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Ultraleicht Trekking

moritz

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  1. Würde ich nicht machen - sobald Du einmal einen größeren Wassereinbruch hattest, bleibt das Wasser auch im Schuh. Abgesehen davon, ist die Membran bei Schuhen idR recht schnell durch. Daher ist es sinnvoll eher luftige Schuhe zu wählen, damit das Wasser eben auch schnell wieder raus kann. Die Wärme an den Füßen kommt vor allem durch die Bewegung - Socken helfen natürlich auch (Merino oder, wenn es sehr kalt ist, Neopren oder Sealskinz oä), aber da hat jeder seine eigenen Vorlieben. Wichtig ist nur, den Füßen nachts und in längeren Pausen eben auch eine Pause zu gönnen und die Füße zu trocknen und zu lüften. @Stromfahrer hatte irgendwo mal eine sehr gute Zusammenfassung zu dem Thema, die ich aber grad leider nicht finden konnte.
  2. Ich würde die Entscheidung vor allem von Deiner "Fitness/Trittsicherheit/u.ä." abhängig machen - der Weg ist (zumindest im nördlichen Teil, den südlicheren Part kenne ich selber nicht) sehr einfach zu gehen und erfordert imho kein spezielles Schuhwerk, zumal es regelmäßig Hütten gibt und der Rucksack dann ohnehin nicht so schwer sein sollte. Trockene Füße wirst Du zu der Jahreszeit (Schneeschmelze) sowieso nicht lange haben (unabhängig von der Schuhwahl ) und es lohnt sich auch nicht, sich übermäßig darum zu bemühen. Wichtiger ist, dass die Füße über Nacht warm und trocken sind, um sich erholen zu können. Wie viele andere auch, habe ich meine ersten Touren da oben mit schweren Lederstiefeln gemacht bevor ich zu Trailrunnern gewechselt habe und sehe (bis auf wenige Ausnahmen) keinen Grund zu Stiefeln zurückzukehren. Voraussetzung sollte aber dennoch sein, dass Du Dich in in den Schuhen wohlfühlst und trittsicher bist! OT: Wenn das Deine erste größere Tour ist, solltest DU auf jeden Fall vorher nochmal los um Dich und Deine Ausrüstung kennen zu lernen - dann beantwortet sich die Frage nach dem Schuhwerk wahrscheinlich von ganz allein
  3. Die Unterfadenspule an sich mag vielleicht nicht ausschlaggebend sein, aber so wie es auf dem letzten Bild aussieht wird der Oberfaden nicht komplett um die Spulenkapsel geführt (siehe auch oben verlinktes Video). Da kann es schon sein, dass Macken oder Unebenheiten den Oberfaden nicht so gut um die Spulenkapsel gleiten lassen, und der Oberfaden eher wieder zurückrutscht als sich mit dem Unterfaden zu verschlingen. Ich denke aber, dass sich ein Besuch bei einem Nähmaschinentechniker auf jeden Fall lohnen würde.
  4. OT: Ich hatte mich schon gefragt, warum die Restekiste online so leer ist und manche Stoffe von jetzt auf gleich weg waren. Das macht für extremtextil natürlich Sinn, aber ein bisschen schade ist das schon, wenn man dann als Nichtberliner keine Chance mehr darauf hat.
  5. Du schreibst, dass Dir das schon bei der ersten Anprobe auffiel, aber scheinbar hast Du den Schuh dann doch gekauft.. Sicher sind auch negative Erfahrungsberichte immer wichtig (und oftmals hilfreicher als positive), aber ich finde solche Beiträge dennoch schwierig: Beim Googeln nach dem Stiefel wird man sicher früher oder später auf Deinen Beitrag stoßen und man hat keine Ahnung, ob es sich um ein Montagsmodell gehandelt hat oder das auf eine Fehlkonstruktion zurückzuführen ist. Hast Du den Stiefel denn beim Händler oder Merrell reklamiert und was sagen die dazu?
  6. Auf dem Bild sieht es doch so aus, als würden sich Ober- und Unterfaden gar nicht miteinander verschlingen. Das kann ziemlich viele Gründe haben - mir hat dieses Video sehr geholfen um überhaupt zu verstehen, was in welcher Reihenfolge passieren muss für ein sauberes Nahtbild: https://www.youtube.com/watch?v=JQOmLOn4NHI Das ist zwar noch keine Lösung für das Problem, aber es dürfte bei der Fehlersuche helfen um das Problem einzugrenzen. OT: Das Thema ist vielleicht einen eigenen Unterfaden wert (der musste sein)? So als Sammelthread "Nähmaschinen-Hilfe" o.ä.
  7. moritz

    3F Lanshan 2

    OT: Wie billig soll es denn noch werden? Auch wenn das Ding in China günstig(st) produziert werden kann, wird da Arbeit, Material, Vertrieb, etc. drinstecken, und es wird mehr als nur eine Person an dieser Kette beteiligt sein, die von ihrem jeweiligen Anteil leben wollen und müssen.
  8. OT: Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse die ich gemacht habe, seit ich selber nähe. Und vielleicht noch wichtiger: Wenn man selber mal ein paar Sachen genäht hat und auch mal eine Preiskalkulation dazu angestellt hat, dann sind die aufgerufenen Preise der Hersteller keineswegs mehr "abgehoben" oder "maßlos überteuert", wie es ja gerne mal bejammert wird. Dann wird auch schnell klar, dass für so manches Schnäppchen oder Billigteil wirklich an allen Ecken und Enden gespart wird.
  9. Je nach Dicke des Apex könnte man auch zwei Lagen mit halber Dicke/Gewicht nehmen und dann die Stütznähte jeweils versetzt nur auf eine Stoffseite setzen. Kommt aber eben auf die gewünschte Dicke an - wenn Kältebrücken ein Thema sind, dürfte es ja aber doch etwas dicker werden, oder? Mittlerweile ist das ja keine kurze Frage/Antwort mehr - vielleicht ein eigener Thread?
  10. Moin Wilbert, wie verhält sich denn Deiner Meinung nach das 6.6er Nylon im Vergleich zum 55g- oder 36g-Material beim Nähen?
  11. moritz

    Weber's law

    https://www.youtube.com/watch?v=hHG8io5qIU8 Fand ich ganz interessant: Kurz gesagt geht es darum, dass die menschliche Wahrnehmung (auch die von Gewicht) nicht linear ist. Unter diesem sehr subjektiven Aspekt betrachtet, macht die Grammfuchserei daher wirklich nur bei einem geringen Gesamtgewicht Sinn. jaja, Jehova, ich weiß.. Nicht vergessen, dass das hier bei "Leicht und seicht" steht
  12. Naja, das klappt dann halt auch nur wenn im Schlafsack auch Minusgrade wären... Für die anvisierte Tour würde ich noch keinen VBL nehmen - morgens den Schlafsack lüften (und bei Gut-Wetter-Pausen) sollte reichen um die Feuchtigkeit in Grenzen zu halten, zumal ich auch nicht mit Dauerfrost rechnen würde. @gammler: Habe EVA nur genannt, weil es das ist was ich kenne (und sich das Material meines Erachtens allein schon haptisch wärmer anfühlt - in Pausen ganz angenehm).
  13. Meines Erachtens sollte v.a. angesichts der luftigen Behausung das Schlafsetup etwas mehr Reserven haben. (Bei 3° und Regen freu ich mich zumindest über ein geschlossenes Shelter und eine warme Penntüte). Ich würde eine 5 oder 10mm EVA-Matte nehmen und dazu eine (ggfs. nur Torso-)Luftmatte für den Komfort. Mir persönlich wäre der Schlafsack nicht genug bzw hätte ich keine Lust dauerhaft mit Kleidung nachzuhelfen. Eine andere Strategie wäre es natürlich, es mit dem vorhandenen Setup zu riskieren, und dann im Zweifelsfall nach einer durchfrorenen Nacht in eine Hütte zu gehen.
  14. So spontan, keine konkrete. Aber zusammen mit den Nebenstrecken könnte man sich ggfs sogar eine Rundtour basteln. Ein paar ungeordnete Stichworte als "Inspiration": Vistasvagge, Leavasvaggi, Unna Reaiddavaggi, Unna Allakas und norwegische Seite, Katterat, Tarfala und Trepassleden. Und natürlich noch den Kungsleden selber oder auch mal einen Gipfel mitnehmen. Du musst natürlich kucken, ob das Deinen Fähigkeiten und Deiner Vorstellung entspricht
  15. Der springende Punkt ist doch: Wenn man sich irgendwo nicht sicher oder halbwegs wohl fühlt, warum sollte man dann freiwillig seine Freizeit dort verbringen (die wohl den allermeisten lieb und teuer ist)? Ob die Angst/das Unwohlsein dahinter rational begründet ist oder nicht, ist dabei doch unerheblich.
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