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Ultraleicht Trekking

tib

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  1. Nur der Vollständigkeit halber: ich verwende für mein Lavvu diese Stange: MSR Adjustable Tarp Pole 2.4 m. Ich habe ein Segment rausgenommen und glaube, dass ich etwas noch abgesägt habe. Damit ist man dann auch unter den 600g und die Stange hat schon starken Wind mit Böen mitgemacht...
  2. ich habe mir im Baumarkt einfach mal eine beschichtete Spanplatte in 220x15cm zuschneiden lassen. Das ist dann auch gerade und hat fast nichts gekostet ;) Ich bin gerade noch am Lesen... deshalb sorry, falls es Dopplungen gibt. Auf jeden Fall ein sehr guter Thread. Vielleicht kannst du die Ergänzungen in deinem Anfangspost mit einarbeiten oder das ganze ins Wiki/Magazin überführen, dass eine gute und übersichtliche Sammlung entsteht?
  3. ohne die Antworten gelesen zu haben, möchte ich dir mal noch Nahanny ans Herz legen. Die nähen dir deinen Schlafsack nach Maß, wobei du den Stoff, die Menge der Daune und ich glaube auch die CUIN der Daune selbst wählen kannst. Vom Preis ist das dann trotzdem nicht unbedingt teurer als ein Schlafsack einer europäischen/amerikanischen Marke, die in Fernost produziert... Dafür aber in Europa hergestellt und von einem kleinen Unternehmen und dazu ganz nach deinen Wünschen. Einfach denen mal eine Mail auf Englisch schreiben und darüber ins Gespräch kommen, was du so willst.
  4. tib

    Suchfunktion

    OT: Da hast du sicher recht, aber als Mathematiker möchte man den Definitionsbereich doch so genau bestimmt haben, wie es nur geht
  5. tib

    Suchfunktion

    Es ist zwar nicht die Antwort auf deine Frage, aber immerhin ein Workaround das ich gerne hier und auch in anderen Foren nutze, da in Foren die interne Suchfunktion doch manchmal etwas schwach auf der Brust ist: Bei deiner Lieblingssuchmaschine kannst du "GR5 GTA site:ultraleicht-trekking.com" eingeben und du kriegst doch so einige Treffer. Ich hoffe das hilft ein paar Leuten, die sonst Schwierigkeiten mit der SuFu haben.
  6. Und zusätzlich hat es den Vorteil, dass die Last auf mehr Nahtlöcher sich verteilt und somit der Stoff besser geschont wird. Aber, zur Zugverteilung finde ich die Bilder von Hillebergs sehr einleuchtend. An den Ecken wird die Wirkungsrichtung längs dem Saum genommen (und da es die Ecke ist, gleichzeitig die Fläche gespannt) und an den Abspannern der Seiten, an denen der Stoff in der Fläche gespannt wird, wird einfach nur senkrecht zum Saum rausgezogen. Ob U-Form oder Sandwich würde ich eher davon abhängig machen, ob man der Nähmaschine saubere Sandwichs zutraut. Lieber ein etwas aufwändigeres U (das ja wie gesagt den Stoff auch weniger belastet), als ein Sandwich bei dem die Naht nicht mehr sauber ist, weil die Maschine dann nicht mehr ordentlich arbeitet.
  7. erkenne den Zusammenhang... man selbst hat eine etwas ruhigere Nacht, aber dafür werden die Viehcher noch gut gefüttert und können sich noch besser verbreiten. Naja, das Leben beruht nunmal auf Tauschgeschäften... Vielleicht sollte man lieber statt Müsli-Rattenfutter ein paar Rattenköder mitnehmen @Wanderfalter: kennst du das nicht irgendwie? Vielleicht sollten wir doch nochmal suchen gehen, jetzt da das Laub weg ist.
  8. Also wie schon gesagt, ein sehr guter Schutz gegen Mäuse und Ratten, ist dort zu pennen, wo nicht oft bis nie jemand schläft und isst. Also auch besser die sehr schön gelegene Aussicht meiden. Größere Tiere sind natürlich mobiler. Ansonsten hatte ich mal gehört, dass gegen diese kleinen Nager eine Aufhängung 60cm Abstand zum Stamm und Boden reichen würde. Ob die den Ast nicht trotzdem lang gehen und dann sich auf den hängenden Sack fallen lassen oder die Schnur runterkrabbeln... Aber mit hängenden Sachen hatte ich bisher noch nie Probleme. Weder beim Boofen noch auf einem Zeltplatz auf dem die Ratten unterwegs waren (Ja, ich fing mitten in der Nacht an, meine Sachen rauszuhängen, nachdem mir 3 Ratten im Innenzelt Gute-Nacht sagen kamen)
  9. tib

    Wo bin ich?

    Für mich reicht es, wenn du ungefähr das Gelände richtig beschreibst. Ich versuche es mal: In den Bergen?
  10. Die erste Zeit war es ganz ok allein unterwegs zu sein und später hatte ich dann auch mal Leute, mit denen ich zusammen gegangen bin. An sich fand ich das alleine sein erst schlimm, als das Knie wirklich weh tat. Da schlug es dann eben doppelt auf die Moral! ja! als ich in Bluff loslief, waren in der Ferne die weißen Gipfel zu sehen. Es hatte erst kürzlich nochmal geschneit in den Bergen. Als ich dann aber in die Berge kam, waren nur ein paar Gipfel noch mit Schnee. Ich selbst habe keinen mehr unter die Füße bekommen. Die Nachttemperaturen waren auch in Ordnung. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dort nachts im Zelt gebibbert hätte. Einmal war der Wasserpegel grenzwertig. Da gab es aber auch einen Schlechtwetterweg, den ich Dussel nicht genommen habe. Nicht nur wegen dem Pegelstand bei diesem Weg eine blöde Idee! (Zwischen Arrowtown und Roses Hut wenn ich mich gerade richtig erinner) Ansonsten waren die Wasserpegel bei meinen Querungen immer in Ordnung. Als Zelt hat das meine gedient: Als Schuhe hatte ich die on cloud irgendwas und dann beim Wiedereinstieg die Hoka Speedgoat. Für meinen Geschmack (und ich hatte bis dahin kaum Trailrunner-Erfahrung) beides eine gute Wahl in Kombination mit Gaiters. Wasseraufbereitung ist auch noch so ein Thema. Da sieht man viel auf dem Trail. Einige Leute haben einen Filter. Ich habe sehr lange mit Tropfen desinfiziert (bis ich hörte, dass die nicht gut für den Körper sein sollen). Dann mit Micropur Tabletten, weil die wohl besser sind. Und am Ende habe ich in der Richmond Range es einigen nachgemacht und garnicht mehr das Wasser behandelt. Ich hatte keine Probleme, habe aber bei einem mitbekommen, wie der noch in Southland Probleme bekommen hatte. Wovon ich heute immer noch stark schwärme ist die Richmond Range. Und was ich rund um den Arthurs Pass gelaufen bin, war auch der Hammer. Das war beides richtig gut!
  11. Ähm, wo fängt denn für dich Osteuropa an? Für manch einen ist ja alles im Osten vom Brocken/Harz schon Osteuropa. Und sind es Überlegungen für nächstes Jahr, oder noch der Plan für dieses Jahr? Da spielt ja langsam das Wetter mit... Und um somit die Kosten schon bei der Anreise klein zu halten, würde ich mal den E3 ab Hrensko oder spätestens ab dem Riesengebirge ins Gespräch bringen. Bin ich selber noch nicht gelaufen, wird aber noch erledigt Ansonsten kann ich die Niedere Tatra sehr empfehlen. Das Gelände ist nicht besonders schwierig und nicht Alpin, aber dennoch sehr schön und es ist wesentlich besser als der eingangs erwähnte Bezugspunkt Harz. Die Preise sind dort echt angenehm, man kann noch mit Zug anreisen und das mit dem Zelten ist dort auch geduldet. Hohe Tatra ist zwar Alpin, würde ich aber zum Wandern nicht empfehlen. Gibt nicht so viel km her und die Hütten sind einfach teuer. (kenne nur den slowakischen Teil) Da der Via Dinarica genannt wurde, fällt mir das Durmitor in Monte Negro noch ein. Da war ich damals leider nur ein paar wenige Tage wandern, habe es aber als sehr lohnenswert in Erinnerung.
  12. Hallo Anne, also ich war letztes Jahr auf dem TA unterwegs und hatte auch wie du „nur“ die Südinsel geplant. Mein Plan war auch im Dezember und Januar zu wandern. Aufgrund dessen, dass es da noch recht früh in der Saison ist, bietet es sich sehr an von Süd nach Nord zu laufen. So solltest du mehr Glück haben, was es mit Schnee in den Bergen angeht. Ich war die ersten drei Wochen ziemlich allein unterwegs. Es gab mehrere Etappen von 3 Tagen in denen ich nur einer Person begegnete. Ansonsten wusste ich aber, dass vor und hinter mir ein paar Leute unterwegs sind. In den ersten 3 Wochen bin ich glaub ich 6 TA-Hikern und ein paar weiteren Wanderern begegnet. Für mich war dann leider nach fast drei Wochen wegen Knieschmerzen Schluss und ich stieg Anfang Januar wieder ein. Dann aber die Südinsel SoBo und da war ich dann auf dem Queens Charlotte Track und in der Richmond Range voll im großen TA-Trupp drin. Das waren dann wirklich viele Leute, aber ich muss sagen, dass ich es nach der fast schon Einsamkeit auf dem ersten Stück doch sehr genoss, nicht allein zu wandern. Ansonsten suche mal ein bisschen im Forum rum. Es gibt ein paar Infos hier und einige, die schon auf dem TA waren. Wenn du deine Fragen nochmal mehr eingrenzt, kann ich dir vielleicht auch noch mehr sagen. Viel Spaß bei der Vorbereitung und der Vorfreude
  13. Ohje... am Besten wirklich direkt bei Extremtextil nachfragen. Ich hatte da nur dunkel was im Hinterkopf. Aber du hast recht, 5Euro nur für Imprägnierung scheint viel zu sein. Aber mir war schon bei andere Stoffen aufgefallen, dass es die in 2 Varianten gibt/gab: so war auch mal kalendrierter Stoff und derselbe Stoff unkalendriert (dann als Futter-Stoff) drin. Das war dann die günstige Variante für Beutel ;)
  14. soweit ich das verstanden habe, ist das Taschenfutter einfach ohne Imprägnierung.
  15. Hallo, also 3cm Catcut pro Meter ist doch arg viel. Ich habe damals 1-1,5cm genommen (weiß ich jetzt gerade nicht mehr). Andere nehmen 2cm und wenn du nicht sicher bist, wie ordentlich du arbeitest, ist das schon ein guter Wert! Falls ich demnächst mal ein Tarp machen sollte, bekommt das auch 2cm pro m. Bzgl. der Kantenrichtung: Ich habe damals (alle Seiten des Lavvu sind Formgleich) eine Kante an der Webkante ausgerichtet und die andere war logischerweise schräg. Und dann so zusammen nähen, dass immer eine gerade und eine schiefe Kante zusammengenäht werden. Dann passt das ganz gut. Soviel von meinen Erfahrungen... Muss aber nicht alles allgemeingültig sein. Hängt evtl. auch von dem Stoff (ich hatte das 55g/qm) ab. Beste Grüße und viel Erfolg
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