Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

tib

Members
  • Gesamte Inhalte

    304
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    4

tib hat zuletzt am 15. August 2020 gewonnen

tib hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Letzte Besucher des Profils

2.057 Profilaufrufe
  1. Im Padjelanta habe ich bei einer Hütte (bei der der Hüttenwart noch nicht da war) hinten ein kleines Depot im Boden gefunden. Eine einfache Plastikkiste mit lockerem Deckel, die voll war mit solch einem komischen Tubenkäse. Das haben die dort wahrscheinlich von der letzten Saison übrig gehabt und überwintern lassen. Was ich damit sagen will: wenn das Essen noch geruchsneutral verpackt ist, scheint das wohl sehr lange zu funktionieren, dass man es irgendwo lagert. Vielleicht ist das tatsächlich eine Option.
  2. Ich war vor 2 Wochen auf dem Nordkalottleden von Kvikkjokk nach Abisko unterwegs. Bin also einmal ums Sarek rumgelaufen. Ich hatte am Anfang 3 Tage mit Temperaturen um die 30C und zwischendurch nochmal sehr warm. Das ist eigentlich ungewöhnlich, kann aber halt auch mal vorkommen. Ich hatte zum Anfang und dann in Norwegen viele Restschneefelder. Auf denen kitzelt die Sonne natürlich in den Augen, aber ich habe alles ganz gut ohne Sonnenbrille geschafft. Das ist meiner Meinung nach sehr individuell, ob du eine brauchst... Deine angestrebte Hütte kenne ich nicht. Aber ich habe mit der Hüttenwärtin in Laddejahka gequatscht (ist eine BLT-Hütte, also nicht von STF) und die meinte, sie hatte wegen der Unsicherheiten bzgl. Covid nur wenig Essen sich liefern lassen und werde wahrscheinlich bis Ende Juli leer sein. Bei ihr gibt es keine Nachbestellung. Wie das bei STF aussieht, weiß ich nicht. Zum Thema Solarpanel: ich habe zwei Leute mit einem Panel gesehen. Die meinten, dass das schon reicht in Verbindung mit einer Powerpank. Du musst halt nur damit rechnen, dass wegen „Schlechtwetter“ du deine Geräte mal für ein paar Tage dann nicht nachladen kannst. Das solltest du also mit der PB überbrücken können...
  3. 75er-Garn ist schon gut. Aber ob das Rasant das wirklich richtige ist mit seinem Baumwollmantel... ?! einfaches Polyester-Garn in 80er wäre gut! https://www.extremtextil.de/know-how/hilfe-zur-materialwahl/uebersicht-zu-nadel-garnempfehlungen.html
  4. Meines Wissens nach ist Nylon etwas stabiler als Polyester. Ansonsten denke ich aber auch, dass es egal ist. Die glänzende Seite kommt zur Daune hin
  5. Hallo @berghutze, wie viel kosten denn die Bootsfahrten? Und wie lang waren die dann jeweils? Vielen Dank schonmal im Voraus für die Antwort!
  6. Wenn ich es auf dem Foto richtig sehe, ist die Spitze nicht auf der Naht zwischen Hauptstoff und Tür, sondern seitlich versetzt. Ohne es jetzt lange durchdacht zu haben, würde ich sagen, dass das Probleme bereitet. Versuch doch mal das Shelter so aufzustellen, dass die Spitze genau auf der Naht steht. Dann ist es zwar am Boden nicht mehr alles mit dem gleichen Abstand abgespannt, könnte aber dafür straffer in der Fläche sein. Du versuchst ja, ein rechteckiges Stück Stoff zu wölben und dabei soll es keine Falten werfen. Das kann einfach nicht gehen... Oder habe ich da noch irgendeine Naht übersehen?
  7. Ich kann den Frust vor meinem inneren Auge sehen... sowas ist wirklich sehr schade! Bei mir wäre der Punkt angekommen, in dem ich das Mid in die Ecke schmeiße und nie wieder angucke. Umso besser, dass du nicht aufgibst! Mein erster Gedanke war auch, dass du es ein paar cm höher aufstellst. Ansonsten fällt mir als Lösung auch nur ein, dass du die hinteren beiden Kanten aufschneidest und mit einem Catcut und einer Kappnaht wieder zusammen bringst. Ich glaube danach steht das Zelt aber sicher richtig gut! Auf welcher Höhe hast du eigentlich den Lifter angebracht? Ich positioniere die immer auf 1/3 Höhe (von unten gesehen), weil da die Fläche am größten und mir der Raumgewinn am wichtigsten ist.
  8. @gruenzeug: na dann berichte mal! Ich bin sehr gespannt. Ja, ich finde es schade, dass man das gegen ein Trägermaterial nähen muss, während andere Woll-Stoffe einfach so verarbeitet werden können. Das hat natürlich Gründe und das verstehe ich auch... aber es ist einfach schade, wenn ich mir eine Naturfaser kaufe, nur um sie als erstes wieder in Polyester/Nylon-Material zu verstecken. Da streubt sich was in mir und ich frage mich, ob es dann seine Vorteile wirklich noch ausspielen kann...
  9. Ich war auf den ersten Blick auch sehr erfreut. Aber als ich gelesen habe, dass es auch einen Trägerstoff (Ober-/Unterstoff) benötigt, war das Thema dann doch erstmal gegessen... und das mit dem Mais-PLA versteh ich auch nicht. Vielleicht ist das dann auch wieder so pseudo-Öko wie die Bambus-Klamotten?!
  10. Da ein editieren nicht mehr geht hier kurz die Anmerkung: die Etappe Berkovitsa - Trastena war natürlich Tag 2!
  11. Tag 3 – Trastena – Leskova Als ich morgens aufstehe, regnet es. Die anderen sind schon alle aufgebrochen. Ich warte auf mein Frühstück und es dauert über 30 Minuten, bis sich jemand von der Familie blicken lässt und mir Frühstück macht. Ich wander los und es geht zuerst über die Himbeerplantage. Nach ca 30 Minuten komme ich an einer Quelle vorbei. Ich hatte die fest eingeplant und morgens bewusst kaum Wasser mitgenommen: leider ist die Quelle nicht wirklich brauchbar. Es regnet leicht weiter und ich gehe weiter. An einer Stelle ist völlig unklar, wo der Weg weitergeht. Ich stapfe durchs nasse Gras und werde von unten nochmal schön nass. Die Navigation per Smartphone funktioniert mit nassen Fingern garnicht… Nach einer Weile finde ich aber dennoch den richtigen Weg und es geht ein Stück durch eine schöne Wiesenlandschaft. Im Wald kommt mir dann auf einmal Cece entgegen. Er erklärt mit 3 Worten Englisch, dass seine Füße wehtun und er nass ist und deshalb die Tour abbricht. Nach ein bisschen „Small Talk“ und besten Wünschen gehts weiter. Der Regen hört bald auf und es gibt schöne Blicke in die Täler, aus denen Nebelwolken aufsteigen. Nach einiger Zeit ist der Kamm deutlich erkennbar und die Landschaft öffnet sich in Wiesen die nach Viehwirtschaft aussehen. Am Hang eines Berges sehe ich Leute, die mit Kämmen Blaubären sammeln und ich erreiche endlich die erste richtige Quelle für den Tag. Ich genieße das Wasser und entschließe mich, gleich mal eine längere Pause einzulegen. Die Sonne scheint mittlerweile wieder sehr ordentlich und ich bin über ein bisschen Schatten dankbar. Der Weg geht auf einem geschotterten Forstweg weiter – hauptsächlich im Wald. Es kommen noch weitere Quellen und als der Wald zu Ende geht, kommen die ersten Spuren von Almwirtschaft. Es gibt immer wieder schöne Baumgruppen zwischendurch, mit sehr alten und verknorkselten Buchen. Der Weg nach Leskova geht vom eigentlichen Weg ab und führt durch die Kühe bergab. Ich komme gegen Mittag an der Hütte an und entscheide mich erstmal dort die Mittagshitze zu überbrücken. Rustin, Plamena und Vasko sind bereits da und Ivan und Dimidar, die bereits am Vortag bis hierher gegangen waren, waren auch noch da. So richtig sicher konnte mir niemand sagen, ob es am Abend was zu Essen geben würde. Ich überlege noch zur Hütte Murgasch weiter zu gehen, vertraue aber dann doch der Ruhe der anderen und hoffe auf ein gutes Abendessen. Die Hütte ist, wie ich dann erfahre, eigentlich eine Jagdhütte. Die modernen Plastikfenster (ganz typisch noch mit den Aufklebern vom Verkauf dran), gehen nicht zu öffnen und werden kurzerhand zum Lüften ausgeschraubt. Die Decke hat bereits Löcher und für die dreckigen Matratzen gibt es keine Bettbezüge… Am späten Nachmittag kam der Hüttenwirt und bestätigte, dass es Essen geben werde. Als er mitkriegte, welche Kartenapp (OSMand) ich benutze, wollte er unbedingt, dass ich ihm die auch installiere. Also stiegen wir kurzerhand in seinen Geländewagen, um auf die andere Seite des Berges zu fahren, weil dort Handyempfang ist. Am Abend packte er dann das Essen aus, was wir alle zusammen zubereiteten: Schopska-Salat und sehr viel Fleisch. Dazu gab es natürlich Bier und Rakija (welcher auf der gesamten Tour immer selbstgemacht war und aus großen Plasteflaschen ausgeschenkt wurde). km: 22
  12. @Omorotschka: wie lange hat denn die Tyvek-Variante gehalten?
  13. Also das Silnylon ist schon etwas fester im Griff und etwas steifer als der Innenzeltstoff. Das liegt wahrscheinlich an der Beschichtung. Aber ob das 36g-Silnylon deinen Ansprüchen entspricht, kann ich schwer beantworten... Da haben andere bestimmt mehr Erfahrunngen mit.
  14. Hallo, ich suche einen Packa-Poncho. Ich würde einen abkaufen, wäre aber auch zufrieden, wenn mir jemand mal seinen für eine Woche leihen kann, dass ich das Prinzip testen kann und mir ein paar Anstöße zum Selbernähen holen kann... Bitte gerne bescheid geben... Danke!
  15. @Flux: ich halte einlaufen schon für eine gute Idee. Die Frage für mich ist eher, ob da 8-10 Tage am Stück die richtige Marke sind. Ich würde eher sagen 3x für 3 Tage. Mein Hintergrund dazu ist, dass ich einmal eine Tour abbrechen musste, weil ich aus der kalten heraus losgewandert bin und nach 10 Tagen hat mein Knie einfach nicht mehr mitgemacht. Mit einzelnen Tagen einwandern gewöhnt man Muskeln, Gelenke(?) und Bänder an die Belastung, gibt aber dem ganzen wieder genügend Ruhetage. Evtl merkt man sogar schon seine Problemzonen und kann dann gezieltes Training oder Dehnung nochmal machen. Seit meinem Tourabbruch habe ich mich auf weitere Touren (die nächste ca 2-3 Wochen später) leicht vorbereitet und hatte nie wieder gravierende Probleme. Von daher mein Rat: geh einfach ein bisschen vor der Haustür wandern. Setz dir mal den Rucksack mit dem Tourgewicht auf und sei aufmerksam, was dein Körper dir für Zeichen gibt.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.