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Ultraleicht Trekking

ALF

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  1. UL 35l Rucksack aus China für 15 Euro

    Ich kann dam Link auch nicht folgen, habe aber einen 35-Liter UL-Rucksack über Amazon gekauft. Hier bei Amazon in verschiedenen Farben für ca 15 Euro: https://www.amazon.de/dp/B071L8RNTJ Er ist dort auch noch unter anderen Namen erhältlich. Konstruktion und Verarbeitung machen einen guten Eindruck und auf einer Sommer-Kurztour hat er gehalten.
  2. Wasserdichter Rucksack

    Der Exped Torrent 50 ist ein guter und sehr vielseitig nutzbarer (aber schwerer) wasserdichter Rucksack, rechts im Foto. Es gibt ihn auch kleiner mit 30 und 40 Liter. Ich verwende ihn für nasse Winter-Touren fürs Paddeln, Segeln und auf dem Gepäckträger beim Radfahren und auf Reisen. Von meinen Rucksäcken finde ich ihn am universellsten. Der Hüftgurt ist abnehmbar. Einziger Nachteil: Er ist nicht ultraleicht. Er wiegt 1090g. Bis 14kg hat er sich bisher auf Tagesstrecken bis 20km gut tragen lassen. Der Exped 50 hat hinten genau 8 runde Nähpunkte. Ich habe meinen Rucksack mit genau 50 Liter Wasser gefüllt und mit 3,5 Windungen verschlossen. Die Maximal-Abmessungen des Packsacks waren dann ca 50cm hoch, 40cm breit und 30cm tief. Der Rucksack und der Verschluss sind dann dicht. Mit 50 Liter Wasser gefüllt trat pro Stunde etwa 1 Liter Wasser aus. Entlang der verschweißten Übergänge zwischen den verschiedenen Stoff-Farben waren Wassertropfen zu beobachten. Bei Regen oder Spritzwasser oder Kenterung mit dem Boot hat der Sack bisher absolut dicht gehalten.
  3. OT: Bei den Survival-Leuten gibt es massig Anleitungen, wie man mit dem Handy Feuer machen kann. Das Problem ist, dass man bei den meisten Handys nicht mehr so einfach an den Akku rankommt. Auf meinem Handy habe ich einige Taschenofen-Apps. Aber leider halten die nur ein oder zwei Stunden vor, dann ist der Akku alle. Aber das ist kein Bushcraft. Oder?
  4. Klar, im Nachhinein lassen sich keine Fotos mehr machen. Aber vielleicht kannste ne Zeichnung machen. Ich würde gerne sehen, wie Du im Laubhaufen übernachtest
  5. Komfortverzicht

    Für manche beutet ja Komfort im Camp, dass sie Stühle und Tische und Gefriertaschen mit Kühlakkus mitschleppen. Also das lässt sich dann Ultraleicht kaum mehr machen. Weil ich gerne auf dem Boden sitze, ist das für mich Komfort.
  6. Ein dreidimensionales Kunstfaser-Luft-Gemisch kann noch schneller brennen als oben gezeigte eher zweidimensionale Zeltoberfläche. Immerhin bin ich mir bewusst, wenn ich als lebende Fackel durch die Landschaft wandere oder im Lager sitze und gehe entsprechend vorsichtig mit Feuer um.
  7. Ich habe noch nie im Schlafsack am Feuer gelegen und würde das auch nicht machen. Erstens sind mir meine Schlafsäcke dafür zu schade, zweitens wäre mir die Brandgefahr dafür zu groß. Aufgrund der dicken Isolierung mehrkt man beim Schlafsack ja noch nicht mal, wenn ein Ende anfängt zu kokeln. Ultraleichtmaterialen vertragen sich schlecht mit Feuer. Ich würde ungerne auf einer aufblasbaren Isomatte im Daunenschlafsack am Lagerfeuer sitzen. Und wenn nichts anbrennt, kämpft man noch mit Rauch und Gestank. Ohne Lagerfeuer bin ich wärmer als mit. Notfalls reicht eine Wärmflasche. Ein Kompromiss aus den Vorteilen von Hightech-Materialien und Feuer kann ein Hobo sein. Trotzdem habe ich kleine Löcher vom Hobo-Feuer: 1 in der Regenhose, 1 im Anorak und eine verschmorte Stelle an der Fleece-Jacke. Man muss schon ständig seine Sachen im Blick haben und wissen was man bereit ist zu riskieren und wie man reagiert, wenn mal was anbrennt.
  8. Wegen der Zecken fege auch ich das Laub lieber weg als drauf zu schlafen oder gehe in den Nadelwald. Und für mich sind Zecken auch ein Argument gegen Feuer, weil ich sie mir bei der Holzsuche einfange. Im Winter wird es entspannter, weil die Zecken dann tot, langsamer oder vom Schnee zugedeckt sind. Vielleicht sollten wir wieder auf sinnvollere Bushcrafting-Tipps kommen, wie Heringe schnitzen, Lagerplatz-Auswahl und Wasser-Suche. Lasst uns mal darüber nachdenken, inwiefern wir die durchwanderte Landschaft und natürliche Ressourcen nutzen.
  9. Erst mal musst Du den Laubhaufen mit Deiner Körperwärme anwärmen. Dadurch wachen die Bewohner auf. Dann müssen sie sich sortieren, was zu fressen suchen, fortpflanzen etc etc. Nach drei Wochen wimmelt es vor Leben und es schön warm. Abkürzen kannst Du es, laut Erbswurst, indem Du Dir gleich einen Laub-Haufen suchst, der schon soweit ist Probiers einfach mal zu Hause aus - im Kompost
  10. Nä, nä, wir sind hier bei den Ultraleicht-Trekkern. Falls sich erweisen sollte, dass man keinen Schlafsack und keinen Quilt und keine Isomatte zu schleppen braucht, dann machen wir das so! Selbst wenn es uns 5 oder 10 Minuten am Lagerplatz kosten sollte! Aber Du darfst damit warten, bis Erbswurst es uns vormacht
  11. Der "Primitive Skills" Youtube-Kanal beschäftigt sich in Survival-Trainings intensiv mit Laubhaufen-Hütten und hat einige Videos dazu. Wasserdicht sind die Laubhütten erst bei 50 bis 100cm Deckenschicht: https://www.youtube.com/user/primitiveskills/search?query=debris+hut Wenn es einfacher ginge, würden es die Survival-Experten einfacher machen. Erbwurst muss schon viel Glück haben, einen passenden Laubhaufen vorzufinden, der einer Laub-Hütte gleichkommt, die die Survival-Experten in einigen Stunden bauen. Und wenn er sowas findet, liegt vielleicht schon ein Wildschwein, Fuchs oder Igel drin. Wobei das auch Vorteile haben kann: Im Winterlager kuscheln die Tiere bekanntlich gerne. Wer weiß, vielleicht auch mit Erbswurst. Ich warte aufs Foto.
  12. Ich denke auch, das ist nur ne Sache für Survivals Du lässt Dich mal wieder nicht festnageln, Erbswurst. Was nützt eine Methode, die Du nicht ausprobiert hast, sondern nur irgendwo aufgeschnappt und die vielleicht irgendwann mal im Sommer funktioniert, also dann, wenn man sie eh am wenigsten braucht. Der Laubhaufen ist bestenfalls eine Anregung fürs Survival. Wir Ultraleicht-Trekker haben nicht alles in dreifacher Ausführung dabei. Da ist es vielleicht sinnvoll, sich IM NOTFALL mit Naturmaterialien noch etwas ergänzen zu können. Hier habe ich noch ein Video eines Survival-Youtubers gefunden, der angibt, schon öfter in Behelfsunterkünften übernachtet zu haben. Der baut sich offenbar stundenlang eine Laubhütte aus trockenem (!) Laub und behauptet nicht, dass sie wärmt, sondern nur, dass sie gut isoliert: riSurvival89 auf Youtube:
  13. Felix Immler hat auf Youtube ein Laubhaufen-Experiment veröffentlicht: Binnen 10 Minuten hat er einen Laubhaufen aufgeschichtet und ein Thermometer rein gelegt. Nach drei Tagen war die Außentemperatur -1°C und im Laubhaufen 13°C. Wer weiß, vielleicht werden bald nicht mehr in Daunenschlafsäcken übernachten, sondern dank Erbswurst in Laubhaufen.
  14. Bergzeit schreibt, dass Wolle, sollange sie Wasser aufnimmt, wärmer wird, um bis zu 10°C. Vielleicht kann das ja mal jemand mit seinen Wollsachen testen. Ich hab nix aus Wolle. Nur Kunstfaser. Mehr als ein paar Wattstunden wird das aber nicht sein. Also macht Euch lieber ne Wärmflasche. Das bringt mehr.
  15. Nicht alles, was man irgendwo liest, stimmt, Erbswurst. Aufgrund der neuen Nettikette spare mir mal, Beispiele zu nennen.
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