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Ultraleicht Trekking

tib

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  1. Und zusätzlich hat es den Vorteil, dass die Last auf mehr Nahtlöcher sich verteilt und somit der Stoff besser geschont wird. Aber, zur Zugverteilung finde ich die Bilder von Hillebergs sehr einleuchtend. An den Ecken wird die Wirkungsrichtung längs dem Saum genommen (und da es die Ecke ist, gleichzeitig die Fläche gespannt) und an den Abspannern der Seiten, an denen der Stoff in der Fläche gespannt wird, wird einfach nur senkrecht zum Saum rausgezogen. Ob U-Form oder Sandwich würde ich eher davon abhängig machen, ob man der Nähmaschine saubere Sandwichs zutraut. Lieber ein etwas aufwändigeres U (das ja wie gesagt den Stoff auch weniger belastet), als ein Sandwich bei dem die Naht nicht mehr sauber ist, weil die Maschine dann nicht mehr ordentlich arbeitet.
  2. erkenne den Zusammenhang... man selbst hat eine etwas ruhigere Nacht, aber dafür werden die Viehcher noch gut gefüttert und können sich noch besser verbreiten. Naja, das Leben beruht nunmal auf Tauschgeschäften... Vielleicht sollte man lieber statt Müsli-Rattenfutter ein paar Rattenköder mitnehmen @Wanderfalter: kennst du das nicht irgendwie? Vielleicht sollten wir doch nochmal suchen gehen, jetzt da das Laub weg ist.
  3. Also wie schon gesagt, ein sehr guter Schutz gegen Mäuse und Ratten, ist dort zu pennen, wo nicht oft bis nie jemand schläft und isst. Also auch besser die sehr schön gelegene Aussicht meiden. Größere Tiere sind natürlich mobiler. Ansonsten hatte ich mal gehört, dass gegen diese kleinen Nager eine Aufhängung 60cm Abstand zum Stamm und Boden reichen würde. Ob die den Ast nicht trotzdem lang gehen und dann sich auf den hängenden Sack fallen lassen oder die Schnur runterkrabbeln... Aber mit hängenden Sachen hatte ich bisher noch nie Probleme. Weder beim Boofen noch auf einem Zeltplatz auf dem die Ratten unterwegs waren (Ja, ich fing mitten in der Nacht an, meine Sachen rauszuhängen, nachdem mir 3 Ratten im Innenzelt Gute-Nacht sagen kamen)
  4. tib

    Wo bin ich?

    Für mich reicht es, wenn du ungefähr das Gelände richtig beschreibst. Ich versuche es mal: In den Bergen?
  5. Die erste Zeit war es ganz ok allein unterwegs zu sein und später hatte ich dann auch mal Leute, mit denen ich zusammen gegangen bin. An sich fand ich das alleine sein erst schlimm, als das Knie wirklich weh tat. Da schlug es dann eben doppelt auf die Moral! ja! als ich in Bluff loslief, waren in der Ferne die weißen Gipfel zu sehen. Es hatte erst kürzlich nochmal geschneit in den Bergen. Als ich dann aber in die Berge kam, waren nur ein paar Gipfel noch mit Schnee. Ich selbst habe keinen mehr unter die Füße bekommen. Die Nachttemperaturen waren auch in Ordnung. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dort nachts im Zelt gebibbert hätte. Einmal war der Wasserpegel grenzwertig. Da gab es aber auch einen Schlechtwetterweg, den ich Dussel nicht genommen habe. Nicht nur wegen dem Pegelstand bei diesem Weg eine blöde Idee! (Zwischen Arrowtown und Roses Hut wenn ich mich gerade richtig erinner) Ansonsten waren die Wasserpegel bei meinen Querungen immer in Ordnung. Als Zelt hat das meine gedient: Als Schuhe hatte ich die on cloud irgendwas und dann beim Wiedereinstieg die Hoka Speedgoat. Für meinen Geschmack (und ich hatte bis dahin kaum Trailrunner-Erfahrung) beides eine gute Wahl in Kombination mit Gaiters. Wasseraufbereitung ist auch noch so ein Thema. Da sieht man viel auf dem Trail. Einige Leute haben einen Filter. Ich habe sehr lange mit Tropfen desinfiziert (bis ich hörte, dass die nicht gut für den Körper sein sollen). Dann mit Micropur Tabletten, weil die wohl besser sind. Und am Ende habe ich in der Richmond Range es einigen nachgemacht und garnicht mehr das Wasser behandelt. Ich hatte keine Probleme, habe aber bei einem mitbekommen, wie der noch in Southland Probleme bekommen hatte. Wovon ich heute immer noch stark schwärme ist die Richmond Range. Und was ich rund um den Arthurs Pass gelaufen bin, war auch der Hammer. Das war beides richtig gut!
  6. Ähm, wo fängt denn für dich Osteuropa an? Für manch einen ist ja alles im Osten vom Brocken/Harz schon Osteuropa. Und sind es Überlegungen für nächstes Jahr, oder noch der Plan für dieses Jahr? Da spielt ja langsam das Wetter mit... Und um somit die Kosten schon bei der Anreise klein zu halten, würde ich mal den E3 ab Hrensko oder spätestens ab dem Riesengebirge ins Gespräch bringen. Bin ich selber noch nicht gelaufen, wird aber noch erledigt Ansonsten kann ich die Niedere Tatra sehr empfehlen. Das Gelände ist nicht besonders schwierig und nicht Alpin, aber dennoch sehr schön und es ist wesentlich besser als der eingangs erwähnte Bezugspunkt Harz. Die Preise sind dort echt angenehm, man kann noch mit Zug anreisen und das mit dem Zelten ist dort auch geduldet. Hohe Tatra ist zwar Alpin, würde ich aber zum Wandern nicht empfehlen. Gibt nicht so viel km her und die Hütten sind einfach teuer. (kenne nur den slowakischen Teil) Da der Via Dinarica genannt wurde, fällt mir das Durmitor in Monte Negro noch ein. Da war ich damals leider nur ein paar wenige Tage wandern, habe es aber als sehr lohnenswert in Erinnerung.
  7. Hallo Anne, also ich war letztes Jahr auf dem TA unterwegs und hatte auch wie du „nur“ die Südinsel geplant. Mein Plan war auch im Dezember und Januar zu wandern. Aufgrund dessen, dass es da noch recht früh in der Saison ist, bietet es sich sehr an von Süd nach Nord zu laufen. So solltest du mehr Glück haben, was es mit Schnee in den Bergen angeht. Ich war die ersten drei Wochen ziemlich allein unterwegs. Es gab mehrere Etappen von 3 Tagen in denen ich nur einer Person begegnete. Ansonsten wusste ich aber, dass vor und hinter mir ein paar Leute unterwegs sind. In den ersten 3 Wochen bin ich glaub ich 6 TA-Hikern und ein paar weiteren Wanderern begegnet. Für mich war dann leider nach fast drei Wochen wegen Knieschmerzen Schluss und ich stieg Anfang Januar wieder ein. Dann aber die Südinsel SoBo und da war ich dann auf dem Queens Charlotte Track und in der Richmond Range voll im großen TA-Trupp drin. Das waren dann wirklich viele Leute, aber ich muss sagen, dass ich es nach der fast schon Einsamkeit auf dem ersten Stück doch sehr genoss, nicht allein zu wandern. Ansonsten suche mal ein bisschen im Forum rum. Es gibt ein paar Infos hier und einige, die schon auf dem TA waren. Wenn du deine Fragen nochmal mehr eingrenzt, kann ich dir vielleicht auch noch mehr sagen. Viel Spaß bei der Vorbereitung und der Vorfreude
  8. Ohje... am Besten wirklich direkt bei Extremtextil nachfragen. Ich hatte da nur dunkel was im Hinterkopf. Aber du hast recht, 5Euro nur für Imprägnierung scheint viel zu sein. Aber mir war schon bei andere Stoffen aufgefallen, dass es die in 2 Varianten gibt/gab: so war auch mal kalendrierter Stoff und derselbe Stoff unkalendriert (dann als Futter-Stoff) drin. Das war dann die günstige Variante für Beutel ;)
  9. soweit ich das verstanden habe, ist das Taschenfutter einfach ohne Imprägnierung.
  10. Hallo, also 3cm Catcut pro Meter ist doch arg viel. Ich habe damals 1-1,5cm genommen (weiß ich jetzt gerade nicht mehr). Andere nehmen 2cm und wenn du nicht sicher bist, wie ordentlich du arbeitest, ist das schon ein guter Wert! Falls ich demnächst mal ein Tarp machen sollte, bekommt das auch 2cm pro m. Bzgl. der Kantenrichtung: Ich habe damals (alle Seiten des Lavvu sind Formgleich) eine Kante an der Webkante ausgerichtet und die andere war logischerweise schräg. Und dann so zusammen nähen, dass immer eine gerade und eine schiefe Kante zusammengenäht werden. Dann passt das ganz gut. Soviel von meinen Erfahrungen... Muss aber nicht alles allgemeingültig sein. Hängt evtl. auch von dem Stoff (ich hatte das 55g/qm) ab. Beste Grüße und viel Erfolg
  11. Das ist ja fast kein Mehraufwand. Ein kleinwenig bei der Schnitterstellung, aber bein Nähen ist das wirklich egal. Soll es denn hauteng anliegen? Mein erster Gedanke ließ mich an die Gamaschen denken, die ich damals zum Skifahren hatte. Die waren etwas weiter als die Beine und hatten im Bund oben und unten ein elastisches Band angenäht, wodurch die sich an das Bein zogen und auch nicht rutschten. Und hinten war dann auch ein RV angebracht. Simpel und funktional!
  12. Das ist doch gut geworden. Und Respekt, dass du dich so schnell schon an ein Zelt gewagt hast... Das mit den Falten ärgert einen natürlich, das kann ich verstehen, ABER so manches gekauftes Zelt weist auch so einige Falten auf... Da sollte man nun wirklich nicht zu streng mit sich selbst sein...
  13. tib

    Lavvu

    so, Zeit für ein kleines Zwischenresume und damit Nutzungs-Auswertung: Mit dem Außenzelt bin ich sehr zufrieden. Es hat mittlerweile zwei Nächte mit starkem und böigem Wind ausgehalten, bei denen die Heringe unbedingt mit Steinen beschwert werden mussten. Es hat teilweise ganz schön gewackelt, aber das Zelt hat das gut weggesteckt. Wenn ich die Stange wirklich gerade in die Spitze reinstelle, steht das Zelt ohne viel Spannung schon gut faltenfrei. Kondens war eigentlich nur bei Temperaturen Nahe 0°C festzustellen. Die Nachbearbeiteten Nähte haben bei moderatem Regen auch dicht gehalten. Der Verschluss der Hutze funktioniert gut und das starke Miederband macht das gut mit. Nach 12h Verschluss hatte es etwas Probleme die alte Form wieder anzunehmen, aber mit etwas Zeit war auch das von allein wieder gerichtet. Damit bin ich also auch zufrieden. Die RV-Abdeckung mit den Magneten funktioniert weitestgehend. Es schließen nicht alle sauber zu, aber zumindest so viele, dass der RV abgedeckt ist. Und ich habe keinen Klett an dem man irgendwie hängen bleiben kann. Das ist gerad praktisch, wenn ich nur den RV öffne und unten den RV-Entlastungs-Haken zu lasse und durch den Schlitz durchsteige. Beim Innenzelt sieht es dagegen anders aus. Die Funktion ist gegeben, die Imprägnierung funktioniert gut und es hat ein gutes Maß aus Moskitonetz und IZ-Stoff. Aber leider hängt es doch sehr. Da hatte ich einfach nicht mit gerechnet, dass es sich so dehnt und kleiner geschnitten werden muss, als man es nutzen will. Und dann kommt noch dazu, dass das 2. Wahl IZ-Material wirklich sehr locker gewebt ist. Ich hatte die bisherigen Warnungen ignoriert (gab ja auch zu dem Zeitpunkt nichts anderes). Aber die Nähte haben sich sehr schnell aufgezogen und der Stoff von leichten Berührungen unschöne Stellen bekommen (weiß nicht, wie ich es beschreiben sollte). Naja, wenn ich noch Zeit habe, werde ich wohl mal mit dem 1. Wahl (schweren) neuen IZ-Stoff von Extex ein Einpersonen-IZ mit leichterem Boden machen. „Zum Glück“ für alle anderen gibt es diesen 2. Wahl Stoff bei Extex mittlerweile nicht mehr ;) Alles in allem ein sehr schönes/gutes Zelt. Das Platzangebot und die gute Liegelänge für mich zahlen sich sehr aus. Es gab abgesehen von den Problemen des IZ nichts, was ich mir wirlkich anders gewünscht hätte.
  14. @backpackersimon : ach super, dank dir! Ich habe da immer nur nach der Meterware geschaut und es deshalb nicht gesehen. Aber das ist ja immerhin was. Wenn noch jemand eine Quelle für Meterware hat, wäre ich dankbar.
  15. Wird hier nur gesammelt, was man an Quellen kennt, oder ist es auch zum Nachfragen gedacht? Naja, ich frage einfach mal: hat jemand von euch eine Quelle für farbige Aquaguard-RV? Am Besten natürlich mit Bestellung in Europa ;) Danke schonmal!
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