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Ultraleicht Trekking

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auflauf

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  1. Gefällt mir!
    auflauf reagierte auf Capere in Hochwertiger Kaffee auch unterwegs   
    Hab mich mal über einen kleinen Vergleich von sechs Sorten Instant Kaffee gemacht. Allesamt vorportioniert im 1,8-2g Beutel und meist in einer 10er-25er Packung erhältlich.

    Von links nach rechts: Starbucks VIA Italian Roast, Nescafe Gold Typ Espresso, Cellini Caffe Instant Espresso, Mount Hagen Café Arabica, Jacobs Typ Café Crema und Jacobs Typ Espresso.
    Man sieht direkt beim Pulver Unterschiede in Röstung und Herstellungsform (Mount Hagen Café Arabica als einziger Vertreter mit Gefriertrocknung, Rest mit Sprühtrocknung).

    Lösungsverhalten war bei allen gleich gut (immer erst Kaffee in die Tasse, dann das heiße Wasser dazu und es vermischt sich gleich alles). Unterschiede sind sofort in der Crema ersichtlich - die Jacobs & Nescafe Sorten weisen hier zum Rest doch einen deutlichen Unterschied auf.


    Geschmacklich kommen wie erwartet extreme Unterschiede zu Tage. Insofern folgt gleich die einzelne Auflistung.
     
  2. Gefällt mir!
    auflauf hat eine Reaktion von bandit_bln erhalten in Kaufberatung Einwandzelt 1 Person groß, billig   
    Das Tipik Caroux wird damit beworben. Gleichzeitig ist das auch die mit weitem Abstand beste Webseite zur Entscheidungsfindung, die ich bisher gesehen habe. Vor- und Nachteile des Zeltes werden gezeigt, Optionen sind mit Anwendungsfall und Auswirkungen auf Preis und Gewicht angegeben. Insgesamt eine Erholung gegenüber den dauerbegeisterten US-Webseiten und den Zufallsangaben bei Aliexpress.
    Frankophil bin ich eh'
     
  3. Gefällt mir!
    auflauf hat eine Reaktion von fatrat erhalten in Kaufberatung Einwandzelt 1 Person groß, billig   
    Das Tipik Caroux wird damit beworben. Gleichzeitig ist das auch die mit weitem Abstand beste Webseite zur Entscheidungsfindung, die ich bisher gesehen habe. Vor- und Nachteile des Zeltes werden gezeigt, Optionen sind mit Anwendungsfall und Auswirkungen auf Preis und Gewicht angegeben. Insgesamt eine Erholung gegenüber den dauerbegeisterten US-Webseiten und den Zufallsangaben bei Aliexpress.
    Frankophil bin ich eh'
     
  4. Gefällt mir!
    auflauf reagierte auf nivi in Kuppelzelt für zwei Personen, einwandig, 1412g   
    Nachdem ich dieses Zelt fertig gestellt hatte, habe ich mir geschworen, dass ich so ein großes Projekt auf keinen Fall noch einmal machen würde... aber man könnte ja noch einiges verbessern ... warum nicht eine zweite Version nähen, mit den Erfahrungen von damals und diesmal noch deutlich leichter Ich möchte euch deswegen das für mich fast perfekte Zelt vorstellen. Entstanden ist es vor ca. drei Jahren, daher habe ich auch schon einige Touren mit dem Zelt machen können 
     


    Die Idee ... bzw. das Wunschprofil:
    Freistehend und zwar richtig (ohne Abspannen irgendwelcher Apsiden) Einfacher Aufbau, Außenzelt zuerst Lange Liegefläche! Und breit genug für zwei Personen Halbwegs windstabil und Außenzelt bis zum Boden, da ich vor allem Touren in Skandinavien mache Bonus: Panoramatür Ich finde Kuppelzelte total faszinierend. Zwei sich kreuzende Gestängebögen, dazwischen Stoff und schon hat man ein einfaches Zelt. Bei entsprechendem Schnitt steht es faltenfrei und ohne Heringe. Stabilität erhält man durch Abspannleinen zu den Nähten der Gestängekanäle.
    Ein Gestängebogen wird an sechs Punkten (vier Abspannungen und zwei Heringe am Bolden) unterstützt. Elastischer Stoff und die Biegsamkeit des Gestänges sorgen dafür, dass starker Wind abgefedert wird. Anders als bei Pyramidenzelten nehmen die Abspannleinen die Hauptlast auf, die Bodenabspannung ist eher unwichtig. Dafür sollte man also auf jeden Fall vier starke Heringe dabei haben.
    Ich liebe die geringe Stellfläche, die so ein Zelt benötigt. Außerdem kann man es nach dem Aufbau beliebig versetzen und findet so eigentlich immer einen guten Platz. Durch die selbsttragende Konstruktion steht es auch auf Stein (natürlich nur ohne starken Wind). Ich empfinde es als einen sehr großen Vorteil, wenn man das Zelt noch zwischen Felsen quetschen kann und die Heringe nicht perfekt sitzen müssen (die Abspannleinen haben einen großen Spielraum).

    Orientiert habe ich mich am Unna von Hilleberg und dem Saor von Trekkertent.
    Die (vielleicht für einige) interessanten Specs:
    40g/m² - 30d Silnylon für das Außenzelt 55g/m² - 20d Silpoly PU4000 für den Boden 25g/m² - Moskitonetz 70g/m² - 40d Ripstop Nylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen 5c Zipper für die Silnylon Tür 3c Zipper für die Moskitonetz Tür 1,5mm Dyneema/Polyester Kordel für die Abspannungen 9mm DAC NSL Featherlite Gestänge Das Außenzelt hat eine Grundfläche von 275cm x 145cm und ist 105cm hoch Die Bodenwanne misst 240cm!! x 120cm und ist 10cm hoch Ein Gestängebogen ist genau 4m lang, so musste ich nichts kürzen 986g (Zelt), 412g (Gestänge), 14g (Packsack) = 1412g Ich wollte ganz gerne halbwegs robuste Materialien benutzen, also 30d Silnylon und 5c Zipper. Das 9mm Gestänge wird auch von Hilleberg für Red und Yellow Label Zelte verwendet. Damit das Gewicht niedrig bleibt, ist das Zelt einwandig. Die Bodenwanne ist mit Moskitonetz mit dem Außenzelt verbunden. Eine Front lässt sich komplett öffnen und ist mit Moskitonetz hinterlegt, um bei Sonnenuntergang den Mücken zuzuwinken Anfänglich hatte ich die Idee, oben noch eine Abdeckung drüberzuspannen (wie beim Unna), um dort auch Lüftung zu haben. Leider verzieht sich das Zelt dann sehr... deswegen haben ich es erstmal so gelassen.
    Details:
     


    Der Aufbau geht ganz einfach: Stangen zusammensetzen, erste Stange reinschieben, zweite Stange reinschieben.

    Dann beide Stangen in die Gestängetaschen stecken und spannen. Bei Wind würde man zunächst die hinteren beiden Ecken mit Heringen fixieren.

    Die Gestängeaufnahme ist mit 20mm Gurtband und Leiterschnalle befestigt. Eine Schlaufe aus 10mm Gurtband ist für den Hering.

    Fertig aufgespannt sieht das ganze dann so aus. Als nächstes Können die Ecken mit Heringen befestigt und die Abspannleinen abgespannt werden.

    Die Befestigungen sind alle aus 10mm Gurtband und direkt neben dem Gestängekanal.

    Auf den Flächen gibt es auch einen Abspannpunkt, der aber keine Last tragen soll! Die Längsseite wird so etwas nach außen gezogen und man hat mehr Innenraum. Mit einem Handschuhhaken kann man die Abspannung beliebig verändern. Hier ist die ganze Seite nach außen gezogen für mehr Belüftung.

    Innenansicht.

    Es entsteht eine Mini Apsis, in der man gut die Schuhe lagern kann.

    Alternativ kann man den Saum 10cm einrollen und den Haken an der Unterseite einklippen. Mehr Belüftung!

    Auch an der kurzen Seite kann der Saum aufgerollt und hochgesteckt werden.

    Hier sieht man ganz gut, dass das Außenzelt bis zum Boden reicht.

    Die Tür kann teilweise geöffnet werden, damit oben eine Lüftungsöffnung entsteht. Geht natürlich nicht bei Regen.

    Die Kreuzung der Gestängekanäle habe ich mit Gurtband verstärkt.

    Die Bodenwanne wird durch elastische Bänder in den Ecken aufgespannt.

    Panoromatür

    Ein kleiner Eindruck von der Liegelänge: Standard Xlite (183cm x 51cm) und Rucksack passen sehr einfach in das Zelt. Das Zelt hat mit 275cm x 145cm ähnliche Maße zu einem Khufu oder Duomid. Aber da die Wände viel steiler nach oben gehen, ist das Raumangebot wirklich riesig!

    Gar keine Chance mit dem Fußende auch nur in die Nähe des Außenzeltes zu kommen.

    Auch vorne noch viel Platz.

    Breit genug für eine zweite Person.

    Oder ein sehr luxuriöses 1-Personen Zelt

    Das Packmaß ist allerdings nicht super klein.
     
    Das Zelt ist so für mich persönlich fast perfekt. Was mich etwas stört, ist, dass die Reißverschlussabdeckung so laberig rumhängt. Sieht man wahrscheinlich gut auf den Fotos. Wenn es windet, klappt sie einfach hoch und bringt halt einfach nichts Da würde ich auf jeden Fall etwas verbessern. Außerdem habe ich es nicht hinbekommen, die Seiten wirklich symmestrisch zusammenzunähen. Das sieht man hier ganz gut:

    Zwischen den Unteren beiden Abspannpunkten entsteht eine Falte, weil die Ripstopfäden etwas schräg verlaufen. Generell kann da noch einges verbessert werden, was die Falten im Stoff angeht...
    Und der größte Punkt ist tatsächlich einfach das Gewicht. 1,4kg ist halt einfach schon echt schwer   Für die zweite Version denke ich über eine Bodenwanne aus DCF nach und 20d Silnylon. Aber realistisch kann man damit auch nur maximal 150g sparen. Eventuell tut es auch ein leichteres Gestänge, bspw. 8,7mm DAC NFL. Damit könnten nochmal 130g gespart werden. Aber ich bin da etwas unsicher, ob die Stabilität dann nicht zu sehr leidet. 

    Bin auf Feedback und Ideen gespannt!
    Ps: Sorry, dass die Bilder so unscharf sind... ich habe es nicht geschafft, im Wald gute Bilder zu machen
     
     
     
     
  5. Gefällt mir!
    auflauf hat eine Reaktion von Hunding erhalten in Wie groß muß ein Rucksack für Zelt, Schlafsack und Isomatte sein?   
    Ok, ins unreine: Ich möchte mit dem Faltrad Touren machen, vorzugsweise in der Mitte Frankreichs, ca Ende März bis Oktober, vielleicht 50-80km am Tag. Je nach Lust und Laune möchte ich mal in einer Pension, mal auf dem Campingplatz, mal wild übernachten können.
    Dazu werde ich die Brompton-T-Tasche mit 31l für Klamotten und Lebensmittel, Kulturbeutel, Elektronik, Regencape etc nutzen. Das werden ca 6 kg, incl Wasser auch mal 8 kg sein. Die kann ich nur über der Schulter tragen. 
    Den Rest, Schlafsack, Zelt, LuMa, evtl. Pullover, möchte ich auch transportieren können. Wenn die ineinem Gepäckstück zusammengefasst sind, geht das auf dem Brompton sehr gut, ein Fixpunkt  auf dem Gepäckträger, einer am Sattel.
    Aber ich will evtl. das  je nach Umständen auch mal tragen können, wenn ich von einer Unterkunft aus einen ein- oder mehrtägigen "Übernachtungsausflug" mache. Da würde ich nur den "Rucksack mitnehmen, eine Garnitur Wechselwäsche würde reichen, das wäre vielleicht schon eher "Trekking". Ich bin nicht darauf angewiesen, 5Std täglich das Ding auf dem Rücken zu haben, aber wenn, dann sollte das eben mal möglich sein.
    Ich stelle mir so etwas wie die MYOG-Rucksäcke, die hier immer mal wieder vorgestellt wurden, vor. Ein einfacher Sack mit leidlich bequemen Gurten dran, oben Tabaksbeutelverschluß und dann einrollen.
  6. Gefällt mir!
    auflauf reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Mein iPhone SE hat m. W. 1624 mAh. Mit dem Panel in 90°-Ausrichtung zur vollen Mittagssonne jetzt im sonnigen Mai sind 50% in zwei Stunden absolut realistisch.
    In der High Sierra hatte ich mit Lösung 1 in 60 bis 75 Minuten stets 40%+ meines iPhone 4S (1430 mAh). Und das war kein aktuelles monokristalines Panel. Die jüngeren Lösungen leisten mehr.
    Das kannst du leicht selbst verproben:
    Messen: 5 Watt peak (korrekt: „5 Wp“ = maximale Panelleistung = unter optimalen, nie erreichten Bedingungen) sind 5 V/1A. Nimm ein solches Standardnetzteil und miss, wie lange 50% bei deinem Handy dauern. Rechne beim Solarpanel wegen der nie optimalen Bedingen mit der doppelten Zeit, dann bist du auf der sicheren Seite. Rechnen (Beispiel iPhone SE): 1,624 Ah Kapazität × 3,7 V × 50% Wunschladung = 3 Wh. In der Theorie würde das Panel das in 36 Minuten (60 Minuten = 5 Wh) schaffen. In der Praxis (Sonnenstand, Ausrichtung, Wandlerverluste) eben in 80 bis 120 Minuten. Merke: Zu akurat rechnen lohnt sich nicht. Die Sonne ist eh jeden Tag woanders.
    ACHTUNG: Die Meinungen und Erfahrungen über das direkte Laden des Handys an einem Solarpanel gehen auseinander und hängen von mehreren elektronischen Komponenten ab. Ich habe meine teuren Apfelteile ohne Bedenken und ohne Schaden an den beiden genannten China-Panels (SunPower-Module) vielfach geladen. Was für irgendein anderes Gerät gilt, funktioniert oder schadet, weiß ich nicht. Euer Spaß, euer Risiko.
  7. Gefällt mir!
    auflauf reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Lösung 3: Bloß nicht falten oder rollen – SunnyBag PowerTAB (318 g, 5+ Watt, 5200 mAh)
    Kompakter, robuster, etwas mehr Energiereserve. Ich verkaufte Lösung 1 und 2 und beschaffte mir ein SunnyBag PowerTAB der ersten Generation. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges, stabil verbautes, monokristallines 5-Watt-Solarpanel (>20%) in ca. A5-Größe mit integrierter 5200er PowerBank (gemessene 17,45 Watt Entnahme) mit einem gedichteten USB-Anschluss.
    Ich bohrte Löcher in die drei nicht gelochten Ecken und schuf mir so eine flexible Befestigungslösung für den Rucksack, mit der das Gesamtgewicht auf 318 g stieg.
          **
    Erkenntnisse aus dieser Phase:
    Ein Netzteil wurde komplett überflüssig. Ich war immer komplett versorgt und konnte mein iPhone nach Lust und Laune benutzen, mit navigieren, Videos drehen, bei Bedarf UMTS-Datenempfang in Bergtälern benutzen und notfalls anderthalb Akkuladungen am Tag verheizen. Es war immer genug. Bei sparsamen Umgang mit dem Smartphone war auch Ende März ausreichend Energie zu gewinnen, um Abends immer eine mehr oder weniger volle PowerBank zur Verfügung zu haben, um gelassen Videos zu schneiden oder Datenverkehr zu nutzen. Die totale sommerliche Unabhängigkeit von Steckdosen hatte mich fest im Bann. Ich hörte wirklich auf, meinen Smartphone-Einsatz unter Energiesparaspekten zu entscheiden. Während ich auf Berghütten gelegentlich die leisen Flüche derer hörte, die keine freie Steckdose für ihr Handy fanden oder morgens entnervt feststellten, dass nachts der Strom abgeschaltet und das Handy mithin nicht geladen worden war, hatte ich keinerlei Stromstress oder Grund, das Smartphone besonders sparsam unterwegs zu sein. Meine Photos hatten stets brauchbare GeoTags, meine Karte war immer gut positioniert. Selbst im hohen Norden (Sarek) war die Energiegewinnung bei gutem Wetter ausreichend, wenn ich die sonst UL-üblichen Energiesparregeln beachtete, also Flugmodus, Batteriesparmodus, nur fallweises GPS etc. Die kompakte Bauform machte es leicht, dass Panel tagsüber oben auf dem Rucksack zu befestigen, am Morgen oder Abend auf der Seite des Packs oder vor der Brust. (Was meist nicht notwendig war, weil der Akku bei gutem Wetter jeden Tag bereits am späten Mittag wieder voll war.). Kompakt und stabil sollte die Lösung also bleiben. Tagsüber stundenlang solar ernten, nachts bei Nichtgebrauch das Smartphone laden. Das ergab Sinn. Als sehr praktisch erwies sich die integrierte LED-Beleuchtung. Mein Inner hat weißes Mesh. Ich hänge die Powerbank mit dem Haken auf der Rückseite oben in die Spitze des Mids und das weiße Mesh erzeugt eine wunderbar diffuse, blendfreie Ausleuchtung im Zelt. Ich war (und bin) sehr zufrieden mit dem PowerTAB. Gerade im Frühjahr und Herbst stimmt die Mischung für mich trotz des hohen Gewichts. (Auf der Herstellerwebsite kann man übrigens aktuell 20% auf die Erstbestellung erhalten mit Code SAVE20. Aber Achtung: Die aktuelle 6000er-Variante ist schwerer.)
    Aber: Eine Anker 10.000er PowerBank (~180 g) und ein brauchbares 2A-Netzteil (70 g) wären ¼ leichter. Das nagte an mir. Wenn man auf einem Trail alle 6 bis 8 Tage in ein Hostel geht, wäre das auch für einen Intensivnutzer wie mich allemal genug und dann doch leichter.
    Nachtrag: Das direkte UL-Pendant zum PowerTAB entstand mit Lösung 6. Lösungen 4 und 5 sind für kleineren Energiebedarf bzw. über kürzere Distanzen geeignet.
  8. Gefällt mir!
    auflauf reagierte auf Stromfahrer in Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung   
    Aller Anfang: Lösung 1 (WattGeizer 02, 304 g, ~5 Watt, 2200 mAh PB)
    Mein erstes ernstzunehmendes Panel war ein 4-teiliges 5-Watt-Faltpanel „Watt 02“ von Wattgeizer (212 g zzgl. Shock-cord-Befestigungen = 240 g, rechts im Bild, inzwischen nicht mehr verfügbar). Dieses habe ich in der High Sierra anfänglich auf den Rucksack gehängt und eine kleine 2200er PowerBank (64 g) dran gehängt. In den Mittagspausen habe ich mein iPhone 4s direkt an das Panel gehängt und konnte das stets binnen 60 bis 75 Minuten um 40 bis 50% aufladen. Ich hatte so viel kalifornische Sonne, dass ich mehrfach anderen Hikern Strom abgab, damit diese ihre toten Smartphones wiederbeleben konnten.

    Erkenntnisse dieser ersten Phase:
    5 Watt reichen unter Sommersonne mehr als aus, um ein kleines iPhone uneingeschränkt benutzen zu können. Ich habe auf der damaligen Tour schnell aufgehört, dass Panel auf dem Rucksack zu tragen und es statt dessen nur noch in Pausen optimal zur Sonne ausgelegt. An Sonne war ja kein Mangel. Unter sicheren Wetterbedingungen benötige ich keine extra PowerBank und kein Netzteil. Der Puffer erlaubt es jedoch, morgens mit vollem Akku zu starten, obwohl ich abends noch lange Tagebuch geschrieben habe. Das direkte Laden vom Panel ins iPhone hat dem damals benutzten iPhone 4S offensichtlich nicht geschadet. (Es ist auch heute (5/2018) noch mit dem ersten Akku in Betrieb. Hinter Glas ist die Leistung des Panels so sehr reduziert, dass eine PowerBank (bei Schlechtwetter oder im Bus) oder ein Netzteil (im Hotel) notwendig werden. Lange Verbindungswege zwischen Panel und Powerbank sind anfällig. Wenn das große Faltpanel auf dem Rucksack wackelt, rutscht schon mal der USB-Stecker raus und stundenlang wird gar keine Energie gespeichert. Faltpanels sind seriell geschaltet. Der schwächste Teil bestimmt die maximale Leistung des Panels. D.h. es ist nicht effektiv, das Panel auf dem Rucksack zu befestigen, weil dann ein Teil des Panels hinten nach unten hängt, während man der Sonne entgegen läuft. Die Leistung bleibt dann weit hinter der Nennleistung zurück.
  9. Gefällt mir!
    Das bild, was ich bei den Anforderungen im Kopf habe, ergiebt, dass du nach sowas hier suchst:
    https://www.amazon.de/Semptec-Urban-Survival-Technology-Wasserdichter/dp/B07DCNQ1J8/ref=sr_1_14?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=Packsack+rucksack&qid=1582545657&s=luggage&sr=1-14
    Ich hab keine Ahnung ob das was taugt oder das richtige ist. Ich glaube auch nicht, dass es für das Anforderungsprofil unbedingt das richtige ist. Du wirst mit google bestimmt auch was leichteres finden. Nur als Anregung.
  10. Gefällt mir!
    58l, 550g, gepolsterte Gurte, Rolltop:
    https://www.trekking-lite-store.com/granite-gear-virga-2-ultraleicht-rucksack.html
    Die Struktur am Rücken ließe sich mit 2 Segmenten TAR z-lite improvisieren und Bedarf kannst du nocht etwas Gedöns entfernen: ca. 600g.
    Andererseits schreit das bei den spartanischen Anforderungen schon fast nach einem selbst genähten (Ruck-)Sack - ist das eine Option?
  11. Gefällt mir!
    Mir kommt der hier in den Sinn:
    https://www.packrafting-store.de/Packs/Hiko-Trek-Backpack-40-60::480.html
    Es ist schon eine Weile her, dass ich Teil für kurze Strecken beim Paddeln getragen habe.  Ohne Burrito, als Innen-Verstärkung trägt sich das Teil nicht besonders komfortabel. Es waren bei mir aber auch Lasten jenseits von 15 Kg und damit nicht unbedingt übertragbar auf Deine Anwendung ...
    VG. -wilbo-
     
  12. Danke!
    auflauf hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in Wie groß muß ein Rucksack für Zelt, Schlafsack und Isomatte sein?   
    Ok, ins unreine: Ich möchte mit dem Faltrad Touren machen, vorzugsweise in der Mitte Frankreichs, ca Ende März bis Oktober, vielleicht 50-80km am Tag. Je nach Lust und Laune möchte ich mal in einer Pension, mal auf dem Campingplatz, mal wild übernachten können.
    Dazu werde ich die Brompton-T-Tasche mit 31l für Klamotten und Lebensmittel, Kulturbeutel, Elektronik, Regencape etc nutzen. Das werden ca 6 kg, incl Wasser auch mal 8 kg sein. Die kann ich nur über der Schulter tragen. 
    Den Rest, Schlafsack, Zelt, LuMa, evtl. Pullover, möchte ich auch transportieren können. Wenn die ineinem Gepäckstück zusammengefasst sind, geht das auf dem Brompton sehr gut, ein Fixpunkt  auf dem Gepäckträger, einer am Sattel.
    Aber ich will evtl. das  je nach Umständen auch mal tragen können, wenn ich von einer Unterkunft aus einen ein- oder mehrtägigen "Übernachtungsausflug" mache. Da würde ich nur den "Rucksack mitnehmen, eine Garnitur Wechselwäsche würde reichen, das wäre vielleicht schon eher "Trekking". Ich bin nicht darauf angewiesen, 5Std täglich das Ding auf dem Rücken zu haben, aber wenn, dann sollte das eben mal möglich sein.
    Ich stelle mir so etwas wie die MYOG-Rucksäcke, die hier immer mal wieder vorgestellt wurden, vor. Ein einfacher Sack mit leidlich bequemen Gurten dran, oben Tabaksbeutelverschluß und dann einrollen.

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