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Ultraleicht Trekking

ALF

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    Berlin & Rhön
  1. Braucht man gegen Zecken ein Innenzelt?

    Also mich haben schon zweimal Zecken noch zu Hause ca einen Tag nach der Rückkehr erwischt, obwohl ich mich sofort nach der Rückkehr gründlich geduscht hatte (ohne Zecken zu finden) und frisch eingekleidet. Ich vermute mal, dass die Zecken die Klamotten verlassen haben, die ich kurz auf den Fußboden geworfen habe, bevor ich sie in die Waschmaschine befördert habe. Und später haben sie mich dann erwischt, möglicherweise über Socken, die ich abends vor dem Bett ablege. Dagegen hatte ich beim Winterbiwak und kühlen Temperaturen unter 5°C auch ohne Innenzelt noch keinen Zeckenbiss, vermutlich weil die Zecken dann inaktiv oder sehr langsam sind. Also im Sommer Innenzelt plus DEET plus Vorsicht trotzdem ab und zu ne Zecke, im Winter ohne Innenzelt, ohne DEET, ohne Vorsicht keine Zecken.
  2. Minimalismus im Alltag

    Deren Buch habe ich gelesen und hat mir gut gefallen. Beim Abbau der Single Malt Sammlung könnten wir dem Basti78 eigentlich helfen. Wo wohnt der denn?
  3. Dosenkocher löschen

    Ich verwende einfache offene Brenner, zum Beisiel das untere Stück von einer Rasierschaum- oder Deo-Dose. Da kann ich einfach den Topf drau drücken, um die Flamme zu löschen. Man kann auch einen Löschdeckel "basteln":
  4. Swiss Piranha RT90 Zeltheringe

    In weichem Boden (Wald oder Sand) kann das aber auch ein Vorteil sein.
  5. UL 35l Rucksack aus China für 15 Euro

    Ich kann dam Link auch nicht folgen, habe aber einen 35-Liter UL-Rucksack über Amazon gekauft. Hier bei Amazon in verschiedenen Farben für ca 15 Euro: https://www.amazon.de/dp/B071L8RNTJ Er ist dort auch noch unter anderen Namen erhältlich. Konstruktion und Verarbeitung machen einen guten Eindruck und auf einer Sommer-Kurztour hat er gehalten.
  6. Wasserdichter Rucksack

    Der Exped Torrent 50 ist ein guter und sehr vielseitig nutzbarer (aber schwerer) wasserdichter Rucksack, rechts im Foto. Es gibt ihn auch kleiner mit 30 und 40 Liter. Ich verwende ihn für nasse Winter-Touren fürs Paddeln, Segeln und auf dem Gepäckträger beim Radfahren und auf Reisen. Von meinen Rucksäcken finde ich ihn am universellsten. Der Hüftgurt ist abnehmbar. Einziger Nachteil: Er ist nicht ultraleicht. Er wiegt 1090g. Bis 14kg hat er sich bisher auf Tagesstrecken bis 20km gut tragen lassen. Der Exped 50 hat hinten genau 8 runde Nähpunkte. Ich habe meinen Rucksack mit genau 50 Liter Wasser gefüllt und mit 3,5 Windungen verschlossen. Die Maximal-Abmessungen des Packsacks waren dann ca 50cm hoch, 40cm breit und 30cm tief. Der Rucksack und der Verschluss sind dann dicht. Mit 50 Liter Wasser gefüllt trat pro Stunde etwa 1 Liter Wasser aus. Entlang der verschweißten Übergänge zwischen den verschiedenen Stoff-Farben waren Wassertropfen zu beobachten. Bei Regen oder Spritzwasser oder Kenterung mit dem Boot hat der Sack bisher absolut dicht gehalten.
  7. OT: Bei den Survival-Leuten gibt es massig Anleitungen, wie man mit dem Handy Feuer machen kann. Das Problem ist, dass man bei den meisten Handys nicht mehr so einfach an den Akku rankommt. Auf meinem Handy habe ich einige Taschenofen-Apps. Aber leider halten die nur ein oder zwei Stunden vor, dann ist der Akku alle. Aber das ist kein Bushcraft. Oder?
  8. Klar, im Nachhinein lassen sich keine Fotos mehr machen. Aber vielleicht kannste ne Zeichnung machen. Ich würde gerne sehen, wie Du im Laubhaufen übernachtest
  9. Komfortverzicht

    Für manche beutet ja Komfort im Camp, dass sie Stühle und Tische und Gefriertaschen mit Kühlakkus mitschleppen. Also das lässt sich dann Ultraleicht kaum mehr machen. Weil ich gerne auf dem Boden sitze, ist das für mich Komfort.
  10. Ein dreidimensionales Kunstfaser-Luft-Gemisch kann noch schneller brennen als oben gezeigte eher zweidimensionale Zeltoberfläche. Immerhin bin ich mir bewusst, wenn ich als lebende Fackel durch die Landschaft wandere oder im Lager sitze und gehe entsprechend vorsichtig mit Feuer um.
  11. Ich habe noch nie im Schlafsack am Feuer gelegen und würde das auch nicht machen. Erstens sind mir meine Schlafsäcke dafür zu schade, zweitens wäre mir die Brandgefahr dafür zu groß. Aufgrund der dicken Isolierung mehrkt man beim Schlafsack ja noch nicht mal, wenn ein Ende anfängt zu kokeln. Ultraleichtmaterialen vertragen sich schlecht mit Feuer. Ich würde ungerne auf einer aufblasbaren Isomatte im Daunenschlafsack am Lagerfeuer sitzen. Und wenn nichts anbrennt, kämpft man noch mit Rauch und Gestank. Ohne Lagerfeuer bin ich wärmer als mit. Notfalls reicht eine Wärmflasche. Ein Kompromiss aus den Vorteilen von Hightech-Materialien und Feuer kann ein Hobo sein. Trotzdem habe ich kleine Löcher vom Hobo-Feuer: 1 in der Regenhose, 1 im Anorak und eine verschmorte Stelle an der Fleece-Jacke. Man muss schon ständig seine Sachen im Blick haben und wissen was man bereit ist zu riskieren und wie man reagiert, wenn mal was anbrennt.
  12. Wegen der Zecken fege auch ich das Laub lieber weg als drauf zu schlafen oder gehe in den Nadelwald. Und für mich sind Zecken auch ein Argument gegen Feuer, weil ich sie mir bei der Holzsuche einfange. Im Winter wird es entspannter, weil die Zecken dann tot, langsamer oder vom Schnee zugedeckt sind. Vielleicht sollten wir wieder auf sinnvollere Bushcrafting-Tipps kommen, wie Heringe schnitzen, Lagerplatz-Auswahl und Wasser-Suche. Lasst uns mal darüber nachdenken, inwiefern wir die durchwanderte Landschaft und natürliche Ressourcen nutzen.
  13. Erst mal musst Du den Laubhaufen mit Deiner Körperwärme anwärmen. Dadurch wachen die Bewohner auf. Dann müssen sie sich sortieren, was zu fressen suchen, fortpflanzen etc etc. Nach drei Wochen wimmelt es vor Leben und es schön warm. Abkürzen kannst Du es, laut Erbswurst, indem Du Dir gleich einen Laub-Haufen suchst, der schon soweit ist Probiers einfach mal zu Hause aus - im Kompost
  14. Nä, nä, wir sind hier bei den Ultraleicht-Trekkern. Falls sich erweisen sollte, dass man keinen Schlafsack und keinen Quilt und keine Isomatte zu schleppen braucht, dann machen wir das so! Selbst wenn es uns 5 oder 10 Minuten am Lagerplatz kosten sollte! Aber Du darfst damit warten, bis Erbswurst es uns vormacht
  15. Der "Primitive Skills" Youtube-Kanal beschäftigt sich in Survival-Trainings intensiv mit Laubhaufen-Hütten und hat einige Videos dazu. Wasserdicht sind die Laubhütten erst bei 50 bis 100cm Deckenschicht: https://www.youtube.com/user/primitiveskills/search?query=debris+hut Wenn es einfacher ginge, würden es die Survival-Experten einfacher machen. Erbwurst muss schon viel Glück haben, einen passenden Laubhaufen vorzufinden, der einer Laub-Hütte gleichkommt, die die Survival-Experten in einigen Stunden bauen. Und wenn er sowas findet, liegt vielleicht schon ein Wildschwein, Fuchs oder Igel drin. Wobei das auch Vorteile haben kann: Im Winterlager kuscheln die Tiere bekanntlich gerne. Wer weiß, vielleicht auch mit Erbswurst. Ich warte aufs Foto.
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