ErikViking
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ErikViking hat eine Reaktion von El Barato erhalten in china cloneIch habe jetzt tagelang mit Schmunzeln diese Diskussion imAliexpress Trailstar vs Original
Faden mit verfolgt und mir alles verkniffen, denn ich war ja weit weg - nicht nur zufällig in China...
Nur ein paar Anmerkungen an alle Ferndiagnostiker und Weltverbesserer, die sich so gut bei Aliexpress auskennen und auch noch ganz genau die Lebens- und Arbeitsbedingungen in China an der Quelle beobachten
Habt Ihr Euch schon mal gefragt
- ob die ganze Kritik eigentlich auf kleine Marken-Manufakturen wie KNOT, 3F u.ä. zutrifft - oder nicht eher auf JW, Tatonka und auch viele der tollen Premium Marken, die in China in Menge fremd-produzieren lassen? Oder skandinavische Premium Marken, die aber im billigen Osteuropa auslagern?
- ob diese kleinen Nischenmarken nicht in Wirklichkeit auch Familienunternehmen/Manufakturen sind... die lokale Outdoor-Szene tatkräftig unterstützen und echte Outdoor-Praktiker sein könnten?
- ob die so hoch gelobten Premium "Cottages"/Manufakturen nicht in Wirklichkeit auch überwiegend bereits existierende Zeltformen herstellen, die eben kein Patent haben - wer sollte Ihnen das vorwerfen? Wer hat eigentlich das Patent auf Mids, auf Pyramiden im allgemeinen, auf Lavvus, auf Tarps usw?
- ob alle, die was auf AliExpress verkaufen, automatisch der Produzent sind - bzw. der Produzent das überhaupt approved hat oder gutheißt? Sollte man nicht eher auf Jack Ma schimpfen statt auf den chin. Produzenten?
- ob hunderte Millionen Menschen in China in Produktionsbetrieben sich wirklich unter unmenschlichen Bedingungen ausbeuten lassen würden?
- ob Ihr überhaupt schon mal dort wart und irgendeine Ahnung habt, wie dieses Land funktioniert... während viele in Geiz-ist-geil Manier täglich die Ali-Seiten studieren? (Mittlerweile lässt sich der chin. Kollege original BOSS o.ä. aus D mitbringen, während seine Kollegen aus D in China immer nur nach dem Fake-Market fragen... das ist leider die Realität)
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ErikViking reagierte auf Konradsky in Eine Bodenbehausung mit HängeoptionIch finde den Stoff haptisch sehr ungenügend. Die Farbe ist auch typisch UL.
Ich stehe da mehr auf gedeckte Farben wie auf dem Foto.
Wenn mal Wasser in die Hängematte läuft, kann es nicht ablaufen. Mir schon mal passiert
als es Katastrophenalarm gab. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine HM mit Hängemattenstoff.
Das Wasser lief gut ab und ich konnte auf der Isomatte nächtigen.
Im Bild ist im übrigen die 241g Hängematte, welche heute noch einmal leichtere Schnüre bekommen hat.
man will sich ja nicht totschleppen. Heute Nacht wird wieder getestet.
Gruss
Konrad
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ErikViking hat eine Reaktion von Takanama erhalten in china cloneDer Weisheit letzter Schluss gibt's nicht - muss jeder mit sich selbst ausmachen. (Nur... wenn man die Moral-Diskussion anstösst, sollte man vielleicht die Fakten kennen, und nicht fern-diagnostizieren und ideologisieren - China ist ja weit weg.)
Außerdem sind das keine Insinuationen - ganz im Gegenteil. Dass die Tatsachen in Fragen gefasst werden, ist lediglich rhetorisch/didaktisch gedacht. Außer, man will sich die Fragen gar nicht stellen, sondern empfindet sie halt als Insinuationen - dann nervt's bestimmt... klar!
P.S. siehe Deine Signatur
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ErikViking hat eine Reaktion von Takanama erhalten in china cloneIch habe jetzt tagelang mit Schmunzeln diese Diskussion imAliexpress Trailstar vs Original
Faden mit verfolgt und mir alles verkniffen, denn ich war ja weit weg - nicht nur zufällig in China...
Nur ein paar Anmerkungen an alle Ferndiagnostiker und Weltverbesserer, die sich so gut bei Aliexpress auskennen und auch noch ganz genau die Lebens- und Arbeitsbedingungen in China an der Quelle beobachten
Habt Ihr Euch schon mal gefragt
- ob die ganze Kritik eigentlich auf kleine Marken-Manufakturen wie KNOT, 3F u.ä. zutrifft - oder nicht eher auf JW, Tatonka und auch viele der tollen Premium Marken, die in China in Menge fremd-produzieren lassen? Oder skandinavische Premium Marken, die aber im billigen Osteuropa auslagern?
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ErikViking reagierte auf wilbo in 3F Lanshan 2moin magic,
ich habe dir zwei x-therm, einmal in L und einmal in max.L reingelegt.
(zwei max.L würden nicht mehr nebeneinander passen )
der cumulus hat eine kammer überlänge. du siehst, dass er wahrscheinlich mit dem fußende an das inner kommt aber nicht ans fly.
vg. -wilbo-
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ErikViking reagierte auf Leichtmetall in Quick & Dirty: TarpHallo,
ich wollte jetzt auch endlich mal mein Quick and dirty Tarp vorstellen. Es besteht aus dem alten Gleitschirmnylon von Extex. Es ist nicht rechteckig, sondern ein Trapez 3,6/2,8 und natürlich 1,5m breit. Das Tarp wiegt mit 6 Linelocs und insgesamt 13 Abspannpunkten 256 Gramm. Die Verstärkungen sind aus dem selben Stoff. Die 10mm Gurtbänder sind ziemlich lang mit einem Zickzackstich auf das Tarp genäht. Dadurch erhoffe ich mir eine gute Kräfteverteilung.Dazu habe ich mir aus dem gleichen Stoff auch noch ein Frontsegel genäht welches 120 Gramm wiegt.
Auf diesen Bildern steht es am Fuße des Großglockner, so auf 3000 m und ziemlich exponiert. Ich hätte mir auch einen Geschützten Platzt Suchen können, aber das wollte ich nicht :-). Bei Sonnenuntergang war es einigermaßen Windig, keine Ahnung welche stärke. Zumindest so stark dass, als der Wind sich drehte und das Tarp frontal erfasste dieses umgerissen und fast alle Häringe gezogen wurden. Da hatte ich diese aber noch nicht mit Steine beschwert. Als es dann mal Stand hat aber alles gut gehalten, auch wenn mal Wind von vorn kam. Nachts gab es dann zeitweise stärkeren Wind gemischt mit Regen und Schnee.
Um aus und einsteigen zu können Löse ich einfach den Knoten, der die Spitze des Segels mit dem Tarp verbindet. Da muss mensch halt aufpassen nicht auf das Segel zu latschen.
Kurz nach diesem Bild wurde das Tarp umgerissen
Hier bei einer UL- Bikepacking Tour.
MfG
Leichtmetall
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ErikViking reagierte auf wilbo in Verankerung Tarp/Zelt auf Schneeich bin vom "laubschreck" immer noch angetan. der anker ist für seine größe verblüffend leicht.
einzig die aufhängung werde ich ändern, da der zug aus der mitte die fläche zu sehr verringert.
mit dieser aufhängung müsste es besser werden.
der bisher verwendete, hat die maße 10 x 10 cm, mit 10 g und der größere hat 12 x 12 cm, bei 16 g.
wenn das gitter mit der neuen aufhängung flächiger im schnee steht, reicht wahrscheinlich der kleinere aus.
vg. -wilbo-
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ErikViking reagierte auf micha90 in APEX Quilt - Schritt für SchrittDie Rückseite des Quilts lässt sich durch Druckknöpfe schließen bzw öffnen. Das ist leicht und einfach zu bedienen.
Mit nur drei Knöpfen kann man den Quilt fast komplett verschließen.
Der Kragen lässt sich ganz normal mit Gummikordel und Tanka verstellen, der Punkt an dem die Kordel liegt, ist auf die Seite verlegt, so dass man sie nachts nicht im Gesicht baumeln hat. Durch die Konstruktion der Fußbox überlappt das Material ca 2,5cm. Bei geschlossenen Knöpfen kommt da keine kalte Luft rein!
Das wichtigste zum Schluss: Der Quilt wiegt insgesamt 505g (12g für den Packsack).
Edit: Fast vergessen: Die Maße!
Beim Zuschnitt:
Breite 142cm Länge 195cm die unteren 62cm (Kniehöhe) laufen auf eine Breite von 93cm zusammen Das beinhaltet 3cm Nahtzugabe und 4cm um das APEX aufbauschen zu lassen Daraus ergibt sich mit Nahtzugabe, Verschnitt und bauschiger Füllung ein Quilt mit ca 135cm Breite und ca 183cm von der Fußbox zum Kordelzug bzw 188cm bis ganz zur Oberkante. Das sind ziemlich perfekte Maße für mich (ich bin selbst ca 188cm groß), ich habe mehr Luft auf den Seiten als bei meinen Cumulus Quilts, so dass ich noch mehr strampeln kann
Arbeitszeit war fast ein kompletter Tag (ca 12 - 21 Uhr incl Pausen)
Da die Fragen sicher auch noch kommen:
Verwendet habe ich meine billige Singer Maschine (Ebay 50€) mit 80er Microtex Nadeln und den üblichen 80er Polyestergarn. Bei dem dünnen Stoff habe ich eine frische Nadel genommen und außerdem auf der Geradstichplatte genäht - das macht es einiges einfacher, da der Stoff nicht in das untere Loch der Nähmaschine gedrückt werden kann.
Viel Spaß beim Nachmachen, das ist ein prima Projekt um sich an Quilts heran zu tasten!
Schöne Grüße
Micha
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ErikViking reagierte auf wilbo in familien shelter, 3-4 personen unter 2kgmit einem hammock tarp lässt eine prima apsis improvisieren.
zwischen zwei mids kann man sich einen überdachten kochplatz schaffen ...
... und den abends sogar von innen verschliessen.
vg. -wilbo-
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ErikViking reagierte auf wilbo in die nutzlänge von 1p innenzeltenauf anfrage habe ich nicht wirklich gewusst, wie es sich mit den effektiven nutzlängen bei verschiedenen 1p innern verhält.
daraufhin habe ich auf die schnelle ein kleines testsetup aufgebaut.
getestet wurde die nutzlänge mit zwei kisten, je eine an fuß- und kopfende. die kisten haben eine höhe von 20 cm und eine breite von 40 cm. das dürfte knapp einer schmalen person im schlafsack entsprechen.
die kisten wurden nur soweit an die aussenwand des inners gerückt, dass sie den stoff nicht deutlich ausbeulen. der abstand wurde dann von aussenkante zu aussenkante gemessen.
nigor wickiup-3 half inner, 180 cm nutzlänge. luxe v4a inner, 190 cm nutzlänge. 3f inner, 195 cm nutzlänge. luxe, altes minipeak mesh inner, 195 cm nutzlänge. überrascht hat mich die effektive länge beim nigor wie auch beim minipeak inner.
vg. -wilbo-
nigor wickiup-3 half inner
nigor wickiup-3 half inner
luxe v4a inner
luxe v4a inner
3f inner
3f inner
3f inner
luxe, altes minipeak mesh inner
luxe, altes minipeak mesh inner
luxe, altes minipeak mesh inner
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ErikViking hat eine Reaktion von Andreas K. erhalten in Tarptent aus ChinaIch kann nur raten, die Finger von "Axeman" zu lassen - alles, was ich von denen bisher in der Hand hatte, war unterste Schublade, bzw. gar nicht zu gebrauchen.
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ErikViking hat eine Reaktion von Andreas K. erhalten in china cloneDer Weisheit letzter Schluss gibt's nicht - muss jeder mit sich selbst ausmachen. (Nur... wenn man die Moral-Diskussion anstösst, sollte man vielleicht die Fakten kennen, und nicht fern-diagnostizieren und ideologisieren - China ist ja weit weg.)
Außerdem sind das keine Insinuationen - ganz im Gegenteil. Dass die Tatsachen in Fragen gefasst werden, ist lediglich rhetorisch/didaktisch gedacht. Außer, man will sich die Fragen gar nicht stellen, sondern empfindet sie halt als Insinuationen - dann nervt's bestimmt... klar!
P.S. siehe Deine Signatur
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ErikViking reagierte auf FlorianHomeier in familien shelter, 3-4 personen unter 2kgKomplett kann ich Dir das auch nicht sagen, da ich schlicht nicht ganz genau weiß, was Michael draufrechnet.
Im Grunde sieht es so aus, dass er einen sample-room, Lagerhaus, Büros etc. in HongKong unterhält. Dort setzt er seine Ideen um, baut Prototypen, macht das marketing etc.. Inzwischen mit einer deutlichen "Rückkopplung" aus Deutschland, einiges an Designarbeit kommt von mir, teils wiederum durchgekaut mit wem es so interessiert, oder feedback von Kunden/ aus Foren. Aus anderen Ländern wo Luxe verkauft wird gibt es weniger bis keinen input.
Die eigentliche Produktion erfolgt auf dem chinesischen Festland, in einer Näherei, welche auch für viele andere bekannte Marken fertigt. Wärend der Produktionsläufe schläft Michael schonmal in der Fabrik, wenn ich das richtig gesehen habe.
In Hongkong wird die Firma recht familiär betrieben, so wie man sich das hier auch als ordentlich vorstellen würde. In der Näherei sieht vermutlich etwas anders aus, ich habe keine Gewissheit.
Die Produktionsläufe von Luxe sind sehr klein im Vergleich mit größeren Marken, das muss man bedenken.
Beispiel:
Ganz grob sieht es so aus, dass die reinen Herstellungskosten eines V4a vermutlich etwa 40usd betragen.
Bis das Ding in Hongkong im warehouse liegt, verpackt ist usw., kostet es 50usd, Michael rechnet seine Arbeit + WUG drauf, und ich kann das Ding dann für 80usd EXW haben.
Bis es bei mir im Regal liegt, hat mich das gute Stück dann etwa 102€, je nachdem wie die Währungen so drauf sind. Frachtkosten und Zölle besorgen den Rest.
Dazu kommt dann im konkreten Fall meine Handelsspanne von etwa 90€, und dann etwa 36€ Märchensteuer.
Die Handelsspanne klingt vermutlich erstmal riesig. Normal wären 100%, ohne den Arbeitsaufwand+ Risiko des Importes. Seid versichert: Wenn man halbwegs klarkommen möchte, ohne jedes Mal einen Herzinfarkt zu bekommen bei der Retoure eines 400€ Zeltes, dann braucht man das. Auch als Onlinehändler, gerade wenn das Geschäft relativ klein ist.
Auf diese Weise zahlen alle Kunden mit, dass ich manche 3h am Telefon berate, und dann wird das Zelt zurückgechickt mit Katzenhaaren drin, weil die Farbe nicht schön ist. Ich will hier jetzt nicht rumjammern, es ist nunmal die Realität.
Ich bin selbst der Ansicht, dass das Verhältnis Herstellungskosten/Endkunden VK irgendwie pervers ist. Mein Gefühl sagt mir, da ist was faul. In China produzieren geht allerdings kaum anders, solange man sich in diesen Größenordnungen bewegt. Wenn es größer und direkter wird, kommt Decathlon dabei heraus.
Tschum stellt meinen Versuch dar, es besser zu machen. Weniger Zeug um den Globus schippern, garantiert selbst für Kunden kontrollierbare Arbeitsbedingungen und Kostenstruktur, möglichst geringe Kosten für marketing etc. so dass maximal viel beim Näher ankommt.
Nur ist da aktuell nix annähernd UL.
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ErikViking reagierte auf HAL23562 in familien shelter, 3-4 personen unter 2kgHallo Wilbo,
interessantes Teil! Irgendwie gibts wohl zunehmend Bedarf an so was. Anfang des Jahres kontaktierte mich Heiko, der Sippenchef von einer Pfadfindergruppe. Die wollten im Sommer nach Schweden und er war auf der Suche nach einem leichten Shelter für 4 - 6 Personen. Er war auf mein HexHex gestoßen und fragte, ob ich ihm nicht ein paar Tipps geben könne, wie er das Teil mit Silnylon in deutlich größer nähen kann. Offenkundig tat den Jungs inzwischen der Rücken vom Schleppen der schweren Kohten weh.
Wir konzipierten gemeinsam das Teil (sowas großes hatte ich noch nie in der Mache), ich stand ihm also mit Rat zu vielen Fragen zur Seite und machte Zeichnungen, er modifizierte sie nach seinen Vorstellungen und seine Mama nähte dann das Erstlingswerk. Es ist gut über 3 m hoch und wiegt (ohne Stange) um 2 kg. In Schweden hat es sich dann wohl richtig gut bewährt und für seine Pfadis ist er jetzt offenkundig der MYOG-Gott schlechthin.
Ich fand das eine ganz tolle Leistung und war begeistert über die gelungene Umsetzung unserer Ideen. Deshalb hier ein paar Fotos davon. Für ein Erstlingszelt ist es wirklich klasse geworden!
Die Hutze fehlt noch
Da ist richtig Platz drin. Mückenschutz fehlt noch
Die Hutze sieht zwar etwas ungewöhnlich aus, hat aber wohl gut funktioniert. Ein schönes Bild!
Die Bilder stammen von Heiko.
LG - HAL
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ErikViking reagierte auf wilbo in familien shelter, 3-4 personen unter 2kgeigentlich gehört der beitrag in den faden knot-shelter.
ich nehme aber an, dass öfter nach familien sheltern gesucht werden wird.
das ganze system wiegt, so wie es hier steht 1.940 g ohne packsack.
(fly, 940 g + mesh, 585 g + esvo stange, 320 g + 8 heringe, 100 g)
das 8-sided mid habe ich seit gut einem jahr im einsatz. zuletzt war es mit auf klassenfahrt und konnte von den kindern (4 klasse) alleine auf- und abgebaut werden.
dies große mid ist sehr simpel aufzustellen.
das zelt wird mit geschlossenem reissverschluss am boden ausgelegt. an den vier kurzen schnüren, wird das fly mit heringen am boden fixiert. dabei sollte beachtet werden, dass der grundriss möglichst quadratisch ist.
jetzt wird das zelt mit der stange aufgerichtet und die restlichen vier abspannpunkte gesetzt.
zum schluss noch alle bodenabspannungen und die beiden lüfterschnüre stramm ziehen, - fertig - !
leider war das shelter so aus der box nicht zu verwenden. die schnüre der bodenabspannungen sind zu dünn. bei nässe oder höherem zug neigen sie dazu, durch die linelocks zu rutschen. daher habe ich die werkseitigen zunsel, gegen 2,5 mm schnüre ausgetauscht.
inzwischen ist dies verändert worden und die shelter werden stärkeren schnüren ausgeliefert. leider sind diese immer noch relativ weich und nehmen viel feuchtigkeit auf.
bodennah aufgebaut hat das mid eine höhe von ca.180 cm und einen durchmesser von 340 cm.
zwischen inner und fly sind noch drei ecken frei, in denen man einiges lagern kann.
mit dem bodenlosen mesh, sind von innen heraus alle drei überdachten ecken als "apsiden" nutzbar. man kann rucksäcke oder schuhe einfach unter dem mesh-saum hindurch, in die ecken räumen.
für zwei erwachsene und zwei kinder wird das shelter knapp reichen. wenn man sich zu viert gut arrangiert, kann man in diesem inner sogar zusammen kochen. das hat in mückenverseuchten gegenden einen unschätzbaren wert.
bei regenwetter könnte der vordere teil zeitweise bodenlos gehalten werden, um einen nass- und trockenbereich zu trennen. wenn man sich dann umgezogen hat, kann die ganze bodenfläche wieder geschlossen werden.
ich bin ganz begeistert vom praktischen nutzen des mesh inners ohne boden.
es ist mit seinen 585 g, für seine rustikale verarbeitung, unglaublich leicht. der grundriss beträgt 240 x 240 cm, bei ca. 150 cm höhe. die spitze ist offen, damit man das inner in verschieden hohe zelte einbauen kann, (z.b. auch in das luxe f8).
der rand des mesh inners ist großzügig nach innen umgeschlagen und schließt gut ab. mit nutzung eines polycyro groundsheets wäre man ausreichend gegen feuchtigkeit geschützt. möchte man einen kompletten zeckenschutz, könnte man mit kam snaps einfach einen leichten meshboden anclipsen.
das einzige was ich nachbessern werde, ist eine zusätzliche abspannung am reissverschlussende des inners, damit man den reisser einhändig bedienen kann.
das 20d material des flys ist zwar ab werk komplett regendicht, könnte aber für meinen geschmack mehr silikon vertragen.
bisher gab es während der nutzung nur einen schaden. durch einen tritt auf das fly, ist ein kleines “dehnungs loch” entstanden. das war mit einem tropfen silnet schnell repariert und auf steinigem boden sind wir jetzt vorsichtiger.
vg. -wilbert-
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ErikViking hat eine Reaktion von Andreas K. erhalten in china cloneIch habe jetzt tagelang mit Schmunzeln diese Diskussion imAliexpress Trailstar vs Original
Faden mit verfolgt und mir alles verkniffen, denn ich war ja weit weg - nicht nur zufällig in China...
Nur ein paar Anmerkungen an alle Ferndiagnostiker und Weltverbesserer, die sich so gut bei Aliexpress auskennen und auch noch ganz genau die Lebens- und Arbeitsbedingungen in China an der Quelle beobachten
Habt Ihr Euch schon mal gefragt
- ob die ganze Kritik eigentlich auf kleine Marken-Manufakturen wie KNOT, 3F u.ä. zutrifft - oder nicht eher auf JW, Tatonka und auch viele der tollen Premium Marken, die in China in Menge fremd-produzieren lassen? Oder skandinavische Premium Marken, die aber im billigen Osteuropa auslagern?
- ob diese kleinen Nischenmarken nicht in Wirklichkeit auch Familienunternehmen/Manufakturen sind... die lokale Outdoor-Szene tatkräftig unterstützen und echte Outdoor-Praktiker sein könnten?
- ob die so hoch gelobten Premium "Cottages"/Manufakturen nicht in Wirklichkeit auch überwiegend bereits existierende Zeltformen herstellen, die eben kein Patent haben - wer sollte Ihnen das vorwerfen? Wer hat eigentlich das Patent auf Mids, auf Pyramiden im allgemeinen, auf Lavvus, auf Tarps usw?
- ob alle, die was auf AliExpress verkaufen, automatisch der Produzent sind - bzw. der Produzent das überhaupt approved hat oder gutheißt? Sollte man nicht eher auf Jack Ma schimpfen statt auf den chin. Produzenten?
- ob hunderte Millionen Menschen in China in Produktionsbetrieben sich wirklich unter unmenschlichen Bedingungen ausbeuten lassen würden?
- ob Ihr überhaupt schon mal dort wart und irgendeine Ahnung habt, wie dieses Land funktioniert... während viele in Geiz-ist-geil Manier täglich die Ali-Seiten studieren? (Mittlerweile lässt sich der chin. Kollege original BOSS o.ä. aus D mitbringen, während seine Kollegen aus D in China immer nur nach dem Fake-Market fragen... das ist leider die Realität)
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ErikViking reagierte auf FlorianHomeier in china cloneZum Thema China oder nicht China was zur geistigen Erbauung, den Jebsen muss man nicht mögen, es geht ja um den Interviewpartner:
(Ich kann vor allem die Jaga auch sehr zum Wandern empfehlen, für Leute die gerne was aus Leder um die Knöchel haben, das aber leicht sein und keine Sprengung haben soll. Imo ein intergalaktisches Preis-Leistungsverhältnis.)
Die Einstellung von dem Mann finde ich sehr gut, DIE sollten mal mehr Leute kopieren
Nicht nur chinesische Unternehmen verhalten sich gegenüber armen kleinen westlichen Unternehmern wie Schweine, die haben gute Lehrmeister was das angeht.
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ErikViking reagierte auf wilbo in E-Hobo + Kanonenofen-Hobo / Neue Konzeptemoin!
ich habe mit technischer beratung von AlphaRay, seine idee vom turbo lüfter ein wenig weiter voran getrieben. herausgekommen ist der “hobo-supporter”, mit 60 g.
das ganze macht vor allem sinn, wenn man sowieso eine powerbank dabei hat. denn der akku ist nochmal genauso schwer, (75 g) und man müsste das gewicht, mit in den brennstoff einrechnen.
zum testen, habe ich mir den kleinen pico-85 geschnappt und je einen liter wasser, mit und ohne “supporter” zum kochen gebracht.
das totholz kam aus dem benachbarten wald und war “knack-trocken”. es hatte allerdings noch restfeuchtigkeit von den regengüssen der letzten tage. insofern waren es realistische testbedigungen.
der liter wasser kochte ohne lüfter in 12 minuten, mit lüfter in 9 minuten.
das geräusch vom lüfter ist zwar nicht besonders laut, bleibt aber ein akustisch-technisches element.
es ist eindeutig leiser als so mancher gaskocher.
richtig gestört hat es mich nicht, aber besonders schön ist es auch nicht.
da das holz etwas feucht war, ist die verbrennung anfangs nicht rauchfrei. das anheizen geht durch den zusätzlichen sauerstoff aber schneller und es kommt während des kochens zu deutlich weniger rauch.
auch die "einbrüche" im brennvorgang des pico-85, können nun mit dickeren hölzchen überbrückt werden.
der lüfter arbeitet umso effektiver, je besser der luftstrom von unten in die brennkammer umgeleitet wird. ich kann mir vorstellen, dass ein speziell dafür konstruierter hobo da viel mehr rausholen könnte.
allerdings ist das "brennerle", werksmäßig schon so gut gebaut, dass dieser hobo auch ohne support auskommt. allein durch die gute lüftung und den kamieneffkt, betrug die kochzeit für den liter wasser nur 5 minuten.
dafür wiegt das brennerle aber 216 g ...
... irgendwas ist immer!
vg. -wilbo-
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ErikViking reagierte auf wilbo in knot shelterich bin immer auf der suche nach günstigen shelter-systemen, die für meine liegelänge passen. mit meinen 1,86 bin ich nicht ungewöhnlich groß, aber immerhin so lang, dass für mich viele innenzelte zu kurz sind.
während meiner recherchen bin ich bei aliexpress auf die marke “knot” gestossen. überraschenderweise gibt es hier einige shelter die für meine größe passen.
bei dem ersten modell was ich bekommen hatte, war ich überrascht wie hochwertig dieses shelter verarbeitet ist. nach einigen tests und materialprüfungen, war ich überzeugt von deren preis-leistungsverhältnis. das heißt allerdings nicht, dass die shelter nicht verbesserungsfähig wären.
ich habe einige einfache aber effektive veränderungen an den sheltern vorgenomen, um die unterkünfte funktionstüchtiger zu machen.
bei den testzelten habe ich z.b. festgestellt, dass die schnüre zur bodenabspannung eigentlich zu dünn sind. bei feuchtigkeit oder höherem zug neigen die bänder dazu durch die lineloks zu rutschen.
das problem wäre mit einem einfachen “halben schlag” zu beheben oder man wechselt die schnüre gegen stärkere aus.
desweiteren ist mir aufgefallen, dass die sturmabspannungen gut wasser ziehen. um ein shelter auch nass so leicht wie möglich zu halten, habe ich die standardleinen gegen leichtere ausgetauscht, welche weniger wasser aufnehmen und schneller trocknen.
überall wo ich mir das handling mit den bändern und schüren erleichtern möchte, wurden s-biner angeclipst. dabei schaue ich auf den anstieg des gesamtgewichts und verwende nicht mehr karabiner als unbedingt nötig.
first look, "die pagode"
ein s-biner wiegt 3,6 g und hält min. 20 kg last.
es dürfte bekannt sein, dass diesem entwurf ein giebelzelt der firma golite zugrunde liegt.
diese shelter-konstuktion halte ich für eines der windstabilsten auf dem markt. daher war ich sehr erfreut, dies giebelzelt bei “knot” wiederzuentdecken.
leider passt das inner nicht ins shangri-la 2, da die beiden stangen "der pagode" weiter in richtung mitte platziert wurden.
das shelter ist für zwei personen plus leicht-gepäck knapp ausreichend. man sollte sich gut verstehen, da man sich im begrenzten inner schon organisieren muss.
aufgrund der liegelänge können auch sehr große personen das zelt nutzen. die grundfläche des innenzeltes hat an den stirnseiten 110 cm und in der mitte eine breite von 160 cm. das inner kann bis zu 245 cm länge genutzt werden und hat eine höhe von 105-110 cm.
zum aufstellen sollten die trekkingstöcke mindestens 130 cm länge haben.
das aussen- und innenzelt kann gemeinsam in einem zug aufgestellt werden. das geht verblüffend schnell und unkompliziert. standardmäßig ist das zwar nicht vorgesehen, kann aber leicht nachgebessert werden. dafür wird fly und inner mit 6 gummilitzen verbunden. zusammen mit 6 kleinen karabinern ist das dann maximal flexibel.
zwischen innen- und aussenzelt ist reichlich luft vorhanden, so dass kondenz vom fly kaum abgestreift werden kann. die kleinen lüftungshutzen an den spitzen sind nicht mit mesh geschlossen. dadurch können die fliegenden viecher wieder einen weg raus finden.
der eingang ist, werksmäßig verwendet leider nicht regensicher. wenn allerdings das inner mit karabinern fixiert wurde, kann man den vorderen bereich einfach ausclipsen und bekommt so eine kleine apsis. innen wird eine isomattenlänge von 2 metern erhalten und der schlafsack bleibt trocken.
um das inner auch bei starkregen trocken zu halten, habe ich die doppelnähte der sturmabspannungen sowie die giebelnaht am fly abgedichtet.
ansonsten sind alle doppelkappnähte dicht.
das gepimpte fly wiegt, 620 g
das inner wiegt, 685 g
meine sturmabspannungen wiegen. 55 g.
8 der alu shepherd hooks wiegen. 120 g
dazu kämen 8 heringe für die sturmabspannungen.
die mitgelieferten heringe würde ich gegen leichtere austauschen. die materialquailtät macht aber erstmal einen guten eindruck.
vg. -wilbert-
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ErikViking reagierte auf Andreas K. in Solo-PyramideNachdem mich auf dem Wintertreffen die Privatsphäre eines MLD Solomids überzeugt hat, habe ich mich nun an eine Eigeninterpretation desselbigen gewagt. Es soll also kein perfekter Klon sein.
Meine Solo-Pyramide wiegt 365g bei den Maßen (L/B/H) 275/130/130cm. Das Hauptmaterial ist wieder Chikara.
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ErikViking reagierte auf wilbo in Salino-Pyramideda wollte ich gestern nur mal einen neuen boden einpassen ...
... heute morgen beim blick aus dem fenster.
such das zelt:
nur mit einem trekkingstock ist die nasse schneelast echt grenzwertig. leicht schräg gestellt biegt sich der stock schon etwas durch. vom platzangebot passe ich da gerade noch so rein.
lg. -wilbo-
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ErikViking reagierte auf Andreas K. in Tarptent aus ChinaIch denke die Chinesen loten mit diesen Preisen den Markt aus. Wartet mal ein halbes Jahr, bei geringer Nachfrage werden die Zelte bestimmt deutlich günstiger.
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ErikViking reagierte auf FlorianHomeier in Tarptent aus ChinaHihi, globalization strikes back! +1
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ErikViking reagierte auf wilbo in Aliexpress Trailstar vs Original... jetzt stand der clone zwei tage bei uns im regen und das nylon dehnt sich erstaunlich wenig. dazu muss ich sagen, dass ich das tarp anfangs (trocken) recht stramm aufgebaut habe.
hier einige fotos:
und nochmal details von innen:
der verarbeitungssandard ist dem vom orginal gleichzusetzen.
den stoff und den verarbeiteten faden habe ich noch nicht geprüft.
lg.-wilbo-
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ErikViking reagierte auf martinfarrent in Aliexpress Trailstar vs OriginalWer ein Produkt mit gutem Ruf anbietet, braucht sich über Billigkopien eigentlich nicht arg so viele Gedanken zu machen. Wer sich das Original leisten kann/will, wird es in aller Regel auch tun. Die übrigen hätten sich das Original zumeist sowieso nicht gekauft - also hat er nichts an ihnen verloren.
Das ist wie früher bei den Musikkassetten. Die LP war schöner und klang besser und war komfortabler aufzulegen. Wer wirklich wert auf das Album legte und es sich leisten konnte, kaufte die schwarzrunde Version. Ein paar andere Leute hatten eine Kassettenaufnahme davon. Aber die allermeisten von ihnen hätten sich das Original sowieso nicht gekauft.