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Ultraleicht Trekking

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Waldwanderer7*

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf Sever in Lange Touren verletzungsfrei durchführen   
    Als ich meinen ersten Thru-Hike auf dem PCT gestartet habe, bin ich durch Zufall mit einem anderen Deutschen gestartet, der den PCT das zweite mal startete und auch sonst enorm viel wandert. 
    Habe einige Angewohnheiten von Ihm übernommen und eigene mit hinzugefügt:
    gerade am Anfang jede Stunde (wirklich auf die Uhr schauen) eine Pause machen. Dabei Schuhe und Socken ausziehen und lüften, eine Kleinigkeit essen. Am besten richtig ausstrecken. Die ersten 2-3 Wochen reichen 15 Meilen (ca. 22km) darf auch gern etwas weniger sein.  Viel Trinken! Immer. gleiches gilt fürs Essen. Vor allem wenn es mal in die Stadt geht. Magnesium. Die ersten drei Wochen. Nicht mit Zeros geizen Immer schön leicht unterwegs sein lange Hose und Shirt. spart Sonnencreme und schützt.  
    Habe auch einmal gegen diese Regeln verstoßen. Beim Frustwandern auf dem Kungsleden. Bin ich mit zu schwerem Gepäck auf den Kebnekaise hoch. Ohne Pausen weiter. Nach zwei Wochen waren die Füße hin. Sehnenscheidentzündung. 
    Seit dem halte ich mich wieder recht eisern an mein Regelwerk.
  2. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf schwyzi in Lange Touren verletzungsfrei durchführen   
    @Krokodilalli hat's schon erwähnt, aber eingeschränkt - ich plädiere dafür, von Anfang an Trekkingstöcke zu nutzen! Nicht nur, wenn man einen " nicht perfekten Gesundheitszustand" hat. (In dem Fall würde ich eher nicht auf lange Touren gehen)
    Stöcke bringen mir mehr speed, der Bewegungsablauf ist für mich besser, es ist alles entspannter. Ich nutze die selbst im Weser berg land!
    Zu dem , was @Julia mit Hund schrieb: volle Zustimmung! Mich beschleicht in diesem Forum immer der Eindruck, dass viele Touren eher als "Sport" denn als Entspannung sehen...
    Es gibt unterwegs soo viel zu sehen, auch ohne "irgendwelche kulturellen highlights". Raupen beobachten, n Specht suchen, den man hört, unbedingt im Bach einen Damm bauen müssen usw.usf., das führt dazu, dass die Tagesetappen bei mir nie so lang werden...
    ...hab ich schon mal erwähnt, dass ich innendrin immer noch so 14 Jahre alt bin?
  3. Witzig!
    Wenn Du beim Zahnarzt im Wartezimmer sitzt und in einer renommierten Wanderzeitschrift Rucksack bewertungen findest und Du auf einmal mehr Angst vor der Zeitung als vorm Zahnarzt hast. (superleichte 2430g, 45Liter Rucksack) 
  4. Gefällt mir!
    Bei all meinen MYOG Projekten habe ich bisher eine große Sache ausgelassen: Quilts & Schlafsäcke. Ich sah bisher einfach keinen Bedarf, da groß etwas zu ändern, da ich mit meinem Cumulus Magic 100 Zip äußerst happy war/bin.
    Durch die wirklich sehr lang anhaltenden Niedrigtemperaturen dieses Jahr, kam aber nun doch mal der Wunsch auf, noch etwas dickeres zu haben und die gängig kaufbaren Lösungen stellten mich dabei nicht ganz zufrieden.
    Die Eckdaten waren früh klar:
    250g 900-1000FP hydrophobe Daune Baffle-Konstruktion, aber minimal ausgeführt Maße wie mein Magic 100 Zip Temperaturziel: ~0°C Komfort (eigenes Empfinden - meinen Custom Magic 100 mit 140g 900FP habe ich z.B. bis 6°C schon genutzt) dank @Ronsn mit dem Gedanken ihn auch im Camp zur Wärme zu tragen (so wie hier z.B.: https://youtu.be/aUxr8Djf6Jo) Nach etwas Recherche war zudem klar, dass das Hauptmaterial Argon 49 von Dutchwaregear wird - leichtere daunendichte Stoffe gibt es meines Wissens aktuell nicht. Insofern war dieses auch schnell bestellt - einmal in Coyote Brown und einmal Charcoal Grey für die Innenseite. Das 0.5oz NS50 Noseeum Mesh für die Baffles hatte ich ansonsten durch mein Zelt ohnehin schon da. Als Nadeln wählte ich die kleinsten Microtex 60/8 und ein graziles Alterfil S120 Garn.
    Beim Baffle Design habe ich dann lange hin und her überlegt, viel recherchiert und bin letztlich über zwei sehr spannende Konzepte gestolpert: Karo Step Box Baffles (inkl. Abwandlungen alá Loco Libre Dragons Breath) und das Design der Nunatak ARC UL Quilts.
    Da ich schon bei einem "klassischen" Baffle Quilt mitgeholfen und dabei eine Abneigung gegen das mühselige Berechnen, Abwiegen und einzeln Befüllen der Box-Baffles bekommen hatte - ging die Planung anfänglich ganz in die Karo Step Richtung. Dann bin ich aber glücklicherweise auf einen extrem spannenden Beitrag / Quilt von "Schmusebaerchen" bei Outdoorseiten.net gestoßen: Klassische Baffles, aber mit Lücken im Mesh!
     
    Somit präsentiere ich euch heute meinen Partial Box Baffle Quilt: Ein grundlegendes Baffle Design wie ein Nunatak ARC UL, aber mit partiellen Bafflewänden, sodass Daunen nachträglich verschoben werden können und zudem über eine einzige Öffnung befüllt werden konnte!
    Diese Kulmination der beiden Systeme begeisterte mich sofort, denn m.M.n. ist der ARC UL perfekt designt und dank der partiellen Meshwände spart man nun zum einen massiv Baffle-Material und zum anderen das nervige Befüllen.  Konkret wählte ich dabei  2x5cm Baffle Stücke (inkl. Nahtzugabe - Zielhöhe der Baffle waren 3cm) und 5cm Lücken zwischen diesen. Meine Box-Baffles haben zudem wie beim Magic 100Zip eine Gesamtbreite von 14cm. Mein Design stand nun also und so ging es dann auch an die Umsetzung.

    Der Prozess des Aufzeichnens und Nähen war entsprechend alles andere als einfach und bedurfte sehr viel Konzentration - das galt umso mehr, da ich mich auch entschlossen habe im Torsobereich noch einen Differenzialschnitt (gesamt 11cm schmaler) einzubauen.

    Am Ende war dann aber alles soweit vernäht und ich hatte eine fertige QuiltHülle mit sagenhaften 100g vor mir liegen.
    Nun fehlte also nur noch die Füllung - dazu hatte ich anfänglich schon 900FP Cumulus Daune geordert und auch bereit liegen. Nachdem ich dann in den USA 1000FP Daune entdeckt hatte, kam ich aber noch mal ins wanken... Letztlich habe ich ihn nun aber doch mit 900FP (EU!) hydrophober Cumulus Daune gefüllt. Nach meinen Infos sind die US Standards nämlich wohl ~50FP wegen der Daunenvorbehandlung (bestmögliches Bauschverhalten) und weitere ~4,3% (also etwa 40FP) wegen der unterschiedlichen Messstandards höher. Bedeutet die 1000FP US Daune wäre wohl nur eine 910FP EU Daune... Oder anders gesagt hätte die Cumulus Daune nach US Standards vermutlich ~990FP.
    So oder so sind jedenfalls gestern dann 250g feinster polnischer Daune im Sack gelandet. Füllen und insbesondere das Verteilen hat dann noch mal gut Zeit in Anspruch genommen, aber nun ist er fertig und reif für seinen ersten Einsatz:

    Gesamtgewicht mit 250g Daune: 350.8g!
    Die Fußbox ist mittels 1,7mm Elastikkordel verschließbar - lückenlos dank cranial versetztem Kordelkanal. Dort findet sich zudem eine Aufhängeschlaufe aus 1,3mm Dyneema.

    Im Kopfbereich ist ebenfalls ein Kordelkanal mit OffSet-Öffnung, welcher aber unterhalb der ersten Baffle verläuft - somit ergibt sich ein wunderbar flauschiger und dichter Wärmekragen; alles ohne, dass einem die Kordel im Gesicht hängt.

    Am Rücken wird das Ganze mit drei 10mm Micro Center Push Buckles verschlossen - diese können zudem für die Montage an/auf der Isomatte genutzt werden. Obendrein gibt's am Übergang zur Fußbox natürlich eine Zugentlastung (und eine weitere kleine Schlaufe - just in case).

    Der Loft beträgt sagenhafte 14cm! Gemäß der allgemein angenommenen Näherungsformel von @wilbo, käme man damit sogar auf eine Komforttemperatur von ~ -7°C für Männer! Ansonsten kann er zudem dank der dunklen Innenseite super in der Sonne trocknen.

    Zum Abschluss noch ein paar Bilder mit mir (180cm) - inkl. "Camp-Kleidungsmodus".


    Erfahrungsberichte nach Nutzung werden folgen.
  5. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf Capere in Bewegte Bilder   
  6. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf Morgood in Rucksack mit Rollverschluß   
    Hallo,
    vor einiger Zeit hegte ich den Wunsch, mir einen eigenen Rucksack herzustellen. Es sollte ein leichter und auch wasserdichter Rucksack werden. Bei der Suche nach Informationen, wie ich dieses Ziel erreichen kann, bin ich hier im Forum fündig geworden. Ich möchte euch nun das Ergebnis in Form von einigen Bilder vorstellen.
    Hauptmaterialen:         
    - X-Pac VX21, Rucksack-Laminat, 205g/qm
    - 3D-Netzgewebe, 3mm, unelastisch, 390g/qm, grau
    Gesamtgewicht: 596g
    Vor allen Dingen möchte ich mit diesem ersten Beitrag einfach nur Danke sagen, für die umfangreiche und professionelle Unterstützung. 
    Wenn der Wunsch besteht, bin ich auch gern bereit, meine für dieses Nähprojekt erstellten Planunterlagen, zur Verfügung zu stellen.
    Servus Thomas 





  7. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf Schluntz in Bonfus Duos   
    Ohne dem anstehenden Vorstellungsvideo zu sehr vorgreifen zu wollen, steuere ich ein paar Fotos bei. Das Gekrieche mit dem Biwacksack oder Netzzelt unterm Tarp hat mir keinen Spaß gemacht. Da ich mit der Zeit aber leicht paranoid geworden bin, was Zecken angeht, mag ich es, in einem "geschlossenen Raum" zu schlafen.
    Die Kombination aus Gatewood Cape und Biwacksack war mir zu beengt und ich habe das Duos gewählt, weil es den Eindruck gemacht hat, für mich mit 1,88 m groß genug zu sein. Was mich beim Gatewood Cape gestört hat und bei einigen UL-Zelten als Risiko dabei zu sein schien, war, die Außenwand direkt über dem Gesicht hängen zu haben, oder Gefahr zu laufen, mit dem Fußende des Schlafsacks an die andere Wand zu stoßen.
    Da ich keine hohe Luftmatratze habe, liege ich auf den Fotos auf einer langen Prolite mit extrahohem "Kissen". Ich kann mich aus dem Liegen heraus aufsetzen, ohne dabei mit dem Kopf die Zeltwand zu streifen. Bei Sauwetter könnte man sogar zu zweit voreinander oder leicht versetzt sitzen und Karten spielen, ohne sich ducken zu müssen. Das wurde wegen fehlender dritter Person nicht fotografiert.
    Ich schätze, dass man - je nach Matratzenhöhe - vielleicht noch bis 1,95 m unverkrampft Platz haben dürfte. Alles weitere kann ich mir bildlich nicht mehr so gut vorstellen, gebe also keine Spekulationen hab. Vielleicht helfen die Fotos einigen größeren und weniger großen Leuten bei ihrer Entscheidung. Alles andere wird sicher in Skullmonkeys Video deutlich detaillierter gezeigt und besprochen.
    In der Apside kriegt man einen normalen UL-Rucksack gut unter.




  8. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
  9. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf wilbo in Bewegte Bilder   
    Hat zwar nix mit ul zu tun, bin aber einigermaßen verblüfft was da so geht …
    VG. -wilbo-
  10. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf moritz in Ist Biwakieren eine touristische Übernachtung?   
    Das ist doch ein wiederkehrendes, elendes Thema..
    Wenn man meint, die geltenden Gesetze und Verordnungen im Rahmen der Möglichkeiten voll auskosten zu müssen oder nach Schlupflöchern sucht, sollte man das vielleicht einfach nicht an die große Glocke hängen und auch nicht in einem öffentlichen Forum diskutieren.
    Das ist doch sonst der blanke Hohn gegenüber allen, die sich aus Solidarität zusammenreißen (und die sicher nicht weniger Bock auf Reisen und freie Bewegung haben). Nur weil etwas (rechtlich) erlaubt ist, kann das ja aus moralischer Sicht wieder ganz anders aussehen.
    Wenn man das mit sich vereinbaren kann, ist das ja prima. Aber man kann dafür doch keine Bestätigung oder Rechtfertigung von anderen erwarten. Dann schleicht man sich halt eher leise raus und wenn man dann doch Probleme bekommt oder dafür belangt werden sollte, stellt man sich der Verantwortung, die das eigene Handeln nach sich zieht.
    OT: Sorry; aber das musste mal raus 
  11. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf Genuss in GramXpert Apex isolierte Hose Erfahrungen   
    habe sie erst zu Weihnachten bekommen und konnte sie erst 2mal ausprobieren. Leider nicht zum Zelten, aber zum Spazierengehen mit Frau und langsamen 5Jährigen (bleibst oft stehen, sehr langsames Spazieren). Wir waren jetzt bei -2  Grad /5 Grad mit Wind  5 Stunden draussen (Taunus , +-200Höhenmeter gemacht) und ich fand sie sehr angenehm und nicht kalt. 
     
    https://www.gramxpert.eu/product/apex-pants/
    Ich männlich , 1,76m und 88 kg schwer, habe Größe L genommen. Bin ein Schnellschwitzer.  Sie wiegt in 67Apex 165 Gramm mit Packsack. Ich dachte, dass sie oben rum zu klein wäre, oder vielleicht im Schritt zwicken würde.  War aber nicht so. Sie ist aber zu lang und hat keinen Gummizug  zum zumachen, unten an den Knöcheln, nur oben(verstellbar gewählt). Somit geht sie immer über die Bergstiefel und muss sie noch umklappen.
    Ich möchte sie aber eher zum langen Lagerleben in den Alpen benutzen (sitzen) und denke, dass dann die Länge Vorteile hat für Rücken und Beine.
    Vielleicht will ich mir auch alles nur einrede, dass ich die richtige Länge genommen habe:-)
    Wie sie sich beim Wandern in den Bergen schlägt, bin ich mir nicht so sicher. Große Kniehube machen mir noch etwas zu Bedenken, bin da aber auch sehr kritisch mit Hosen. An Steinen/Felsen möchte ich mit ihr nicht entlangschrubbeln. Im Gehen in der Ebene ist sie sehr angenehm. Man läuft halt wie ein Marsmensch durch die Gegend.
    Verpackt ist sie ein bißchen länger als ein Kilo Mehl. Man könnte sie noch mehr stopfen und auf 20cmx10cm kommen.
    Wenn ich sie nochmal bestellen würde, dann würde ich M und L ausprobieren. Oben wieder mit verstellbarem Gummischnur und auch unten ne Gummischnur(Knöchel) einziehen lassen (Custom), wenn möglich oder kürzen.
    Hüfte mit dem Gummizug ist ein Haufen Patz bei mir(dicker Bauch.-), aber ob die Oberschenkel und Taille da mitmachen, war ich mir auch nicht sicher. Deswegen weiss ich nicht, ob M genau dort zu klein ist.
    Meine Hose ist deutlich zu locker, also schlabberig, mag es aber auch so. Zelt aufbauen, Hock - Kniesitz, knien, hocken, sitzen, aufstehen... . da braucht man Platz.  Fürs Bergsteigen ist aber weites immer auch nervig. (Reibung, Knieheben schwieriger,...) Für normales Wandern (Ebene mit leichte Steigungen) ist sie superbequem.
    Die weiße Tyvekhose xl (egal welcher Hersteller ) ist ähnlich vom Schnitt, ist mir aber beim ersten Zeltaufbau gleich an der Poporitze gerissen. Deswegen war ich vorsichtiger.
    In Bewegung: Falls ich im Winter-5 Grad wandern würde, dann würde mir 67 Apex völlig ausreichen. Höchstwahrscheinlich sogar viel zu warm.
    Nur Isolation: Im Winterlager würde ich vielleicht eine Apex100 oder noch höher nehmen. Keine Ahnung, wie dick die anderen auftragen bzw. wie viel wärmer diese  sind.  Aber mit langer Unterhose  sicherlich noch wärmer.
    Habe also noch keine großen Erfahrungen damit, bin aber bisher positiv überrascht. Hoffe, ich konnte helfen. Und sie ist deutlich wärmer als jede lange Unterhose.
    Bis jetzt werde ich also mit Windhose und je nach Wochenwetter oder alpiner Höhe die Apex mitnehmen.
     



  12. Gefällt mir!
    Hier kommt der Test des Zeltes.










    Das Zelt steht ohne jede Abspannung und alle Zeltflächen sind gleichmäßig gespannt!
     
  13. Gefällt mir!
    Waldwanderer7* reagierte auf mosven in Isaraufwärts ins Blaue   
    Fortsetzung von oben
    Bei Tölz durchbricht die Isar den Kalvarienberg und leuchtet in schönstem Grün
    Hier ist auch der städtische Wohnmobilstellplatz, so als Tipp, falls ihr mal auf die Ultra-Heavy Art Urlaub machen wollt 
    Ich nutze die Sanitäranlagen um den Pennerlook wenigstens etwas zu mindern 
    Nach Tölz folge ich dem Isarradweg. Hier ändert sich die Landschaft schon wieder komplett: Neben den Kiesbänken der Isar ist nur ein sehr schmaler Streifen Auwald, dann ist das Tal mit herrlichen Wacholder-Heiden bewachsen, die sich richtig südländisch anfühlen.

    Im Hintergrund sind bereits die Achselköpfe und die Benediktenwand zu sehen; ganz hinten sogar schon die schneebedeckten Gipfel des Karwendel. Die Isar windet sich durch Kiesbänke die auch manchmal durch "Land-Art" ergänzt werden:




    Inzwischen ist die Sonne Herausgekommen und es ist sommerlich warm. In den Stromschnellen kurz vor Lenggries hole ich mir zum ersten Mal absichtlich nasse Füsse, aber nur kurz, denn die Isar ist eiskalt... 




    An der Isarbrücke in Lenggries wacht der Brückenheilige und die Isar gönnt mir einen letzten Sehnsuchtsblick.


    Dann ist es nach ca. 60km und 50 Stunden vorbei und ich gönne mir ein Eis zum Abschluss. Die BOB bringt mich zurück nach München.

    Eigentlich sollte die Tour noch viel länger dauern, ich wollte bis zur Isarquelle laufen, aber eine schon vor der Tour bestehende Gelenkentzündung im Fuß machte mir solche Probleme, dass ich abbrechen musste.
    Ein anderes Mal starte ich dann halt direkt von Lenggries aus...
    Viele Grüße,
    mosven
    (Alle Bilder sind von mir.)

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