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Ultraleicht Trekking

Anhalter

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  1. Die Decathlon Rucksäcke tragen sich halt bei etwas Gewicht ziemlich mittelprächtig. Aber die Kombination aus Preis, Gewicht und Volumen ist mMn ziemlich unschlagbar. Und kaputtbekommen hab ich meinen noch nicht.
  2. Entschuldige, aber das sind halt Probleme, die man sich selber macht. Und für sowas ein Zelt mit sich herumtragen, halte ich für unnötig. OK, wenn das für einen zur Camino Experience dazugehört volkommen unorganisiert unterwegs zu sein, dann von mir aus, ist bestimmt auch eine Erfahrung. War jetzt halt nicht meins, aber Geschmäcker sind verschieden. Ich bin dann lieber am nächsten Morgen bei Dunkelheit und Schneefall zum Cruz de Ferro gelaufen. Nach einem guten Abendessen und einer erholsamen Nacht für 5€
  3. Disclaimer: Meine Erfahrung beruht auf dem Camino Frances. Die Infrastruktur wird auf dem Portugues vermutlich nicht ganz so massiv ausgebaut sein. Bezüglich einer "Notunterkunft" bin ich anderer Meinung. Sollte es mal dazu kommen, das man nix mehr bekommt, läuft man eben weiter. Kann man nicht mehr laufen, nimmt man ein Taxi. Gibt es keine Herbergen mehr, muss man eben ein paar Euro mehr ausgeben, nimmt ein Zimmer oder ein Hotel. Sollte man nun irgendein wirklich ungünstiges Datum erwischt haben und extrem viele Leute unterwegs sein, bucht man eben voraus. Die Szenarien in denen sich ein Schlaf-Setup bezahlt macht finde ich, entschuldigung, nicht glaubhaft. Dafür ist die Infrastruktur in Spanien einfach zu gut. Trinken habe ich mir immer gekauft, ich mag das mit dem Chlor nicht so. Ich bin immer recht gut gefahren, morgens viel zu trinken, und dann in etwa 1-1,5l an Flüssigkeit dabei zu haben. Vermutlich ginge auch weniger, aber da war ich vielleicht etwas zu vorsichtig. Socken und Wäsche würde ich beim nächsten Mal insgesamt 3-Fach mitnehmen. Das war manchmal schon grenzwertig, wenn die Sachen nicht trocken geworden sind. Andererseits wirst du jetzt auch nicht so ewig unterwegs sein. Ob ich das aber nochmal mit dem GG Murmur machen würde... ich weiß nicht. Aber ich gehe davon aus, dass du deinen nun auch schon kennst und mit seinen Eigenheiten zurechtkommst.
  4. Glückwunsch zu diesem tollen Projekt! Ich bin sehr gespannt auf deinen ausführlichen Bericht. Der Levante ist ja einer der anspruchsvolleren Wege. Packliste fände ich persönlich auch interessant, nach meinem großartigen Camino Frances dieses Jahr will ich auf jeden Fall noch den einen oder anderen Jakobsweg gehen. Am liebsten natürlich mal den "historischen" - von der Haustür bis Santiago. Das wird aber vermutlich leider noch ein paar Jahre dauern bis sich die Chance mal wieder bietet. OT: Ich hatte sogar am 07.Juni dieses Jahr Schneefall am Cruz de Fierro... Das hätte ich so gar nicht erwartet
  5. Habe meine zwar "nur" für so 800-900km genutzt bisher, und dazu auch auf dem eher gemäßigten Camino Frances, aber ich bin von den Stöcken begeistert. Nicht nur, dass es für das Geld schwer bis unmöglich sein dürfte, etwas leichteres zu finden, aber die haben einfach alles mitgemacht ohne zu murren. Nur bei Temperaturwechseln sollte man mal alle paar km kontrollieren ob sie sich nicht verstellt haben.
  6. Ich bin zwar noch weit davon entfernt, mich mit MYOG auseinanderzusetzen, aber trotzdem fand ich deine Erkenntnisse sehr interessant und informativ. Danke dafür
  7. Beef Jerky geht auch entspannt im Backofen. Ich hänge meine Fleischstücke einfach an Rouladenspießen aufgehängt durch das Ofenrost durch, den dann auf 70-80°C Umluft und ne Gabel in die Klappe eingeklemmt dass der Dunst gut raus kann. Und dann warten... OT: Da mir die Rezepte mit Sojasauce immer nicht getaugt haben mal eine äußerst leckere Alternative anbei. Angaben pro Kilo und eben 1-2 Tage damit marinieren lassen: Je kg Fleisch: - 25 g Salz - 1,5 TL Knoblauchpulver - 1,5 TL Zwiebelgranulat - 1,5 TL Chipotlepulver - 2 TL Rohrzucker - 1 EL Reisessig (5 %)
  8. Für "In der Stadt", Sport und als Carry-On nutze ich diesen sehr gerne: https://www.decathlon.de/p/wanderrucksack-naturwandern-nh500-20-liter/_/R-p-156340?mc=8383596&c=GRAU_KHAKI Viele Taschen, Fächer, Zugänge und Regenhülle mit dabei. Dazu optisch noch recht nett und macht seit 3 Jahren Problemlos sein Ding. Für eher sportlich ausgelegte Tageswanderungen nutze ich diese Weste: https://www.decathlon.de/p/trailrucksack-running-10-liter/_/R-p-168332?mc=8488292&c=GRAU Man bekommt alles für nen Tagestrip locker unter, sitz sehr gut. Sieht halt leider bissl sehr ambitioniert aus... Zu guter letzt: Als Zweitrucksack wenn man auf längeren Touren mal in die Stadt geht oder Einkäufe transportiert dieser hier: https://www.decathlon.de/p/rucksack-travel-ultrakompakt-10-liter/_/R-p-123342?mc=8357282&c=VIOLETT Trägt sich nur bedingt angenehm, sieht auch nicht besonders sexy aus. Wiegt dafür aber fast nix und kommt überall unter.
  9. Mir ist eine fast CO2-Neutrale Form der Stromerzeugung, bei welcher das Problem mit dem Abfall ein qualitatives anstatt ein quantitatives ist und es ein äußerst geringes Risiko eines lokalen Unglücksfalles gibt, bedeutend lieber, als eine Form der Energieerzeugung bei welcher der Planet garantiert den Bach runter geht. Letzteres ist bestimmt nicht so medienwirksam, es werden durch den Klimawandel aber bedeutend mehr Menschen drauf gehen als durch potentielle weitere Fukushimas. Ich empfehle dazu mal einen Blick auf den CO2 Anteil im Strommix zu werfen, da sieht man recht gut, wie unsere Energiepolitik grade volkommen vor die Wand fährt: https://www.electricitymap.org/?page=map&solar=false&remote=true&wind=false
  10. OT: ... was aus reiner Umweltschutzsicht eine verdammt gute Maßnahme ist. Vieleicht sollte man diesen Thread aber in ein "Umwelt" und in ein "Arbeitsbedingungen" Thema unterteilen.
  11. Ich habe ihn online gekauft, ausprobiert und behalten. Ich würde ihn aber nicht unbedingt als Einsteigerfreundlich bezeichnen. Die Schultergurte sind weitestgehend ungepolstert und der Hüftgurt überträgt praktisch kein Gewicht. Grad bei Etappen auf denen ich viel Wasser dabei hatte wurde das dann langsam unbequem. (Die waren aber auch meistens 30+km) Würde dir dringend anraten, erstmal zu schauen, wie sich die übrige Ausrüstung zusammensezt und dann den Rucksack auswählen.
  12. Ich kann jetzt nur in Bezug auf den Camino Frances antworten, welchen ich in Mai/Juni diesen Jahres gegangen bin. Ich fange mal mit dem Thema Gewicht und Rucksack an: Ich hatte mit allem am Körper und im Rucksack (ohne Wasser und Snacks) knapp über 5kg Ausrüstung dabei und zwar wichtig, ohne irgendwas zu vermissen. Also durchaus noch Einsparpotential für einen echten UL-er Was ich damit sagen will, für einen Camino im späten Herbst würde ich so in Richtung 6-7kg planen, wenn ich mir nicht zu viel Stress um Ausrüstung machen will. Jetzt muss das alles irgendwo hin. Meine Sachen haben mit noch ordentlich Luft in das 26L Fach meines 375g schweren Murmur gepasst. Welcher auch von sich aus schon so ausreichend Wasserfest ist, dass ich mich mit diesen furchtbaren Regenhüllen nicht beschäftigen musste. Also wenn es das Budget hergiebt, Rucksack gegen was leichteres und wasserabweisendes tauschen. Denn Regnen wird es in der Jahreszeit viel. Schnee ist auch nicht unwahrscheinlich. Ich war explizit mit nur minimaler Regenausrüstung unterwegs, Jacke, Kilt und Schuhe welche gar nicht wasserfest sind, dafür aber auch schnell trocknen. Hat wunderbar funktioniert, würde aber nicht funktionieren wenn es mal mehrere Tage durchregnet. Also da auf jeden Fall Gedanken machen was du mitnimmst. Viele gehen auch im Poncho, ich finde das unangenehm. Zum Untergrund: Die meiste Zeit Feldweg, auch viel Straße. Gelegentlich kommen ein paar Stellen über Stein, auch gerne in bergigen Terrain. Gut machbar, auch mit meinen Trailrunnern bei Nässe, aber ich war sehr froh Stöcke dabei gehabt zu haben. Auch weil ich zu Schmerzen in den Knien neige. Waren die Fizan Compact, kann ich definitiv empfehlen. Herbergen werden zwar nicht mehr alle offen sein, aber mit Sicherheit genügend. Welche ohne Heizung sind mitlerweile vermutlich eher die Ausnahme. Du kannst auch in jeder Herberge waschen, was ich täglich gemacht habe (entsprechend wenig Wäsche hatte ich dabei) und es ist auch immer trocken geworden. Viele Herbergen bieten auch eine Waschmaschine und Trockner an, kostet halt, aber bevor ich mit klammer Kleidung starten würde, wäre es mir das vermutlich wert. Hier würde ich aber im Herbst vielleicht auch eher einen Satz Wäsche mehr mitnehmen, dann ist das nicht ganz so kritisch, wenn mal was nicht trocken wird. Kleidung allgemein würde ich für einen Bereich von -5° bis 25° auslegen. Natürlich in der meisten Zeit nicht auf den Extrempunkten, aber das kann beides schon mal vorkommen. Am besten, du nimmst sachen mit, die du nach Zwiebelprinzip an und ausziehen kannst. Bei mir war das zB T-Shirt, Longsleeve, Fleece, Regenjacke. Beim Fleece hätte ich mir etwas gewünscht, was windabweisender wäre. Da hat mich das "Gridfleece" nicht glücklich gemacht. Eventuell würde ich soweit gehen, eine 5-te Schicht einzuplanen: Shirt, Longsleeve, Weste, Leicht gefütterte Windjacke, Regenjacke. Das konnte ich aber noch nicht testen, von daher, nicht der Weisheit letzte Schluss. Zur Hose ein Lifehack: Ein unterschätzter Vorteil von Zip-Off Hosen ist, dass du die üblicherweise weit dreckigeren Teile waschen kannst, wärend du die Hose als kurze weiter trägst. Ich hatte mir dann unterwegs eine im Decathlon gekauft und nicht bereut. Meine "Super-UL" lange Hose habe ich entsorgt, da war mir der Abschlag zum Tragekomfort dann irgendwann die Gewichtsersparnis nicht mehr wert. Weiterer wichtiger Punkt: Wenn du in St.Jean Pied de Port startest bist nach ca. 3-4 Tagen in Pamplona. Da gibts einen Decathlon und Outdoorläden. Wenn dir etwas fehlt, kannst du es da besorgen. Ansonsten gibt es wirklich viele Läden auch in kleineren Orten. Nimm lieber ein Teil weniger mit und besorge es dir unterwegs als andersrum. Der Weg geht 800km, und alles was du dabei hast, trägst du selbst. Da willst du keinen unnötigen Ballast dabei haben Anbei noch meine kommentierte Packliste. Ein paar Teile fehlen zwar darauf, aber das soll auch nur ein Anhaltspunkt sein. beste Grüße und vorab schonmal Buen Camino! packliste camino.pdf
  13. Folgende Aussage ohne mich jetzt im Detail mit der Spezifikation von USB auseinandergesetzt zu haben: Die eigentliche "Stromleitung" ist dein geringstes Problem. Bei den "Strömchen" die da drüber geschickt werden, dürfte das Gewicht vom Kupfer weit weniger relevant sein, als was da noch so drum herum stattfindet. Die für die Datenübertragung nötigen zusätzlichen Leitungen, die Abschirmung und das Plastik dürften den größten Anteil am Gewicht haben. Dann noch ein schwerer Stecker und fertig ist der Salat. Klar, ein "UL-Ladekabel" zu designen wäre kein großes Ding, die Nachfrage scheint aber nicht da zu sein. Ich hatte bisher das dabei, da kann man dann auchmal jemandem aushelfen: https://www.amazon.de/gp/product/B07215381G/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o09_s00?ie=UTF8&psc=1
  14. OT: Das mit den Socken ist ein hervorragender Einwand gegen Zehentrenner. Sieht natürlich etwas bescheiden aus, aber im Gegenzug gibt es warme Füße. Finde das einen vertretbaren Handel
  15. War in Spanien mit der Flipflop von Crocs unterwegs. Nicht unbedingt ultraleicht (glaub 260g das Paar), aber dafür Fußbett und ein ganz brauchbares Profil. Bin damit auch mal 15km so gewandert, dann hat es aber irgendwann zwischen den Zehen angefangen zu reiben. Ist evtl. eine Gewöhnungsfrage, kann ich mangels Gewöhnung aber nicht beurteilen. edit: bei Amazon unter "crocs Unisex-Erwachsene Classic Flip Zehentrenner"
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