Plätze wo sich öfter Menschen aufhalten und packe meine Lebensmittel geruchsfest ein. Auf Campingplätzen reicht es, die Lebensmittel sauberer und geruchsfester zu verpacken als die Nachbarn
  15. Kochen ohne Feuer / Calciumoxid

    Diese Kochmethode ist ja schon lange bekannt und hat sich trotzdem außerhalb von Spezialanwendungen nicht etabliert: Problematisch sind Brennstoffversorgung, Preis-Leistungsverhältnis, Gewicht, Verpackung, Risiko, Abfallentsorgung. Also das Ganze ist eher was für Chemiebastler und Militärs und Teuer-Lebensmittel-Marketing. Macht Eure Experimente und vergleicht die Ergebnisse mit etablierten Spiritus-Brennern und präsentiert sie, wenn sie vergleichbar oder besser sind.
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