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Ultraleicht Trekking

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cergol

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  1. Gefällt mir!
    cergol hat eine Reaktion von Bewegende_Natur erhalten in GR222 im November 2026   
    Mein Wissen und Erinnerungen sind ca 20 Jahre alt, also nicht mehr taufrisch, wir waren damals ein paar Tage um den ersten November auf Mallorca, somit kann ich etwas zur Jahreszeit und den Bedingungen sagen.  Start mit dem Bus von Palma nach Lluc , wir sind vom Kloster aus aus zuerst zwei Tagestouren gegangen und dann noch drei Tage Strecke gelaufen. Damals durfte man in der Klosteranlage zelten, es gab aber auch Übernachtungsmöglichkeiten. Am Kloster gab es Toiletten und Wasser.
    Wegbeschaffenheit bzw. Tageskilometer: Berücksichtigt das die Tage im November schon sehr kurz sind, man morgens länger braucht weil es kalt ist und gegen fünf die Dunkelheit beginnt. Das Zeitfenster zum Laufen ist somit eher eng. 35km wäre mir zu viel, vor allem man braucht ja auch Zeit zum Schauen und Sonne tanken.
    Wetter: Wenn ich mir die Fotos anschaue, tagsüber T Shirt, lange Hose, abends dicker Fleece, Daunenjacke, morgens neblig feucht, alle Klamotten an.  Die eigentliche Wanderung haben wir dann wegen/mit sintflutartigem Regen beendet und uns vor einen Mietwagen geworfen, der uns netterweise bis nach Palma mitgenommen hat ( vielleicht war es auch die nette Fahrerin des Mietwagen).
    Rucksackschutz: bei mir haben sich Gewebesäcke zum Schutttransport bewährt, die kann man zur Not auch mal mittragen und als Sitzkissen verwenden.
    Wasser: Schwierig und sollte gut geplant werden. Viele Fincas und Ferienhäuser sind nicht bewohnt um die Zeit, folglich muss man schauen wie man an Wasser kommt. ( Tankstellen, Geschäfte, Gastronomie). Ein Wandertag war bei uns komplett trocken, wir hatten ziemliche Wegfindungsschwierigkeiten und kamen abends an ein verschlossenes Refugio und haben tatsächlich überlegt die Regenwasserreste aus den leeren Colaflaschen zu filtern. Mit Glück habe ich den Aussenhahn gefunden und wir konnten sogar outdoor duschen.
    Tipps für Touren: Bei Lluc haben wir einen Berg mit Kettenversicherung bestiegen und hatten großartige Fernsicht. Das war eine gute Tagestour vielleicht spuckt das Internet bei Suche eine Webbeschreibung aus.
    Viel Spaß!
     
  2. Gefällt mir!
    cergol reagierte auf TheRebel in E-Reader xteink x4 erster eindruck   
    ich hab mir vor kurzem ein XTEINK X4 gekauft und dachte, so etwas könnte hier auch den ein oder anderen interessieren...

    Beim XTEINK X4 handelt es sich um einen sehr kleinen E-Reader von einem chinesischen herrsteller 
    kurz die Eckdaten: 
    Display: 4,3" mit 220ppi
    Größe: 114 × 69 × 5,9 mm 
    Gewicht: 74g
    Akku: 650mAh 
    Speicher mittels microSD auf bis zu 512GB erweiterbar und geladen wird per USB-C
    Preis: 45-70€

    Also, ich habe meins bei Ali für 46,39€ inkl. Versand gekauft und es war innerhalb von 6 Tagen da...
    Das Gerät war noch auf Chinesisch eingestellt und ließ sich aber mit wenigen Clicks auf Deutsch oder Englisch umstellen. Allerdings kann ich zur originalen Software nicht viel mehr sagen, weil ich es direkt mit der Open-Source-Software "CrossPoint" geflasht habe und seitdem ausschließlich selbige verwende!
    Zum Thema, wie man die Software aufspielt und was man alles einstellen kann, gibt es diverse Guides und Videos im Netz, weshalb ich das jetzt hier nicht weiter ausführen werde.

    Zum Gerät: 
    Mir gefällt der Formfaktor sehr gut! Es liegt angenehm in der Hand, ist leicht und klein, und auch die Verarbeitung ist völlig ok! Die Tasten könnten einen etwas besseren Druckpunkt haben, aber für den Preis war ich positiv überrascht!
    Beim Lesen fand ich die Tastenanordnung nicht ganz optimal, insbesondere die Tastenwippe an der Seite (ähnlich einer Lautstärke-Taste am Smartphone) könnte sich für meinen Geschmack etwas weiter oben befinden, um das Umblättern mit einer Hand ergonomischer zu machen.
    Das Display ist gut und die Auflösung völlig ausreichend, sowohl in der direkten Sonne als auch im Schatten finde ich es angenehm darauf zu lesen. Im direkten Vergleich zu einem Kindle ist das Umblättern etwas träger, und manchmal kam es auch zu leichtem Ghosting, aber das ließ sich durch Einstellungen in der CrossPoint-Software weitestgehend beheben!
    Generell ist die CrossPoint-Software sehr gut, individuell anpassbar, und wer sogar ein wenig vom Programmieren versteht, kann hier seiner Kreativität freien Lauf lassen

    größtes manko ist vermutlich die fehlende Hintergrundbeleuchtung, denn wenn ich abends im Zelt lesen möchte, dann brauche ich dafür die Kopflampe... Ich habe das jetzt schon zwei-drei Mal getestet und mit dem Low-Power-Mode meiner Nitecore NU25 MCT UL ließ es sich angenehm lesen, und auch der Energieverbrauch hält sich damit noch in einem für mich vertretbarem rahmen

    als zusätzliches Feature ist das X4 magnetisch, sodass man es an Apples MagSafe-Halterungen befestigen kann oder auch sonst überall mithilfe von zwei beigelegten Klebe-Metallringen anbringen kann
    ich hätte auf dieses Feature gut verzichten können! Bin generell kein großer Fan von Magneten in der Ausrüstung, denn Metallsplitter finden sich an den abgelegensten Stellen und können einem viel Ärger bereiten.

    Für die Grammjäger gibt es auch noch das etwas leichtere (58 g) und kleinere (3,7") X3. Allerdings lädt das über einen "magnetic pogo pin“, da war mir USB-C deutlich lieber. Außerdem wäre mir das noch kleinere Display das 16 g Ersparnis nicht wert!

    Fazit:
    Für alle, die unterwegs gerne auch mal lesen, aber nicht gleich einen größeren E-Reader oder gar ein Buch mit schleppen möchten, kann ich das X4 empfehlen! Von Joshua Lowcock gibt es einen guten Guide zur crosspoint software 

    anbei ein paar Bilder.
     





  3. Gefällt mir!
    Hallo Raul,
    hab's nur schnell auf dem Arbeitsrechner runtergetippt, daher ohne Fotos. Als Extra-Service ohne große Vorauswahl jetzt aber extra nochmal ein paar Bildchen:
     
     

    Ares del Maestrat

    Barranco de Maimona

    Morellla

    Culla
    Wasserfall am Rio Carbo
  4. Danke!
    Hola,
    so, nachdem ich den oben beschriebenen Teilabschnitt des GR-7 gegangen bin, möchte ich für Interessierte gerne ein kurzes Fazit hierlassen.
    Etappe 1.1 11.04.2026 Caudiel Mas de Noguera 8,4 Etappe 1.2   Mas de Noguera Montanejos 20,2 Ich bin von Valencia mit dem Cercanias-Zug (ähnlich S-Bahn) bis Caudiel und von dort die 8 km bis zum Einstieg in den GR-7. In Mas de Noguera zwar Autos und liebe Hunde, allerdings leider niemand da um einzukehren. Mit längerem Verlauf der Etappe immer hügeliger. Bei Fuente Amarilla gab es einen größeren Waldbrand im Flußtal und die von mir runtergeladenen Tracks von Jean-Marc und Komoot verlieren sich oberhalb des Barranco de la Boscaja. Highlight dann am Schluss der Barranco de la Maimona und das Bad im Canyon von Montanejos. Montanejos mit vielen Restaurants.
    Etappe 2.1 12.04.2026 Montanejos San Vicente de Piedrahita 14,5 Etappe 2.2   San Vicente de Piedrahita Villahermosa del Rio 12,1 Der zweite Tag war der einzige Regentag. Leider hab ich aus Faulheit erst zu spät reagiert und das Regencape über meinen Rucksack gezogen und tatsächlich wurden alle elektronischen Geräte (Handy mit Tracks und Powerbank) nass und funktionierten nach und nach nicht mehr. Viele Spuren von Wildschweinen(?) im Wald oberhalb von Montanejos (bin dann etwas schneller gelaufen). In einem trockenen Flußbett nach Abstieg auch schwierige Orientierung. Irgendwann nach San Vicente (alle Einkehrmöglichkeiten geschlossen, alle verkatert wegen Dorffest am Vorabend) an einer Kreuzung mit Bushaltestelle hab ich dann leider die Markierung verloren (Im Nachhinein: Rot-Weiße Linien zeigen lt. Streetview nach rechts und dann nach 100m wieder links in den Wald - nicht gesehen) und bin aufgrund des nicht mehr funktionalen Handys im Regen Richtung Sucaina gelaufen. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit half nur noch Daumen raus und ab nach Villahermosa.
    Etappe 3 13.04.2026 Villahermosa del Rio Vistabella del Maestrat 19,3 Vom schönen Villahermosa (1 Bar und ein halb geöffnetes Restaurant, Bäcker, Minimarkt) gings hinab ins Flusstal des Rio Carbo und weiter zum Wasserfall Cascada de Rio Carbo mit kurzer Einkehr in der Masia Roncales. Für mich war das die schönste Etappe der Tour, wenn sich's dann am Ende auch ein bisschen zog. Die Einsiedelei Sant Joan De Penyagolosa wird z.Z. leider renoviert und bietet daher keine Einkehrmöglichkeit. In Vistabella leider an einem Montag keine Gastronomie geöffnet, daher Mikrowellencannelloni aus dem Minimarkt in der Herberge Cal Puento verzehrt (ÜN 40€).
    Etappe 4 14.04.2026 Vistabella del Maestrat Culla 18,8     Culla Benassal 7,6 Der Abschnitt von Vistabella (Name ist Programm) bis nach Culla und dann mangels günstiger Unterkünfte (ab 120€) weiter nach Benassal (49€) war auch sehr schön. Die Landschaft erinnert mit den Felsen und kleinen Tafelbergen zusehend etwas an den amerikanischen Südwesten. Im Abschnitt nach der Ermita de Sant Bertomeu del Boi war der Weg dann mit Stacheldraht und Eisengittern abgeriegelt und mit einem Schild "Weg gesperrt" versehen. Mangels anderer Wege und ohne viel Lust einen 2-stündigen Umweg in Kauf zu nehmen, bin ich dann linkerhand am Hügel durch den Zaun geschlüpft und konnte den Weg fortführen. Grund der Sperrung war nicht ersichtlich. Café mit Aussicht in Culla war leider geschlossen. Culla und Benassal mit ein paar Restaurants und Minimärkten.
    Etappe 5 15.04.2026 Benassal Ares del Maestrat 10,6 Endlich mal eine etwas entspanntere Etappe Richtung Ares del Maestrat. Das Adlernest Ares hat man schon am Beginn der Etappe im Blick und läuft dann immer an den Hängen der Tafelberge zum Ziel. Ares del Maestrat thront majestätisch auf dem Rücken zweier Tafelberge. 1 Hotel mit Restaurant (schön, 60€) und ein Mini-Minimarkt geöffnet.
    Etappe 6 16.04.2026 Ares del Maestrat Morella 25,6 Die Schlussetappe nochmal knackig mit dem erhabenen Zieleinlauf nach Morella. Unterwegs wieder keine Einkehrmöglichkeit und einige Passagen über Rinderweiden, zudem wurde es jetzt wärmer. Das Bergstädtchen Morella ist ein schöner Ort mit Burg, einigen Hotels und vielen Restaurants. Von Morella dann am nächsten Tag mit dem einzigen Bus um 8 nach Castellón und mit der Cercanias-Bahn nach Valencia (hat alles easy geklappt).
    Fazit: Eine tolle und sehr abwechslungsreiche Tour. Habe mich allerdings etwas überschätzt (war meine erste mehrtägige Tour) und würde mit Rucksack eher 20 bis maximal 25 km als Tagesetappe anpeilen. Vielen Dank nochmal an Jean-Marc für den Verweis auf seine hilfreiche Seite.
  5. Gefällt mir!
    cergol hat eine Reaktion von yesoryes erhalten in Packliste Dolomiten erkunden im Frühjahr   
    Es wird sehr stark darauf ankommen wie hoch du gehst und welche Ausrichtung deine Route hat. Auf südseitigen Hängen kann es sein, das Du problemlos die 2000er Marke knackst, auf der Nordseite, in Schattlagen und Rinnen kann noch dicke Schnee drin sein. Der ist oft um die Jahreszeit nicht ungefährlich, weil nass. Im Tagesverlauf von morgens eisig hart zu sumpfig um elf und stark abrutschgefährdet am Nachmittag wechselnd, auch Regen macht das Leben in derartigem Schnee nicht leichter.
    Generell können Gamaschen und wasserdichte Socken dir den Tag im matschigem, hüfttiefem Schnee erleichtern.
    Um auf Deine Eingangsfrage ein bißchen zu antworten. Die Ausrüstung allein ist es eher nicht, sondern die rechtzeitige und gefahrenbewußte Einschätzung des Geländes.
    Die Zeit ist schön in den Dolomiten, weil noch recht einsam. Aber Du wirst vermutlich immer noch Skitourengeher treffen und sehr wenige Wanderer. Wenns gar nicht geht dann auf die Südseite ins  Friaul wechseln und dort deutlich niedriger die wilden Berge genießen.
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    cergol hat eine Reaktion von khyal erhalten in UL-Titandeckel / Kartuschen-Magnetfüsse - Vorstellung, was haltet Ihr davon ?   
    Zu den Füßen:
    Der Chinese mit der schnellen Wunderlampe hat mir drei Stück  für insgesamt 2,09 Euro verkauft. Sind minimal kleiner und haben die gleiche Funktionsweise und den selben Magneten. Wer war Erster?
    Zur Nutzung: Fällt exakt in den Bereich: Dinge die man nicht braucht, aber nett wenn man sie hat. Der Hardcore ULer wird sie sofort weglassen, bei mir kommen sie mit 100gr Kartusche und BRS in der Tasse zum Einsatz. Der Magnet bietet eine kleine Verlustsicherung, ist aber vor allem gut gegen Klappern. Die Füße bieten durch die Drei-Punkt-Auflage sehr schnell ein wackelfreies Stehen der Küche, sind aber wie gesagt nicht notwendig.
    Bei mir dürfen sie zum Tee kochen mit auf Tages Tour, bei längeren Touren koche ich mit Spiritus.
    Zum Deckel:
    Nett und leicht, durch die sehr variable Größe vermutlich vielseitig nutzbar, mich würde aber die Schnur stören, da sie schnell unhygienisch wird, wenn man den Deckel mit der Aussenseite nach unten ablegt. An einer rauhen Schnuroberfläche haftet mehr Dreck an, als an einer Drahtlösung. Da der Hersteller anscheinend Punktschweißen kann, evtl eine Klapplösung wie bei Trangia ausprobieren.
    Durch den weiten Überstand für Tassen/Töpfe käme für mich der Deckel trotzdem nicht in Frage, da er bei mir nach kürzester Zeit durch Druck von anderer Ausrüstung zu schnell "Wellblech" wäre.
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    cergol hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in UL-Titandeckel / Kartuschen-Magnetfüsse - Vorstellung, was haltet Ihr davon ?   
    Zu den Füßen:
    Der Chinese mit der schnellen Wunderlampe hat mir drei Stück  für insgesamt 2,09 Euro verkauft. Sind minimal kleiner und haben die gleiche Funktionsweise und den selben Magneten. Wer war Erster?
    Zur Nutzung: Fällt exakt in den Bereich: Dinge die man nicht braucht, aber nett wenn man sie hat. Der Hardcore ULer wird sie sofort weglassen, bei mir kommen sie mit 100gr Kartusche und BRS in der Tasse zum Einsatz. Der Magnet bietet eine kleine Verlustsicherung, ist aber vor allem gut gegen Klappern. Die Füße bieten durch die Drei-Punkt-Auflage sehr schnell ein wackelfreies Stehen der Küche, sind aber wie gesagt nicht notwendig.
    Bei mir dürfen sie zum Tee kochen mit auf Tages Tour, bei längeren Touren koche ich mit Spiritus.
    Zum Deckel:
    Nett und leicht, durch die sehr variable Größe vermutlich vielseitig nutzbar, mich würde aber die Schnur stören, da sie schnell unhygienisch wird, wenn man den Deckel mit der Aussenseite nach unten ablegt. An einer rauhen Schnuroberfläche haftet mehr Dreck an, als an einer Drahtlösung. Da der Hersteller anscheinend Punktschweißen kann, evtl eine Klapplösung wie bei Trangia ausprobieren.
    Durch den weiten Überstand für Tassen/Töpfe käme für mich der Deckel trotzdem nicht in Frage, da er bei mir nach kürzester Zeit durch Druck von anderer Ausrüstung zu schnell "Wellblech" wäre.
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    cergol hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in UL-Titandeckel / Kartuschen-Magnetfüsse - Vorstellung, was haltet Ihr davon ?   
    Zu den Füßen:
    Der Chinese mit der schnellen Wunderlampe hat mir drei Stück  für insgesamt 2,09 Euro verkauft. Sind minimal kleiner und haben die gleiche Funktionsweise und den selben Magneten. Wer war Erster?
    Zur Nutzung: Fällt exakt in den Bereich: Dinge die man nicht braucht, aber nett wenn man sie hat. Der Hardcore ULer wird sie sofort weglassen, bei mir kommen sie mit 100gr Kartusche und BRS in der Tasse zum Einsatz. Der Magnet bietet eine kleine Verlustsicherung, ist aber vor allem gut gegen Klappern. Die Füße bieten durch die Drei-Punkt-Auflage sehr schnell ein wackelfreies Stehen der Küche, sind aber wie gesagt nicht notwendig.
    Bei mir dürfen sie zum Tee kochen mit auf Tages Tour, bei längeren Touren koche ich mit Spiritus.
    Zum Deckel:
    Nett und leicht, durch die sehr variable Größe vermutlich vielseitig nutzbar, mich würde aber die Schnur stören, da sie schnell unhygienisch wird, wenn man den Deckel mit der Aussenseite nach unten ablegt. An einer rauhen Schnuroberfläche haftet mehr Dreck an, als an einer Drahtlösung. Da der Hersteller anscheinend Punktschweißen kann, evtl eine Klapplösung wie bei Trangia ausprobieren.
    Durch den weiten Überstand für Tassen/Töpfe käme für mich der Deckel trotzdem nicht in Frage, da er bei mir nach kürzester Zeit durch Druck von anderer Ausrüstung zu schnell "Wellblech" wäre.
  9. Witzig!
    cergol reagierte auf Blickpunkt in Multi-Use - in aller Munde :-)   
    Der UL-Gedanke durchdringt inzwischen viele Lebensbereiche.

  10. Gefällt mir!
    GR 12- Sendero de Euskal Herria,
    ich bin ja jedes Jahr in den Pyrenäen unterwegs. In den letzten Jahren auf niedrigeren Pfaden - GR 15 - GR 107.
    Der GR 12 scheint nicht so bekannt zu sein, ich hatte ihn schon seit Jahren auf meiner Liste.
    Letztes Jahr Ende September war ich dort auf Tour - auf dem GR 12 - dem Sendero de Euskal Herria. 14 Etappen + eine nach Leskun. 
    Aus Clips für Freunde und Familie - hab ich ein kl. Video erstellt .... und ein paar Infos im Block 
    Video - link zu YouTube
    Packliste - nicht so richtig UL
    mmmm - wie klappt das mit dem Einbetten ?:-)
    <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/TgGZHBPXIpE?si=j_-9MoNJM-l15PiZ" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>  
    Ein paar likes / Kommentare bei YT und im Block - freuen mich - und hier natürlich auch 
    Ein paar Infos zum Sendero de Euskal Herria GR 12 - ganz toll bei Komoot - von Peaknik zusammengestellt- sehr gut und mit vielen Informationen! -- Link Komoot “(GR 12)” und hier  
    Mir hat der GR 12 richtig gut gefallen- abwechslungsreich, spannend und landschaftlich schön. Dabei Ende Sept. /Anfang Oktober - ziemlich einsam. Und nicht so viel Arbeit wie bei Touren in den hohen Pyrenäen. 
  11. Gefällt mir!
    cergol reagierte auf TheRebel in Impressionen von Touren   
    Salta (Argentinien) Anfang august 2024

















  12. Danke!
    cergol reagierte auf HUCKEPACKS in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES   
    Liebe Ultraleicht-Freunde,
    ich habe leider schlechte Nachrichten, aber manchmal wird es einfach Zeit, harte Entscheidungen zu treffen:
    Ich bin zu dem Entschluss gekommen, HUCKEPACKS zum Ende des Jahres 2024 zu schließen. Eine Ära geht hiermit zu Ende.
    Meine Beweggründe sind sehr vielfältig. Neben den monetären, nachhaltigen, ethischen, intellektuellen und gesundheitlichen Gründen ist vor allen Dingen der folgende Grund entscheidend:
    Jeden Tag im Universum des Wanderns und Laufens zu arbeiten und dies selbst nie wieder praktizieren zu können, zerreißt mir einfach täglich das Herz. Und bevor es vollends zerreißt, muss ich schweren Mutes meine Manufaktur schließen.
    Die vielen Jahre waren mir wahrlich eine Freude und Ehre!
    Ich wünsche Euch stets unbeschwertes Reisen!
    Liebe Grüße und passt auf Euch auf
    Mateusz
    (Alle Markenrechte und Geschmacksmuster bleiben bis auf Weiteres in meinem Besitz)
  13. Gefällt mir!
    Nachdem sich bei mir beruflich eine mögliche Urlaubslücke ergeben hatte, konnte ich dieses Jahr (= Anfang September) doch noch nach England zum Wandern fahren. Mein Ziel war die Lücke zwischen Crackington Haven und Newquay zu schliessen und anschliessend von Lizard weiter so weit wie ich kam (es wurde Par).
    Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/fucqy0  (meine "Luxusgüter" sind mein Ebook und mein Dreibeinhocker). Im Vergleich zum letzten Jahr noch etwas leichter geworden. Baseweight 5.828g.
    Ich bin wie die letzten Jahre mit dem Zug nach England gefahren und war froh, dass ich mir zusätzlichen Puffer beim Umsteigen eingebaut hatte. Denn jeder Zug hatte 15 min Verspätung (bis auf mein erster der um 0500 losging) und ich musste 5 mal Umsteigen.
    Eine unschöne Überraschung hatte ich auf der Strecke Stuttgart – Paris. Ich hatte eine ICE Verbindung und wie die letzten beiden Jahre mit einer normalen Bahnreservierung unterwegs. Auch mit dem Interrailticket. Doch diesmal sagt der Schaffner ich brauche eine Extrareservierung und weil ich sie im Zug lösen muss, kostet das 35 Euro .
    Bis 3 min vor dem Haus verlassen war mir noch nicht klar, welche Schuhe ich nehmen würde. Eigentlich die Lone Peak. Mit denen war ich die beiden letzten Jahre auch unterwegs. Aber nachdem ich am Tag davor damit 5 km spazieren war und ich meine Füsse schon gemerkt habe, kam ich ins Schwanken. Die hatten aber erst ca 50 km auf dem Buckel. Denn die Fußsohlen waren letztes Jahr mein großes Problem. Quasi neue Olympus hatte ich auch noch zu Hause, erst so um die 10 km getragen. Ich hatte die Lone Peak schon an, bin aber dann doch auf die Olympus umgestiegen. Dann durfte ich zum Zug laufen….
    In München hat es dann ganz schrecklich unterhalb des Knöchel gejuckt – einen Mückenstich entdeckt, wo das dickere Futter des Olympus genau draufgedrückt hat. Also erst mal ein Pflaster drauf.
    Ausserdem musste ich noch Trinkflaschen kaufen, denn das hatte ich Samstags übersehen und im Normalfall haben wir keine Plastikflaschen zu Hause. Bahnhofspreise sind schon was anderes…. Aber zum Trinken für die Fahrt und dann später auch beim Wandern brauchte ich was.
    Da ich soweit im Südosten Deutschlands bzw Bayerns wohne habe ich keine Chance an einem Tag bis an die Küste von Cornwall zu kommen.
    Hotels in England sind schon teuer. In Exeter hat es 85 Euro gekostet, für ein Zimmer das 6 qm inkl. Bad hatte. Das Fenster lies sich nicht öffnen, die Matratze war eine Katastrophe und im Pub drunter haben sie bis 11 Uhr laute Musik gespielt. Eigentlich hätte ich Frühstück dabei gehabt – aber das hätte es erst ab 11 Uhr gegeben und da war ich schon lange unterwegs.
    Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Zug nach Okehampton und von dort mit dem Bus nach Bude. Da ich mir wegen dem Abfahrtsort nicht sicher war, sprach ich eine Frau an, die augenscheinlich auch wartete. Nachdem die Antwort BUDE anstelle BJUD war redete ich auf Deutsch weiter…..
    Sie hatte fast das gleiche Ziel wie ich, Tintangel statt Crackington Haven. So hatten wir die ganze Busfahrt geratscht. Die gab eh schon einen Ausblick auf das kommende Wetter: Regen, Wind, Sonne in Dauerschleife.
    In Bude musste man fast 2 h auf den nächsten Bus warten. Die Zeit nutzte ich, um mir Blasenpflaster für meine Stelle am Knöchel zu kaufen. Ich reagiere an dünnen Hautstellen oft extrem auf Pflaster, dh es fängt stark zum Jucken an und irgendwann geht die Haut auf. Und offensichtlich ist die Haut unterm Knöchel ziemlich dünn. Die Hoffnung war, dass das Blasenpflaster da kein Problem machen würde. Was sich auch erfüllte.
    Im Supermarkt machte ich die sehr erfreuliche Entdeckung, dass es im September viel Obst aus England gibt, v.a. Himbeeren und Heidelbeeren. Und das zu guten Preisen. 125 g Himbeeren für 1,40 Pfund. Also gleich zugeschlagen. Aktuell sind die Wechselkurse gar nicht gut. Letztes Jahr war es 1,10 Euro 1 Pfund, dieses Jahr 1,20. Also 10 % mehr und es ist dort eh schon deutlich teurer wie bei uns.

    Ich liebe Scones und nutze fast jede Gelegenheit welche zu mir zu nehmen. Steigt man in Crackington Haven aus dem Bus, ist man unmittelbar an einem Cafe. Und die hatten die größten Scones, die ich bisher gegessen habe. Sie waren extrem lecker, saftig und trocken zu gleich. So kann der Urlaub gut losgehen. Da war es auch grad mal wieder sonnig.
    Erst um 15:00 losgekommen, da aber die Etappe nur knapp 8 km waren, war das gut vertretbar.
    Der erste Blick aufs Meer nachdem es in Crackington Haven losging.
    Auf der Strecke nach Boscastle kommt man an den höchsten Klippen Cornwalls mit 230m vorbei. Da war ich insgeheim etwas enttäuscht, denn die hatte ich mir anders vorgestellt. Nämlich dass es quasi die 230 m steil ins Meer abfällt. So ist es eher eine sanfte Rutschbahn (die ich trotzdem nicht runterfallen möchte….). Das nächste Foto zeigt die High Cliff.

    Und das hier zeigt gut, was den Swcp so anstrengend macht:

    Die vielen Treppen, die gradeaus rauf oder runter den Berg gehen, mit Stufen die schon mal 40 cm hoch sein können und schwierige Schrittabstände haben.

    Überrascht war ich von den vielen blühenden Blumen, dh Ginster und Erika. Hätte gedacht, dass man um die Jahreszeit kaum etwas sieht. Es waren lauter Wege die gut zum Gehen waren, die haben den Vorteil, dass man auch mal während dem Gehen etwas Landschaft geniessen kann.
    Insgesamt bin ich an dem An An dem Nachmittag kaum Leuten begegnet. Es hat schnell ziemlich zugezogen und wurde windig. Dann wird es gleich deutlich kühler.

    Kurz vor Ende der Tour musste ich noch an diesem Gesellen vorbei:
    Das war mir definitiv zu nahe und ich war froh, wie ich das Weidetor hinter mir zumachen konnte. Am Anfang ist er nämlich auch in meine Richtung marschiert, doch dann gottseidank stehengeblieben.
    Der Campingplatz Treblaya Farm ist der, der am nächsten an Boscastle dran ist. Auf der Strasse würde man ca. 30 min brauchen. Man muss ca 10 min vom SWCP Inland gehen, die Übernachtung kostet 10 Pfund. Mit meinem ersten Mal Zeltaufbau war ich nur semi zufrieden, es hing in der Mitte einfach durch. Aber nachdem sich schon abgezeichnet hatte, dass es gleich zum Regnen anfängt wollte ich es hinter mir haben.

    Da ich ja keine Gasflasche mitschleppen wollte, da ich sie die letzten Jahre kaum genutzt habe, hatte ich zu Hause den Versuch mit Holzanzündern und dem Esbitkocher gemacht (Esbit ist im Tunnel beim Eurostar nicht erlaubt). Da ging es wirklich gut. Anzünder hat 10 min gebrannt und 300 ml Wasser zum Kochen gebracht.
    Durch die Entfernung zum Dorf wollte ich am Abend nicht mehr losziehen, sondern mir selbst was machen. Aber es war ziemlich windig obwohl ich windgeschützt direkt an der Hecke war. Da hat es schon mal ewig gedauert, bis ich den Anzünder überhaupt zum Brennen gebracht habe. Da war das Feuerzeug schnell so heiss, dass ich erst mal eine Pause gebraucht habe, bis es wieder am Ratschgriff etwas abgekühlt war. Und als es endlich gebrannt hat, ging der Regen richtig los. Davor hatte es getröpfelt. Da das ganze ziemlich geraucht hat, wollte ich auch nicht in die Apsis.

    Durch den Wind war der Anzünder schon nach 3 min aus. Alles geschnappt und in den offenen Vorraum des Waschtracktes gezogen. Auch dort war es noch windig, immerhin hat der zweite dann 5 min durchgehalten und dass Wasser war so warm, dass mir die Nudeln weich geworden sind.

    War dann noch froh, dass es in einem Waschtrakt 2 Steckdosen gab wo ich das Handy aufladen konnte.

    Tagesbilanz; 8 km, 350 hm rauf und 230 runter. Von 1500 bis 1830 unterwegs. https://www.komoot.de/tour/1837975484?ref=aso


  14. Gefällt mir!
    Tag 2; hier die Route
    Meine erste Nacht im Zelt nach über einem Jahr war wie erwartet schlecht. Mein unterer Rücken tat weh und die Matte hatte ich nicht fest genug zum auf der Seite liegen aufgeblasen.Da kam die Hüfte auf den Boden, so dass es dort kalt wurde. Aufraffen aus dem Quilt und nachzublasen konnte ich mich aber auch nicht. Beim Einschlafen liege ich normalerweise auf dem Rücken und dadurch habe ich es nicht sofort gemerkt.  Ab 5:00 kam auch ein starker Wind auf und da wird das DCF doch ganz schön laut. Weil mein Aufbau auch nicht so toll war konnte es gut wackeln und dadurch einen gescheiten Lärm machen. So kam ich dann in der Nacht auf grad mal 5,5h Schlaf. Geregnet hatte es in der Früh auch noch. Durch den Wind wurde es aber sehr schnell trocken, so dass ich es gut einpacken konnte.

    Am zweiten Wandertag hatte ich als Ziel Tintagel. Auf der Landstrasse wären es zu Fuss 30 min bis Boscastle gewesen. Geht man über den SWCP waren es dann 5,3 km für die ich 2 Stunden gebraucht habe. Denn es war kein so schnelles gehen mehr wie am Vortag. Die Wege waren sehr schmal und rechts ging es direkt runter. Dazu kam der starke Wind. Da war dann doch Konzentration angesagt. Und kalt war es dadurch auch, da ging bei mir ohne was auf den Ohren nichts, ausser ich wollte Kopfweh. Der Vorteil des Windes war, dass zumindest die Sonne etwas rauskam, da er fleissig die Wolken vertrieb.

    In Boscastle gibt es ein  Museum of Witchcraft and Magic. Nachdem es bis Tintagel dann nur noch 7 km waren und es erst kurz vor Mittag war, besuchte ich dieses. Ist ganz nett zum Zeitvertreib – 20 min waren es, nachdem ich nahezu alle Schilder und Beschreibungen gelesen habe (was bei mir allerdings schnell geht). Am interessantesten fand ich, dass es heute auch noch einige gibt, die sich als richtige Hexen und Hexer bezeichnen – im Englischen steht witch für Mann oder Frau. Es gibt dann auch so Art Clans, denen sie dann vorstehen. Und die historischen Beispiele / Einordnungen. England ist nicht billig. Die 4 kleinen Räume kosten 8 Pfund Eintritt. Danach im National Trust Cafe noch Scones zu mir genommen.

    Die Strecke von Boscastle nach Tintagel war dann sehr einfach zu gehen, breite Wege, leichte Steigungen.
    Hier habe ich auch meine erste Robbe gesehen - aber nur, weil mich jemand drauf aufmerksam gemacht hat, dass da grad eine schwimmt.

    Der SWCP ist ja von sehr vielen Brombeerhecken umrahmt - und nun im September haben sie endlich mal eine sinnvolle Darseinsberechtigung und nicht nur alles zerkratzen was ihnen in die Nähe kommt:
    Man könnte aktuell wohl ohne zusätzliche Nahrung überleben, solche Unmengen wie zu finden sind.
    Ursprünglich wollte ich direkt bis zu den Castleüberresten gehen, doch dann siegte die Faulheit und ich bin schon vorher in den Ort abgebogen. Denn das eine Stückchen war ich letztes Jahr schon gegangen, wie ich meinen Pausentag in Tintagel verbrachte.

    Dann kam der Schock wie ich vor dem Campingplatz stand: Ein riesengrosses Schild, dass er seit kurzem geschlossen ist und umgebaut wird. Das war der einzigste, den ich vor der Fahrt nicht überprüft hatte, denn von letztem Jahr wusste ich, dass es ihn gibt. Danach auch gemerkt, dass ich mit Googeln nicht unbedingt weiter gekommen wäre, denn die Infos dazu sind sehr mager. Später  hat mir jemand erzählt, dass es ein reiner Mobilhomeplatz wird wo Camper und Zelte nicht mehr erwünscht sein werden.
     
    Für den Abend hatte ich ein gemeinsames Mittagessen mit der Frau ausgemacht, die ich am gestrigen Tag im Bus getroffen hatte. Deswegen wollte ich möglichst im Ort bleiben. Da Schweizerin hat sie kein Roaming und war nur erreichbar wenn sie im Hotel war.

    4 km zurück wäre ein Campingplatz gewesen – nachdem aber mein drauffolgender Tag mit 24,5km als längster geplant war, wollte ich da keine weiteren drauflegen. In dieser Richtung wären es 15 km bis zum nächsten.
     Eine erste Google und Booking Recherche hat mich dann doch etwas geschockt: das billigste Zimmer wurde mit 190 Pfund ausgewiesen. In Tintagel gibt es als Touristenhotspot ziemlich viele Hotels und auch zentrumsnah.
    Nachdem der nächste Bus, der mich woander hin hätte bringen können eh erst 2 h später gegangen wäre, fing ich an direkt in den Hotels / Pensionen nachzufragen.
     
    Beim fünften hatte ich Glück – 80 Pfund mit Frühstück, aber nur gegen Barzahlung. Im Vergleich zu den 70 Pfund in Exeter ohne Frühstück war das ein gutes Preis Leistungsverhältnis. Das Zimmer war recht gorß und neu hergerichtet. Das Bad sogar mit Fenster.
     
    Wenn ich in Cornwall wandern gehe, dann ist eine ganz wichtige Informationsquelle die Kernow Weather Team Seite auf Facebook. Da kommen mehrmals am Tag Updates für diese Region.
    Und da gab es dann im Zimmer eine sehr unschöne Überraschung: Für den Abend und die nächsten 1,5 Tage gab es eine gelbe Wetterwarnung, dh Sturm und Sturzregen genau für das Gebiet wo ich unterwegs war.
    Da war ich doch dann sehr froh, dass ich dieses Hotelzimmer hatte.
     
    Also erst mal überlegt, was ich denn für Alternativen habe: noch eine Nacht in Tintagel dranhängen, oder woanders ein Hotel suchen, oder den nächsten Tag abwarten und schaun, was sich am Wetter tut. Denn das kann sich dort sekündlich ändern. Und da der nächste Ort Port Isaac auch gut an das Bussystem angebunden ist, können sich nochmal andere Möglichkeiten ergeben.
    Mit dem Plan war ich beruhigter.
     
    Zum Abendessen war es schön, Gesellschaft zu haben, wir haben die Zeit gut ratschend verbracht und das Essen hat auch gut geschmeckt.
     
    12,8 km, Gehzeit 3:32, 340 hm rauf und 340 hm runter, von 09:05 bis 16:00 unterwegs.
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    cergol reagierte auf wilbo in Penta-Mid Tarp   
    Moin!
    Das ist jetzt der finale Schnitt, den ich aus DCF bauen werde.

    Die Spitze wurde etwas abgeflacht, da sie sonst unschön am beak hervorschaute. (Die Abstände von 55 cm, zum Einfalten des beaks können sich noch ändern, sollte ich mit der vorderen Kante nicht zufrieden sein).
    Als Überlappung zum Kleben sind hier 25 mm angegeben. Das kann natürlich je nach Bedarf verändert oder durch eine Doppelkappnaht ersetzt werden. Am Rand ist eine Nahtzugabe für den Rollsaum von 30 mm mit eingerechnet.

    Den Schnitt der Stangentasche kann ich gerne bei Bedarf nachreichen.
    VG. -wilbo-
  16. Danke!
    cergol reagierte auf RaulDuke in Bikepacking mit E-Bike   
    Ich möchte darauf hinuweisen, das ich einem behinderten Menschen eben doch den Tip geben würde, sich zum Thema E-Bikes in entsprechenden Foren Rat zu holen. Dieses ist ein UL Forum!
    Hier kann er, sofern die Teile an sein E-Bike passen, ja gerne Rat zu UL Gepäckstücken oder Touren holen.
    Aber dann im normalen Bikepacking Bereich, ohne weiter darauf einzugehen, das er den kram für sein E-Bike braucht!
    Zelte etc.. kann er natürlich auch hier besprechen. Aber da auch wieder, ohne Verweis auf das E-Bike!
    E-Bikes haben im Forum nix verloren! 
    Ich habe z.B. im August mit einem Kumpel eine 5 tägige Fahrradtour gemacht. Er analog, ich E.
    Wir hatten beide ausschließlich UL Equipment mit, da wir auch gar kein anderes besitzen.
    War das eine UL Fahrradtour? Nein! Ich habe zwar auf Insta eine 5 Teilige Serie dazu veröffentlicht, aber ich würde nie auf die Idee kommen, darüber einen Reisebericht in diesem oder einem anderen UL Forum zu veröffentlichen!
    Sagt und denkt, der unter Moderation stehende User… 
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    cergol reagierte auf Im a Treehouse in Sarek Tour August 2024   
    Nach mehreren Jahren als stiller Mitleser möchte ich nun einen Bericht meiner ersten richtigen Wanderung teilen, auch wenn sie wohl kaum als Ultraleicht Tour durchgeht.

    Im Dezember des letzten Jahres bekam ich einen süßen Brief von @Krokodilalli, in dem er mich und ein paar weitere Freunde zu einer Wanderung im Sarek anlässlich seiner abgeschlossenen Wildnis-Guide Ausbildung im August einlud.

    Ich hatte direkt total Lust auf die ganze Aktion, da ich mir als kleiner Gearhead in den letzten Jahren eine passable Sammlung an Ausrüstung zugelegt hatte, diese aber noch nie so richtig bei einer Wanderung, sondern eher auf Fahrradtouren oder in Kletterurlauben mit dem Auto genutzt hatte.

    Nach längerem hin und her wer jetzt nun alles mitkommt und einem Vorbereitungstreffen in Freiburg im April, wo besonders das Furten und die Orientierung nur mit Karten im Vordergrund stand, starteten wir also am 01.08. zu 4 im Auto meiner Eltern Richtung Schweden. Am 03.08. kamen wir abends nach etwa 2600 km und 30 Stunden im Auto in Kvikkjokk an.

    Doch erstmal noch etwas zur Vorbereitung der ganzen Tour. Im Prinzip hat @Krokodilalli von vorne bis hinten alles geplant und organisiert. Da wir das gesamte Essen für die geplanten 10 Tage mitnehmen mussten, hat er für uns alle selbst gemachte vorportionierte Rationen vorbereitet. Zum Abendessen gab es Kartoffelbrei mit Tofu, Thai Nudeln oder Nudeln in Tomatensauce mit Sojagranulat. Zum Frühstück gab es drei Sorten von Porridge und zwischendurch jeden Tag entweder eine Tafel Schokolade oder einen Haferriegel, einen Proteinriegel und eine Portion selbst gemischten Trailmix, wobei es auch dabei zwei Sorten zur Auswahl gab. Zur Ergänzung hatten wir noch Erdnuss- bzw Mandelmus und Olivenöl dabei. Das Essen war wirklich extrem lecker, die Auswahl war super und ich kann schonmal vorwegnehmen, dass es auch absolut ausreichend war und wir eher zu viel Essen dabei hatten.

    Die Streckenplanung hatte natürlich auch @Krokodilalli übernommen, da er als einziger schonmal im Sarek gewesen war und natürlich am meisten wusste. Um die Ausrüstung mussten wir uns alle selber kümmern, nachdem wir von @Krokodilalli eine Packliste bekommen hatten, und nachdem einzelne Ausrüstungsgegenstände aus dem Umfeld ausgeliehen werden konnten waren alle gut ausgerüstet. Eigentlich war der Plan gewesen mit einem Hilleberg Keron 4 und einem X-Mid 2 unterwegs zu sein, sodass wir bei gutem Wetter komfortabel viel Platz haben und im Notfall alle zusammen in einem sehr stabilen Zelt schlafen können. Das Keron, das wir uns bei einem Ausrüstungsverleih geliehen hatten, hatte allerdings Schäden am Gestänge, sodass wir spontan doch den Plan ändern mussten und mein 3F UL Taiji 2 mitnehmen mussten. Somit hatten wir schlussendlich zwei 2 Personen Zelte und zwei Kochsets dabei.

    Am Morgen des 04.08. lassen wir uns bei Kvikkjokk von Helena mit dem Boot übersetzen und starten durch den Wald hoch zum Vállevárre. Zum Beginn der Tour wiegen unsere Rucksäcke (inkl. 2,5 l Wasser und Essen) etwa 21,5 kg. Das Wetter ist super und wir kommen gut voran, trotzdem erreichen wir nicht ganz unseren geplanten Zeltplatz am Hábres sondern beenden den Tag an einem schönen Platz im Vállevágge noch vor dem Pass.




    Am 2. Tag ist das Wetter weiterhin super, doch wir brauchen lange um zum Hábres zu kommen und dann nördlich einen Bach in einer steilen tiefen Schlucht zu furten. Die im Wanderführer beschriebene einfache Stelle um die Schlucht zu queren finden wir nicht und so müssen wir Kletterpassagen auf uns nehmen, die nicht ohne sind. Oben angekommen werden wir immerhin mit einer Pause in Blaubeerfeldern mit Cloudberries und mit Hammer Ausblick belohnt und wenig später bei einer größeren Furt mit einer tollen Badestelle. Hier treffen wir auch 2 Slowenen, mit denen wir uns dann auch den nächsten Zeltplatz teilen.



    Der 3. Tag war etwas kürzer, zwischendurch allerdings von brusthohem Gestrüpp und einer hüfthohen Furt gezeichnet. Bei der Mittagspause auf einer Sandbank bekamen wir dann unerwarteten Besuch von einem Polizeihubschrauber, der auf der Suche nach 2 vermissten Personen war. Leider konnten wir ihnen nicht helfen und der Besuch hinterließ ein seltsames Gefühl. Die Nacht verbrachten wir bei einer neuen Rentierzüchterhütte, die allerdings so sehr nach Lack stank, dass wir unsere Zelte doch mit einigem Abstand aufbauten. Am Abend entdeckte @Fightfor1.5 auf der anderen Talseite zwei braune Flecken, die er für Elche hielt, was zu langen Diskussionen führte, ob sich diese bewegen würden oder ob es sich doch nur um Erdhaufen handle. Am nächsten Morgen gab es dann aber Gewissheit: Eine Elchkuh und ihr Kalb liefen den Hang hinauf und wir hatten unsere ersten Sarek-Elche gesehen!


    Am 4. Tag verschlug es uns auf die Hochebenen mit sehr starkem Wind, aber auch extrem beeindruckenden Aussichten und vielen Rentieren. An unserem geplanten Zeltplatz war der Wind dann so stark, dass wir die Zelte einmal umstellen mussten und kleine Wälle vor den Zelten errichteten, um noch etwas zusätzlichen Windschutz zu haben. Auf dem steinigen Boden war es kaum möglich Heringe zu nutzen und zwischenzeitlich hatte ich echt Angst um mein Taiji, da sich das Gestänge gefährlich bog. Dennoch versuchten wir uns hinzulegen und etwas zu schlafen, doch da wir nicht wussten ob das Wetter noch schlechter wird und wir keine kaputten Zelte riskieren wollten, entschieden wir uns gegen halb 4 die Zelte abzubrechen und ins Sarvesjahka abzusteigen. Bei Wind, leichtem Regen und ziemlich übermüdet keine allzu spaßige Angelegenheit, aber auch sowas gehört bei solchen Wildnisabenteuern wohl dazu. Gegen halb 9 im Tal angekommen wurde dann der Schlaf der Nacht nachgeholt und somit hatten wir auch vor der nächsten Etappe gute 24 Stunden Pause. Gemeinsam entschieden wir uns dafür durch das Rapadalen weiterzugehen, nachdem wir zuvor überlegt hatten eine einfachere direktere Variante zu gehen. Die Pause und die Hoffnung auf Elchsichtungen gewann schließlich also doch.





    Tag 6 ging nun also durch das Rapadalen, was vom Wanderführer und dementsprechend auch von uns nur noch mit „Inferno“ betitelt wurde. Teilweise war es schon wirklich anstrengend, sich durch die verblockten zwei Meter hohen Sträucher zu schlagen, doch ich hatte es mir persönlich nach den Beschreibungen schlimmer vorgestellt. Außerdem sichteten wir tatsächlich am Nachmittag die erhofften Rapadalen-Elche unter uns am Hang! Drei riesige Bullen lagen in den niedrigen Sträuchern und ließen sich länger von uns beobachten, bevor sie sich auf die andere Flussseite begaben. Dabei konnten wir sie dann nochmal bei der Flussdurchquerung beobachten. Somit hatten wir das Rapdalen äußerst erfolgreich hinter uns gebracht und mussten nur noch unser Abendessen genießen.



    Der 7. Tag war dann leider sehr wolkenverhangen und regnerisch, sodass wir einfach nur durch Regen über eine Hochebene mit gelegentlichem Moor stapften, ohne wirklich viel der Gegend zu sehen. Mittlerweile waren wir alle ordentlich durchnässt, natürlich auch die Schuhe/Stiefel mit Membran, von den Trailrunnern von @Krokodilalli und @Fightfor1.5 ganz zu schweigen. Da wir wenig der Landschaft sahen und uns bei den Flüssen und trockenen Bachläufen nicht sichern waren welche davon jetzt auf der Karte eingezeichnet sind, liefen wir leider an der einen Brücke vorbei die wir finden mussten und mussten irgendwann wieder umdrehen. Zum Glück fanden wir die Brücke irgendwann und wurden mit einer verlassenen Rentierzüchterhütte belohnt, in der es zwar trocken und windgeschützt war, aber auch extrem ekelhaft roch und nicht zu verachtend schimmelte. Dennoch nutzten wir die Hütte, um unsere nasse Kleidung aufzuhängen und uns aufzuwärmen und entspannt zu kochen. Gegen Abend bekamen wir dann noch Gesellschaft von fünf Franzosen, die zu unserer Belustigung mit 100 L Rucksäcken unterwegs waren, teilweise Jogginghosen und Sneaker dabeihatten und uns erzählten sie müssten über 30 kg tragen. In der Hütte schliefen schlussendlich nur Niki und ich, der Rest wagte sich wieder raus in den Regen in ihre Zelte.


    Nachdem wir den Morgen in der Hütte in die Länge gezogen hatten, da niemand in seine kalten nassen Socken und Schuhe wollte, ging es mal wieder über eine steinige Hochebene Richtung Parek. Auf dem Weg trafen wir noch eine Gruppe Berliner und in Parek angekommen stellten wir fest, dass es erst Mittag war und wir wenig Lust hatten den Rest des Tages bei Regen im Zelt zu hocken. Also schlossen wir gleich die geplante Etappe für den 9. Tag an und machten uns auf den Weg zum Stuor Dáhtá. Diese Etappe zog sich dann noch sehr lang und die Suche nach einem Zeltplatz gestaltete sich schwierig, da wir langsam wieder unterhalb der Baumgrenze waren und auch die Dichte an anderen Wanderern deutlich zunahm, doch mittlerweile war die Vorstellung von trockener Kleidung und einer warmen Dusche so reizvoll, dass zumindest mir die Strapazen es wert erschienen, wenn ich dafür eine Nacht weniger im Regen im Zelt schlafen muss.


    Der letzte Tag ging dann nur noch bis auf den Kungsleden und auf diesem zurück nach Kvikkjokk, wobei einmal der Weg komplett überschwemmt war und ich knapp 20 Meter lang in meinen Goretex Halbschuhen durch kniehohes Wasser waten musste, was sich wirklich sehr sehr falsch angefühlt hat. In Kvikkjokk angekommen gab es dann auch die heiß erwartete Dusche, nur auf das erhoffte Bier mussten wir verzichten. Am Nachmittag machten wir uns dann direkt auf den Weg nach Jokkmokk um den Supermarkt zu plündern.  


    Somit waren wir also wieder zurück in der Zivilisation und um viele besondere Erfahrungen reicher. Insgesamt bin ich sehr dankbar dafür diese Erfahrungen gemacht zu haben und @Krokodilalli als „Testobjekt“ für Gruppenwanderungen gedient haben zu dürfen. Generell war die Gruppendynamik super und wir haben als Team sehr gut funktioniert.

    Was die Ausrüstung angeht bin ich sehr zufrieden mit den Sachen die ich dabei hatte, ich habe weder zu wenig noch zu viel dabei. Nur das 3F UL Taiji 2 würde ich in solch eine Umgebung nicht noch einmal mitnehmen, da ist mir das Sicherheitsrisiko einfach zu hoch. Außerdem würde ich vermutlich nächstes Mal auch Trailrunner anziehen. Es ist einfach fast unmöglich die Füße trocken zu halten und Trailrunner trocknen wenigstens schnell.

    Ich hoffe der Bericht war für ein paar Menschen interessant und wird akzeptiert, auch wenn es sich nicht wirklich um eine klassische Ultraleicht Tour handelt. Ich habe mich bereits relativ kurzgefasst und könnte noch viel viel mehr zu der ganzen Tour schreiben, aber das würde wohl hier den Rahmen sprengen. Alle Fragen beantworte ich natürlich gerne so gut ich kann :)


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    cergol reagierte auf skullmonkey in Impressionen von Touren   
    Ich war im August auf Grönland. Es war unglaublich, und hat Lust auf mehr - zB den ACT - gemacht! Hier ein paar Impressionen: 

    Delta Wanderung @ Eqi Glacier Lodge. 

    Wanderung zum Inlandeis. 

    Eqi, der aktivste kalbende Gletscher der Welt. 

    Auf der Moräne neben dem Eqi Gletscher, mit Blick zurück zur Lodge.

    Sonnenuntergang in Qasigiannguit. 

    Finnwal.

    10% über Wasser.

    Die Grönland Flagge.
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    cergol reagierte auf ma11hias in Impressionen von Touren   
    Ein paar Bilder der HRP Überquerung von diesem Jahr. (24.08 bis 24.09)
    War überdurchschnittlich regenreich, was zur Folge hatte, das sogar Straßen und Brücken zerstört wurden und somit auch Routen zeitweise gesperrt waren bzw. einfach nicht mehr passierbar waren. Dafür gibt es schöne Bilder mit vielen Wolken 😁
     
     



















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    cergol reagierte auf Sören in Impressionen von Touren   
    Michinoku Coastal Trail | September/Oktober 









  21. Danke!
    cergol hat eine Reaktion von aego erhalten in Specs und Erfahrung mit 10d ripstop von Ripstop.pl   
    Beide Stoffe habe ich für Quilts verarbeitet, den Ripstop.pl Stoff (meiner Meinung nach der 10D Stoff von RSBTR/ USA) mit 200gr recht hochwertiger 800 cuin Daune vom gleichen polnischen Laden , das Argon 67 mit 300 gr Daunen Mix aus China Daune, Innenleben einer alten Daunenjacke, 100 gr RS.pl Daune. Im 300 gr Quilt sind somit deutlich mehr Federn, weil schlechtere Daunenqualität.
    Meine Einschätzung basiert auf nicht ganz vergleichbaren Erfahrungszeiträumen, mit dem 300gr Argon Quilt habe ich ca 40 Nächte verbracht,  der 200gr Quilt war an ca 20 Tagen dabei.
    Verarbeitung: Das Argon habe ich ungewaschen verarbeitet und dann vor der Befüllung gewaschen, den RS.pl Stoff gewaschen und dann vernäht. Beide lassen sich gleich gut /gleich nervig verarbeiten. Wichtig ist immer eine neue, scharfe Mikrotex Nadel. Die Vorabwäsche vor Befüllung kann ich nur empfehlen. Erst waschen, dann Verarbeiten macht die Näherei etwas schwieriger, weil die Kalandrierung weniger Steife gibt und man sich etwas mehr bemühen muss. Aber Mimimi auf hohem Niveau.
    Bei beiden Stoffen geringe Daunenmigration durch die Nahtlöcher (hängt aber mehr vom Garn/Stichlänge als von Stoff ab), somit schon mal Punkte für beide Stoffe. Beim Argon piekt recht selten eine Feder durch, mein Marmot Schlafsack lässt da mehr Federn.
    Haltbarkeit: Neuralgischer Punkt ist bei mir immer der Fussbereich, wegen Zehennägeln und rauher Hornhaut bzw der Kragenbereich wegen fehlender Rasur. Auch hier bisher keinerlei Abnutzungsmerkmale, auch kein Pilling. Mein Synthetikquilt mit 10D/27 gr Stoff von ExTex schaut da viel mitgenommener aus.
    Beide Stoffe sind bzgl Haltbarkeit für die bisher genutzte Zeit okay, rein vom Bauchgefühl würde ich aber dem Argon wegen der dichteren Webart mehr zutrauen. 
    Letzter Punkt Haptik: Wie man schon oben lesen kann gehe ich tlw auch mit bloßer Haut in den Quilt oder muss mir im Laufe der Nacht die Socken ausziehen weil mir zu warm wird. Vom Schlafgefühl gewinnt für mich klar das Argon, fühlt sich seidiger und wertiger an. Es klebt viel weniger an und man kann sich geschmeidiger drehen.
     
    Wenn ich nochmal einen Quilt machen würde, welchen Stoff würde ich nehmen? Den der leichter zu bekommen ist und mir die Farbe besser gefällt. Beide Stoffe sind wirklich gut.
  22. Gefällt mir!
    cergol reagierte auf wilbo in Sommerliche Tage an der Elbe ...   
    Wir waren mit unseren Faltern alles andere als ultraleicht unterwegs.
    Schön war´s trotzdem ...













    VG. -wilbo-
  23. Danke!
    cergol hat eine Reaktion von ma11hias erhalten in Specs und Erfahrung mit 10d ripstop von Ripstop.pl   
    Beide Stoffe habe ich für Quilts verarbeitet, den Ripstop.pl Stoff (meiner Meinung nach der 10D Stoff von RSBTR/ USA) mit 200gr recht hochwertiger 800 cuin Daune vom gleichen polnischen Laden , das Argon 67 mit 300 gr Daunen Mix aus China Daune, Innenleben einer alten Daunenjacke, 100 gr RS.pl Daune. Im 300 gr Quilt sind somit deutlich mehr Federn, weil schlechtere Daunenqualität.
    Meine Einschätzung basiert auf nicht ganz vergleichbaren Erfahrungszeiträumen, mit dem 300gr Argon Quilt habe ich ca 40 Nächte verbracht,  der 200gr Quilt war an ca 20 Tagen dabei.
    Verarbeitung: Das Argon habe ich ungewaschen verarbeitet und dann vor der Befüllung gewaschen, den RS.pl Stoff gewaschen und dann vernäht. Beide lassen sich gleich gut /gleich nervig verarbeiten. Wichtig ist immer eine neue, scharfe Mikrotex Nadel. Die Vorabwäsche vor Befüllung kann ich nur empfehlen. Erst waschen, dann Verarbeiten macht die Näherei etwas schwieriger, weil die Kalandrierung weniger Steife gibt und man sich etwas mehr bemühen muss. Aber Mimimi auf hohem Niveau.
    Bei beiden Stoffen geringe Daunenmigration durch die Nahtlöcher (hängt aber mehr vom Garn/Stichlänge als von Stoff ab), somit schon mal Punkte für beide Stoffe. Beim Argon piekt recht selten eine Feder durch, mein Marmot Schlafsack lässt da mehr Federn.
    Haltbarkeit: Neuralgischer Punkt ist bei mir immer der Fussbereich, wegen Zehennägeln und rauher Hornhaut bzw der Kragenbereich wegen fehlender Rasur. Auch hier bisher keinerlei Abnutzungsmerkmale, auch kein Pilling. Mein Synthetikquilt mit 10D/27 gr Stoff von ExTex schaut da viel mitgenommener aus.
    Beide Stoffe sind bzgl Haltbarkeit für die bisher genutzte Zeit okay, rein vom Bauchgefühl würde ich aber dem Argon wegen der dichteren Webart mehr zutrauen. 
    Letzter Punkt Haptik: Wie man schon oben lesen kann gehe ich tlw auch mit bloßer Haut in den Quilt oder muss mir im Laufe der Nacht die Socken ausziehen weil mir zu warm wird. Vom Schlafgefühl gewinnt für mich klar das Argon, fühlt sich seidiger und wertiger an. Es klebt viel weniger an und man kann sich geschmeidiger drehen.
     
    Wenn ich nochmal einen Quilt machen würde, welchen Stoff würde ich nehmen? Den der leichter zu bekommen ist und mir die Farbe besser gefällt. Beide Stoffe sind wirklich gut.
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    cergol hat eine Reaktion von Kay erhalten in Specs und Erfahrung mit 10d ripstop von Ripstop.pl   
    Beide Stoffe habe ich für Quilts verarbeitet, den Ripstop.pl Stoff (meiner Meinung nach der 10D Stoff von RSBTR/ USA) mit 200gr recht hochwertiger 800 cuin Daune vom gleichen polnischen Laden , das Argon 67 mit 300 gr Daunen Mix aus China Daune, Innenleben einer alten Daunenjacke, 100 gr RS.pl Daune. Im 300 gr Quilt sind somit deutlich mehr Federn, weil schlechtere Daunenqualität.
    Meine Einschätzung basiert auf nicht ganz vergleichbaren Erfahrungszeiträumen, mit dem 300gr Argon Quilt habe ich ca 40 Nächte verbracht,  der 200gr Quilt war an ca 20 Tagen dabei.
    Verarbeitung: Das Argon habe ich ungewaschen verarbeitet und dann vor der Befüllung gewaschen, den RS.pl Stoff gewaschen und dann vernäht. Beide lassen sich gleich gut /gleich nervig verarbeiten. Wichtig ist immer eine neue, scharfe Mikrotex Nadel. Die Vorabwäsche vor Befüllung kann ich nur empfehlen. Erst waschen, dann Verarbeiten macht die Näherei etwas schwieriger, weil die Kalandrierung weniger Steife gibt und man sich etwas mehr bemühen muss. Aber Mimimi auf hohem Niveau.
    Bei beiden Stoffen geringe Daunenmigration durch die Nahtlöcher (hängt aber mehr vom Garn/Stichlänge als von Stoff ab), somit schon mal Punkte für beide Stoffe. Beim Argon piekt recht selten eine Feder durch, mein Marmot Schlafsack lässt da mehr Federn.
    Haltbarkeit: Neuralgischer Punkt ist bei mir immer der Fussbereich, wegen Zehennägeln und rauher Hornhaut bzw der Kragenbereich wegen fehlender Rasur. Auch hier bisher keinerlei Abnutzungsmerkmale, auch kein Pilling. Mein Synthetikquilt mit 10D/27 gr Stoff von ExTex schaut da viel mitgenommener aus.
    Beide Stoffe sind bzgl Haltbarkeit für die bisher genutzte Zeit okay, rein vom Bauchgefühl würde ich aber dem Argon wegen der dichteren Webart mehr zutrauen. 
    Letzter Punkt Haptik: Wie man schon oben lesen kann gehe ich tlw auch mit bloßer Haut in den Quilt oder muss mir im Laufe der Nacht die Socken ausziehen weil mir zu warm wird. Vom Schlafgefühl gewinnt für mich klar das Argon, fühlt sich seidiger und wertiger an. Es klebt viel weniger an und man kann sich geschmeidiger drehen.
     
    Wenn ich nochmal einen Quilt machen würde, welchen Stoff würde ich nehmen? Den der leichter zu bekommen ist und mir die Farbe besser gefällt. Beide Stoffe sind wirklich gut.
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    cergol hat eine Reaktion von BitPoet erhalten in Specs und Erfahrung mit 10d ripstop von Ripstop.pl   
    Beide Stoffe habe ich für Quilts verarbeitet, den Ripstop.pl Stoff (meiner Meinung nach der 10D Stoff von RSBTR/ USA) mit 200gr recht hochwertiger 800 cuin Daune vom gleichen polnischen Laden , das Argon 67 mit 300 gr Daunen Mix aus China Daune, Innenleben einer alten Daunenjacke, 100 gr RS.pl Daune. Im 300 gr Quilt sind somit deutlich mehr Federn, weil schlechtere Daunenqualität.
    Meine Einschätzung basiert auf nicht ganz vergleichbaren Erfahrungszeiträumen, mit dem 300gr Argon Quilt habe ich ca 40 Nächte verbracht,  der 200gr Quilt war an ca 20 Tagen dabei.
    Verarbeitung: Das Argon habe ich ungewaschen verarbeitet und dann vor der Befüllung gewaschen, den RS.pl Stoff gewaschen und dann vernäht. Beide lassen sich gleich gut /gleich nervig verarbeiten. Wichtig ist immer eine neue, scharfe Mikrotex Nadel. Die Vorabwäsche vor Befüllung kann ich nur empfehlen. Erst waschen, dann Verarbeiten macht die Näherei etwas schwieriger, weil die Kalandrierung weniger Steife gibt und man sich etwas mehr bemühen muss. Aber Mimimi auf hohem Niveau.
    Bei beiden Stoffen geringe Daunenmigration durch die Nahtlöcher (hängt aber mehr vom Garn/Stichlänge als von Stoff ab), somit schon mal Punkte für beide Stoffe. Beim Argon piekt recht selten eine Feder durch, mein Marmot Schlafsack lässt da mehr Federn.
    Haltbarkeit: Neuralgischer Punkt ist bei mir immer der Fussbereich, wegen Zehennägeln und rauher Hornhaut bzw der Kragenbereich wegen fehlender Rasur. Auch hier bisher keinerlei Abnutzungsmerkmale, auch kein Pilling. Mein Synthetikquilt mit 10D/27 gr Stoff von ExTex schaut da viel mitgenommener aus.
    Beide Stoffe sind bzgl Haltbarkeit für die bisher genutzte Zeit okay, rein vom Bauchgefühl würde ich aber dem Argon wegen der dichteren Webart mehr zutrauen. 
    Letzter Punkt Haptik: Wie man schon oben lesen kann gehe ich tlw auch mit bloßer Haut in den Quilt oder muss mir im Laufe der Nacht die Socken ausziehen weil mir zu warm wird. Vom Schlafgefühl gewinnt für mich klar das Argon, fühlt sich seidiger und wertiger an. Es klebt viel weniger an und man kann sich geschmeidiger drehen.
     
    Wenn ich nochmal einen Quilt machen würde, welchen Stoff würde ich nehmen? Den der leichter zu bekommen ist und mir die Farbe besser gefällt. Beide Stoffe sind wirklich gut.

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