Ozelot
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Ozelot reagierte auf P4uL0 in Bathtub floorSo heute nochmal schnell was gebastelt, auf der Grundlage das ich ja beim letzten heftigen Gewitter abgesoffen bin.
Ich habe mir ein Bathtub floor gemacht mit einem Rand der 10cm hoch ist und ich mein Nettent reinmachen kann.
Hatte zuerst überlegt ein komplettes Inner zu machen aber ich möchte flexibel sein, das heist in den Jahreszeiten wo es keine Mücken hat auch kein Netz mitzunehmen aber trotzdem den hohen Rand zu haben.'
Verwendet habe ich das Ripstop Nylon 70g mit TPU Beschichtung und die auflaminierten Verstärkungen an den Ecken sind aus dem 170er TPU beschichtetem.
Die Grundfläche ist Trapezförmig da mein Tarp sich beim abspannen als Halbpyramide vorne etwas verjüngt. Lange Seite ist 220cm, die kurze 200cm und breit ist es 80cm.
Die Aluminiumrohre sind einfach in die Ecken einschiebbar. Ich hatte zuerst mit Folie ein Test gemacht wo die Rohre fest drin waren, das war aber zum einpacken ein Krampf.
Mein Nettent habe ich in der Breite etwas enger machen müssen da es sonst nicht straff war, und es wird einfach via Kamsnaps an den 4 Ecken eingeklipst.
Einzige Mängel an der Sache ist das ich beim aufbügeln der Verstärkungen mit dem Bügeleisen an die Beschichtung gekommen bin und da jetzt eine leicht undichte Stelle ist, ansonsten bin ich zufrieden es könnte nur an den langen Seiten etwas straffer sein,
Gewicht 181g
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Ozelot reagierte auf LesPaul in Apex 100 PTX Quantum JackeEs ist soweit. Nach langer Arbeit endlich feritg: Die 100er Apex Jacke.
Dabei viel rumprobriert und gelernt, diese Einsichten wollte ich mit euch teilen.
Konzept des Schnitts:
Ich habe alle Nähte, die durch alle drei Lagen gehen, an Stellen platziert, an denen sie in der Nähe der maximalen Belastung durch Rucksack und Bewegung liegen und damit die Isolierung bestmöglich fixieren, aber nicht scheuern oder drücken können.
Dafür habe ich den Vorderseiten "Flossen" verpasst, die sich quer unter dem Hüftgurt nach hinten ziehen. Außerdem ziehen sich die Vorderteile über die Schulter nach hinten bis kurz über das Schulterblatt. Damit sind die Auflagestellen der Schultergurte des Rucksacks "eingerahmt" von Kragen-, Ärmel-, und Vorder-Hinterseitennaht.
Die Ärmel haben auf der Unterseite einen nicht isolierten Streifen bekommen.
Alle drei Lagen wurden auf einmal vernäht. Also nicht drei Jacken in einander gesteckt.. Dadurch verrutscht nix und das ganze ist weniger "wabbelig".
Alle Lagen erst mal grob zusammenheften macht die weitere Verarbeitung deutlich einfacher.
Alle Hauptnähte habe ich mit der Overlockmaschine versäubert zusammengenäht.
Gummibändchen als Säume dran
Reißverschluss rein, innen Zickzack, umklappen, von außen nochmal einfachen Geradstich drüber:
Fertig.
Hier nochmal die "Flossen" und die schräg nach hinten gezogene Seitennaht.
Ist keine echte Wendejacke wegen der Overlocknähte innen, kann aber bei High-Visibility Bedarf auch andersrum angezogen werden.
Gesamtkosten für Stoffe etc waren ca. 60€.
LG
Paule
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Ozelot reagierte auf Barbarix in Tarp - ziemlich nah an meinem OptimumIch konnte vor ein paar Wochen endlich mein neues Tarp (Prototyp) testen. Ich bin mit dem SilNylon-Prototyp so zufrieden, dass ich das Ganze in Cuben verewigen werde.
Die Grundidee für die Konstruktion stammt von Micha, vielen Dank dafür!
Vorgaben für dieses Tarp:
- Ziel-Gewicht um die 300g
- No Frills: Kein Reißverschluss der kaputt gehen kann, keine Lüfter…
- Konstruktion so einfach wie möglich: Mein letztes Tarp für die Mongolei war toll und super stabil. Allerdings war der Schnitt auch recht kompliziert
- Basis sollte ein Rechtecktarp im Pyramidenmodus sein
- Rundum geschlossen für guten Wetterschutz ohne zusätzliches Bivvy
- möglichst sturmfest, mindestens aber windfest
- Moskitodicht ohne Innenzelt, Moskitoschutz durch einen 20cm breiten rundum laufenden Saum
- Einknüpfbarer Boden
Herausgekommen ist folgendes:
Das Gewicht liegt momentan bei 380g inkl. aller Leinen und Heringen. Das nackte Tarp liegt bei ca. 310g. Allerdings fehlt noch das Moskitonetz (geschätzt +50g). Verwendet habe ich das 36g Silnylon von Extremtextil.
Wenn ich das 19g Cuben verwende sollte ich ca. 100g sparen können. Dann würde ich inkl. Moskitonetz, Leinen und Heringen bei 330g liegen, also etwas über der Zielvorgabe.
Im Elbsandsteingebirge hat sich das Tarp super geschlagen. Es ist für mich recht geräumig. Ich kann darin sitzen und mich bequem umziehen. In der Apside ist genügend Platz für Schuhe, Rucksack und Ausrüstung. Der Aufbau geht recht einfach, die Überlappungsbreite des Eingangs lässt sich mit der Stockhöhe variieren. Dem Wind, den wir in einer Nacht hatten, hatten das Tarp ganz gut standgehalten. Der überlappende Eingang ist eigentlich viel einfacher und unkomplizierter als ein Reissverschluss.
Auf den ersten beiden Bildern sieht man 2 Stück 50cm lange CFK-Stangen, die nocheinmal für zusätzliche Kopf- und Fußfreiheit sorgen. Danke Mr. Hardstone für die tolle Idee!
Hier das Schnittmuster:
Ansichten auf der 1. Seite, Schittmuster auf der 2. Seite, sehr rudimentäre Skizze, aber der Schnitt ist wirklich einfach
SilNylon-Proto-Tarp für Grönland 2017.pdf
Es werden 3 Zuschnitte benötigt: 1 Trapez und 2 identische Dreiecke mit gekappter Spitze.
Tipps, Verbesserungen und Anregungen sind herzlich willkommen!
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Ozelot hat eine Reaktion von Mil erhalten in Bekleidungskonzept@Mil du hast ja schon recht geile Sachen am Start...Da kannst echt viel draus machen.
Kommt halt drauf an....Wenn du z.B. über das Patagonia-Teil ne richtige Windjacke drüber machst (also nicht so ein durchsichtiges 80g Ding zum Joggen, sondern eine richtige Windjacke mit Hoody), dann hast du eine krasse Softshell...Da kommt keine Regenjacke mehr drüber. Da sparst du dir 3 Schichten. Du erzeugst eine "unsichtbare" Schicht, ein Mikroklima zwischen Haut und Shell...die wiegt fast nichts und ist unsichtbar, die Magie der Physik
Ansonsten musst du halt weiteres Material mitführen, nochmal ein Fleece, und nochmal eine Jacke, und nochmal...und bis du das alles gewechselt hast immer...
Manchmal kann das aber auch Sinn machen...es kommt halt drauf an.
Nur generell würd ich für mich sagen: KuFa Unterwäsche nehm ich nicht mehr. Habe getestet mit guten Teilen "go dry" 65€ ein Teil, und dann noch richtig gute Wollsachen probiert von Ortovox mit Poly-Kern und Wolle aussen herum gewickelt...Die KuFa-Wäsche war nach einem Tag im Ziplog, weil die nicht mehr trocken wurde und STANK. Die Temperatur war auch eher so, dass ich manchmal auf der KALTEN Seite war.... Ich habs in den Schlafsack mitgenommen, außen am Rucksack beim Gehen...nichts halt geholfen so richtig, also ab in den Sack das Klamme Ding....das Wollzeug ist am Körper getrocknet, während dem Gehen. Und so gut wie kein Geruch. Tage lang angehabt.
Als Iso hab ich einen Kashmir-Pulli gehabt. Da sind mir fast die Augen rausgefallen, als riesige Regenperlen einfach auf der Fläche abgerutscht sind. Da ist irgendwie noch mehr FETT drin vom Schaf, gleichzeitig halt nie zu warm und nie zu kalt...ich geh nimmer zurück zu KuFA-Zeug, das hat sich definitiv erledigt.
Das IST teuer, das Wollzeug, aber das lohnt sich echt. Gute KuFa ist AUCH nicht günstig, da legst halt immer noch nen 20er drauf für Wolle, so in der Art...und ich als Schwabe denk halt immer: "Ha, ih nehm halt des Günstigere...". Aber in dem Fall nicht mehr.
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Ozelot hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Leichter geht's weiter@martinfarrent Ja das Thema ist eigentlich erledigt. Aber bis auf die Kleidung ist der TO schon sehr leicht unterwegs. Also am Schlaf - oder Kochsystem rumzumachen bringt da ja nix mehr erst mal, das ist schon krass leicht.
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Ozelot reagierte auf dani in Rucksack: ein muss oder gehts auch irgendwie anders?hatte mal ein wenig zeit, da hab ich was zusammengebastelt. heute gings damit auf halbtages-test-tour.
fazit: schade bin ich nicht früher auf die idee gekommen. absolut genialer tragekomfort. man spürt das gewicht praktisch gar nicht. das system hat zukunft. auf tour mit 8kg beladen. beim zusammenbauen mit 12kg. nächster test mit ca. 10kg auf (wochenend)-tour.
volumen: 40 liter (22 am rücken, 2 x 9 an der brust)
gewicht: 190g
materialkosten: rund EUR 80
arbeitsaufwand: rund 4h (inklusive auftrennen ... )
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Ozelot reagierte auf Chobostyle in Rucksackgröße bei ULIch sperre den Thread mal. Es reicht.
Gesendet von meinem X98 Plus II (C2D6) mit Tapatalk
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Ozelot hat eine Reaktion von Andreas K. erhalten in Rucksackgröße bei UList gut, hast recht.
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Ozelot hat eine Reaktion von Jever erhalten in Rucksackgröße bei ULGehe auch nur "ML", aber 28L-Pack (mit Tragesys) hat Anfang Herbst gereicht für Mehrtagestour. Die kleineren Rucksäcke funktionieren nur, wenn die "big 3" UL sind, man alles richtig ordentlich und tight im Rucksack organisiert und alles auf die Dauer der Tour anpasst... Im Winter würd ich eher Richtung 35L Tourenrucksack, da wären mir die 28L dann glaub zu knapp.
P.s.: Mit "Das geht auch locker 1Kg leichter" und so, würde ich behutsam umgehen. Ich war bei 7,5 - 8,5 Kg max. froh ums Tragesystem. Die GANZ leichten highend-UL-Packs ohne Tragesystem sind für 3-4Kg rum ausgelegt, 5-6 Kg max.Gew. ist Ende Komfort-Zone. Dann auch eher Sommer und nur wenn man hoch modular geht. Das ist was für Minimalisten und Spezis...weiß ja nicht wieviel du mit 50L für 2 Tage wiegst dann, oder wie du packst...aber...ich würde erst mal den Rest optimieren und mir das Projekt glaub für später aufheben, läuft ja nicht weg.