Jump to content
Ultraleicht Trekking

cergol

Members
  • Gesamte Inhalte

    166
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über cergol

  • Rang
    Fliegengewicht

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. cergol

    UL ist Kinderkram

    @TappsiTörtel Nein, ich mein schon Hansaplast, Leukoplast war das hautunfreundliche Klebeband, dass die gleiche Farbe wie Oma´s Stützstrümpfe hatte und dessen Kleberreste nach tränenreichem Abreissen mit Mutter´s Nagellackentferner (Aceton?) entfernt werden mussten. Postpubertäres Beweisstück anbei. Mindesthaltbarkeit bis 2000!! Entweder ist mein Leben ungefährlicher geworden oder ich vorsichtiger.
  2. cergol

    UL ist Kinderkram

    Ich erhöhe um Heftpflaster ( die guten Hansaplast von der Endlosrolle mit Dreck auf der Wundauflage) und Kaliumpermanganat, mein absoluter Stolz zur Wasserentkeimung. Von Oma in der Apotheke besorgt und von Muttern, nach einer missglückten Ich -packe-alles-noch-komprimierter-Aktion, wutentbrannnt vom Teppich aufgesaugt. Wäre das nass geworden, hätte ich es nie bis in dieses Forum geschafft, sondern wäre Opfer eines Haushaltsunfalls geworden.
  3. cergol

    2 tage & ein paar stunden ab rosenheim

    Ganz einsam und menschenleer wird´s in der Gegend nie sein, das Gute ist aber, die Leute konzentrieren sich auf wenige Flecken. Zu Deinen Fragen: Hofalm ist neben der Frasdorfer Hütte unterhalb Laubenstein, die Hofbaueralm liegt zwischen Kampenwand und Geigelstein unter den Mehlbeerwänden und somit auf der anderen Talseite. Wenns nur ein Bergstock sein soll, dann wäre mein Favorit die Kampenwand/Geigesteinseite und die Kampen früh Morgens passieren. Mit dem Bus nach Innerwald und dann über den Jägersteig ( beginnt Nähe Parkplatz) über Schreckalm und Sulzigalm zum Geigelstein, fast alles Steig, keine MTBs und keine Terrassen. Rüber zur Rossalm und weiter Richtung Weitlahner. Ab dann verlierst Du ziemlich Höhenmeter im Abstieg zum Dalsensattel, von dort hoch zu besagter Hofbaueralm und entlang der Mehlbeerwände Richtung Kampen. Sehr schöner Weg! An der Sonnenalm gibts die Entscheidung: links rum Seilbahngäste, Flipflops, alpin Tourismus oder rechtsrum enger Pfad zur einen Seite die Felsen der Kampen, nach vorne die Loferer und rechts an der Schulter den Kaiserblick. Beide Seiten sind schön!!! Am Ende der Kampenwandquerung kannst Du Dich entscheiden ob Du am Rücken weiter Richtung Piesenhausneralm und Hochplatte gehst und nach Grassau absteigst ( tlw. alte Salinwege und bei Regen dutzende von Feuersalamandern) oder kurz den Trubel mitnimmst und via Stoalingalm runter zum Sultensattel. Rechter Hand unten ist ein kleines Hütterl und am Waldrand beginnt ein Steig in Rottauertal, ist von oben nicht beschildert, aber gut gepflegt. Das ist ein landschaftliches Kleinod mit Sumpfwiesen, sehr sehr altem Baumbestand, weil nie eingeschlägert und einer tollen Pflanzenwelt.Diesen Weg würde ich der Gedererwand vorziehen Die letzten Meter runter nach Rottau auf der Forststraße gehen schnell rum, sind aber nicht schön. Bus oder Trampgelegenheiten in Rottau, Ziel BHf Bernau.
  4. cergol

    2 tage & ein paar stunden ab rosenheim

    Ich mach mal einen Mangfallgebirgs- und Inntal Vorschlag: Zug Rosenheim- Bernau und mit dem Bus nach Hohenaschau, Ausstieg Kampenwandbahn, Flipflop Träger steigen links in die Seilbahn, Du gehst über Hammerbach und Milliweg zur Hofalm. Erste Kuchenbelohnung machbar. Weiter über Wiese, später alter Fahrweg Richtung Laubenstein, auf Höhe der Laubensteinalm zwei Besonderheiten, links kurzer Abstecher zur Schlüssellochhöhle ( der vorangegangene Kuchen gibt zu denken ob die Figur ins Schlüsselloch passt), rechts abwärts gehts in den Eiskeller, kleines Tal mit durchschnittlich ein paar Grad kälterer Umgebung, daher besondere Pflanzenwelt und auf 1000m in den Voralpen heimische und wenig scheue Murmeltiere. Dein Weiterweg geht noch kurz auf den Laubenstein, Blick ins Chiemgau und den Chiemsee, ein paar Meter retour zu den schönen Almhütten und hoch auf den Grat und über Abereck, Predigtstuhl, vorbei an der Klausenhütte ( ein Jammer das sie verfällt), rüber zum Spitzstein. Hier ist etwas Gekraxle gefragt, aber es gibt immer genug Latschen zum festhalten. Vom Spitzstein Logenblick zum Kaiser und hinab ins Inntal und die Vorfreude auf erneuten Kuchen, Essen und wenn gewünscht eine Hüttenübernachtung am Spitzsteinhaus (DAV) oder einer der anderen Almen. Von hier gilt es jetzt zu entscheiden: Entweder mit anderen Wegbegleitern zum Parkplatz und diese dafür begeistern dich in Kufstein am Bahnhof ab zustellen ( Faulenzervariante) oder als guter Wanderer den Abstieg ins Inntal. Es gibt mehrere Möglichkeiten von Teer über Forststrassen bis zu Pfaden. Die Wahl ist frei. Der folgende Teil ist der holprige: Es gilt das Inntal zu überqueren, entweder vom Festspielort Erl an den Inn und entlang des Flusses bis nach Brannenburg ( oder Bus nach Kufstein und mit den Zug nach Brannenburg). Von Brannenburg durch den Ort nach St Margarethen und über das Breitenberghaus (ÜN) auf Pfaden und Steiglein zur Rampoldplatte und von dieser auf einsamen Steig hinauf zur Hochsalwand ( da sind ein paar mehr Steine auf, auch Drahtseile am Weg als bisher, aber nicht schlimm). Hochsalwand bietet einen Superblick auf den kommenden Wendelstein. Meist ist amn allein. Auf dem Weg dorthin kannst Du Dich entscheiden ob Du Dir bei Currywurst und Pommes Fallstudien über Menschen in lebensungewohnter Umgebeung geben willst, dann nimmst Du den Weg über unteres Wetterloch und Wendelsteinhöhle zum Gipfel, oben nicht einsam, aber es hat einen Grund das hier einige Menschen sind. Oder Du lässt den Wendelstein links liegen, gehst hintenrum und steigst nach dem Berg zur Schulter hoch und gehst auf einsamen Pfaden am Grat entlang Richtung Schweinsberg. Ein müder Wanderrentner kann auch unten auf der Forststraße an den Almen lang gehen. Hüttenübernachtung Aiblinger Hütte möglich, oben am Wendelstein ebenso. Noch zwei Gipfel gefällig? Dann hoch auf den Breitenstein, ist der Gipfel voll dann rüber zum Bockstein, hier ist meist keiner. Blick nun auch Richtung Schlierseerberge und das Spitzinggebiet. Nun geht´s abwärts, über eine Almwiese runter zum Wald, gelegentlich stehen hier ein paar Gams´n. Ziel ist das Winkelstüberl am Fuße des Breitensteins ( pilgeraffine Wanderer nehmen noch den Umweg über den Wallfahrtsort Birkenstein mit, bitte aber nicht auf der Fahrstraße, da gibts bessere Wege). Im Winkelstüberl findet man zum einen die größte Kaffeemühlensammlung der Welt, Europas, Deutschlands???, ich weiß es nicht genau, mich interessieren immer nur die genialen Kuchen, diese gibt es nur in XL und vorzüglich. Vor dem Winkelstüberl ist eine Bushaltestelle. Viel Spaß dahoam!
  5. cergol

    Pico del Teide im August

    Ich war zwar noch nicht auf dem Teide, jedoch schon auf ein paar Bergen um die Zeit, ich würde versuchen kurz VOR dem Sonnenaufgang oben zu sein, um mir das Spektakel in Ruhe anzuschauen. Ein Sonnenaufgang ist etwas besonderes und in der kurzen Zeit des kommenden Lichts verändert sich der Blick in die Landschaft oft mehrmals ( silbernes Meer, dann rosa Umgebung, plötzlich entstehende Wolken, sichtbare Wärme und irgendwann auch gefühlte Wärme). Ist es dann hell ist der ganze Spuk vorbei und es ist nur schön, die Mystik ist vorbei. Da es in der Höhe frisch sein kann, hätte ich noch eine Mütze und eine Daunenjacke dabei, Kopfbedeckung und Sonnenschutz für den Abstieg kann auch Sinn machen.
  6. cergol

    Süd-Patagonien 2019

    Heringe bezogen auf die Huemul Runde: Die zwei vorgeschriebenen und relativ windstillen Campsites sind flussnah, somit dünne Erdauflage, darunter Kies, wir haben die dritte Nacht nahe des Sees verbracht (auf der Halbinsel waren zwei Kuhkadaver und deren Duft hat selbst der patagonische Wind nicht geschafft), gleicher Untergrund.Fest mit Steinen durchsetzt. Bin sonst viel mit 3-5 gr Sheperdhooks unterwegs, dort hatte ich ein paar Nanos, sowie X- und Y Heringe dabei. Mal ein Bild vom See
  7. cergol

    Süd-Patagonien 2019

    Hallo Mil, ich war vor ein paar Jahren an Weihnachten in elChalten und bin damals neben der klassischen Fitz Roy Geschichte auch den Huemul Trek gegangen. Diesen kann ich sehr empfehlen, oftmals wird nur bis zum Passo Viento gegangen, weil der Rest "langweilig" wäre, kann ich nur widersprechen, das riesige Gletscherfeld ist auch nach Stunden noch beeindruckend und der Teil am See entlang, mit türkisfarbenen Eisbergen, Gletscherbruchkante und Bergkulisse einfach traumhaft. Zu Deinen Fragen: Zelt: Du siehst alle möglichen Zelte auf der Tour , vom (Weg)-Wurfzelt bis zum Hillebunker ist alles vertreten, wichtig ist die Standplatzwahl. Die Einheimischen sehen nicht Regen oder Schnee als schlechtes Wetter an sondern Wind. Wird dieser zum Sturm dann siehst du Ultraheavy Wanderer Purzelbäume schlagen. Gestandene Mannsbilder werden einfach umgeworfen. Folglich, keine Experimente bei den Heringen, diese sollten solide sein und ordentliche Auszugskräfte haben. Bei der Standplatzwahl bist du auf Grund der Parkregeln oft an feste Plätze gebunden, diese sind einzuhalten und es wird auch kontrolliert. Vorteil der Camp sites ist, das diese immer optimalen Windschutz bieten, jedoch wenn es trocken ist dann immer noch sehr viel Gletschersand und Staub umhergeblasen wird und du im Zelt extrem viel Dreck abbekommst. Solid Inner fand ich sehr angenehm ( bin sonst auch meist mit Myog Pyramide und DIY Bivy unterwegs). Riesiger Nachteil der Zeltplätze ist, das zum einen der Boden stark verdichtet ist, du wenig bis am späteren Tage keine Auswahl mehr bei der Platzwahl hast. Wir hatten am 24.12. ,im Hochsommer!, weiße Weihnachten und als wir an das Fitz Roy Camp kamen, standen dort 20 Zelte in Pools. Wir haben einen letzten brauchbaren Platz gefunden und saßen dann 40 h im Zelt bei Schneefall und Regen. Happy end: Vormittags noch Schneefall, dann Regen,15:00 Uhr erster blauer Himmel, 22:00 Uhr alles trocken und am nächsten Tag nur mit Shirt gewandert. Das Wetter wechselt rasend schnell. Klamotten: Ich bin fast allzeit langärmlig und immer langbeinig gelaufen, die einzige Bekleidungsänderung war Kapuze der Windjacke auf oder ab, durch die schnellen Wechsel ändert sich auch die Temperatur sehr schnell. Einmal Wind vom Gletscher und es ist eisig frisch, um die Ecke rum Windstille und Strahlungswärme von der dunklen Felsflanke. Tyrolisien: Ich hatte für die Seilbrücke meinen Gletschergurt (loopo light) und zwei alte HMS Alu Karabiner dabei, etwas Bandschlinge und ganz wichtig mindestens 15 Meter Zip line zum Rückholen der Rolle. Stahlkarabiner war zum einen nicht notwendig, da eine Rolle da war, zum anderen halten auch Alukarabiner die paar Meter über die Seilbrücke aus, sollte die Rolle weg oder unerreichbar sein. Ich habe hier etwas Erfahrung aus dem Seilgartenbau, der Alukarabiner ist relativ schnell hinüber, aber nicht binnen 15 Meter. Schuhe: Ich finde die Ultra Raptor von La Sportiva auf nassem Fels noch einigermassen gut. Leider zahlt man das dann auch in schnellem Verschleiß. Brennstoff: Ich hatte damals Gas dabei und sowohl Stechdorn als auch Schraubkartuschen waren leicht, aber zu enormen Preisen erhältlich. An Spiritus kann ich mich nicht erinnern, aber da dort 90% der Touristen Zielgruppe Trekker sind gibt´s den vermutlich auch.
  8. cergol

    Wo gibt es noch Top Bags

    Oder für kleines Geld beim China Mann : klick
  9. cergol

    [Suche] kleines Sück beiges Aliexpress SilNylon 15D

    Hat keiner noch Reste? Das "sandfarbene" Silnylon von ExTex sieht halt richtig sch...aus
  10. Hallo Bastler, ich plane gerade ein neues Zelt und möchte dazu meine Reste vom beigen 15D Silnylon von Ali verarbeiten. Egal wie ich es drehe und wende es reicht nicht ganz. Hat jemand noch ein Reststück mit 150x150cm oder zwei Reste mit 75x150 cm? Das wäre hervorrangend! Alternative: vom gleichen China Dealer etwas vom grünlichen 10D Silnylon übrig? Beide Stoffe sind dort ausverkauft. Bitte melden, dankeschön.
  11. cergol

    Erfahrung / Tarp / Tiere / Alpen

    Nö, Merino live Demo in den Lechtalern. Erkenntnis: Nasses Schaf riecht.
  12. cergol

    Erfahrung / Tarp / Tiere / Alpen

    Auch die mit den langen Ohren sind nicht ohne. Vor allem für ihre Sturheit bekannt, wenn sie dann noch zu viert auf treten, ist Schluß mit im Schlafsack rumlümmeln...
  13. cergol

    Erfahrung / Tarp / Tiere / Alpen

    Kann schon vorkommen, ist aber mehr unterhaltsam. Diese wollten es sehr genau wissen.
  14. cergol

    Komfortverzicht

    Ja, Kissen und NeoAir. Im Winter habe ich eher eine EVA/Z Rest Kombi dabei.
  15. cergol

    Komfortverzicht

    Für mich tritt der Komfort auf einer längeren Tour an mehreren Stellen zu Tage: Tagsüber beim Wandern selbst. Für mich ist es nicht sklavisch wichtig ob ich 3,5 oder 5 kg Baseweight habe, aber mein Rucksack ist viel kleiner, ich bin agiler und weniger belastet als früher mit einer gefühlten 1,5 Zimmer Wohnung auf dem Rücken ( 10l Duschsack, mehrere Töpfe und ein Zelt mit Apsis und Innenzelt). Das macht den Tag angenehmer. Am Abend habe ich alles was ich brauche und noch den Luxus eines eReaders und Kopfhörern. Die NeoAir und das Kopfkissen sind für mich notwendig und kein Luxus und trotzdem breche ich mir nicht das Kreuz ab. Aufblasen mit dem Mund ist für mich die einzige Methode die ich kenne, folglich fehlt mir nichts anderes und ich habe keine (Komfort-) Einbußen ( okay, über viertausend Hm nur noch im Sitzen und mit einhergehendem Sternchen sehen). Nach der Tour sind die wenigen Sachen schnell weggeräumt und ich kann den heimischen Komfort früher und entspannter genießen, weil mir nicht das Kreuz weh tut, die Hüften aufgescheuert sind und ich total platt bin weil mich die Tour so gestresst hat. Ultraleicht ist für mich Komfort! Ich habe auf nichts verzichtet.
×