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Ultraleicht Trekking

moritz

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moritz hat zuletzt am 15. Januar 2020 gewonnen

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  1. Kurze Frage an die MYOGer: kennt jemand eine Quelle für Sternum Split Bars, die auch für schmalere Gurtbänder als 25/20mm gemacht sind? Edit: Da hätte ich wohl nochmal etwas genauer bei den üblichen Verdächtigen suchen sollen : https://www.adventurexpert.com/product/sternum-strap-adjuster-buckle/
  2. OT: MYOG? Das dürfte für Dich doch ein Leichtes sein
  3. Besonders quick&dirty wären Kabelbinder. Aber man muss auch kein Nähkünstler sein um das zu flicken: einfach mit einem starken Garn mehrfach kreuz und quer über die Löcher (nicht die äußersten Machen am Rand der Löcher nutzen um Ausreißen zu vermeiden), die Enden des Garns gut verknoten und fertig ist die Laube.
  4. OT: Ah ok, da hatte ich Dich missverstanden und dachte, Du gehst vom aktuellen Stand aus. Mea culpa.
  5. Doppelbesteuerungsabkommen Ich könnte z.B. auch ortsunabhängig arbeiten und habe auch Kollegen, die außerhalb der EU sitzen, aber deshalb müssen die trotzdem Steuern zahlen. Ich kenne die genauen Kriterien nicht, aber ein Staat will mindestens Steuern haben: entweder der Staat, in dem Du die Vorteile der Infrastruktur, Versorgung, etc. genießt, oder der in dem die Arbeit erbracht wird (iSv von Firmensitz). Und wenn es ganz blöd läuft, zahlt man eher noch mehr, weil beide Staaten an die Kohle wollen. Bzw. wird es schon daran scheitern, von einem deutschen Arbeitgeber ein unversteuertes Einkommen zu erhalten, aber trotzdem das deutsche Sozialsystem nutzen zu wollen.
  6. Keine Frevelei, sondern der Finger in der Wunde Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht genau, wie man damit am besten umgeht. Ich weiß aber auch, dass es unumgänglich ist. Andererseits: Wenn die Leute feststellen, dass es gar keinen Kuchen mehr gibt, wird die Forderung nach selbigem obsolet. Aktuell ist der Westen aber noch fleißig am Kuchen essen bzw. sitzt noch auf einer dicken Torte. Und um mal bei dem Bild zu bleiben: wenn die aufstrebenden Länder sehen könnten, dass wir unseren Kuchen in die Tonne treten würden, weil wir eingesehen haben, dass er uns krank macht, setzt vielleicht auch dort solch ein Verständnis ein. Und sicher gäbe es auch dann immer noch Viele, die sich auch an den Kuchenresten noch den Wanst vollhauen würden.. Wo wir dann aber wieder bei der Neid-Geschichte wären. Denn so wie es scheint, verrenkt sich der Westen lieber den Magen, als die Kuchenreste irgendwem anders zu gönnen..
  7. Das stimmt natürlich, aber der Trend wird doch auch deutlich: die bisher ärmeren Länder streben auch den Wohlstand an, den der "Westen" auf ihre Kosten schon deutlich länger ausleben konnte. Man kann das ja am Beispiel des Rucksacks ja mal weiterspinnen: Was würden denn Möbel, Kleidung, Fernseher oder Handy kosten, wenn man das alles nur noch zu fairen Preisen (im Sinne dieses Threads) kaufen könnte? Da würde vom eigenen Wohlstand nicht mehr so viel übrig bleiben. Man kann es den aufstrebenden Ländern also beileibe nicht verdenken - die Krux ist aber, dass unser Planet das gar nicht hergibt, dass alle Menschen so leben wie wir. Und wenn diese Menschen, den Wohlstand mal nicht mehr fernab der eigenen Wahrnehmung fordern, sondern wie 2015 direkt bei uns auf der Matte stehen, zeigt sich, wie schwer es uns fällt, etwas vom Kuchen abzugeben. So gesehen beschleunigt die Globalisierung diese Effekte sicherlich - vielleicht entsteht dadurch ja auch erst der nötige Druck für entsprechende Veränderungen?
  8. Naja, sicherlich sähe ziemlich vieles anders aus.. Aber auch ohne zu sehr auf die Vergangenheit zu schielen wird doch deutlich, dass unser aktueller Wohlstand zu großen Teilen darauf beruht, dass Menschen in anderen Teilen der Welt für deutlich weniger Geld arbeiten gehen mussten und müssen. Diese unbequeme Wahrheit ist aber nun mal der Status Quo. Die interessantere Frage ist daher doch eher, wie wir (eher heute als morgen) zu einer faireren Welt gelangen? Und ob eine solche Veränderung auch ohne Zwang und viel zerbrochenes Porzellan möglich ist..? Man gewöhnt sich ja recht schnell an einen gewissen Lebensstandard oder die Höhe des eigenen Gehalts - da sind ein oder mehrere Schritte in die andere Richtung dann oft gar nicht so einfach (erst recht nicht freiwillig). So ein kollektiver "Rückschritt" wäre deshalb vermutlich einfacher zu realisieren, wenn man wüsste, dass es allen so gehen wird. Wie schwierig es aber ist, Massen zu einem Handeln auf Vernunftbasis zu bewegen zeigt uns die Pandemie ja sehr eindrücklich. Kaum einer wird seine Ansprüche aus freien Stücken zurückschrauben, solange der Nachbar noch seine dicke Karre fährt und Wohlstand als hohes (wenn nicht höchstes) Gut gilt.
  9. Ich denke der hervorgehobene Aspekt ist der springende Punkt: Selbst wenn man die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten außen vor lässt, wird schnell deutlich, dass vom erzielten Erlös äußerst wenig bei der Person hängen bleibt, die den eigentlichen Wert des Produktes schafft. Ob das jetzt eine Aliexpress-Billigschmiede oder einer der großen Hersteller ist, macht wahrscheinlich nur in der Größe des Wasserkopfes einen Unterschied, der mitfinanziert werden muss/soll.
  10. Gar nicht so einfach in einem Land, in dem Geiz als geil gilt und in dem man wohl eher damit angibt, was für ein Schnäppchen man doch mit X, Y, oder Z gemacht habe. In den meisten Fällen gibt es da wohl eher wohlwollende Zustimmung und Gratulation als ein kritisches Hinterfragen.. Es muss ja auch nicht immer gleich das Pendant von Manufactum sein (da gibt's eh nur UH-Krempel.. ), aber zwischen den Extremen sollte es doch einige Auswahl geben. Ich vermute (!), dass gerade hier im Forum aber oft zwei Welten aufeinandertreffen (deren Übergänge selbstverständlich fließend sind): Das Draußensein, das Wandern und Zelten wird ja oft in jungen Jahren als preiswerte und intensivere Art des Reisens gewählt - in einer Phase, in der das Entdecken und Leben "da draußen" einen gewichtigen Stellenwert im Leben einnimmt. Da wiegt das Machen und Erleben imho noch mehr als die Gedanken um die Preisgestaltung der verwendeten Ausrüstung, bevor man diese Zeit ungenutzt verfliegen lässt. Bei den tendenziell älteren Semestern, die in Lohn und Brot stehen und das Wandern mehr zu einem schönen Ausgleich und Hobby wird, sitzt das Geld dann oft auch lockerer.. Vergleiche mit anderen Hobbys zeigen das ja sehr schön (Kameras, Kaffee, Werkzeuge, Uhren, Golf, etc.). Oft steigt dann ja die Bereitschaft zu höheren Ausgaben im gleichen Maße, wie sich die verfügbare Zeit für das Ausleben des Hobbys und der Leidenschaft reduziert.
  11. Ich bin da voll und ganz bei Dir, aber gerade die anderslautenden Meinungen zeigen doch, dass das nicht notwendigerweise alle (oder eine ausreichend große Mehrheit) genauso sehen. Sonst wären wir doch schon längst da, wo wir (und viele hier) hin wollen. Das ist doch auch am allgegenwärtigen Beispiel des Klimawandels sichtbar: das Wissen und die Warnungen darüber gibt es seit über 50 Jahren; trotzdem ist seitdem nicht (ausreichend) viel passiert. Auch wenn das Ziel vermeintlich simpel erscheint, ist eine verbreitete Um- und Durchsetzung nochmal eine ganz andere Sache. Das darf keine Ausrede sein, diese Probleme gar nicht erst anzugehen und es darf ebenso keine Ausrede dafür sein, damit auch nur eine Minute länger zu warten - aber nur weil eine Lösung trivial erscheint, muss das nicht auch zwingenderweise auf die Umsetzung zutreffen.
  12. Auch (oder gerade weil) @Martins Meinung (zuletzt aber leider auch die Art und Weise, wie sie dargestellt wird) sich vom allgemeinen Kanon hier unterscheidet, halte ich die Beiträge für wichtig. Ich sehe die Aussagen und die Haltung dahinter ebenfalls kritisch, aber so lange die Form gewahrt wird, müssen auch mal anderslautende Meinungen auszuhalten sein. Sonst wird das ein Thread, der Missstände aufzeigt (Vielen Dank für die Transparenz und den Mut @HUCKEPACKS und @Sever!) und den Zustand der Welt betrauert (Gründe gibt es ja mehr als genug), aber dann hört es auch schon auf. Gerade im Dissens zeigt sich doch, dass eine gangbare Lösung eben doch nicht so einfach ist. Natürlich würden die allermeisten hier den Cottage-Kämpfern ein angemessenes Gehalt mehr als gönnen, aber 400 oder 700€ für einen Rucksack kann und will nicht jeder investieren. Da entsteht schnell ein Spannungsfeld zwischen dem an sich kostenlosen Vergnügen des Wanderns ("raus und los!") und dem, ich nenne es mal überspitzt, "Status-/Gear-/Optimierungswahn". Gerade da wird es dann doch interessant: unter welchen Bedingungen wäre eine Cottage-Produktion hierzulande (oder zumindest in Europa) möglich, wenn man das Prinzip der (Selbst-)Ausbeutung vermeiden möchte? Bzw. was müsste sich erst alles verändern, damit das auch in der Praxis Einzug findet? Ein 700€-Huckepack klingt weitaus weniger utopisch, wenn größere Anteile der Wertschöpfungskette bei den Nähern in China verbleiben würden. Oder die Lebenshaltungskosten hierzulande geringer wären. Oder die Wertschätzung für handgefertigte Produkte (scheißegal woher sie kommen) höher wäre. Oder oder oder..
  13. Die Berechtigung besteht immer; jeder Hersteller kann doch seine Preise frei bestimmen. Natürlich wird da ein stolzer Preis aufgerufen, der viele abschrecken dürfte, da man Mangels Nutzererfahrungen gewissermaßen die ungeteste/unbekannte Katze im Sack kauft und es eben auch preiswertere Alternativen gibt. Aber: gerade in diesem Forum, wo es überwiegend darum geht, die für sich optimale Ausrüstung zu finden, kann man ein neuen Wettbewerber doch nur begrüßen und ihm zu diesem mutigen Schritt erstmal gratulieren Unter lauter Verrückten, die sich Kackeschaufeln aus Titan oder Tüten aus High-End-Segellaminaten für den Schritt kaufen, werden sicher auch die Rucksäcke ihre Interessenten finden EDIT: Zu langsam. Was @ChrisS halt gesagt hat
  14. OT: Wobei man an dieser Stelle auch mal sagen muss, dass die Huckepacks - gerade gemessen an der Leistung und den Rahmenbedingungen (teure Materialien, einheimische Produktion) - schon durchaus günstig sind. Ganz klar ist das immer noch eine Stange Geld, aber vielleicht ist unsere Wahrnehmung durch die omnipräsenten, preiswerten Fernostangebote da auch etwas verzerrt.
  15. Einen Tag später der Nachtrag: Tape #6 hält auf PU4000 leider nicht zufriedenstellend; es lässt sich dann doch zu einfach wieder entfernen.
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