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Ultraleicht Trekking

HAL23562

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Über HAL23562

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    Fliegengewicht

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    http://www.pluennenkreuzer.de / http://pluennenkreuzer.de/wordpress/ (raus&weg-Blog)

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    Lübeck
  1. Bewertungssystem smileys hinterfragt

    Was ist denn an Smileys schlecht? Sie sind eine Form der Kommunikation, wenn auch eine sehr kurze. Mit ihnen wird in Kurzform die Bewertung/Meinung eines Users zu einem Post dargestellt. Das hat auch nichts mit Feigheit zu tun, denn er steht ja mit seinem Namen dahinter. Ich meine, man soll es doch bitte dem Einzelnen überlassen, ob, wie weit und in welcher Form er dann seine Meinung begründet. Und wenn er das nicht möchte, so sollte man dies auch respektieren. Woher kommt bloß dieser Anspruch, dass eine negative oder andere Meinung immer begründet werden muss? Abgesehen davon: Wieso ist eine negative Bewertung eines Posts "meckern"? Man sieht es halt anders. Ein System mit nur positiven Rückmeldungen halte ich für vollkommen sinnfrei. Ich schätze, wenn die Admins mal nachschauen würden, wie groß die Anteile der jeweiligen Smileys insgesamt sind, werden die positiven so bei 95% liegen. Wenn das so wäre, wo liegt dann das Problem? Ich sehe es also nicht so und daher mein Votum: Liebe Mods, lasst es so! HAL
  2. Wird das Forum dem Namen noch lange gerecht?

    In dem Thread gings ja m.W. auch tatsächlich nicht um Handy/GPS ja oder nein sondern um Powerbanks. Dein vermeintlicher "Denkanstoß" hatte also nicht das geringste mit der Thread-Fragestellung zu tun. Was soll also das Rumgejammere? Thema eindeutig verfehlt, 6, setzen! Ich finds gut wenn die Admins solchen Threadabbiegereien einen Riegel vorschieben. HAL
  3. Black and Grey Daypack

    Hallo Idgie, schön geworden das Teil und gleich beim ersten Anlauf so leicht! Respekt. Zu Deinem Bodenproblem. Da er als letztes Teil eingenäht wird ist Präzisionsarbeit angesagt denn der Umfang des Packsacks ist fix. Also muss der Boden genau passend hergestellt werden. Für den Boden gibt's mehrere Möglichkeiten: "Flach", also mit der Naht ganz unten am Packsack, oder als "Wanne", mit einem Rand von ca. 5 cm. In diesem Fall liegt die Naht bei 1 cm Nahtzugabe 4 cm über dem unteren Packsackende. Die Wannenversion ist m.E. deutlich leichter einzunähen. Zudem hat sie den Vorteil, dass das untere Ende der Meshtaschen etwas vom Boden entfernt bleibt. Der Umfang der "Wanne" muss exakt dem des Packsacks entsprechen. Also erst Umfang Packsack genau messen, dann maßgenau die Wanne anfertigen, dann einnähen. Beim "flachen" Boden läuft das genau so. Allerdings ist vom Wannenrand eigentlich nur noch die Nahtzugabe übrig und die ist frickeliger einzunähen. In beiden Fällen lege ich dann noch die Nahtzugabe am Packsack an und produziere so eine Kappnaht. Btw., hast Du denn jetzt die perfekte Maschine? Gruß - HAL
  4. Dosenkocher löschen

    Tja, kommt drauf an, welche Art Dosenkocher Du nutzt. Den hier kannst Du wie beschrieben mit ner halben PET-Flasche löschen (immer schön schnell sein), den Rest Alc zurück füllen und dann kurz ausbrennen (dann stinkt nichts mehr im Gepäck). Außerdem ist er sehr robust und kann irgendwo im Gepäck verstaut werden. Den Stove 9 (Schraubdosenkocher mit Carbonfilz) kannst Du einfach auspusten. Der Rest Sprit bleibt drin und Du schraubst das Ding einfach zu. Ist auch sehr robust. HAL
  5. Tarptent Notch vs. Protrail

    ... und in dieser Klasse ist das MoTrail nicht zu vergessen! Als ich vor der Wahl stand ProTrail oder Motrail hab ich mich für das zweite entschlossen. Bin bis jetzt sehr zufrieden damit. Das erste war mir (184) einfach zu eng. Abwettern darin sicher ein Härtetest. HAL
  6. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    OT: Ok, da gibts tatsächlich keine Argumente mehr! Ich ergebe mich! Zurück zum Thema!!! HAL
  7. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    OT: Klingt ja wie die Expertise eines richtigen deutschen Fachmanns ... HAL
  8. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    OT: Versuch ich auch immer ganz tapfer durchzuhalten - funzt aber leider manchmal nicht! Bei ODS gibt es Dinge die man dort einfach nicht diskutieren kann. Deshalb fand ich derray's dortigen UL-Vorstoß zwar mutig aber letztlich vollkommen sinnlos (trotz der vielen Posts). Aber ich denke, wir sollten uns um unseren eigenen Kram kümmern und das klappt hier ganz gut. Auch wenn GT gewisse Gefahren sieht. HAL
  9. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    Ach so, bierähnliche Pleurre aus Bremen und so ... Aber, der spielt hier doch keine nennenswerte Rolle. HAL
  10. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    Ich habe von den Zahnbürstenabsägern auch viel gelernt und sie nie als "lächerlich" empfunden. Wo Du hier "Bier-Alpinisten" geortet haben willst, erschließt sich mir auch nicht so recht. Wer wurde denn hier runtergezogen und vor allem, wer wurde denn hier hofiert, der nach eigener Aussage UL lächerlich findet? Deinen Eingangspost glaubte ich ja noch verstanden zu haben, aber dieser jetzt lässt mich etwas ratlos zurück. Offenkundig haben wir beide bisher deutlich unterschiedliche Foren gelesen. HAL
  11. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    Nach dem Lesen des Threads stellt sich mir die Frage, als was denn UL hier gesehen wird: Als Mittel oder als Zweck oder irgendwo dazwischen? Oder gar als Selbstzweck bei einigen wenigen? Darauf dürfte es keine eindeutige Antwort geben, denn die Forumsteilnehmer hier eint zwar ein mehr oder weniger ausgeprägtes gemeinsames Interesse für Leichtigkeit, ansonsten blühen sie jedoch in den bunten Farben ausgeprägter Heterogenität und Individualität. Brauche ich Radikale hier, die selbst die Grenzen des für sie Machbaren ausloten, ihre Erkenntnisse vor- und zur Diskussion stellen? Mit neuen Denkansätzen ganz neue Sichtweisen und Möglichkeiten eröffnen? Eindeutig: Ja! Brauche ich Radikale hier, die ihre Erkenntnisse als Dogmen zu postulieren und aus ihrer individuellen Erkenntnis eine Allgemeingültigkeit herleiten, die Deutungshoheit für sich beanspruchen? Die Diskussion ihrer Sicht als Angriff betrachten? Eindeutig: Nein! Einen Einstein des UL habe ich bisher noch nicht erkannt und daher dürfte es auch keine UL-Entsprechung zu E=mc² geben. Erstere Radikale gibts hier m.E. immer noch reichlich, wenn auch mehr in Sparten vertreten als universell, und ich durfte viel von ihnen lernen. Sie sind das wahre Kapital des Forums! Zweitere Radikale tauchen hier m.E. selten auf und triggern bei mir zwei Reflexe: Ignorieren oder - wenn sie mir zutiefst widerstreben - konsequent hartnäckig hinterfragen und so entlarven! Solchen Typen findet man in Religion, Politik, Gesellschaft und wo noch und ich mag sie nicht. Ich mag nicht, wenn andere versuchen, mir ihre Sichtweisen überzustülpen! Diskussion ja, Missionierung nein! Was braucht GT Radikale? Sie testet doch selbst permanent ihre Grenzen des Machbaren aus. Und ehrlich gesagt, mir ist es ziemlich egal, welche Meinung jemand dazu hat, wie ich was mache, mit welchem Equipment und welchem BW! Für mich muss es passen! Und wenn ich hier abschauen kann, wie es für mich besser geht, dann mach ich das. Ständige Verbesserung ist angesagt. HAL
  12. Wecker gesucht

    Habe seit etlichen Jahren den Wecker Casio PQ10 Klein, leicht und macht ziemlichen Lärm. HAL
  13. Deine Packs sind einfach perfekt! Danke für die Vorstellung hier. Für mich bist Du das derzeitige Maß der Dinge in Bezug auf MYOG-Packs! Gäbe es hier einen Laufbursche-Award für MYOG-Projekte, meine Stimme hättest Du. HAL
  14. Nord-Süd-Gefälle?

    Ich glaube, nach Nordeuropa zieht es viele, weil es bei viel, teilweise spektakuläre Natur, netten Menschen eine vor allem für Anfänger mit seiner meist einfach handlebaren Infrastruktur vieles leichter macht. Auch gibts jede Menge Infos über diese Gegend. Allerdings scheinen mir gerade die Schweden zunehmend am eigenen Ast zu sägen (Stichwort Scandreck und seine Folgen). Ich bin im Norden mehrfach zu Fuß, mit dem Rad und Faltboot unterwegs gewesen. Und im Fjäll findet man auch heute noch abseits der großen Wege wahre Kleinode und tagelange Einsamkeit. Und wie hier schon berichtet, traf auch ich im Hochfjäll Landsleute (jung, männlich), die Mordsmesser mit sich herumschleppten. Sie schauten meist fassungslos auf mein Victorinox Classic Miniatur und hielten mich für sträflich leichtsinnig, so ohne richtiges Messer. Im Süden war ich per Pedes von Lausanne nach Rom unterwegs, meist durch zuweilen beeindruckendes Kulturland und immer mal wieder auch etwas Wildnis. Die vielen (ausschließlich positiven) Begegnungen mit den Menschen Italiens beeindruckten mich tief. Niemals auf meinen Reisen fand ich mehr Hilfsbereitschaft als dort. Doch problemloses Zelten wie in Skandinavien gab es nicht. Ich bedauerte nur eines: Mein Italienisch bestand nur aus ein paar Brocken und ich traf mehr Italiener mit Deutsch- als mit Englischkenntnissen (obwohl gerade die Jüngeren da massiv aufholen). In Frankreich waren wir auf der Loire unterwegs. Immer noch absolut lohnend und mit viel Natur. Dieses Jahr geht es 2 - 3 Monate mit dem Fahrrad dorthin. Unsere Erfahrung bisher: Freundliche und fantastisch hilfsbereite Menschen in La France und tolle Landschaften. Diesmal wird per VHS auch mein Rudimentärfranzösisch etwas aufpoliert. Ich habe mehrfach Polen bereist. Die Polen sind freundliche Mensch mit fantastischer Gastfreundschaft. Und wer warnte uns regelmäßig vor klauenden Polen? Richtig, unsere besorgten polnischen Gastgeber! Mir kam dort übrigens nie etwas abhanden. Viele Polen sprechen Deutsch und auch Englisch, insbesondere die jüngere Generation. Ich war auch mehrfach in Bulgarien unterwegs. Hauptproblem: Schrift und Sprache. Aber wer weiß hier schon, dass die Eliteschulen des Landes staatliche sog. Deutsche Gymnasien sind und wer weiß hier schon von der unglaublich großen Affinität der Bulgaren zu Deutschland und seiner Kultur? Ich wusste das nicht und war total überrascht.Ich traf etliche Bulgaren mit teilweise excellenten Deutschkenntnissen. Die abgelegeneren Berggebiete waren übrigens von teilweise respekteinflößender Wildheit mit ebensolcher Fauna. Mein Eindruck nach all diesen Erfahrungen: Tolle Natur oder Landschaften findet man überall in Europa. Skandinavien ist aber einfach in vielen Dingen problemlos zu bereisen. Den Süden zu bereisen ist auch ohne Sprachkenntnisse ohne weiteres möglich, denn die Menschen dort sind sehr zugänglich. Der Osten könnte das Trekkingland der Zukunft werden, wenn es gelingt Sprache und Schrift ein wenig den "Schrecken" zu nehmen. An tollen Landschaften und freundlichen Menschen mangelt es dort jedenfalls nicht. Wenn ich jetzt so zurück denke: Spektakuläre Landschaften sah ich von Nord bis Süd, West bis Ost viele und das war toll. Aber den tiefsten und nachhaltigsten Eindruck haben auf mich überall die Menschen, die ich traf, gemacht. Und so richtig schlechte Erfahrungen musste ich auch nicht machen. HAL
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