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Ultraleicht Trekking

FlorianHomeier

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Über FlorianHomeier

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    Fliegengewicht

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    www.luxeoutdoor.de; www.tschum.de

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  • Wohnort
    Bad Salzuflen
  • Interessen
    Fast alles, außer Fußball. Und das Paarungsverhalten eierlegender Zahnkarpfen. Und...

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  1. Ich würde Zelte zur Verfügung stellen (v4, F6, F8) und ggf ein Leichtes Soswa. Alles nicht UL aber vermutlich interessant. An Mietkosten würde ich mich auch beteiligen. Bedingung: Möchte anwesend sein, damit die Teile so aufgebaut sind wie es gedacht ist. Vor ein paar Jahren hatte ich mal die Idee hier am Flugplatz eine Boeing super-Stearman zu mieten um Zelte wegzupusten. Die wollten damals 120€ pro Stunde.
  2. Die 30 Wochen sind noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ich habe zZt. 35% weniger neue Bestellungen, schaffe aber nur noch halb so viele Zelte zu nähen, wegen homescooling und sowas. Wenn diese Bierkrankheitsmaßnahmen gerade nicht wären, dann wäre es genau andersrum, und die Lieferzeiten würden sinken. Es gibt nämlich einen verwegenen Plan das zu bewerkstelligen. Der braucht aber halbwegs Planungssicherheit, und funzenden internationalen Versand zu meinen Kunden. Habe tatsächlich schon mit cuben rumgeklebt und genäht, imo eignen sich die Tschum Schnitte perfekt dafür, haben ja von Hause aus massig cc. Aber: Keine Zeit zum Spielen... muss Bestellungen abarbeiten bis Weihnachten. On topic: Es gibt Produzenten, die die Sache mit dem Abkupfern nicht so locker sehen wie ich, die sich auch in anderen Märkten bewegen, wo design ein wichtigeres Kriterium ist. Das sollte man schon respektieren, und wenigstens nachfragen wenn man was 100% klonen will, und ggf. die entsprechenden credits geben, wenn man eine gute Idee übernimmt.
  3. @Christian Wagner +1 von mir, das Patent- und Markenrecht ist pervers. Es ist nicht unbedingt ein Schutz, sondern leider zu oft Legalisierung von Raub. Für meine Produkte habe ich teilweise die Schnitte auf der website oder hier im Forum für den privaten Gebrauch veröffentlicht. Warum auch nicht? Ich freue mich sehr, wenn andere meine Sachen nachbauen, und gebe auch oft Tips dazu.
  4. Naja, von den hunderten verkaufter Luxestangen ist bis jetzt eine krumm zurückgekommen, die war das aber evtl. schon bei Auslieferung. Sonst keine Beschwerden bei mir. Wir hatten mal eine Serie, da haben die Arretierungsknöppe nicht gut gepasst, und sind immer rausgesprungen, da habe ich einige Stangen getauscht. Bei den ganz alten mit der Scheibenklemmung hat die Arretierung irgendwann nicht mehr gehalten, und die Scheiben sind verrostet...
  5. Die Tschum 180er ist stabiler als die Luxe und die Esvo...
  6. Wenn es tatsächlich ein Verteilungsproblem ist, dann behebt Cumulus es erfahrungsgemäß kostenlos, auch wenn es erst später auftritt. Bei manchen Modellen können unter Umständen Daunen in andere Kammern verrutschen wenn sie mal stark verklumpen, wie zB beim Waschen. Bei einem 250er Quilt kann man das aber schlecht per Ferndiagnose sagen
  7. Der Faden muss ZWISCHEN die Teller, sonst nutzen die nichts Wichtig ist es sich nicht entmutigen zu lassen. Die Lernkurve ist am steilsten, wenn etwas nicht klappt.
  8. Wenn man beim Fehlerbild anfängt, dann ist relativ logisch, dass der Oberfaden nicht ausreichend hochgezogen wird, um fort zu sein, wenn der Greifer seine "Leerrunde" fährt. Keine Ahnung wie der Hebel/Apparillo/Pijaukel heißt, der den Faden hochzieht. Wenn er hoch geht, dann hat er es mit zwei Fadenspannungen zu tun. Einmal auf der linken unteren Seite den Widerstand im Stoff, der Nadel und ggf. weiteren elektronischen oder mechanischen Klemmvorrichtungen der Nähmaschine, letztere bei einer günstigen wohl nicht. Der andere Widerstand auf der rechten oberen Seite des Hebels ist die "Oberfadenspannung", die erwähnten Tellerchen. Sauber und Ölfrei sollten sie sein. Hinzu kommen manchmal klemmende Garnröllchen etc... Diese Widerstände müssen so ausbalanciert sein, dass Der Pijaukel den Faden HOCH zieht, und nicht RUNTER. Ist klar. Die Faktoren sind 1)Fadenspannung Tellerchen und Kontra 2)Dicke der Nadel 3)Dicke des Fadens 4)Klemmkraft des Stoffes Welcher Stoff verarbeitet werden soll steht fest, das Garn auch. -》 einmal eine Nummer dickere Nadel testen. Viel mehr kann man auf der Linken Seite erstmal nicht tun. Also Fadenspannung auseinanderbauen, säubern. Schau mal nach, ob einer der Tellerchen oder beide einen Steg quer durch die Bohrung in der Mitte haben, und ob dieser verbogen ausschaut. Das Ein- und Ausschalten der Fadenspannung funzt durch ein Metallstäbchen, welches in der Hohlachse der Fadenspannung rausgedrückt wird, gegen den Steg des äußeren Tellers drückt, und damit die Spannung rausnimmt. Dass soll bei Haushaltsmaschinen ausschließlich dann passieren, wenn der Fuß oben ist, damit man das Nähgut drunter weg bekommt. Ist der Fuß richtig montiert, sodass die Fußstange ganz runter geht? Bei einer meiner Maschinen musste ich ein solches Stäbchen gegen ein kürzeres tauschen. Keine Ahnung warum es zu lang war. Aber jetzt funzt es optimal. Wenn die Feder, wie von Wilbo angesprochen, ausgeleiert sein sollte, kann man sie erstmal auch händisch wieder etwas recken. Wenn der Fehler noch immer besteht kommt jetzt der schwierige Teil Es kann auch eine ganz andere Ursache haben, nämlich Dreck im Greifer. Die Frau im Nähgeschäft hat insofern Recht, dass corespungarne wie das Rasant ziemlich unregelmäßig sind, und ziemlich viel fusseln. (Getacor imo weniger als Rasant) Brauchen tut man sie natürlich trotzdem. Bei den meisten Maschinen kommt die Spule in eine Spulenkapsel, und letztere wird in den Greifer geklipst. Das Teil wo die Spulenkapsel reingeklipst wird, ist aber nicht fest mit dem Greifer verbunden. Es liegt lose drin, und wird nur von einem kleinen, in der Regel abschaubbaren Rand gehalten. Unter diesem Teil muss der Oberfaden gut durchflutschen können. Bei mir sammelt sich unter diesen Teilen in regelmäßigen Abständen so viel Mist, dass der Faden dort klemmt. Das führt zu einem sehr ähnlichen Ergebnis, nämlich einem Wuhling Oberfaden um den Greifer... Also Zerlegen, Säubern, Zusammensetzen. Wenn es jetzt noch immer nicht klappt, dann kommen als nächstes echt schwierige Abstands und timing Einstellungen am Greifer... Da lohnt es sich fast, erstmal eine andere Maschine zu benutzen
  9. Moin, für die letzte Tour habe ich mir die Incredilite besorgt, um mal zu testen wie es mit einer Daunenjacke so ist... Das Fazit ist positiv, mir gefällt allerdings die Farbe nicht so, das Blau ist mir zu auffällig. Schwarz war zur Zeit leider nicht erhältlich. Ich möchte mir die selbe Jacke später in Schwarz kaufen, und biete die blaue deswegen hier an. Ich bin ca. 187cm bei 85kg, mir passt die Jacke super. Die Jacke wurde an vielleicht 5 Tagen für kurze Zeit getragen, und zwei Nächte lang habe ich sie auch mit langer Unterwäsche drunter getragen, um herauszufinden, wie gut man damit einen Comforter pimpen kann. Preis 120€ + 5€ Versand mit DHL
  10. Jupp. Aber es macht ja schon einen großen Unterschied, ob man nur ein paar neuralgische Punkte Nähen und Abdichten muss, oder alles.
  11. Oder Du nähst gar nicht und klebst nur. Spart zusätzlich Geld, Zeit und Nerven.
  12. Moin, 50c von mir, ein paar learnings aus meiner Zeltbauerei. Der erste Entwurf hier im Faden wird imo schon bei leichtem Wind Schwierigkeiten machen. Auch bei Windstille bräuchte es eine ganze Menge Abspannpunkte, lange Leinen, dutzende richtig fette Heringe um das straff zu bekommen. Damit Seitenwände ohne Aufstellstäbe halbwegs stehen, brauchen die Abspannungen des Daches einen Zugvektor nach oben/aussen. Das Dach dehnt sich in Kettrichtung vielleicht nur 1%, die Diagonaldehnung von Nylon und Polyesterstoffen ist aber einfach RIESIG. Es wird ein Wassersack, sobald es mal irgendwo nicht 100%ig straff ist. Es gibt imo nur ganze zwei Möglichkeiten ein Zelt straff und somit windstabil zu bekommen: 1) Wenigstens alle 130cm max. 140cm einen Abspannpunkt, lifter, guyline oder pole. (als Daumenregel) 2) Teilweise kann Punkt 1 durch cat cuts ersetzt werden. ZB First vom Frutti Nightrise. Manche Entwürfe und Materialen gehen nur mit beidem zusammen. DCF hat erstmal fast keine Querdehnung, geil beim Bauen des Zeltes, aber unter Last kann die Querdehnung kommen, wenn das Mylar überstreckt wird. Leider liegen bei den dcf die ich bis dato in der Hand hatte keine Fasern diagonal... Man meint also ersteinmal vielleicht die Regeln überlisten zu können... Statt dem teuren dcf Originalband, scheint das Nitto für niedrigenergetische Oberflächen für ein zehntel des Preises auch sehr gut zu funktionieren. Bin aber noch in der Testphase mit abwechselnd UV Bestrahlung, mechanischer Misshandlung und Kühltruhe. Ich glaube dieses hier habe ich: https://www.dondo.de/Nitto-5015T Es gibt das Bonmot, dass man Morgens mit einem krass geilen Zeltentwurf im Kopf aufwacht, und nach viel Designarbeit, Rechnen und Prototypen ist es wieder eine Pyramide Die "ungenutze" Schräge ist schlicht und einfach nicht ungenutzt, auch wenn sie leer bleibt. Sie sorgt auf verhältnismässig leichte und windschnittige Weise dafür, dass alles "Nutzbare", was sich darüber befindet, ohne 1000 Abspannpunkte, Stangen und lifter gut steht. Gilt natürlich nicht nur bei Pyramiden, sondern auch bei A frames, half pyramids etc. Ausnahmen können sehr kleine Entwürfe mit viel Höhe pro Fläche darstellen. Moskitonetzboden habe ich ausprobiert, fand ich garnicht so schlecht. Allerdings hatte ich ein 17g noseeum dafür, das ist in der Tat recht fix kaputt gewesen. 1) die Löcher im Netz waren eigentlich ein optisches Problem, da auf diesen eh immer meine Matte bzw meine Regenkleidung unter der Matte lagen. 2) kann man das Netz so annähen, dass man es bei Bedarf mal tauschen kann. Es ist imo eine legitime quick+dirty+light Lösung für Selberbauer.
  13. Geil. Mache gerade UT auf, um nach einem Schnittmuster für einen Regenhut zu fragen, und ganz oben gleich dieser Faden
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